CH472482A - Verfahren zur Herstellung von Dispersionsfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dispersionsfarbstoffen

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CH472482A
CH472482A CH226264A CH226264A CH472482A CH 472482 A CH472482 A CH 472482A CH 226264 A CH226264 A CH 226264A CH 226264 A CH226264 A CH 226264A CH 472482 A CH472482 A CH 472482A
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Otto Dr Senn
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Sandoz Ag
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Dispersionsfarbstoffen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher       Dispersionsfarbstoffe,    welche mindestens einen über  ein Stickstoffatom mit dem     Farbstoffrest    verbundenen  ein- oder zweikernigen aromatischen     Acylrest    -enthal  ten, der mindestens eine     niedrigmolekulare        Halogenal-          kylgruppe    trägt.

   Derartige     N-Acylreste    sind beispiels  weise Gruppen der Formel  
EMI0001.0010     
         worin    x     Wasserstoff    oder     gegebenenfalls        substituiertes          niedrigmolekulares        Alkyl,     y -CO- oder     -S02-,     z Halogen,  n     und    m niedrige ganze     Zahlen    bedeuten,  und worin der Kern A     noch    weitere     Substi-          tuenten    tragen kann.  



  Das Verfahren zur Herstellung der neuen     Disper-          sionsfarbstoffe    besteht darin, dass man organische Ver  bindungen, die mindestens eine     Aminogruppe    mit aus  tauschbarem Wasserstoffatom und     ausserdem    minde  stens einen zur     Azofarbstoffbildung    befähigten     Substi-          tuenten    enthalten, mit einem     funktionellen    Derivat  einer aromatischen ein- oder zweikernigen Säure, wel  che mindestens eine     niedrigmolekulare        Halogenalkyl-          Lruppe    trägt, kondensiert,

   und die erhaltenen Reak  tionsprodukte durch     Azokupplung    in wasserlösliche  Farbstoffe überführt. Die Komponenten sind dabei so  zu wählen, dass die Endprodukte von     Carbonsäure-          und        Sulfonsäuregruppen    frei sind.  



  Ein bevorzugtes Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man die Kondensation mit- aromatischen       Säurehalogeniden    der Formel  
EMI0001.0039     
    ausführt,  worin y     -CO-    oder     -S02-,     z     und    w Halogen,  n und m     eine    niedrige ganze Zahl bedeuten,  und     worin    der Kern A     noch    weitere     Substi-          tuenten    tragen kann.  



  Das Verfahren kann z. B. so     ausgeführt    werden,  dass man eine mindestens eine reaktionsfreudige     Ami-          nogruppe    mit austauschbarem     Wasserstoffatom    und  ausserdem eine reaktionsträge     diazotierbare        Amino-          gruppe    enthaltende Verbindung mit einem funktionel  len Derivat einer erfindungsgemässen aromatischen  Säure umsetzt,

   das     Zwischenprodukt        diazotiert    und die       Diazoverbindung    mit einer     Azokomponente    zu einem  in Wasser schwer löslichen     Dispersionsfarbstoff    kup  pelt, oder dass man eine mindestens eine     Aminogruppe     mit austauschbarem Wasserstoffatom und ausserdem  einen in eine     diazotierbare        Aminogruppe        überführba-          ren        Substituenten    enthaltende Verbindung mit einem  funktionellen Derivat einer erfindungsgemässen aroma  tischen Säure umsetzt,

   im Zwischenprodukt den in eine       diazotierbare        Aminogruppe        überführbaren        Substituen-          ten    in eine solche     überführt,    den     Aminokörper        diazo-          tiert    und die     Diazoverbindung    mit einer     Azokompo-          nente    zu einem in Wasser     schwerlöslichen        Dispersions-          farbstoff    kuppelt.  



  Andererseits lassen sich Verbindungen mit minde  stens einer     Aminogruppe    mit austauschbarem Wasser  stoffatom und einem kupplungsfähigen Kohlenstoff  atom, z. B.     Aminohydroxyverbindungen,    mit einem  funktionellen Derivat- einer     erfindungsgemässen    organi-      scheu Säure zu einem als     Azokomponente    verwendba  ren Zwischenprodukt kondensieren.

       Selbstverständlich          kann    man auch die     Diazoverbindung    aus einer einen  erfindungsgemässen aromatischen     Acylrest    enthalten  den     Diazokomponente    mit einer     Azokomponente    kup  peln, welche ebenfalls einen derartigen Rest enthält.  



  Die     Umsetzung    der als Ausgangsprodukt zur An  wendung     gelangenden    Verbindungen mit     einem    funk  tionellen Derivat einer     erfindungsgemässen    aromati  schen Säure kann in wässeriger Suspension, in     wässe-          rig-organischer    Suspension oder Lösung oder in einer  Lösung     in.    einem     inerten    Lösungsmittel durchgeführt  werden. Hierbei kann das funktionelle Derivat einer  erfindungsgemässen aromatischen Säure als solches in  konzentrierter Form oder aber in einem organischen  Lösungsmittel gelöst zur Anwendung gebracht werden.

    Als Lösungsmittel für die funktionellen Derivate der  erfindungsgemässen aromatischen Säuren eignen sich  insbesondere Aceton,     Dioxan,    Benzol, Chlorbenzol und       Toluol.     



  Die Umsetzung in wässerig-organischem oder wäs  serigem Medium wird bei schwach alkalischer, neutra  ler bis schwach saurer Reaktion, vorzugsweise jedoch  innerhalb des     pH-Bereiches    von 7 bis 3, durchgeführt.       Die        Reaktionstemperatur    ist     der    Reaktionsfähigkeit der  einzelnen Ausgangsprodukte anzupassen.

   Zur Neutrali  sation des entstehenden Äquivalents Halogenwasserstoff  wird der Reaktionslösung oder     -suspension    entweder  zu Beginn ein säurebindendes Mittel, beispielsweise       Natriumaeetat,    zugesetzt, oder man fügt während der  Umsetzung in kleinen     Portionen    Natrium- oder     Kali-          umcarbonat    bzw.     -bicarbonat    in fester, pulverisierter  Form oder als konzentrierte     wässrige    Lösung hinzu.

    Als     Neutralisationsmittel    eignen sich aber auch     wäss-          rige    Lösungen von Natrium- oder     Kaliumhydroxyd.     Der Zusatz von geringen Mengen eines Netz- oder       Emulgiermittels    zur Reaktionslösung bzw.     -suspension     kann die Umsetzungsreaktion beschleunigen.  



  Nach Beendigung der Kondensation kann das Zwi  schenprodukt nach einer der     Grundoperationen    wie  Filtration, Abdampfen des Lösungsmittels, Fällung aus  der Lösung mit     einem    geeigneten Mittel und Filtration       etc.    isoliert werden oder es kann direkt zur     Azokupp-          lung    verwendet werden.  



  Die     Diazokomponenten    werden in üblicher Weise,  d. h. in mineralsaurer Lösung oder Suspension bei  Temperaturen von z. B. 0  bis 20  C     diazotiert.     



  Die Kupplung der     Diazokomponenten    mit den       Azokomponenten    wird vorzugsweise in wässerigem  oder wässerig-organischem Medium bei saurer, neutra  ler bis schwach     alkalischer    Reaktion und bei Tempera  turen von 0 bis 30  C     ausgeführt.        Als        wässerig-organi-          sches    Medium kann man Gemische von Wasser mit       niedrigtnolekularen    Alkoholen,     Ketonen    oder     Äthern     verwenden.  



  Die erhaltenen Farbstoffe werden mit Hilfe einer  der für die Zwischenprodukte beschriebenen Operatio  nen isoliert.  



