CH500164A - Verfahren zur Herstellung von 1-Phenoxy-2-aminoalkanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Phenoxy-2-aminoalkanen

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CH500164A
CH500164A CH1606367A CH1606367A CH500164A CH 500164 A CH500164 A CH 500164A CH 1606367 A CH1606367 A CH 1606367A CH 1606367 A CH1606367 A CH 1606367A CH 500164 A CH500164 A CH 500164A
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CH
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halogen
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alkyl
hydrogen
group
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Application number
CH1606367A
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Inventor
Otto Dr Thomae
Herbert Dr Koeppe
Gerhard Dr Ludwig
Anton Dr Mentrup
Zeile Karl Dr Prof
Original Assignee
Boehringer Sohn Ingelheim
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D317/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D317/08Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3
    • C07D317/44Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D317/46Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D317/48Methylenedioxybenzenes or hydrogenated methylenedioxybenzenes, unsubstituted on the hetero ring
    • C07D317/62Methylenedioxybenzenes or hydrogenated methylenedioxybenzenes, unsubstituted on the hetero ring with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to atoms of the carbocyclic ring
    • C07D317/64Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   1-Phenoxy-2-aminoalkanen   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Verbindungen und ihren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen mit appetithemmender Wirkung.



   Diese Verbindungen entsprechen der Formel I
EMI1.1     
 worin R1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen, R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen,   R    die Nitrilogruppe und R4 Wasserstoff oder   R3    und   R4    zusammen eine 3,4-Methylendioxygruppe bedeuten.



   Die Verbindungen der Formel I werden erhalten, indem man eine Verbindung der Formel II
EMI1.2     
 worin M Wasserstoff oder ein Kation, vorzugsweise ein Alkalimetallion, bedeutet, mit einer Verbindung der Formel III    ZCH--R1,    III worin Z die Gruppe
EMI1.3     
 wobei X dem Rest eines reaktionsfähigen Esters, beispielsweise einem Halogenatom wie Chlor oder Brom entspricht, oder die Gruppe
EMI1.4     
 worin   R2    vorzugsweise Wasserstoff ist, bedeutet, umsetzt.



  Die Ausgangsmaterialien der Formel III können nach Methoden dargestellt werden, wie sie beispielsweise im britischen Patent Nr. 765 849 oder in  Houben-Weyl  4. Auflage (1958) Bd.   XI/2,    S. 228-230 beschrieben sind.



   Die Verbindungen der Formel I besitzen ein asymmetrisches C-Atom mit Bindung an die Aminogruppe und kommen daher in optisch aktiven Formen und als Racemate vor. Die Racemate können auf üblichem Wege, z. B. mittels   D-3-Bromcampher-8-sulfonsäure    oder Dibenzoyl-D-Weinsäure, in ihre optischen Antipoden aufgespalten werden. Ein weiterer Weg zur Herstellung optisch aktiver Verbindungen der Formel I ist (falls möglich) die Verwendung optisch aktiven Ausgangsmaterials.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen l-Phenoxy-2-aminoalkane der Formel I können in üblicher Weise in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze überführt werden. Geeignete Säuren sind z. B. Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Maleinsäure, Essigsäure, Oxalsäure, Milchsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure und Methansulfonsäure.



   Die Verbindungen der Formel I bzw. ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze haben wertvolle therapeutische Eigenschaften. Sie entfalten insbesondere eine starke appetitzügelnde Wirkung. Im Gegensatz zu den ähnlich aufgebauten Verbindungen des britischen Patents Nr. 1   348    geht diese Wirkung mit einem fast völligen Fehlen zentralerregender Eigenschaften einher, was für die Verwendung als Appetitzügler wertvoll ist.



  Als besonders wertvoll haben sich solche Verbindungen herausgestellt, bei denen R4 Wasserstoff und   R3    eine   Nitrilgruppe ist, insbesondere das   1-(4'-Nitrilophenoxy)-    2-äthylaminopropan und das   1-(4'-Nitrilophenoxy)-2-iso-    propylaminopropan bzw. die physiologisch verträglichen Säureadditionssalze dieser Verbindungen.



   Als Einzeldosis für orale Anwendung der erfindungsgemäss erhältlichen Substanzen bzw. von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalze werden 1-250, vorzugsweise 10-100 mg, vorgeschlagen, wobei man auch eine Kombination mit anderen pharmakologisch wirksamen Substanzen, z. B. Tranquilizern vom Benzodiazepin-, Phenothiazin- oder Carbamattyp, Laxativa oder Sedativa, vornehmen kann. Auch mehrere Substanzen der Formel I können ohne Bedenken miteinander kombiniert werden. Die Verarbeitung zu den üblichen pharmazeutischen Anwendungsformen erfolgt auf bekannte Weise unter Heranziehung der üblichen galenischen Hilfsstoffe.



   Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung der Erfindung.



   Beispiel
1-(3',4'-Methylendioxyphenoxy)-2-aminopropan- HC1
Zu einer Lösung von 57,8 g (0,42 Mol) 3,4-Me   thylendioxyphenol    in 200 ml siedendem Chloroform wurden 8,3 g (0,14 Mol) 2-Methyläthylenimin (in 50 ml Chloroform gelöst) tropfenweise während einer halbstündigen Periode zugegeben, während die Lösung mechanisch gerührt wurde. Anschliessend wurde noch 3 Stunden am Rückfluss gekocht, dann das Chloroform abgezogen und der Rückstand einer fraktionierten Destillation unterworfen. Die Hauptfraktion wurde gesammelt und mit 5   der    HC1 behandelt. Anschliessend wurde ausgeäthert.



  Die   Ätherlösung    wurde mit 5   zeiger    NaOH alkalisch gemacht und die freie Base nochmals mit Äther extrahiert.



  Anschliessend wurde der Äther abdestilliert, der verbleibende ölige Rückstand mit ätherischer Salzsäure versetzt, das ausfallende Hydrochlorid abgesaugt und aus Methanol/Äther umkristallisiert. Fp: 1970 C.



   Analog diesem Beispiel können folgende Verbindungen hergestellt werden:
F. des
R1 R2 R3   Rç    Hydrochlorids   C H   CII      3"WO-CH2-    0- 150-152 H   C2H5      3,4-O-CH2-    0- 174 H   C7      3,O-CH    0- 126-128 H iC3H7 3,4-O-CH2- 0- 149-150 H CH3   4-CN    H 134-137 H   C7    4-CN H 137-139 H   iC3Hz      FCN    H 180-182 H   CH5    2-CN H 182-183 H iCH7 2-CN H 188-190 H   C7    2-CN H 152-153 H   iC1H7    3-CN H   20: 

  :206   
H CH3 3-CN H 191-192 H   CH3    2-CN H 173-175
F. des R1 R2 R3 R4 Hydrochlorids oC H C2H5 3-CN H 178-179 H   C1H7    3-CN H 155-156 H   C0H1      VCN    H 145 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Verbindungen der Formel I EMI2.1 worin R1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen, R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, R die Nitrilogruppe und R4 Wasserstoff oder R1 und R4 zusammen eine 3,4-Methylendioxygruppe bedeuten sowie von deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II EMI2.2 worin M Wasserstoff oder ein Kation bedeutet, mit einer Verbindung der Formel III ZCHR1 , III worin Z die Gruppe EMI2.3 wobei X dem Rest eines reaktionsfähigen Esters entspricht, oder die Gruppe EMI2.4 bedeutet, umsetzt.
    UNTERANSPRliSCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen der Formel I durch Umsetzung mit einer Säure in die entsprechenden Säureadditionssalze überführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen der Formel I in ihre optischen Antipoden spaltet.
CH1606367A 1966-11-18 1967-11-16 Verfahren zur Herstellung von 1-Phenoxy-2-aminoalkanen CH500164A (de)

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