CH463662A - Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher Disazofarbstoffe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher DisazofarbstoffeInfo
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- CH463662A CH463662A CH1121867A CH1121867A CH463662A CH 463662 A CH463662 A CH 463662A CH 1121867 A CH1121867 A CH 1121867A CH 1121867 A CH1121867 A CH 1121867A CH 463662 A CH463662 A CH 463662A
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B31/00—Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
- C09B31/02—Disazo dyes
- C09B31/06—Disazo dyes from a coupling component "C" containing a directive hydroxyl group
- C09B31/062—Phenols
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Description
Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher Disazofarbstoffe Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Dispersionsfarbstoffen der 1-Nitrophe- nylazo-4-hydroxyphenylazo-naphthalinreihe, die sich ausgezeichnet zum Färben oder Bedrucken von Form körpern aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen, hydrophoben, hochmolekularen organischen Stoffen eignen.
Die neuen Farbstoffe entsprechen der Formel
EMI0001.0007
wobei das Molekül weitere bei Dispersionsfarbstoffen übliche Substituenten tragen kann. Die Nitrogruppe des Benzolkerns A ist vorzugsweise in 4-Stellung zur Azogruppe gebunden, 2-Nitro- oder 3-Nitroderivate kommen jedoch ebenfalls in Betracht. Weitere bevor zugte Substituenten am Kern A sind z. B.
Halogen atome, insb. Chlor- oder Bromatome, Cyan-, Rhodan-, niedrigmolekulare Alkyl- oder Alkoxy-, Alkylsulfonyl-, Alkylcarbonyl-, Alkylsulfonylamino-, Alkylcarbonyl- amino-, Aminosulfonyl-, Mono- oder Dialkylaminosul- fonyl , Aminocarbonyl-, Mono- oder Dialkylaminocar- bonylgruppen,
sowie weitere Nitrogruppen.
Die Hydroxylgruppe des Benzolkerns B ist vor zugsweise in 4-Stellung zur Azogruppe gebunden, gege benenfalls, insb. wenn der Kern B noch weitere Substi- tuenten trägt, kann sie sich auch in 2-Stellung befin den. Weitere bevorzugte Substituenten am Kern B sind Alkyl- oder Alkoxygruppen.
Die Herstellung der neuen Farbstoffe erfolgt durch Diazotieren eines Amins der Formel
EMI0001.0046
und Kuppeln der erhaltenen Diazoniumverbindung mit einem Hydroxybenzol.
hn allgemeinen findet die Kupplung in alkalischem, vorzugsweise sodaalkalischem Medium unter Kühlen, beispielsweise bei 0-5 C, statt.
Die Verarbeitung der Farbstoffe zu Färbepräpara ten erfolgt auf allgemein bekannte Weise, z. B. durch Mahlen in Gegenwart von Dispergier- und/oder Füll rnitteln. Mit den gegebenenfalls im Vakuum oder durch Zerstäuben getrockneten Präparaten kann man, nach Zugabe von mehr oder weniger Wasser in sog. langer oder kurzer Flotte färben, klotzen oder bedrucken.
Die Farbstoffe ziehen aus wässriger Suspension ausgezeichnet auf Textilmaterial aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen, hydrophoben, hochmolekula ren organischen Stoffen auf. Besonders geeignet sind sie zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterial aus linearen, aromatischen Polyestern sowie aus Cellulose- 2 1/2 acetat, Cellulosetriacetat und synthetischen Poly amiden. Man färbt oder bedruckt nach an sich bekann ten, z. B. dem in der französischen Patentschrift Nr. 1 445 371 beschriebenen Verfahren.
Die erhaltenen Färbungen besitzen sehr gute Allge- meinechtheiten; insb. sind sie hervorragend thermofi- xier-, sublimier-, plissier-, lösungsmittel-, schmähmit tel- und chlorecht. Sehr gut sind auch die Nassechthei- ten, z. B. die Wasser-, Meerwasser- und Waschecht heit. Hervorzuheben sind weiters die Reserve von Wolle und die Lichtechtheit.
Die Farbstoffe sind äus- serst beständig gegen die Einwirkung der verschiede nen Permanentpress-Verfahren. Sie sind weiters bei Temperaturen bis etwa 220 C und besonders bis 140 C verkoch- und reduktionsbeständig, sowie im pH-Bereich von 2 bis 9 säure- bzw. alkalibeständig. Diese Beständigkeiten werden weder durch das Flottenverhältnis, noch durch die Gegenwart von Fär bebeschleunigern ungünstig beeinflusst.
Die in den Beispielen genannten Teile sind Ge wichtsteile, die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
<I>Beispiel 1</I> 13,8 Teile 1-Amino-4-nitrobenzol werden in einem Gemisch aus 135 Teilen Wasser und 30 Teilen 30o/oiger Salzsäure 2 Stunden angerührt. Man setzt 100 Teile Eis zu, dianotiert mit einer Lösung von 6,9 Tei len Natriumnitrit in 20 Teilen Wasser und filtriert. Bei 80 löst man 14,3 Teile 1-Aminonaphthalin in einem Gemisch aus 250 Teilen Wasser und 16 Teilen 30o/oiger Salzsäure. Beim Abkühlen dieser Lösung bil det sich eine Suspension. Sie wird mit Eiswasser ver dünnt und bei 5-10 tropfenweise mit der filtrierten Diazoniumsalzlösung versetzt.
Man erhält den Amino- monoazofarbstoff als feinteiliges, braunes Produkt. 29,2 Teile des getrockneten Aminomonoazofarbstoffs werden in 500 Teilen Essigsäure bei 80 suspendiert. Die auf 30 abgekühlte Suspension versetzt man mit 60 Teilen 30o/oiger Salzsäure und dianotiert sie bei 25-35 mit einer Lösung aus 6,9 Teilen Natriumnitrit in 20 Teilen Wasser.
Die filtrierte Diazoniumsalzlösung lässt man zu einer Lösung von 9,4 Teilen Hydroxyben- zol, 10 Teilen 30o/oiger Natronlauge und 950 Teilen kalzinierter Soda in 4800 Teilen Wasser zufliessen. Man erhält einen braunen, pulvrigen Farbstoff, den man abfiltriert, alkalifrei wäscht und trocknet.
<I>Beispiel 2</I> In eine Nitrosylschwefelsäurelösung, hergestellt aus 200 Teilen konzentrierter Schwefelsäure und 6,9 Tei len Natriumnitrit, trägt man bei 15-20 20,7 Teile 1 Amino-2,6-dichlor-4-nitrobenzol ein. Man rührt 2 Stunden bei 15-20 und giesst die dunkle Lösung un- ter kräftigem Rühren auf 400 Teile Eis und 200 Teile Wasser.
Die filtrierte Diazoniumsalzlösung kuppelt man bei 5-10 mit einer wie in Beispiel 1 hergestellten Suspension von 14,3 Teilen 1-Aminonaphthalin in 250 Teilen Wasser und 16 Teilen 30o/oiger Salzsäure. 36,1 Teile des getrockneten Aminomonoazofarbstoffes wer den nach den Angaben des Beispiels 1 in Essigsäure/ Salzsäure dianotiert und mit 9,4 Teilen Hydroxybenzol gekuppelt. Die Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1 angegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer lös licher Disazofarbstoffe der Formel EMI0002.0041 wobei das Molekül weitere Substituenten tragen kann, jedoch von Carbonsäure- und Sulfonsäuregruppen frei ist, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amin der Formel EMI0002.0045 dianotiert und mit einem Hydroxybenzol kuppelt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1121867A CH463662A (de) | 1967-08-08 | 1967-08-08 | Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher Disazofarbstoffe |
| BE719136D BE719136A (de) | 1967-08-08 | 1968-08-06 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1121867A CH463662A (de) | 1967-08-08 | 1967-08-08 | Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher Disazofarbstoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH463662A true CH463662A (de) | 1968-10-15 |
Family
ID=4371237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1121867A CH463662A (de) | 1967-08-08 | 1967-08-08 | Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher Disazofarbstoffe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE719136A (de) |
| CH (1) | CH463662A (de) |
-
1967
- 1967-08-08 CH CH1121867A patent/CH463662A/de unknown
-
1968
- 1968-08-06 BE BE719136D patent/BE719136A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE719136A (de) | 1969-01-16 |
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