CH510687A - Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Nitrofuryl-derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Nitrofuryl-derivaten

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CH510687A
CH510687A CH1782670A CH1782670A CH510687A CH 510687 A CH510687 A CH 510687A CH 1782670 A CH1782670 A CH 1782670A CH 1782670 A CH1782670 A CH 1782670A CH 510687 A CH510687 A CH 510687A
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oxazolidinone
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nitro
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furfurylideneamino
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CH1782670A
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Hoyle William
Peter Roberts Gordon
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Ciba Geigy Ag
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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Nitrofuryl-derivaten    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung substituierter heterocyclischer Verbin  dungen, die wertvolle pharmakologische Aktivität be  sitzen, und insbesondere Nitrofurylderivate von:     Oxazo-          lidinonen.     



  Erfindungsgemäss werden  5-Nitro-2-furfurylidenaminooxazolidinone  der Formel I  
EMI0001.0002     
    geschaffen, worin R Wasserstoff oder einen aliphati  schen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest  mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine     Alkoxyalkyl-          gruppe    mit 2 bis 11 Kohlenstoffatomen bedeutet.  



  Die Gruppe R kann beispielsweise eine Alkyl  gruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine     Alkenyl-          gruppe    mit 2 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine  Cycloalkylgruppe mit 3 his 11 Kohlenstoffatomen und  vorzugsweise 5 bis 7 Koblenstoffatomen in dem     carbo-          cyclischen    Ring sein.  



  Wenn die Gruppe R eine Alkylgruppe ist, so kann  das Alkyl beispielsweise Methyl, Äthyl, n-Propyl,     Iso-          propyl,    n-Butyl, Isobutyl, sek.-Butyl, tert.-Butyl,  n-Pentyl- Isopentyl, n-Hexyl, n-Octyl, Isooctyl oder  n-Undecyl sein.  



  Wenn die Gruppe R eine Alkenylgruppe ist, so  kann das Alkenyl beispielsweise Allyl, 2-Methallyl,  But-2-enyl (Crotyl), But-3-enyl, Pent-l-enyl,     Pent-          2-enyl,    Hex-l-enyl, Hexadienyl oder Undecylenyl sein.  



  Wenn die Gruppe R eine Cycloalkylgruppe ist,  kann das Cycloalkyl beispielsweise Cyclopropyl,     Cyclo-          butyl,    Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl,     Cyclooc-          tyl    oder Cycloundecyl sein.

      Wenn die Gruppe R eine Alkoxyalkylgruppe ist, so  kann dies beispielsweise Methoxymethyl,     Methoxy-          äthyl,    Methoxy-n-propyl, Methoxyisopropyl,     Methoxy-          n-butyl,    Methoxy-tert.-butyl, Methoxyhexyl,     Meth-          oxyoctyl,    Methoxydecyl, Äthoxymethyl, Äthoxyäthyl,  Isopropoxymethyl, tert.-Butyloxymethyl,     Decyloxyme-          thyl    oder Pentyloxyhexyl sein.  



  Verbindungen des  5-Nitro-2-furfurylidenaminooxazolidinon  der Formel (I) werden hergestellt, indem man die ent  sprechende Oxazolidinonverbindung der Formel II,  
EMI0001.0025     
    worin R die oben angegebene Bedeutung besitzt,       nitriert.     



  Die Nitrierung kann mit Salpetersäure unter Bedin  gungen durchgeführt werden, die bei der Nitrierung  von substituierten Furylderivaten üblich sind, beispiels  weise durch Umsetzung in Gegenwart eines wasserbin  denden Mittels, wobei     Glas    wasserbindende Mittel bei  spielsweise Schwefelsäure sein kann, vorzugsweise  jedoch Essigsäureanhydrid ist. Gewünschtenfalls kann  ein Anteil an Essigsäure in der Reaktionsmischung  vorliegen. Die Nitrierung wird vorzugsweise bei einer  15  C nicht überschreitenden Temperatur unter Ver  wendung von konzentrierter oder rauchender Salpeter  säure durchgeführt.

   Die Umsetzung kann beispielsweise  durchgeführt werden, indem eine Mischung von kon  zentrierter oder rauchender Salpetersäure, Essigsäure  und Essigsäureanhydrid langsam zu einer Suspension  oder Lösung des     Oxazolidinons    der Formel     (Il)    in  einer Mischung von Essigsäure und     Essigsäureanhydrid     gegeben wird, während die Temperatur bei 5 bis  15  C,     vorzugsweisse    bei etwa     iFI     C,     gehalten        wird.         Gewünschtenfalls kann die Verbindung der Formel (II)  während der Nitrierung hergestellt werden, indem die  Verbindung der Formel III  
EMI0002.0000     
    mit einem Acylierungsmittel umgesetzt wird,

   welches  die Gruppierung -CO-R enthält. Das Acylierungsmittel    kann beispielsweise eine Carbonsäure, ein     Carbonsäu-          reanhydrid    oder ein gemischtes Anhydrid oder ein Säu       ssigsäureanhy-          rechlorid    sein, ist jedoch vorzugsweise  drid oder ein anderes Carbonsäureanhydrid.  



  Die erfindungsgemässen Verbindungen der Formel  (I) zeigen wertvolle antimikrobielle Eigenschaften und  insbesondere antibakterielle, anthelminthische,     cocci-            diostatische,    trypanocide und antimalaria-Eigenschaf  ten, die in der Human- oder Veterinärmedizin von  Wert sind. Die Verbindungen sind besonders wertvoll  bei der Behandlung von Infektionen des Intestinal- und  Harntrakts. Die Verbindungen können auch dazu ver  wendet werden, um hydrophobes oder anderes organi  sches Material mit hohem Molekulargewicht, das gegen  Zerstörung durch Bakterien oder andere Mikroben  empfindlich ist, zu schützen, indem das organische  Material mit den Verbindungen kontaktiert, imprä  gniert oder in anderer Weise behandelt wird. Die Ver  bindungen finden auch Anwendung als wachstumsför  dernde Zusätze in Tierfutter.

    



  Erfindungsgemäss wird somit auch ein therapeuti  sches Mittel geschaffen, das eine gegen Mikroben wirk       i-          idenaminooxazo     same Menge eines     5-Nitro-2-furfurylidenaminooxazoli-          dinons    der Formel (I) und einen pharmakologisch ver  trägliches flüssiges Verdünnungsmittel enthält.  



  Die erfindungsgemässen pharmazeutischen Mittel  enthalten mindestens eine Verbindung der Formel (I)  als aktive Substanz zusammen mit einem     herkömm-          zwischen     lichen pharmazeutischen Träger. Der Typ des     tatsäch-          kapseln     lich verwendeten Trägers hängt in grossem Ausmass  von der beabsichtigten Anwendung ab, beispielsweise  werden für äusserliche Anwendung bei der Desinfek  tion von gesunder Haut, der Desinfektion von Wunden  und der Behandlung von Dermatosen und Affektionen  der Schleimhäute, die durch Bakterien     hervorgerufen     sind, insbesondere Salben, Pulverzubereitungen und  Tinkturen verwendet.

   Die Salbengrundlagen können  wasserfrei sein und beispielsweise aus Mischungen von  Wollfett und Weichparaffin bestehen oder sie können  aus wässrigen Emulsionen bestehen, worin die aktive  Substanz suspendiert ist. Geeignete Träger für Pulver  zubereitungen sind beispielsweise Reisstärke und an  dere Stärken, wobei das Schüttgewicht der Träger ge  wünschtenfalls erniedrigt werden kann, beispielsweise  durch Zugabe von hochdisperser Kieselsäure oder  durch Zugabe von Talk erhöht werden kann.

   Die  Tinkturen können mindestens einen aktiven Bestand  teil der Formel (I) in wässrigem Äthanol, insbesondere  45 bis 75%igem Äthanol, enthalten, dem gewünschten  falls 10 bis 2001o Glycerin zugesetzt werden     können.     Aus Polyäthylenglykol und anderen herkömmlichen  Löslichkeitspromotoren und gegebenenfalls auch Emul-    giermitteln hergestellte Lösungen können mit besonde  rem Vorteil bei der Desinfektion von gesunder Haut  verwendet werden. Die Konzentration des aktiven Be  standteils in     pharmazeutischen    Mitteln für äusserliche  Anwendung liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis  50/0.  



  Mundwässer oder Konzentrate zu ihrer Herstellung  und Tabletten zur langsamen Auflösung im Mund sind  für die Desinfektion des Mundes und Rachens geeignet.  Erstere werden vorzugsweise aus alkoholischen Lösun  gen hergestellt, die 1 bis 50/o an aktiver Substanz enthal  ten, denen Glycerin oder Geschmacksstoffe zugesetzt  werden können. Pastillen, d. h. feste Dosierungseinhei  ten, haben vorzugsweise einen relativ hohen Gehalt an  Zucker oder ähnlichen Substanzen und einen relativ  niedrigen Gehalt an aktiver Substanz, beispielsweise 0,2  bis 20 Gew.-%, und enthalten die üblichen herkömm  lichen Zusätze, wie Bindemittel und Geschmacksstoffe.  



  Feste Dosierungseinheiten, insbesondere Tabletten,  Dragees (mit Zucker überzogene Tabletten) und Kap  seln, sind für die Verwendung bei der Intestinaldesin  fektion und für die orale Behandlung von Infektionen  des Harntrakts geeignet. Diese Einheiten enthalten vor  zugsweise 10 bis 900/o der Verbindung der Formel (I),  um die Verabreichung von täglichen Dosen von 0,1 bis  2,5 g an Erwachsene oder von in geeigneter Weise ver  minderten Dosen an Kinder zu ermöglichen.

   Tabletten  und Drageekerne werden hergestellt, indem die Verbin  dungen der Formel (I) mit festen pulverförmigen Trä  gern, wie Lactose, Saccharose, Sorbit, Maisstärke, Kar  toffelstärke oder Amylopectin, Zellulosederivaten oder  Gelatinen, vorzugweise unter Zugabe von Gleitmitteln,  wie Magnesium- oder Calciumstearat oder von     Poly-          äthylenglykolen    mit geeignetem Molekulargewicht,  kombiniert werden. Drageekerne können dann überzo  gen werden, beispielsweise mit konzentrierten Zuckerlö  sungen, die auch Gummiarabikum, Talk und/oder  Titandioxyd enthalten können, oder sie können mit  einem Lack überzogen werden, der in flüchtigen organi  schen Lösungsmitteln oder Mischungen von Lösungs  mitteln gelöst ist.

   Diesen Überzügen können Farbstoffe  zugesetzt werden, beispielsweise zur Differenzierung       verschiedenen        Dosierungen.     



  und andere geschlossene Kapseln bestehen bei  spielsweise aus einer Mischung von Gelatinen und     Gly-          cerin    und können beispielsweise Mischungen der Ver  bindung der Formel (I) mit Polyäthylenglykol enthalten.  Hartgelatinekapseln enthalten beispielsweise Granulate  einer aktiven Substanz mit festen pulverförmigen Trä  gern, beispielsweise Lactose, Saccharose, Sorbit, Man  nit, Stärken, wie Kartoffelstärke, Maisstärke oder     Amy-          lopectin,    Zellulosederivate oder Gelatinen und     Magne-          siumstearat    oder Stearinsäure.  



  In allen Verabreichungsformen können Verbindun  gen der Formel (I) als einzige aktive Bestandteile vor  liegen oder sie können auch mit anderen bekannten  pharmakologisch aktiven und insbesondere antibakte  riell und/oder antimykotisch aktiven Substanzen kombi  niert sein, beispielsweise um den Anwendungsbereich  auszuweiten.

   Sie können beispielsweise mit     5,7-Dichlor-          2-methyl-8-chinolinol    oder anderen Derivaten des  8-Chinolinols, mit Sulfamerazin oder Sulfafurazol oder  anderen Sulfanilamidderivaten, mit Chloramphenicol  oder Tetracyclin oder anderen Antibiotika, mit  3,4'-,5-Tribromsalicylanilid oder anderen halogenierten       Salicylaniliden,    mit     halogenierten        Carbaniliden,    mit       halogenierten        Benzoxazalen    aller     Benzoxazolonen,    mit      Polychlorhydroxydiphenylmethanen,  mit Halogendihydroxydiphenylsulfiden,  mit 4,4'-Dichlor-2-hydroxydiphenyläther,  2',4,

  4'-Trichlor-2-hydroxydiphenyläther  oder anderen Polyhalogenhydroxydiphenyläthern, mit  bakteriziden, quaternären Verbindungen oder mit be  stimmten Dithiocarbaminsäurederivaten, wie     Tetrame-          thylthiuramidsulfid,    kombiniert werden. Es können  auch Träger verwendet werden, die selbst günstige  pharmakologische Eigenschaften besitzen, beispiels  weise Schwefel als: Pulvergrundlage oder Zinkstearat als  Komponente von Basengrundlagen.  



  Erfindungsgemäss wird auch ein Verfahren geschaf  fen, um ein organisches Material, das gegen Angriff  durch Bakterien oder andere Mikroben empfindlich ist,  zu schützen, gemäss dem man das Material mit einem  5-Nitro-2-furfurylidenaminooxazolidinon  der Formel (I) behandelt. Das organische Material kann  beispielsweise ein natürliches oder synthetisches poly  meres Material, eine Protein- oder Kohlehydratsub  stanz, eine natürliche oder synthetische Faser oder ein  daraus hergestelltes Textilmaterial sein.  



  Erfindungsgemäss wird auch ein Tierfuttermittel ge  schaffen, das ein  5-Nitro-2-furfurylidenaminooxazolidinon  der Formel (I) in einer Menge enthält, die ausreicht, um  das Wachstum des Tieres zu fördern, das mit dem Mit  tel     gefüttert    wird.  



  Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung  weiter veranschaulichen. Prozentangaben sind gewichts  bezogen, wenn nichts anderes angegeben ist.    <I>Beispiel 1</I>  a) Zu einer Lösung von 13,2 g  3-Amino-5-hydroxymethyl-2-oxazolidinon  in 100g Wasser werden 9,6 g Furfurol gegeben. Nach  dem Stehenlassen wird das Produkt gesammelt und ge  trocknet.  



  Das Produkt ist das       3-Furfurylidenamino-          5-hydroxy-methyl-2-oxazolidinon.       b) Eine Mischung von 8,2 g       3-Furfurylidenamino-          5-hydroxymethyl-2-oxazolidinon     und 50g Essigsäureanhydrid wird 1 Stunde lang zum  Rückfluss erhitzt. Die Reaktionsmischung wird zur  Trockene eingedampft und der Rückstand wird aus       Äthanol        umkristallisiert.    Das     erhaltene        Produkt        ist    das       5-Acetoxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinon.     



  c) Zu einer Mischung von 10,3g Essigsäureanhy  drid und 1,9 g konzentrierter Salpetersäure werden an  teilsweise 2,5 g       5-Acetoxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinon     unter Kühlen gegeben. Die Reaktionsmischung wird  stehengelassen und danach wird der erhaltene gelbe  Feststoff gesammelt und aus Essigsäureäthylester um  kristallisiert.  



  Als Produkt erhält man das  5     Acetoxymethyl-3-(5-nitrofurfuryliden-          amino)-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 186  C, das mit dem Produkt von  Beispiel 2 identisch     äst.       d) Zu einer Mischung von 10,3 g Essigsäureanhy  drid und 1,9 g konzentrierter Salpetersäure werden  rationenweise 2,2 g       3-Furfurylidenamino-5-hydroxy-          methyl-2-oxazolidinon     unter Kühlen gegeben. Die Reaktionsmischung wird ste  hen gelassen, wonach der erhaltene gelbe Feststoff     ge-          sammelt    und aus Äthanol     umkristallisiert    wird.  



  Das Produkt ist das       5-Acetoxymethyl-3-(5-nitro-          furfurylidenamino)-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 186  C.  



  <I>Beispiel 2</I>  Die in Beispiel 1 b) beschriebene Arbeitsweise wird  unter Verwendung von Ameisensäure anstelle von  Essigsäureanhydrid durchgeführt, wobei die Reaktions  bedingungen sonst im wesentlichen die gleichen sind.  Das so hergestellte     Zwischenprodukt    ist das       5-Formyloxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinon.     Die in Beispiel 1 c) beschriebene Arbeitsweise wird  dann unter Verwendung des       5-Formyloxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons     durchgeführt, wobei die Reaktionsbedingungen sonst im  wesentlichen die gleichen sind.  



  Das Produkt ist das       5-Formyloxymethyl-3-(5-nitro-          furfurylidenamino)-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 161' C.    <I>Beispiel 3</I>  Die in Beispiel 1 b) beschriebene Arbeitsweise wird  unter Verwendung von Propionsäureanhydrid anstelle  von Essigsäureanhydrid durchgeführt, wobei die Reak  tionsbedingungen sonst im wesentlichen die gleichen  sind.

   Das so hergestellte Zwischenprodukt ist das       3-Furfurylidenamino-5-propionyl-          oxymethyl-2-oxazolidinon.     Die in Beispiel 1 c) beschriebene Arbeitsweise wird  dann unter Verwendung des       3-Furfurylidenamino-5-propionyl-          oxymethyl-2-oxazolidinons     anstelle des     5-Acetoxymethyl-3-furfurylidenamino-          2-oxazolidinons    durchgeführt, wobei die Reaktionsbe  dingungen sonst im wesentlichen die gleichen sind.  



  Das Produkt ist das       3-(5-Nitrofurfurylidenamino)-          5-propionyloxymethyl-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 192  C.  



  <I>Beispiel 4</I>  Die in Beispiel 1 b) beschriebene Arbeitsweise wird  unter Verwendung von Buttersäureanhydrid anstelle  von Essigsäureanhydrid durchgeführt, wobei die Reak  tionsbedingungen sonst im wesentlichen die gleichen  sind. Das so hergestellte Zwischenprodukt ist das       5-Butyryloxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinon.     Die in Beispiel 1 c) beschriebene Arbeitsweise wird  dann unter Verwendung des       5-Butyryloxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons     anstelle des       5-Acetoxymethyl-3        furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons         durchgeführt, wobei die Reaktionsbedingungen sonst im  wesentlichen die gleichen sind.

    



  Als Produkt erhält man das       5-Butyryloxymethyl-3-(5-nitrofurfuryliden-          amino)-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 148  C.    <I>Beispiel 5</I>  Die in Beispiel 1 b) beschriebene Arbeitsweise wird  unter Verwendung von Valeriansäureanhydrid anstelle  von Essigsäureanhydrid durchgeführt, wobei die Reak  tionsbedingungen sonst im wesentlichen die gleichen  sind.

   Das so hergestellte Zwischenprodukt ist das       3-Furfurylidenamino-5-valeryl-          oxymethyl-2-oxazolidinon.     Die in Beispiel 1 c) beschriebene Arbeitsweise wird  dann unter Verwendung des  3-Furfurylidenamino-5     valeryl-          oxymethyl-2-oxazolidinons     anstelle des       5-Acetoxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons     durchgeführt, wobei die Reaktionsbedingungen sonst im  wesentlichen die gleichen sind.  



  Das Produkt ist das       3-(5-Nitrofurfurylidenamino)-          5-valeryloxymethyl-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 129  C.    <I>Beispiel 6</I>  Die in Beispiel 1 b) beschriebene Arbeitsweise wird  unter Verwendung von Crotonsäureanhydrid anstelle  von Essigsäureanhydrid durchgeführt, wobei die Reak  tionsbedingungen sonst im wesentlichen die gleichen  sind.

   Das so hergestellte Zwischenprodukt ist das       5-Crotonyloxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinon.     Die in Beispiel 1 c) beschriebene Arbeitsweise wird  dann unter Verwendung des       5-Crotonyloxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons     anstelle des       5-Acetoxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons     durchgeführt, wobei die Reaktionsbedingungen sonst im  wesentlichen die gleichen sind.  



  Das Produkt ist das       5-Crotonyloxymethyl-3-(5-nitrofurfuryliden-          amino)-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 181  C.    <I>Beispiel 7</I>  Die in Beispiel 1 b) beschriebene Arbeitsweise wird  unter Verwendung von Hexansäureanhydrid anstelle  von Essigsäureanhydrid durchgeführt, wobei die Reak  tionsbedingungen sonst im wesentlichen die gleichen  sind.

   Das so hergestellte Zwischenprodukt ist das       3-Furfurylidenamino-5-hexanoyl-          oxymethyl-2-oxazolidinon.       Die in Beispiel 1 c) beschriebene Arbeitsweise wird  dann unter Verwendung des       3-Furfurylidenamino-5-hexanoyl-          oxymethyl-2-oxazolidinons     anstelle des       5-Acetoxymethyl-3-furfuryliden-          amino-2-oxazolidinons     durchgeführt, wobei die Reaktionsbedingungen sonst im  wesentlichen die gleichen sind.  



  Das Produkt ist das       5-Hexanoyloxymethyl-3-(5-nitro-          furfurylidenamino)-2-oxazolidinon     mit einem Smp. = 133  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung der 5-Nitro-2-furfurylidenaminooxazolidinone der Formel I EMI0004.0026 worin R Wasserstoff, einen aliphatischen oder cycloali- phatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 11 Kohlen stoffatomen oder eine Alkoxyalkylgruppe mit 2 bis 11 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechende Oxazolidinonverbindung der Formel II, EMI0004.0029 worin R die oben angegebene Bedeutung besitzt, nitriert. II. Anwendung des Verfahrens nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxazo- lidinonverbindung der Formel II durch Acylierung einer Verbindung der Formel III ist.
    EMI0004.0033 mit einem Acylierungsmittel, das die Gruppe -COR ent hält, herstellt und die erhaltene Verbindung der Formel II nitriert. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend
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