CH509900A - Klemmapparat für Einseil-Umlaufbahn mit an das Seil kuppelbaren Transportgeräten - Google Patents

Klemmapparat für Einseil-Umlaufbahn mit an das Seil kuppelbaren Transportgeräten

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Publication number
CH509900A
CH509900A CH1460369A CH1460369A CH509900A CH 509900 A CH509900 A CH 509900A CH 1460369 A CH1460369 A CH 1460369A CH 1460369 A CH1460369 A CH 1460369A CH 509900 A CH509900 A CH 509900A
Authority
CH
Switzerland
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cable
clamping
clamping device
control
spring
Prior art date
Application number
CH1460369A
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English (en)
Inventor
Wallmannsberger Georg Ing Dr
Original Assignee
Wallmannsberger Georg Ing Dr
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description


  
 



  Klemmapparat für Einseil-Umlaufbahn mit an das Seil kuppelbaren Transportgeräten
Bisher bekannt gewordene Klemmapparate für Einseil-Umlaufbahnen mit an das Seil kuppelbaren Transportgeräten benützen vorwiegend Kniehebel, oder auch schräge Langschlitze, um den erforderlichen Anpressdruck an der   Seilklemme    herzustellen. Dabei wird meist das Kabinengewicht - mit oder ohne Nutzlast - als Kraftquelle herangezogen. Der Hauptnachteil dieser Ausführung besteht nun darin, dass es nie möglich war, den tatsächlichen Klemmendruck während der Ausfahrt des Transportgeräts zu messen.

  Man beschränkte sich daher auf die Verwendung von Klemmen-Bremseinrichtungen am auslaufenden Transportgerät, womit man aber nur einen Bruchteil der erforderlichen Abziehkraft der   Seilklemme    prüfen konnte, sollte das ständig umlaufende Zugseil bei diesem Vorgang nicht in arge Schwingungen versetzt werden.



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klemmapparat für Einseil-Umlaufbahn und dieser weist eine feststehende Klemmbacke und zwei verschiebbare Gegenbacken auf. Zur Erzielung der erforderlichen Klemmkraft steht jede der   verschiebbarenGegenbackenunterder    Einwirkung eines getrennten Federspeichers. Die Steuerung erfolgt mit getrennt angeordneten Steuerorganen, die als zweiarmige Hebel ausgebildet sein können die vorzugsweise an ihrem längeren Ende Steuerrollen tragen. Da der Klemmdruck stets der damit erzeugten Abziehkraft proportional ist, so kann dessen selbsttätige Kontrolle während der Wagenausfahrt unter Zuhilfenahme einer geeichten Wägevorrichtung erfolgen.



  Diese kann beispielsweise als Wägeschablone ausgebildet sein, die aus der Steuerschiene nach unten vorragt, so dass die Steuerrolle beim Einkuppelvorgang an der Wägevorrichtung abläuft.



   Ist beispielsweise die Klemmkraft an der Seilklemme und damit der proportionale Hebeldruck an der Steuerrolle zu klein, so wird diese von der nicht zurückweichenden Wägeschablone der Wägevorrichtung nach abwärts gedrückt. Sie gelangt dadurch in den Bereich eines schwenkbaren, den Sicherheitsstromkreis des Antriebes unterbrechenden Hebels. Bei Vorliegen der rechnerisch festgelegten Abziehkraft ist jedoch die Steuerrolle in der Lage, die geeichte Wägeschablone in der Vorbeifahrt anzuheben, wodurch der auf ausreichende Klemmkraft getestete Wagen unbehindert ausfahren kann.



   Um jedoch den Bedarf an Öffnungsarbeit der Federspeicher im Einkuppelvorgang auf ein Kleinstmass zu senken, kann eine Blockiervorrichtung vorgesehen sein, die ein Wiederschliessen der beiden Seilklemmen beim Auskuppelvorgang mit Hilfe eines Rasterhebels verhindert. Für ein selbsttätiges Ausklinken dieser Blockiervorrichtung während des Einkuppelvorgangs ist z.B. nur eine kleine Federkraft nötig, die den Rasterhebel nach Freiwerden in seine Ausgangslage zurückschwenkt.



  Beispielsweise bedarf es dazu nur eines geringen Abwätsdrückens der Steuerrollen durch die normale Steuerschiene zu Beginn des Einkuppelvorgangs.



   In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Klemmapparates, nach der Erfindung im Aufriss und Grundriss näher dargestellt. Ein auf vier Laufrollen (1) fahrbarer Rahmen (2) weist an seinem linken Ende das Gehänge (3) mit nicht dargestellter Personenkabine und in seiner ungefähren Mitte das ständig umlaufende Förderseil (4) auf. Letzteres wird durch eine feste Backe (5) und zwei waagrecht verschiebliche Gegenbacken (6) gefasst.



   Ein Zugbolzen (7) nimmt je eine Gegenbacke (6) auf und führt aussen zu einem Gelenk (8). Um die beiden Zugbolzen (7) ist je ein Federspeicher (9) gelagert, dieser kann aus einer Schraubenfeder, wie auch aus einem Federtellerpaket bestehen. An dem Gelenk (8) greift der Winkelhebel (10) mit unterem Langloch, oder  einem Zwischenlenker (11) und der Hebellagerung (12) am Gehäuse (2) an. Am oberen Ende trägt der Winkelhebel (10) die Steuerrolle (13), die in den Kuppelstellen an der Steuerschiene (14) abläuft. Die Steuerungen der beiden Federspeicher mit Winkelhebel und Steuerrolle sind somit zweifach vorhanden. Die Stationslaufschienen (15) sind strichliert angedeutet.



   Im Bereiche der Einkuppelstelle, wo das Förderseil erfasst wird, weist die Steuerschiene nach Fig. 3 einen Langschlitz (16) auf, durch welchen die Fühlschablone (17) einer Wägevorrichtung (18) etwas nach unten herausragt. Eine kippbare Blende (19) mit el. Kontakt für den Sicherheitsstromkreis umfasst die Steuerrolle (13) knapp unterhalb. Aus der Fig. 4 geht näher hervor, dass der Winkelhebel (10) an seinem Zapfen (20) durch einen Rasterhebel (21) erfasst werden kann. Dies geht durch eine zusätzliche Steuerschiene (22) vor sich. Der Rasterhebel (21) kann durch die Zugfeder (24) nach geringem Abwärtsdrücken der Steuerrolle (13) automatisch in seine seitliche linke Ruhelage einschwenken. Zwecks Stabilisierung des   Kuppelvorganges    ist rechts aussen eine Führungsrolle (23) angeordnet.



   Der   Betriebslauf    in den beiden Stationen geht, wie folgt, vor sich: A. In der Auskuppelstelle:
Ein von der Bahnstrecke kommender Wagen gelangt mit seinen vier Laufrollen (1) auf die strichliert gezeichnete Schienenanlage (15). Die in der Klemmstellung höher ausgeschlagenen Winkelhebel (10) gelangen unter die sich allmählich neigende Steuerschiene (14), wodurch die beiden Klemmbacken (6) das Förderseil (4) nach unten freigeben. Um aber die beiden Seilklemmen nicht wieder schliessen zu lassen, erfasst der durch die Schiene (22) gesteuerte Rasterhebel (21) die Zapfen (20) der Winkelhebel (10). Die beiden Seilklemmen können sich damit nurmehr einen Bruchteil des gesamten Hubweges schliessen und bleiben in dieser Lage blockiert. Der Wagen rollt weiter in die Umkehrschleife der Station und anschliessend zur Einkuppelstelle.

  Für grössere Förderleistungen wird dieser Vorgang, wie auch das Starten der Wagen, automatisiert.



  B. In der Einkuppelstelle:
Hier kommen die ausfahrenden Wagen zunächst in Berührung mit der Steuerschiene (14). In deren geringem Abwärtsverlauf wird dabei die Seilklemme (6) ge öffnet, wodurch der unter Fedenvirkung (24) stehende Rasterhebel (21) mit seinem Zapfen (20) die beiden Winkelhebel (10) völlig frei gibt. Zur folgenden Prüfung des genügenden Klemmdruckes gelangt das Fahrzeug mit seinen beiden Steuerrollen (13) unter die Fühlschablone (17) der Wägevorrichtung (18). Unter Voraussetzung einer genügenden Klemm-Federkraft wird bei jeder Wagendurchfahrt die   Fühlschablone    (17) durch die Steuerrolle (13) bis zur Steuerschienenunterkante (14) angehoben. 

  Sollte die vorhandene Klemmkraft jedoch ungenügend sein, so wird im Gegenteil die Steuerrolle (13) von der nunmehr feststehenden Fühlschablone (17) nach unten gedrückt, wodurch die schwenkbare Blende (19) ausschlägt und den Sicherheitsstromkreis des Antriebes unterbricht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Klemmapparat für Einseil-Umlaufbahn mit an das Seil kuppelbaren Transportgeräten bestehend aus einer feststehenden Klemmbacke (5) und zwei verschiebbaren Gegenbacken (6), dadurch gekennzeichnet, dass für die getrennten Federspeicher (9) der beweglichen Backen (6) auch getrennte Steuerorgane (10, 13) vorliegen, die ihrerseits zum Prüfen der vorhandenen Federkraft eine geeichte Wägevorrichtung (18) durchlaufen, wobei im Falle eines Unterschreitens der erforderlichen Klemm-Federkraft ein dabei den Sicherheitsstromkreis des Antriebes unterbrechender Hebel (19) verschwenkt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Klemmapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Auskuppelstelle gesteuerte Blockiervorrichtung (20, 21) das Wiederschliessen der beiden Seilklemmen verhindert, während im nachfolgenden Einkuppelvorgang der Rasterliebel (21) bei geringem Druck auf die Steuerrolle (13) unter Einwirkung der Feder (24) selbsttätig ausklinkt.
    2. Klemmapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine aussen, unterhalb des Steuergerätes befindliche Führungsrolle (23) den ruhigen Kuppelvorgang durch angenäherten Momentenausgleich sichert.
CH1460369A 1969-09-08 1969-09-08 Klemmapparat für Einseil-Umlaufbahn mit an das Seil kuppelbaren Transportgeräten CH509900A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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