CH464403A - Verfahren zur Herstellung neuer Kupferkomplexverbindungen von Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Kupferkomplexverbindungen von Monoazofarbstoffen

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CH464403A
CH464403A CH1348567A CH1348567A CH464403A CH 464403 A CH464403 A CH 464403A CH 1348567 A CH1348567 A CH 1348567A CH 1348567 A CH1348567 A CH 1348567A CH 464403 A CH464403 A CH 464403A
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hydroxynaphthalene
acid
monoazo dyes
sulfonic acid
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Henri Dr Riat
Montmollin Rene Dr De
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/002Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the linkage of the reactive group being alternatively specified
    • C09B62/006Azodyes
    • C09B62/012Metal complex azo dyes

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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     $upferkomplexverbindungen    von     Monoazofarbstoffen       Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung neuer     Kupferkomplexverbindun-          gen    von     Monoazofarbstoffen,    die als freie Säuren der  Formel  
EMI0001.0007     
         entsprechen,    worin X eine     Acylamino-    oder     Pyrimidyl-          aminogruppe,

      Y ein     Wasserstoffatom    oder eine     Sulfon-          säuregruppe    und R den in     2-Stellung    gebundenen Rest  der       1-Hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure,          1-Hydroxynaphthalin-6,8-disulfonsäure,          6-Nitro-l-hydroxynaphthalin-4,        8-disulfonsäure,          6-Chlor-l-hydroxynaplithalin-4,8-disulfonsäure,          6-Nitro-l-hydroxynaphthalin-8-sulfonsäure,          6-(X-)-1-hydroxynaphthalin-4;

  8-disulfonsäure    oder       6-(X-)-1-hydroxynaphthalin-8-sulfonsäure     bedeutet und wobei mindestens     eines    der Symbole X  eine     reaktionsfähige        Pyrimidylaminogruppe    darstellt.

   Sie  bezieht sich vor allem auf die 1 :     1-Kupferverbindungen     solcher     Monoazofarbstoffe    und     insbesondere    auf die       Kupferverbindungen    von     Monoazofarbstoffen    der Formel  
EMI0001.0032     
    worin .eines der beiden B ein     Wasserstoffatom    und das  andere eine     803H-Gruppe    bedeutet, X einen mindestens         dihalogenierten        Pyrimidinrest    und     R1    den in     2-Stellung     gebundenen Rest der     1-Hydroxynaphthalin-4,

  8-disufon-          säure    oder der     1-Hydroxynaphthalin-6,8-disulfonsäure     darstellt.  



  Die neuen metallhaltigen     Monoazofarbstoffe    werden  durch oxydierende     K:upferung    der     Monooxyazofarbstoffe     der Formel  
EMI0001.0045     
    hergestellt, worin X und     Y    die beider Erläuterung der  Formel (1) angegebene Bedeutung haben und     R2    den  in     2-Stellung    gebundenen Rest der       Naphtalin-4,8-disulfonsäure,          Naphthalin-6,        8-disulfonsäure,          6-Nitronaphthalin-4.,8-disulfonsäure,          6-Chlornaphthalin-4,8-disulfonsäure,          6-Nitronaphthalin-8-sulfonsäure,

            6-(X-)-Naphthalin-4,8-disulfonsäure    oder       6-(X-)-Naphthalin-8-sulfonsäure     bedeutet.  



  Zur Herstellung der     metallisierbaren        Ausgangsmono-          azofarbstoffe    kann. z. B.  



       1-Amino-8-hydroxynaphthalin-4-sulfonsäure,          1-Amino-8-hydroxynaphthalin-3,6-    oder       -4,6-disulfonsäure,     ferner       1-Acylamino-8-hydroxynaphthalin-3,6-    oder       -4,6-disulfonsäure,    z.

   B. die       1-Benzoylamino-,    1     Acetylamino-,          1-Propionylamino-    oder       1-n-Butyrylamino-8-hydroxynaphthalin-3,6-    oder       -4,6@disulfonsäure    mit     diazotierter          1-Hydroxy-2-aminonaphthalin-4,8-disulfonsäure,          1-Hyd@oxy-2-aminonaphthalin-6,8-disulfonsäure,              1-Hydroxy-2-aminonaphthalin-4,8-disulfonsäure,          1-Hydroxy-6-chlor-2-aminonaphthalin-          4,8-d'isulfonsäure,

            1-Hydroxy-6-nitro-2-aminonaphthalin-          8-sulfonsäure    oder       1-Hydroxy-6-acetylamino-2-aminonaphthalin-          4,        8-disulfonsäure     vereinigen und darauf eine     Aminogruppe,    z. B. durch  Verseifen der     Acylaminogruppe    bzw. durch Reduktion  der Nitrogruppe in Freiheit setzen und diese dann nach  an sich üblichen Methoden mittels     Halogenpyrimidinen     in der Weise umsetzen, dass der entstehende     Pyrimidin-          rest    noch mindestens ein     abspaltbares    Halogenatom ent  hält.  



  Als derartige     Pyrimidinhalogenide    seien z. B.       2,4,6-Tri-    oder     2,4,5,6-Tetrachlorpyridin,          2,4-Dichlorpyrimidin-5-sulfonsäure,          5-Nitro-    oder     5-Cyan-2,4,6-trichlorpyrimidin,          5-Nitro-6-methyl-2,4-d@ichlorpyrimidin,          2,6-Dichlorpyrimidin-4-carbonsäurechlorid    oder       2,4-Dichlorpyrimidin-5-sulfonsäurechlorid     genannt.  



  Die     Acylierung    der     Monoazofarbstoffe    der Formel  (1), wobei X bzw.     mindestens    eines der Symbole X eine       acylierbare        Aminogruppe    darstellt, mittels     Polyhalogen-          pyrimidinen    führt man zweckmässig in Gegenwart säure  bindender Mittel, wie     Natriumacetat,        Natriumhydroxyd     oder     Natriumcarbonat    und unter solchen     Bedingungen     aus, dass im fertigen Produkt noch     mindestens    ein aus  tauschbares Halogenatom übrigbleibt, das heisst z.

   B. in       Gegenwart    von     organischen    Lösungsmitteln oder bei  relativ tiefen Temperaturen in     wässrigem    Mittel. Die       Acylierung    mit dem     Pyrimidinderivat    kann auch vor der  Kupplung mit einer eine     acylierbare        Aminogruppe    auf  weisenden     Diazo-    oder Kupplungskomponente vorge  nommen werden.  



  Die erfindungsgemässe     Kupferung    der beschriebenen  Ausgangsfarbstoffe kann dann vorgenommen werden,  wenn solche zur Anwendung kommen, die so leicht     me-          tallisierbar    sind, dass das Halogenatom der metallfreien       Farbstoffkondensationsprodukte    während der     Kupferung     nicht     angegriffen    wird.  



  Die nach dem angegebenen Verfahren erhaltenen  Farbstoffe sind neu. Sie sind wertvolle Farbstoffe, die  sich zum Färben und Bedrucken der verschiedensten  Materialien faseriger     Struktur,    wie Zellstoff, regenerierte       Cellulose,    wie     Viscose,    Leinen oder vor allem Baum  wolle, eignen. Sie eignen sich     zum    Färben nach der  sogenannten     Direktfärbemethode    und     insbesondere    nach  dem Druckverfahren oder dem     Padfärbeverfahren,    wo  nach die Farbstoffe auf die zu färbende Ware aufge  bracht und in Gegenwart von     Alkali,    gegebenenfalls  durch Hitzeeinwirkung, z. B. durch Dämpfen, fixiert  werden.  



  Die mit den neuen Farbstoffen auf     cellulosehaltigen     Fasern erhältlichen Färbungen zeichnen sich in der  Regel durch. eine gute Lichtechtheit und vor allem durch  hervorragende Waschechtheit aus.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile, so  fern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die       Prozente    Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind  in Celsiusgraden angegeben. Zwischen     Volumteilen    und  Gewichtsteilen besteht die gleiche Beziehung wie zwi  schen     cm@    und Gramm.    <I>Beispiel</I>  34,8 Teile     6-Nitro-2-aminonaphthalin-4,8-disulfon-          säure    werden in 500 Teilen Wasser gelöst und mit     Na-          triumcarbonat    neutralisiert.

   Die Lösung wird mit 7 Tei  len     Natri#umnitrit    versetzt und in ein Gemisch aus 30  Teilen 30 %     iger    Salzsäure und 200 Teilen Eiswasser  laufen gelassen. Die erhaltene     Diazoverbindung    lässt man  in eine     Natriumcarbonat    enthaltende Lösung von 50  Teilen des     Kondensationsproduktes    aus     1-Amino-8        hy-          droxynaphthalin-3,6-disulfonsäure    und     Tetrachlorpyri-          midin    laufen.

   Nach beendeter Kupplung wird der Farb  stoff     ausgesalzen,        abfiltriert    und in 2000 Teilen Wasser  gelöst. Zur erhaltenen Lösung werden 1 Teil Eisessig,  30 Teile     krist.        Natriumacetat    und 100 Teile einer     1-mo-          laren    wässerigen     Kupfersulfatlösung    gegeben.

   Bei 40 bis  50  lässt man innerhalb 2 Stunden ungefähr 400     Vol.-          Teile    6 %     ige        Wasserstoffsuperoxydlösung        zutropfen.    Da  bei findet eine starke Farbverschiebung von     Violettrot     nach Blau statt. Die Umsetzung ist beendet, wenn durch       nachträgliche    Zugabe von Wasserstoffsuperoxyd kein  Farbumschlag mehr     erfolgt.    Der gebildete Farbstoff, ein  Kupferkomplex, welcher am     Pyrimidinrest    drei Chlor  atome enthält, wird durch     Natriumchlorid    abgeschie  den,     abfiltriert    und getrocknet.

   Er färbt die     Cellulose-          faser    in etwas gedeckten,     grünstichig        blauen    Tönen.  Die Färbung ist lichtecht und hervorragend waschecht.  



  Verwendet man anstelle der     6-Nitro-2-aminonaph-          thalin-4,8-disulfonsäure    die     6-Chlor-2-aminonaphthaa-          4,8-disulfonsäure,    so erhält man einen Farbstoff, der       Cellulosefasern    in reinen,     grünstichig    blauen Tönen färbt.  Färbevorschrift  3 Teile des gemäss Beispiel erhaltenen Farbstoffes  und 2 Teile     Natriumcarbonat    werden in 25     Teilen    Harn  stoff und 25 Teilen Wasser gelöst. Mit dieser Lösung  imprägniert man ein Baumwollgewebe, quetscht auf  75 %     Gewichtszunahme    ab und trocknet bei 80 .

   Dann  unterwirft man den Stoff einer trockenen Hitze von  140  während 6 Minuten, spült und seift bei Koch  temperatur.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Monoazo- farbstoffe, die als freie Säuren der Formel EMI0002.0109 entsprechen, worin Y ein Wasserstoffatom oder eine Sulfons:äuregruppe, R den in 2-Stellung gebundenen Rest der 1-Hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure, 1-Hydroxynaphthalin-6,8-disulfonsäure, 6-Nitro-l-hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure, 6-Chlor-l-hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure, 6-Nitro-l-hydroxynaphthalin-8-sulfonsäure, 6-(X-)-1-hydroxynaphthalin-4,8-disulfons:
    äure oder 6-(X-)-1-hydroxynaphthalin-8-sulfonsäure und X eine Acylamino- oder Pyrimidylaminogruppe bedeutet, wobei mindestens ein X eine reaktionsfähige Pyrimidyl- aminogruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man Monoazofarbstoffe der Formel EMI0003.0001 worin R2 den in 2-Stellung gebundenen Rest der Naphthalin-4,8-disulfonsäure, Naphthalin-6,8-disulfonsäure, 6-Nitronaphthalin-4,8-disulfonsäure,
    6-Ch1ornaphthalin-4,8-disulfonsäure, 6-Nitronaphthalin-8-sulfonsäure, 6-(X-)-Naphthalin-4,8-disulfonsäure oder 6-(X-)-Naphthalin-8-sulfonsäure und X und Y die angegebene Bedeutung haben, einer oxydativen Kupferung unterwirft.
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