CH484327A - Verfahren zur Abdichtung von Felswänden - Google Patents

Verfahren zur Abdichtung von Felswänden

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CH484327A
CH484327A CH205669A CH205669A CH484327A CH 484327 A CH484327 A CH 484327A CH 205669 A CH205669 A CH 205669A CH 205669 A CH205669 A CH 205669A CH 484327 A CH484327 A CH 484327A
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CH
Switzerland
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sealing
tunnel
sealing plates
fastening
wall
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CH205669A
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English (en)
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Techn Fischer Arthur Dr Sc
Herwegh Norbert
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Daetwyler Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/38Waterproofing; Heat insulating; Soundproofing; Electric insulating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Abdichtung von Felswänden    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdich  ten von Felswänden, insbesondere Tunnelwänden, und  eine nach dem Verfahren hergestellte Tunnelabdichtung.  



  Da es im allgemeinen durch Beton allein nicht  möglich ist, Felswände gegen das oft unter Druck aus  tretende Wasser vollkommen abzudichten, ist es üblich,  auf einen ersten Betonmantel eine wasserdichte Schicht  aus Bitumen oder Kunststoffolien aufzubringen. Eine  solche Dichtungsschicht kann jedoch den Druck von  sich aufstauendem Wasser nicht aufnehmen und macht  daher zu ihrer Abstützung einen zweiten Betonmantel  erforderlich. Die Ursachen eventueller     Undichtigkeiten     lassen sich bei einer solchen Wandabdichtung nur schwer  feststellen und beseitigen.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver  fahren zum Abdichten von Felswänden zu finden, das  sich auch ohne Ausbetonierung der Wand anwenden  lässt, und durch das eine Dichtungswand erreicht wer  den kann, an der sich eventuell auftretende     Undichtig-          keiten    leicht beseitigen lassen. Das erfindungsgemässe  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass an der rohen  oder ausbetonierten Wand     Einsteckunterlagen    befestigt  werden, in die untereinander dicht verbundene, auf  ihrer der Wand zugekehrten Seite mit Befestigungs  ansätzen versehene Dichtungsplatten lösbar eingesetzt  werden.

   Eine weitere Erfindung betrifft eine nach dem  Verfahren hergestellte Tunnelabdichtung, die gekenn  zeichnet ist durch an der Tunnelwand angeordnete Ein  steckunterlagen, Befestigungsteile, mittels denen die Ein  steckunterlagen mit der Wand verbunden sind, mit  Befestigungsansätzen versehene Dichtungsplatten, die  mittels an den Rändern     angeformter        Profile    gegenseitig  verankert sind, sowie     Profilstreifen,    mittels denen die  Dichtungsplatten dicht miteinander verbunden sind.  



  Die Figuren der Zeichnung zeigen von Ausführungs  beispielen der Erfindungen die Ausbildung und den  Einbau der Dichtungsplatten und     Einsteckunterlagen    mit  Befestigungsteilen. Es zeigen:       Fig.    1 einen Teilschnitt senkrecht zur Tunnelachse  durch     eine    ausbetonierte Tunnelwand mit an ihr be  festigten Dichtungsplatten,         Fig.    2 und 3 eine durch Befestigungsmittel an einer  Betonwand angebrachte     Einsteckunterlage    im Schnitt  parallel zur Tunnelachse,       Fig.    4 eine an einem Stahlträger befestigte Ein  steckunterlage im Schnitt parallel zur Tunnelachse,

         Fig.    5 einen Querschnitt durch einen die Quer  ränder der Dichtungsplatten verbindenden Profilstrei  fen und       Fig.    6 einen Querschnitt durch an einer ausbetonier  ten Tunnelwand befestigte Dichtungsplatten mit An  sätzen, von denen Einbauteile aufgenommen sind.  



  In     Fig.    1 sind zwei miteinander dicht verbundene  Dichtungsplatten 1 und 2 im Teilschnitt quer zu ihrer  Längsrichtung dargestellt. An ihren sich einander ge  genüberliegenden Längsrändern weisen sie an ihnen an  geformte unterschiedlich ausgebildete     Verankerungspro-          file    3 und 4 auf, von denen das eine doppelwandig aus  geführt ist, so dass das Gegenprofil der benachbarten  Platte in den Raum zwischen diesen beiden Wandungen  zur gegenseitigen     Verankerung    eingeführt werden kann.

    Für eine Luft- und wasserdichte Verankerung kann noch  ein Profilstreifen 5 aus einem elastischen Material wie  Gummi oder dergleichen zwischen die beiden     Veranke-          rungsprofile    eingelegt werden. Sind jedoch die Dich  tungsplatten selbst aus einem elastischen Material, wie  z. B. einem Kunststoff, hergestellt, so kann der zusätz  liche Profilstreifen überflüssig werden. Auf ihrer der  abzudichtenden Wand zugekehrten Seite     sind    an den  Dichtungsplatten in Plattenlängsrichtung verlaufende Be  festigungsansätze 6 vorhanden, die an ihrem den Dich  tungsplatten abgewendeten Ende Verdickungen 7 auf  weisen, die z. B. einen     dreieckförmigen    Querschnitt ha  ben können.

