CH483522A - Verfahren zum Abdichten von Felswänden - Google Patents

Verfahren zum Abdichten von Felswänden

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CH483522A
CH483522A CH205769A CH205769A CH483522A CH 483522 A CH483522 A CH 483522A CH 205769 A CH205769 A CH 205769A CH 205769 A CH205769 A CH 205769A CH 483522 A CH483522 A CH 483522A
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CH
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anchoring
sealing
sealing plate
wall
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CH205769A
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Techn Fischer Arthur Dr Sec
Herwegh Norbert
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Daetwyler Ag
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/38Waterproofing; Heat insulating; Soundproofing; Electric insulating
    • E21D11/385Sealing means positioned between adjacent lining members
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Description


  Verfahren zum Abdichten von Felswänden    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten  von Felswänden, insbesondere Tunnelwänden, unter Ver  wendung von Beton, sowie eine Dichtungsplatte zur  Durchführung des Verfahrens.  



  Bei der Abdichtung von z. B. Tunnelwänden ist es  bekannt, das Wasser von den     Wasserdurchtrittsöffnun-          gen    aus über ein     Rohrsystern    entlang der Tunnelwand  zu der Tunnelsohle abzuleiten. Zur vollkommenen<B>Ab-</B>  dichtung der Felsfläche ist es darüber hinaus auch noch  erforderlich, die gesamte Oberfläche des Tunnels durch  Aufbringen von Bitumen oder Folien abzudichten. über  die Bitumen- oder     Folienschicht    muss meist noch eine  weitere Betonschicht aufgebracht werden, um ein<B>Ab-</B>  lösen der Dichtungsschicht durch aufgestautes Wasser  und den sich dabei bildenden Druck zu verhindern.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver  fahren zum Abdichten von Felswänden zu finden, durch  das eine zuverlässige Abdichtung erreicht werden kann  und das einen zweiten Betonmantel zur Aufnahme des  Wasserdruckes überflüssig macht. Um dies zu erreichen,  ist das Verfahren nach der Erfindung dadurch gekenn  zeichnet, dass der auf die Felswandung aufzubringende  Beton zwischen eine durch ein Gerüst der Gestalt der  Felswand angepasste, aus     wasserdich    miteinander ver  bundenen, auf ihrer der Wand zugekehrten Seite mit       Verankerungsteilen    versehenen Dichtungsplatten beste  hende Schalung und die Felswand eingebracht wird, so  dass die Dichtungsplatten nach Beseitigung des Gerüstes  durch die     Verankerungselemente    im Beton gehalten  werden.

   Die den Gegenstand einer weiteren Erfindung  bildende Dichtungsplatte weist mindestens eine     Veran-          kerungsleiste    und an ihren einander gegenüberliegenden  Längsrändern     Verankerungsprofile    auf, die so ausge  bildet sind, dass sie mit einem     Verankerungsprofil    einer  jeweils angrenzenden Dichtungsplatte wasserdicht ver  ankert werden können.         Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen Ausführungsbeispiele des Ver  fahrens nach der Erfindung mit horizontaler     bzw.    verti  kaler Anordnung von rechteckigen Dichtungsplatten in  einem Tunnelgewölbe in vereinfachter und     perspekthri-          scher    Darstellung.  



  In     Fig.   <B>3</B> ist ein Querschnitt durch eine beispielhafte       Ausführungsforrn    der erfindungsgemässen Dichtungs  platte dargestellt.  



       Fig.    4 zeigt den Querschnitt durch eine senkrecht  zur Tunnelachse in eine Fuge zwischen zwei Dichtungs  platten eingesetzte     Hohlprofilleiste.     



  Die Montage der beispielsweise rechteckigen Dich  tungsplatten erfolgt vor dem Ausbetonieren entweder in  einer Lage senkrecht zur Tunnelachse oder parallel zu  ihr auf ein übliches     Schalungsgerüst.    Dabei kann auf  sonst erforderliche     Schalungsbretter    verzichtet werden,  da die untereinander dicht verbundenen Dichtungsplat  ten eine dichte Schalung für den Beton bilden. Die  miteinander verbundenen Dichtungsplatten wirken als  Innendichtung und auch als innere Sichtverschalung des  Tunnels.

   Durch ihre     Verankerungsteile    können sie  nicht durch den Druck von aufgestautem Wasser von  der Betonwand abgedrückt werden, es bildet sich<B>je-</B>  doch zwischen der Betonwand und der Platte ein Zwi  schenraum, entlang, dem sich ansammelndes Wasser     ab-          fliessen    kann. Die Profilplatte<B>1</B> gemäss     Fig.   <B>3</B> hat in  Längsrichtung der Platte verlaufende Profilrippen 2 mit  einem     pfeilspitzenförmigen    Kopfteil<B>3,</B> das eine sichere  Verankerung der Profilrippen im Beton gewährleistet.

    An ihren Längsrändern weist sie     Verankerungsprofile     4 und<B>5</B> auf, die so geformt sind, dass sie mit einem  ihnen entsprechenden Gegenprofil einer benachbarten  Dichtungsplatte dichtend in Eingriff gebracht werden  können. Solche     Verankerungsprofile    können sehr unter  schiedliche Form haben.  



  Im Beispiel nach     Fig.   <B>3</B> hat das eine     Verankerungs-          profil    zwei im Querschnitt     T-förmige    Längsprofile,      während das     Verankerungsprofil   <B>5</B> so ausgebildet ist,  dass es das Profil 4 einer benachbarten Platte auf  seinem gesamten Umfang umfassen kann.     lEerzu    hat das  Profil<B>5</B> im Querschnitt     T-förmige    Aussparungen<B>7,</B>  von denen die eine zu einer Seite hin erweitert ausge  führt ist, so dass durch die nachgiebige Zunge<B>8</B> das  Gegenprofil 4 leichter in die Aussparungen eingeführt  werden kann.  



  Werden Dichtungsplatten gemäss     Fig.   <B>3,</B> wie in     Fig.     <B>1</B> dargestellt, parallel zur Tunnelachse eingebaut, so  kann das sich zwischen jeder Platte und der Betonwand  ansammelnde Wasser nicht innerhalb der Platten quer  zur Plattenlängsrichtung nach unten abfliessen, da die       Längsprofilleisten    2 oder, falls diese durchbrochen sind,  die     Verankerungsprofile    4 und<B>5</B> dieses verhindern.

   Um  jedoch trotzdem eine sichere Ableitung des Wassers zu  gewährleisten, wird zwischen die Enden der Dichtungs  platten eine die Querränder der Platten verbindende       Hohlprofilleiste   <B>9</B> eingesetzt, die mindestens einen Ka  nal<B>10</B> aufweist, der im Einbauzustand mit dem sich  zwischen Dichtungsplatten und Betonwand bildenden  Hohlraum<B>11</B> in Verbindung steht. Die     Hohlprofil-          leisten   <B>9</B> können, wie in     Fig.    4 dargestellt, in kanal  förmigen Aussparungen 12 in der Betonwand<B>13</B> ein  gesetzt werden.

   Im Beispiel nach     Fig.    4 hat die     Hohl-          profilleiste    einen symmetrischen Querschnitt mit meh  reren Hohlräumen 14 sowie zwei Kanälen<B>10</B> zur<B>Ab-</B>  leitung von Wasser. Die     Hohlprofilleisten    können eben  so wie die Dichtungsplatten aus Kunststoff oder auch  aus Gummi hergestellt sein.  



  Die     Hohlprofilleisten   <B>9</B> sind in der Länge der Dich  tungsplatten entsprechenden Abständen im Tunnel an  geordnet und verlaufen senkrecht zur     Tunnelachse    ent  lang der Tunnelwand zum Boden des Tunnels, wo sie in  an den Seiten des Tunnelbodens befindlichen Dränage  kanälen enden. Die Dichtungsplatten können eine Län  ge von mehreren Metern haben, werden jedoch vorteil  haft auf ein handliches Ausmass begrenzt.  



  Werden die Dichtungsplatten senkrecht zur Tun  nelachse mit der Tunnelwand verbunden, so werden  spezielle Hohlprofile zur Ableitung des Wassers über  flüssig, da dann das Wasser auf der Innenseite der Plat  ten in Plattenlängsrichtung zu den Dränagekanälen im  Boden des Tunnels abfliessen kann. In den     Fig.   <B>1</B> und 2  sind die Dränagekanäle durch die Ziffer<B>15</B> angedeutet.  



  Die Dichtungsplatten, die vorteilhaft aus Kunststoff  hergestellt werden können, geben der Felswand     bzw.     Tunnelwand eine glatte Oberfläche. Neben dem verbes  serten optischen Effekt wird dadurch eine bessere Licht  ausbeute erreicht und weiterhin auch ein leichtes     Sau-          berhalten    der Wand möglich. Durch unterschiedliche  Einfärbung der Dichtungsplatten kann der optische<B>Ef-</B>  fekt noch variiert werden. Eventuelle Fehler oder Be  schädigungen in der Dichtungswand lassen sich leicht  erkennen und beseitigen. Der wesentlichste technische  Vorteil des beschriebenen Verfahrens ist jedoch die  Verhinderung eines Druckaufbaues in der Felswand  durch sich anstauendes Wasser.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I Verfahren zum Abdichten von Felswänden, insbe sondere Tunnelwänden, unter Verwendung von Beton, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Felswandung aufzubringende Beton zwischen eine durch ein Gerüst der Gestalt der Felswand an- asste, aus wasserdicht C>ep miteinander verbundenen, auf ihrer der Wand zugekehr ten Seite mit Verankerungsteilen versehenen Dichtungs platten bestehende Schalung, und die Felswand einge bracht wird, so dass die Dichtungsplatten nach Beseiti gung des Gerüstes durch die Verankerungselemente im Beton gehalten werden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die wasserdichte Verbindung der Dichtungsplatten miteinander durch an den Dichtungs platten angeformte Verankerungsprofile erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die wasserdichte Verbindung der Dichtungsplatten untereinander durch Profilleisten er folgt. <B>3.</B> Verfahren nach Patentansprach <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die wasserdichte Verbindung der Dichtungsplatten miteinander durch Verankerungspro- file und Profilleisten erfolgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass rechteckige Dichtungsplatten mit ihren Längsrändern in horizontaler Lage an der Wand angeordnet werden. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass rechteckige Dichtungsplatten mit ihren Längsrändern in vertikaler Lage an der Wand an geordnet werden. <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Raum zwischen der Betonwand und der Dichtungsplatte mit einem Dränagekanal ver bunden wird. <B>7.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Raum zwischen Betonwand und Dichtungsplatte über eine Hohlprofilleiste mit dem Drä nagekanal verbunden wird.
    <B>PATENTANSPRUCH 11</B> Dichtungsplatte zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Verankerungsleiste (2) sowie an ihren einander gegenüberliegenden Längsrändern Ver- ankerungsprofile (4,<B>5)</B> aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie mit einem Verankerungsprofil einer jeweils ang grenzenden Dichtungsplatte wasserdicht verankert werden können.
    UNTERANSPRüCHE <B>8.</B> Dichtungsplatte nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsleiste (2) an ihrem dem Körper der Dichtungsplatte abgewendeten Ende eine Verdickung aufweist. <B>9.</B> Dichtungsplatte nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine an einem Plat tenrand angeordnete Verankerungsleiste (2) aufweist. <B>10.</B> Di:chtungsplatte nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Verankerungsprofil (4) zwei im Querschnitt T-förmige Ansätze<B>(6)</B> aufweist.
    <B>11 .</B> Dichtungsplatte nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Verankerungsprofil <B><I>(5)</I></B> so mit Aussparungen<B>(7)</B> ausgebildet ist, dass es in diese eingesetzte Ansätze des Verankerungsprofils (4) der angrenzenden Platte dicht umfasst. 12. Dichtungsplatte nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Dichtungsplatte aus Kunststoff hergestellt ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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