CH478771A - Verfahren zur Herstellung von B-chlorvinylsulfonsauren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von B-chlorvinylsulfonsauren Salzen

Info

Publication number
CH478771A
CH478771A CH431067A CH431067A CH478771A CH 478771 A CH478771 A CH 478771A CH 431067 A CH431067 A CH 431067A CH 431067 A CH431067 A CH 431067A CH 478771 A CH478771 A CH 478771A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid salts
sodium
acid
chlorovinylsulfonic
chloride
Prior art date
Application number
CH431067A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf Friedrich Dr Prof
Eberhard Dr Taeger
Koch Reiner
Original Assignee
Wolfen Filmfab Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wolfen Filmfab Veb filed Critical Wolfen Filmfab Veb
Publication of CH478771A publication Critical patent/CH478771A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von ss-chlorvinylsulfonsauren Salzen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung   von p-chlorvinylsulfonsauren    Salzen, die insbesondere in der Farbstoffindustrie und zur Polymerisation verwendet werden.



   Man kann ss-chlorvinylsulfonsaures Natrium aus ss,ss Dichloräthansulfochlorid durch Hydrolyse und gleichzeitige Chlorwasserstoffabspaltung mit   Natriumhydroxyd    oder Natriumcarbonat   erhalten. Das Ip"ss-Dichloräthansul-    fochlorid wird aus Vinylchlorid u. Sulfonylchlorid in Gegenwart von Aluminiumchlorid in nur maximal 50% iger Ausbeute hergestellt. Daher erscheint dieses Verfahren zur Herstellung des   p-chlorvinylsulfonsauren    Salzes unrentabel. Die analogen halogenfreien vinylsulfonsauren Salze lassen sich mit   I-Elfe    von Alkalien aus den   p-chlor-      äthansulfonsauren    Salzen durch   Salzsäureabspaltung    in bekannter Weise herstellen.

   Diese Verbindungen haben aber den   Nachteil,    dass sie nach der Reaktion mit sich selbst oder mit anderen reaktiven Monomeren keine reaktiven Gruppen   fur    eine weitere Reaktion besitzen.



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von   p-chlorvinylsulfonsauren    Salzen, eine dem   Vinylsulfonat    analogen Verbindung mit einer weiteren reaktiven, leicht substituierbaren Gruppierung zu entwickeln.



   Es wurde gefunden, dass sich   (i-chlorvinylsulfonsau-    re Salze leicht aus   p,-dichloräthansulfonsauren    Salzen durch   Chlorwasserstoffabspaltung    mit wässrigen Alkalien in mehr als   60% iger Ausbeute    herstellen lassen. Die Chlorwasserstoffabspaltung verläuft leichter als bei den analogen   p-chloräthansulfonsauren    Salzen. Zur Herstellung des ss-chlorvinylsulfonsauren Natriums wird erfindungsgemäss ss,ss-dichloräthansulfonsaures Natrium mit Natriumcarbonat im Molverhältnis 1:3-5 in wässriger Lösung bei 50 bis   100 C, vorzugsweise    bei 70 bis   80 C,    behandelt. Die Reaktionszeiten liegen bei 4 bis 8 Stunden.



   Es wurde weiter gefunden, dass man auch Natrumhydroxid oder andere alkalisch reagierende Stoffe zur   Chlorwasserstoffabspaltang    verwenden kann. Allerdings liegen die Ausbeuten niedriger, und das Produkt ist von schlechter Qualität (starke Gelbfärbung), was auf eine Zersetzung schliessen   last.    Bei nur   äquimolekularer    Menge Natriumcarbonat und niederen Temperaturen wird Chlorwasserstoff nur unvollständig abgespalten. Am Ende der Reaktion wird die Lösung mit Eis auf 0 bis   5 C gekahlt    und der Uberschuss an Natriumcarbonat   vor-    sichtig mit konzentrierter Salzsäure neutralisiert. Dann wird das Reaktionsgemisch im Vakuum zur Trockne eingedampft.

   Der gelbbraune feste Rückstand besteht aus   -chlorvinylsulfonsaurem    Natrium und Natriumchlorid.



  Da ersteres in heissem Athanol gut, letzteres aber nur in geringem Masse löslich ist, erfolgt die Trennung der beiden Salze   erfindungsgemäss    durch Digerieren des festen   Rückstandes    mit Äthylalkohol.



   Das folgende Beispiel soll die vorstehende Erfindung veranschaulichen.



   Beispiel
Zur Herstellung   von-chlorvinylsulfonsaurem    Natrium werden in einem 500   ml-Dreihalskolben, bestückt    mit Rührer und Thermometer, 30, 2   g R, (3-dichlorathan-    sulfonsaures Natrium (= 0, 15 Mol), 64, 5 g Kristallsoda (= 0,   225    Mol) und 300 ml Wasser zusammengegeben und 5 Stunden lang bei 70 bis   80 C gerührt.    Dann wird mit Eis auf 0 bis 5 C abgekühlt und der Natriumcarbo  natüberschuss    mit konzentrierter Salzsäure vorsichtig neutralisiert. Anschliessend wird im Vakuum zur Trockne eingedampft und   das P-cblorvinylsulfonsaure    Natrium aus dem festen Rückstand mit etwa einem Liter heis  sem Athanol    extrahiert.

   Das Produkt   falot    beim Erkalten zum Teil wieder aus, der Rest wird durch Eindampfen des Alkohols gewonnen. Ausbeute 15, 1 g-61,   1%    der Theorie.   Das p-chlorvinylsulfonsaure    Natrium kann aus Athanol umkristallisiert werden. Es bildet weissgelbe Kristalle, die bis   360 C    nicht schmelzen. Das Produkt   entfärbt Kaliumpermanganatlösung    sehr schnell.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von ss-chlorvinylsulfonsauren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ss,ss-di 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von ss-chlorvinylsulfonsauren Salzen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von p-chlorvinylsulfonsauren Salzen, die insbesondere in der Farbstoffindustrie und zur Polymerisation verwendet werden.
    Man kann ss-chlorvinylsulfonsaures Natrium aus ss,ss Dichloräthansulfochlorid durch Hydrolyse und gleichzeitige Chlorwasserstoffabspaltung mit Natriumhydroxyd oder Natriumcarbonat erhalten. Das Ip"ss-Dichloräthansul- fochlorid wird aus Vinylchlorid u. Sulfonylchlorid in Gegenwart von Aluminiumchlorid in nur maximal 50% iger Ausbeute hergestellt. Daher erscheint dieses Verfahren zur Herstellung des p-chlorvinylsulfonsauren Salzes unrentabel. Die analogen halogenfreien vinylsulfonsauren Salze lassen sich mit I-Elfe von Alkalien aus den p-chlor- äthansulfonsauren Salzen durch Salzsäureabspaltung in bekannter Weise herstellen.
    Diese Verbindungen haben aber den Nachteil, dass sie nach der Reaktion mit sich selbst oder mit anderen reaktiven Monomeren keine reaktiven Gruppen fur eine weitere Reaktion besitzen.
    Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von p-chlorvinylsulfonsauren Salzen, eine dem Vinylsulfonat analogen Verbindung mit einer weiteren reaktiven, leicht substituierbaren Gruppierung zu entwickeln.
    Es wurde gefunden, dass sich (i-chlorvinylsulfonsau- re Salze leicht aus p,-dichloräthansulfonsauren Salzen durch Chlorwasserstoffabspaltung mit wässrigen Alkalien in mehr als 60% iger Ausbeute herstellen lassen. Die Chlorwasserstoffabspaltung verläuft leichter als bei den analogen p-chloräthansulfonsauren Salzen. Zur Herstellung des ss-chlorvinylsulfonsauren Natriums wird erfindungsgemäss ss,ss-dichloräthansulfonsaures Natrium mit Natriumcarbonat im Molverhältnis 1:3-5 in wässriger Lösung bei 50 bis 100 C, vorzugsweise bei 70 bis 80 C, behandelt. Die Reaktionszeiten liegen bei 4 bis 8 Stunden.
    Es wurde weiter gefunden, dass man auch Natrumhydroxid oder andere alkalisch reagierende Stoffe zur Chlorwasserstoffabspaltang verwenden kann. Allerdings liegen die Ausbeuten niedriger, und das Produkt ist von schlechter Qualität (starke Gelbfärbung), was auf eine Zersetzung schliessen last. Bei nur äquimolekularer Menge Natriumcarbonat und niederen Temperaturen wird Chlorwasserstoff nur unvollständig abgespalten. Am Ende der Reaktion wird die Lösung mit Eis auf 0 bis 5 C gekahlt und der Uberschuss an Natriumcarbonat vor- sichtig mit konzentrierter Salzsäure neutralisiert. Dann wird das Reaktionsgemisch im Vakuum zur Trockne eingedampft.
    Der gelbbraune feste Rückstand besteht aus -chlorvinylsulfonsaurem Natrium und Natriumchlorid.
    Da ersteres in heissem Athanol gut, letzteres aber nur in geringem Masse löslich ist, erfolgt die Trennung der beiden Salze erfindungsgemäss durch Digerieren des festen Rückstandes mit Äthylalkohol.
    Das folgende Beispiel soll die vorstehende Erfindung veranschaulichen.
    Beispiel Zur Herstellung von-chlorvinylsulfonsaurem Natrium werden in einem 500 ml-Dreihalskolben, bestückt mit Rührer und Thermometer, 30, 2 g R, (3-dichlorathan- sulfonsaures Natrium (= 0, 15 Mol), 64, 5 g Kristallsoda (= 0, 225 Mol) und 300 ml Wasser zusammengegeben und 5 Stunden lang bei 70 bis 80 C gerührt. Dann wird mit Eis auf 0 bis 5 C abgekühlt und der Natriumcarbo natüberschuss mit konzentrierter Salzsäure vorsichtig neutralisiert. Anschliessend wird im Vakuum zur Trockne eingedampft und das P-cblorvinylsulfonsaure Natrium aus dem festen Rückstand mit etwa einem Liter heis sem Athanol extrahiert.
    Das Produkt falot beim Erkalten zum Teil wieder aus, der Rest wird durch Eindampfen des Alkohols gewonnen. Ausbeute 15, 1 g-61, 1% der Theorie. Das p-chlorvinylsulfonsaure Natrium kann aus Athanol umkristallisiert werden. Es bildet weissgelbe Kristalle, die bis 360 C nicht schmelzen. Das Produkt entfärbt Kaliumpermanganatlösung sehr schnell.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von ss-chlorvinylsulfonsauren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ss,ss-di chloräthansulfonsaure Salze mit der drei-bis fünffachen molaren Menge wässriger Alkalien umsetzt und aus dem nach Eindampfen erhaltenen Salzgemisch die ss-chlorvinylsulfonsauren Salze durch Extraktion mit Alkoholen isoliert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalien-Alkalicarbonate verwendet werden.
CH431067A 1966-10-28 1967-03-28 Verfahren zur Herstellung von B-chlorvinylsulfonsauren Salzen CH478771A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD12059966 1966-10-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH478771A true CH478771A (de) 1969-09-30

Family

ID=5479101

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH431067A CH478771A (de) 1966-10-28 1967-03-28 Verfahren zur Herstellung von B-chlorvinylsulfonsauren Salzen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH478771A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2800324C2 (de)
EP0085883B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxydiphenylen
DE3210597A1 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischen hydroxycarbonsaeuren
CH478771A (de) Verfahren zur Herstellung von B-chlorvinylsulfonsauren Salzen
EP0000341A1 (de) Verfahren zur Herstellung von praktisch reinem 1-Amino-8-nitro-4,5-dihydroxy-anthrachinon
DE2237750C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Brenzcatechin
DE2534558A1 (de) Verfahren zur herstellung von alpha,alpha'-bis-(4-hydroxyphenyl)- diisopropylbenzolen
DE1277849B (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-chlorvinylsulfonsauren Salzen
DE1668966B1 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von 2,6-Dimethyl-phenol und 4-tert.-Butylphenol
DE2058776C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Vinylsulfonaten oder von Vinylsulfonsäure aus Carbylsulfat
DE3118903A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1-benzoylamino-8-hydroxy-naphthalin-4.6.-disulfonsaeure (benzoyl-k-saeure)
DE1643544A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren
DE955598C (de) Verfahren zur Herstellung aromatischer Oxycarbonsaeuren
DE2332064C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Hydroxy-naphthalin-3-carbonsäure
DE1543960C (de) Verfahren zur Herstellung von Naphthol mit überwiegendem alpha Naphthol Gehalt durch alkalische Hydrolyse von Monochlor naphthalin
DE2227504C3 (de) Verfahren zur Herstellung von trans-4-Aminomethylcyclohexan-i-carbonsäure oder deren Salzen
DE554235C (de) Verfahren zur Darstellung von 2,7-Dioxynaphthalin-3,6-dicarbonsaeure
AT165079B (de) Verfahren zur Herstellung von Trimethyl-(beta-jodäthyl)-ammoniumjodid
DE3704166A1 (de) Verfahren zur herstellung von aldonsaeuren oder deren salze
DE1915480A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenol und Aceton
CH329716A (de) Verfahren zur Reinigung von Bis-(B-oxyäthyl)-terephthalat
DE1904537C (de) Verfahren zur Herstellung von sulfationenfreienTetrabromphthalsäuremonoestern
DE2329957A1 (de) Verfahren zum reinigen von glyoxal
AT268297B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 6-(Aminophenyl)-3-pyridazonen
DE2134209C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Diacetyl

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased