CH487113A - Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenyläther - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenyläther

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CH487113A
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CH
Switzerland
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chlorine
bromine
hydrogen
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CH1788966A
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Wilhelm Dr Kunz
Haireddin Dr Jacobi
Konrad Dr Koch
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Sanol Arznei Schwarz Gmbh
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00—Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/13—Amines
    • A61K31/135—Amines having aromatic rings, e.g. ketamine, nortriptyline

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenyläther
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer   1-tert.-Butylamino-3-phenoxy-2-    propanole mit einer wertvollen pharmakodynamischen Wirksamkeit. Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen haben insbesondere die Eigenschaft,   i3-adrener-    gische Rezeptoren zu blockieren ; sie wirken daher gegen Angina und   Arrhythmie.   



     Die,-Re ptorenblocker-Wirkung der    neuen Verbindungen   lässt    sich dadurch zeigen, dass sie der stimulierenden Wirkung von Adrenalin auf das Herz entgegenwirken, was sich in der Verminderung des Anstiegs der Schlagzahl   be. i Einwirkung    von Adrenalin auf iso Lierte rechte Aurikula von Ratten zeigt. Diese   Verbin-    dungen haben in hohem Ausmass blockierende Wirksamkeit ohne die unerwünschte direkte Stimulierung oder cardiale Depression.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen haben die folgende   adgemeine    Formel I
EMI1.1     
 worin   Ri    Chlor, Brom oder eine niedere Alkylgruppe mit   1-4    Kohlenstoffatomen,   R    Wasserstoff, Chlor oder Brom, R3 Wasserstoff oder niedere Alkylgruppen mit   1-4    Kohlenstoffatomen darstellen, wobei allfällige Alkylsubstituenten in 2-und   S-Stellung    sowie die Bedeutungen von R und R3 voneinander verschieden sind.



  Vorzugsweise ist   Ri    Chlor, R2 Wasserstoff und R3 Methyl.



   Weiterhin umfasst die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung der Salze der Aminoverbindungen der Formel I mit ungiftigen pharmakologisch unbedenklichen organischen und anorganischen Säuren. Geeignete Säuren sind Maleinsäure, Fumarsäure, Benzoesäure, Ascorbinsäure,   Pamoinsäure,    Bernsteinsäure, Methansulfonsäure,   Athandisulfonsäure,    Cyclohexylsulfamsäure, Essigsäure und   Wsinsäure.    Geeignete anorganische Säuren sind Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure.



   Die Verbindungen der Formel I sowie deren Salze mit ungiftigen pharmakologisch unbedenklichen Säuren können dadurch hergestellt werden, dass man tert. Butylamin mit einem Phenylglycidäther der allgemeinen Formel II
EMI1.2     
 oder mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
EMI1.3     
 worin Hal für Chlor, Brom oder Jod steht, umsetzt, wobei in den   Formeln II    und III   R), R    und R3 die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben, und die so erhaltenen Basen   gegebenenfalSs    in Salze mit ungiftigen, pharmakologisch unbedenklichen Säuren überfuhrt.



   Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemässe Verfahren. 



   Beispiel 1
Eine Mischung von 39, 7 g   (2-Chlor-5-methyl-    phenyl)-glycidäther, 21, 9 g   tert.-Butylamin    und 50 ml Athanol werden unter Rückfluss 12 Stunden zum Sieden erhitzt. Anschliessend destilliert man Athanol und überschüssiges Amin ab, nimmt den   Destililationsrückstand      wieder mit Äthano !    auf und rührt in diese Lösung   451      ml konzentrierte Salzsäure    ein. Der spontan ausfallende Niederschlag wird scharf abgesaugt und das   Athano    umkristallisiert (Fp. 229-230 C). Ausbeute etwa 42 g (65 % der Theorie).



  Analyse : ber. : N 4, 54 HCl 11,80 % gef. : N 4,   33 HC, I 11, 83 %   
Beispiel 2
45, 9 g   1-(2, 4-Dibromphenox) 2-hydroxy-3-brom-    propan, 14, 6 g   tert.-Butylamin    werden mit 100 ml Äthanol 24 Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt.



  Nach Abdestillieren des überschüssigen Amins und des Athanols wird der Rückstand mit Wasser versetzt, mittels NaOH alkalisch gemacht und zur Entfernung der letzten Reste des tert.-Butylamins mit Wasserdampf de  stilliert.   



   Der Rückstand wird in Benzol aufgenommen. Nach dem Trocknen wird in die Benzol-Lösung der Base trockenes HCI-Gas eingeleitet. Das sich hierbei abscheidende 1- (2, 4-Dibromphenoxy)-2-hydroxy-3-tert.butylaminopropanhydrochlorid wird aus Athanol umkristallisiert (Fp. 204-206  C).



   Entsprechend Beispiel 1 wurden auch die folgenden Verbindungen   hergestell, t   
EMI2.1     
 Ri R2 R3 Fp.



  Cl Cl H 184 C    Br Cl H 186-192  C    Br Br H 204-206  C CH3 Cl H 176-178  C   tert.-Butyl H CHs 175-177     C   tert.-ButylaCHs  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur HerstelJung von neuen basischen Phenyläthern der allgemeinen Formel I EMI2.2 worin R1 Chlor, Brom oder eine niedere Alkylgruppe mit lA Kohlenstoffatomen, R2 Wasserstoff, Chlor oder Brom und Rs Wasserstoff oder eine moderne Alkyl- gruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen ist, wobei allfällige Alkylsubstituenlen in 2-und 5-Stellung sowie die Be deutungen von Ro und R3 voneinander verschieden sind, sowie deren Salien mit ungiftigen, pharmako- logisch unbedenklichen Säuren, dadurch gekennzeichnet,
    da# man tert-Butylamin mit einem Phenylglycidäther der adlgemeinen Formel II EMI2.3 oder mit einer Verbindung der allgemeinen Formel HI EMI2.4 worin Hal für Chlor, Brom oder Jod steht und Ri, R2 und R3 d, ie gleiche Bedeutung wie in Formel I haben, umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von solchen Verbindungen der Formeln II und III ausgegangen wird, in denen Rt Chlor, R, Wasserstoff und RJ Methyl ist.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Basen durch Umsetzung mit physiologisch indifferenten Säuren in die entsprechenden Salze überfiihrt.
CH1788966A 1962-02-15 1966-12-15 Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenyläther CH487113A (de)

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