CH472546A - Vorrichtung zur Vermischung des Erdbodens mit einem aufgestreuten Bindemittel zwecks anschliessender Stabilisierung - Google Patents

Vorrichtung zur Vermischung des Erdbodens mit einem aufgestreuten Bindemittel zwecks anschliessender Stabilisierung

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CH472546A
CH472546A CH200467A CH200467A CH472546A CH 472546 A CH472546 A CH 472546A CH 200467 A CH200467 A CH 200467A CH 200467 A CH200467 A CH 200467A CH 472546 A CH472546 A CH 472546A
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CH200467A
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Pfister Otto
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Otto Pfister & Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C21/00Apparatus or processes for surface soil stabilisation for road building or like purposes, e.g. mixing local aggregate with binder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Vermischung des Erdbodens mit einem aufgestreuten     Bindemittel     zwecks anschliessender Stabilisierung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur     Verrnischung    des Erdbodens mit einem aufgestreu  ten Bindemittel zwecks anschliessender Stabilisierung.  



  Weiche,     grösstenteils    aus lockerem Sand, Kies, Erde       ete.    bestehende Böden werden nach einem bekannten  Verfahren dadurch stabilisiert, dass man auf den zu be  festigenden Boden, der beispielsweise zu einer Fahrbahn  ausgebaut werden soll, ein pulverförmiges Bindemittel  aufstreut. Dieses Bindemittel, das z. B. aus Kalk oder  Zement bestehen kann, wird dann mit dem feuchten  Boden vermengt, worauf das entstandene Gemisch fest  gewalzt wird. Die bisher bekannten, diesem Zweck die  nenden     Mischvorrichtuncen    weisen jedoch durchwegs  den Nachteil auf, dass sie lediglich für leichte, bereits  aufgelockerte Böden verwendbar sind, weil die Welle  der Mischwalze fliegend gelagert ist und daher nur sehr  begrenzten Beanspruchungen ausgesetzt werden darf.

    Der Boden musste daher bisher vor dem Einsetzen der  Mischvorrichtung regelmässig mit einem Aufreissen bis       ca.   <B>5</B> cm unter die Arbeitstiefe des Mischers aufgelockert  werden. Ausserdem besitzen diese bekannten Vorrich  tungen keine Möglichkeit der gleichzeitigen Bodenbe  feuchtung, so dass sehr trockene Böden vor der Stabili  sierung mittels einer besonderen Einrichtung.<B>d.</B> h. in  einem getrennten Arbeitsgang, befeuchtet werden     muss-          ten.     



  Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bil  dende Vorrichtung behebt diese Mängel. Sie ist     erfin-          dungsgemäss    gekennzeichnet durch einen an der Rück  seite eines Fahrzeuges aufgehängten, heb- und senkba  ren Rahmen, sowie eine in diesem Rahmen gelagerte,  vom Antriebsaggregat des Fahrzeugs aus angetriebene,  mit Umfangsmessern versehene, beidseitig in dem ge  nannten Rahmen gelagerte Mischwalze, welche in der  Arbeitsstellung der Vorrichtung teilweise in den Erd  boden eingreift, wobei die genannten Messer fortlaufend  gegeneinander versetzt und symmetrisch in     bezug    auf  eine gedachte, durch das Zentrum der Mischwalze ge  hende Vertikalebene angeordnet sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs-         beispiel    des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es  zeigen:       Fig.   <B>1</B> die an einem Traktor angebaute     Mischvor-          richtuna    in Arbeitsstellung, von der Seite gesehen, bei  abgenommener Seitenwand,       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach       Fig.   <B>1,</B> bei abgenommener oberer Abdeckung,       Fig.   <B>3,</B> 4 und<B>5</B> die Konstruktion der Mischwalze und       Fig.   <B>5</B> eine Zusatzanlage zum Aufspritzen von Teer  oder Wasser.  



  Die Figuren<B>1</B> und 2 zeigen einen der Einfachheit  halber nur teilweise und schematisch dargestellten Trak  tor<B>1,</B> an dessen Rückseite eine in ihrer Gesamtheit mit  2 bezeichnete Vorrichtung angebaut ist, die zur Ver  mischung des Erdbodens mit einem vorher aufgestreu  ten Bindemittel dient.  



  Die     Vorrichtun-    2 weist einen Rahmen<B>3</B> auf, wel  cher mittels einer oberen zentralen Stange 4 und     z;wei     seitlichen Streben<B>5</B> am Traktor<B>1</B>     angelenkt    ist. Der  Rahmen<B>3</B> kann nach Belieben angehoben und     ab,-e-          senkt    und auch in jeder beliebigen Zwischenstellung  arretiert werden. Die hierzu erforderliche     Hubvorrich-          tun-,    welche beispielsweise an das hydraulische System  des Traktors angeschlossen sein kann, ist an sich be  kannt und wurde daher auf der Zeichnung nicht darge  stellt.

   Der Rahmen<B>3</B> kann an jeder normalen     Drei-          punktaufhängung    montiert werden. An seinem hinteren  Ende ist eine höhenverstellbare     Planierschleppe    3a     an-          gelenkt.     



