Heftmaschine zum Anbringen von Befestigungs- und/oder Heftelementen Die Erfindung betrifft eine Heftmaschine zum An bringen von Befestigungs- und/oder Heftelementen, ins besondere Heftklammern, mit einem Gehäuse, an dem ein elektrischer Antrieb und ein Magazin angeordnet sind. Solche Heftmaschinen werden beispielsweise zum Zusammenheften von Papierstapeln verwendet.
Neben der Verwendung für die Anbringung von Klammern, die bekanntlich in diese Maschinen als durch einen Kleber zusammengehaltene Stäbe eingelegt werden, von denen die Einzelelemente senkrecht abgeschert und in den zu heftenden Stapel eingetrieben werden, können derartige Maschinen bei entsprechender Anpassung auch zum Eintreiben von anderen Befestigungs- oder Heft mitteln, wie Nägel, Nadeln oder dergleichen benutzt wer den.
Maschinen der genannten Art sind bereits bekannt, wobei hier von den einfachsten von Hand zu betätigen- den Vorrichtungen abzusehen ist. Es gibt Heftmaschi nen, die einen maschinellen Antrieb haben, d. h. Ma schinen, bei denen der notwendige Druck nicht manuell aufgebracht wird. Bei dieser Art von Maschinen sind im wesentlichen zwei Gruppen zu unterscheiden, näm lich solche, die pneumatisch, und solche, die elektrisch angetrieben werden.
Die pneumatisch angetriebenen Maschinen sind zwangläufig sehr gross, relativ schwer und demgemäss unhandlich. Um ausreichende Eintreibkräfte erzeugen zu können, müssen Kolben und Zylinder relativ gross dimensioniert werden, wobei Zylinder und Eintreib- stössel eine untrennbare Einheit bilden, so dass eine solche Maschine immer auf eine ganz bestimmte Heft elementgrösse abgestellt ist. Da Kolben und Eintreib- stössel sich gegenseitig axial zugeordnet sind, ist es bei spielsweise nicht möglich, Heftelemente auch in engen Zwickeln oder dergleichen anzubringen.
Ferner ist man bei der Verwendung derartiger Maschinen immer an das Vorhandensein eines Pressluftanschlusses gebunden.
Elektrisch angetriebene Maschinen haben neben eini gen dieser Nachteile auch noch andere. Der elektrische Antrieb, meist in Form eines Magneten, muss in der Re- gel sehr gross sein, um ausreichende Kräfte erzeugen zu können, wobei dann in der Regel auch eine beachtliche Wärmeerzeugung einhergeht. Wie bei den pneumatisch angetriebenen Maschinen ist auch bei den elektrischen der Eintreibstössel koaxial dem Anker zugeordnet, so dass sich auch in dieser Hinsicht dieselben Nachteile ergeben, genauso wie sie auch sehr gross, schwer, un handlich und nicht für eine Auswechselbarkeit hinsicht lich der Verwendung unterschiedlicher Elementgrössen und Typen ausgebildet sind.
Ferner arbeiten derartige bekannte Maschinen relativ träge. d. h. die Elemente können nicht mit grosser Geschwindigkeit ausgestossen werden, was häufig dazu führt, dass die Elemente zu sammengestaucht werden, wenn die Bedienungsperson versucht, sie in zu schneller Folge auszutreiben.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Maschine mit elektrischem Antrieb, welche die genannten Nach teile vermeidet. Diese Maschine ist leicht, handlich und billig herzustellen und bietet ferner die Möglichkeit der einfachen Anpassbarkeit an unterschiedliche Element grössen.
Die Heftmaschine nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass diese einen von einem Antriebs anker eines Elektromagneten lösbaren Antriebsstössel aufweist, der seitlich an einem Zapfen des Ankers sitzt, und mit einem auswechselbaren Elementmagazin mit Kopfgehäuse versehen ist, die der Maschine derart zu geordnet sind, dass der Antriebsstössel bei entferntem Magazin und Kopfgehäuse für eine Auswechslung frei liegt, und dass ferner ein Spannelement für den leicht lösbaren Zusammenhalt des Antriebsgehäuses und des Magazines vorgesehen ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden nachfol gend an Hand einer zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In dieser Darstellung zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Heftmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, längs Linie 2-2 gemäss Fig. 1, Fig.3 eine Draufsicht auf den benutzten Elektro magneten, Fig.4 einen Schnitt durch den Elektromagneten längs Linie 4-4 gemäss Fig. 3, Fig. 5 eine Vorderansicht des Elektromagneten mit dem Anker in seiner höchsten Stellung, Fig. 6 eine Vorderansicht des Elektromagneten mit dem Anker in seiner tiefsten Stellung,
Fig.7 perspektivisch ein Klemmelement für den Zusammenhalt der Hauptteile, Fig.8 eine schematische Vorderansicht eines An triebsstössels, Fig.9 eine auseinandergezogene Seitenansicht, teil weise im Schnitt der Elementeführungsanordnung, Fig. 10 eine Schnittdarstellung längs Linie l0-10 gemäss Fig. 9, Fig. 11 schematisch einen Querschnitt durch den Elementeführungskanal, der hier für die breitmöglich sten Elemente verdeutlicht ist,
Fig. 12 ein der Fig. 11 entsprechender Schnitt des Elementeführungskanals bei Verwendung schmaler Ele mente, Fig. 13 schematisch in perspektivischer Ansicht ein Elementevorschuborgan, Fig.14 eine auseinandergezogene Ansicht der Hauptteile der Vorrichtung und Fig. 15 schematisch die elektrische Schaltung der Vorrichtung.
Zunächst sei das Vorrichtungsgehäuse einer Heft maschine 20 beschrieben.
Das Gehäuse umfasst zwei Hälften 22a und 22b. Das Vorderteil 24 der zusammengestellten Gehäusehälf ten ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet, während das Mittelteil 26 des Gehäuses eine handgriffartige Form hat. Das hintere Ende 28 nimmt das Stromkabel 30 auf, das zu einer geeigneten Steckdose geführt ist. Die Ge häusehälften werden durch eine Anzahl von Schrauben 32 zusammengehalten, die durch Durchgangslöcher in einem Teil des Gehäuses hindurch gesteckt und in Ge windelöchern im anderen Teil des Gehäuses einge schraubt sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Stränge des Ka bels zu einem Teil 34 geführt, das noch näher in Ver bindung mit der Fig. 15 beschrieben wird.
Ein Schnappschalter 44, wie er beispielsweise von der Sherry Electric Product Corp. unter Katalog- Nr. E 34 geliefert werden kann, ist am Gehäuse im Mittelteil 26 vorgesehen, und zwar derart, dass der Kon taktknopf des Schalters sich nach unten in die Hand grifföffnung erstreckt. Ein Schalthebel 46 ist drehbar unter dem Schalterkontaktknopf gelagert und mit einem Betätigungsstössel 48 versehen, der elastisch durch eine Feder 50 gehalten ist. Durch eine nach oben gerichtete Kraft wird der Hebel 46 angehoben, wodurch die Schalterkontakte, je nach der verwendeten Schaltung, geöffnet oder geschlossen werden.
Im Vorderteil des Gehäuses direkt vor dem Schalter ist ein Elektromagnet 52 vorgesehen, wobei das Ma gnetgehäuse aus einem zylindrischen, ferromagnetischen unteren Abschnitt 54 und aus einem oberen Abschnitt 56 besteht. Die Spulen 58 und 60 (siehe Fig.4), die parallel geschaltet sind, sitzen im un teren Teil. Ein ferromagnetisches Deckelement 62, das die Spulen festlegt, ist mit einem Flansch 64 versehen, der den gleichen Aussendurchmesser hat wie das untere Teil des Magnetgehäuses. Die zentrale Öffnung 66 des Deckelementes 62 hat im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie der linearbewegliche Magnetanker, aber mit ausreichendem Spiel, so dass sich der Anker frei in dieser Öffnung bewegen kann.
Das obere ferromagnetische Gehäuseteil 56 (s. Fig. 4) ist ebenfalls zylindrisch ausgebildet und setzt sich auf den Flansch 64 des Abdeckelementes 62 auf. Das obere Gehäuseteil ist mit Langlöchern 70 auf jeder Seite versehen und auf der Vorderseite mit einem Schlitz 72. Der Zweck dieser Schlitze wird noch erläutert wer den. Die Gehäuseabschnitte können als einfach gezo gene Stücke hergestellt werden.
Ein nichtmagnetischer Schaft 76, der mit seinem Kopfende 78 über das Magnetgehäuse hinausragt, trägt gleitbar den Magnetanker 82. Mit seinem Gewinde ende 80 durchgreift der Schaft die Spulen 58, 60 und den unteren Abschnitt des Magnetgehäuses. Eine zentrale Bohrung 84 des Ankers ist mit einer langen Lagerhülse 86, vorzugsweise aus porösem magnetisierbarem Ma terial mit einem Eisengehalt in der Grössenordnung von 85 ö versehen. Dies gewährleistet eine freie, lineare Gleitbewegung des Ankers in bezug auf den Schaft 76. Das obere Ende des Ankers ist mit einem Flansch abschnitt ausgestattet, in dessen Bereich ein elastisches Ringelement 90 vorgesehen ist. Das untere Teil des Ma gnetgehäuses weist eine angeschweisste Lasche 92 auf.
Eine der Schrauben, die die Gehäusehälften zusammen hält, durchgreift eine Öffnung in der Lasche, so dass der Magnet sicher im Gehäuse gehalten wird. Ein Träger 94, der nachfolgend noch näher in Verbindung mit der Auswechselbarkeit des Vorratsmagazines beschrieben wird, ist am oberen Magnetgehäuse durch einen zentra len nichtmagnetischen Schaft 76 gehalten. Dieser Träger 94 ist auf der rechten Seite mit einem Passteil 96 verse hen, das in eine Öffnung 98 des oberen Magnetgehäuses eingreift. Das rechte Ende des Trägers ist ferner mit einer Öffnung versehen, durch eine andere Schraube, die die Gehäusehälften zusammenhält, d. h. der Elek tromagnet wird lediglich durch zwei Gehäuseschrauben 32 gehalten.
Ein anderer Träger 98 ist bogenförmig ausgebildet und mit einer genuteten Fläche 100 verse hen und mit Schrauben 95 auf dem Träger 94 befestigt. Eine ausgedehnte Spannfeder 102 liegt in der Nut des Trägers 98 und ist mit ihren Enden in seitliche Ösen 104 auf jeder Seite des Ankers eingehängt. Die Feder 102 hält den Anker in seiner oberen Stellung und zieht diesen in diese Stellung zurück, wenn er einen Schlag nach unten ausgeführt hat. Die Schlitze 70 in den gegenüberliegenden Seiten des Magnetgehäuses die nen für den Durchgriff der Ankerösen.
Diese Feder anordnung ist neu und fortschrittlich gegenüber bei spielsweise der Benutzung einer am Schaft 76 angeord neten Druckfeder, die die Verwendung eines langen Traglagers am Schaft 76, wie es bei der vorliegenden Maschine benutzt wird, nicht möglich machte. Schliess lich ist ein Antriebsstösselzapfen 88 am oberen Ende des Magnettankers vorgesehen, der im wesentlichen rechtwinklig dazu steht. Dieser Zapfen 88 bewegt sich frei im Längsschlitz 72.
Der Antriebsstössel 110 (siehe Fig. 8) ist an seinem oberen Ende mit einer Öffnung 112 versehen, so dass er lose am Antriebszapfen 88 des Magnetankers einge hängt werden kann. Der Antriebsstössel, der aus einem Metallblatt, einer Gabel oder dergleichen bestehen kann, weist Seitenflanken 114 auf und ein gewölbtes Mittel stück 116, das zur Aussteifung des Stössels dient. In Verbindung mit dem Antriebszapfen bzw. in Zuordung zu der vorliegenden Vorrichtung greift der Stössel in eine entsprechend gebogene Nut oder in einen Ausschnitt 120 des Trägers 94 ein. Das flache, untere Ende 111 des Stössels ist über der vordersten Heftklammer einer Heftklammernreihe angeordnet.
Für unterschiedliche Heftklammerstärken können unterschiedlich dicke An triebsstössel ausgewechselt werden. In Fig. 8 sind am unteren Ende des Blattes<B>111</B> verschiedene Blattbreiten mit D, D', D" bezeichnet, wobei alle zwischen der grössten und kleinsten Breite D, D' liegenden Breiten mit D" bezeichnet sind.
