CH487157A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

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CH487157A
CH487157A CH1662369A CH1662369A CH487157A CH 487157 A CH487157 A CH 487157A CH 1662369 A CH1662369 A CH 1662369A CH 1662369 A CH1662369 A CH 1662369A CH 487157 A CH487157 A CH 487157A
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radical
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CH1662369A
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Karl Dr Schenker
Giorgio Dr Ferrini Pier
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/24Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D213/36Radicals substituted by singly-bound nitrogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Amine         Ge-enstand    der Erfindung ist ein Verfahren zur     Her-          C          stelluna    von Verbindungen der allgemeinen Formel  r_  
EMI0001.0005     
    worin R, und<U>R,</U><B>je</B> einen     Arylrest    und R, einen     Pyridyl-          rest    bedeuten, und ihrer Salze.  



  Der     Pyridylrest    ist vor allem ein<B>3-</B> oder     4-Pyridylrest,     der     unsubstituiert    sein kann oder einen oder gegebenen  falls mehrere gleiche oder verschiedene     Substituenten          tra    'gen kann. Vor allem kommen als     Substituenten    nie  dere     Alkylreste    in Betracht.  



  Niedere     Alkylreste    sind vor allem solche mit<B>1-6</B>     Koh-          lenstoffatomen,    wie     z.B.        Methyl-,        Äthyl-,        Propyl-,        Iso-          propylreste,    gerade oder verzweigte, in beliebiger     Stel-          lun-    verbundene     Butylreste,        Pentylreste    oder     Hexylreste.     



       Arylreste    sind vor allem     Phenylreste.    Die     Arylreste     können einen, zwei oder mehr gleiche oder verschiedene       Substituenten    tragen. Als     Substituenten    kommen dabei       vorzuasweise    niedere     Alkylreste,    niedere     Alkoxyreste,          Hydroxylgruppen,        Halogenatorne    oder die     Trifluorme-          thylgruppe    in Betracht.  



  Als niedere     Alkylgruppen    sind     z.B.    die oben erwähn  ten zu nennen.  



  Niedere     Alkoxygruppen    sind vor allem solche mit  <B>1-6</B>     Kohlenstoffatomen,    wie     z.B.        Methoxygruppen,        Äth-          oxygruppen,        Propoxygruppen,        Isopropoxygruppen,    gera  de oder verzweigte     Butoxy-ruppen,        Pentyloxy-ruppen     oder     Hexyloxygruppen.     



  Als     Halogenatorne    kommen vor allem Fluor-, Chlor-,  Brom- oder     Jodatome    in Betracht.  



  Die neuen     Verbindun-en    besitzen wertvolle     pharma-          koloeische        EiRenschaften.    So weisen sie insbesondere  eine     antiinflamniatorische        Wirkunc,    auf, wie sich im Tier  versuch,     z.B.    im     Kaolinoederntest    bei oraler Gabe in Do  sen von<B>30-300</B>     malkg    an der Ratte, zeigt. Die neuen     Ver-          bindun-en    können daher als     Antiphlogistica    Verwendung  finden.

   Die neuen Verbindungen sind aber auch wert-    volle Zwischenprodukte für die Herstellung nützlicher       c>     Stoffe, insbesondere von pharmakologisch wirksamen       Verbindun-en.     



  Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen der  <B>0</B>  allgemeinen Formel  
EMI0001.0071     
    worin R,' und<U>R.,'</U> Wasserstoffatome, niedere     Alkylreste,     niedere     Alkoxygruppen,        z.B.    die oben erwähnten,     Hy-          droxyl-ruppen    oder Halogenatome,     z.B.    die oben genann  ten, bedeuten und R, ein, vorzugsweise in<B>3-</B> oder     4-Stel-          jung,    verbundener,     unsubstituierter        Pyridylrest    ist.

   Spe  ziell erwähnenswert wegen ihrer     hoden    pharmakologi  schen Aktivität, insbesondere ihrer     antiinflammatorischen     Wirkung, ist das     N-[-,-Diphenylaminopropyll-[(4-pyridyl)-          -methyll-amin    der Formel  
EMI0001.0086     
    Lind das     N-[-,-Diphenylaminopropyll-[(3-pyridyl)-me-          thyl]-aniin    der     Ni-Mel     
EMI0001.0090     
    die beispielsweise in Form ihrer     HYdrochloride    an Ratten  bei     oraler    Gabe in Dosen von<B>30-100</B>     nig/kg    eine deut  liche entzündungshemmende Wirkung aufweisen.

        Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung> der  neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass  man eine Verbindung der     allgemeinene    Formel  
EMI0002.0002     
    mit einer Verbindung der allgemeinen Formel  <B>cl Z,</B>       Y-CH-_R,     worin R" R, und R, die angegebenen Bedeutungen ha  ben und X den Rest der     Formil        -(CH-,)..-Z    und einer der  Reste Z und Y einen gegen eine     Aminogruppe    austausch  baren Rest, wie     z.B.    eine     reaktionsfähi-    veresterte     Hy-          droxylgruppe,

      bedeuten und der andere die     Aminogrup-          pe    bedeutet, oder worin Y den Rest der Formel       -NH-(CH.),-X'    darstellt, wobei X' einen gegen eine     Ami-          nogruppe    austauschbaren Rest, vorzugsweise eine reak  tionsfähig veresterte     Hydroxylgruppe,    bedeutet, und X  für ein Wasserstoffatom steht, miteinander umsetzt.  



  So kann man     z.B.    eine Verbindung der allgemeinen  Formel       X,'-CH-.-CH.-CH.--NH-CH.-R#;     mit einem     Diarvlamin    der     all"emeinen    Formel  
EMI0002.0021     
    umsetzen oder eine     Verbinduno    der     all-emeinen    Formel  <B>C C</B>  
EMI0002.0024     
    mit einem Amin der allgemeinen Formel     H...N-CH,-R_,     umsetzen, oder ein     Diamin    der     alleemeinen    Formel  <B>C</B>  
EMI0002.0028     
    mit einer Verbindung der allgemeinen Formel  umsetzen, wobei R,     R,

      und     R"    jeweils die oben ange  <U>gebenen</U>     BedeUftinggen    haben und X,' jeweils einen gegen  eine     Aminogruppe    austauschbaren Rest, vorzugsweise  <B>C</B>  eine reaktionsfähig     veresterte        Hydroxylgruppe,    bedeutet.

         c:     Reaktionsfähig veresterte     Hydroxylgruppen    sind     z.B.        Hy-          C   <B>C</B>       droxylgruppen,    die mit starken anorganischen oder orga  nischen Säuren, vorzugsweise mit     Halogenwasserstoff-          c   <B>-</B>     -          säuren,    wie Chlor-, Brom- oder     Jodwasserstoffsäure,    oder    mit     Arylstilfonsäuren,    wie     Benzolsulfonsäuren    oder     To-          luolsulfonsäuren,    verestert sind.  



  Die genannten Reaktionen werden in an sich bekann  ter Weise, in An- oder Abwesenheit von     Verdünnungs-          und/oder    Kondensationsmitteln, bei tiefer, gewöhnlicher  oder erhöhter     Teinperatur,    im offenen oder im geschlos  senen Gefäss unter Druck     durch2eführt.     



  In den erhaltenen Verbindungen können in üblicher  Weise im Rahmen der Endstoffe     Substituenten    einge  führt,     aboewandelt    oder abgespalten werden.  



  So kann man in erhaltenen     Verbindunnen,    die an  einem aromatischen Rin- niedere     Alkoxyreste    aufweisen,  diese in üblicher Weise in freie     Hydroxylgruppen    um  wandeln. Diese     Umwandluno    erfolgt     z.B.    durch Hydro  lyse, vor allem mittels starker Säuren, wie     z.B,        Jodwas-          serstoffsäure    oder     Bromwasserstoffsäure    und     Oeoebenen-          falls    in Gegenwart von     Leichtmeiallhalogeniden,

      wie     Alu-          miniumbromid    oder     Borbromid,    oder auch mittels     Alu-          miniunichlorid    in     Pyridin.     



  In erhaltenen Verbindungen,- die an aromatischen  Kernen freie     Hydroxylgruppen    besitzen, kann man diese  in bekannter Weise     alkylieren.    Die     Alkylierung    erfolgt in  üblicher Weise, beispielsweise durch Umsetzen der     Hy-          droxyverbindtin("        vorzuesweise    in     Geeenwart    einer star  ken Base oder in Form eines ihrer Salze, wie Metall  salze,     z.B.    eines     Alkalimetallsalzes,    wie     Natriumsalzes,     mit einem reaktionsfähigen Ester eines     Alkanols,        z.B.     einem der genannten.  



  <B>Je</B> nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangs  stoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in  der ebenfalls in der     Erfindunc,        inbeoriffenen    Form ihrer  Salze. Die Salze der Endstoffe können in an sich be  kannter Weise,     z.B.    mit Alkalien oder     Tonenaustauschern     in die freien Basen     überoeführt    werden. Von der letzteren  lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder     anor-          2anischen    Säuren, insbesondere solchen, die zur Bildung  von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind,  Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise  genannt:     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäuren,  Phosphorsäuren, Salpetersäure,     Perchlorsäure,        aliphati-          sche,        alicyclische,    aromatische oder     heterocyclische    Säu  ren, vor allem     Carbon-    oder     Sulfonsäurcn,    wie     z.B.    Amei  sen-, Essig-,     Propion-,    Bernstein-,     Glykol-,    Milch-,<B>Äp-</B>  fel-, Wein-, Zitronen-,     Ascorbin-,        Malein,

          Hydroxymal-          ein-    oder     Brenztraubensäure;        Phenylessig-,        Benzoe-,        p-          -Aminobenzoe-,        Anthranil-,        p-Hydrox#r-benzoe-,        Salicyl-          oder        p-Aminosalicylsäure,        Embonsäure,        Methansulfon-,          Äthansulfon-,        Hydroxyäthansulfon-,        Äthylensulfonsäure-,

            Halogenbenzolsulfon-,        Toluolsulfon-,        NaphthalinSL]Ifon-          säure    oder     Sulfanitsäure;        Methionin,        Try        tophan,        Lysin          p     oder     Arginin.     



  Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie       z.B.    die     Pikrate,    können auch zur     Reini-uno    der erhalte  nen freien Basen dienen, indem man die freien Basen  in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen  wiederum die Base freimacht,     Infol-e    der     en-en        Bezie-          liunc-en    zwischen den neuen Verbindungen in freier Form  und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und  nachfolgend unter den freien Basen sinn- und     zweckmäs-          sig,    gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu ver  stehen.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen     Ausführungs-          C   <B>C</B>     e#     formen des Verfahrens, bei denen man einen Ausgangs  stoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen     #r-          hältlichen        Reaktionseemisches    einsetzt.      Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können, falls  sie neu sind, nach an sich bekannten Methoden gewonnen  werde.  



  Die neuen,     pharrnakologisch    aktiven Verbindungen,  können     z.B.    in Form pharmazeutischer Präparate Ver  wendung finden, welche sie in freier Form oder in Form  ihrer nichttoxischen Salze in     Mischuno,    mit einem für die       topicale,        enterale    oder     parenterale    Applikation geeigne  ten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen,  festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.  



  Die neuen Verbindungen können auch in der Tier  medizin,     z.B.    in einer der oben genannten Formen, oder  in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für  Tierfutter verwendet werden.  



  In den     fol-enden    Beispielen sind die Temperaturen in  Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel<B>1</B></I>  Zu einer auf<B>800</B> erwärmten Lösung von 43,2 g     (3-          -pyridyl-methyl)-amin    in 400 ml     Acetonitril    gibt man  unter Rühren innert 4 Stunden eine Lösung von 98,4     cy          -"-(Diphenylamino)-propylchlorid    in<B>100</B> ml     Acetonitril.     Dann rührt man bei gleicher Temperatur<B>10</B> Stunden wei  ter. Man dampft im     Wasserstrahlvakuum    ein, nimmt den  Rückstand in<B>500</B>     nil    Chloroform auf und schüttelt mit  wässrigem Ammoniak und dann mit Wasser aus. Die       Chloroformlösun-    wird über Natriumsulfat getrocknet  und im Vakuum eingedampft.

   Der Rückstand wird im       Claisenkolben    fraktioniert. Man erhält so das     N-(y-Di-          phenylaniinopropyl)-[(3-pyridyl)-methyll-amin    der For  mel  
EMI0003.0021     
    als bei     185-1930/0.01    mm     Hg    siedende Fraktion.  



  Die so erhaltene Base wird in<B>3</B> Teilen Methanol und  <B>7</B> Teilen Aceton gelöst und vorsichtig mit<B>1</B> Äquivalent  in Essigester gelöstem Chlorwasserstoff neutralisiert. Da  bei kristallisiert das     MonohydrochIorid    aus. Man erhitzt,  bis alles gelöst ist, gibt in der Wärme Aceton bis zur  beginnenden Trübung zu und lässt langsam abkühlen.  Man erhält so das     N-(y-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyri-          dyl)-methyl]-amin-monohydrochlor-id    in Form von farb  losen Kristallen vom F.     174-1760.     



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     -Diphenyl-          aniinopropylchlorid    kann wie folgt hergestellt werden:  <B>48,2g</B>     ss-Diphenylaminopropionsäure    werden in 200     mi     absolutem     Tetrahydrofuran    gelöst und bei Raumtempe  ratur unter Wasserkühlung zu einer Suspension von 12<B>g</B>       Lithiumaluminiumhydrid    in<B>300</B> ml     Tetrahydrofuran        zU-          getropft.    Anschliessend rührt man<B>10</B> Stunden bei     250C     weiter, fügt unter Eiskühlung 12 ml Wasser,

   12     m]          15proz.-wässri-e    Natronlauge und nochmals<B>36</B> ml Was  ser hinzu und filtriert vom anorganischen     un-elösten    An  teil ab. Das Filtrat wird eingedampft, der Rückstand in       Methylenchlorid    aufgenommen, die Lösung zweimal mit  wenig Wasser ausgeschüttelt und über Natriumsulfat     ee-          tiocknet.     



  Nach dem     Abdestillieren    des     Lösun-smittels    erhält  <B>C</B>  man als Rückstand das     y-(Diphenyfamino)-propanol    in  Form eines     öls.       44,2<B>g</B>     y-(Diphenylamino)-propanol    werden in 200 ml  Benzol gelöst und unter Eiskühlung     portionenweise    mit  41,7<B>g</B> (0,20     Mol)        Phosphorpentachlorid    versetzt. Man  lässt das Reaktionsgemisch unter Rühren auf     2511C    kom  men.

   Nach<B>3</B> Stunden wird die violett gefärbte Lösung  im Vakuum scharf eingedampft und der Rückstand drei  mal mit<B>je 100</B>     ml    heissem     Toluol        digeriert.    Der in     Toluol     <B>0</B>  unlösliche Teil wird verworfen. Die vereinigten     Toluol-          extrakte    schüttelt man nacheinander mit<B>100</B> ml Wasser,  <B>100</B> ml     --esätti   <B>g</B>     ter        Natriumbicarbonatlösung    und     noch-          nials   <B>100</B> m] Wasser aus.

   Nach Trocknen über Natrium  sulfat wird das     Toluol    abgedampft und der Rückstand'  an 400     c,    Aluminiumoxyd (Aktivität<B>11)</B>     chromatogra-          phiert.        Eluierung    mit     Benzol-Petroläther   <B>(1 : 1)</B> gibt das       -.--(Diphenylamino)-propylchlorid    in Form eines hellgel  ben     öls.    das direkt für die weitere Umsetzung verwendet  werden kann.  



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer Lösung von<B>22,6 g</B>     y-(Diphenylamino)-pro-          pylamin    und<B>15</B> g wasserfreiem     Triäthylamin    in 400 ml       Acetonitril    gibt man bei<B>250</B> eine Lösung von<B>27,7 g</B>     3-          -(p-Toluolsulfonyloxy-methyl)-pyridin    in<B>50</B> ml     Aceto-          nitril    zu. Man lässt<B>15</B> Stunden bei<B>250</B> rühren, dann er  hitzt man noch<B>1</B> Stunde auf     1000.     



  Die Lösung wird nun eingedampft und der Rückstand  in     Toluol    aufgelöst. Man schüttelt zuerst mit verdünnter  Natronlauge, dann mit Wasser aus. Die     Chloroformlö-          suna,    wird nun getrocknet und     eineedampft    und der Rück  stand im     Claisenkolben    fraktioniert. Man erhält so das     N-          -(-(-Diphenylaminopropyl)-[(3-pyridyl)-methyl]-amin    der  Formel  
EMI0003.0088     
    als bei     185-195/0,01    mm Ha siedende Fraktion.  



  Die so erhaltene Base wird in<B>3</B> Teilen Methanol und  <B>7</B> Teilen Aceton     eelöst    und vorsichtig mit<B>1</B> Äquivalent  in Essigester gelöstem Chlorwasserstoff neutralisiert.  



  Dabei kristallisiert das     Monohydrochlorid    aus. Man  erhitzt, bis alles gelöst ist,     aibt    in der Wärme Aceton bis  zur beginnenden Trübung zu und lässt langsam abkühlen.  Man erhält so das     N-(-y-Diphenylaminopropyl)-[(3-py-          ridyl)-niethyl]-amin-monohydrochlorid    in Form von farb  losen Kristallen vom F.     174-176 < 1.     



  <I>Beispiel<B>3</B></I>  In analoger Weise wie in den vorangehenden     Bei-          spielen        beschrieben        'Z        kann        man        die        folgenden        Verbindun-          ,gen    erhalten:

    <B>, a)</B>  <B>,</B>     N-("-Diphenylaminopropyl)   <B>-</B>     [(4   <B>-</B>     pyridyl)-methyll-          -amin-dih#drochlorid,    F.<B>235-2370;</B>  <B>b)</B>     N-[-(-(6-(m-Methoxyphenyl)-phenyl-amino)-pro-          pyll-[(3-pyridyl)-methyll-amin-monohydrochlorid,    F<B>169-</B>  <B>1700;</B>  c)     N-(y-(N-(m-Chlorphenyl)-phenyl-amino)-propyll-          -[3-pyridyl)-methyll-amin-hydrochlorid,    F.     124-1250;

       <B>d)</B>     N-[,-(bis-(m-Chlorphenyl)-amino)-propyll-[(3-py-          ridyl)-methyl]-amin-bis-methansulfonat,    F.     152-154#3;     e)     N-[#(-(bis-(m-Tolyi)-amino)-propyl]-[(3-pyridyl)-          -niethyll-amin-hydrochlorid,    F,     146-1470,    das     Dihydro-          chlorid    schmilzt bei     192-193 < 1;     <B>f)</B> N-[,(-(bis-(p-Tolyl)-amino)-propyl-[(3-pyridyl)-me-           thyll-amin-hydrochlorid,    F.     143-1441,    das     Dihydrochlorid     schmilzt bei     209-2100;

      und  <B>g)</B>     N-[-(-Diphenyl-arninopropyl]-[(2-pyridyl)-methyl]-          -amin,        Kp.    198-205c/0,05 mm     Hg,    F. des     Monohydro-          chlorids   <B>119-1200</B> (aus Wasser), F. des     Dihydrochlorids     (u.     Zers.)    200-202 (aus Methanol<B>+</B> Äther).

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der all gemeinen Formel EMI0004.0013 worin R, und R.'<B>je</B> einen Arylrest und R, einen Pyridyl- rest bedeuten, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI0004.0017 mit einer Verbindung der allmeinen Formel Y-CH,-R" worin R"<U>R,</U> und R.:
    die ang ebenen Bedeutungen ha- oeg ben und X den Rest der Formel -(CH2)#,-Z und einer der Reste Z und Y einen gegen eine Aminogruppe austausch baren Rest X,' bedeuten und der andere die Amino- gruppe bedeutet, oder worin Y den Rest der Formel -NH-(CH".),-X' darstellt, wobei X' einen gegen eine Aminogruppe austauschbaren Rest bedeutet, und X für ein Wasserstoffatom steht, miteinander umsetzt.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel mit einem Diarylamin der Formel R, NH R worin X,' eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgrup- pe bedeutet und R, R" und R., die im Paientanspruch angegebenen Bedeutung haben, umsetzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0004.0038 mit einem Amin der Formel H#"N-CH#>.-R.#, umsetzt, wor in X,' eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe bedeutet und R" R, und R, die im Patentanspruch an gegebenen Bedeutungen haben, <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch Eckenn- zeichnet, dass man ein Diamin der Formel EMI0004.0044 mit einer Verbindung der allgemeinen Formel X,'-CH.,-R, umsetzt, worin X,' eine reaktionsfähig veresterte Hy- droxylgruppe bedeutet und R,
    R# und R" die im Patent anspruch angegebenen Bedeutungen haben. 4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin die reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe ein Halogenatom ist. <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin die reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe ein Chlor- oder Bromatom ist.
    <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen, die am aromatischen oder beterocycEschen Ring niedere Alkoxy- reste aufweisen, diese in freie Hydroxylgruppen umwan delt.
    <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen, die am aromatischen oder am heterocyclischen Kern freie Hy- droxylgruppen besitzen, diese alkyliert. <B>8.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>3</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0004.0062 worin R,' und R,_' für Wasserstoffatome, niedere Alkyl- reste, niedere Alkoxygruppen, Hydroxylgruppen oder Halogenatome stehen und R,
    ein unsubstituierter Pyri- dylrest ist, oder Halogenatome stehen und R, ein unsub- stituierter Pyridylrest ist, oder ihre Salze herstellt.
    <B>9.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>3</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0004.0074 worin R,' und R.-,' für Wasserstoffatome, niedere Alkyl- reste, niedere Alkoxygruppen, Hydroxylgruppen oder <B>z7</B> Halogenatome stehen und R, ein in<B>3-</B> oder 4-Stellung verbundener unsubstituierter Pyridylrest ist, oder ihre Salze herstellt, <B>10.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Ünteransprüche <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet,
    dass man N-[y-Diphenylaminopropyll-[4-pyridylmethyl]-amin oder seine Salze herstellt. <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man N-[-(-Diphenylaminopropyl]-[3-pyridylmethyll-amin oder seine Salze herstellt. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Un teransprüche<B>1</B> bis<B>3, 6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze um wandelt.
    <B>13.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> bis<B>3, 6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeich- CI net, dass man erhaltene Salze in die freien Basen um wandelt.
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