CH487156A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

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CH487156A
CH487156A CH1662269A CH1662269A CH487156A CH 487156 A CH487156 A CH 487156A CH 1662269 A CH1662269 A CH 1662269A CH 1662269 A CH1662269 A CH 1662269A CH 487156 A CH487156 A CH 487156A
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sep
radical
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CH1662269A
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Karl Dr Schenker
Giorgio Dr Ferrini Pier
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/24Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D213/36Radicals substituted by singly-bound nitrogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Amine    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Her  stellung von Verbindungen der allgemeinen Formel       r>     
EMI0001.0002     
    worin R, und     R.-,    je einen     Arylrest    und R, einen     Pyridyl-          rest    bedeuten, und ihrer Salze.  



  Der     Pyridylrest    ist vor allem ein<B>3-</B> oder     4-Pyridyl-          rest,    der     unsubstituiert    sein kann oder einen oder gege  benenfalls mehrere gleiche oder verschiedene     Substituen-          ten    tragen kann. Vor allem kommen als     Substituenten     niedere     Alkylreste    in Betracht.  



  Niedere     Alkylreste    sind vor allem solche mit<B>1-6</B>     Koh-          lenstoffatomen,    wie     z.B.        Methyl-,        Äthyl-,        Propyl-,        Isopro-          pylreste,    gerade oder verzweigte, in beliebiger Stellung  verbundene     Butylreste,        Pentylreste    oder     Hexylreste.     



       Aryfreste    sind vor allem     Phenylreste.    Die     Arylreste     können einen, zwei oder mehr gleiche oder verschiedene       Substituenten    tragen. Als     Substituenten    kommen dabei  vorzugsweise niedere     Alkylreste,    niedere     Alkoxyreste,        Hy-          droxylgruppen,    Halogenatome oder die     Trifluormethyl-          gruppe    in Betracht.  



  Als niedere     Alkylgruppen    sind     z.B.    die oben erwähn  ten zu nennen.  



  Niedere     Alkoxygruppen    sind vor allem solche mit  <B>1-6</B>     Kohlenstoffatomen,    wie     z.B.        Methoxygruppen,        Ätho-          xygruppen,        Propoxygruppen,        Isopropoxygruppen,    gerade  oder verzweigte     Butoxygruppen,        Pentyloxygruppen    oder       Hexyloxygruppen.     



  Als     Halogenatorrie    kommen vor allem Fluor-, Chlor-,  Brom- oder Jodatome in Betracht.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften. So weisen sie insbesondere eine       antiinflammatorische    Wirkung auf, wie sich im Tierver  such,     z.B.    im     Kaolinoedemtest    bei oraler Gabe in Dosen  von<B>30-300</B>     mg/kg    an der Ratte, zeigt. Die neuen Verbin  dungen können daher als     Antiphlogistica    Verwendung fin  den. Die neuen     Verbindun-,en    sind aber auch wertvolle  <B>C</B>    Zwischenprodukte für die Herstellung nützlicher Stoffe,  insbesondere von pharmakologisch wirksamen Verbin  dungen.  



  Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0058     
    worin R,' und R.,' Wasserstoffatome, niedere     Alkylreste,     niedere     Alkoxy.gruppen,        z.B.    die oben erwähnten,     Hydro-          xylgruppen    oder Halogenatome,     z.B.    die oben genannten,  bedeuten und R" ein, vorzugsweise in<B>3-</B> oder     4-Stellung     verbundener,     unsubstituierter        Pyridylrest    ist.

   Speziell     er-          wähncnswert    wegen ihrer hohen pharmakologischen<B>Ak-</B>  tivität, insbesondere ihrer     antiinflamniatorischen    Wir  kung, ist das     N-[-(-Diphenylaminopropyl]-[(4-pyridyl)-me-          thyl]-amin    der Formel  
EMI0001.0073     
    und     dasN-[-"-Diphenviaminopropyl]-[(3-pyridyl)-methyl]-          -amin    der Formel  
EMI0001.0076     
    die beispielsweise in Form ihrer Hydrochloride an Rat  ten bei oraler Gabe in Dosen von<B>30-100</B>     mg,kg    eine  deutliche entzündungshemmende Wirkung aufweisen.

        Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der  <B>C C</B>  neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass  man in einer Verbindung der allgemeinen Formel  
EMI0002.0001     
    worin R" R, und R, die oben angegebenen Bedeutungen  haben und     Yj    einen durch Hydrolyse oder     Hydrogenoly-          se        absphaltbaren    Rest bedeutet, oder in einem Salz davon  diesen Rest durch     Ilydrolyse    oder     Hydrogenolyse    ab  spaltet.  



  Ein durch     Hydrogenolyse        abspaltbarer    Rest     Y#'    ist  vor allem ein     2-Aralkylrest,    wie ein     Benzylrest,    oder ein       a-Aralk-oxycarboiiylrest,    wie ein     Carbobenzoxyrest.    Diese  Reste können beispielsweise mit katalytisch erregtem  Wasserstoff, wie Wasserstoff in Gegenwart eines     Hydrie-          rungskatalysators,    wie eines Palladium- oder     Platinka-          talysators,    abgespalten werden.

       Y.'    kann auch eine     Aryl-          sulfonylgruppe,    wie die     Toluolsulfonylgruppe    sein, die in  üblicher Weise, durch Reduktion mit     nascierendem    Was  serstoff,     z.B.    durch Natrium in flüssigem Ammoniak, ab  gespalten werden kann.  



  Ein durch Hydrolyse     abspaltbarer    Rest     Yj    ist     z.B.     ein     Acylrest,        z.B.    ein     Alkanoylrest,    vor allem ein niede  rer     Alkanoylrest,        wie    der     Acetylrest,    ein     Benzoylrest,          Phenylalkano#Irest,        Carbalkoxyrest,        z.B.    der     tert.        Butyl-          oxycarbonyl-,

          Carbäthoxy-    oder     Carbomethoxyrest,    oder  ein     Aralkoxycarbonylrest,        z.B.    ein     Carbobenzoxyrest.     



  Die Abspaltung von Y.' durch Hydrolyse kann in     üb-          lichcr    Weise mit     hydrolysierenden    Mitteln, beispielsweise  in Gegenwart von sauren Mitteln, wie     z.B.    verdünnten  Mineralsäuren, wie     Schwfelsäure    oder     Halogenwasser-          stoffsäuren,    oder vorzugsweise in Gegenwart von ba  sischen Mitteln,     z.B.        Alkalihydroxyden,    wie     Natriumhy-          droxyd,    erfolgen.  



  <B>Die</B> genannten Reaktionen werden in an sich     bckann-          ter    Weise, in An- oder Abwesenheit von     Verdünnungs-          und/oder    Kondensationsmitteln,<B>bei</B> tiefer, gewöhnlicher       Odem    erhöhter Temperatur, im offenen oder im geschlos  senen Gefäss unter Druck     durchgcführt.     



  In den erhaltenen     Verbindunaen    können     in    üblicher  Weise im Rahmen der Endstoffe     Substituenten    eingeführt,  abgewandelt oder abgespalten werden.  



  So kann man in erhaltenen Verbindungen, die an  einem aromatischen Ring niedere     Alkoxyreste    aufwei  sen, diese in üblicher Weise in freie     Hydroxylgruppen     umwandeln. Diese Umwandlung erfolgt     z.B.    durch<B>Hy-</B>  drolyse, vor allem mittels starker Säuren, wie     z.B.        Jod-          wasscrstoffsäure    oder     Bromwasserstoffsäure    und gegebe  nenfalls in     Gercnwart    von     Leichtmetallhalogeniden,    wie       Aluminiumbromid    oder     Borbromid,    oder auch mittels  Aluminiumchlorid in     Pyridin.     



  In erhaltenen Verbindungen, die an aromatischen  Kernen freie     Hydroxylgruppen    besitzen, kann man diese  in bekannter Weise     alkvlieren.        Die        Alkylierung    erfolgt in  üblicher Weise,     beispijlsweise    durch Umsetzen der     Hy-          droxyverbindung,    vorzugsweise in Gegenwart einer star  ken Base oder in Form eines ihrer Salze, wie Metallsalze,       z.B.    eines     Alkalimetallsalzes,    wie     Natriumsalzes,    mit  einem reaktionsfähigen Ester eines     Alkanols.    Reaktions  fähige Ester sind insbesondere solche,

   die mit starken  anorganischen oder organischen Säuren, vorzugsweise mit       Halogenwasserstoffsäuren,    wie Chlor-,     Brorn-    oder Jod-         wasserstoffsäure,    oder mit     Arylsulfonsäuren,    wie     Benzol-          säuren    oder     Toluolsulfonsäuren,    verestert sind.  



  <B>Je</B> nach den Verfahrensbedingungen und     Ausgang-s-          stoffen    erhält man die Endstoffe in freier Form oder in  der     cbenfalls    in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer  Salze. Die Salze der Endstoffe können in an sich bekann  ter Weise,     z.B.    mit Alkalien oder     Tonenaustauschern        in     die freien Basen übergeführt werden. Von     den    letzteren  lassen sich durch Unisetzung mit organischen oder anor  ganischen Säuren, insbesondere solchen, die zur Bildung  von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind,  Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise  genannt:     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäuren,       Pbosphorsäureri,    Salpetersäure,     Perchlorsäure,        aliphati-          sche,        alicyclische,    aromatische oder     helerocyclische    Säu  ren, vor allem     Carbon-        oderSulf        onsäuren,    wie     z.B.    Am  eisen-, Essig-,     Propion-,    Bernstein-,     Glykol-,    Milch-,<B>Äp-</B>  fel-, Wein-, Zitronen-,     Ascorbin-,

          Malein-,        Hydroxy-          malein-    oder     Brenztraubensäure;        Phenylessig-,        Benzoe-,          p-Aminobenzoe-,        Anthranil-,        p-Hydroxy-benzoe-,        Salicyl-          oder        p-Aniinosalicylsäure,        Embonsäure,        Methansulfon-,          Äthansulfon-,        Hydroxyäthansulfon-,        Äthylsulfonsäure;

            Halogenbenzolsulfon-,        Toluolsulfon-,        Naphthalinsulfon-          säure    oder     Sulfanilsäure;        Methionin,        Tryptophan,        Lysin     oder     Arginin.     



  Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen,  wie     z.B.    die     Pikrate,    können auch zur Reinigung der  erhaltenen freien Basen dienen, indem man die freien  Basen in Salze überführt, diese abtrennt und aus den  Salzen wiederum<B>die</B> Base freimacht. Infolge der engen       Beziehunuen        zwschen    den neuen Verbindungen in freier  Form und in Form ihrer Salze sind im vorausgegange  nen und nachfolgend unter den freien Basen sinn- und  zweckmässig, gegebenenfalls auch die entsprechenden  Salze zu verstehen.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungs  formen des Verfahrens, bei denen man einen Ausgangs  stoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen     er-          hälblichen    rohen     Reaktionsgernisches    oder in Form eines  Salzes einsetzt.  



  Die als Ausgangsstoffe verwendbaren Verbindungen  der allgemeinen Formel  
EMI0002.0150     
    worin R"<U>R.</U> und     R.,    die angegebenen Bedeutung haben  und     Y"'    einen     abspaltbaren    Rest bedeutet, kann man       z.B.    erhalten, indem man Verbindungen der allgemeinen  Formel  
EMI0002.0155     
         mit    Verbindungen der allgemeinen Formel       Y#-CH,-#-R,   <B>,</B>  worin R" R_ und     R"    die oben gegebene Bedeutung ha  ben und X, den Rest der Formel     -(CH,),-Z    und einer der  Reste Z oder<B>V,</B> einen gegen eine     Aminogruppc    aus-      tauschbaren Rest,

   wie     z.B.    eine reaktionsfähig veresterte       Hydroxylgruppe,    bedeuten und der andere eine mit einem       abspaltbaren    Rest substituierte     Aminogruppe    bedeutet  oder wenn Y" den Rest der Formel    darstellt, wobei X.' einen     aegen    eine     Aminogruppe    aus  tauschbaren Rest, vorzugsweise eine     reaktionfähig        ver-          C          esterte        Hydroxylgruppe,    bedeutet, und X, für Wasser  stoff steht, miteinander umsetzt.  



  So kann man     z.B.    eine Verbindung der allgemeinen  Formel  
EMI0003.0013     
  
EMI0003.0014     
    mit einem     Diarylamin    der Formel  
EMI0003.0016     
    umsetzen oder eine Verbindung der Formel  
EMI0003.0017     
    mit einem Amin der Formel  
EMI0003.0018     
    umsetzen oder ein Amin der allgemeinen Formel  
EMI0003.0019     
    mit einer Verbindung der allgemeinen Formel    umsetzen, worin R, R, und     R"    die oben angegebenen  Bedeutungen haben und X,' jeweils einen gegen eine       Aminogruppe    austauschbaren Rest, vorzugsweise eine  reaktionsfähig veresterte     Hydroxylgruppe,    bedeutet, und  worin Y.' einen     abspaltbaren    Rest bedeutet.

   Reaktions  fähig veresterte     Hydroxylgruppen    sind     z.B.    Halogenato  me oder     Arylsulfonyloxy,-ruppen,    wie Chlor-, Brom-,  oder Jodatome oder die     p-Toluolsulfonyloxygruppe.     



  Die übrigen Ausgangsstoffe sind bekannt oder kön  nen, falls sie neu sind, nach an sich bekannten Methoden  gewonnen werden.  



  Die neuen, pharmakologisch aktiven Verbindungen,  können     z.B.    in Form pharmazeutischer Präparate Ver-         wendung    finden, welche sie in freier Form oder in Form  ihrer     nicht-toxischen    Salze in Mischung mit einem für  die     topicale,        enterale    oder     parenterale    Applikation ge  eigneten pharmazeutischen, organischen oder     anorgani-          sehen,    festen oder     flüssi-en        Trä-ermaterial    enthalten.  



  Die neuen     Vcrbindun-en    können auch in der Tier  medizin,     z.B.    in einer der oben genannten Formen, oder  in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für  Tierfutter verwendet werden.  



  In     den        fol-,enden    Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.  



       cl     <I>Beispiel I</I>  <B>20,35 g</B>     N'-(-"-Diphenylaminopropyl)-N-[(3-pyridyl)-          methyl]-benzylamin    werden in 400 ml absolutem Äthanol  mit<B>3,0 g</B>     10-proz.        Palladiumkohle    bei     450C    katalytisch  hydriert. Innert<B>16</B> Stunden wird ein Äquivalent Wasser  stoff aufgenommen.

   Man filtriert vom Katalysator ab,  dampft ein und     chromatographiert    den Rückstand     sorg-          fälti   <B>'</B><U>g</U> an<B>500 g</B> aktiviertem Aluminiumoxyd (Aktivität<B>11).</B>  Man     cluiert    mit Chloroform, wobei man die Fraktionen,  die gemäss     Dünnschichtchromatogramm    dieselbe Sub  stanz enthalten und einheitlich sind, vereinigt.

   Das so er  haltene     N-(#-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-niethyl]-          -amin    der Formel  
EMI0003.0055     
    das bei     185-19011   <B>(0,01</B> mm     Hg)    siedet, wird in<B>3</B> Teilen  Methanol und<B>7</B> Teilen Aceton gelöst und vorsichtig mit  <B>1</B> Äquivalent in     Esiggester    gelöstem Chlorwasserstoff  neutralisiert. Dabei kristallisiert das     Monohydrochlorid     aus. Man erhitzt, bis alles gelöst ist, gibt in der Wärme  Aceton bis zur beginnenden Trübung zu und lässt lang  sam abkühlen.

   Man erhält so das     N-(-(-Diphenylamino-          propyl)-[(3-pyridil)-methyl]-arnin-monohydrochlorid    in  Form von farblosen Kristallen vom F.     174-176-1.     



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     N-(-,.,-Diphenyl-          aminopropyl)-N-[(3-pyridyl)-methyl]-benzylamin    kann  wie folgt hergestellt werden:  <B>54g</B>     N-(-",-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-methyll-          -amin    und<B>19 g</B>     Triäthylamin    werden in<B>300</B> ml Chloro  form gelöst. Zu dieser Lösung tropft man bei Raumtem  peratur eine Lösung von 24<B>g</B>     Benzoylchlorid    in<B>100</B> ml  Chloroform und kocht anschliessend<B>1</B> Stunde unter  Rückfluss. Man kühlt ab, extrahiert mit verdünnter wäs  seriger     Ammoniaklösung    und wäscht mit Wasser.

   Die       chloroformische    Lösung wird über     wasserf        reiem    Natrium  sulfat getrocknet und am Vakuum eingedampft. Man er  hält so das     N-Benzoyl-N-(-"-diphenylamino-propyl)-[(3-          -pyri        -niethvl]-amin    in Form eines hochviskosen, gel  ben     öls,    das gemäss     Dünnschichtchromatogramm    ein  heitlich ist.  



  Zu einer siedenden Suspension von 4<B>g (0,1</B>     Mol)        Li-          thiumaluminiumhydrid    in<B>300</B> ml     wasser-freiem        Tetrahy-          drofuran    gibt man tropfenweise eine Lösung von<B>21,05</B>  <B>(0,05</B>     Mol)        N-Benzoyl-N-(y-diphenylaminopropyl)-[(3-py-          ridyl)-niethyi]-amin    in<B>100</B> ml     Tetrahydrofuran    und lässt  <B>15</B> Stunden unter Rückfluss kochen.

   Dann kühlt man ab,  gibt 4 ml Wasser, 4     ml        15-proz.    wässerige Natronlauge  und<B>11-</B> ml Wasser zu und     nutscht    vom ungelösten Anteil  ab. Das Filtrat wird eingedampft, der Rückstand in Chlo  roform aufgenommen und gut mit Wasser ausgeschüttelt.  <B><I>C</I> C</B>    
EMI0004.0001     
  
    Die <SEP> Chloroformlösung <SEP> wird <SEP> über <SEP> wassertreiem <SEP> Natrium  sulfat <SEP> getrocknet <SEP> und <SEP> eingedampft. <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> so <SEP> das
<tb>  rohe <SEP> N-("-Diphenylarninopropyl)-N-[(3-pyridyl)-methyll  -benzylamin, <SEP> das <SEP> ohnen <SEP> weitere <SEP> Reinigung <SEP> weiterverar  beitet <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  <B>10,0-</B> <SEP> N-Benzoyl-N-(y-diphenylaminoprop#,1)-[(3-py  ridyl)-niethyl]-amin <SEP> werden <SEP> in <SEP> <B>100</B> <SEP> nil <SEP> Eisessig <SEP> gelöst <SEP> und
<tb>  nach <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> <B>50</B> <SEP> mi <SEP> <B>10</B> <SEP> n-Salzsäure <SEP> 12 <SEP> Stunden <SEP> un  ter <SEP> Rückfluss <SEP> gekocht. <SEP> Man <SEP> dampft <SEP> in <SEP> Wasserstrahlva  kuum <SEP> zur <SEP> Trockene <SEP> ein, <SEP> löst <SEP> den <SEP> Rückstan <SEP> <B>d</B> <SEP> in <SEP> <B>150</B> <SEP> ml
<tb>  Wasser <SEP> und <SEP> extrahiert <SEP> die <SEP> bei <SEP> der <SEP> Hydrolyse <SEP> freigewor  dene <SEP> Benzoesäure <SEP> mit <SEP> Äther. <SEP> Die <SEP> wässrige <SEP> Lösung <SEP> wird
<tb>  mit <SEP> Aktivkohle <SEP> filtriert <SEP> und <SEP> dann <SEP> mit <SEP> konz. <SEP> Ammoniak
<tb>  alkalisch <SEP> gestellt.

   <SEP> Extraktion <SEP> mit <SEP> Chloroform <SEP> liefert <SEP> das
<tb>  N-(y-Diphenylaminopropyl)-[(j-pyridyl)-methyl]-amin <SEP> als
<tb>  viskoses, <SEP> gelbliches <SEP> <B>öl</B> <SEP> vom <SEP> <B>Kp. <SEP> 185-1900 <SEP> (0,01</B> <SEP> mm <SEP> <B>Hg).</B>
<tb>  



  Die <SEP> Base <SEP> wird <SEP> in <SEP> <B>3</B> <SEP> Teilen <SEP> Methanol <SEP> und <SEP> <B>7</B> <SEP> Teilen
<tb>  Aceton <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> vorsichtig <SEP> mit <SEP> <B>1</B> <SEP> Äquivalent <SEP> in <SEP> Essig  ester <SEP> gelöstem <SEP> Chlor-wasserstoff <SEP> neutralisiert. <SEP> Dabei <SEP> kri  siallisiert <SEP> das <SEP> Monohydrochlorid <SEP> aus. <SEP> Nach <SEP> Umkristalli  sation <SEP> aus <SEP> Methanoll'Isopropanol <SEP> <B>(3 <SEP> :7)</B> <SEP> schmilzt <SEP> das
<tb>  N-(-(-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-meth3"ll-amin
<tb>  -nionohydrochlorid <SEP> bei <SEP> 174-176c> <SEP> und <SEP> ist <SEP> mit <SEP> dem <SEP> in <SEP> Bei  spiel <SEP> <B>1</B> <SEP> beschriebenen <SEP> Hydrochlorid <SEP> identisch.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> <B>3</B></I>
<tb>  <B>10,0 <SEP> g</B> <SEP> N-Benzoyl-N-(y-diphenylaminopropyl)-[(3-py  ridyl)-methyl]-amin, <SEP> werden <SEP> in <SEP> einem <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> 200m1
<tb>  Dioxan <SEP> und <SEP> 200 <SEP> ml <SEP> Methanol <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> hierauf <SEP> mit
<tb>  <B>10 <SEP> g <SEP> (0,25</B> <SEP> Mol) <SEP> in <SEP> <B>50</B> <SEP> m] <SEP> Wasser <SEP> gelöstem <SEP> Natriumhy  droxyd <SEP> <B>15</B> <SEP> Stunden <SEP> in <SEP> einer <SEP> Stickstoff-Atmosphäre <SEP> unter
<tb>  Rückfluss <SEP> gekocht. <SEP> Man <SEP> dampft <SEP> im <SEP> Wasserstrahlvakuum
<tb>  ein, <SEP> behandelt <SEP> den <SEP> Rückstand <SEP> mit <SEP> <B>500</B> <SEP> m] <SEP> Toluol <SEP> und
<tb>  200 <SEP> ml <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> trennt <SEP> die <SEP> wässrige <SEP> Phase <SEP> ab.

   <SEP> Die
<tb>  Toluollösung <SEP> wird <SEP> zweimal <SEP> mit <SEP> <B>100</B> <SEP> mi <SEP> 2 <SEP> n-Salzsäure <SEP> aus  geschüttelt. <SEP> Die <SEP> vereinigten <SEP> salzsauren <SEP> Extrakte <SEP> werden
<tb>  mit <SEP> konzentriertem <SEP> wässrigen <SEP> Ammoniak <SEP> alkalisch <SEP> <B>ge-</B>
<tb>  macht <SEP> und <SEP> dreimal <SEP> mit <SEP> Methylcnchlorid <SEP> extrahiert. <SEP> Nach
<tb>  dem <SEP> Eindampfen <SEP> des <SEP> Lösungsmittels <SEP> bleibt <SEP> das <SEP> N-(-(-Di  pheiiylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-methyll-amin <SEP> als <SEP> visko  ses <SEP> gelbliches <SEP> <B>öl</B> <SEP> zurück.

   <SEP> Das <SEP> daraus <SEP> hergestellte <SEP> Hydro  chlorid <SEP> schmilzt <SEP> bei <SEP> <B>174-1761'</B> <SEP> und <SEP> ist <SEP> mit <SEP> dem <SEP> im <SEP> voran  gehenden <SEP> Beispiel <SEP> beschriebenen <SEP> Hydrochlorid <SEP> identisch.
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 4</I>
<tb>  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> den <SEP> vorangehenden <SEP> Bei  spielen <SEP> beschrieben <SEP> kann <SEP> man <SEP> die <SEP> folgenden <SEP> Verbindun  gen <SEP> erhalten:
<tb>  a) <SEP> N-(-(-Diplieiiyianiinopropyl)-[(4-pyridyl)-niethyl]  -amin-dihvdrochlorid, <SEP> F. <SEP> <B>235-2371;</B>
<tb>  <B>b)</B> <SEP> N-[,-(N-(m-Methoxyphenyl)-phenyl-amino)-pro  pyll-[(3-pyridyl)-methyll-amin-nionohydrochlorid, <SEP> F. <SEP> <B>169-</B>
<tb>  <B>1700;

  </B>
<tb>  c) <SEP> N-[,-(N-(ni-Clilorphenyl)-phctiyi-amino)-propyl]  -[3-pyridyl)-metliyll-aniiii-hydrochlorid, <SEP> F. <SEP> 11-4-1250;
<tb>  <B>d)</B> <SEP> N-[-"-(bis-(m-Chlorphcnyl)-aniino)-propyll-[(3-py  ridyl)-niethyl]-aniiii-bis-methaiisulfonat, <SEP> F. <SEP> 152-154c;
<tb>  <B>e)</B> <SEP> N-[,-(bis-(ni-Tolyl)-amino)-propyl]-[(3-pyridyl)  -methyl]-amiii-hydrod--hlori<B>d,</B> <SEP> F. <SEP> 146-147-, <SEP> das <SEP> Dihydro  chlorid <SEP> schmilzt <SEP> bei <SEP> <B>192-193-;</B>
<tb>  <B>f)</B> <SEP> N-J,-(bis-(p-Tolyi)-amiiio)-propyl-[(3-pyridyl) <SEP> <B>-</B> <SEP> me  thyl]-aiiiiii-hydrochlorid, <SEP> F. <SEP> 143-14411, <SEP> das <SEP> Dihydrochlo  rid <SEP> schmilzt <SEP> bei <SEP> 209-"]Oc>;

   <SEP> und
<tb>  <B>g)</B> <SEP> N-[-(-Diphenyl-aminopropyl]-[(2-p#yridyl)-methyl]  -amin, <SEP> <B>Kp. <SEP> 198-205#/0,05</B> <SEP> mm <SEP> <B>Hg,</B> <SEP> F. <SEP> des <SEP> Monohydro-     
EMI0004.0002     
  
    chlorids <SEP> <B>119-120#,</B> <SEP> (aus <SEP> Wasser), <SEP> F. <SEP> des <SEP> Dlhydrochlorids
<tb>  (u. <SEP> Zers.) <SEP> 200-202l# <SEP> (aus <SEP> Methanol <SEP> <B>+</B> <SEP> Äther).

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur- Herstellung von Verbindungen der all- (jemeincii Formel e EMI0004.0005 worin R, und R-, <B>je</B> einen Arylrest und R, einen Pyridyl- rest bedeuten, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI0004.0011 worin R, R._.
    und<U>R-</U> die angegebenen Bedeutungen haben und Y.' einen durch Hydrogenolyse oder Hydrolyse ab- spaltbaren Rest bedeutet, oder in einem Salz davon die sen Rest durch Hydrogcnolyse oder Hydrolyse abspaltet. UNITERANSPRÜCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Y.' ein a-Aralkylrest oder ein a-Aralkoxycarbonylrest ist, und diesen mittels katalytisch erregtem Wasserstoff ab spaltet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Y.' ein Benzylrest oder ein Carbobenzoxyrest ist, und diesen mittels katalytisch erregtem Wasserstoff abspaltet. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Y,' ein Ar,#-Isulfonylrest ist, und diesen mit nascicrendeni Wasserstoff abspallet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von -\Verbindungen ausgeht, worin Y.' ein Acylrest ist.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Hydrolyse sauer durchführt. <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Hydrolyse alkalisch durchführt. <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen, die am aromatischen oder heterocyclischen Ring niedere Alko- xyreste aufweisen, diese in freie Hydroxylgruppen um wandelt.
    <B>8.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen, die am aromatischen oder am helerocyclischen Kern freie Hy- droxylgruppen besitzen, diese alkyliert. <B>9.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einen) der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man Vcrbiiidunccn der Formel <B>C</B> EMI0004.0036 worin R,' und<U>R.,'</U> für Wasserstoffatome, niedere Alkyl- reste, niedere Alkoxygruppcn, Hydroxylgruppen oder Halogenatome stehen und R,
    ein unsbustituierter Pyridyl- rest ist, oder ihre Salze herstellt. <B>10.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindunaen der Formel <B>C</B> EMI0005.0009 worin R,' und R..' für Wasserstoffatome, niedere Alkyl- reste, niedere Alkoxy'gruppen, Hydroxylgruppen oder Halogenatome stehen und R, ein in<B>3-</B> oder 4-Stellung verbundener unsubstituierter Pyridylrest ist, oder ihre Salze herstellt.
    <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man N-[,-Diphenylamiiiopropyl]-[4-pyridylmethyl]-amin oder seine Salze herstellt. 12. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man ',N--[-"-Diphenylaniinopropyl]-amin oder seine Salze herstellt. <B>13.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze umwan delt. 14. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklana stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art.<B>51</B> des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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