  Im Rahmen<B>3</B> ist eine Mischwalze<B>6</B> drehbar ge  lagert. Der Antrieb dieser Mischwalze erfolgt von der       Zapfwelle   <B>7</B> des Traktors über eine Welle<B>8,</B> ein     Kegel-          radpaar   <B>9,</B> eine elastische Kupplung, eine Welle<B>10</B> und  eine Kette<B>11.</B> Die Mischwalze<B>6</B> kann somit durch Ein  schalten des     Zapfwellenantriebes    vom Fahrersitz des  Traktors aus in Betrieb gesetzt werden.  



  Der Aufbau der Mischwalze<B>6</B> ist am besten aus den       Fig.   <B>3</B> bis<B>5</B> ersichtlich. Die Mischwalze<B>6</B> weist eine       beidseits    im Rahmen<B>3</B> drehbar gelagerte Welle 12 auf,  welche beispielsweise aus einem starkwandigen Stahl-           rohr    bestehen kann. Auf die Welle 12 sind in prak  tisch gleichen Abständen eine Anzahl annähernd     drei-          eckförmiger    Messerträger<B>13</B> aufgeschweisst, wobei an  jeder Dreiecksspitze ein Messer<B>15</B> befestigt ist. Die  Messer<B>15</B> sind vorzugsweise auf die Messerträger<B>13</B>  aufgeschraubt, so dass sie sich leicht ersetzen lassen.  



  Wenn nun alle Messerträger<B>13</B> in der gleichen Lage  auf dem Rohr 12 angeordnet wären, so wäre das Rohr  12 mit drei um<B>je</B> 120' gegeneinander versetzten paral  lelen Messerreihen bestückt. Sämtliche in einer Messer  reihe befindlichen Messer kämen<U>dann</U> bei jeder Umdre  hung der Mischwalze einmal gleichzeitig in Eingriff mit  dem Erdboden, so dass sich ein stossweises Arbeiten  ergäbe.  



  Um diesen Nachteil zu umgehen, werden die Mes  serträger<B>13</B> auf dem Rohr 12 versetzt angeordnet, wie  dies anhand der     Fig.   <B>3</B> und 4 verdeutlicht ist. Jeder Mes  serträger (z. B. 13a) ist in     bezug    auf den vorhergehen  den Messerträger (z. B.<B>13b)</B> auf dem Rohr 12 um einen  gewissen Winkel, beispielsweise 20', verdreht.

   Dabei ist  darauf geachtet, dass sämtliche Messerträger in     bezug     auf eine senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Ebene       M-M    symmetrisch angeordnet sind.<U>Kommt</U> also bei der  gewählten Anordnung zunächst ein Messer 15a in Ein  griff, welches von der Ebene     M-M    den Abstand a hat,  so erfolgt dies gleichzeitig mit dem Eingriff des     symme-          .,enden    Messers<B>15b,</B> dessen Abstand von der       trisch    lieg  Ebene     M-Mebenfalls    a ist.

   Die Mischwalze wird somit  durch die auf sie zurückwirkenden     Reaktionskräfte    stets  gleichmässig beansprucht, so dass einseitige Kräfte, die  den Traktor aus seiner Bahn zu bringen trachten, nur  noch in Sonderfällen, wie z. B. beim plötzlichen Auftre  ten grosser Steinbrocken, zur Wirkung kommen können.  



  Die Spitzen sämtlicher Messer<B>15</B> liegen bei der be  schriebenen Anordnung also auf drei Spiralen, welche  um die     Mischwalzenachse    herumlaufen und um 120'  gegeneinander versetzt sind.  



  Zum einwandfreien Arbeiten der Vorrichtung trägt  ferner die ausserordentlich robuste Konstruktion der  Mischwalze<B>6</B> bei, die im Gegensatz zu den bekannten  Ausführungsformen beidseitig im Rahmen<B>3</B> gelagert  und ausserdem in Form einer Steckachse ausgebildet ist,  so dass sie bei Beschädigung mit wenigen Handgriffen  ausgetauscht werden kann.  



  Die Messer<B>15</B> sind an den Messerträgern<B>13</B> mit nur  einer Schraube befestigt und lassen sich im     Schadens-          falle    ebenfalls rasch auswechseln.  



  In vielen Fällen, wo die Zugabe pulverförmiger  Bindemittel sich als unzureichend erweist, wird der Bo  den     zweckmässigerweise    zusätzlich mit einem flüssigen  Bindemittel, z. B. Teer oder Bitumen, vermischt. Eine  Einrichtung zur Verteilung von Teer auf dem zu stabi  lisierenden Boden ist in     Fig.   <B>6</B> schematisch dargestellt.  Diese Einrichtung weist eine Rohrleitung<B>16</B> auf, welche  aus zwei dem Hin- und Rücklauf dienenden Strängen<B>17</B>  und<B>18</B> besteht. Am unteren Strang<B>18</B> sind eine Anzahl  Sprühköpfe<B>19</B> befestigt, die einzeln mittels Absperr  ventilen 20 an den Strang<B>18</B> angeschlossen     bzw.    nach  Bedarf von diesem getrennt werden können.