   Die Befestigungsansätze 6 sind mit einer  von der Festigkeit der Platten abhängigen Entfernung  parallel zueinander angeordnet, wobei ein Befestigungs  ansatz auch direkt an einem     Verankerungsprofil    3 oder  4     angeformt    oder befestigt sein kann.  



  Die     Einsteckunterlagen    8 haben beispielsweise einen  U-förmigen Querschnitt und sind senkrecht zur Längs  achse der abzudichtenden Wand so an der Wand be  festigt, dass ihr Basisteil 9 parallel zur Wand verläuft.      Zur Aufnahme der Befestigungsansätze 6 bzw. deren  verdickten Enden 7 sind die     Einsteckunterlagen    an ihrer  der Wand     abgekehren    Seite mit quer zu     ihrer    Längs  richtung verlaufenden Einschnitten 10 versehen, deren  Querschnitt so geformt ist, dass sie die Enden 7 der       Befestigungsansätze    6 umfassen können.

   Sie weisen     Hin-          terschneidungen    11 auf, so dass sich die Befestigungs  ansätze 6 an ihren Enden sicher verankern lassen. Da  entweder die     Einsteckunterlagen    oder die Dichtungs  platten mit ihren Befestigungsansätzen oder auch beide  aus einem nachgiebigen bzw. elastischen Material aus  gebildet sind, lassen sich die Enden der Befestigungs  ansätze in die Einschnitte 10 eindrücken und auch wie  der aus ihnen     entfernen.    Zur Aufnahme der Einschnitte  10 sind die Schenkelenden 12 der     Einsteckunterlagen     verbreitert ausgeführt.

   Auch der     Basisteil    9 hat     eine     verbreiterte     Auflagefläche,    wodurch die     Einsteckunter-          lage,    in     Fig.    4 gezeigt, auch mit Hilfe von Profilleisten  13 an einem Stahlträger 14 angeschraubt werden kann.  Stahlträger 14 können zur     Aussteifung    eines Tunnels  verwendet werden, wenn auf eine Aussteifung durch  einen Betonmantel verzichtet wird.  



  In     Fig.    1 sind die     Einsteckunterlagen    an einer aus  betonierten     Tunnelwand    befestigt. Hierzu wird     an    den  Enden zweier aneinander angrenzender     Einsteckunter-          lagen    ein Befestigungsteil 15 von z. B. U-förmigem  Querschnitt in das     U-Profil    der     Einsteckunterlagen    ein  gesetzt.

   Bei Verwendung     eines        Befestigungsteiles    15  verbleibt     zwischen    zwei benachbarten     Einsteckunter-          lagen    8 ein Spalt 16, so dass ein in der Betonwand  eingesetzter     Schraubenbolzen    17 zwischen den     Einsteck-          unterlagen    Platz findet und er das Befestigungsteil mit  den     Einsteckunterlagen    durch die Schraubenmutter 18  an der Betonwand fixiert.     Fig.    2 zeigt     einen    Querschnitt  durch eine derartige Anordnung.

   Die Länge der     Ein-          C          s        tec        'kunterlagen        kann        beliebig        ZD        gewählt        werden,        jedoch     genügt es bei längeren Profilen nicht, wie in     Fig.    1 dar  gestellt, die Befestigung nur an den Enden der Ein  steckunterlagen vorzusehen. Ein weiterer Schraubenbol  zen mit Mutter kann auch ohne Verwendung eines  Befestigungsteiles 15 die     Einsteckunterlage        in    ihrem  mittleren Bereich mit der Betonwand verbinden.

   Eine       derartige    Verbindungsstelle ist in     Fig.    3 dargestellt.  



  Da die Dichtungsplatten aus     Fertigungsgründen    nur  an ihren Längsrändern     Verankerungsprofile    3 und 4       aufweisen,    erfolgt die Abdichtung ihrer Querränder, wie  in     Fig.    5 dargestellt, durch Profilstreifen 19. Die Profil  streifen können recht unterschiedliche     Querschnittsfor-          men    haben, jedoch sollen sie Dichtlippen 20 und 21  aufweisen, die sich an die     Vorder-    und Rückseite der  Plattenenden 22 dicht anlegen. In     Fig.    5 sind die inne  ren Dichtlippen 21 in Längsrichtung gespalten, so dass  sie zwei     hintereinanderliegende    Dichtstellen schaffen.

    Zur Erzielung des inneren Dichtungsrandes der Plat  tenenden 22 endet der Fuss der rippenförmigen Befesti  gungsansätze 6 bereits vor dem Plattenende, so dass ihre  Stirnseiten 23 abgeschrägt sind.  



  Die auf die vorstehend beschriebene Weise     an    einer  Fels- oder Tunnelwand befestigten und untereinander  dicht verbundenen Dichtungsplatten bilden somit eine  geschlossene     wasser-    und auch luftdichte dünne Wand.  Das durch die Felswand und auch Betonschicht durch  dringende Wasser wird an ihrer der Felswand zuge  kehrten Seite nach unten abgeleitet und     fliesst    in an der  Tunnelsohle befindliche Dränagekanäle ab. Die Ab  dichtung der Dichtungswand an ihren Enden, die sich  z.

   B. auf beiden Seiten der horizontal verlaufenden Tun-         nelsohle    befinden, kann durch sich an die Tunnelsohle  und an die     Dichtungswand    dicht anlegende Profilstrei  fen bekannter Art erfolgen.     Fig.    6 zeigt eine Dichtungs  platte 24, die mit Ansätzen 25 zur Befestigung von  Einbauteilen versehen ist. So kann     beispielsweise    zu  der Platte 24 parallel eine zweite Platte 26 mit den  Ansätzen 25 verhakt werden, so dass     zwischen    beiden  Platten ein Kanal entsteht, der z. B. zur Aufnahme von  elektrischen Kabeln 27 geeignet ist. Gleichzeitig kön  nen auch, z.

   B. bei Anordnung der Platten 24 in der       Scheitellinie        eines    Tunnels, Beleuchtungsträger 28 in die  mit Ansätzen versehene Platte eingehängt werden.  



  Die Dichtungsplatten, die sich besonders leicht aus       Kunststoff    herstellen lassen, geben der abzudichtenden       Felswand    eine glatte innere     Oberfläche,    die leicht zu  reinigen ist und eine erhöhte Lichtausbeute der z. B. in  Tunnels eingebauten Leuchtquellen bewirkt. Eine der  artige Dichtungswand kann auch für die nachträgliche  Dichtung bestehender Tunnels eingebaut werden, und  eventuelle Fehler und Beschädigungen in der Dichtungs  wand lassen sich leicht erkennen und durch Auswech  seln     einzelner    Dichtungsplatten leicht beseitigen.

   Bei  ausbetonierten Felswänden braucht bei anschliessender  Befestigung     einer    solchen Dichtungswand auf die Ober  flächenqualität und Dichtigkeit des Betonmantels nicht  Rücksicht genommen     zu    werden. Die Dichtungswand  gibt der Tunnelwand einen besseren optischen Effekt,  der noch durch Einfärbung der Dichtungsplatten beein  flusst werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Abdichtung von Felswänden, insbe sondere Tunnelwänden, dadurch gekennzeichnet, dass an der rohen oder ausbetonierten Wand Einsteckunter- lagen (8) befestigt werden, in die untereinander dicht verbundene, auf ihrer der Wand zugekehrten Seite mit Befestigungsansätzen (6) versehene Dichtungsplatten (1) lösbar eingesetzt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dichtungsplatten miteinander durch an den Plattenrändern angeformte Verankerungs- profile dicht verbunden werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur dichten Verbindung der Dich tungsplatten miteinander zwischen die Dichtungsplatten Profilstreifen aus Gummi eingelegt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen die miteinander in Eingriff zu bringenden Profilränder benachbarter Dichtungsplat ten ein Profilstreifen aus Gummi eingelegt wird.
    PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I herge stellte Tunnelabdichtung, gekennzeichnet durch an der Tunnelwand angeordnete Einsteckunterlagen, Befesti gungsteile, mittels denen die Einsteckunterlagen mit der Wand verbunden sind, mit Befestigungsansätzen ver sehene Dichtungsplatten, die mittels an den Rändern angeformter Profile gegenseitig verankert sind, sowie Profilstreifen, mittels denen die Dichtungsplatten dicht miteinander verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 4. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eines der an den Rändern der Dichtungsplatten angeformten Veranke- rungsprofile (4) doppelwandig ausgeführt ist und dass ein nicht doppelwandiges Gegenprofil (3) einer benach barten Dichtungsplatte in den Raum zwischen diesen beiden Wandungen eingeführt ist. 5.
    Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Befestigungsansätze (6) an nur einer Seite der Dichtungsplatten (l, 2) angeformt sind. 6. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Befestigungsansätze (6) an ihrem der Dichtungsplatte abgewendeten Ende Ver dickungen (7) aufweisen. 7. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Befestigungs ansatz (6) an einem Verankerungsprofil (3 oder 4) angeformt ist. B.
    Tunnelabdichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Einsteckunterlagen (8) einen U-förmigen Querschnitt haben. 9. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Einsteckunterlagen (8) an ihrer den Dichtungsplatten zugewandten Seite quer zu ihrer Längsrichtung verlaufende Einschnitte (10) mit Hinterschneidungen (11) aufweisen. 10. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Einsteckunterlagen aus Kunststoff hergestellt sind. 11.
    Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtungsplatten aus Kunststoff hergestellt sind. 12. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Befestigungsteile aus einem im Querschnitt U-förmigen Befestigungsteil (15) sowie Schraubenbolzen (17) bestehen. 13. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Befestigungsteile Profil leisten (13) sind mit Mitteln, mittels denen sie an Stahlträgern befestigt sind. 14. Tunnelabdichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Befestigungsteile Schrau benbolzen (17) sind. 15.
    Tunnelabdichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Dichtungsplatten (24) An sätze (25), mittels denen Einbauteile (26, 28) an den Platten verankert sind, aufweisen.
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