CH502337A - Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate

Info

Publication number
CH502337A
CH502337A CH1838768A CH1838768A CH502337A CH 502337 A CH502337 A CH 502337A CH 1838768 A CH1838768 A CH 1838768A CH 1838768 A CH1838768 A CH 1838768A CH 502337 A CH502337 A CH 502337A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydroxy
methylindole
acid
indole
formula
Prior art date
Application number
CH1838768A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Troxler
Albert Dr Hofmann
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH133865A external-priority patent/CH453363A/de
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Priority to FR75181073A priority Critical patent/FR96640E/fr
Priority to FR183299A priority patent/FR353F/fr
Priority to SE716469A priority patent/SE340455B/xx
Priority to GB2658169A priority patent/GB1260907A/en
Priority to SU1336088A priority patent/SU469248A3/ru
Priority to BG012396A priority patent/BG17007A3/xx
Priority to CS399869A priority patent/CS159759B2/cs
Priority to IE76869A priority patent/IE33458B1/xx
Priority to BG016516A priority patent/BG17569A3/xx
Priority to BE734126D priority patent/BE734126A/fr
Priority to AT540569A priority patent/AT303025B/de
Priority to AT112671A priority patent/AT317199B/de
Priority to NL6908688A priority patent/NL167957C/xx
Priority to AT112571A priority patent/AT316542B/de
Priority to ZA694032A priority patent/ZA694032B/xx
Priority to OA53631A priority patent/OA135E/xx
Priority to RO6023369A priority patent/RO56162A/ro
Publication of CH502337A publication Critical patent/CH502337A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/08Indoles; Hydrogenated indoles with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms, directly attached to carbon atoms of the hetero ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer   Indolderlvate   
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der Formel I (siehe   Formeiblatt),    worin R1 Wasserstoff oder Methyl bedeutet, sowie ihrer Salze mit anorganischen oder organischen Säuren.



   Erfindungsgemäss gelangt man zu den neuen Verbindungen der Formel I und ihren Säureadditionssalzen, indem man 4-Hydroxy-2-methylindol in alkalischem Milieu und unter Sauerstoffausschluss mit Epichlorhydrin oder Epibromhydrin umsetzt, die   Reaktions-    produkte mit Aminen der Formel II oder IIa, worin R1 obige Bedeutung besitzt, umsetzt und hierauf eine allfällige Benzylgruppe abspaltet und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen durch Umsetzung mit anorganischen oder organischen Säuren in die entsprechenden Salze überfährt.



   Die Herstellung der neuen Verbindungen der Formel I und ihrer Salze -kann z. B. folgendermassen durchgeführt werden: Das 4-Hydroxy-2-methylindol wird in Form eines   Alkalimetall-    oder Ammoniumsalzes eingesetzt, vorzugsweise als Natriumsalz. Hierzu wird es in eine äquimolare Lösung von Alkalihydroxyd oder Ammoniak in Wasser, niederer Alkanolen, Dioxan/Wasser usw. eingetragen oder in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, wie z. B.



  Benzol oder Toluol, mit der äquimolaren Menge eines Alkalimetallalkoholats, -amides oder   zhydrides    umgesetzt. Nach einer anderen Ausführungsform verdampft man die alkoholische Lösung eines Alkalimetallsalzes des 4-Hydroxy-2-methylindols zur Trockne und suspendiert den Rückstand in einem inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Dimethoxyäthan. Die Lösung bzw.



  Suspension des 4-Hydroxy-2-methylindol-Salzes versetzt man nun mit   1-5    Äquivalenten von   Epi1ohyrin    oder Epibromhydrin und rührt das Gemisch   während    längerer Zeit, z. B.   1S24    Stunden, bei Raumtemperatur. Das 4-Hydroxy-2-methylindol ist in alkalischem Milieu äusserst oxydationsempfindlich, weshalb auf strikten Sauerstoff-Ausschluss geachtet werden muss; die vorstehend beschriebenen Massnahmen erfolgen daher vorzugsweise in einer Stickstoffatmosphäre.



   Zur Aufarbeitung kann man das   Reaktionsgem,isch    mehrmals zwischen Wasser und einem damit nicht mischbaren organischen Lösungsmittel, wie Methylenchlorid, ausschütteln und hierauf die organischen Phasen abtrennen, trocknen (z. B. über Magnesiumsulfat) und eindampfen.



   Die erhaltenen Produkte werden nun während ca.



     1S25    Stunden mit Aminen der Formel II oder IIa auf   4W120     erwärmt. Der Zusatz eines säurebindenden Mittels, z. B. einer anorganischen Base, wie Kaliumcarbonat, einer tertiären organischen Base, wie Pyridin, Triäthylamin usw., oder auch eines Überschusses der eingesetzten Aminokomponente, kann vorteilhaft sein, ist jedoch nicht notwendig. Verwendet man als Aminokomponente eine Verbindung der Formel II,   d. h.   



  Isopropylamin oder tert.-Butyl-amin so erfolgt die Umsetzung - wegen des niedrigen Siedepunktes dieser   Amine - in    einem höher siedenden Lösungsmittel, wie Dioxan, Benzol, Toluol usw., und/oder in einem Druckgefäss. Verwendet man als Aminokomponente eine Verbindung der Formel IIa, d. h. N-Benzyl-isopropylamin oder N-Benzyl-tert.butylamin, so kann die Umsetzung bei Normaldruck und ohne Lösungsmittel erfolgen; vorzugsweise arbeitet man in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie Dioxan, Benzol, Toluol usw.



   Nach beendeter Umsetzung kann man z. B. das Reaktionsgemisch eindampfen, den Rückstand zwischen wässeriger Säure, z. B. 1 N Weinsäure und einem damit nicht mischbaren organischen Lösungsmittel, wie Essigester, ausschütteln, die saure wässerige Phase   alkalisoh    stellen, z. B. mit wässeriger Alkalihydroxydlösung, die  freigesetzten basischen Produkte in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Methylenchlorid, aufnehmen und schliesslich die abgetrennte und getrocknete organische Phase unter vermindertem Druck eindampfen.



   Die Abspaltung einer allfälligen Benzylgruppe erfolgt z. B. durch Hydrierung in   Gegenwart    eines Palladiumkatalysators in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Essigester, Aethanol usw. Nach beendeter Hydrierung kann man zur Aufarbeitung den Katalysator abfiltrieren und das Filtrat zur Trockne eindampfen.



   Die erhaltenen Indolderivate der Formel I können als freie Basen oder in Form ihrer Salze nach   bekannter    Methoden gereinigt werden, z. B. durch Kristallisation aus geeigneten Lösungsmitteln, wie Essigester, niedere Alkanole usw. Sie stellen kristalline oder ölige Stoffe dar, welche in Wasser praktisch unlöslich, in den meisten organischen Lösungsmitteln und in wässerigen Lösungen organischer oder anorganischer Säuren dagegen mässig bis gut löslich sind. Mit   Idem    Keller-Reagens (Eisen-III-chlorid enthaltender Eisessig und konz.



  Schwefelsäure) und dem Van Urk-Reagens (p   Dimethylaminobenzaidehyd    und verd. Schwefelsäure) geben sie im allgemeinen charakteristische Färbungen.



  Mit anorganischen Säuren, wie Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff, Schwefelsäure, usw., oder mit organischen Säuren, wie Oxalsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Weinsäure, Benzoesäure, Methan-, Aethan oder p-Toluolsulfonsäure, N-Cyclohexylsulfaminsäure usw., bilden sie stabile, meist wasserlösliche Salze, deren Herstellung ebenfalls von der vorliegenden Erfindung   umfasst    wird.



   Das als Ausgangsprodukt benötigte 4-Hydroxy-2methylindol kann z. B. wie folgt hergestellt werden: Man führt 4-Benzyloxyindol-2-carbonsäure über das Säurechlorid in das entsprechende   Dimethylamid    über, reduziert dieses mit Lithiumaluminiumhydrid zu 4-Benzyl   oxy-2-dimethylaminomethylindol,    welches man mit Methylhalogenid quartärisiert. Durch Erhitzen mit wässeriger Natriumcyanidlösung gewinnt man hieraus 2   Cyanomethyl-4 benzyloxy-indol,    hydrolysiert dieses und decarboxyliert die erhaltene Säure; die Benzylgruppe wird hydrogenolytisch abgespalten. Das obige 4-Benzyl   oxy-2-dimethylaminomethylindol    kann auch direkt zu 4   llydroxy-2-methylindol    hydriert werden.



   Die neuen Verbindungen der Formel I, d. h. das 4 (2-Hydroxy-3- isopropylaminopropoxy)-2- methylindol, und das   4-(2-Hydroxy-3-tert.butylaminopropoxy)-    2methylindol, sind im Hauptpatent nicht spezifisch   ;be-    schrieben worden. Sie zeichnen sich durch interessante pharmakodynamische Eigenschaften aus und können daher als Heilmittel verwendet werden.

  Sie hemmen am spontanschlagenden isolierten Meerschweinchenvorhof in Konzentrationen ab   10-9    g/ml resp. 3 x   109    g ml die frequenzsteigernde und amplitudenvergrössernde Wirkung von Adrenalin und führen an der narkotisierten Katze sowie am narkotisierten Hund in Dosen ab   420 ,ug/kg    zu einer starken Hemmung der durch Isoproterenol   [1-(3,4-Dihydroxyphenyl)-      2-isopropyla-    minoäthanol] bedingten   Tachycardie    und Blutdrucksenkung. Die Verbindungen besitzen demnach eine ausgeprägte   Blockerwirkung    auf die adrenergischen   B-Rezep    toren und sind in dieser Hinsicht den im Hauptpatent spezifisch beschriebenen Verbindungen überlegen.

  Sie zeigen auch ein besonders günstiges Verhältnis zwischen p-blockierender und negativ inotroper Wirkung.



   Die neuen Verbindungen der Formel I eignen sich insbesondere zur Prophylaxe und Therapie von Koronarerkrankungen, insbesondere der Angina pectoris, zur Behandlung des   hyperkinetischen    Herzsyndroms und der muskulär-hypertrophen   subvalvülären    Aortenstenose sowie zur Prophylaxe und Therapie von Herz-Rhythmusstörungen und tachycarden Zuständen.



   Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt ca.



     0,005-05 mg/kg    und wird zweckmässig in   3    Einzeldosen verabreicht. Für grössere Säugetiere liegt die Gesamtdosis pro Tag im Bereich von 0,5-50 mg; die Einzeldosen für perorale Verabreichung können etwa 0,2-10 mg betragen.



   Als Heilmittel können die neuen Verbindungen der Formel I bzw. ihre wasserlöslichen, physiologisch verträglichen Säureadditionssalze allein oder in entsprechenden Arzneiformen, wie Tabletten, Dragees, Suppo   sitorien,    Injektionslösungen usw., enteral bzw. parenteral verabreicht werden. Ausser den üblichen anorganischen oder organischen pharmakologisch indifferenten Hilfsstoffen, wie Milchzucker, Stärke, Talk, Stearinsäure, Wasser, Alkoholen, natürlichen oder gehärteten Ölen und Wachsen und dergleichen, können diese Zubereitungen auch geeignete   Konservierungs-.    Stabilisierungsoder Netzmittel, Lösungsvermittler, Süss- oder Farbstoffe, Aromantien usw. enthalten.

  In den nachfolgenden Beispielen, welche die Erfindung näher erläutern ihren Umfang aber in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden. ohne Korrekturen.



   Beispiel 1   4-(2-Hydroxy-3-isopropylaminopropoz:y)-    2-methylindol
Eine Lösung von 3,1 g Natriumhydroxyd in 150 ml Wasser wird unter Stickstoffatmosphäre und unter Rühren mit 11,6 g 4-Hydroxy-2-methylindol und anschliessend mit 12,4 ml Epichlorhydrin versetzt. Man rührt während 24 Std. bei Raumtemperatur weiter, extrahiert das Reaktionsgemisch 4 mal mit Methylenchlorid und dampft die vereinigten, über Magnesiumsulfat getrockneten organischen Schichten unter vermindertem Druck ein.



   Der verbleibende Rückstand wird in 150 ml Dioxan und 50 ml Isopropylamin aufgenommen und während 6 Std. zum Sieden erhitzt. Man dampft unter vermindertem Druck zur Trockne ein, schüttelt den Rückstand 4 mal zwischen Essigester und 1 N wässeriger Weinsäurelösung und versetzt hierauf die vereinigten weinsauren Phasen bis zur alkalischen Reaktion mit 5 N Natronlauge. Nun schüttelt man die alkalische Lösung 6 mal mit Methylenchlorid aus, trocknet die vereinigten Auszüge über Magnesiumsulfat und verdampft das Lösungsmittel im Vakuum. Der ölige, zähe Rückstand lässt sich aus Essigester kristallisieren; Smp. der im Titel genannten Verbindung   95-970.   

 

  Keller'sche Farbreaktion (0,2 mg):   grauvioiett.   



  Van Urk'sche Farbreaktion (1 mg): rotbraun.



   Das als Ausgangsprodukt benötigte 4-Hydroxy-2methylindol (Smp.   1121150,    aus Benzol/Essigester) erhält man durch Hydrierung von   4-Benzyloxy-2 dime-    thylaminomethylindol (Smp.   117-120",    Drusen aus Benzol) in Gegenwart eines Palladium-Katalysators (5 O/o auf Aluminiumoxyd).  



   Beispiel 2 4-(2-Hydroxy-3-isopropylaminopropoxy)2-methylindol
Man verfährt wie in Beispiel 1 beschrieben, verwendet aber an Stelle von Epichlorhydrin   Epibromhydrin.   



  Man erhält die im Titel genannte Verbindung, welche mit dem gemäss Beispiel 1 hergestellten Produkt   iden-    tisch ist; Smp.   95-970,    nach Kristallisation aus Essigester.



   Beispiel 3 4-(2-Hydroxy-3-tert.butylaminopropoxy)2-methylindol
Eine Lösung von 3,1 g Natriumhydroxyd in 150 ml Wasser wird unter Stickstoffatmosphäre und unter Rühren mit 11,6 g   4-Hydroxy2-methylindol    und anschliessend mit 12,4 ml Epichlorhydrin versetzt. Man rührt während 24 Std. bei Raumtemperatur weiter, extrahiert das Reaktionsgemisch 4 mal mit Methylenchlorid und dampft die vereinigten, über Magnesiumsulfat getrockneten organischen Schichten unter vermindertem Druck ein. 14,6 g des   halbkristaliinen    Rückstandes werden in 100 ml Dioxan und 21 g tert. Butylamin aufgenommen und während 16 Std. zum Sieden erhitzt. Man dampft unter vermindertem Druck zur Trockne ein schüttelt den Rückstand 4 mal zwischen Essigester und 1 N Weinsäurelösung und versetzt die vereinigten weinsauren Phasen bis zur alkalischen Reaktion mit 5 N Natronlauge.

  Nun schüttelt man die alkalische Lösung 4 mal mit Methylenchlorid aus, trocknet die Auszüge über Magnesiumsulfat und verdampft das Lösungsmittel im Vakuum. Das ölige Rohprodukt wird nun mit Benzol + 1   o/o    Methanol durch 150 g Aluminiumoxyd filtriert, das Filtrat eingedampft und das verbleibende   4 < 2-    Hydroxy-3-tert.butylaminopropoxy)- 2-methylindol aus Essigester kristallisiert. Smp.   131133O.   



  Keller'sche Farbreaktion (0,2 mg): violett.



  Van Urk'sche Farbreaktion (1 mg): rot.



   Beispiel 4 4-(2-Hydroxy-3-tert. butylaminopropoxy)2-methylindol
Man verfährt wie in Beispiel 3 beschrieben, verwendet aber an Stelle von Epichlorhydrin Epibromhydrin.



     Man    erhält die im Titel genannte Verbindung, welche nut dem gemäss Beispiel 3 hergestellten   Produkt ,iden    tisch ist; Smp.   131-1330,    nach Kristallisation aus Essigester.



   Beispiel 5   4-(2-Hydroxy-3-isopropylaminopropoxy)-    2-methylindol
Analog zu der für Beispiel 1 gegebenen Vorschrift setzt man 4-Hydroxy-2-methylindol in wässeriger Natriumhydroxydlösung unter Stickstoffatmosphäre mit Epichlorhydrin um rund erwärmt das Reaktionsprodukt mit N-Benzylisopropylamin in Dioxan während 6 Std.



  am Rückfluss zum    & den.    Man arbeitet das Reaktionsgemisch wie in Beispiel 1 beschrieben auf, löst 15 g des erhaltenen Produktes in 200 ml Methanol und hydriert in Gegenwart von 4 g eines Palladium-Katalysators (5   O/o    auf Aluminiumoxyd) bei Raumtemperatur bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme. Man filtriert vom Katalysator ab, dampft das Filtrat unter vermindertem Druck zur Trockne ein und kristallisiert den Rückstand aus Essigester. Man erhält die im Titel genannte Verbindung (Smp.   95-970),    welche mit dem gemäss Beispiel 1 hergestellten Produkt identisch ist.

 

   Beispiel 6 4-(2-Hydroxy-3-tert. butylaminopropoxy)2-methylindol
Man verfährt wie in Beispiel 5 beschrieben, verwendet aber an Stelle von N-Benzylisopropylamin   N-BTenzyl-    tert.butylamin. Man erhält die im Titel genannte Verbindung, welche mit dem gemäss Beispiel 3 hergestellten Produkt identisch ist; Smp.   131-133",    nach Kristallisation aus Essigester.
EMI3.1     
 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der Formel I, worin R1 Wasserstoff oder Methyl bedeutet, und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-Hydroxy-2-methyllndol in alkalischem Milieu und unter Sauerstoffausschluss mit Epichlorhydrin oder Epibromhydrin umsetzt, die Reaktionsprodukte mit Aminen der Formel II oder IIa, worin R1 obige Bedeutung besitzt, umsetzt und hierauf eine allfällige Benzylgruppe abspaltet und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen durch Umsetzung mit anorganischen oder organischen Säuren in die entsprechenden Salze überführt.
CH1838768A 1965-02-01 1968-12-10 Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate CH502337A (de)

Priority Applications (17)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR75181073A FR96640E (de) 1968-06-07 1968-12-27
FR183299A FR353F (de) 1968-06-07 1969-03-25
SE716469A SE340455B (de) 1968-06-07 1969-05-21
GB2658169A GB1260907A (en) 1968-06-07 1969-05-23 Indole derivatives
SU1336088A SU469248A3 (ru) 1968-06-07 1969-06-03 Способ получени производных индола или их солей
BE734126D BE734126A (de) 1968-06-07 1969-06-05
BG016516A BG17569A3 (bg) 1968-06-07 1969-06-05 Метод за получаване на 4-(2-хидрокси-3-изопропиламинопропокси)2- метилиндел
CS399869A CS159759B2 (de) 1968-06-07 1969-06-05
IE76869A IE33458B1 (en) 1968-11-09 1969-06-05 Indole derivatives
BG012396A BG17007A3 (bg) 1968-06-07 1969-06-05 Метод за получаване на нови индолови производни
AT540569A AT303025B (de) 1968-09-04 1969-06-06 Verfahren zur herstellung neuer indolderivate und ihrer saeureadditionssalze
AT112671A AT317199B (de) 1968-06-13 1969-06-06 Verfahren zur herstellung von neuem 4-(2-hydroxy-3-isopropylaminopropoxy)-2-methylindol und seiner saeureadditionssalze
NL6908688A NL167957C (nl) 1968-06-07 1969-06-06 Werkwijze voor het bereiden van een 4-(2-hydroxy-3-alkylaminopropoxy)-methylindool met beta-adrenergisch blokkerende werking, alsmede werkwijze voor het bereiden van een therapeutisch preparaat, en gevormd therapeutisch preparaat.
AT112571A AT316542B (de) 1968-06-13 1969-06-06 Verfahren zur herstellung neuer indolderivate und ihrer saeureadditionssalze
ZA694032A ZA694032B (en) 1968-12-10 1969-06-06 Improvements in or relating to organic compounds
OA53631A OA135E (de) 1968-09-04 1969-06-07
RO6023369A RO56162A (de) 1968-11-09 1969-06-13

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH133865A CH453363A (de) 1965-02-01 1965-02-01 Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
CH526465 1965-04-14
CH1195465 1965-08-25
CH1420665 1965-10-14
BR3061568 1968-06-07
DE19681620342 DE1620342A1 (de) 1965-02-01 1968-09-04 Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH502337A true CH502337A (de) 1971-01-31

Family

ID=27543176

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1838768A CH502337A (de) 1965-02-01 1968-12-10 Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH502337A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH472404A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
EP0082461A2 (de) Substituierte Phenoxyalkanolamine und Phenoxyalkanol-cycloalkylamine, Verfahren zu ihrer Herstellung, diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Zubereitungen und Zwischenprodukte
DE1905881C2 (de) Neue linksdrehende Indol-Derivate und ihre Säureadditionssalze, ihre Herstellung und sie enthaltende Heilmittel
CH502337A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
AT303025B (de) Verfahren zur herstellung neuer indolderivate und ihrer saeureadditionssalze
CH523884A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indol-Derivate
DE2148552A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Verbindungen
AT317199B (de) Verfahren zur herstellung von neuem 4-(2-hydroxy-3-isopropylaminopropoxy)-2-methylindol und seiner saeureadditionssalze
DE1620342A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
DE2735589A1 (de) 1-phenyl-1-methoxy-2-amino-aethan- derivate und verfahren zu ihrer herstellung
DE2506355C2 (de) Aryloxyaminobutanole, deren nicht toxische Säureadditionssalze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Präparate
CH543505A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
DE1812073A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer tricyclischer Verbindungen und neue tricyclische Verbindungen
DE963517C (de) Verfahren zur Herstellung von antipyretisch und analgetisch wirksamen, basisch substituierten Phenyldimethylpyrazolon-Derivaten
CH511839A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolverbindungen
AT203499B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Hydrazinderivaten
AT236378B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen tricyclischen Verbindungen
DE925475C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(m-Oxyphenyl)-1-oxo-2-aralkylamino-propanen
CH415601A (de) Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Propanolen und daraus durch Wasserabspaltung erhältlichen Alkenylaminen
DE881663C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(p-Oxyphenyl)-2-(ª‡-methyl-ª†-phenyl-propylamino)-propanen
AT367742B (de) Verfahren zur herstellung von neuen substituierten 3-(3&#39;-amino-2&#39;-hydroxypropoxyphenyl)-acrylsaeure derivaten sowie deren saeureadditionssalzen
AT229297B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basisch substituierten Diphenylalkanderivaten und ihren Salzen
CH508624A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
AT210886B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Diphenylcarbinolestern und deren Salzen
AT235283B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolverbindungen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased