CH484940A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Penicillins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Penicillins

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CH484940A
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CH
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salt
tetrahydrofuran
penicillin
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water
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CH625567A
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Seiwerth Rativoy Ing Dr
Ana Dipl Ing Ugljesic
Original Assignee
Pliva Pharm & Chem Works
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Penicillins
Die vorLiegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer neuen synthetischen Verbindung, welche von   6-Aminopenicillinsäure      (6-APS)    der allgemeinen Formel
EMI1.1     
 abgeleitet wird und vorzügliche antibakterielle Eigenschaften besitzt.



   Erfindungsgemäss wird dieses neue synthetische 9  Decenylpenicillin    der allgemeinen Formel
EMI1.2     
 durch das   Acylieren    der 6-APS in der Form eines neutralen Salzes mit der   Undecilensäure,    in Tetrahydrofuran und in Anwesenheit von N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid als eines geeigneten Kondensationsmittels hergestellt.



   Vorzugsweise wird so vorgegangen, dass Undecilensäure im Tetrahydrofuran gelöst und unter Rühren mit der Lösung von N,   N'-Dicyclohexylcarbodiimid    in Tetrahydrofuran versetzt wird. Danach wird 10 Minuten weitergerührt und dann unter weiterem Rühren Natrumoder Kaliumsalz der 6-APS, gelöst in einem Gemisch   Tetrahydrofuran-Wasser    im Verhältnis   1    : 1 langsam zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird bei Raumtemperatur 2 Stunden weitergerührt und mit Wasser versetzt, um die Löslichkeit des bei der Reaktion entstandenen N, N'-Dicyclohexylharnstoffes zu vermindern. Der ausgeschiedene N,   N'-Dicyclohexylharnstoff    wird abfiltriert und das Filtrat im alkalischen mit Äther ausgeschüttelt, um die nichtreagierten Ausgangsstoffe zu entfernen.



  Dann wird das Filtrat mit Äther überschichtet und mit verdünnter Schwefelsäure bis zu einem pH-Wert von 2 angesäuert. Nach der Trennung wird die wässrige Schicht noch zweimal mit Äther extrahiert. Die vereinigten   Ätherextrakte,    welche das   9-Decenylpenicillin    in Form freier Säure enthalten, werden mit Wasser ausgewaschen und mit wässriger Natriumbicarbonatlösung   ausgeschüt-      telt.    Aus der wässrigen Lösung, welche das Natriumsalz des 9-Decenylpenicillins enthält, wird das rohe Natrium  salez    durch Lyophilisation erhalten. Aus dem Natriumsalz wird auf bereits bekannte Weise das N, N'-Dibenzyl  äthylendiaminsalz    des neuen   Penicillins    hergestellt.



   Das neue   Penicillin    sowie sein Natrium-und N,   N'-      Dibenzyläthylendiaminsalz    sind gegen,   Staphylococcus    aureus wirksam. Das rohe Natriumsalz ist im Wasser gut löslich und inhibiert das Wachstum von   Staphylococcus    aureus bei einer Konzentration von   1,    2    vi'ml.   



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird mit folgendem Beispiel näher erläutert :
1, 8 g (0, 01 Mol)   Undecilensäure    wird mit 7 ml trockenem Tetrahydrofuran gelöst und diese Lösung unter Rühren mit der Lösung von 2, 0 g (0, 01 Mol) N, N' Dicyclohexylcarbodiimid in 5 ml Tetrahydrofuran versetzt. Das Reaktionsgemisch wird   10    Minuten weitergerührt. Während dieser Zeit scheidet sich ein weisser Niederschlag aus. Dann wird unter Rühren die Lösung von 2, 6 g (0, 01 Mol) des Natriumsalzes der 6-APS in 10 ml des Gemisches von Tetrahydrofuran-Wasser   1 1    zugegeben. Bei Raumtemperatur wird 2 Stunden weitergerührt und dann 60 ml Wasser zugetropft. Der Niederschlag von N, N'-Dicyclohexylharnstoff wird abfiltriert, das Filtrat mit Äther ausgeschüttelt und die Schichten getrennt.

   Die wässrige Schicht wird mit Aber   über-    schichtet und durch die Zugabe von   10    Schwefelsäure auf den pH-Wert von 2 eingestellt. Nach der Entfernung des   Äthers    wird die wässrige Schicht noch zweimal mit Ather extrahiert. Die vereinigten   Ätherextrakte    werden mit Wasser ausgewaschen und dann mit 10 ml In   wäss-    riger Natriumbicarbonatlösung ausgeschüttelt. Aus der wässrigen, das Natriumsalz des 9-Decenylpenicillins enthaltenden Schicht wird das Wasser durch die   Lyophile-    sation entfernt, wobei   1    g des rohen Natriumsalzes hinterbleibt.

   Das so erhaltene rohe Natriumsalz ist im  Wasser leicht   löstich    und inhibiert das Wachstum von Staphylococcus aureus bei einer Konzentration von 1,   2 γ/ml.   



   Das N,   N'-Dibenzyläthylendiaminsalz    des Penicillins wird auf bekannte Weise durch die Auflösung des   Natriumsalzes des 9-Decenylpenicillins    im Wasser und d die Zugabe der wässrigen Lösung von N, N'-Dibenzyl  äthylendiamindiacetat    hergestellt. Nach dem Trocknen hat das erhaltene N. N'-Dibenzyläthylendiamindidecenylpenicillin den Smp. 117 bis   1190    C.



   Das zur Analyse aus   Athanol-Wasser umkristalli-    sierte Produkt schmilzt bei   119    bis   120  C.  

Claims (1)

  1. Analyse für C54H80N@ ; O8S2 : ber. : N 8,45 % gef. : N 8, 36 % PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen Penicillins der Formel EMI2.1 und seiner Salze, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung der Undecilensäure und N, N'-Dicyclohexylcarbo- diimid in Tetrahydrofuran mit der Lösung eines Alkalimetallsalzes der 6-Aminopenicillansäure umgesetzt und das entsprechende Penicillin in freier Form oder in Form eines Salzes aus dem Reaktionsgemisch isoliert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation mit äquimolaren Mengen der Reaktionspartner, in einem Gcmisch von Tetrahydro- furan und Wasser als Lösungsmittel während 2 Stunden bei Raumtemperatur durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das neue Penicillin aus dem Reaktionsgemisch nach Entfernung des N, N'-Dicyclohexylharnstoffes und der nicht umeesetzten Ausgangsstoffe als Natriumsalz bzw. als N, N'-Dibenzyl- äthytendiaminsalz isoliert wird.
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