CH496717A - Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen

Info

Publication number
CH496717A
CH496717A CH833967A CH833967A CH496717A CH 496717 A CH496717 A CH 496717A CH 833967 A CH833967 A CH 833967A CH 833967 A CH833967 A CH 833967A CH 496717 A CH496717 A CH 496717A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pyridyl
dimethyl
formula
isoquinoline
tetrahydroisoquinoline
Prior art date
Application number
CH833967A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr Seeger
Wolfh Dr Engel
Helmut Dr Teufel
Original Assignee
Thomae Gmbh Dr K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomae Gmbh Dr K filed Critical Thomae Gmbh Dr K
Publication of CH496717A publication Critical patent/CH496717A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/435Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with one nitrogen as the only ring hetero atom
    • A61K31/47Quinolines; Isoquinolines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/04Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings directly linked by a ring-member-to-ring-member bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen
Im Schweizer Patent Nr.   471 787    sind Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen der Formel
EMI1.1     
 beschrieben.



   In der obigen Formel ist der Pyridinrest in 3- oder
4-Stellung mit dem Isochinolinring verknüpft,
R1 bedeutet einen niederen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlen stoffatomen, einen gegebenenfalls durch eine Methyl gruppe oder ein Halogenatom substituierten Benzyl rest,
R2 einen niederen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlenstoff atomen oder zusammen mit R1 und dem benachbar ten Kohlenstoffatomen einen Cycloalkanring mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, R3 ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom oder einen niederen Alkylrest und   R    und   R5,    die gleich oder verschieden sein können, Was serstoffatome oder niedere Alkylreste.



   Es wurde nun gefunden, dass man die Verbindungen der Formel I in guter Ausbeute durch Dehydrierung von Tetrahydroisochinolinen der Formel
EMI1.2     
 erhalten kann.



   Als Dehydrierungsmittel kommen Oxydationsmittel wie beispielsweise Jod,   Quecksilber-(II)-acetat,    gegebe nenfalls zusammen mit einem Salz der Äthylendiamin tetraessigsäure, N-Bromsuccinimid, Alkalibichromate,
Chrom-VI-oxyd, Braunstein, Nitrobenzol, Kaliumferri cyanid und Salpetersäure in Betracht, es können aber auch Dehydrierungskatalysatoren wie Palladium auf
Kohle, Platin auf Kohle oder Raney-Nickel verwendet werden.



   Die Umsetzung kann in einem Temperaturbereich von
Raumtemperatur bis etwa 2500C durchgeführt werden, wobei sich die Wahl der Reaktionstemperatur nach dem verwendeten Dehydrierungsmittel richtet. So genügt bei der Verwendung von N-Bromsuccinimid bereits Raum temperatur um gute Ausbeuten zu erhalten, bei Verwendung von Jod, Quecksilberacetat oder Alkalibichromaten wird die Umsetzung zweckmässig am siedenden Wasserbad durchgeführt, während die Dehydrierung mit Hilfe von   Niitrobenzol    vorteilhaft bei Temperaturen zwischen 150- 2000C durchgeführt wird. Ebenso erfolgt die Dehydrierung mittels Dehydrierungskatalysatoren vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 150 und   200 C.   



   Die Umsetzung erfolgt gegebenenfalls in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, dessen Wahl sich eben  falls nach der benötigten Reaktionstemperatur richtet.



  Sind Temperaturen über   150 C    erforderlich, kann beispielsweise Naphthalin als Lösungsmittel dienen, bei niedereren Temperaturen können beispielsweise Äthanol, Eisessig, Benzol und dergleichen verwendet werden.



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten Tetrahydroisochinoline der Formel II können beispielsweise nach dem im französischen Patent Nr.   1 529 059    beschriebenen Verfahren durch Umsetzung von   -Phenyläthylaminen    mit Pyridin-3-aldehyd oder Pyridin-4-aldehyd, welche gegebenenfalls mit einem niederen Alkylrest substituiert sein können, unter Wasserabspaltung erhalten werden.



   Die Verbindungen lassen sich nach üblichen Methoden in ihre Säureadditionssalze mit physiologisch verträglichen anorganischen und organischen Säuren überführen. Als Säuren sind beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure, Bromwasserstoffsäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Citronensäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure und Fumarsäure geeignet.



   Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung.



   Beispiel I    3,4-Oihydro-3,3-dimethyl-1-(4-pyridyl)-isochirzolin   
3 g   3,3-Dimethyl-l -(4-pyridyl)-l ,2,3,4-tetrahydroiso-    chinolin werden in 10 ml Eisessig gelöst und zu 3,5 g Natriumbichromat in 35 ml 50%iger Essigsäure gegeben.



  Man erwärmt den Ansatz   1%    Stunden im siedenden Wasserbad, verdünnt ihn dann mit Wasser und versetzt mit   20 ciger    Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion. Das abgeschiedene Produkt wird abgesaugt und aus Essigester unter Zusatz von wenig Tierkohle umkristallisiert.



  Es werden 2,7 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 171 -   172 C erhalten.   



   Beispiel 2    3,4-Dihydro-1 -(4-pyridyl)-3,3,4-trimethyl-isochinolin   
Arbeitet man wie in oben stehendem Beispiel beschrieben unter Verwendung von 3,2 g 1-(4-Pyridyl)-1,2,   3,4-tetrahydro-3,3,4-trimethyl-isochinolin,    so erhält man 2,8 g Kristalle vom Schmelzpunkt 650C, nach dem Umkristallisieren aus Petroläther.



   Beispiel 3    3,4-Dihydro-3,3-dimezhyl-1-(4-pyridyl)-sochinolin   
Zu 5,96 g   3,3-Dimethyl- 1 -(4-pyridyl)- l,2,3,4-tetrahy-    droisochinolin in 25 ml siedendem, absolutem Äthanol wird unter Rühren innerhalb von 3 Stunden eine Lösung von 6,4 g Jod in 60 ml absolutem Äthanol zugetropft.



  Nach beendeter Zugabe erwärmt man noch 3 Stunden unter Rückfluss, engt dann im Vakuum ein und versetzt den Rückstand mit verdünnter Salzsäure. Die salzsaure Lösung wird nach dem Ausschütteln mit Äther, den man verwirft, mit   1obiger    Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion versetzt. Das abgeschiedene Produkt nimmt man in Chloroform auf, verdampft das Lösungsmittel und kristallisiert den Rückstand aus Essigester um. Dabei werden 5,2 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt   172- l730C    erhalten.



   Beispiel 4    3 Ä-Dlliydw- 1 -(4-pyridyl) -isochinolin-3-spiro-cycloh exan   
Setzt man anstelle von 3,3-Dimethyl-1-(4-pyridyl)-1,2, 3,4-tetrahydroisochinolin 7 g 1-(4-Pyridyl)-1,2,3,4-tetra   hydroisochinolin-3-spiro-cyclohexan    (F = 1030C) ein und arbeitet wie im vorangegangenen Beispiel, so werden 5,6 g Kristalle vom Schmelzpunkt   111 C    erhalten (nach dem Umkristallisieren aus Petroläther).



   Beispiel 5    3, 4-Dihydro-3,3-dimethyl- 1-(4-pyndyl)-isochinolln   
3 g   3,3-Dimethyl-1-(4-pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydroiso-    chinolin werden mit 28 g Quecksilber-(II)-acetat in 100 ml Eisessig und 300 ml Wasser   21%    Stunden auf dem siedenden Wasserbad erhitzt und anschliessend 12 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Nach dieser Zeit erwärmt man auf etwa 300C, filtriert heiss und schüttelt das gekühlte Filtrat dreimal mit Chloroform aus.



   Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels kristallisiert man den verbleibenden Rückstand aus Essigester um, wobei 1,8 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 170 - 1720C erhalten werden.



   Beispiel 6    3,4-Dihydro-3 ,3-dimethyl-l -(4-pyrilyl)4sochinoll's   
4,65 g   3,3-Dimethyl-1-(4-pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydro-    isochinolin und 1,3 g Palladium (10%ig auf Kohle) werden in einem Kolben im ölbad von 1800C eine Stunde lang erhitzt. Nach dem Erkalten verdünnt man mit Chloroform, filtriert vom Katalysator ab und engt das Filtrat ein. Der verbleibende Rückstand wird aus Essigester umkristallisiert. Dabei erhält man 2,5 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt   170 - 171 CC.   



   Beispiel 7    3,4-Dihydro-1 -(4-pyriolyll-3,3,7-trimethyl4sodünolin   
Erhitzt man 2,52 g 1-(4-Pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydro -3,3,7-trimethyl-isochinolin und 0,75 g Palladium (10%ig auf Kohle) in einem Kolben 45 Minuten im Ölbad von 1800C und arbeitet dann wie im oben stehenden Beispiel auf, so erhält man 2 g Kristalle vom Schmelzpunkt   1 100C    (nach dem Umkristallisieren aus Petroläther).



   Beispiel 8    3,4-Dihydro-3,3-dirnethyl-1 -(4-pyfldyl)-isochinolin   
3 g   3,3-Dimethyl-l -(4-pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydroiso-    chinolin und 3 g Raney-Nickel werden in 15 g Naphthalin 12 Stunden auf 2000C erhitzt. Nach dem Erkalten nimmt man in Chloroform auf, filtriert das Raney-Nikkel ab und engt das Filtrat bis zur Trockne ein. Der in Äther gelöste Rückstand wird mehrmals mit verdünnter Salzsäure ausgeschüttelt. Die erhaltene saure wässrige Lösung versetzt man mit verdünntem Alkali bis zur alkalischen Reaktion, nimmt das abgeschiedene Produkt in Chloroform auf, destilliert das Lösungsmittel ab und kristallisiert den Rückstand aus Essigester um. Man erhält 1,5 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 1701720C.

 

   Beispiel 9    3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1 -(4-pyridyl)-isodiinolln   
2,65 g   3,3-Dimethyl-1-(4-pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydro-    isochinolin werden in 50 ml 2%iger Essigsäure gelöst und zu einer Lösung von 7,11 g   Quecksilber-(Il)-acetat     sowie 8,31 g   Äthylendiamintetraessigsäure-Dinatriumsalz    in   Io/,iger    Essigsäure gegeben und 3 Stunden auf dem Wasserbad erhitzt. Hierbei scheidet sich Quecksilber ab.



   Man dekantiert die Lösung ab und macht sie ammoniakalisch. Nun extrahiert man mit Chloroform, trocknet die Chloroformlösung und destilliert das Lösungs mittel ab. Man erhält 2,5 g des oben genannten Dihydroisochinolins, welches aus Essigester umkristallisiert.



  bei 1720C schmilzt.



   Beispiel 10   
3-Benzyl-3,4-dihydro-3-methyl-1 -(4-pyridyi)-isochinolln   
Aus 6,15 g   3-Benzyl-3-methyl- 1 -(4-pyridyl)- 1,2,3,4-    -tetrahydroisochinolin in 100 ml 2%iger Essigsäure und
14 g Quecksilber-(II)-acetat, sowie 16 g Äthylendiamintetraessigsäure-dinatriumsalz in 200 ml 1 %iger Essigsäure, erhält man 5,7 g der erwarteten Verbindung, wenn man wie im oben stehenden Beispiel arbeitet. Das Dihydrochlorid schmilzt bei 2380C.



   Beispiel 11    3,4-Dihydro-3,3-dimetkvl- 1 -(4-pyridyl)-isochinolin   
5,95 g   3,3-Dimethyl-1-(4-pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydro-    isochinolin löst man in 75 ml Chloroform, welches zuvor mit   100/,iger    Natronlauge ausgeschüttelt wurde, und gibt 5 g   N-Brom-succinimid    zu. Die hellgelbe Lösung lässt man bei Raumtemperatur über Nacht stehen und versetzt dann mit absolutem Äther, wobei sich das Dihydrobromid des   Dihydroisochinolins    abscheidet. Dieses versetzt man mit Wasser und macht ammoniakalisch. Der entstandene Niederschlag (3,5 g) wird abgesaugt und aus Aceton umkristallisiert.

  Er schmilzt bei   1720C   
Beispiel 12   
3,4-Dlllydro-3-äthyl-3-nsetkvl-1 -(4-py,idyl)-isochinolin   
2 g   3-Äthyl-3 -methyl- 1      -(4-pyridyl)- 1 ,2,3,4-tetrahydro-    isochinolin und 2 g Platin   (5goig    auf Kohle) werden in einem Kolben im Ölbad von 2000C 1 Stunde lang erhitzt.



  Anschliessend verdünnt man den gekühlten Ansatz mit Chloroform, filtriert vom Katalysator ab und engt das Filtrat ein. Der verbleibende Rückstand wird aus Petrol äther umkristallisiert und schmilzt dann bei 93-940C.



  Die Ausbeute beträgt 1 g.



   Beispiel 13    3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1-(4-pyrid vl)-isochinolin   
3 g   3,3-Dimethyl- 1      -(4-pyridyl) -      ,2,3,4-tetrahydroiso    chinolin werden mit 50 ml Nitrobenzol versetzt und 6 Stunden auf   1 800C    im Ölbad erhitzt. Man giesst den Ansatz nach dieser Zeit in verdünnte Salzsäure und schüttelt mit Äther aus. Die Ätherausschüttelungen werden verworfen. Die saure, wässrige Lösung versetzt man bis zur alkalischen Reaktion mit verdünnter Natronlauge, nimmt das abgeschiedene öl in Chloroform auf, filtriert die Lösung über Tierkohle und engt das Filtrat bis zur Trockne ein.



   Der verbleibende Rückstand wird aus Aceton umkristallisiert, wobei 2 g Kristalle vom Schmelzpunkt 1720C erhalten werden.



   Beispiel 14    3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1 -(3-pyndyl)-isochhiolln   
3 g   3,3-Dimethyl-1-(3-pyridyl)-1,2,3,4-tetrahydroiso-    chinolin werden wie obenstehend beschrieben, mit Nitrobenzol erhitzt. Man erhält dabei 2 g des Dihydroisochinolins vom F =   95ob.   



   Beispiel 15    3,4-Dihydro-3,3-dinwthyl-1 -(4-pyridyl)-isodiüolln   
Zu einer klaren Lösung von 3,2 g 3,3-Dimethyl-1-(4    -pyridyl) - 1,2,3,4-    tetrahydro - isochinolin-dihydrogenmaleinat (entsprechend 1,62 g der freien Base) in 25 ml Eisessig tropft man bei Labortemperatur eine Lösung von 2 g Chrom-VI-oxid in 60 ml Eisessig und 10 ml Wasser.



  Das Gemisch bleibt 20 Stunden stehen und wird anschliessend eine Stunde auf   80-85 C    erwärmt. Man giesst auf Eis, stellt mit konzentriertem Ammoniak alkalisch und filtriert. Mit Methylenchlorid wird der Filterrückstand gewaschen und das Filtrat mehrfach ausgeschüttelt. Der organische Trockenextrakt ergibt nach dem Umkristallisieren aus Essigester 1,4 g der oben formulierten Verbindung mit dem Schmelzpunkt 170-1710C.



   Beispiel 16    3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1 -(3-pyndyl)-isochinolln   
Man gibt eine Lösung von 1 g Chrom-VI-oxid in 30 ml Eisessig und 5 ml Wasser bei Labortemperatur zu 3 g 3,3 -Dimethyl- 1 -(3   -pyridyl)- 1 ,2,3,4-tetrahydro-isochino-    lin, lässt 60 Stunden stehen und erwärmt dann 6 Stunden auf 900C. Nach Zusatz von Eiswasser wird das Gemisch unter Aussenkühlung mit Ammoniak alkalisch gestellt und mit Methylenchlorid extrahiert. Man trocknet die Lösung, engt ein und erhält nach Destillation des Rückstands 1,8 g der Verbindung vom Siedepunkt   11 30C    (0,03 Torr), die aus Benzin umkristallisiert bei 94-950C schmilzt.



   Beispiel 17    3,4-Dihydro-3,3-d imethyl -1-(3- pyridyl)-isochinolin   
Eine Lösung von 2,4 g   3,3-Dimethyl-l -(3-pyridyl)-1,2,    3,4-tetrahydro-isochinolin in 100 ml Benzol wird mit 7,0 g frisch gefälltem und anschliessend bei 1250C im Vakuum getrocknetem Mangan-IV-oxid sechs Stunden am Wasserabscheider unter Rückfluss gekocht. Man filtriert ab,   wäscht    den anorganischen Rückstand mit Benzol und engt die Filtrate ein. Durch Destillation im Feinvakuum   (Kpoos    110-1120C) erhält man 1,8 g der oben formulierten Verbindung, die aus Ligroin umkristallisiert bei 94-950C schmilzt.

 

   Beispiel 18    3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1-(4-pyridyl)-isochinolin   
3 g   3,3-Dimethyl-l -(4-pyridyl)-l ,2,3,4-tetrahydroiso-    chinolin in 30 ml Wasser und 15 ml Äthanol werden mit 3 g Kaliumferricyanid versetzt und 20 Stunden auf dem siedenden Wasserbad erwärmt. Nach dieser Zeit giesst man in Wasser und schüttelt mit Chloroform aus. Die Chloroformlösung wird bis zur Trockne eingeengt und der Rückstand in Petroläther aufgenommen. Nach einigem Stehen scheiden sich Kristalle ab, welche abgesaugt und aus Essigester umkristallisiert werden. Sie schmelzen bei 1690-1700C. Die Ausbeute beträgt 1,5 g. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung neuer Pyridyl-dihydroisochinoline der Formel EMI4.1 worin der Pyridinrest in 3- oder 4-Stellung mit dem Isochinolinring verknüpft ist und R1 einen niederen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlenstoff atomen oder einen gegebenenfalls durch eine Methyl gruppe oder ein Halogenatom substituierten Benzyl rest, Rn einen niederen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlenstoffato men oder zusammen mit R, und dem benachbarten Kohlenstoffatom einen Cycloalkanring mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, R3 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen nie deren Alkylrest und R4 und R5, die gleich oder verschieden sein können, Was serstoffatome oder niedere Alkylreste bedeuten, sowie von deren Salzen mit physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet,
    dass man ein Tetrahydroisochinolin der Formel EMI4.2 in der der Pyridinring in 3- oder 4-Stellung mit dem Isochinolinring verknüpft ist, mittels eines Dehydrierungsmittels dehydriert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Dehydrierung mit Hilfe eines Dehydrierungskatalysators durchführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen der Formel I mit anorganischen oder organischen Säuren in ihre physiologisch verträglichen Salze überführt.
CH833967A 1966-06-16 1967-06-13 Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen CH496717A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET0031378 1966-06-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH496717A true CH496717A (de) 1970-09-30

Family

ID=7556272

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH833967A CH496717A (de) 1966-06-16 1967-06-13 Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH496717A (de)
DK (1) DK121859B (de)
ES (1) ES341699A2 (de)
SE (1) SE342226B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
SE342226B (de) 1972-01-31
DK121859B (da) 1971-12-13
ES341699A2 (es) 1968-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2243961C2 (de)
DE3244594A1 (de) 1-phenylisochinolinderivate und verfahren zu ihrer herstellung, diese verbindung enthaltende pharmazeutische praeparate und deren anwendung
EP0150474B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5,6-Dihydro-pyrrolo[2,1-a]isochinolinen
CH496717A (de) Verfahren zur Herstellung von Pyridyl-dihydroisochinolinen
AT272347B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-dihydroisochinolinen und von deren Säureadditionssalzen
DE1932402C3 (de) 1-Isopropyl-4-phenyl-3,4-dihydro-2(1H)chinazolinonderivate und deren Weiterverarbeitung zu 1-Isopropyl-4-phenyl-2(1H)chinazolinonen
DE1620549A1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen
AT219041B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Tetrahydroisochinolin-Derivaten
CH496714A (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 1,3,4,5-Tetrahydrobenzodiazepins
AT273970B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, in 1-Stellung mit einem 3- oder 4-Pyridylrest substituierten, 3,3-disubstituierten 3,4-Dihydroisochinolinen
AT238209B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 4-Oxo-1, 2, 3, 4-tetrahydro-chinazoline, deren Säureadditionssalzen und quaternären Ammoniumverbindungen
AT275525B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-dihydroisochinolinen und von deren Salzen
DE1470065C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Chinolizinderivaten
AT253131B (de) Verfahren zur Herstellung enantiomerer Verbindungen aus der Dehydroemetin-Reihe
AT269136B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isoxazolylpyridiniumsalzen
AT273132B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Säureaddtionssalzen
DE1695921A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(2-Pyridyl)-3,4-dihydro-isochinolinen
CH397682A (de) Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Verbindungen
DE1545721C (de) Verfahren zur Herstellung von 1 (2 Alkyl 4 ammo 5 pyrimidyl methyl) pyri dinium Verbindungen
AT256107B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aza-dibenzo-cycloheptenderivaten
AT238174B (de) Verfahren zur Herstellung von N-(2,3-Dimethylphenyl)-anthranilsäure und deren Salzen
DE1445875C (de) ( ) 2 Dehydroemetinverbindungen und ein Verfahren zu deren Herstellung
AT273129B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Säureaddtionssalzen
DE2539364A1 (de) Verfahren zur herstellung von piperidinsulfamylharnstoffen
CH498119A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dihydro- und Tetrahydro-1-pyridyl-isochinolinen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased