CH495979A - Verfahren zur Herstellung von substituierten Phenylessigsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Phenylessigsäureamiden

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CH495979A
CH495979A CH1127267A CH1127267A CH495979A CH 495979 A CH495979 A CH 495979A CH 1127267 A CH1127267 A CH 1127267A CH 1127267 A CH1127267 A CH 1127267A CH 495979 A CH495979 A CH 495979A
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methylenedioxy
subst
phenyl
phenylacetamides
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CH1127267A
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Leditschke Heinrich
Ehrhart Gustav
Ruschig Heinrich
Meixner Willi
Original Assignee
Hoechst Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D317/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D317/08—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3
    • C07D317/44—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D317/46—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D317/48—Methylenedioxybenzenes or hydrogenated methylenedioxybenzenes, unsubstituted on the hetero ring
    • C07D317/50—Methylenedioxybenzenes or hydrogenated methylenedioxybenzenes, unsubstituted on the hetero ring with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to atoms of the carbocyclic ring
    • C07D317/60—Radicals substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von substituierten Phenylessigsäureamiden
Es wurde gefunden, dass man zu Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 in der R1 und   R2 gleiche    oder verschiedene, gesättigte oder ungesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, gelangt, wenn man substituierte Phenylacetonitrile der Formel
EMI1.2     
 verseift.



   Die Herstellung der als Ausgangsstoffe verwendeten Dialkylphenylacetonitrile der Formel II erfolgt durch Alkylierung der entsprechenden Phenylacetonitrile, wie sie beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift Nr.



  1242618 beschrieben ist. Die Verseifung der Acetonitrile gemäss Verfahrensweise des erfindungsgemässen Verfahrens wird vorzugsweise mittels Laugen durchgeführt.



  Vorteilhaft verwendet man Alkalilaugen wie Natronoder Kalilauge und arbeitet in wässriger, alkoholischer oder wässrig-alkoholischer Lösung. Als Alkohole kommen vorzugsweise niedere aliphatische Alkohole wie Methanol, Äthanol oder Propanol in Frage. Die Verseifung wird vorteilhaft im Druckgefäss bei erhöhten Temperaturen bei   100-2000,    vorzugsweise   130-180  C    durchgeführt. Im allgemeinen erhitzt man mehrere Stunden, wobei die Reaktionsdauer von der verwendeten Temperatur abhängt. Bei niederen Temperaturen wird etwa 6-10 Stunden erhitzt, während bei etwa 1600 im allgemeinen 5 Stunden ausreichen. Die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches kam in üblicher Weise erfolgen; die alkalische Lösung wird z.

  B. mit einem organischen Lösungsmittel extrahiert, wobei die geringen Mengen etwa entstandener Phenylessigsäuren in der alkalischen Lösung verbleiben.



   Die Verfahrensprodukte haben wertvolle therapeutische Eigenschaften und können daher als Arzneimittel verwendet werden. So zeichnen sie sich beispielsweise durch sehr gute sedative Eigenschaften aus, die denjenigen von bekannten Schlafmitteln, auch hinsichtlich der Wirkungsdauer, überlegen sind.



   Die   Verfahrenserzeugnisse    können, eventuell auch in Mischungen mit pharmazeutisch üblichen Trägerstoffen.



  parenteral oder oral appliziert werden. Im Falle der oralen Applikation kommen als Darreichungsform vorzugsweise Tabletten oder Dragees in Frage, zu denen die Verfahrenserzeugnisse als Wirkstoffe mit den üblichen Trägerstoffen, wie Milchzucker, Stärke, Tragant, und Magnesiumstearat, verarbeitet werden können.



   Beispiel I
217 g (1 Mol) (3 ,4-Methylendioxy-phenyl)-diäthyl-acetonitril beschrieben in der deutschen Auslegeschrift Nr.



  1242618 Beispiel 9 werden mit 224 g Ätzkali, in 300 ccm Wasser und 500 ccm Alkohol gelöst,   41/2    Stunden in der Schüttelente auf 1500 erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird mit 500 ccm Wasser versetzt und der Alkohol im Vakuum abgedampft. Der Rückstand wird mit Methylenchlorid ausgeschüttelt, über Pottasche getrocknet und im Hochvakuum destilliert. Man erhält 140g des 3,4 Methylendioxy - phenyl - diäthyl - essigsäureamids vom    KPO.1 = 1750.1800, das beim Verreiben mit Cyclohexan    zu farblosen Kristallen vom Schmelzpunkt von   940.950    erstarrt.  



   Beispiel 2
82 g   (3,4-Methylendioxy-phenyl)-dipropyl-acetonitril    beschrieben in der deutschen Auslegeschrift Nr. 1242618, Beispiel 10 werden mit 80 g Ätzkali, in 80 ccm Wasser und 160 ccm Alkohol gelöst, 10 Stunden auf 1300 in der Schüttelente erhitzt. Nach Aufarbeitung wie in Beispiel 1 erhält man 29 g des 3,4-Methylendioxy-phenyl-dipropylessigsäureamids vom   Kp1,5 m =    196-1970, das beim Anreiben mit Cyclohexan zu farblosen Kristallen vom Schmelzpunkt 1240 erstarrt.



   Beispiel 3
200 g   (3,4-Methylendioxy-phenyl)-dibutyl-acetonitril    werden mit 185 g Ätzkali, in   185 ccm    Wasser und 370 ccm Alkohol gelöst, 8 Stunden in der Schüttelente auf 1300 erhitzt. Nach Aufarbeitung wie in Beispiel 1 erhält man 41 g des 3,4-Methylendioxy-phenyl-dibutylessigsäureamids vom   Kpl m    =   1920.1970    als   ö1,    das beim Verreiben mit Cyclohexan farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 123-1240 ergibt.



   Beispiel 4
81,9 g   (3,4-Methylendioxy-phenyl)-dllsobutyl-acetoni-    tril werden mit 67,2 g Ätzkali in 67,2 ccm Wasser mit 134,4 ccm Alkohol gelöst, 8 Stunden in der Schüttelente auf 1400 erhitzt. Nach Aufarbeitung wie in Beispiel 1 erhält man 45 g des 3,4-Methylendioxy-phenyl-di-isobutyl-essigsäureamids vom   Kp2 m    =   1650.1700    als   ö1,    das beim Verreiben Kristalle vom Schmelzpunkt von 500 ergibt.



   Das als Ausgangsstoff dienende (3,4-Methylendioxyphenyl)-di-isobutyl-acetonitril gewinnt man aus 3,4-Methylendioxy-butylcyanid durch Umsetzung mit 2 Mol Isobutylbromid in Gegenwart von 2Mol Natriumamid.



   Beispiel 5
160 g   (3,4.Methylendioxy.phenyl)-di-allyl-acetonitril    werden mit 160 g Ätzkali, gelöst in 160 ccm Wasser und 320 ccm Alkohol, in der Schüttelente 8 Stunden auf 1400 erhitzt. Nach Aufarbeitung wie in Beispiel 1 erhält man 44 g des   3,4-Methylendioxy-phenyl)-di-allyl-essigsäure-    amids von   KPI,6 mm    = 2000-2040, das nach Verreiben mit Cyclohexan farblose Kristalle vom Schmelzpunkt   1010.   



  1020 ergibt.



   Das als Ausgangsstoff dienende (3,4-Methylendioxyphenyl)-di-allyl-acetonitril   (KpO7m =    1400-1430) erhält man aus 3,4-Methylendioxy-benzylcyanid durch Umsetzung mit 2 Mol Allylbromid in Gegenwart von 2 Mol Natriumamid.

 

   Beispiel 6
107,6 g (0,4 Mol) (3,4-Methylendioxy-phenyl)-di-methallylacetonitril werden mit 95,6g Ätzkali, in 96 ccm Wasser und 192 ccm Alkohol gelöst, 5 Stunden in der Schüttelente auf 1600 erhitzt. Nach Aufarbeitung wie in Beispiel 1 erhält man 44 g 3,4-Methylendioxy-phenyl-dimethallyl-essigsäureamid vom   Kp0,8 m = 1860.1950    als   Öl,    das bei Verreiben mit Cyclohexan farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 1080-1090 ergibt.



   Das als Ausgangs stoff dienende (3,4-Methylendioxyphenyl)-di-methallyl-acetonitril   (Kp1 m =    1650-1670) erhält man aus 3,4-Methylendioxy-benzylcyanid durch Umsetzung mit 2Mol Methallylchlorid in Gegenwart von 2 Mol Natriumamid. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von substituierten Phenylessigsäureamiden der Formel I EMI2.1 in der R1 und R2 gleiche oder verschiedene, gesättigte oder ungesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man substituierte Phenylacetonitrile der Formel II EMI2.2 verseift.
    Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning Vertreter: Brühwiler, Meier & Co., Zürich Anmerkung des Eidg. Amtes für geistiges Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH1127267A 1966-08-13 1967-08-10 Verfahren zur Herstellung von substituierten Phenylessigsäureamiden CH495979A (de)

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BE702641A (de) 1968-02-14
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