CH481849A - Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen

Info

Publication number
CH481849A
CH481849A CH631367A CH631367A CH481849A CH 481849 A CH481849 A CH 481849A CH 631367 A CH631367 A CH 631367A CH 631367 A CH631367 A CH 631367A CH 481849 A CH481849 A CH 481849A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
concrete
mechanical properties
improving
additives
water
Prior art date
Application number
CH631367A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Chemische Handels Cie Anstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Handels Cie Anstalt filed Critical Chemische Handels Cie Anstalt
Priority to CH631367A priority Critical patent/CH481849A/de
Publication of CH481849A publication Critical patent/CH481849A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00—Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/24—Macromolecular compounds
    • C04B24/26—Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C04B24/2641—Polyacrylates; Polymethacrylates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Verbesserung    der mechanischen     Eigenschaften    von Beton-     und        Mörtelmassen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigen  schaften von Beton- und Mörtelmassen durch Beifü  gung eines Zusatzmittels.  



  Die Verwendung von Zusatzmitteln zu diesem  Zwecke ist bereits bekannt und es werden bereits ver  schiedene anorganische und organische Verbindungen  bei der Verarbeitung von Beton und Mörtel zur Ver  besserung der mechanischen Eigenschaften verwendet.  So lässt sich z. B. eine Herabsetzung der Viskosität  von Beton oder Mörtel und damit durch die Wasser  einsparung eine Steigerung der mechanischen     Festig-          keiten    durch Zusatz von     grenzflächenaktiven    Verbin  dungen wie z.

   B.     Ligninsulfosäuren    und deren Salze,       anion-,        kation-    und     nichtionogener        Emulgatoren    und  Netzmitteln, Salze organischer Säuren, hochmolekulare  wasserlösliche, organische Verbindungen z. B.     Eiweiss-          abbauprodukte    und ähnliche Verbindungen erzielen.  Häufig ist es jedoch so, dass nur durch die Verwen  dung kompliziert zusammengesetzter Stoffmischungen  die gewünschten Effekte erzielt werden. Derartige Zu  satzstoffe können ausserdem nur bei bestimmten  Arbeitstechniken verwendet werden.

   Schliesslich ist es  für die Hersteller solcher Stoffe notwendig,     entschäu-          mende    Zusätze     mitzuverwenden,    die meist nur in  einem ganz bestimmten, eng begrenzten     PH-Wert-          Bereich    ihre Wirkung behalten. So können z. B. durch  geringe     PH-Wert-Schwankungen    die während der  Lagerung der genannten Substanzen auftreten können,  die gewünschten Wirkungen stark verringert bzw. teil  weise sogar in das Gegenteil umgekehrt werden. Des  halb weisen die für derartige Zusatzmittel geltenden  Zulassungsbedingungen eine genau vorgeschriebene,  höchstzulässige Zusatzmenge auf, die bei der Verarbei  tung ohne Gefahr für die Güte des Betons nicht über  schritten werden darf.

    



  Das erfindungsgemässe Verfahren verwendet eben  falls Zusatzstoffe, vermeidet aber die obengenannten  Mängel bisher bekannter Verfahren und ist dadurch  gekennzeichnet, dass als Zusatzmittel hochmolekulare,    organische im sauren Bereich in Wasser unlösliche  Acryl- und/oder     Metacrylsäuren    in     alkanischer    Einstel  lung zugesetzt werden.  



  Die Erfindung ist nachstehend in einigen Ausfüh  rungsbeispielen näher erläutert.  



  Durch ausgedehnte Untersuchungen wurde überra  schenderweise gefunden, dass Stoffen jener Gruppe,  die im sauren Bereich in Wasser nicht löslich sind, und  den Acryl- und     Metacrylsäuren    angehören, in alka  lischer Einstellung ein     Beton-Zusatzmittel    hergestellt  werden kann, das ohne Anwesenheit von irgendwelchen  Nutzmitteln die mechanischen Eigenschaften von Be  ton in einem bisher nicht möglichen Ausmass verbes  sert. Als besonderer Vorteil ist dabei die Tatsache zu  bewerten, dass das vorliegende Zusatzmittel in einem  weiten Anwendungsbereich, unabhängig von einer ge  nau einzuhaltenden Menge, wirksam ist.

   Durch dieses  Zusatzmittel kann bei Beton eine Wassereinsparung bis  zu 40     %    erzielt werden, ohne dass dieser Beton der  Gefahr einer vorzeitigen Nachversteifung unterliegt.  Durch das hohe     Wasserrückhaltevermögen    ist trotz des  verringerten Wasseranteils eine vorzeitige Austrock  nung des Betons und damit eine Beeinträchtigung der  hydraulischen     Abbindung    nicht zu befürchten. Das  sogenannte  Bluten  des Betons (Austritt von Wasser  aus der Oberfläche des Betonkörpers) wird unter allen  Umständen, ohne Rücksicht auf die Menge des Zusatz  mittels bzw. den Wasseranteil, verhindert. Dadurch,  dass das Zusatzmittel die Oberflächenspannung des  Wassers nicht ändert, tritt auch keine ungewollte  Schaumbildung auf.

   Der Zusatz von schaumverhüten  den Substanzen erübrigt sich. Weiterhin wird durch die  Verwendung dieses     Netzmittel-freien    Zusatzmittels  keine Korrosion der Stahlbewehrung hervorgerufen.  



       Zweckmässigerweise    werden für das vorliegende  Verfahren als Zusatzmittel Lösungen der     Alkalisalze     von     Polymerisaten    der Acryl- und/oder     Metacrylsäure     verwendet. Mit diesen Zusatzmitteln können auch an  dere an sich bereits bekannte und verwendete Substan  zen kombiniert werden.      Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel  des vorliegenden Verfahrens wird zunächst das Zusatz  mittel hergestellt, indem<B>4 kg</B> eines     Polymerisats    aus       Metacrylsäure    mit einem     Molekulargewicht    von ca.  80 000 in 94 kg Wasser eingerührt wird.

   Dann werden  2 kg     Ätzkali        (Kaliumhydroxyd)    zugegeben und solange  weitergerührt, bis die Lösung klar ist. Diese so erhal  tene viskose Lösung wird jetzt noch im Verhältnis 1:1  mit Wasser verdünnt. Von dieser verdünnten Lösung  werden nun 0,02 bis 0,5     Gew.-11/o    (bezogen auf den  Zementanteil) dem zum Anmachen des Betons vorge  sehenen Wasseranteil zugefügt. Dadurch lässt sich der  Beton von der Konsistenz K2     (Ausbreitmass    ca.  38 cm) in einen Beton der Konsistenz K3     (Ausbreit-          mass    ca. 49-50 cm) ohne zusätzliche Wasserbeigabe  überführen.  



  Das vorliegende Verfahren verwendet vorzugsweise  als Zusatzmittel hochmolekulare, organische, im sauern  Bereich unlösliche Acryl- und/oder     Metacrylsäuren    in    alkalischer     Einstellung.    Anstelle der Acryl- und/oder       Metacrylsäuren    können auch Zusatzmittel aus jener  hochmolekularen, organischen Stoffgruppe verwendet  werden, die zwar nicht im sauren, wohl aber im alka  lischen Bereich     löslich    und den Acryl- und     Metacryl-          säuren    äquivalent sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelnassen durch Beifügung eines Zusatzmittels, dadurch gekennzeich net, dass als Zusatzmittel hochmolekulare, organische, im sauren Bereich in Wasser unlösliche Acryl- und/ oder Methacrylsäuren in alkalischer Einstellung zuge fügt werden. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zusatzmittel zusammen mit anderen Zusatzstoffen beigefügt wird.
CH631367A 1967-05-03 1967-05-03 Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen CH481849A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH631367A CH481849A (de) 1967-05-03 1967-05-03 Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH631367A CH481849A (de) 1967-05-03 1967-05-03 Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH481849A true CH481849A (de) 1969-11-30

Family

ID=4307567

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH631367A CH481849A (de) 1967-05-03 1967-05-03 Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH481849A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002195A1 (en) * 1980-12-22 1982-07-08 Reginald Frank Grace Cementitious article

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002195A1 (en) * 1980-12-22 1982-07-08 Reginald Frank Grace Cementitious article

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19625853B4 (de) Beschleunigermischung für eine spritzbare Zement enthaltende Zusammensetzung und Verfahren zum Spritzen einer Zement enthaltenden Zusammensetzung
DE2052506C3 (de) Verwendung von wasserlöslichen Polyäthylenoxiden als viskositätserhöhender Bindemittelzusatz zu tonmineralhaltigen Suspensionen
DE69923711T2 (de) Zementdispergiermittel und betonzusammensetzung dieses enthaltend
DE60003517T2 (de) Betonzusatzmittel
DE4034708A1 (de) Zementzusatzmittel
DE2830528A1 (de) Additiv fuer tiefbohrzementschlaemme
DE3530258A1 (de) Verwendung von salzen wasserloeslicher naphtalinsulfonsaeure-formaldehydkondensate als zusatzmittel fuer anorganische bindemittel und baustoff
DE2007603B2 (de) Zusatzmittel für hydraulische Zementmischungen und Verfahren zur Herstellung einer leicht dispergierbaren hydraulischen Zementmischung
DE29624624U1 (de) Erstarrungs- und Erhärtungsbeschleuniger für hydraulische Bindemittel
DE2638466B2 (de) Wasserreduzierender Zusatz für hydraulische Zusammensetzungen
DE3533945C2 (de)
CH646673A5 (de) Zusatzmittelkombination und verfahren zur verfluessigung von wasserhaltigen baustoffen.
DE3427741A1 (de) Zementadditive
EP0441924B1 (de) Haftvermittler und moertel-zusatz stabilisierter viskosität sowie verfahren zu dessen herstellung
DE69530992T2 (de) Dispergiermittel für Zement
DE68903177T2 (de) Plastifizierungsmittel, verfahren zu seiner herstellung sowie seine verwendung.
DE69114831T2 (de) Fliessfähigkeit verbesserndes mittel, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung.
DE1696193A1 (de) Satinweiss-haltige Streichmassen mit guter Viskositaetsstabilitaet
WO2006097316A1 (de) Erstarrungs- und erhärtungsbeschleuniger für hydraulische bindemittel sowie dessen verwendung und verfahren zu dessen herstellung
AT275395B (de) Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Beton- und Mörtelmassen
DE2304535A1 (de) Anionische leimungsmittel
DE965568C (de) Verfahren zur Behandlung von Boeden
DE2304586A1 (de) Anionische leimungsmittel
DE898148C (de) Kuepenfarbstoffpaste mit niedriger stabiler Viscositaet
DE2451357C2 (de) Verfahren zur Modifizierung und Verbesserung der Eigenschaften von Zement

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased