CH480325A - Verfahren zur Herstellung von Cumaranyl-N-methyl-carbamin-säureestern und deren Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cumaranyl-N-methyl-carbamin-säureestern und deren Verwendung

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CH480325A
CH480325A CH1008469A CH1008469A CH480325A CH 480325 A CH480325 A CH 480325A CH 1008469 A CH1008469 A CH 1008469A CH 1008469 A CH1008469 A CH 1008469A CH 480325 A CH480325 A CH 480325A
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coumaranyl
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acid esters
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CH1008469A
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Rudolf Dr Heiss
Ingeborg Dr Hammann
Wolfgang Dr Behrenz
Original Assignee
Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/78Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans
    • C07D307/86Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans with an oxygen atom directly attached in position 7

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Cumaranyl-N-methyl-carbamin-säureestern  und deren Verwendung    Die     vorliegende    Erfindung betrifft.     ein    Verfahren zur  Herstellung von Cumaranyl-N-methylcarbaminsäure  estern und deren Verwendung. Die so hergestellten     N-          Methylcarbaminsäureester    besitzen insektizide und  akarizide Wirkung.  



  Es ist bereits bekanntgeworden, dass     2-Alkoxyphenyl-          N-methylearbaminsäureester,    z. B.     2-Isopropoxyphenyl-          N-methylcarbaminsäureester    (vgl. DAS Nr. 1108 202)  insektizid wirksam sind. Diese Verbindungen haben aber,  wie fast alle Carbaminsäureester, den Nachteil, dass sie  im     alkalischen    Medium     sehr    schnell     verseift    werden.  Sie sind daher als Residual-Belag auf gekälkten Unter  lagen nicht     einzusetzen,    da     sie        ihre    Wirksamkeit schon  nach einigen Tagen eingebüsst haben.  



  Weiterhin ist bekanntgeworden, dass man auch  andersartige Carbamate als Insektizide und Akarizide  verwenden kann, z. B. das     1-Isopropyl-3-methyl-5-          pyrazolyl-N-dimethylcarbamat    und das     α-Naphthyl-N-          methylcarbamat    (vgl. z. B. schwenzerische Patentschrift    Nr. 282 655 und US-Patentschrift Nr. 2 903 478). Diese  beiden Carbamate haben in der Praxis bereits eine     er-          hebliche    Bedeutung     erlangt.     



  Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung von Cumaranyl-N-merhylcarb  aminsäurestern der Formel I  
EMI0001.0022     
    in welcher R für ein Wasserstoffatom oder eine Methyl  gruppe steht, das sich dadurch auszeichnet, dass man  7-Hydroxycumarane der Formel II  
EMI0001.0023     
    in seiner ersten Stufe entweder mit einem Überschuss  an Phosgen in den Chlorameisensäureester oder mit  einer etwa äquimolaren Menge Phosgen in das ent  sprechende Bis-(7-cumaranyl)-carbonat überführt und  dann in einer zweiten Stufe den Chlorameisensäureester  oder das Bis-(7-cumaranyl)-carbonat mit Methylamin  zu dem Cumaranyl-N-methylcarbaminsäureester umsetzt.

           Das        erfindungsgemässe    Verfahren kann also ent  weder ;so durchgeführt werden, dass man     7-Hydroxy-          cumarane    der Formel 11 in einer ersten Stufe mit einem  Überschuss an Phosgen in den Chlorameisensäureester  überzuführen. und diesen in einer zweiten Stufe mit  Methylamin umsetzt oder die 7-Hydroxycumarane der       Formel        1I    in einer ersten Stufe mit der etwa     äquimolaren         Menge Phosgen zu dem entsprechenden     Bis-(7-cumara-          nyl)-carbonat    umsetzt und dieses in. einer zweiten  Stufe mit Methylamin aufspaltet.  



  Ferner betrifft die Erfindung die     Verwendung    der  nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren    hergestellten  Cumaranyl-N-methylcarbaminsäureester der Formel I  zur Bekämpfung von Insekten und Acarina.  



  Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren her  gestellten Verbindungen weisen eine überraschend hohe  insektizide und akarizide Wirkung auf und sind den vor  bekannten Insektiziden auf Carbamatbasis überlegen.    Ganz besonders überrraschend ist die hohe Alkalibe  ständigkeit der erfindungsgemäss hergestellten Wirk  stoffe. Sie sind     deshalb        besonders    geeignet für die  Anwendung auf frisch gekälkten Wänden, wie sie z. B.  in Stallungen vorliegen.  



  Wenn die Verbindungen der Formel II zuerst mit  einem Überschuss an Phosgen umgesetzt werden, dann  kann die     Umsetzung    eines so erhaltenen     Chlorameisen-          säureeste:rs        beispielsweise    durch folgende Gleichung wie  dergegeben werden:  
EMI0002.0011     
    In der ersten Stufe wird dabei das     7-Hydroxy-          cumaran,    zweckmässigerweise in Gegenwart von inerten  Lösungsmitteln, wie aromatischen Kohlenwasserstoffen,  mit einem Überschuss an Phosgen in den Chlorameisen  säureeester übergeführt. Zum Binden der entstehenden  Salzsäure tropft man zweckmässigerweise laufend eine  Base, zweckmässigerweise Alkalihydroxyd, zu.

   Der     pH-          Wert    wird zweckmässigerweise unter 7 gehalten. Die  Reaktionstemperaturen können in einem grösseren Be  reich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man  zwischen -10 und + 10  C.  



  In der zweiten Stufe kann der Chlorameisensäure-    ester mit der etwa äquivalenten Menge Methylamin um  gesetzt werden. Man arbeitet dabei zweckmässigerweise  in Gegenwart von inerten Lösungsmitteln, wie aroma  tischen, und ahphatischen Kohlenwasserstoffen und  Äthern, z. B. Dioxan. Die Reaktionstemperaturen kön  nen wiederum in einem gewissen. Bereich     variiert    werden.  Im allgemeinen liegen sie zwischen -10 und + 10  C.  



  Wenn die Verbindungen der Formel II mit einer etwa  äquivalenten Menge an Phosgen zuerst zum     Bis-(7-          cumaranyl)-carbonat    umgesetzt werden, dann: kann die  zweite Stufe der     Umsetzung    anhand der folgenden  Reaktionsgleichung veranschaulicht werden:  
EMI0002.0020     
    In der     ersten    Stufe wird in diesem Fall das     7-          Hydroxycumaran    mit der äquimolaren Menge Phosgen  umgesetzt. Man. arbeitet dabei zweckmässigerweise in  Gegenwart eines inerten Lösungsmittels.

   Zur Abbindung  der     entsprechenden    Salzsäure kann man eine Base     hinzu-          geben,    zweckmässigerweise Alkalihydroxyd. Der     pH-          Wert    liegt vorzugsweise bei B. Die Temperaturen können  ebenfalls in einem grösseren Bereich variiert werden,  vorzugsweise     liegen,    sie     zwischen    20 und 60  C.  



  Das in der ersten Stufe entstehende     Bis-(7-          cumaranyl)-carbonat    wird. dann mit Methylamin aufge  spalten. Dabei arbeitet man, zweckmässigerweise ohne  Lösungsmittel. Die günstigen     Umsatztemperaturen    liegen  im allgemeinen zwischen etwa -10 und +20  C.  



  Die als Ausgangsmaterial verwendeten     7-Hydroxy-          cumarane    sind bis jetzt noch nicht bekanntgeworden.  Sie können     in.    einfacher     Weise    nach bekannten     Verfahren     aus den entsprechenden Brenzkatechinmonoallyläthern  durch Allylumlagerung und Ringschluss der erhaltenen  3-Allylbrenzkatechinderivate hergestellt werden. Es ist  weiterhin möglich, mit den entsprechenden     2-Halogen-          phenylallyläthern    eine Allylumlagerung mit nachfolgen  dem Ringschluss durchzuführen und schliesslich das Halo  gen nach bekannten Methoden gegen eine     Hydroxy-          gruppe    auszutauschen.

      Die erfindungsgemäss     hergestellten    Stoffe weisen bei  geringer Warmblütertoxizität und Phytotoxizität starke  Insektizide und akarizide Wirkungen auf. Die Wirkungen.  setzen im allgemeinen schnell ein und     halten    lange an.  Sie können deshalb mit gutem Erfolg zur Bekämpfung  von schädlichen     saugenden    und beissenden Insekten,  Dipteren sowie Milben verwendet werden.  



  Als Beispiel für     Schädlinge    zu deren Bekämpfung  die     erfindungsgemäss        hergestellten        Verbindungen    ver  wendet werden können, seien die folgenden genannt:  Zu den .saugenden Insekten gehören im wesentlichen  Blattläuse, wie die Pfirsichblattlaus (Myzus persicae),  die schwarze Bohnenblattlaus (Doralis fabae); Schild  läuse, wie Aspidiotus hederae, Lecanium hesperidum,  Pseudococcus maritimes; Thysanopteren, wie     Hercino-          thrips    femoralis; und Wanzen, wie die Rübenwanze  (Pesma quadrata) und die Bettwanze (Cimex lectularius).  



  Zu den     beissenden    Insekten zählen im     wesentlichen     Schmetterlingsraupen, wie Plutella maculipennis,     Lyman-          tria    dispar; Käfer, wie Kornkäfer (Sitophilus granarius),  der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata), aber  auch im     Boden    lebende Arten, wie die     Drahtwürmer     (Agriotes sp.) und die Engerlinge (Melolontha     melo-          lontha);    Schaben, wie die     Deutsche    Schabe     (Blattelle          germanica);

          Orthopteren,    wie das Heimchen     (Gryllus         domesticus); Termiten, wie Recticulitermes; Hymen  opteren, wie Ameisen.  



  Die Dipteren umfassen insbesondere die Fliegen,  wie die Taufliege (Drosophida melanogaster), die Mittel  meerfruchtfliege (Ceratitis capitata), die Stubenfliege  (Musca domestica) und Mücken, wie die Stechmücke  (Aedes aegypti).  



  Bei den Milben     sind    besonders wichtig die Spinn  milben (Tetranychidae), wie die gemeine Spinnmilbe  (Tetranychus urticae), die Obstbaumspinnmilbe     (Para-          tetranychus    pilosus), Gallmilben, wie die     Johannisbeergall-          milbe    (Eriophyes ribis) und Tarsonemiden, wie     Tar-          sonemus    pallidus, und Zecken.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Wirkstoffe kön  nen in die üblichen     Formulierungen    übergeführt werden,       wie    Lösungen,     Emulsionen,    Suspensionen, Pulver, Pasten  und Granulate. Diese können in bekannter Weise her  gestellt werden, z. B. durch Verstrecken der Wirkstoffe  mit Lösungsmitteln und/oder Trägerstoffen, gegebenen  falls unter Verwendung von. Emulgiermitteln und/oder  Dispergiermitteln, wobei z. B. im Falle der Benutzung  von Wasser als     Verdünnungsmittel    gegebenenfalls orga  nische     Lösungsmittel    als     Hilfslösungsmittel    verwendet  werden können (vgl. Agricultural Chemicals., März 1960,  Seiten 35-38).

   Als     Hilfsstoffe    kommen im wesentlichen  in Frage: Lösungsmittel, wie Aromaten (z. B. Xylol,  Benzol), chlorierte Aromaten (z. B. Chlorbenzole), Par  affine (z. B.     Erdölfraktionen),    Alkohole (z. B. Methanol,  Butanol), Amine und Aminderivate (z. B. Äthanolamin,  Dimethylformamid) und Wasser; Trägerstoffe, wie natür  liche Gesteinsmehle (z. B.     Kaoline,    Tonerden, Talkum,  Kreide) und synthetische Gesteinsmehle (z. B. hoch  disperse Kieselsäure, Silikate); Emulgiermitel, wie     nicht-          ionogene    und anionische Emulgatoren (z.

   B.     Polyoxy-          äthylen    - Fettsäure - Ester, Polyoxyäthylen -     Fettalkohol-          Äther,    Alkylsulfonate und Arylsulfonate) und Disper  giermittel, wie Lignin, Sulfitablaugen und, Methylcellu  lose.  



  Die     erfindungsgemäss        hergestellten        Wirkstoffe        können     in den     Formulierungen    in Mischung mit anderen be  kannten Wirkstoffen vorliegen.    Die     Wirkstoffe        können    als solche, in Form     ihrer     Formulierungen oder in Form der daraus bereiteten  Anwendungsformen, wie     gebrauchsfertige    Lösungen.,  Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granu  late angewendet werden. Die Anwendung geschieht  im     allgemeinen    in     üblicher        Weise,    z.

   B. durch Ver  sprühen, Verspritzen, Streuen, Verstäuben und Giessen.  



  Die Wirkstoffkonzentrationen können in einem grö  sseren Bereich variiert werden; im allgemeinen verwendet  man Wirkstoffkonzentrationen von 0,00001 bis 20 %,       vorzugsweise    von 0,01 bis 5 %.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Carbamate kön  nen in     gleicher    Weise im     Pflanzenschutz    wie auch im  Hygienesektor gegen Insekten und Akarina angewendet  werden.  



  <I>Beispiel A</I>  LTIoo-Test für Dipteren  Testtiere: Aedes aegypti       Lösungsmittel:     2 Gewichtsteile Wirkstoff werden in 1000     Volum-          teilen    Lösungsmittel aufgenommen. Die so erhaltene  Lösung wird mit weiterem     Lösungsmittel    auf die ge  wünschten geringeren     Konzentrationen    verdünnt.  



  2,5 ml Wirkstofflösung werden in eine Petrischale  pipettiert. Auf dem Boden der Petrischale befindet sich  ein     Filterpapier        mit    einem Durchmesser von etwa  9,5 cm. Die Petrischale bleibt so lange offenstehen, bis  das Lösungsmittel     vollständig    verdunstet ist. Je nach  Konzentration der Wirkstofflösung ist die Menge Wirk  stoff pro m      Filterpapier    verschieden hoch. Anschliessend  gibt man etwa 25 Testtiere in die Petrischale und be  deckt sie     mit    einem Glasdeckel.  



  Der     Zustand    der Testtiere wird laufend     kontrolliert.     Es wird diejenige Zeit     ermittelt,        welche    für einen  100 % igen knock-down-Effekt notwendig ist.  



  Testtiere, Wirkstoffe,     Wirkstoffkonzentrationen    und  Zeiten, bei denen eine<B>100</B> %     ige        knock-down-Wirkung          vorliegt,    gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:  
EMI0003.0055     
  
       <I>Beispiel B</I>  Residual-Test  Testtiere: Musca domestiea, Aedes aegypti  Netzpulver     Grundsubstanz,        bestehend    aus:  3 % diisobutylnaphthalin-I-sulfosaures Natrium  6 % Sulfitablauge, teilweise kondensiert mit Anilin  40Ü hochdisperse Kieselsäure, CaO-haltig  51 % Kolloid-Kaolin  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzube  reitung vernascht man innig 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit  9 Gewichtsteilen Netzpulver-Grundsubstanz.

   Das so er  haltene Spritzpulver wird in 90 Teilen Wasser suspen  diert.    Die Wirkstoffsuspension wird in einer Aufwand  menge von 1 g     Wirkstoff    pro     m2    auf     Unterlagen    aus  verschiedenen Materialien aufgespritzt.  



  Die     Spritzbelege    werden in     bestimmten    Zeitabständen  auf ihre biologische Wirkung     geprüft.     



  Zu     diesem    Zweck     bringt    man die Testtiere auf     die     behandelten Unterlagen. Über die     Testtiere    wird ein  flacher     Zylinder    gestülpt, der an seinem oberen     Ende          mit    einem Drahtgitter verschlossen ist, um die Tiere  am Entweichen zu hindern. Nach 8 Stunden Verweilzeit  der Tiere auf der Unterlage wird der     knock-down-          Effekt    in     %    bestimmt.  



  Wirkstoffe, Art der Testunterlagen und     Resultate     gehen aus     dez    nachfolgenden Tabelle hervor:  
EMI0004.0020     
  
       <I>Beispiel C</I>  Plutella-Test       Lösungsmittel:    3     Gewichtsteile    Aceton  Emulgator:

   1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzube  reitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der  angegebenen Menge     Lösungsmittel,    das die     angegebene     Menge Emulgator enthält, und verdünnt das Konzentrat  mit     Wasser    auf die     gewünschte        Konzentration.       Mit der Wirkstoffzuberentung besprüht man Kohl  blätter (Brassica oleracea) taufeucht und besetzt sie mit  Raupen der Kohlschabe (Plute11a maculipennis).  



  Nach den angegebenen Zeiten wird der Abtötungs  grad in % bestimmt. Dabei bedeutet 100%, dass alle  Raupen getötet     wurden,    während 0 %     angibt,    dass keine  Raupen     getötet        wurden.     



  Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen,     Auswertungs-          zeiten    und     Resultate    gehen aus der     nachfolgenden     Tabelle hervor:  
EMI0005.0015     
  
     <I>Beispiel D</I>  Doralis-Test (Kontakt-Wirkung)       Lösungsmittel:    3     Gewichtsteile        Aceton     Emulgator:

   1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirstoffzube  reitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der       angegebenen        Menge        Lösungsmittel,    das die     angegebene     Menge Emulgator enthält, und verdünnt das Konzentrat  mit Wasser auf die gewünschte Konzentration.    Mit der Wirkstoffzubereitung werden Bohnenpflanzen  (Vicia faba), die stark von der schwarzen( Bohnenlaus  (Doralis fabae) befallen sind, tropfnass besprüht.  



  Nach den angegebenen Zeiten wird der Abtötungs  grad in % bestimmt. Dabei bedeutet 100%, dass all-   Blattläuse getötet wurden, 0 % bedeutet, dass keine  Blattläuse     getötet        wurden.     



  Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Auswertungs  zeiten und     Resultate    gehen aus der     nachfolgenden          Tabelle    hervor:  
EMI0005.0028     
  
     
EMI0006.0000     
  
     <I>Beispiel E</I>  Tetranychus-Test  Lösungsmittel: 3     Gewichtsteile        Aceton     Emulgator:

   1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur     Herstellung    einer     zweckmässigen    Werkstoffzube  reitung     vermischt    man 1     Gewichtsteil        Wirkstoff        mit    der  angegebenen Menge     Lösungsmittel,    das     die        angegebene     Menge Emulgator enthält, und verdünnet das Konzentrat  mit Wasser auf die     gewünschte    Konzentration.  



  Mit der     Werkstoffzubereitung    werden     Bohnenpflan-          zen    (Phaseolus vulgaris), die ungefähr eitre Höhe von    10 bis 30 cm haben; tropfnass besprüht. Diese Bohnen  pflanzen sind stark     mit    allen     Entwicklungsstadien    der  gemeinen Spinnmilbe (Tetranychus urticae) befallen.  



  Nach den     angegebenen        Zeiten    wird, die     Wirksamkeit     der     Werkstoffzubereitung        bestimmt,    indem man die toten  Tiere auszählt. Der so erhaltene Abtötungsgrad, wird in  angegeben.<B>100%</B>     bedeutet,    dass alle     Spinnmilben    ab  getötet wurden, 0 %     bedeutet,    dass keine Spinnmilben  abgetötet wurden.  



  Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Auswertungs  zeiten und     Resultate    gehen aus der     nachfolgenden          Tabelle    hervor:  
EMI0006.0029     
  
       <I>Beispiel F</I>  Phaedon-Test  Lösungsmittel: 3 Gewichtsteile Aceton  Emulgator:

   1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzube  reitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der  angegebenen Menge     Lösungsmittel,    das die     angegebene     Menge Emulgator enthält, und verdünnt das Konzentrat  mit     Wasser    auf die     gewünschte        Konzentration.       Mit der Wirkstoffzubereitung spritzt man Meer  rettichblätter (Cochlearia armorabia) tropfnass und be  setzt sie mit Meerrettichkäfern (Phaedon cochleariae).  



  Nach den angegebenen Zeiten wird der Abtötungs  grad in % bestimmt. Dabei bedeutet 100 %, dass alle  Käfer getötet wurden. 0 % bedeutet, dass     keine        Käfer          getötet    wurden.  



  Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Zeiten der       Auswertung    und     Resultate    gehen aus der     nachfolgenden          Tabelle        hervor:     
EMI0007.0013     
  
     <I>Beispiel G</I>  Phaedon- Test (Larven)       Lösungsmittel:    3     Gewichtsteile        Aceton     Emuuilgator:

   1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzube  reiteng vermischt man 1 Gäwichtsteil Wirkstoff mit der  angegebenen Menge Lösungsmittel, das die angegebene  Menge Emulgator enthält, ünd verdünnt das Konzentrat       mit    Wasser auf die     gewünschte        Konzentration.       Mit der Wirkstoffzubereitung :spritzt man     Meer-          rettiehblätter    (Cochlearia armoaratia) tropfnass und be  setzt sie mit Meerrettichkäferlarven (Phaedon     cochle-          ariae).     



  Nach den angegebenen Zeiten wird der     Abtötungs-          grad    in %     bestimmt.    Dabei bedeutet<B>100%,</B> dass     alle          La=ven    getötet wurden. 0 %     bedeutet,    dass keine Larven       getötet    wurden.  



  Wirkstoffe,     Wirkstoff        konzentrationen,        Zeiten    der  Auswertung     und        Resultate    gehen aus der nachfolgenden       Tabelle    hervor:

      
EMI0008.0000     
  
     <I>Beispiel H</I>  Pieris-Test       Lösungsmittel:    3     Gewichtsteile        Aceton     Emulgatar: 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykaläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzube  reiturig vermischt man 1     Gewichtsteil        Wirkstoff    mit der  angegebenen Menge     Lösungsmittel,    das die     angegebene     Menge Emulgator enthält, und verdünnt das Konzentrat  mit Wasser auf die     gewünschte        Konzentration.       Mit der Wirkstaffzubereitung besprüht man Kohl  blätter (Brassica oleracea)

   taufeudht und besetzt sie mit  Raupen des grossen Kohlweisslings (Pieris brassicae).  



  Nach den angegebenen Zeiten wird der Abtötungs  grad in, % bestimmt. Dabei bedeutet 100%, dass alle  Raupen getötet     wurden:,    während 0 % angibt, dass keine  Raupen gebötet wurden.  



  Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Auswertungs  zeiten und     Resultat--    gehen aus der     nachfolgenden     Tabelle     hervor:     
EMI0008.0014     
  
     
EMI0009.0000     
  
     <I>Beispiel 1</I>       Herstellung    der folgenden Verbindung:  
EMI0009.0002     
    Das 2,3 Dimethyl-7-hydroxycumaran wird zuerst der  Umsetzung mit Phosgen und dann der Umsetzung mit  Methylamin unterworfen.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     2,3-Dimethyl-          7    hydroxycumaran wird auf folgendem Weg hergestellt:  108 g (0,8 Mol) Crotylbromid werden bei 50 bis 60  C  zu einem Gemisch aus 200 ml Aceton, 88 g (0,8 Mol)  Brenzkatechin und 99,2 g (0,88 Mal) Kaliumcarbonat  zugetropft und anschliessend 6 Stunden am Rückfluss  gekocht.

   Nach dem Abkühlen wird vom Salz abfiltriert  und das Aceton     abgezogen.    Den Rückstand nimmt man  in 10 % ige Natronlauge auf und entfernt den als Neben  produkt entstandenen Diäther des Brenzkateehins durch       Ausschütteln        mit    Äther.     Daraufhin    wird     die    alkalische  Lösung     angesäuert    und der Monoäther mit     Chloroform     extrahiert.

   Zur Entfernung von nicht umgesetztem     Brenz-          katechin    wird die Chloroformlösung mehrere Male mit  Wasser gewaschen.     Nach        dem    Trocknen mit Natrium  sulfat wird das     Chloroform    abgezogen und der Rück  stand     im    Vakuum     destilliert.        Siedepunkt    94 bis  95 /0,2 mm.  



  Die Umlagerung des Brenzkatechinmonocrotyläthers  zum a-Methylallylbrenzkatechin erfolgt in einer exo  thermen Reaktion durch Erhitzen auf 180  C. Siede  punkt 89 bis 92 /0,2     mm.     



  30 g a-Methylallylbrenzkatechin werden in 90 g  36,7 % igem Bromwasserstoff in Eisessig gelöst. Nach  12stündigem Stehen     wird    die Lösung in     Wasser        gegossen     und die organische     Schicht    in Äther aufgenommen.

   Die  ätherische Schicht wird mit Kaliunmcarbonat neutralisiert  und     getrocknet.    Der Äther wird abgezogen und der       Rückstand    im Vakuum     destilliert.    Siedepunkt 96 bis       1021/0,2        min.     
EMI0009.0030     
    Analog zum oben     beschriebenen    Verfahren werden  das 2,3,3-Trimethyl-7 hydroxycumaran durch Umsetzung  mit Phosgen und dann mit Methylamin in das     2,3,3-          Trimethyl-7-cumaranyl-N-methylcarbamat    übergeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Cumaranyl-N methylcarbaminsäureestern der Formel 1 EMI0009.0034 in welcher R für ein Wasserstoffatom oder eine Methyl gruppe ,steht, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 7-Hydroxycumaran der Formel II EMI0009.0035 in einer ersten Stufe entweder mit einem Überschuss an Phosgen in den Chlorameisensäureester oder mit einer etwa äquimolaren Menge Phosgen in das ent- sprechende Bis-(7-cumaranyl)-carbonat überführt und dann in einer zweiten Stufe der Chlorameisensäureester oder das Bis-(7-cumaranyl)-carbonat mit Methylamin zu dem Cumaranyl-N methylcarbaminsäureester umsetzt. II.
    Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellten Cumaranyl-N-methyl, carbaminsäureester der Formel 1 zur Bekämpfung von Insekten und Acarina.
CH1008469A 1964-12-04 1965-11-08 Verfahren zur Herstellung von Cumaranyl-N-methyl-carbamin-säureestern und deren Verwendung CH480325A (de)

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