CH481008A - Vorrichtung zum Greifen von Steinzeugröhren - Google Patents

Vorrichtung zum Greifen von Steinzeugröhren

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CH481008A
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CH
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gripper shell
pipe
gripper
shell
gripping
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CH199169A
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Thomas Hans
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Keramikmaschinen Goerlitz Veb
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Description


      Vorrichtung    zum Greifen von     Steinzeugröhren       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Greifen  von zylindrischen bis schwach konischen     Steinzeugröh-          ren,    mit einer als Saugkopf ausgebildeten     Greiferscha-          le.     



  Bekannt ist ein Saugkopf für     Vakuum-Transportanla-          gen    für in noch plastischem Zustand befindliche, insbe  sondere keramische Formlinge, der einen so grossen Teil  der Oberfläche des Formlings umschliesst, dass die  ausserhalb liegenden Teile des Formlings sich durch     ihr     Eigengewicht nicht deformieren können, und dessen  Innenraum gegen die Formungsoberfläche durch dieser  anliegende Dichtungskörper aus hochelastischem Werk  stoff, wie Schaumgummi, abgedichtet ist. Dabei ist die  dichtende untere Fläche des sich in Richtung auf die  Oberfläche des Formlings verbreiternden Dichtungskör  pers dem Profil der Oberfläche des Formlings genau  angepasst.  



  Der Nachteil derartiger Greifer ist einmal, dass für  jeden Rohrdurchmesser entsprechend genau passende  Greifer auf Lager gehalten werden müssen und dass  grössere Oberflächenfehler eines Rohres oder gar eine  nicht ganz regelmässige zylindrische Form das sichere  Festhalten des Rohres am Saugkopf verhindern. Ein  weiterer Nachteil ist, dass derartige Greifer an das  Transportgut bzw. Rohr angedrückt werden müssen,  damit sich der Saugkopf lückenlos und vakuumdicht an  die Oberfläche anlegt. Die Voraussetzung dafür ist eine  grosse -Standfestigkeit des     zu    ergreifenden Rohres, wäh  rend labil stehende Rohre oder solche mit erheblichen  Form- und Lageabweichungen     umgeworfen    werden,  wenn sie nicht durch einen entsprechenden Gegenhalt  abgestützt werden.  



  Der Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser  Nachteile, um ein wirtschaftlicheres Arbeiten zu errei  chen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die     Grei-          ferschale    so auszubilden, dass die Dichtlippen     z.B.    bereits  10 bis 20 mm vor der Anlage des Rohres am Grund der       Greiferschale    wirksam werden, so dass auch etwas schief  stehende oder Rohre mit nicht     allzugrosser    Oberflächen  güte sicher ergriffen werden, ohne     dass    eine besondere    zusätzliche     Andrück-    oder Haltekraft zum Ergreifen des  Rohres aufgewendet werden muss. Derselbe Greifer soll  sich für in gewissen Grenzen verschiedene Durchmesser  aufweisende Röhren eignen.

   Des weiteren wird eine  Greifvorrichtung angestrebt, bei der das Transportgut  beim Ergreifen gleichzeitig selbsttätig mit einem Signier  stempel gezeichnet wird.  



       Erfindungsgemäss    sind zur Lösung dieser Aufgaben  an der     Greiferschale    seitliche Dichtungslippen und stirn  seitliche Dichtungsmanschetten derart angebracht, dass  sie sich beim Greifen bereits an das     Steinzeugrohr     anlegen, bevor der Grund der     Greiferschale    vom Stein  zeugrohr erreicht wird. Die     Greiferschale    kann mittels  Gewindemuttern von Spannschlössern über Stützen im  Sinne einer stufenlosen Veränderung des     Greiferschalen-          radius        verengbar    und     erweiterbar    sein.

   An der Rückseite  der     Greiferschale    ist vorteilhaft in einer zweiteiligen  Grundplatte eine Membran mit einem Mittelloch ange  bracht, in dem eine Stange befestigt ist, die eine Stempel  platte mit auswechselbaren Lettern aufweist. Die Stange  kann einen verstellbaren Anschlag     aufweisen        z.B.    zur  Betätigung eines Schalters, der Steuervorgänge auslöst.  



  Durch die Erfindung können insbesondere folgende  Vorteile erreicht werden: Die     Greiferschale    braucht     dem     zu ergreifenden     Steinzeugrohr    nur bis auf eine kleine  Entfernung genähert zu werden. Dann kann der Luftun  terdruck des Saugkopfes das     Steinzeugrohr    selbsttätig in  die     Greiferschale    ziehen und dasselbe festhalten. Ein  Umstossen des     Steinzeugrohres    durch Andrücken der       Greiferschale    kann damit ausgeschlossen werden. Das ist  besonders für     Steinzeugrohre    erforderlich, die auf einem  zur Länge des Rohres verhältnismässig kleinen Rohr  durchmesser stehen.

   Es können auch schwach konische  Rohre oder     z.B.    Rohre mit nicht ganz fehlerfreier  Oberfläche sicher ergriffen und festgehalten werden. Das       Steinzeugrohr    kann dabei bei entsprechender Ausbildung  der Vorrichtung selbsttätig signiert werden.  



  Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbei  spielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeich  nung zeigen:           Fig.    1 den     Längsmittelschnitt    eines Greifers;       Fig.    2 den Querschnitt     A-A    nach     Fig.    1;       Fig.3    den Querschnitt durch einen Greifer mit     Si-          gnierstempel.     



  An der dünnen elastischen     Greiferschale    1, die mit  Löchern 2 versehen ist, ist ein dünnes nachgiebiges  Formblech 3 derart     befestigt,    dass ein Luftraum 4  entsteht, der mit Stutzen 5 an eine nicht dargestellte  Entlüftungspumpe angeschlossen ist. An den     längsseiti-          gen    Rändern der     Greiferschale    1 sind lange Dichtungslip  pen 6 mittels Führungsblechen 7 an rückwärts umgeboge  nen Lappen 8 des Formbleches 3 eingespannt. An den  Stirnseiten des Formbleches 3 sind bogenförmige Dich  tungslippen 9 aus dem gleichen Material in Form einge  zogener Manschetten vorgesehen.

   In den von den Lappen  8 des Formbleches 3 gebildeten     dreieckförmigen    Hohl  räumen sind Stützen 10 angeordnet, deren freie Hebelar  me durch Spannschlösser 11 mit Gewindemuttern 12  verbunden sind. In     Fig.    1 ist nur das obere Spannschloss  sichtbar. Das     Formblech    3 wird durch einen Arm 13  getragen, der an irgendein Fördermittel (Kran, Wagen  oder dgl.)     angelenkt    ist.  



  Die Dichtungslippen 6; 9 sind so angeordnet, dass sie  bereits 10 bis 20 mm vor dem Anlegen der     Greiferschale     1 an beispielsweise ein Rohr 14 auf ihrer ganzen Länge  mit dem Rohr in Berührung kommen, ohne eine     Stoss-          kraft    auf das Rohr auszuüben. In dieser Stellung kann  der volle     Ansaugeunterdruck    noch nicht wirksam wer  den. Jedoch tritt durch das Ansaugen der Luft an den  schmalen Abständen zwischen Rohr 14 und Dichtungs  lippen 6; 9 eine hohe Luftgeschwindigkeit auf. Durch die  damit verbundene Druckdifferenz werden die Dichtungs  lippen an das Rohr gezogen, und das Rohr wird       zwangsläufig    in die     Greiferschale.    1 hereingezogen und  fest angesaugt.

   Der untere Teil der     Fig.    2 zeigt das Rohr  14 in der Stellung beim ersten Berühren mit den Dich  tungslippen 6, der obere Teil der     Fig.    2 in der     Festhalte-          Arbeitsstellung.     



  Die nach dem Ansaugen des Rohres sehr breit  anliegenden Dichtungslippen überbrücken auch grössere  Oberflächenfehler des Rohres 14.  



  Die Notwendigkeit, für die unterschiedlichen Durch  messer innerhalb einer     Rohr-Nennweite    auch unter  schiedliche Greifer anzufertigen, entfällt durch die Ver  wendung der Spannschlösser 11. Diese ermöglichen die  Verstellung des     Greiferschalenradius    in den Grenzen der  Elastizität des     Greiferschalenwerkstoffes        (ca.          10a/0).    In  nerhalb dieser Grenzen liegen alle praktisch vorkommen  den Abweichungen durch     Wanddickenunterschiede.          Schwundunterschiede    und     Mundstückverschleiss    der       Rohrstrangpresse.     



  Durch Drehen der Gewindemuttern der Spannschlös  ser 11 wird die     Greiferschale    1 über die Stützen 10 in  ihrem Radius verändert. Die Anzahl der Spannschlösser  11 in bezug auf die Länge der     Greiferschale    1 kann  beliebig sein. Durch unterschiedliche Verstellung der  Spannschlösser 11 kann der     Greiferschale    1 ausserdem  eine konische Form gegeben werden, wodurch es möglich  ist, auch etwas konische Körper einwandfrei anzusau  gen.  



  Von besonderem Vorteil ist weiterhin eine Ausbil  dung der Vorrichtung zum automatischen Signieren       pressnasser        Steinzeugrohre    gleichzeitig während des Grei  fens, was bisher in der Regel von Hand vor oder nach  dem Greifen durchgeführt werden musste.     Fig.3    zeigt  dazu einen Schnitt durch einen Greifer mit     Signierstem-          pel    in Betriebsstellung.    In der     Greiferschale    1 und dem Formblech 3, das  durch entsprechende Beilagen 15; 16 an dieser Stelle  verstärkt ist, ist eine radiale     Durchbrechung    vorgesehen,  die sich in eine auf dem Formblech 3 befestigte zweiteili  ge Grundplatte 17; 17' fortsetzt.

   In die zweiteilige  Grundplatte 17; 17' ist eine Membran 18, vorzugsweise  eine Gummischeibe, mit ihrem äusseren Rand einge  spannt. In einen mittleren Kreisausschnitt der Membran  18 ist eine zweiteilige Klemmvorrichtung 19; 19' einge  setzt, in deren Mittelbohrung eine Führung 20 mit  Gewindezapfen und Gewindemutter 21 befestigt ist. Das  andere Ende der Führung 20 hat ebenfalls ein Gewinde  mit zwei Gewindemuttern 22; 23 und einen verstellbaren  Anschlag 24. Die Gewindemutter 22 ist als Federteller  für eine Druckfeder 25 ausgebildet, der durch die  Gewindemutter 23 gesichert wird. Die Druckfeder 25  stützt sich andererseits auf der Grundplatte 17' ab.  



  In der Führung 20 ist eine Stange 26 geführt, die an  beiden Enden Gewinde hat. Auf dem inneren Gewinde  sitzt eine Stempelplatte 27 mit einem auswechselbaren       Signierstempel    28 und den ebenfalls auswechselbaren  Lettern 29. Durch eine Gewindemutter 30 auf dem     äus-          seren    Gewindeende der Stange 26 wird die Stange 26 in  der Führung 20 festgezogen.  



  Auf der Grundplatte 17' ist vorteilhaft ein Schaltkon  takt 31 aufgebaut, dessen Kipphebel 32 vom Anschlag 24  zu betätigen ist. Der Schaltkontakt 31 ist üblicherweise  ein Schliess- und Öffnungskontakt und wirkt entweder als  Verriegelung auf den Antrieb des den Sauggreifer mittels  Arm 13 tragenden Transportmittels ein, so dass dieses  nicht in Bewegung     gesetzt    werden kann, so lange das       Steinzeugrohr    nicht sicher ergriffen oder losgelassen  wurde.  



  Gegebenenfalls kann dieser Schaltkontakt 31 auch die       Transportmittelbewegung    selbsttätig auslösen, sobald das       Steinzeugrohr    sicher ergriffen bzw. losgelassen wurde.  Auf die ganze Einrichtung ist eine Schutzkappe 33  aufgesetzt.  



  In der Ruhestellung drückt die Druckfeder 25 die  Stempelplatte 27 über die Klemmvorrichtung 19; 19'  gegen die Grundplatte 17, wobei die Stempelplatte 27 mit  dem     Signierstempel    28 und den Lettern 29 zurückgezo  gen wird und der Schaltkontakt 31 geöffnet ist.  



  Das Vakuum, welches bei     Annäherung    des Steinzeug  rohres 14 dieses in die     Greiferschale    1 einzieht, betätigt  dabei auch die Membran 18, wodurch die Signier- und  Kontakteinrichtung in die gezeichnete Arbeitsstellung  gelangt. Dabei wird das     Steinzeugrohr    14 signiert und der  Schaltkontakt 31 geschlossen. Mittels der Gewindemut  tern 22; 23 ist die Federspannung so einzustellen, dass  das     Steinzeugrohr    sicher angesaugt ist, bevor das Va  kuum die Membran 18 betätigt, bzw. dass beim Lösen  des     Steinzeugrohres    von der     Greiferschale    1 erst die  Membran 18     zurückfedert,    bevor das     Steinzeugrohr    ab  rutscht.

   Der richtige Schaltpunkt wird mittels Kipphebel  32 und Anschlag 24 eingestellt.  



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie folgt: Bei  Annäherung des Greifers an das     Steinzeugrohr    14 wird  das     Steinzeugrohr    auf der letzten Wegstrecke selbsttätig  in den Greifer gesaugt, ohne dass     Andrückkräfte    wirk  sam werden müssen. Dabei wird die Membran 18  betätigt, wodurch die     Signiereinrichtung    und der     Kipphe-          bel    28; 29; 32 in die Arbeitsstellung gelangen, das Rohr  14 signiert und der Schaltkontakt 31 geschlossen wird, so  dass der Stromkreis für den Antrieb beispielsweise des  Wagens, der den Arm 13 trägt, durchgeschaltet wird.

   Soll  das Rohr 14 irgendwo abgestellt werden, so wird erst der      Saugunterdruck zwangsweise aufgehoben, damit der  Schaltkontakt 31 schliesst .und der Wagen angehalten  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Greifen von zylindrischen bis schwach konischen Steinzeugröhren, mit einer als Saug kopf ausgebildeten Greiferschale, dadurch gekennzeich net, dass an der Greiferschale seitliche Dichtungslippen (6) und stirnseitige Dichtungsmanschetten (9) derart angebracht sind, dass sie sich beim Greifen bereits an das Steinzeugrohr (14) anlegen, bevor der Grund der Greifer schale (1) vom Steinzeugrohr (14) erreicht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Greiferschale (1) mittels Gewinde- muttern (12) von Spannschlössern (11) über Stützen (10) im Sinne einer stufenlosen Veränderung des Greiferscha- lenradius verengert und erweitert werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Rückseite der Greiferschale (1) in einer zweiteiligen Grundplatte (17, 17') eine Membran (18) mit einem Mittelloch angebracht ist, in dem eine Stange (26) befestigt ist, die eine Stempelplatte (27) mit auswechselbaren Lettern (29) aufweist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Grundplatte (17') ein Schalt kontakt (31) vorgesehen ist, der über einen Kipphebel (32) durch einen Anschlag (24) der Stange (26) zu betätigen ist.
CH199169A 1968-03-11 1969-02-10 Vorrichtung zum Greifen von Steinzeugröhren CH481008A (de)

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CH481008A true CH481008A (de) 1969-11-15

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AT298318B (de) 1972-03-15
AT299065B (de) 1972-04-15

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