CH512560A - Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen

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CH512560A
CH512560A CH725064A CH725064A CH512560A CH 512560 A CH512560 A CH 512560A CH 725064 A CH725064 A CH 725064A CH 725064 A CH725064 A CH 725064A CH 512560 A CH512560 A CH 512560A
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CH
Switzerland
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group
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radical
carbon atom
atom
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Application number
CH725064A
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English (en)
Inventor
Durham Rattee Ian
Andrew Waite Frederick
Anderson George De Winter
Original Assignee
Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/20Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a pyrimidine ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen
Die vorliegende Erfindung beziehti sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen, welche sich zum Färben von natürlichen und künstlichen Textilmaterialien eignen.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen neuen Azofarbstoffe enthalten an ein Kohlenstoffatom gebunden mindestens eine Gruppe der Formel:
EMI1.1     
 worin R ein Wasserstoffatom oder einen substituierten oder unsubstituierten Alkylrest oder Cycloalkylrest und T einen   1,3,5-Triazinyl;    oder Pyrimidinylrest bedeuten, welcher über ein Kohlenstoffatom des Ringes an das Stickstoffatom N gebunden ist und mindestens eine Gruppe der Formel:
EMI1.2     
 trägt, die an ein Kohlenstoffatom des 1,3,5-Triazinyloder   Pyrimidinylrestes    gebunden ist und worin Z eine Gruppe von nichtmetallischen Atomen darstellt, die zur Bildung eines 5- oder   6-gliedrigen    heterocyclischen Ringes, welcher Substituenten tragen und Bestandteil eines kondensierten Ringsystems sein kann, erforderlich sind.



   Eine jede der Gruppen der Formel I der oben definierten Art ist an ein im Farbstoff vorhandenes   Koh-    lenstoffatom gebunden. Dieses Kohlenstoffatom kann Bestandteil eines im Farbstoff vorhandenen Arylrestes oder Bestandteil einer Alkylkette, welche direkt oder über ein Brückenatom bzw. eine Brückengruppe an einen im Farbstoff vorhandenen Arylrest gebunden ist, sein. Der   Farbsltoff    kann einer beliebigen bekannten Farbstoffreihe angehören. Vorzugsweise handelt es sich um einen Farbstoff der Azoreihe, beispielsweise einen   Monozofarbstoff    oder Polyazofarbstoff, oder der Nitro-, Anthrachinon- oder Phthalocyaninreihe, wobei diese Farbstoffe gegebenenfalls mindestens eine was   serlöslich    machende Gruppe, wie z.

  B. eine Alkylsulfon-, Carbonsäure- oder Sulfamylgruppe und vorzugsweise eine Sulfonsäuregruppe, enthalten können. Ge   wünschtenlalls    kann der Farbstoff auch koordinativ gebundenes Metall, wie z.B. koordinativ gebundenes Kupfer, Chrom oder Kobalt, enthalten.



   Als Beispiele von 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ringen, wie sie durch die Formel:
EMI1.3     
 dargestellt werden, sind Furan-, Oxazol-, Pyrazol-, Se   lenazol-,    Thiophen-,   Pyran,    Pyridin-, Pyridazin- und  insbesondere Thiazolringe zu nennen. Die 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ringe können Bestandteil eines kondensierten Ringsystems, z. B. eines Chinolin-, Benzthiazol- oder Naphthothiazolringsystem, sein. Als Beispiele von in den heterocyclischen Ringen gegebenenfalls vorhandenen Substituenten kann man Alkylreste, z. B. Methylreste, sowie Halogenatome, z. B.



  Chlor, nennen.



   Das Schwefelatom, welches den heterocyclischen Ring mit dem 1,3,5-Triazin- bzw. Pyrimidinring verbindet, ist vorzugsweise an ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Ringes gebunden, das in Nachbarstellung zu einem im besagten heterocyclischen Ring vorhandenen Sauerstoff-, Schwefel-, Stickstoff- oder Selenatom steht.



