CH482929A - Verankerungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen von Gegenständen an einer Hohlprofilschiene - Google Patents
Verankerungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen von Gegenständen an einer HohlprofilschieneInfo
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Description
Verankerungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen von Gegenständen an einer Hohlprofilschiene Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Ver- ankerungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen von Ge genständen an einer mit einem Längsschlitz versehenen Hohlprofilschiene.
Bei Elektro-Installationen, insbesondere im Schaltta- felbau ist es üblich, Haltebriden für Kabel oder Kabelka näle, Anschlussklemmstege und dergleichen an Hohlpro filschienen lösbar zu befestigen, wobei es sich üblicher weise um Schienen mit C-förmigem Querschnitt handelt.
Bei bekannten Ausführungen dieser Art ist eine vom einen Schienenende her in die Schiene eingeschobene oder an einer speziell ausgenommenen Schienenstelle frontal in diese eingesetzte Gewindemutter vorgesehen, in die ein Befestigungsbolzen eingeschraubt ist und die an den den Schienenschlitz begrenzenden Schienenrandteilen, z.B. mittels einer Gegenmutter, lösbar festgeklemmt ist. Ana loge Verankerungsvorrichtungen sind bei Deckenkon struktionen mit aus Platten gebildeter Innendecke be kannt.
Die wesentlichen Nachteile dieser bekannten Ver- ankerungsvorrichtungen bestehen darin, dass, wenn die genannten Muttern seitlich in die Schiene eingeschoben werden müssen, die Schienen wenigstens am einen Ende frei zugänglich sein müssen; wenn ein frontales Einsetzen der Muttern möglich sein soll, muss entweder die Schiene eine speziell ausgenommene Einführstelle für die Mut- tern aufweisen, oder die Mutter muss solche Querschnitte aufweisen, dass sie in einer bestimmten Lage in den Schienenschlitz eingeführt und nach anschliessendem Drehen, z.B. um 90 nicht mehr frontal aus der Schiene entfernt werden kann.
Ein sicherer Halt der Mutter gegen Herausfallen ist aber erst nach ihrem Fixieren an der Schiene gewährleistet; die Montage ist entsprechend umständlich. Bei der erfindungsgemässen Verankerungs- vorrichtung sind diese Nachteile vermieden;
sie ist zu diesem Zweck dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Kunststoff bestehender Körper mit einer einen rechtecki gen Querschnitt aufweisenden und an zwei einander gegenüberliegenden Seiten auf wenigstens annähernd die Breite des Schienenschlitzes abgesetzten Halspartie in die Schiene eingepresst ist, der wenigstens einen zu diesen Absetzungen parallel, aber zu seiner in der Längsachse der Schiene verlaufenden Achse seitlich versetzt angeord neten Schlitz aufweist, und dass die durch die Absetzun- gen der Halspartie geschaffenen Schultern des Körpers die Randteile des Schienenschlitzes hintergreifen. Die abgesetzte Halspartie des eingepressten Körpers liegt vorzugsweise im Schienenschlitz und kann ein Drehen desselben verhindern,
während die die Schienenrandteile hintergreifenden Schultern ein unerwünschtes Herausfal len des Körpers aus der Schiene verhindern. Der Schlitz im Körper ermöglicht zusammen mit der Eigenelastizität des Kunststoffs ein besseres Einführen der Schultern in den Schienenhohlraum, während die seitliche Versetzung des Schlitzes verhindert, dass beispielsweise ein in die Körperbohrung eingesetzter Bolzen durch Querkräfte aus seiner Achslage in den Schlitz gebracht werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der erfindungsgemässen Verankerungsvorrichtung dargestellt; es zeigt: Fig. 1 und 2 im Querschnitt bzw. in Draufsicht eine Schiene mit eingepresstem Verankerungskörper, Fig. 3 und 4 im Querschnitt bzw. in Draufsicht die Schiene mit einer andern Ausführungsform des Veranke- rungskörpers, Fig. 5 und 6 die Schiene mit einer weiteren Ausfüh rungsform des Verankerungskörpers in Draufsicht bzw.
im Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 und 8 im Querschnitt bzw. in Draufsicht die Schiene mit einer vierten Ausführungsform des Veranke- rungskörpers, Fig. 9 und 10 einen Querschnitt bzw.
eine Draufsicht eines fünften Ausführungsbeispiels der in die Schiene eingesetzten Verankerungskörper, Fig. 11 in Draufsicht die Schiene mit einer sechsten Ausführungsform des Verankerungskörpers, und Fig. 12 einen Querschnitt durch die Schiene und eine siebte Ausführungsform des Verankerungskörpers.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Beispiel ist mit 1 die im Querschnitt C-förmige Hohlprofilschiene und mit 2 der mit zentraler Bohrung 3 versehene Verankerungs- körper bezeichnet. Die Bohrung 3 ist eine Gewindeboh rung, in welche ein nicht gezeichneter Befestigungsbolzen eingeschraubt werden kann; die Bohrung kann aber auch mit axialen Rippen versehen sein, in welche ein Gewinde bolzen sich selbst das Gewinde einschneiden kann. Die Schiene 1 kann aus Metall oder aus Kunststoff bestehen, während der Körper 2 aus Kunststoff, z.B. einem Poly amid besteht.
Der gezeichnete Gewindekörper 2 besitzt Vierkantquerschnitt; die axiale Höhe des Hauptkörpers 2a ist etwas geringer als die Innenhöhe der Schiene 1; unter Bildung von Schultern 4 ist eine Halspartie 2b des Körpers an zwei einander gegenüberliegenden Seiten auf annähernd die Breite des Schienenschlitzes abgesetzt bzw. eingeschnitten, während eine Kopfpartie 2e des Körpers den Schultern 4 im Abstand der Wandstärke der Profil schiene 1 gegenüberliegende Abstützflächen 5 bildet. Die an die Schultern 4 anschliessenden Seitenwände des Hauptkörpers 2a sind schräg nach innen geneigt.
Von der Kopfpartie 2c her ist der Körper 2 mit zu den Absetzungen der Halspartie parallelen Schlitzen 6a, 6b versehen. die von einander gegenüberliegenden Körper seiten her, aber auf verschiedenen Seiten der Körperachse bis zur Bohrung 3 führen; diese Schlitze 6a, 6b reichen bis weit in den Hauptkörper 2a hinein und machen diese in Querrichtung relativ stark elastisch nachgiebig.
Dem zufolge ist es möglich, den Verankerungskörper trotz der über die Schlitzbreite der Schiene vorstehenden Schultern 4 durch einfachen Druck von Hand frontal soweit in die Schiene 1 einzupressen, bis die Schultern 4 die Schlitzrän der der Schiene untergreifen; die Absetzungen der Hals partie 2b liegen dann wie in Fig. 1 ersichtlich, gegen die Stirnflächen der Schlitzränder der Schiene an, während die Abstützflächen 5 der Kopfpartie 2c auf diesen Schlitzrändern aufliegen. Der Körper 2 ist damit in der Schiene gegen Herausfallen gesichert, obwohl sie sich noch von Hand längs der Schiene verschieben lässt.
Durch Eindrehen des Befestigungsbolzens in die Bohrung 3 wird der Körper quer zu den Schlitzrändern etwas gespreizt und dadurch an der Schiene fixiert; diese Fixierung kann durch Einschrauben des Bolzens bis zum Anschlagen am Schienenboden noch verstärkt werden. In vielen Fällen ist eine über die Schiene 1 vorstehende Kopfpartie des Verankerungskörpers unerwünscht. Fig. 3 und 4 zeigen einen Körper 12 ohne die Halspartie 12b überragende Kopfpartie. Um das einwandfreie Einpres sen des Körpers zu ermöglichen und auch um Schienen toleranzen zu berücksichtigen, muss der Hauptkörper 12a (wie beim erstbeschriebenen Beispiel erwähnt) etwas kürzer sein als die Innenhöhe der Schiene.
Damit wäre aber ein sicherer Halt des Körpers in der Schiene vor dem Einschrauben des Bolzens nicht gewährleistet. Die ser sichere Halt wird beim Beispiel nach Fig.3 und 4 durch einstückig am Boden des Hauptkörpers 12a vorge sehene, nach unten gewölbte Zungen 17 bewirkt, die an zwei einander gegenüberliegenden Bodenrändern parallel zueinander und quer zu den Schlitzen 16a, 16b verlaufen.
Diese federnden Zungen 17 drücken den Körper mit ihren Schultern 14 gegen die Innenseite der Schlitzränder der Schiene; dadurch ist auch ein unerwünscht leichtes Verschieben des Körpers längs der Schiene verunmög- licht. Im übrigen entspricht die Ausbildung dieses Veran- kerungskörpers jener des erstbeschriebenen Beispiels.
Es versteht sich, dass die als zur Schiebesicherung und als Toleranzausgleich dienenden Zungen wie bei 17a in den Fig.5 und 6 gezeigt, auch parallel statt quer zu den Schlitzen 16a, 16b verlaufen können; statt einerends freie Zungen, können aber auch beiderends mit dem Hauptkörper zusammenhängende, nach unten gewölbte Bügel vorgesehen sein.
Bei dem in Fig.7 und 8 gezeigten Beispiel sind Hauptkörper 22a und Halspartie 22b analog den entspre chenden Teilen des Verankerungskörpers nach den Fig. 3 bis 6 geformt, mit dem Unterschied, dass zur Lagesiche- rung des Körpers in der Schiene bzw. zum Ausgleich von Höhentoleranzen von zwei einander gegenüberliegenden Bodenrändern des Körpers nach unten ragende, federnde Zungen 27 vorgesehen sind, und dass die Schlitze 26a, 26b nicht unmittelbar in die Mittelbohrung 3 münden, sondern weiter nach aussen versetzt und nur durch einen querlaufenden, bezüglich der Bohrung 3 tangentialen Schnitt mit der Bohrung in Verbindung stehen.
Damit wird die Elastizität der die Schultern 4 aufweisenden Randteile des Körpers etwas vergrössert und gleichzeitig wird erreicht, dass auch bei relativ starken Querkräften auf den in die Bohrung 3 einschraubbaren Bolzen der letztere nicht in die Schlitze 26a, 26b hinein ausweichen kann. Noch stärker in diesem Sinne wirkt die Anordnung der Schlitze 36a, 36b des in den Fig. 9 und 10 gezeigten Beispiels.
Diese sich von verschiedenen Seiten des Kör pers her relativ weit über die Mittelbohrung 3 hinaus erstreckenden Schlitze stehen mit dieser Bohrung über haupt nicht in Verbindung. Anstatt wie hier gezeichnet, bis nahe an den Schienenboden zu reichen, könnte der Hauptkörper 32a auch verkürzt und mit einem der in den Fig. 3 bis 7 gezeigten Toleranzausgleichs- bzw. Abstütz- mittel (17 bzw. 17a bzw. 27) versehen sein.
Anstelle oder zusätzlich zu solchen federnden Abstützmitteln, die, um ein Festhalten des eingepressten Körpers in der Schiene unabhängig von zusätzlichen Festspannmitteln zu gewähr leisten, am Boden des Hauptkörpers angeordnet sind, kön nen auch an den abgesetzten Seiten der Halspartie des Körpers federnde Abstützmittel vorgesehen sein, wie dies beim Beispiel nach Fig. 11 der Fall ist. Bei diesem Kör per 42 sind an den abgesetzten Seiten der Halspartie fe dernde, leicht nach aussen gewölbte Zungen 47 vorgese hen, die bei eingepresstem Körper fest gegen die Stirnsei ten der Schlitzränder der Schiene 1 drücken.
Anstelle der hier gezeichneten, den Schlitzen gemäss Fig. 1 bis 4 ent sprechend angeordneten Schlitze 46a, 46b könnten na türlich auch hier Schlitze wie bei den Ausführungen nach Fig. 7, 8 und 9, 10 vorgesehen sein.
Bei allen vorbeschriebenen Beispielen ist die Mittel bohrung des Körpers als Gewindebohrung oder als gerippte Bohrung zum direkten Einschrauben eines Befe stigungsbolzens ausgebildet. Dieser Bolzen könnte aber auch unmittelbar bei der durch Spritzgiessen erfolgenden Herstellung des Körpers fest in die Bohrung eingegossen werden. Eine weitere Möglichkeit ist in Fig. 12 gezeigt. Hier ist in den Kunststoffkörper 52 (der im übrigen jener nach Fig. 1, nur ohne Kopfpartie entspricht) eine Gewin debüchse 53 eingesetzt, wobei die zur Mittelachse versetz ten Schlitze 56 mit der Büchsenbohrung in Verbindung stehen; diese Ausführung eignet sich besonders für höhere Beanspruchungen.
Es versteht sich, dass weder bei dieser Ausführung, noch bei fest eingegossenem Bolzen eine das Festklemmen der Halspartie an den Schlitzrändern der Schiene bewirkende Spreizung des Körpers erzielt werden kann, wie dies, besonders bei gerippter Mittelbohrung, beim nachträglichen Einschrau ben des Bolzens in den bereits eingepressten Körper der Fall ist.
Die beschriebenen Verankerungskörper sind durch Spritzgiessen einfach herzustellen. Sie lassen sich frontal an jeder beliebigen Stelle einer im Querschnitt C- förmigen Schiene von Hand, also ohne Werkzeug ein pressen und sind sofort gegen Rutschen oder Herausfal len gesichert; durch die versetzte Schlitzung wird eine erhöhte Elastizität des Körpers erzielt, ohne dass dadurch der sichere Halt des Befestigungsbolzens beeinträchtigt wäre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verankerungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen von Gegenständen an einer mit einem Längsschlitz versehenen Hohlprofilschiene, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Kunststoff bestehender Körper mit einer einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden und an zwei einander gegenüberliegenden Seiten auf wenigstens annä hernd die Breite des Schienenschlitzes abgesetzten Hals partie in die Schiene eingepresst ist, der wenigstens einen zu diesen Absetzungen parallel, aber zu seiner in der Längsachse der Schiene verlaufenden Achse seitlich versetzt angeordneten Schlitz aufweist,und dass die durch die Absetzungen der Halspartie geschaffenen Schultern des Körpers die Randteile des Schienenschlit zes hintergreifen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verankerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander gegen überliegenden Seiten des Körpers ausgehende Schlitze (6a, 6b, bzw. 16a, 16b, bzw. 26a, 26b, bzw. 36a, 36b, bzw. 46a, 46b, bzw. 56) vorgesehen sind. 2. Verankerungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schlitze (6a, 6b, bzw. 16a, 16b, bzw. 26a, 26b, bzw. 46a, 46b, bzw. 56) an ihren inneren Enden mit der Mittelbohrung (3) des Körpers in Verbindung stehen.3. Verankerungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schlitze (26a, 26b) durch einen zur Mittelbohrung (3) tangentialen Querschlitz mit dieser Mittelbohrung verbunden sind. 4. Verankerungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schlitze (36a, 36b) sich im Abstand an der Mittelbohrung (3) des Körpers vorbei gegen die gegenüberliegende Seite des Körpers hin erstrecken.5. Verankerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Körpers (12a, bzw. 22a) kleiner ist als die Innenhöhe der Schiene (1) und dass am Boden des Körpers federnde Abstützmittel (17 bzw. 17a bzw. 27) in Form von Zungen oder Bügeln vorgesehen sind. 6. Verankerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abgesetzten Seiten der Halspartie des Körpers (42) mit federnden Abstützmit- teln (47) in Form von Zungen oder Bügeln versehen sind.7. Verankerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Körper (52) eine metallische Gewindehülse (53) eingesetzt ist, mit deren Bohrung die achsversetzten Schlitze (56) in Verbindung stehen.
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| AT446369A AT314011B (de) | 1968-05-10 | 1969-05-09 | Verankerungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen von Gegenständen an einer Hohlprofilschiene mit etwa C-förmigem Querschnitt |
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| CH (1) | CH482929A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5096349A (en) * | 1990-07-26 | 1992-03-17 | Fatigue Technology, Inc. | Nut mounting grommet |
| US5405228A (en) * | 1990-07-26 | 1995-04-11 | Fatigue Technology, Inc. | Nut cage and mount |
| US8177466B2 (en) | 2007-06-13 | 2012-05-15 | The Monadnock Company | Apparatus and methods for fastening a panel or other components |
| US8277158B2 (en) | 2007-11-15 | 2012-10-02 | The Monadnock Company | Floating nut plate |
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-
1968
- 1968-05-10 CH CH722268A patent/CH482929A/de not_active IP Right Cessation
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