   Die Rohr  leitung<B>16</B> kann mittels zweier Anschlüsse 21     bzw.    22 an  eine beheizte Teerquelle, z. B. einen mitfahrenden Teer  wagen, angeschlossen werden. Im Hinblick auf die Men  genregulierung weist der obere, dem Rücklauf dienende  Strang<B>18</B> eine Regulierbahn 24 u. ein Manometer<B>25</B> auf.  



  Der beheizte Teerbehälter könnte aber auch auf dem  für die Bodenstabilisierung verwendeten Traktor selbst  aufgebaut sein, wobei der Teer durch eine Spezialpumpe    ständig durch die Leitung<B>16</B> gepumpt würde, damit der  überschüssige, nicht durch die     SprÜhköpfe    austretende  Teer in den Behälter zwecks erneuter Wärmeaufnahme  zurückgepumpt werden kann.  



  Der zu stabilisierende Boden ist in manchen Fällen  so ausgetrocknet, dass die in ihm noch enthaltene Rest  feuchtigkeit nicht ausreicht, um eine innige Verbindung  zwischen dem Bindemittel und den Bodenpartikeln zu  gewährleisten. In diesen Fällen wird die Rohrleitung<B>16</B>  an ein Wassersystem angeschlossen, das z. B. aus einem  am Traktor angebauten Wasserbehälter besteht und bei  entsprechend hoher Anordnung dieses Behälters ohne  Pumpe arbeiten kann. Mit einer solchen Zusatzeinrich  tung lässt sich der ausgetrocknete Boden in einem Ar  beitsgang befeuchten und stabilisieren.  



  Die     vorbeschriebene    Vorrichtung zur Vermischung  des Erdbodens mit einem aufgestreuten. Bindemittel  wird     zweckmässigerweise   <U>zusammen</U> mit einer frontsei  tig am gleichen Fahrzeug angebauten Streuvorrichtung  verwendet, wie sie im schweizerischen Patent     Nr.     469 142 beschrieben ist.  



  Zum<U>Einsammeln</U> seitlich streuenden Materials wird  die     Vorrichtan        zweckmässi-erweise    mit seitlichen  <B>9 C</B>  Schürfblechen<B>23</B> ausgerüstet, die in der Höhe verstell  bar sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zur Vermischung des Erdbodens mit einem aufgestreuten Bindemittel zwecks anschliessender Stabilisierung, gekennzeichnet durch einen an der Rück seite eines Fahrzeuges aufgehängten, heb- und senkba ren Rahmen, sowie eine in diesem Rahmen gelagerte, vom Antriebsaggregat des Fahrzeugs aus angetriebene, mit Umfangsmessern versehene, beidseitig in dem ge nannten Rahmen gelagerte Mischwalze, welche in der Arbeitsstellung der Vorrichtung teilweise in den Erdbo den eingreift, wobei die genannten Messer fortlaufend gegeneinander versetzt und symmetrisch in bezug auf eine gedachte, durch das Zentrum der Mischwalze ge hende Vertikalebene angeordnet sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischwalze- ein waagrecht im Rahmen gelagertes Rohr aufweist, auf welches in glei chen gegenseitigen Abständen Messerträger von prak tisch dreieckförmigem Querschnitt aufgeschweisst sind, wobei an jeder Dreiecksspitze jedes Messerträgers ein Messer angeschraubt ist, so dass sämtliche Messerspitzen auf drei, um die Mischwalzenachse herumlaufenden, um 120' gegeneinander versetzten Spiralen liegen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch eine vor der Misch walze angeordnete, sich über die gesamte Länge der Mischwalze erstreckende, mit abwärts gerichteten Sprühköpfen versehene Rohrleitung zur Verteilung von Flüssigkeiten.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Rohrleitung aus zwei dem Hin- und Rücklauf dienenden Strängen besteht und Mittel zum Anschluss an eine beheizte Teer- oder Bitu- menquelle aufweist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischwalzenachse im Hinblick auf deren leichte Auswechselbarkeit als Steckachse aus gebildet ist.
CH200467A 1967-02-10 1967-02-10 Vorrichtung zur Vermischung des Erdbodens mit einem aufgestreuten Bindemittel zwecks anschliessender Stabilisierung CH472546A (de)

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CH555569A CH516046A (de) 1967-02-10 1969-04-11 Vorrichtung zur Vermischung des Erdbodens mit einem aufgestreuten Bindemittel zwecks anschliessender Stabilisierung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT6869U3 (de) * 2003-12-23 2005-01-25 Hermann Boeckle Einrichtung zur erstellung von stabilisierten tragdeckschichten auf wirtschaftswegen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT6869U3 (de) * 2003-12-23 2005-01-25 Hermann Boeckle Einrichtung zur erstellung von stabilisierten tragdeckschichten auf wirtschaftswegen

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CH516046A (de) 1971-11-30

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