   Enthält der durch T wiedergegebene 1,3,5-Triazinylrest lediglich eine Gruppe der Formel II, so kann er einen zusätzlichen Substituenten enthalten. Enthält der durch T wiedergegebene Pyrimidinylrest weniger als 3 Gruppen der Formel II, so kann er einen zusätzlichen Substituenten oder zusätzliche Substituenten enthalten.



  Als Beispiele von solchen Substituenten, welche an ein oder mehrere Kohlenstoffatome solcher Ringe gebunden sein können, kommen Halogenatome, z. B. Chlor und Brom. gegebenenfalls substituierte Mercaptogruppen, wie z. B. Methylmercapto-, Carboxymethylmercapto- und Phenylmercaptogruppen, z. B. Phenyl- und   Tolylreste.    Hydroxylgruppen, Alkoxyreste, wie z. B.



  Methoxy-,   Sithoxy-,    Propoxy- und   Butoxyreste    Aryloxyreste, wie z. B. Phenoxy-, Sulfophenoxy- und Chlorphenoxyreste, Aminogruppen, substituierte Aminogruppen z. B. Methylamino-, Äthylamino-, ss-Hy   droxyäthylamino-,    Dimethylamino-, Diäthylamino-, Di   (i-hydroxyäthyl)-amino-,    Anilino-, Sulfoanilino, Disulfoanilino-, Carboxyanilino- und Sulfonaphthylaminogruppen, Dialkyldithiocarbamylreste, z. B. Diäthyl-dithiocarbamyl- und   N-Methyl-N-äthyl- dithiocarbamylre-    ste, Nitro-, Cyan-, Thiocyan- und Sulfonsäuregruppen in Frage.



   Die durch R wiedergegebenen substituierten oder unsubstituierten Alkylreste sind vorzugsweise niedere Alkylreste, z. B.   Methyl-,    Athyl-, Propyl- und   Butylreo    ste, welche Substituenten. wie z. B. Hydroxylgruppen oder Methoxygruppen, enthalten können. Als Beispiele eines Cycloalkylrestes R kommt der Cyclohexylrest in Frage
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein primäres Amin oder die entsprechende Sulfaminsäure diazotiert und die so erhaltene Diazoverbindung mit einer Kupplungskomponente kuppelt, wobei das primäre Amin   und/odler    die Kupplungskomponente mindestens eine Gruppe der Formel 1 enthalten.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann   durchge-    führt werden, indem man Natriumnitrit einer Lösung oder Suspension des primären Amins, welches eine Aminoazoverbindung oder die entsprechende Sulfaminsäure sein kann, in einer verdünnten wässrigen Salzsäurelösung zuetzt und die so erhaltene Lösung bzw.



  Suspension der Diazoverbindung einer Lösung der Kupplungskomponente hinzufügt, worauf man den ausgefällten Farbstoff abfiltriert. Gewünschtenfalls kann man Natriumchlorid zusetzen, um eine vollständige Ausfällung des gesamten Farbstoffes sicherzustellen.



   Das in diesem Verfahren verwendete primäre Amin bzw. die entsprechende Sulfaminsäure kann irgendein Vertreter der bekannten diazorierbaren primären Amine sein, doch wird man vorzugsweise ein primäres Amin der Benzol- oder Naphthalinreihe verwenden, welches gewünschtenfalls eine Arylazogruppe enthält. Die bei diesem Verfahren zur Anwendung gelangende Kupplungskomponente kann eine beliebige bekannte Kupplungskomponente sein, vorzugsweise aber eine Kupplungskomponente der Acylacetarylid-, 5-Pyrazolon-, Phenol-, Naphthol oder Arylaminreihe.



   Die primären Amine bzw. die entsprechenden Sulfaminsäuren und Kupplungskomponenten, welche mindestens eine Gruppe der Formel 1 enthalten, lassen sich ihrers!eits herstellen, indem man das entsprechende primäre Amin bzw. die entsprechende Sulfaminsäure oder eine mindestens eine NHR-Gruppe enthaltende Kupplungskomponente mit (a) einem 1,3,5-Triazin oder Pyrimidin, welches mindestens ein Halogenatom und mindestens eine Gruppe der Formel II enthält, oder (b) einem 1,3,5-Triazin bzw. Pyrimidin, welches mindestens zwei Halogenatome trägt, und hierauf mit einer Verbindung der Formel
EMI2.1     
 worin Z die obige Bedeutung hat und W ein Wasserstoffatom oder ein Metallatom darstellt, behandelt.



   Beispiel
Eine Lösung von 9,1 Teilen des Dinatriumsalzes von 1-Amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure in 100 Teilen Wasser wird innerhalb von 30 Minuten einer Suspension von 4,65 Teilen Cyanurchlorid in einer Mischung von 30 Teilen Aceton, 50 Teilen Eis und 50 Teilen Wasser zugegeben. Das erhaltene Gemisch wird eine Stunde lang bei 0 bis   5"C    gerührt und hierauf mit einer   100/obigen    wässrigen Natriumcarbonatlösung versetzt, bis das pH der Mischung 7 beträgt. Eine Lösung von 4,75 Teilen des Natriumsalzes von 2-Mercaptobenzthiazol in 30 Teilen Wasser wird dann hinzugegeben und Natriumcarbonat zugegeben, bis das pH der Mischung zwischen 8 und 9 beträgt. 

  Das Gemisch wird dann 1 Stunde lang bei 350C gerührt, hierauf auf   0CC    gekühlt und mit einer wässrigen Lösung von diazotierter Orthanilsäure (erhalten durch Diazotieren von 4,1 Teilen Orthanilsäure in üblicher Weise) und 10 Teilen Natriumcarbonat versetzt. Das Gemisch wird 2 Stunden lang bei   OOC    gerührt, mit 40 Teilen Natriumchlorid versetzt und der ausgefällte Farbstoff abfiltriert und getrocknet.



   Wird dieser Farbstoff in Verbindung mit einer Be handlung mit einem säurebindenden Mittel auf Cellulosetextilien appliziert, so liefert er rote Farbtöne von ausgezeichneter Waschechtheit. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen, welche an ein Kohlenstoffatom gebunden mindestens eine Gruppe der Formel: EMI3.1 aufweisen, worin R ein Wasserstoffatom oder einen substituierten oder unsubstituierten Alkylrest oder Cycloalkylrest und T einen 1,3,5-Triazinyl- oder Pyrimidylrest bedeuten, welcher über ein Kohlenstoffatom des Ringes an das Stickstoffatom N gebunden ist und mindestens eine Gruppe der Formel:
    : EMI3.2 trägt, die an ein Kohlenstoffatom des 1,3,5-Triazinyloder Pyrimidylrestes gebunden ist und worin Z eine Gruppe von nichtmetallischen Atomen darstellt, die zur Bildung eines 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ringes, welcher Substituenten tragen und Bestandteil eines kondensierten Ringsystems sein kann, erforderlich sind, dadurch gekennzeichnet, dass man ein primäres Amin oder die entsprechende Sulfaminsäure diazo- tiert und die so erhaltene Diazoverbindung mit einer Kupplungskomponente kuppelt, wobei das primäre Amin undioder die Kupplungskomponente mindestens eine Gruppe der Formel I aufweisen.
CH725064A 1959-07-08 1960-07-07 Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen CH512560A (de)

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GB23446/59A GB885547A (en) 1959-07-08 1959-07-08 New dyestuffs containing triazinylamino and pyrimidylamino radicals
GB2992659 1959-09-02
CH776860A CH369427A (de) 1959-07-08 1960-07-07 Verfahren zum Färben und Bedrucken von Textilmaterialien

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