CH495255A - Vorrichtung zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 180º - Google Patents
Vorrichtung zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 180ºInfo
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Description
Vorrichtung zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 1800 Bei Maschinen zur Herstellung von Sammelpaketen ist es oft notwendig, die einzelnen Pakete in einer bestimmten Reihenfolge abwechselnd aufrechtstehend und auf dem Kopf stehend in der Sammelpackung anzuordnen. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Einzelpakete nicht quaderförmig sind, sondern z. B. trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Einzelpakete oder Gegenstände dieser Art werden zweckmässig derart verpackt, dass in einer Reihe abwechselnd ein Gegenstand aufrecht und der nächste auf dem Kopf steht. Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung zu schaffen, die gestattet, in einer auf einer geradlinigen Förderbahn zulaufenden Gegenstandsreihe jeden zweiten Gegenstand automatisch um 1800 zu wenden. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass beidseits der Förderbahn mit Greifvorrichtungen versehene, in vertikalen Ebenen synchron drehbare Wendeorgane vorgesehen sind, welche mittels Greifern jeden zweiten Gegenstand von der Förderbahn abheben und ihn nach Drehung der Wendeorgane in umgekehrter Lage wieder auf die Förderbahn absetzen, während sich gleichzeitig die jeweils vor und nach einem gewendeten Gegenstand auf der Förderbahn befindlichen Gegenstände derart weiterbewegen, dass nach dem Wendevorgang die Gegenstände in der ursprünglichen Reihenfolge auf der Förderbahn liegen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Wendevorrichtung; Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Figur 1; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Figur 1; und Fig. 4 ein elektrisches Schema für die Betätigung der einzelnen Elemente der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3. Auf einer geradlinigen Förderbahn, die durch ein erstes Förderband 1, ein zweites Förderband 2 und eine Zwischenplatte 3 gebildet ist, werden Gegenstände 4 gefördert. Diese haben trapezförmigen Querschnitt, so dass es zweckmässig ist, in einer Sammelpackung abwechselnd einen aufrechtstehenden und einen auf dem Kopf stehenden Gegenstand anzuordnen. Die Vorrichtung hat die Aufgabe, jeden zweiten auf dem Band 1 einlaufenden Gegenstand in um 1800 gedrehter Lage auf das Band 2 überzuführen. Zu diesem Zweck sind beidseits der Förderbänder 1, 2 an gegenüberliegenden senkrechten Trägern 5 drehbare Wendearme 6 mit Naben 7 angeordnet. die z.B. durch Ketten 8 angetrieben werden. Die Wendearme 6 tragen je zwei Greifer 9, die durch Druckluftzylinder 10, 10' betätigt werden. An einem Querträger 11 (vgl. Fig. 2) ist ferner ein weiterer Druckluftzylinder 12 angeordnet, der Bremsanschläge 13, 13' betätigt, welche die Aufgabe haben, einlaufende Gegenstände 4" vorübergehend anzuhalten. Ferner sind seitlich der Förderbahn von den einlaufenden Gegenständen betätigbare Mikroschalter a und f angeordnet, deren Aufgabe noch erläutert wird. An der Nabe 7 der Wendearme 6 sind Luftventile 15 angeordnet, die bei der Drehung der Wendearme 6 von ortsfesten Schablonen 16 betätigt werden. Ferner sind an den Trägern 5 Mikroschalter c angeordnet, die von sich mit den Wendearmen 6 drehenden Steuerscheiben 17 betätigt werden. Elektromagnetisch betätigte Luftventile VL steuern die Druckluftzufuhr zu den Greiferzylindern 10. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Sobald ein Gegenstand 4 in die Lage gelangt ist, die in den Fig. 1 und 3 mit 4" bezeichnet ist, betätigt dieser den Mikroschalter a (vgl. auch Fig. 4). Dadurch wird ein Bremsventil VB geöffnet, das Druckluft zum Bremszylinder 12 leitet. Die Bremsanschläge 13, 13' werden dadurch in Bremsstellung gebracht und halten den Gegenstand 4" fest. Da sich die Förderbänder 1, 2 gleichförmig bewegen, werden weitere Gegenstände 4 gegen den vordersten bewegt. Sobald ein Gegenstand sich in der Lage 4' befindet, in der er am gebremsten Gegenstand 4" anliegt, wird der Mikroschalter f betätigt. Der Gegenstand 4' ist nun in Bereitsschaftslage, um von den Greifern 9 erfasst zu werden. Die Wendearme 6 drehen sich gleichförmig. Sobald die Arme 6 in die horizontale Lage gelangen, betätigt die Steuerscheibe 17 den Mikroschalter c. Dadurch wird das Relais R erregt und die Kontakte rl, r2 und r3 werden geschlossen. Dies bewirkt das öffnen des Luftventils VL, wodurch Druckluft zu den Greiferzylindern 10' strömt, so dass die Greifer 9 den Gegenstand 4' erfassen. Gleichzeitig werden das Relais 5 erregt und die Kontakte 53 und s1 geöffnet bzw. geschlossen. Dadurch werden das Bremsventil VB geschlossen und die Bremsanschläge ausser Wirkung gebracht, so dass sich der Gegenstand 4" auf dem Förderband 2 weiterbewegen kann. Die Wendearme 6 drehen sich inzwischen weiter. Nach einer Drehung von etwa 1750 betätigen die Schablonen 16 die Luftventile 15. Die Zylinder 10' werden dadurch entlüftet und die Greifer 9 in die Ruhelage zurückgeführt. Der gewendete Gegenstand 4 fällt dabei aus einer Höhe von einigen Millimetern auf das Förderband 2 herunter. Gleichzeitig werden die am anderen Ende der Wendearme befindlichen Greifer betätigt, so dass ein neuer Gegenstand erfasst wird. Die Geschwindigkeit der Förderbänder 1, 2 und der Wendearme 6 sowie der Durchmesser der Wendebahn sind derart aufeinander und auf die Abmessungen der zu fördernden Gegenstände abgestimmt, dass die Reihenfolge der Gegenstände durch das Wenden jedes zweiten Gegenstandes nicht verändert wird. Der jeweils von den Anschlägen 13, 13' aufgehaltene Gegenstand 4" wird also nach seiner Freigabe durch die Bremsen vom Förderband 2 so rasch bewegt, dass er wieder vor den von den Greifern freigegebenen, gewendeten Gegenstand 4' zu liegen kommt. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel arbeiten die Bremsen 13 und die Greifer 9, 10 pneumatisch. Sie könnten selbstverständlich auch mechanisch, hydraulisch oder elektromechanisch betätigt werden. Anstatt eines Wendearmpaares 6 mit je zwei Greiferpaaren könnte auch ein Wendeorgan mit mehr Greiferpaaren verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung an einer Verarbeitungsmaschine zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 1800, dadurch gekennzeichnet dass beidseits der Förderbahn mit Greifvorrichtungen versehene, in vertikalen Ebenen synchron drehbare Wendeorgane vorgesehen sind, welche mittels Greifern jeden zweiten Gegenstand von der Förderbahn abheben und ihn nach Drehung der Wendeorgane in umgekehrter Lage wieder auf die Förderbahn absetzen, während sich gleichzeitig die jeweils vor und nach einem gewendeten Gegenstand auf der Förderbahn befindlichen Gegenstände derart weiterbewegen, dass nach dem Wendevorgang die Gegenstände in der ursprünglichen Reihenfolge auf der Förderbahn liegen.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeorgane als Arme (6) mit Naben (7) ausgebildet sind, wobei an beiden Enden der Arme pneumatisch betätigte Greifer (9, 10) angeordnet sind.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Greifer (9, 10) durch von den einlaufenden Gegenständen (4) betätigbare Schaltorgane (a, f) zur Auslösung freigegeben wird.3. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auslösung freigegebene Steuerung der Greifer (9, 10) jeweils durch ein weiteres Schaltorgan (c), welches im Moment, wo dieselben die Übemahmestation durchlaufen, wirksam wird, endgültig ausgelöst wird.4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Förderbahn (1, 2) ein von einem einlaufenden Gegenstand (4") betätigbarer Schalter (a) vorgesehen ist, der ein auf diesen Gegenstand einwirkendes Bremssystem (13) in Funktion setzt, dass ferner ein von einem nachfolgenden Gegenstand (4') bei Erreichen einer bestimmten Lage betätigbarer zweiter Schalter (f) vorgesehen ist, bei dessen Betätigung die Steuerung für die Greifer zur Auslösung freigegeben und gleichzeitig das Lösen der Bremsen (13) eingeleitet wird, um dem voranlaufenden Gegenstand (4") die Weiterförderung zu ermöglichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1145768A CH495255A (de) | 1968-07-31 | 1968-07-31 | Vorrichtung zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 180º |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1145768A CH495255A (de) | 1968-07-31 | 1968-07-31 | Vorrichtung zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 180º |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH495255A true CH495255A (de) | 1970-08-31 |
Family
ID=4373689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1145768A CH495255A (de) | 1968-07-31 | 1968-07-31 | Vorrichtung zum Wenden jedes zweiten auf einer geradlinigen Förderbahn bewegten Gegenstandes um 180º |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH495255A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2592014A1 (fr) * | 1985-12-19 | 1987-06-26 | Nagema Veb K | Dispositif pour le retournement de portions, de preference de produits de boulangerie a longue conservation |
-
1968
- 1968-07-31 CH CH1145768A patent/CH495255A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2592014A1 (fr) * | 1985-12-19 | 1987-06-26 | Nagema Veb K | Dispositif pour le retournement de portions, de preference de produits de boulangerie a longue conservation |
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