CH487155A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

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CH487155A
CH487155A CH1662169A CH1662169A CH487155A CH 487155 A CH487155 A CH 487155A CH 1662169 A CH1662169 A CH 1662169A CH 1662169 A CH1662169 A CH 1662169A CH 487155 A CH487155 A CH 487155A
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salts
compounds
amine
dependent
hydroxyl groups
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CH1662169A
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English (en)
Inventor
Karl Dr Schenker
Giorgio Dr Ferrini Pier
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/24Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D213/36Radicals substituted by singly-bound nitrogen atoms

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  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Amine    Gegenstand der Erfindung ist     ein    Verfahren     zur    Her  stellung von Verbindungen der allgemeinen Formel  
EMI0001.0003     
    worin     R1    und R., je einen     Arylrest    und     R3    einen     Pyridyl-          rest    bedeuten, und ihrer Salze.  



  Der     Pyridylrest    ist vor allem ein 3- oder     4-Pyridylrest,     der     unsubstituiert    sein kann oder einen oder gegebenen  falls mehrere gleiche oder verschiedene     Substituenten    tra  gen kann. Vor allem kommen als     Substituenten    niedere       Alkylreste    in Betracht.  



  Niedere     Alkylreste    sind vor allem solche mit 1-6     Koh-          lenstoffatomen,    wie     z.B.        Methyl-,        Äthyl-,        Propyl-,        Iso-          propylreste,    gerade oder verzweigte, in beliebiger Stel  lung verbundene     Butylreste,        Pentylreste    oder     Hexylreste.     



       Arylreste    sind vor allem     Phenylreste.    Die     Arylreste     können einen, zwei oder mehr gleiche oder     verschiedene          Substituenten    tragen. Als     Substituenten    kommen dabei  vorzugsweise niedere     Alkylreste,    niedere     Alkoxyreste,          Hydroxylgruppen,    Halogenatome oder die     Trifluorme-          thylgruppe    in Betracht.  



  Als niedere     Alkylgruppen    sind     z.B.    die oben erwähn  ten zu nennen.  



  Niedere     Alkoxygruppen    sind vor allem solche mit  1-6     Kohlenstoffatomen,    wie     z.B.        Methoxygruppen,          Äthoxygruppen,        Propoxygruppen,        Isopropoxygruppen,     gerade oder verzweigte     Butoxygruppen,        Pentyloxygrup-          pen    oder     Hexyloxygruppen.     



  Als Halogenatome kommen vor allem Fluor-, Chlor-,  Brom-     oder    Jodatome in Betracht.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften. So weisen sie insbesondere  eine     antiinflammatorische    Wirkung auf, wie sich im Tier  versuch,     z.B.    im     Kaolinoedemtest    bei oraler Gabe in  Dosen von 30-300     mg/kg    an der Ratte, zeigt. Die neuen  Verbindungen können daher als     Antiphlogistica    Ver  wendung finden. Die neuen Verbindungen sind aber auch    wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung nützlicher  Stoffe, insbesondere von pharmakologisch wirksamen  Verbindungen.  



  Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0057     
    worin     R1'    und     R2'    Wasserstoffatome, niedere     Alkylreste,     niedere     Alkoxygruppen,        z.B.    die oben erwähnten,     Hy-          droxylgruppen    oder Halogenatome,     z.B.    die oben ge  nannten, bedeuten und     R3    ein, vorzugsweise in 3- oder       4-Stellung    verbundener,     unsubstituierter        Pyridylrest    ist.

    Speziell erwähnenswert wegen     ihrer    hohen pharmako  logischen Aktivität, insbesondere ihrer     antiinflammatori-          schen    Wirkung, ist das     N-[Y-Diphenylaminopropyl]-[(4-          -pyridyl)-methyl]-amin    der Formel  
EMI0001.0075     
    und das     N-[-,-Diphenylaminopropyl]-[(3-pyridyl)-methyl]-          -amin    der     Formel     
EMI0001.0079     
    die beispielsweise in Form ihrer Hydrochloride an Ratten  bei oraler Gabe in Dosen von 30-100     mg/kg    eine deut  liche entzündungshemmende Wirkung aufweisen.

        Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der  neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass  man in einer Verbindung der allgemeinen Formel  
EMI0002.0001     
    worin R,,     R_    und     R3    die oben angegebenen Bedeutun  gen haben und worin einer oder mehrere der Reste X,,  X: und X, je ein Sauerstoffatom und die anderen je zwei  Wasserstoffatome bedeuten, die     Carbonylgruppe(n)        zu(r)          Methylengruppe(n)        reduziert.     



  So kann man     z.B.    in einer Verbindung der allgemeinen  Formel  
EMI0002.0009     
    worin R,,     R_    und     R,    die angegebenen Bedeutungen ha  ben, die     Carbonylgruppe    zur     Methylengruppe    reduzie  ren.  



  Die Reduktion kann in üblicher Weise     z.B.    mit einem       Amidreduktionsmittel    durchgeführt werden. So kann die  Reduktion beispielsweise durch Einwirkung eines     Di-          leichtmetallhydrids,    speziell eines     Alkalimetallaluminium-          hydrids,    wie     Lithium-    oder     Natrium-aluminiumhydrid,     oder eines     Erdalkalimetall-aluminiumhydrids,    wie     Ma-          gnesiumaluminiumhydrid    oder Aluminiumhydrid selbst,  erfolgen.

   Falls notwendig, können die Reduktionsmittel  auch gemeinsam mit .Aktivatoren,     z.B.    Aluminiumchlorid,  angewendet werden. Die Reduktion kann beispielsweise  auch elektrolytisch an Kathoden mit hoher     überspan-          nung,    wie Quecksilber-,     Bleiamalgan-    oder Bleikathoden  erfolgen.

   Als     Katholyt        verwendet    man     z.B.    eine Mi  schung von Wasser, Schwefelsäure und einer     Niederal-          kancarbonsäure,    wie Essig- oder     Propionsäure.    Die Ano  den mögen aus Platin, Kohle oder Blei bestehen, und als       Anolyt    verwendet man vorzugsweise Schwefelsäure.  



  In den erhaltenen Verbindungen können in üblicher  Weise im Rahmen der Endstoffe     Substituenten    einge  führt, abgewandelt oder abgespalten werden.  



  So kann man in erhaltenen Verbindungen, die an  einem aromatischen Ring niedere     Alkoxyreste    aufwei  sen, diese in üblicher Weise in freie     Hydroxylgruppen     umwandeln. Diese Umwandlung erfolgt     z.B.    durch Hy  drolyse, vor allem mittels starker Säuren, wie     z.B.        Jod-          wasserstoffsäure    oder     Bromwasserstoffsäure    und gegebe  nenfalls in Gegenwart von     Leichtmetallhalogeniden,    wie         Aluminiumbromid    oder     Borbromid,    oder auch mittels  Aluminiumchlorid in     Pyridin.     



  In erhaltenen Verbindungen, die an aromatischen  Kernen freie     HydroxyIgruppen    besitzen, kann man diese  in bekannter Weise     alkylieren.    Die     Alkylierung    erfolgt  in üblicher Weise, beispielsweise durch Umsetzen der       Hydroxyverbindung,    vorzugsweise in Gegenwart einer  starken Base oder in Form eines ihrer Salze, wie Metall  salze,     z.B.    eines     Alkalimetallsalzes,    wie     Natriumsalzes,     mit einem reaktionsfähigen Ester eines     Alkanols.    Reak  tionsfähige Ester sind insbesondere solche, die mit star  ken anorganischen oder organischen Säuren, vorzugs  weise mit     Halogenwasserstoffsäuren,

      wie Chlor-,     Brom-          oder        Jodwasserstoffsäure,    oder mit     Arylsulfonsäuren,    wie       Benzolsulfonsäuren    oder     Toluolsulfonsäuren,    verestert  sind.  



  Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangs  stoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in  der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer  Salze. Die Salze der Endstoffe können in an sich bekann  ter Weise,     z.B.    mit     Alkalienn    oder     Ionenaustauschern     in die freien Basen übergeführt werden. Von den letzte  ren lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder  anorganischen Säuren,     insbesondere    solchen, die zur Bil  dung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet  sind, Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispiels  weise genannt:     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäu  ren, Phosphorsäuren, Salpetersäure,     Perchlorsäure,        ali-          phatische,        alicyclische,    aromatische oder     heterocyclische     Säuren, vor allem     Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie     z.B.     Ameisen-, Essig-,     Propion-,    Bernstein-, Glykol-, Milch-,  Äpfel-, Wein-, Zitronen-,     Ascorbin-,        Malein-,

          Hydroxy-          malein-    oder     Brenztraubensäure;        Phenylessig-,        Benzoe-,          p-Aminobenzoe-,        Anthranil-,        p-Hydroxy-benzoe-,        Salicyl-          oder        p-Aminosalicylsäure,        Embonsäure,        Methansulfon-,          Äthansulfon-,        Hydroxyäthansulfon-,        Äthylensulfonsäure;

            Halogenbenzolsulfon-,        Toluolsulfon-,        Naphthalinsulfon-          säure    oder     Sulfanilsäure;        Methionin,        Troptophan,        Lysin     oder     Arginin.     



  Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie       z.B.    die     Pikrate,    können auch zur Reinigung der erhalte  nen freien Basen dienen, indem man die freien Basen in  Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wie  derum die Base freimacht. Infolge der engen Beziehun  <I>gen</I> zwischen den neuen Verbindungen in freier Form  und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und  nachfolgend unter den freien Basen sinn- und     zweck-          mässig,    gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze  zu verstehen.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungs  formen des Verfahrens, bei denen man einen Ausgangs  stoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen er  hältlichen rohen Reaktionsgemisches einsetzt.  



  Die als Ausgangsmaterial verwendbaren     Amide    der  allgemeinen Formel  
EMI0002.0109     
    worin mindestens einer der     X-Substituenten    ein Sauer  stoffatom bedeutet und die anderen je ein     Sauerstoff-          oder    je zwei Wasserstoffatome bedeuten, können     z.B.     erhalten werden, wenn man ein entsprechendes Amin mit  einer entsprechenden freien     Carbonsäure    oder einem      funktionellen Derivat davon umsetzt.

   Beispielsweise kann  man ein Amin der allgemeinen Formel  
EMI0003.0001     
    mit einer     Carbonsäure    der allgemeinen Formel  
EMI0003.0003     
    oder einem funktionellen Derivat davon oder auch ein  Amin der allgemeinen Formel  
EMI0003.0004     
    mit einer     Carbonsäure    der allgemeinen Formel  
EMI0003.0006     
    oder einem funktionellen Derivat davon oder ein Amin  der allgemeinen Formel  
EMI0003.0007     
    mit einer     Carbonsäure    der allgemeinen Formel  
EMI0003.0009     
    oder einem funktionellen     Derivat    davon, umsetzen.

   In  allen Fällen haben R,,     R2    und     R3    die oben angegebene  Bedeutung und als funktionelle     Carbonsäurederivate    sind       beispielsweise    die     Carbonsäureester,    die     Carbonsäurehalo-          genide,    wie die Chloride, oder     Carbonsäureanhydride,          z.B.    reine oder gemischte     Anhydride,    wie gemischte An  hydride mit     Kohlensäuremonoalkylestern,    wie     Kohlen-          säuremonoäthyl-    oder     isobutylester,    zu nennen.  



  Die Verbindungen der allgemeinen Formel  
EMI0003.0025     
    können auch erhalten werden, wenn man ein     Amid    der  allgemeinen Formel  
EMI0003.0027     
    worin R, und     R_    die angegebenen Bedeutungen haben,       Z"    ein Wasserstoffatom und     Z"'    einen gegen eine     Amino-          gruppe    austauschbarer Rest,     z.B.    eine reaktionsfähig     ver-          esterte        Hydroxylgruppe,        z.B.    eine der oben genannten,  bedeutet oder     Z"    und Z,' zusammen für eine zweite Bin  dung stehen,

   mit einem Amin der allgemeinen Formel       H_N-CH_-R,    ,  worin     R3    die angegebene Bedeutung besitzt, umsetzt.  Die übrigen Ausgangsstoffe sind bekannt oder kön  nen, falls sie neu sind, nach an sich bekannten Methoden  gewonnen werden.  



  Die neuen pharmakologisch aktiven Verbindungen  können     z.B.    in Form pharmazeutischer Präparate Ver  wendung finden, welche sie in freier Form oder in Form  ihrer nichttoxischen Salze in     Mischuncy    mit einem für  die     topicale,        enterale    oder     parenterale    Applikation ge  eigneten pharmazeutischen, organischen oder anorgani  schen, festen     oder    flüssigen Trägermaterial enthalten.  



  Die neuen Verbindungen können auch in der Tier  medizin,     z.B.    in einer der oben genannten Formen, oder  in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für  Tierfutter verwendet werden.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in  Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel I</I>  Zu einer siedenden Suspension von 3,8 g     Lithium-          aluminiumhydrid    in 50 ml absolutem     Tetrahydrofuran     wird eine Lösung von 11g     N-[(3-pyridyl)-methyl]-@-di-          phenylamino)-propionsäureamid    in     100    ml absolutem       Tetrahydrofuran        zugetropft.    Die Suspension wird unter  Rühren 16 Stunden am Rückfluss gekocht. Zur gekühlten  Suspension tropft man unter Rühren vorsichtig 3,8 ml  Wasser, 3,8 ml     5 /oige    Natronlauge und 11,4 ml Wasser.

    Man rührt noch 30 Minuten bei Raumtemperatur weiter,  danach wird die Suspension filtriert und das Filtrat im  Vakuum eingedampft. Man erhält so das     N-(Y-Diphenyl-          aminopropyl)-[(3-pyridyl)-methyl]-amin    der Formel  
EMI0003.0059     
    als viskoses, gelbliches öl vom Kp. 185-190  (0,01 mm       Hg).     



  Die Base wird in 3 Teilen Methanol und 7 Teilen  Aceton gelöst und vorsichtig mit 1 Äquivalent in Essig  ester gelöstem Chlorwasserstoff neutralisiert. Dabei kri  stallisiert das     Monohydrochlorid    aus. Man erhitzt, bis  alles gelöst ist, gibt in der Wärme Aceton bis zur begin  nenden Trübung zu und lässt langsam abkühlen. Man  erhält so das     N-(Y-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-          -methyl]-amin-monohydrochlorid    in Form von farblosen  Kristallen vom F. 174-176 .  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     N-[(3-pyridyl)-          -methyl-l3-(diphenylamino)-propionsäureamid    kann wie  folgt hergestellt werden:  10 g     P-Diphenylamino)-propionsäure    vom F. 1l5-118   werden in 50 ml absolutem Benzol gelöst und mit 9,3 g       Phosphorpentachlorid    10 Minuten bei     Raumtemperatur     gerührt. Die     benzolische    Lösung wird in Vakuum einge  dampft. Man erhält so das     @-(Diphenylamino)-propion-          säurechlorid.         Das rohe Säurechlorid wird in 35 ml trockenem     Me-          thylenchlorid    gelöst.

   Dazu wird unter Rühren eine Lö  sung von 3,92 g     [(3-Pyridyl)-methyl]-amin    in 100 ml     trok-          kenem        Methylenchlorid        zugetropft.    Man rührt 16 Stun  den bei Raumtemperatur. Die     Methylenchloridlösung     wird mit 50 ml Wasser versetzt und mit gesättigter     Na-          triumbicarbonatlösung    extrahiert. Die organischen Pha  sen werden noch einmal mit Wasser gewaschen, über  wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.  Man erhält ein Öl, das man mit 100 ml Äther verreibt.  Die so erhaltenen Kristalle werden     abgenutscht    und ge  trocknet.

   Man erhält so das     N-[(3-pyridyl)-methyl]-#-(di-          phenylamino)-propionsäureamid    vom F.     96-1011.     



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer siedenden Suspension von 1,5 g     Lithium-          aluminiumhydrid    in 30 ml absolutem     Tetrahydrofuran     tropft man eine Lösung von 3 g     N-Nicotinoyl-Y-(diphe-          nylamino)-propylamin    in 50 ml absolutem     Tetrahydro-          furan.    Nach 14 Stunden Rühren und Kochen am     Rück-          fluss    wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und unter  Rühren tropfenweise mit 1,5 ml Wasser, 1,5 ml     15 jiger     Natronlauge und 4,5 ml Wasser versetzt.

   Man rührt  noch 30 Minuten bei Raumtemperatur weiter, danach  wird die Suspension filtriert und das Filtrat im Vakuum  eingedampft. Man erhält so das     N-(Y-Diphenylamino-          propyl)-[(3-pyridyl)-methyl]-amin    als viskoses, gelbliches  Öl vom Kp. 185-190  (0,01 mm     Hg).     



  Das aus der Base hergestellte     Monohydrochlorid     schmilzt bei 174-176  und ist mit dem im Beispiel 1 be  schriebenen     Monohydrochlorid    identisch.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     N-Nicotinoyl-          -Y(Diphenylamino)-propylamin    kann wie folgt erhalten  werden:  Zu einer Lösung von 10 g     Y-(Diphenylamino)-propyl-          amin    in 100 ml Chloroform wird eine Lösung von 7 g  destilliertem     Nikotinsäurechlorid    in 50 ml Chloroform  zugegeben, wobei die Innentemperatur auf 55  steigt.  Nach einstündigem Kochen am Rückfluss wird die or  ganische Phasengekühlt, mit Wasser extrahiert und mit       wässrigem    Ammoniak gewaschen.

   Die über Natriumsul  fat getrocknete     Chloroformlösung    wird eingedampft und  der     Chloroformrückstand    im Hochvakuum fraktioniert,  wobei die vierte Fraktion (Kp. 195-230^/0,02 mm     Hg)     und fünfte Fraktion (Kp.     250 /0,05    mm Ha) aus einem       Benzol-Äther-Gemisch    kristallisiert werden. Man erhält  so das     N-Nicotinoyl-v-(Diphenylamino)-propylamin    in  Form von farblosen Kristallen vom F. 94-95 .  



  <I>Beispiel 3</I>  Eine Lösung von 4,9 g     N,N-Diplienyl-@-[(3-pyridyl-          methyl)-aminol-propionsäureamid    in 50 ml absolutem       Tetrahydrofuran    wird zu einer siedenden Suspension von  4,9 g     Lithiumaluminiumhydrid        zugetropft.    Danach wird  unter Rühren 8 Stunden am Rückfluss gekocht und  6 Stunden bei Raumtemperatur     weitergerührt.    Unter  Rühren und Kühlung werden vorsichtig 4,9 ml Wasser,  4,9 ml     157,ige    Natronlauge und 15 ml Wasser     zuge-          tropft    und anschliessend 30 Minuten bei Raumtempera  tur gerührt.

   Der Niederschlag wird durch Filtration ent  fernt und die organische Phase eingedampft. Es bleibt  ein gelbes Öl zurück, das nach dem     Dünnschichtchroma-          togramm        (Silicagel/Chloroform-Methanol    18:2) drei  Hauptkomponenten enthält. Das Öl wird in     Toluol    ge  löst und dreimal mit je 20     ml    einer     5#lcigen    wässrigen       Milchsäurelösung    ausgezogen.

   Die     Toluolphase,    die  hauptsächlich     N-Propenyldiphenylamin    enthält, wird ver-         worfen.    Die     vereinigten        Milchsäure-auszüge    werden mit       konz.    Natronlauge stark alkalisch gestellt und mit     Me-          thylenchlorid    ausgeschüttelt.

   Die     Methylenchlorid-ex-          trakte    werden über wasserfreiem     Kaliumcarbonat    ge  trocknet und eingedampft, wobei ein<B>Öl</B> zurückbleibt,  das gemäss     Dünnschichtchromatogramm    aus     N-(y-Di-          phenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-methyl]-amin    und     [(3-          -Pyridyl)-methyl]-amin    besteht. Man trennt die beiden  Basen durch Destillation im Kugelrohr.

   Das zurück  bleibende     N-(-y-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-me-          thyl]-amin    wird ins Hydrochlorid übergeführt, das bei  174-176  schmilzt und mit dem in Beispiel 1 beschrie  benen Hydrochlorid identisch ist.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     N,N-Diphenyl-          -@-[(3-pyridyl-methyl)-amino]-propionsäureamid    kann  wie folgt erhalten werden:  28,8 g     Diphenylamin    werden in     200    ml absolutem  Benzol gelöst. Dazu wird eine Lösung von 15,4 g Acryl  säurechlorid in 50 ml absolutem Benzol innert 30 Minu  ten     zugetropft.    Nach weiterem 30minütigem Rühren bei  Zimmertemperatur gibt man zu der     Benzollösung    100 ml  1     n-Salzsäure.    Man schüttelt und trennt die     benzolische     Phase ab, die man dreimal mit je 100 ml Eiswasser  wäscht, über wasserfreiem Natriumsulfat trocknet und  im Vakuum zur Trockene verdampft.

   Man erhält so das  rohe     N,N-Diphenylacrylsäureamid    in Form eines gelbgrü  nen Öls, das ohne weitere Reinigung     weiterverarbeitet     werden kann.  



  15,6 g rohes     N,N-Diphenylacrylsäureamid    werden in  50 ml absolutem Äthanol gelöst und zu einer Lösung  von 21,3 g     [(3-Pyridyl)-methyl]-amin    in 100 ml absolu  tem     Äthanol        zugetropft,    wobei die Innentemperatur un  ter 30  gehalten wird. Man rührt 24 Stunden bei Raum  temperatur und entfernt dann das Äthanol im Vakuum.  Der Rückstand wird in     Toluol    gelöst und mit 2     n-Salz-          säure    ausgeschüttelt.

   Die basischen Anteile werden aus  der     salzsäuren    Lösung durch Versetzen mit     50%iger     Natronlauge und Extraktion mit Chloroform gewonnen  und im Hochvakuum das überschüssige     [(3-Pyridyl)-me-          thyl]-amin        abdestilliert.    Der ölige Rückstand wird in 50 ml  absolutem Methanol gelöst. Man stellt das     pH    der Lösung  mit Chlorwasserstoff in Essigester auf 5 und engt die  Lösung unter Zugabe von 100 ml Essigester ein.

   Es ent  steht eine Trübung; beim Stehen kristallisieren farblose  Kristalle vom F. 159-161     c.    Durch eine weitere Umkristal  lisation aus 80 ml Methanol und 150 ml Essigester er  hält man das     N,N-Diphenyl-,3-[(3-pyridyl-methyl)-ami-          nol-propionsäureamid-hydrochlorid    vom F. 162-163 .

    <I>Beispiel 4</I>  In analoger Weise wie in den vorangehenden Bei  spielen beschrieben kann man die folgenden Verbin  dungen erhalten:  a)     N-(y        -Diphenylaminopropyl)-[(4-pyridyl)-methyl]-          -amin-dihydrochlorid,    F. 235-237 ;

    b)     N-[-(-N-(m-Methoxyphenyl)-phenyl-amino)-pro-          pyl]-[(3-pyridyl)-methyl]-amin-monohydrochlorid,    F.     169-          170 ;     c) N -     [v    -     (N-(m-Chlorphenyl)-phenyl-amino)-propylJ-          -[3-pyridyl)-methyl]-amin-hydrochlorid,    F. 124-125   d)     N-[-(-(bis-(m-Chlorphenyl)-amino)-propyl]    - [(3 -     py--          ridy1)-methyl]-amin-bis-methansulfon <  < t,    F. 152-154 ;

    e) N -     [,(-    (bis - (m     -Tolyl)    -     amino)-propyl]-[(3-pyridyl)-          methyl]-amin-hydrochlorid,    F. 146-147 , das     Dihydro-          chlorid    schmilzt bei 192-193 ;

        f)     N[,y-(bis-(p-Tolyl)-amino)-propyl]    - [3 -     pyridyl)-me-          thyl]-amin-hydrochlorid,    F. l43-144 , das     Dihydrochlo-          rid    schmilzt bei 209-210 ; und  g)     N-[-(-Diphenyl-aminopropyl]    - [(2 -     pyridyl)-methyl]-          -amin,    Kp. 198-205 /0,05 mm     112,    F. des     Monohydro-          chlorids    119-120  (aus Wasser), F. des     Dihydrochlorids          (u.        Zers.)    200-202  (aus Methanol     +    Äther).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der all gemeinen Formel EMI0005.0016 worin R, und R, je einen Arylrest und R3 einen Pyridyl- rest bedeuten, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI0005.0021 worin R,, R, und R., die angegebenen Bedeutungen ha ben und worin eines\ oder mehrere der Symbole X,, X, und X;, je ein Sauerstoffatom ud die anderen je zwei Wasserstoffatome bedeuten, die Carbonylgruppe(n) zu(r) Methylenaruppe(n) reduziert.
    L'NTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man mit einem Alkalimetall- oder Erd- alkalimetallaluminiumhydrid reduziert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man mit Lithiumaluminiumhydrid redu ziert. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man elektrolytisch reduziert. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen, die am aromatischen oder heterocychschen Ring niedere Alkoxy- reste aufweisen, diese in freie Hydroxylgruppen umwan delt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen, die am aromatischen oder am heterocyclischen Kern freie Hy- droxylgruppen besitzen, diese alkyliert. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0005.0041 worin R1' und R_' für Wasserstoffatome, niedere Alkyl- reste, niedere Alkoxygruppen, Hydroxylgruppen oder Halogenatome stehen und R, ein unsubstituierter Pyridyl- rest ist, oder ihre Salze herstellt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0005.0052 worin R,' und R_' für Wasserstoffatome, niedere Alkyl- reste, niedere Alkoxygruppen, Hydroxylgruppen oder Halogenatome stehen und R, ein in 3- oder 4-Stellung verbundener unsubstituierter Pyridylrest ist, oder ihre Salze herstellt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man N-[-t-Diphenyl-aminopropyl]-[4-pyridylmethyl]- -amin oder seine Salze herstellt. 9. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man N-[v-Diphenyl-aminopropyl]-[3-pyridylmethyl]-amin oder seine Salze herstellt. 10. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze umwan delt. 11. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
    Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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