Das Magnetgehäuse ist auf einem Trägerstück 122 (siehe Fig. 4) befestigt, das als nach oben offener Kanal ausgebildet ist, wobei das Magnetgehäuse auf einem Unterlagsstück 123 sitzt, das in den Kanal eingeschweisst ist. Das zentrale Schaftglied 76 des Magneten ist in das Unterlagsstück 123 einschraubbar ausgebildet. Am lin ken Ende des Trägerstückes 122 (siehe Fig. 2) schlägt das Gehäuse an einer Nase 124 an, die jeweils von den Schenkeln des kanalförmigen Trägerstückes 122 gebil det werden. Ferner ist jedes dieser Enden mit einer Nut 126 versehen, die einen Federbügel für den Zusammen halt aller Hauptteile des Gerätes aufnehmen, was noch näher beschrieben wird.
Rechts neben dem Magnet ist der kanalförmige Träger 122 mit einem Querzapfen 128 versehen (siehe Fig. 2), und am rechten Ende des kanalförmigen Trägers sitzt ein zweiter Zapfen 130. Am Ende der Klinke 132 ist ein Zapfen 130 montiert, während das gegenüberliegende Ende der Klinke eine Öffnung hat für den Durchgriff einer Gehäuseschraube 32. Eine weitere Funktion des Zapfens 130, der eben falls seitlich herausragende Enden hat, wird in Verbin dung mit der Auswechselbarkeit des Heftklammernvor- ratsmagazines beschrieben. Am vorderen Ende ist eine Blattfeder 134 steif am kanalförmigen Träger befestigt (siehe Fig. 4-6), und zwar derart, dass sich diese Feder 134 gegen die rückseitige Fläche des Antriebsstössels legt.
Die Aufgabe dieser Blattfeder besteht darin, den Antriebsstössel gegen die innere Oberfläche des Gehäuse kopfes zu drücken, was nachfolgend noch näher be schrieben wird.
Eine besondere Einzelheit besteht in der Benutzung eines einstöckigen kombinierten Vorratsmagazines und Kopfgehäuses 140/l72 (siehe Fig.10-12), das dem Gerätegehäuse entfernbar zugeordnet ist ohne die übli cherweise benutzten Befestigungselemente. Das Heft klammernvorratsmagazin besteht aus einem nach oben offenen Kanalstück 142, das eine sich horizontal er streckende Nut 144 aufweist, die in jeder Kanalflanke am rechten Ende vorgesehen ist. Mit diesen Nuten 144 werden die seitlichen Enden des Zapfens 138 umgriffen.
Eine zweite nach oben offene Nut 146 ist in jeder Sei tenflanke des Kanalstückes 142 etwa in dessen Mitte angeordnet, und zwar derart, dass diese Nuten 146 den Zapfen 128 umgreifen. Eine dritte Nut 148 (Fig. 9) ist am linken Ende des Kanalstückes 142 vorgesehen, und zwar für die Aufnahme eines Querstückes des Feder bügels, der die Hauptteile des Gerätes zusammenhält. Die Nuten 148 fluchten mit den Nuten 126 des Trägers 122.
Im zusammengesetzten Zustand verhindert der Zap fen 128, der in die Nut im Mittelteil des Kanalstückes eingreift, jede Längsbewegung des Magazins in bezug auf das Gehäuse. Ferner sind schliesslich ein Paar sich seitlich erstreckender Ohren 152 vorgesehen, die durch Abbiegung entsprechender Bereiche des Kanalstückes 142 unmittelbar hinter der Nut 148 entstanden sind. Im zusammengesetzten Zustand arbeiten die Nuten 148, die Ohren 152 und die sich seitlich erstreckenden Enden des mittleren Zapfens 128 zusammen mit dem Element für die Zusammenhaltung aller Geräteteile, was nachfol gend noch näher erläutert wird.