  Die mindestens einen     erfindungsgemässen    aromati  schen     Acylrest    tragenden, in Wasser schwer löslichen       Dispersionsfarbstoffe    eignen sich zum Färben, Klotzen  und Bedrucken     hydrophober    Fasern und Fasergemi  sche, sowie geformter Gebilde aus derartigen Fasern,  beispielsweise von     Fasern    oder Gebilden aus     Cellulose-          äthern    und     -estern    und -von vollsynthetischen Fasern  oder Gebilden, z.

   B. solchen aus linearen     Polyestern,          Polyurethanen,        Polyacrylnitril    und deren Mischpolyme-         risaten    sowie von Gemischen aus diesen Fasern oder  Gebilden, vorzugsweise aber von synthetischen     Poly-          amidfasern    und von basisch modifizierten     Polyacrylni-          trilfasern.    Die Färbungen besitzen gute Licht-,  Schweiss-, Wasch-,     Walk-,        Sublimier-,    Plissier-,     Ther-          mofixier-    und     Meerwasserechtheiten.     



  Das Färbegut wird während oder nach dem Färben  oder Klotzen bzw. dem Druck einer Wärmebehandlung       unterworfen.    Beim Färben, Klotzen und Bedrucken  kann man sich der üblicherweise verwendeten Netz-,  Egalisier-,     Verdickungs-    oder anderen Textilhilfsmittel  bedienen, während die Wärmebehandlung vorteilhaft  in Gegenwart von     halogenwasserstoffbindenden    Mitteln       vorgenommen    wird.  



  Als     Dispergiermittel    eignen sich vorteilhaft Kon  densationsprodukte aus     Naphthalinsulfonsäure    und       Formaldehyd,    Ester der     Sulfobernsteinsäure,        Türkisch-          rotöl,    Kondensationsprodukte     von        Alkylphenolen     mit     Äthylenoxyd,    Seifen und andere ähnliche     Disper-          giermittel    in Gegenwart oder in Abwesenheit von kol  loidalen Schutzstoffen wie     Dextrinen,        Britischgummi,     sowie wasserlöslichen Proteinen.  



       Acetatkunstseide,    welche bei Temperaturen über  90  C sehr empfindlich ist, wird vorzugsweise bei  Temperaturen zwischen 60  und 85  C gefärbt, wäh  rend die     Triacetatkunstseide    bei 95 -100  C gefärbt  werden kann.  



  Die Färbungen der vollsynthetischen. Fasern  (lineare aromatische Polyester, Polyamide,     PoIyuret-          hane,        Polyacrylnitril,        Polyvinylchlorid)    kann bei Tem  peraturen von 60-100  C ausgeführt werden. Bei Ver  wendung von Temperaturen über 100  C arbeitet man  unter Druck.  



  Färbungen auf     Polyamidfasern    werden mit Vorteil  einer     alkalischen    Nachbehandlung unterzogen,  wodurch ihre Waschechtheit wesentlich verbessert wer  den kann.  



  Die gefärbten Fasern können nötigenfalls mit war  men Wasser oder mit einem synthetischen Reinigungs  mittel gewaschen,     dann    gespült und getrocknet werden.  Gegebenenfalls kann die Behandlung mit einer anorga  nischen oder organischen Base oder einer alkalischen  Seife oder einem alkalischen Reinigungsmittel in einer  Operation durchgeführt werden.  



  Die     Dispersionsfarbstoffe    eignen sich auch zum Be  drucken künstlicher Fasern mit Hilfe von     Dispergier-          mitteln.    Man verwendet mit Vorteil alkalische, z. B.       natriumbicarbonathaltige    Druckpasten, die auch mit  den üblichen Zusätzen, wie Harnstoff,     Thioharnstoff     usw., versehen sind.  



  In den folgenden Beispielen bedeuten     die    Teile Ge  wichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden     angegeben.       <I>Beispiel 1</I>  32,8 Teile     N-Äthyl-N-2'-aminoäthyl-amino-benzöl     werden in 800 Teilen Aceton bei 20  gelöst.

   Man fügt  40 Teile     4-Chlor-methylbenzol-carbonsäurechlorid     hinzu,     erwärmt    zum Sieden unter     Rückfluss    und lässt  langsam eine wässerige Lösung von 30 Teilen kristalli  siertem     Natriumacetat        zutropfen.    Nach Beendigung der       Acylierung    wird das Aceton bei     vermindertem    Druck       abdestilliert    und der Rückstand, der eine wässerige  Suspension darstellt, kann nach Zugabe von     Salzsäure     und Eis zur Kupplung verwendet werden oder man       isoliert    daraus das     Acylierungsprodukt    in üblicher  Weise.

        20,5 Teile     1-Amino-2-chlor-4-methylsulfonyl-ben-          zol    werden in eine aus 100 Teilen     konzentrierter     Schwefelsäure und 7 Teilen     Natriumnitrit    hergestellte       Nitrosylschwefelsäure    bei 15-20  eingetragen. Man  rührt die Masse 4 Stunden bei 20 , lädt sie dann auf  350 Teile Wasser und 600 Teile Eis aus und zerstört  den     geringen        Überschuss        an        salpetriger    Säure mit     Ami-          dosulfonsäure.     



       Hierzu    fügt man eine     Lösung    von 32     Teilen    N-Athyl       N-[2'-(4"-chlormethyl-benzolcarbonyl)-aminoäthyl]-ami-          nobenzol    in 15 Teilen     konzentrierter        Salzsäure,    50 Tei  len     Wasser    und 15 Teilen Eis hinzu. Der entstehende       Farbstoff    fällt aus.

   Er wird     abfiltriert,    mit     Wasser    neu  tral     gewaschen    und bei 40  im     Vakuum        getrocknet     Man     erhält        ein    orange gefärbtes Pulver, das in feiner  Suspension synthetische     Polyamidfasern        in    orangen     licht-          und    waschechten Tönen färbt.

   Farbstoffe von     ähnlichen     Eigenschaften werden erhalten,     wenn    man im     Farbstoff     nach dem     Beispiel    1 das     4-Chlormethyl-benzol-l-car-          bonsäurechlorid    durch eines der folgenden     Säurehaloge-          nide        ersetzt:

              3-Chlormethyl-benzol-l-carbonsäurechlorid,          3-Brommethyl-benzol-l-carbonsäurebromid,          4-Brommethyl-benzol-l-carbonsäurebromid,          3-Chlor-4-chlormethyl-benzol        1-carbonsäurechlorid,          3,5-Dichlor-4-chlormethyl-b,enzol-l-carbonsäure-          chlorid,          4-Chlormethyl-benzol-sulfonsäurechlorid.       Die folgende Tabelle enthält einige     erfindungsge-          mäss    erhältliche Farbstoffe, welche eine Gruppe der  Formel  
EMI0003.0051     
    enthalten.

   In der Tabelle sind sie durch die     Diazokom-          ponente,    die     Azokomponente    und den Farbton der  Färbungen und Drucke auf synthetischen     Polyamidfa-          sern    in den Kolonnen (I) bis     (III)        gekennzeichnet.    Die  mit einem funktionellen Derivat der     Chlormethylben-          zoesäure    umzusetzende     Aminogruppe    ist unterstrichen.

    
EMI0003.0062     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Beispiel <SEP> Farbton
<tb>  <U>No. <SEP> Diazokomponente <SEP> Azo</U>k<U>omponente</U> <SEP> auf <SEP> Nylon
<tb>  2 <SEP> 1-Amino-2-chlor-4- <SEP> 3 <SEP> Methyl-l-N-(2'-<U>amino-</U>
<tb>  methylsulfonylbenzol <SEP> äthyl)-N <SEP> äthylaminobenzol <SEP> orange
<tb>  3 <SEP> 1-Amino-4- <SEP> N-2' <SEP> <U>Amino</U>äthyl-N-2'  methylsulfonyl-naphthalin <SEP> cyanäthyl-aminobenzol <SEP> Scharlach
<tb>  4 <SEP> 1 <SEP> Amino-2-cyan-4- <SEP> 3-<U>Amin</U>o-l-di-(2'  methylsulfonylbenzol <SEP> hydroxyäthyl)-aminobenzol <SEP> rot       <I>Färbevorschrift</I>  Zur Herstellung eines Färbepräparates wird der  trockene Farbstoff des Beispiels 1     vorgängig    der Ver  wendung z.

   B. mit den gleichen Mengen Mononatrium  phosphat und     dinaphthylmethandisulfonsaurem     Natrium vermahlen oder als Presskuchen mit einem  geeigneten     Dispergator    vermischt und nass vermahlen,  worauf man die erhaltene Paste     derart    vorsichtig trock  net, dass der     Dispersionsgrad    erhalten bleibt.  



  1 Teil des so hergestellten Färbepräparates     disper-          giert    man in 20     Teilen        Wasser.    Man trägt die Suspen  sion n 4000 Teilen Wasser ein, welches 4 Teile eines  Kondensationsproduktes aus     Äthylenoxyd    und     einem     Fettalkohol     enthält.    Dann fügt man 100 Teile eines  Nylongewebes     hinzu,    erhitzt das Färbebad auf 95  und  hält diese Temperatur während 60 Minuten bei.

   Man       entnimmt    das gefärbte Material dem Färbebad, spült  es mit Wasser, behandelt es 1 Stunde bei 100  mit       einer        0,1%        Seife        und        0,1        %        Natriumcarbonat        enthal-          tenden    Lösung, spült es nochmals     und.    trocknet es. Es  ist orange gefärbt und besitzt eine gute Licht- und  Waschechtheit.  



  <I>Druckvorschrift</I>  Man bereitet eine     Druckpaste    aus 10 Teilen einer  7,5     o.!oigen    wässerigen Dispersion des Farbstoffes Nr. 4  der Tabelle, 41     Teilen    Wasser, 2     Teilen        einer    wässeri-    gen Lösung aus     sulfoniertem    Fichtenöl und     Spermace-          ti-Oel,    1 Teil     3-nitro-benzol-l-sulfonsaurem    Natrium,  5 Teilen einer 50     o/oigen        wässerig-äthanolischen     Lösung, 40 Teilen einer 5     o/oigen        Natriumalginatlösung,

       1 Teil     Natriumbicarbonat    und bedruckt damit ein Ge  webe aus     Celluloseacetat.    Nach dem Trocknen dämpft  man es während 30 Minuten, spült es in Wasser und  seift es bei 50  in einer 0,2     o/oigen    Seifenlösung, spült es  erneut und trocknet es. Das rot     bedruckte    Gewebe ist  licht- und waschecht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Dispersionsfarbstof- fen mit reaktiven Gruppen, dadurch gekennzeichnet, dass man organische Verbindungen, welche mindestens eine Aminogruppe mit austauschbarem Wasserstoff atom und ausserdem mindestens einen zur Azofarb- stoffbildung befähigenden Substituenten besitzen, mit einem funktionellen Derivat einer aromatischen ein- oder zweikernigen Säure,
    welche mindestens eine nied- rigmolekulare Halogenalkylgruppe trägt, kondensiert und die erhaltenen Reaktionsprodukte durch Azokupp- lung in wasserunlösliche Farbstoffe überführt, wobei die Komponenten so zu wählen sind, dass die Endpro dukte von Carbonsäure- und Sulfonsäuregruppen frei sind.
    UNTENSPRUCH .'erfahren= nach- Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass matt die Kondensation mit aromatischen Säurclialogeniden der Formel EMI0004.0007 ausführt, worin y -CO- oder -SO2-, z und w Halogen, n und m eine niedrige ganze Zahl bedeuten,
    und worin. der Kern A noch weitere Substi- tuenten tragen kann. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen.Geitungsbereich des Patentes massgebend ist.
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