CH491268A - Haltevorrichtung für Bauverschalungen - Google Patents
Haltevorrichtung für BauverschalungenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G17/00—Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
- E04G17/06—Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
- E04G17/07—Tying means, the tensional elements of which are fastened or tensioned by means of wedge-shaped members
- E04G17/0707—One-piece elements
- E04G17/0721—One-piece elements remaining completely or partially embedded in the cast material
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Description
Haltevorrichtung für Bauverschalungen Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Haltevorrich tung für Bauverschalungen, mit einem die Schalungswän- de zu durchdringen bestimmten länglichen Halter, an dessen Enden sich Öffnungen zum Einstecken je eines Keiles befinden, wobei der Haltermittelteil zwei vonein ander distanzierte konische Zapfen trägt, deren durch messerkleinere Stirnflächen gegeneinander gerichtet sind, und der Halter im Bereich der Zapfen, von deren durchmessergrösseren Stirnfläche distanziert, je eine als Sollbruchstelle vorgesehene Schwächungszone aufweist. Die Zapfen haben die Aufgabe, die Sollbruchstelle des Halters vom Beton freizuhalten. Infolge der Länge der Zapfen von einigen Zentimetern (ca. 2,5 bis 3 cm) kann es geschehen, dass diese im ausgehärteten Beton sehr fest sitzen, so dass ihre Entfernung nur auf beschwerlichem und umständlichem Wege möglich ist. Durch die Erfindung soll dieser Nachteil behoben werden. Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung für Bauver schalungen, mit einem die Schalungswände zu durchdrin gen bestimmten länglichen Halter, an dessen Enden sich Öffnungen zum Einstecken je eines Keiles befinden, wobei der Haltermittelteil zwei voneinander distanzierte pyramidenstumpf- oder kegelstumpf-, prisma- oder zylin- derförmige Zapfen trägt, deren innere Stirnflächen gegen einander gerichtet sind, und der Halter im Bereich der Zapfen, von deren äusseren Stirnflächen distanziert, je eine als Sollbruchstelle vorgesehene Schwächungszone aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass an der äusse- ren Stirnfläche der Zapfen je ein scheibenartiges Blätt chen anliegt. Dadurch wird erreicht, dass beim Abbrechen des Halters das Blättchen aus dem Beton herausbricht. Das entstandene Loch wird mit Beton ausgefüllt, so dass am Sichtmauerwerk eine ebene Fläche entsteht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Aufriss eines Details, Fig. 2 eine Seitenansicht des Details nach Fig. 1, Fig. 3 eine Anordnung dieses Details am Halter. Im dargestellten Beispiel ist ein aus einem Stück hergestellter konischer Kunststoffzapfen 3 dargestellt, welcher an einem bandartigen Halter 1 angespritzt ist. Der Zapfen 3 weist zwei Stirnflächen 4, 5 auf. Die eine äussere Stirnfläche 5 ist gegen das Ende des Halters 1 beziehungsweise gegen eine Öffnung 2 im Halter zu gerichtet. Die Öffnung 2 ist zum Einstecken eines Keiles bestimmt. Die innere Stirnfläche 4 ist gegen den anderen in der Zeichnung nicht dargestellten auf dem Halter befestigten Zapfen hin gerichtet. An der äusseren Stirnfläche 5 des Zapfens 3 liegt ein scheibenartiges Blättchen 18 von geringer Stärke an (Fig. 3). Dieses scheibenartige oder scheibenförmige ist aus Kunststoff gefertigt und ist mindestens so gross, wie die äussere Stirnfläche 5 des Zapfens 3. Sein Rand 20 ist konisch ausgebildet. Darüberhinaus weist das Blättchen 18 einen vorzugsweisen mittig liegenden Längsschlitz 19 auf, der zum Einschieben oder Aufschieben des Blätt chens auf die Enden der Halter 1 dient. Fig. 3 zeigt in Seitensicht die Lage des Blättchens 18 bezüglich des Zapfens 3. Das Blättchen 18 ist auf das Ende des Halters aufgeschoben und liegt direkt an der äusseren Stirnfläche des Zapfens 3 an. Wird das Halterende durch Hin- und Herbewegen oder durch Verdrehen abgebrochen, so bricht dieses Blättchen 18 infolge seiner relativ geringen Stärke von ca. 5 mm zuverlässig aus dem Beton aus. Das entstehende Loch kann mit Beton gefüllt oder mittels eines Abdeckkörpers verschlossen werden. Bei dem im Hauptpatent beschriebenen Ausführungs beispiel besteht der Zapfen aus zwei lösbar miteinander verbundenen, schalenartigen Teilen. Es liegt jedoch durchaus im Rahmen der Erfindung, die Zapfen 3 einstückig auszubilden und sie mittels eines einzigen Spritzvorganges am bandartigen Halter 1 anzuspritzen, was ohne weiteres möglich ist, da die Zapfen aus Kunststoffmaterial bestehen. Wie die Erfahrung zeigt, bricht der Halter bei entsprechender Beanspruchung an der vorgesehenen Sollbruchstelle, und zwar unabhängig davon, ob die Zapfen nun in Form von Schalen oder aber als volle Spritzkörper, wie oben dargelegt, ausgebildet sind. Die Ausführungsbeispiele wurden rnit konischen Zap fen erläutert und dargestellt. Es kann die Konizität des Zapfens derart verkleinert werden, dass praktisch ein zylindrischer Zapfen vorhanden ist. Dem Wesen nach kann auch ein solcher praktisch zylindrischer Zapfen die ihm gestellte Aufgabe übernehmen. Die Zapfen haben ausschliesslich und allein die Aufgabe, die Sollbruchstelle des Halters 1 vor der unmittelbaren Berührung mit Beton zu schützen. Es lassen sich auch andere Querschnittformen als den Kreisquerschnitt verwenden, so zum Beispiel Mehreck- querschnitt, wobei dann pyramidenstumpfförmige Zap fen gebildet werden. Es kann die Grund- und Deckfläche solcher Zapfen annähernd gleich gross gewählt werden, dass praktisch prismatische Zapfen vorhanden sind. Auch solche mehreckige prismatische Zapfen können die ihnen gestellte Aufgabe des Schutzes gegen Berührung durch Beton der Sollbruchstelle erfüllen. Aus fertigungs technischen Gründen (Herstellung im Spritzgussverfah- ren) ist es jedoch von Vorteil diese Zapfen konisch oder pyramidenstumpfförmig zu gestalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Haltevorrichtung für Bauverschalungen, mit einem die Schalungswände zu durchdringen bestimmten längli chen Halter, an dessen Enden sich Öffnungen zum Einstecken je eines Keiles befinden, wobei der Haltermit- telteil zwei voneinander distanzierte, pyramidenstumpf- oder kegelstumpf-, prisma- oder zylinderförmige Zapfen trägt, deren innere Stirnflächen gegeneinander gerichtet sind, und der Halter im Bereich der Zapfen, von deren äusseren Stirnflächen distanziert, je eine als Sollbruch stelle vorgesehene Schwächungszone aufweist, dadurch gekennzeichnet,dass an der äusseren Stirnfläche (5) der Zapfen (3) je ein scheibenartiges Blättchen (18) anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Blättchen mindestens so gross ist wie die äussere Stirnfläche (5) der Zapfen (3). 2. Haltevorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blättchen einen vorzugsweise mittig liegenden Längsschlitz (19) aufweist zum Einschie ben der Enden des Halters (1). 3. Haltevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (20) des Blättchens konisch ausgebildet ist. 4.Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (3) einstückig ausge bildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1490968A CH476907A (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Haltevorrichtung für Bauverschalungen |
| AT225969A AT291519B (de) | 1968-10-04 | 1969-03-07 | Haltevorrichtung für Bauverschalungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH491268A true CH491268A (de) | 1970-05-31 |
Family
ID=25598067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH877369A CH491268A (de) | 1968-10-04 | 1969-06-10 | Haltevorrichtung für Bauverschalungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH491268A (de) |
-
1969
- 1969-06-10 CH CH877369A patent/CH491268A/de unknown
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PLZ | Patent of addition ceased |