Ein langer, im Querschnitt rechteckiger Balken 154 ist auf dem Boden des Kanalstückes 142 befestigt. In der dargestellten Ausführungsform erfolgt die Befesti gung mit einer Mehrzahl von Schrauben 156, obgleich dieser Stab auch durch Schweissen befestigt werden kann. Um eine genaue zentrale Lage des Stabes 154 zu gewährleisten, ist dieser mit Zentrierungsstiften 157 ausgestattet. Von den Flankenwandungen des Kanal stückes 142 ist der Stab 154 derart distanziert angeord net, dass Schlitze für die seitlichen Schenkel der Klam mern entstehen. Der Stab ist auch vom oberen Kanal stück 122 distanziert angeordnet, das den Magneten trägt, wodurch ein Querschlitz für die Passage des Mit telsteges der Klammern entsteht.
Ein Klammernschiebeelement 160 (siehe Fig. 13) besteht aus einem nach unten offenen Kanal 162 mit Flanschen 164, die seitlich abstehen. Stangen 166 grei fen in Öffnungen der Flansche 164 ein, wobei jede Stange mit einer Schraubenfeder 168 versehen ist. Die anderen Stangen 166 sind durch ein Querverbindungs stück 170 verbunden, das so ausgebildet und angeord net ist, dass es in eine Nut 172' des Stabes 154 (siehe Fig. 9) eingreifen kann, wenn das Schubstück 160 im Klammernmagazin angeordnet ist. Die Federn 168 drücken das Schubstück<B>160</B> und damit den Stab aus U-förmig gebogenen Klammern gegen das vordere Ende des Gerätes.
Die Klammern S haften aneinander und bilden einen Stab mit einer Öffnungsbreite, der im wesentli chen der des Querschnittes des Stabes 154 entspricht, auf dem der Klammernvorrat sitzt. Der Klammernstab hat eine obere Begrenzung durch das Kanalstück 122. Die Seitenwände des Kanalstückes 142, die Querwand des Kanalstückes 122 und die Oberfläche des Stabes 154 begrenzen den Führungskanal für den Klammern stab.
Das Kopfgehäuse oder das Blattführungselement wird durch einen aufrechtstehenden L-förmigen Kanal 172 gebildet, mit voneinander distanzierten Seitenwan dungen 174, die ausserhalb der Seitenwandungen des Kanalstückes 142 in der angedeutenden Weise (siehe Fig. 9) angelegt sind. Die Querwand 176 des Kanals <B>172</B> des Kopfgehäuses bildet die vorderste Wand des ganzen Gerätes. Ein Führungsblock 180 ist ebenfalls vorgesehen und, distanziert von der inneren Oberfläche der Querwand 176 angeordnet, um einen Durchlass für die Klammern zu bilden.
Für unterschiedliche Arten von Klammern wird der Führungsblock natürlich unter schiedlich angeordnet, um zwischen sich und der inneren Oberfläche der Querwand 176 einen entsprechend ange passten Spalt zu bilden. Demgemäss kann ein ganzer Bereich von unterschiedlichen Klammern verarbeitet werden, indem eine entsprechende Anzahl von Magazi nen mit unterschiedlich angeordneten Führungsblocks vorgesehen werden.
Selbstverständlich muss dabei auch ein entsprechen der Antriebsstössel vorgesehen werden. Abgesehen von der Breite des Stössels am unteren Ende sind die Blatt flanken 114 hinsichtlich ihrer vertikalen Bewegung durch die Seitenwände 174 des Kopfgehäuses geführt. Die oberen Enden der Seitenwände des Kopfgehäuses sind auch mit Nasen 186 versehen, die in Nuten 188 am Träger 94 eingreifen, wenn das Magazin im Geräte gehäuse angeordnet ist. Die Funktion der Nase 186 und der Nuten 188 wird nachfolgend in Verbindung mit dem Element zur Zusammenhaltung der verschiedenen Werk zeugteile beschrieben.
Die Fig. 11 und 12 sind Querschnitte der typischen Klammernmagazine und unterscheiden sich nur hin sichtlich der Breite der Klammern, auf die sie eingestellt sind. In Fig. 11 sind Klammern S maximaler Breite im Magazin untergebracht mit einer Distanz A zwischen den Klammernschenkeln, während die Distanz zwischen den Schenkeln der Klammern S' gemäss Fig. 12 mit A' bezeichnet ist. In jedem Fall ist die Distanz der Klam- mernschenkel voneinander so bemessen, dass sie gerade über den Stab 154 passen.
Ein Stab aus dicht aneinander gereihten Klammern wird in das entsprechende Magazin eingebracht, während je nach entsprechender Breite der Klammern S bzw. S' ein Antriebsstössel D bzw. D' zu geordnet wird, wie oben in den Fig. 11 und 12 ange deutet.
Es ist zu bemerken, dass nur der Stab 154 mit Rücksicht auf unterschiedliche Klammerbreiten ausge wechselt werden muss. Während das Kanalstück 142 bleiben kann, greifen die Nasen 186 am Oberteil der Kopfgehäuseseitenwandungen 174 in den Träger 94 am Magneten. In ähnlicher Weise muss lediglich das untere, an den Klammern angreifende Teil des Stössels gewech selt werden, um mit der Breite der Klammern, die be nutzt werden, übereinzustimmen.
In diesem Zusammen hang ist zu bemerken, dass für jede Klammer leichteren Kalibers als dem maximal zulässigen geeignete Füll elemente vorgesehen sind, zwischen dem Führungsblock 180 und der inneren Oberfläche des oberen Kanals. Dies stelle sicher, dass der Antriebsstössel, der ausrei chend für jede Klammergrösse dimensioniert ist, exakt während seiner ganzen Wegstrecke geführt wird.
Für den Zusammenhalt der Maschineneinzelteile wird lediglich ein einziger, elastischer Federbügel 200 benötigt. Ein auf die Enden 202 des Bügels aufgebrach ter Fingerdruck an jeder Seite des Maschinengehäuses genügt, um den Bügel auszukuppeln. Auf diese Weise kann das Vorratsmagazin und die Antriebsstösselführung leicht vom Gehäuse gelöst und das Führungsblatt vom Anker abgekuppelt werden. Es ist ohne weiteres er sichtlich, dass keine Schrauben, Muttern, Nieten oder ähnliche Befestigungselemente erforderlich sind, um die Hauptteile der Maschine zusammenzuhalten. Ferner sind keine Werkzeuge oder Spezialschlüssel irgend einer Art erforderlich.
Ferner absorbiert die Elastizität des Bügels mindestens etwas von den Erschütterungen, die sich bei jedem Ausstoss einer Klammer ergeben, so dass dadurch die Wahrscheinlichkeit des Zubruchgehens eines Vorrichtungsteils reduziert ist.
Gemäss Fig. 7 umfasst der Federbügel 200 ein Quer stück 204, das über das Kanalstück 142 gelegt und in die Nut 148 eingerastet wird. Der Magnet, der über den Bügel 200 am Kanal 122 befestigt ist, hält den Bügel im Kanal zurück, wodurch der Bügel sehr leicht schwenkbar in den auseinanderliegenden Nuten 126 und Nuten 148 bewegt werden kann. Vom Querstück 204 aus erstrecken sich parallele Schenkel 206 zu den Schen keln 208, die sich unter einer gewissen Neigung an schliessen, und in Fingergriffstücken 202 enden.
Es ist erkennbar, dass, wenn die Teile 202 über die Enden der Zapfen 128 geschnappt werden, jeder Schenkelanschluss und die Fortsatzstücke 208 unter die Ohren 152 ge drückt werden und sich gegen diese nach oben verspan nen. Auf diese Weise werden die drei Hauptelemente der Maschine aus- und einkuppelbar gegeneinander gehalten. Zur Erläuterung der einfachen Demontage, der Aus wechselvorgänge und der Montage der Hauptteile der Maschine ist auf Fig. 14 zu verweisen. Zunächst wird der richtige Antriebsstössel für die zu benutzenden Klammern lose am Zapfen 88 des Ankers eingehängt.
Das untere Ende des Stössels bleibt auf der am Kanal glied 122 befestigten Blattfeder 134. Danach wird mit dem Kraftantriebsgehäuse in der einen Hand und mit dem Magazin in der anderen Hand dieses mit der Nut 144 am Zapfen 130 eingerastet, der als Drehpunkt dient.
Das Magazin und das Kopfgehäuse des Magazines werden nach oben geschwenkt, bis die Nasen 186 in ent sprechende Nuten 188 des Trägers am Kopfe des Ma gneten einrasten. Dabei greift der Zapfen 128 in die Nu ten 146 des Kanalstückes 142 ein. Die Blattfeder 134 am vorderen Ende des Kanalstückes 122 legt sich gegen das untere Ende des Antriebsstössels an und drückt diesen gegen die innere Fläche des Kopfgehäuses. Die Seitenwandungen 174, die innere Fläche der Querwand 176 und die Blattfeder 134 bilden dabei eine Führung für den Weg des Antriebsstössels, der gleitbar diesen Teilen zugeordnet ist.
Bei diesem Montagezustand hängt der Federbügel 200 nach unten. Die Enden des Bügels werden dann nach oben gedrückt und am Zapfen 128 eingerastet. Danach ist die Maschine betriebsbereit. Die Demontage der Maschine verläuft umgekehrt und ebenso einfach. Die Enden 202 des Bügels werden durch Fingerdruck gelöst, so dass der Bügel wieder nach unten hängt und die Verrastungen des Magazines werden wieder aus den ent sprechenden Verrastungselementen des Antriebsgehäu ses gelöst.
Mit nach unten gerichtetem Druck auf das Vorderteil des Magazines wird der Zapfen 130 ausge kuppelt und das Magazin und das Antriebsblatt können entfernt und ausgewechselt werden durch entsprechende Teile in Anpassung an die unterschiedlichen Grössen der Klammern.
Die zugehörige elektrische Schaltung ist aufgebaut und arbeitet wie folgt: Wenn sich der Auslöseschalter 44 in der AUS-Stellung befindet, lädt sich der Konden sator 212 über die Elektromagnetentwicklungen 58 und 60, über die Diode 214 und den Widerstand 216 auf den positiven Spitzenwert der Netzspannung auf. Der Aus löseschalter kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Wechselstromperiode (von der Bedienungsperson) ge schlossen werden. Sollte der Schalter während einer positiven Halbwelle der Netzwechselspannung (oberer Netzanschluss bezogen auf den unteren) geschlossen wer den, dann verhindert die Diode 218 einen Stromfluss, bis sich die Polarität der Netzwechselspannung umkehrt.
Während der negativen Halbwelle der Netzwechselspan nung fliesst ein Strom vom Netzanschluss über die Steuer elektrode des gesteuerten Siliziumgleichrichters 226, den Schalter 44, den Widerstand 220 und die Diode 218, um den Kondensator 222 aufzuladen. Der Strom muss diesen Weg nehmen, weil die Diode 224 gesperrt ist. Auch in der negativen Halbwelle der Netzspannung wird der gesteuerte Siliziumgleichrichter 226 durchge schaltet, sobald ein Steuerstrom fliesst, weil seine Anode durch den vorher aufgeladenen Kondensator 212 in Vorwärtsrichtung vorgespannt ist.
Wenn der gesteuerte Siliziumgleichrichter 226 durchgeschaltet ist, reicht die Entladezeitkonstante des R-C-Gliedes (Kondensator 212 und Widerstand 216) und des gesteuerten Silizium- gleichrichters 226 aus, um ihn im leitenden Zustand zu halten, bis sich die Polarität der Netzspannung wieder umkehrt.
Ist die Polarität der Netzspannung wieder po- sitiv, dann kann vom Netzanschluss über die Elektro- magnetentwicklungen und den noch leitenden Silizium gleichrichter 226 ein Laststrom fliessen. Am Ende dieser Halbwelle, wenn die Polarität der Netzspannung wieder negativ wird, wird der gesteuerte Siliziumgleichrichter 226 in Sperrichtung vorgespannt und schaltet ab.
Um den gesteuerten Siliziumgleichrichter 226 wieder durch zuschalten, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: 1. muss der Kondensator 212 wieder aufgeladen sein, wozu mindestens eine Periode in abgeschaltetem Zustand erforderlich ist, und 2. muss der Kondensator 212 entladen sein, so dass wie der ein Strom über die Steuerelektrode fliessen kann. Diese Bedingungen können nur dann vorliegen, wenn der Auslöseschalter für mindestens eine volle Wechsel stromperiode im ausgeschalteten Zustand war. Hier durch werden Fehlbetätigungen durch Kontaktprellen vermieden.
Die Vorteile der vorliegenden Maschine können wie folgt zusammengefasst werden: Die ganze Maschine ist kompakt, widerstandsfähig und leicht zu handhaben. Alle einzelnen Teile der Ma schine sind leicht herzustellen und zu montieren, so dass die Herstellungskosten der Maschine niedrig sind.
Der Antrieb bzw. das Antriebsgehäuse, welche die teuersten Teile der ganzen Maschine sind, können für viele relativ billige Magazine und Antriebsstössel be nutzt werden. Zu einem Minimum an Kosten hat also der Benutzer eine Maschine für die Anbringung einer Vielzahl von Elementegrössen zur Verfügung.
Es ist kein spezielles Werkzeug oder besonderer Schlüssel erforderlich, um die Maschine auf andere Elementegrössen umzustellen.
Wenn die Maschine auf unterschiedliche Grössen umgestellt wird, so berührt dies nicht den Antriebsteil, der somit nicht von unerfahrenen Benutzern beschädigt werden kann. Lediglich das Kopfgehäuse, das Elemente magazin und der Antriebsstössel sind zu entfernen und auszuwechseln, während der Antrieb in der Maschine verbleibt.
Die Stösselführung bzw. das Kopfgehäuse bilden mit dem Elementemagazin eine Einheit: Mit Rücksicht auf die Einfachheit der ganzen Ma schine kann beispielsweise ein verkeiltes Element sehr leicht entfernt werden.
Da der Antriebsstössel lose montiert und sehr leicht entfernbar ist, kann ein beschädigter oder verschliesse- ner Stössel ersetzt werden, ohne dass dabei die ganze Maschine auseinandergenommen oder an den Hersteller gegeben werden muss.
Die Maschine kann benutzt werden, um Elemente einzutreiben, die ein gerades Querstück haben oder de ren Querstück Abkröpfungen aufweist und ferner für das Eintreiben von unterschiedlichen Befestigungsele menten, wie die Klammern, Stifte, Nägel, Nadeln oder dergleichen.
Der Anker des Magneten ist mit einem extrem lan gen Lager ausgerüstet, wodurch seine einwandfreie ge radlinige Bewegung gewährleistet wird. Die Rückstell- feder für den Magnetanker befindet sich ausserhalb von dessen Gehäuse, wodurch es möglich ist, das extrem lange Lager des Ankers vorzusehen.
Die Flanken am Antriebsstössel ermöglichen eine sehr widerstandsfähige Konstruktion, die eine lange Lebensdauer gewährleistet.
Die Konstruktion des Gehäuses gewährleistet eine bequeme Handhabung der Maschine, wobei sich das Hauptgewicht der Maschine am vorderen Ende befindet, d. h. an der günstigsten Stelle.
Die Wartung, Bedienung und Montage der Ma schine ist extrem einfach, da lediglich wenige Schrau ben die beiden Gehäusehälften zusammenhalten.
Während die vorliegende Maschine im wesentlichen auf die einfache Umstellbarkeit für die Elemente unter schiedlicher Grösse abgestellt ist, zeichnet sie sich selbst verständlich noch durch weitere Vorteile aus. Dadurch, dass eine Reihe von Magazinen mit unterschiedlichen Führungsblocks und Führungsstangen eingesetzt wer den können, ist es möglich, dass viele Elementekaliber mit ein und derselben Maschine und dem gleichen An trieb verarbeitbar sind. Ferner können durch die Aus führung der Führungsstäbe mit unterschiedlichen Höhen, Elemente, die unterschiedliche Schenkellängen haben, ebenfalls mit ein und demselben Werkzeug behandelt werden.
Die Umstellbarkeit der ganzen Vorrichtung ermög licht es, diese für alle möglichen Kombinationen von Elementebreiten, Kalibern oder Schenkellängen zu be nutzen. Der neue Magnet gewährleistet eine lange Le bensdauer und eine leichte Betriebsweise mit einem Minimum von Wärmeerzeugung. Ausserdem liefert der Magnet ausreichende Kräfte, um Elemente mit einem weiten Grössenbereich eintreiben zu können.