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Zeitkontrollvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Zeitkontrollvorrichtung für die Bestimmung der Parkzeit von Kraftfahrzeugen, welche Vorrichtung eine auf einer Grundplatte drehbar angeordnete Scheibe, an der Beschriftungen angebracht sind, und auf der Grundplatte angeordnete Saugnäpfe enthält.
Die verkehrsdichten Teile einer Stadt sind meistens in sogenannte blaue Zonen eingeteilt, in welchen das Parkieren von Kraftfahrzeugen nur für eine bestimmte Dauer gestattet ist. Zur Kontrolle der Parkzeitdauer sind Zeitkontrollvorrichtungen, sogenannte Parkscheiben vorgeschrieben, welche bei der Ankunft auf die Ankunftszeit eingestellt und vor der Windschutzscheibe innerhalb des Kraftfahrzeuges, von aussen gut sichtbar, aufgestellt werden. Das Einstellen der bisher üblichen Parkscheiben geschieht durch Drehen eines drehbaren Teiles, bis an einem Fenster die Ankunftszeit erscheint. Dieses Einstellen erfordert ein vorsichtiges Drehen bei gleichzeitiger Beobachtung der am Fenster erscheinenden Zeitangabe. Danach wird die Parkscheibe mit der richtigen Seite gegen die Windschutzscheibe gerichtet aufgestellt.
Da die bisherigen Ausführungen von Parkscheiben zweiseitig beschriftet sind, d.h. die Vormittagszeiten sind auf der einen und die Nachmittagszeiten auf der anderen Seite der Parkscheibe angegeben, kann es vorkommen, dass die Parkscheibe wohl richtig eingestellt aber mit der falschen Seite gegen die Windschutzscheibe sichtbar aufgestellt wird. Dieser Fehler kann unangenehme Folgen nach sich ziehen.
Der Zweck der Erfindung ist eine Zeitkontrollvor- richtung zu schaffen, auf der die Zeiteinstellung einfacher und bequemer durchgeführt werden kann und mit welcher ein falsches Aufstellen nicht möglich ist.
Die erfindungsgemässe Zeitkontrollvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe konzentrisch um ihren Drehpunkt angeordnete Aussparungen aufweist, dass zwischen der Scheibe und der Grundplatte eine, der Anzahl der Aussparungen entsprechende, Rasterung sowie ein an der Grundplatte befestigter und mit den Aussparungen zusammenwirkender Anschlag zur Begrenzung der Drehbewegung der Scheibe vorgesehen ist.
Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Zeitkontrollvorrichtung in der Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-II der Fig. 1, Fig.3 eine Rückansicht desselben Ausführungsbeispiels und Fig.4 einen Teilschnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3.
In der Fig. 1 ist eine Zeitkontrollvorrichtung, nachstehend als Parkscheibe bezeichnet, in der Ansicht dargestellt. Eine Scheibe 1 ist auf einer Grundplatte 2 drehbar gelagert. Auf einer Seite ist ein an der Grundplatte 1 befestigter und gleichzeitig als Zeiger dienender Anschlag 3 vorgesehen. Dieser Anschlag umgibt einen Randteil der Scheibe 1. Auf dem Umfang der Scheibe 1 sind in gleichmässigen Abständen Aussparungen 4 angeordnet. Auch der Anschlag 3 besitzt eine Aussparung 5, welche vorzugsweise eine ähnliche Form wie die Aussparungen 4 der Scheibe 1 aufweist.
Auf der Scheibe sind in Beschriftungsfeldern 6, von denen der Einfachheit halber nur 3 gezeichnet und welche radial gegenüber den Aussparungen 4 angeordnet sind, die Ankunftszeiten angegeben und zwar so, dass die Leserichtung tangential verläuft. Weiter gegen den Mittelpunkt der Scheibe 1 befinden sich Schriftfelder 7, von denen wiederum nur drei gezeichnet sind. Sie enthalten die Angabe, um welche Zeit die Parkdauer abläuft. Die Leserichtung dieser Schriftfelder 7 ist radial gerichtet, so dass die Schrift, welche sich gerade neben dem als Zeiger 8 ausgebildeten freien Ende des Anschlages 3 liegt, bequem abgelesen werden kann.
Aus der Fig. 2 ist deutlich erkennbar, auf welche Weise die Scheibe 1 auf der Grundplatte 2 drehbar gelaQert ist. Ein auf die Scheibe 1 aufgesetzter Knopf 9 ist fest mit diesem verbunden. Auf der Rückseite der Scheibe 1 ragt der Knopf 9 ein kleines Stück über diese hinaus, damit die Scheibe 1 nicht auf der Grundplatte 2 aufliegt. Durch den Knopf 9 hindurch erstreckt sich eine Zentralbohrung 10, welche auf der Aussenseite des Knopfes zum Aufnehmen eines Schraubenknopfes 11 einer Schraube 12 erweitert ist. Das andere Ende der Schraube 12 ist abgesetzt und mit einem Gewinde 13 versehen. Dieser Gewindeteil ist in einer, mit einem entsprechenden In-
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nengewinde versehenen, Zentralbohrung 14 in der Grundplatte 2 eingeschraubt.
Der mittlere zylindrische Teil der Schraube 12 ist etwas länger als die kleinere Zentralbohrung 10 des Knopfes 9. Deshalb ist der Knopf 9 mit der Scheibe 1 frei drehbar, obwohl die Schraube 12 fest in der Grundplatte 2 eingeschraubt ist.
Nahe um die Zentralbohrung 14 in der Grundplatte 2 sind Vertiefungen 15 konzentrisch angeordnet. Die Anzahl dieser Vertiefungen 15 entspricht der Anzahl Aussparungen 4 am Umfang der Scheibe 1. Im Knopf 9 ist mindestens eine Sackbohrung 16 für die Aufnahme einer Druckfeder 17 und einer Rasterkugel 18 vorgesehen. Diese Vertiefungen 15 und die Rasterkugel 18 ergeben eine Rasterwirkung für die Scheibe 1, so dass die letztere zwangsläufig in eine bestimmte Stellung gelangt und in dieser Stellung verbleibt.
Aus der Fig. 3 ist die Ausbildung der Grundplatte ersichtlich. Im oberen und seitlichen Bereich ist sie kleiner als die Scheibe 1, damit die Aussparungen 4 zur Bedienung besser zugänglich sind, insbesondere für den Fall, wenn die Bedienungsperson Handschuhe trägt. Diese in der Fig. 3 dargestellte Seite der Parkscheibe wird während der Parkzeit so angeordnet, dass sie durch die Windschutzscheibe des Fahrzeuges von aussen gut sichtbar ist. Aus diesem Grunde ist ein erstes Fenster 19 zum Ablesen der Angabe über die Ankunftszeit und ein zweites Fenster 20 zum Ablesen der Angabe über das Ende der Parkzeit vorgesehen. Selbstverständlich sind die Beschriftungen auf der Vorderseite der Scheibe mit den durch die Fenster 19, 20 ersichtlichen Beschriftungen auf der Rückseite der Scheibe 1 in Übereinstimmung.
In der Fig. 4 ist eine Befestigungsmöglichkeit der Parkscheibe dargestellt. Die Grundplatte 2 ist an einer Seite eines Quersteges 23 schwenkbar gelagert. Zu diesem Zwecke ist an den Enden des Quersteges 23 je ein Ansatz 24 vorgesehen. In diesem Ansatz 24 ist ein Stift 25 eingepresst, welcher in eine entsprechende Bohrung an der Stirnseite der Grundplatte 2 hineinragt. Um die Achse dieser Stifte 25 kann die Grundplatte 2 annähernd 180 geschwenkt werden. Zwischen der durch die Ansätze begrenzten Stirnseite des Querstückes 23 und der Grundplatte 2 ist eine Blattfeder 26 angeordnet. Durch diese Blattfeder 26 wird die Grundplatte 2 entweder nach oben oder nach unten geklappt gehalten.
Auf der, der Blattfeder 26 gegenüberliegenden Seite des Quersteges 23 sind zwei Saugnäpfe 27 befestigt. Diese gestatten das Befestigen der Vorrichtung an der Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges.
Die Bedienung der Parkscheibe erfolgt auf nachstehend geschilderte Weise. Nach Erreichen eines Parkplatzes mit dem Kraftfahrzeug wird die Parkscheibe vor die Windschutzscheibe geklappt. Ein Finger wird in jene Aussparung mit der entsprechenden Ankunftszeit gelegt und die Scheibe 1 im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag 3 gedreht. Durch den Zeiger 8 wird dem Fahrzeugführer angezeigt, bis um welche Zeit er spätestens den Parkplatz wieder zu verlassen hat. Durch diese Einstellung erscheinen in den nunmehr von aussen durch die Windschutzscheibe ersichtlichen Fenstern 19 und 20, die für den Parkplatz beaufsichtigenden Personen bestimmten zwangsläufig richtigen Angaben über die Ankunftszeit und die späteste Wegfahrzeit. Diese Angaben sind automatisch immer richtig und gut von aussen lesbar.
Dank der Rasterwirkung, erzeugt durch die Vertiefung 15 und die Kugel 18 erscheinen die Angaben immer in der Mitte der Fenster 19 und 20. Eine Zwischenstellung, in welcher zwei Angaben erkennbar, aber keine von beiden richtig ablesbar wäre, ist ausgeschlossen. Deshalb ist die Anzeige dieser Parkscheibe immer eindeutig. Vor dem Wegfahren wird die Parkscheibe nach unten geklappt, so dass sie dem Fahrzeugführer die Sicht nicht behindert. Wenn gewünscht, kann der Knopf 9 derart ausgebildet werden, dass die Scheibe 1 durch Drehen des Knopfes in die erforderliche Stellung gebracht werden kann, wobei es dann dem Fahrzeugführer überlassen bleibt, ob er die Einstellung der Scheibe mittels des Knopfes oder der Aussparungen vornehmen will.
Die Aussparungen 4 in der Scheibe 1 können auch konzentrisch um den Scheibenmittelpunkt angeordnete runde Löcher sein. Bei einer derartigen Ausführung wird vorzugsweise die Grundplatte so gestaltet, dass ihre Breite mit dem Durchmesser der drehbaren Scheibe übereinstimmt.
Weiter ist es möglich, den Zeiger 8 als einen die Beschriftungsfelder 7 abdeckenden Ring auszubilden, wobei in diesem Ring an einer Stelle ein Fenster zur Able- sung der Angabe über das Ende der Parkzeit vorgesehen ist. Dadurch wird die übersichtlichkeit verbessert und das Suchen der Ankunftszeitangabe erleichtert, weil nur eine Skala sichtbar ist.