CH523271A - Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen

Info

Publication number
CH523271A
CH523271A CH118972A CH118972A CH523271A CH 523271 A CH523271 A CH 523271A CH 118972 A CH118972 A CH 118972A CH 118972 A CH118972 A CH 118972A CH 523271 A CH523271 A CH 523271A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
oxo
carbon atoms
methyl
alkyl
Prior art date
Application number
CH118972A
Other languages
English (en)
Inventor
Dukes Michael
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Priority to CH118972A priority Critical patent/CH523271A/de
Priority claimed from CH1390469A external-priority patent/CH522666A/de
Publication of CH523271A publication Critical patent/CH523271A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   s-Triazolo-[1,5-a]-pyriinidinen   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Triazolo-pyrimidinderivaten, welche Bronchospasmen zu verhindern vermögen und daher für die Behandlung von Erkrankungen, welche Spasmen und Kontraktionen der Bronchialmuskulatur zur Folge haben, wie zum Beispiel Asthma und Bronchitis, brauchbar sind. Sie verursachen ferner eine Verringerung des Fettgehaltes des menschlichen Körpers und sind daher für die Behandlung von Fettleibigkeit wertvoll.

  Einige der neuen Triazolo-pyrimidinderivate besitzen ferner sedative Wirkungen und verursachen Appetitlosigkeit, weswegen sie sich besonders eignen für die Behandlung von Fettleibigkeit und von Zuständen, bei denen man den Appetit zu zügeln beabsichtigt und/oder eine Verringerung des Gewichtes anstreben möchte. Überdies sind die neuen Triazolopyrimidinderivate als Antiallergika wirksam.



   Erfindungsgemäss werden neue Derivate von s-Triazolo   [1,5-a]-pyrimidin,    das die folgende Ringstruktur besitzt:
EMI1.1     
 und wie angegeben numeriert wird, hergestellt.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Triazolo-pyrimidinderivaten der Formel:
EMI1.2     
 worin R10 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder einen Phenylalkyl- oder (Halogenphenyl) alkylrest mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen, R2 einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis
6 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenylrest mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, R3 Wasserstoff oder ein Halogenatom oder einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eines der Symbole X und Y eine Oxo- oder Thioxogruppe und das andere der Symbole X und Y Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und der Kern, sofern X eine Oxo- oder Thioxogruppe darstellt, eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 6- und 7-Stellungen enthält und der Kern,

   sofern Y eine Oxooder Thioxogruppe darstellt, eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 5- und 6-Stellungen enthält.



   Eine besonders wertvolle Bedeutung von   R'O,    sofern dieses einen Alkylrest darstellt, ist ein solcher mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie zum Beispiel ein Methyl-, Aethyl-, n-Propyl-, Isopropyl- oder n-Butylrest. Sofern   R'O    einen Phenylalkyloder (Halogenphenyl)-alkylrest darstellt, wird ein solcher mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie zum Beispiel ein Benzyl- oder   p-Chlorbenzylrest,    bevorzugt.



   Eine besonders geeignete Bedeutung von R2, sofern dasselbe ein Alkylrest ist, ist ein solcher mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie zum Beispiel ein Methyl-, Aethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl- oder sek.-Butylrest, während eine besonders geeignete Bedeutung von R2, sofern dieses einen Alkenyl- oder Cycloalkylrest darstellt, beispielsweise ein Allyl- oder Cyclopentylrest ist.



   Eine besonders geeignete Bedeutung von R3, sofern dieses ein Halogenatom darstellt, ist ein Chlor- oder Bromatom, und sofern R3 einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest darstellt, ist eine besonders geeignete Bedeutung ein solcher mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie zum Beispiel ein Methyl-, n-Propyl-, n-Butyloder   ss-Hydroxyäthylrest.   



   Stellt X oder Y einen Alkylrest dar, so ist beispielsweise der Methylrest besonders geeignet.



   Eine bevorzugte Gruppe von erfindungsgemäss erhältlichen Triazolo-pyrimidinderivaten sind diejenigen Verbindungen, in denen   R'O    Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoff  atomen oder einen Benzyl- oder Chlorbenzylrest, R2 einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Allyl- ode: Cyclopentylrest, R3 Wasserstoff oder einen Alkyl- oder Hydro xyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X eine Oxo- oder Thioxogruppe und Y Wasserstoff oder einen Methylrest darstellen und der Kern eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 6- und 7-Stellungen enthält. Besonders bevorzugte Verbindungen dieser Gruppe sind diejenigen, bei denen R2 einen n-Propylrest, R3 einen Methylrest, X eine Oxogruppe und Y Wasserstoff bedeuten.



   Spezifische Triazolo-pyrimidinderivate, welche man erfindungsgemäss erhalten kann, werden durch die nachstehenden Beispiele erläutert; unter diesen Verbindungen zeigen die folgenden eine besonders hohe Vorbeugungswirkung gegen Bronchospasmen:
Derivate von   5-Oxo-4,5-dihydro-s-triazolo-[1 ,5-a]-pyrimi-    din sind das
2-Amino-6-methyl-4-n-propyl-,
6-Methyl-4-n-propyl-2-n-propylamino-,
2-Amino-6-methyl-4-n-butyl-,
2-Amino-6-methyl-4-allyl-,
2-Amino-7-methyl-4-n-propyl-,
2-Isopropylamino-6-methyl-4-n-propyl-,
2-Amino-4,6-di-n-propyl-,
2-Amino-6-methyl-4-sek.-butyl-,
2-Amino-6-methyl-4-cyclopentyl- und
2-Amino -6 -n-butyl-4-n-propylderivat.



   Derivate von   7-Oxo-4,7-dihydro-s-triazolo-[1 ,5-a]-pyrimi-    din sind das
2-n-Propylamino-6-methyl-4-n-propyl- und
2-Amino-4,6-di-n-propylderivat, ferner
2-Amino-6-methyl-4-n-propyl-5-thioxo-4,5 dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin.



   Verbindungen, die das Körperfett besonders wirksam verringern, sind
2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1 ,5-a]-pyrimidin    und
2-n-Propylamino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1 ,5-a]-pyrimidin.   



   Verbindungen mit besonders guter appetitzüglender Wirkung sind
2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[ 1 ,5-aj-pyrimidin,   
2-Benzylamino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    und    2-Amino-4,6-di-n-propyl-5-oxo-4,5-    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein Triazolo-pyrimidinderivat der Formel:
EMI2.1     
 worin R" einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, hydrolysiert.



   Die Hydrolyse kann zweckmässig unter alkalischen Bedingungen, beispielsweise in Gegenwart eines Alkalimetallhydroxyds, wie zum Beispiel Natriumhydroxyd, gegebenenfalls in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels, wie zum Beispie Methanol, durchgeführt werden.



   Das Ausgangsmaterial der Formel IV, worin   Rl     Wasserstoff ist, kann durch Umsetzung des entsprechenden Triazolo-pyrimidinderivates der Formel I, das eine Carbazoylgruppe in der 2-Stellung trägt, mit salpetriger Säure zum Säureazid und Umsetzung desselben mit einem Alkohol der Formel R"-OH erhalten werden.



   Das Triazolo-pyrimidinderivat, das einen   Carbazoykest    in der 2-Stellung trägt, kann erhalten werden, indem man 3   Amino-5-hydroxymethyl-1,2,4-triazol    mit einem ungesättigten Ester der Formel:
EMI2.2     
 worin R6 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, unter basischen Bedingungen zu einem Triazolo-pyrimidinderivat der Formel I umsetzt, worin R2 Wasserstoff ist und die 2-Stellung eine Hydroxymethylgruppe trägt, und diese Verbindung dann mit einem Alkylhalogenid der Formel R2-Hal alkyliert und das Produkt danach zu einem Triazolo-pyrimidinderivat der Formel I oxydiert, worin die 2 Stellung eine Carboxylgruppe trägt. Dieses Produkt wird dann verestert und der Ester mit Hydrazin behandelt, um das gewünschte 2-Carbazoylderivat zu bilden.



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung:
Beispiel 1
Eine Lösung von 3 g
2-N-Aethoxycarbonyl-N-p-chlorbenzylamino-6-methyl   
5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1 ,5-aj-pyrimidin    und
1,0 g Natriumhydroxyd in 100 cm3 Methanol wird während 50 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Die Lösung wird hierauf   mittels    verdünnter Salzsäure angesäuert und im Vakuum eingedampft.



   Der Rückstand wird mit 150 cm3 Äther und 50 cm3 Wasser geschüttelt und die ätherische Schicht abgetrennt, mit 50   cm3    Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird aus Cyclohexan   lrristallisie-    ren gelassen, wobei man
2-p-Chlorbenzylamino-6-methyl-5-oxo    4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1 ,5-aj-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 109 bis   110oC,    erhält.

 

   Beispiel 2
Eine Lösung von 5 g
2-N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino-6-methyl    5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    und
1 g Natriumhydroxyd in 50 cm3 Methanol wird während 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Das Volumen wird auf   l/3    des Eindampfens im Vakuum reduziert, worauf man 50   cm3    Wasser hinzugibt. Die erhaltene Suspension wird dreimal mit jeweils 100 cm3 Chloroform extrahiert und die Chloroformlösung hierauf getrocknet und eingedampft. Die verbleibende, feste Substanz wird zweimal aus Aethylacetat auskristallisieren gelassen, wobei man    2-Methylamino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5- dihydro-s-triazolo- [1, 5-a]-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 162 bis   164oC,    erhält.  



   Beispiel 3
Eine Lösung von
2,07 g 2-Aethoxycarbonylamino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    und
0,8 g Natriumhydroxyd in 100 cm3 Methanol wird während 48 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Hierauf wird die Lösung mittels verdünnter Salzsäure angesäuert und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird mit 100 cm3 Chloroform und 50 cm3 Wasser geschüttelt, worauf man die Chloroformschicht abtrennt, mit 25 cm3 Wasser wäscht, über Magnesiumsulfat trocknet und im Vakuum eindampft. Der Rückstand wird aus Aethyl-acetat kristallisieren gelassen, wobei man
2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-3-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 164 bis 1650C, erhält.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete
2-Aethoxy-carbonylamino-6-methyl-5-oxo     4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    wird folgendermassen erhalten:
3-Amino-5-hydroxymethyl-1,2,4-triazol vom Schmelzpunkt 188 bis   1900C    wird nach der Methode von Allen et al., J. Org.



     Chem. 24,    793 (1959)hergestellt und mit P-Methoxy-a-methylacrylsäuremethylester kondensiert, indem man 2 Tage lang in Natriumäthylat enthaltendem Aethanol auf 800C erhitzt. Beim Ansäuern wird    2-Hydroxymethyl-6-methyl-5-oxo-4,5-    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin vom Schmelzpunkt 2610C erhalten.



   Eine Lösung von 1,8 g    2-Hydroxymethyl-6-methyl-5-oxo-4,5- dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in Dimethylformamid wird mit 0,5 g Natriumhydrid (50%ige   Öldispersion)    und 3 cm3 1-Brompropan alkyliert, wobei man
2-Hydroxymethyl-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    vom Schmelzpunkt 154 bis 1560C erhält.



   Eine Lösung von 1,94 g
2-Hydroxymethyl-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in 100 cm3 Aceton wird tropfenweise unter Rühren mit 5 cm3 einer Lösung von 26,72 g Chromtrioxyd in 23 cm3 konzentrierter Schwefelsäure und Wasser (bis auf ein Volumen von 100 cm3) behandelt. Diese Suspension wird hierauf während 20 Minuten gerührt, bevor das Aceton im Vakuum bei Zimmertemperatur verdampft wird. Der Rückstand wird mit 20 cm3 Wasser gerührt und die erhaltene Suspension filtriert, worauf das feste Material mit 20 cm3 Wasser und Aceton gewaschen und hierauf aus Wasser auskristallisiert wird. Auf diese Weise erhält man
2-Carboxy-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 223 bis 2240C.



   Eine Lösung von 6,0 g
2-Carboxy-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-1 ,5-a]-pyrimidin    in 100 cm3 Methanol und 50 cm3 Chloroform wird mit einem geringen Überschuss an Diazomethan in Äther behandelt. Das Reaktionsgemisch wird eingedampft, wobei man    2-Methoxy-carbonyl-6-methyl-5-oxo-
4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-{1 ,5-a]-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 196 bis 1970C, erhält.



   Eine Lösung von 1,5 g
2-Methoxycarbonyl-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    und 1,0 cm3 Hydrazinhydrat in 50 cm3 Aethanol wird während 2 Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt und hierauf abgekühlt. Das auf diese Weise gebildete, kristalline, feste Material wird gesammelt, wobei man
2-Carbazoyl-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 211 bis 2120C, erhält.



   Eine Lösung von 50 mg
2-Carbazoyl-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5    dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in 1 cm3 Aethanol, 1 cm3 Wasser und 0,2 cm3 2-n-Salzsäure, welche eine Temperatur von OoC aufweist, wird mit 14 mg Natriumnitrit unter Rühren versetzt. Nach 15 Minuten gibt man 3 cm3 Chloroform und 3 cm3 Wasser hinzu. Die Chloroformlösung wird abgetrennt, mit 2 cm3 Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. 10 cm3 Aethanol werden der Chloroformlösung hinzugegeben und das Volumen durch kontinuierliche Zugabe von Aethanol aufrechterhalten,   wäh-    rend man die Lösung ohne Kühlrohr während 1 Stunde unter Sieden hält.



   Die Lösung wird hierauf im Vakuum eingedampft, und der Rückstand aus Cyclohexan auskristallisieren gelassen, wobei man
2-Aethoxycarbonylamino-6-methyl-5-oxo    4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1 ,5-a-pyrimidin,   
Schmelzpunkt 1730C, erhält.



   Beispiel 4
Unter Anwendung der in den vorangehenden Beispielen beschriebenen Verfahrensweisen werden durch Hydrolysieren eines Triazolo-pyrimidinderivates der Formel:
EMI3.1     
 die folgenden Produkte erhalten:
EMI3.2     
  
EMI4.1     


<tb>  <SEP> R10 <SEP> Rê <SEP> R3 <SEP> X <SEP> Y <SEP> Smp <SEP> ( C) <SEP> 
<tb> PhCH2 <SEP> n-Pr <SEP> Me <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 102 <SEP> - <SEP> 105
<tb> PhCH2 <SEP> n-Pr <SEP>    Me    <SEP> H <SEP> Oxo
<tb> n-Pr <SEP> n-Pr <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 127 <SEP> - <SEP> 128
<tb> n-Pr <SEP> n-Pr <SEP>    Me    <SEP> H <SEP> Oxo <SEP> 152 <SEP> - <SEP> 154
<tb> iso-Pr <SEP> n-Pr <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 104 <SEP> - <SEP> 106
<tb> H <SEP>    Me    <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 230 <SEP> - <SEP> 

   232
<tb> H <SEP> n-Bu <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 140 <SEP> - <SEP> 142
<tb> H <SEP> Allyl <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 208 <SEP> - <SEP> 210
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> H <SEP> Oxo <SEP>    Me    <SEP> 161 <SEP> - <SEP> 162
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> n-Pr <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 112 <SEP> - <SEP> 113
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> .n-Pr <SEP> H <SEP> Oxo <SEP> 206 <SEP> - <SEP> 208
<tb> Et <SEP> Et <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 144 <SEP> - <SEP> 145
<tb> Et <SEP> Et <SEP> H <SEP>    Me    <SEP> Oxo <SEP> 250 <SEP> - <SEP> 252
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> H <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 158 <SEP> - <SEP> 160
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> n-Bu <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 106 <SEP> - <SEP> 107
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP>    Me    <SEP> Thioxo <SEP> H <SEP> 182 <SEP> - <SEP>  

   184
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> Br <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 194 <SEP> - <SEP> 195
<tb> H <SEP> iso-Pr <SEP> Me <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 170 <SEP> - <SEP> 174
<tb> H <SEP> sek.-Bu <SEP> Me <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 108 <SEP> - <SEP> 109
<tb> H <SEP> Cyclopentyl <SEP> Me <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 162 <SEP> - <SEP> 166
<tb> n-Bu <SEP> n-Bu <SEP> Me <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 82 <SEP> - <SEP> 83
<tb> H <SEP> Me <SEP> n-Pr <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 206 <SEP> - <SEP> 207
<tb> Et <SEP> Et <SEP> Me <SEP> H <SEP> Oxo <SEP> 153 <SEP> - <SEP> 154
<tb> H <SEP> n-Pr <SEP> CH2CH20H <SEP> Oxo <SEP> H <SEP> 143 <SEP> - <SEP> 145
<tb>  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Triazolo-pyrimidinderivaten der Formel: EMI5.1 worin R'O Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder einen Phenylalkyl- oder (Halogenphenyl)alkylrest mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen, R2 einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenylrest mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, R3 Wasserstoff oder ein Halogenatom oder einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eines der Symbole X und Y eine Oxo- oder Thioxogruppe und das andere der Symbole X und Y Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und der Kern, sofern X eine Oxo- oder Thioxogruppe darstellt, eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 6- und 7-Stellungen enthält und der Kern,
    sofern Y eine Oxooder Thioxogruppe darstellt, eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 5- und 6-Stellungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Triazolo-pyrimidinderivat der Formel: EMI5.2 worin R11 einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, hydrolysiert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse unter alkalischen Bedingungen ausführt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die alkalischen Bedingungen durch das Vorhandensein eines Alkalimetallhydroxydes erzeugt.
CH118972A 1969-09-15 1969-09-15 Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen CH523271A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH118972A CH523271A (de) 1969-09-15 1969-09-15 Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH118972A CH523271A (de) 1969-09-15 1969-09-15 Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen
CH1390469A CH522666A (de) 1968-09-13 1969-09-15 Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH523271A true CH523271A (de) 1972-05-31

Family

ID=4396340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH118972A CH523271A (de) 1969-09-15 1969-09-15 Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH523271A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH648037A5 (de) Imidazo-rifamycin-derivate mit antibakterieller wirksamkeit.
DE2844292A1 (de) Pyrrolobenzodiazepine, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur behandlung von tumorerkrankungen
DE2433105C2 (de)
DE1946315C2 (de) 4,5-Dihydro-5-oxo-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen
DE1153023B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxy-pyrazolo[3,4-d] pyrimidinen
DE1966640C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 4- Hydroxy- und 4,6-Dihydroxy-pyrazolo eckige Klammer auf 3,4-d eckige Klammer zu pyrimidinen
CH624670A5 (en) Process for preparing an oxoazetidine derivative as a stereospecific intermediate for the synthesis of cephalosporins
DE2004713A1 (de) Nitrofuryl triazolo pyrimidine und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH523271A (de) Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen
AT292698B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazolo[1,5-a]pyrimidinen
DE950287C (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Halogen-2-aryl-3-oxo-2, 3-dihydro-pyridazinen
DE2430204A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2-arylas-triazin-3,5(2h,4h)-dionen
DE1795231C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Aryl-1,2-dihydro -3H-1,4-benzodiazepin-2-on-4-oxyden
CH638190A5 (de) Verfahren zur herstellung von derivaten des 1,2,4-triazolidin-2,5-dions.
DE1814082C3 (de) Herstellung und ihre Weiterverarbeitung zu Pyrazolopyrimidinen
AT358174B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 2-nied. alkyl-7-subst.-2- oder -3-cephem-4-carbonsaeure- verbindungen
DE1545947A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Iminodibenzyl-Derivaten
AT227881B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Penicillinderivaten
AT332550B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 7- (alpha-substituierten-acetamido) -3-cephem-4- carbonsaurederivaten
AT280265B (de) Verfahren zur herstellung von neuen furazanderivaten
DE2140704A1 (de) Pyrazindenvate
AT344179B (de) Verfahren zur herstellung von neuen benzodiazepinderivaten
DE1595911C (de) IH 2,3 Benzoxazin 4(3H) one und Ver fahren zu ihrer Herstellung
AT362507B (de) Verfahren zur herstellung von neuen cephalos- porinverbindungen
DE1080114B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten Cumaronen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased