CH472393A - Verfahren zur Herstellung von N-Mercaptopropionylglycin und dessen Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Mercaptopropionylglycin und dessen Derivaten

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Publication number
CH472393A
CH472393A CH1030966A CH1030966A CH472393A CH 472393 A CH472393 A CH 472393A CH 1030966 A CH1030966 A CH 1030966A CH 1030966 A CH1030966 A CH 1030966A CH 472393 A CH472393 A CH 472393A
Authority
CH
Switzerland
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glycine
propionyl
sep
preparation
mercaptopropionylglycine
Prior art date
Application number
CH1030966A
Other languages
English (en)
Inventor
Mita Itaru
Yamamoto Shiro
Toshioka Nobuo
Original Assignee
Santen Pharmaceutical Co Ltd
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/45Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by carboxyl groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups
    • C07C323/50Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups containing thio groups and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C323/51Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups containing thio groups and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton having the sulfur atoms of the thio groups bound to acyclic carbon atoms of the carbon skeleton
    • C07C323/60Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups containing thio groups and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton having the sulfur atoms of the thio groups bound to acyclic carbon atoms of the carbon skeleton with the carbon atom of at least one of the carboxyl groups bound to nitrogen atoms

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von N-Mercaptopropionylglycin und dessen Derivaten
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur Herstellung der N-(a- und p-Mercapto-propionyl)-glyeine und von funktionellen Derivaten dieser Verbindungen, insbesondere der Amide und Ester.



   Diese Verbindungen erwiesen sich als wirksam nicht nur bei der Verhütung und Behandlung von Vergiftungserscheinungen, die durch verschiedene Schwermetalle oder durch Krebsbekämpfungsmittel oder Bestrahlung
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein   N-(x-oder-Halogen-propio-    nyl)-glycin oder dessen funktionelles Derivat durch Umsetzung mit Schwefel oder einem Disulfid in das entsprechende Disulfid überführt und dieses zum   Mercaptan    reduziert.

   Eine Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens kann durch folgendes Reaktionsschema wiedergegeben werden:
EMI1.1     


<tb> CH3-CH-CONH-CH2-COA <SEP> (bzw. <SEP> X-CH2-CH2-CONH-CH2-COA) <SEP> + <SEP> (S-S) <SEP> Alkali
<tb>  <SEP> X
<tb> CH3-CH-CONH-CH2-COA <SEP> f <SEP> CH2-CH2-CONH-CH2-COA
<tb>  <SEP> 1 <SEP> I
<tb> CH3-CH-CONH-CH2-COA <SEP> l <SEP> CH2-CH2-CONH-CH2-COA <SEP> 1
<tb> CH3-CH-CONH-CH2-COA <SEP> (bzw. <SEP> HS-CH,-CH2-CONH-CH2-COA)
<tb>  <SEP> SH
<tb>  mit radioaktiven Strahlen (z. B. Leukopenia) hervorgerufen werden, sondern erwiesen sich auch als wirksame Gegengifte gegen Schnakengift, z. B. das Gift der Schnake Trimeresurus rikiuanus und gegen Schlangengifte.



   Nach dem Verfahren des Hauptpatentes werden diese Verbindungen dadurch hergestellt, dass man ein   N-(a-oder      8-Halogen-propionyl)-glycin    oder dessen funktionelles Derivat mit einem Thiosulfat, einem Salz einer Thiocarbonsäure oder einem Xanthogenat umsetzt und in der resultierenden Verbindung die Mercaptogruppe freisetzt.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren, bei dem man ebenfalls ausgehend von a- oder   8-Halo-    gen-propionyl-glycin oder dessen funktionellen Derivaten die N-(a- und p-Mercapto-propionyl)-glycine oder deren Derivate erhält.



   In den oben angegebenen Formeln bedeutet A eine Hydroxylgruppe, Aminogruppe oder einen Alkoxyrest und X steht für ein Halogenatom.



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren kann beispielsweise als funktionelles Derivat des   a- oder p-Halo-    gen-propionyl-glycins der entsprechende Glycinester verwendet werden, wobei dann nach der Reduktion des als Zwischenprodukt entstandenen Disulfids der entsprechende Mercaptopropionylglycinester erhalten wird. Statt des Esters kann beim erfindungsgemässen Verfahren beispielsweise auch das Säureamid eingesetzt werden.



   Zur Durchführung der Reduktion des Disulfids zur Mercaptoverbindung kann beispielsweise ein reduzierendes Metall, insbesondere Alluminiumamalgam oder Zinkpulver verwendet werden.



   Zur Herstellung der N-(a- und p-Mercaptopropionyl)-glycinamide kann man auch von den entsprechen den Glycinen, also den freien Säuren, oder von den entsprechenden Glycinestern ausgehen, und diese durch Umsetzung mit Ammoniak in die Säureamide überführen.



   Beispiel 1
Ein Gemisch aus   6,5 g    Natriumsulfat (Nonahydrat) und   0,9 g    Schwefelblumen wird in   30ml    Wasser unter Erwärmen auf einem Wasserbad gelöst. Dazu gibt man eine wässrige Lösung des Natriumsalzes von   p-Brom-    propionyl-glycin (hergestellt aus   10,5 g    p-Brom-propionyl-glycin,   4,2 g    Natriumbicarbonat und   20ml    Wasser) und erwärmt 2 Stunden auf einem Wasserbad. Geringe Mengen an unlöslichen Bestandteilen werden am nächsten Tag abfiltriert. Das Filtrat wird mit Salzsäure angesäuert, wobei man 6,8 g   Bis-[(p-Mercapto -propionyl)-gly-    cin] erhält, das nach dem Umkristallisieren aus Wasser bei 197-1990 schmilzt.



     6,5 g    dieser Verbindung werden in 65 ml Wasser suspendiert und durch Zugabe von 3,4 g Natriumbicarbonat in Lösung gebracht. Dazu gibt man aus 6 g Blattaluminium hergestelltes Aluminiumamalgam, erhitzt allmählich und rührt bei 80-900 1,5 Stunden. Nach dem Abkühlen wird der abgeschiedene Niederschlag abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Die Waschlösungen werden mit dem Filtrat vereinigt und im Vakuum zur Trockene eingeengt. Der Rückstand wird getrocknet und aus Äthylacetat umkristallisiert, wobei man   4,2 g      N-(B-      Mercapto-propionyl)- glycin    erhält.



   Beispiel 2
Gemäss der Arbeitsweise von Beispiel 1 wird aus   p-Brompropionyl-glycinamid    das   Bis[(p-Mercapto-pro-    pionyl)-glycinamid] (F. 223-2250) erhalten.   4,8 g    dieser Verbindung werden in 100 ml   50% der    Essigsäure gelöst und mit 2,1 g Zinkstaub bei Raumtemperatur 4 Stunden lang gerührt. Am nächsten Tag wird Schwefelwasserstoff in die Lösung eingeleitet, um das Zink zu entfernen. Man filtriert ab und dampft das Filtrat im Vakuum zur Trockene ein. Der Rückstand wird im Vakuumexsiccator über Phosphorpentoxyd getrocknet und aus wasserfreiem Äthanol umkristallisiert, wobei man 3,2 g   N-(k-Mercapto-propionyl)-glycinamid    vom F. 142143,5 g erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von N-(z- oder 5-Mer- capto-propionyl)-glycin und dessen funktionellen Derivaten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein N-(ac- oder -Halogen-propionyl)-glycin oder dessen entsprechendes Derivat durch Umsetzung mit Schwefel oder einem Disulfid in das entsprechende Disulfid überführt und dieses zum Mercaptan reduziert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Derivat des N-(a- oder p-Halogen-propionyl)-glycins ein entsprechender Glycinester eingesetzt wird wobei der entsprechende Mercaptopropionylglycin - ester erhalten wird.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen N-(a- oder B-Mercaptopropionyl)glycins oder entsprechender Glycinester zur Herstellung des N-(a- oder p.Mercaptopropionyl).glycinamids durch Umsetzung mit Ammoniak.
CH1030966A 1961-11-02 1962-08-22 Verfahren zur Herstellung von N-Mercaptopropionylglycin und dessen Derivaten CH472393A (de)

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