CH538308A - Einrichtung zum abschnittsweisen Färben von Garn - Google Patents

Einrichtung zum abschnittsweisen Färben von Garn

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CH538308A
CH538308A CH1862171A CH1862171A CH538308A CH 538308 A CH538308 A CH 538308A CH 1862171 A CH1862171 A CH 1862171A CH 1862171 A CH1862171 A CH 1862171A CH 538308 A CH538308 A CH 538308A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
support tube
trough
carrier
mandrel
winding
Prior art date
Application number
CH1862171A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludvik Borivoj
Dvorsky Drahomir
Original Assignee
Vyzk Ustav Zuslechtovaci
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
    • D06B11/0009Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing of a yarn in wound form
    • D06B11/0016Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing of a yarn in wound form by local suction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Einrichtung zum  abschnittsweisen Färben von Garn, umfassend mindestens  einen an seinem einen Ende verschlossenen und mit seinem  anderen Ende an eine Unterdruckquelle angeschlossenen  rohrförmigen Träger, auf den eine Garnwicklung mit einem  perforierten Stützkörper aufsteckbar ist und dessen die Auf  nahmestelle für die Garnwicklung bildender Bereich perfo  riert ist, sowie mindestens ein mit einem Teil der     Oberfläche     der bei Betrieb der Einrichtung auf den     rohrförmigen    Träger  aufgesteckten Garnwicklung in Wirkverbindung     bringbares     Organ für die     Färbeflottenzufuhr.     



  Abschnittweise gefärbte Garne, unter welchen im weiteren  solche Garne zu verstehen sind, bei welchen in Längsrichtung  verschieden gefärbte Abschnitte wechseln,     finden    einen  dauernd steigenden Einsatz in der Textilindustrie, insbeson  dere in der Herstellung von Wirkwaren und Teppichen, aber  auch von anderen Artikeln. Aus derart gefärbten Garnen  lassen sich     nämlich    solche Waren herstellen, die ohne Be  drucken interessante     Mehrfarbeneffekte    aufweisen, die durch  zufällige oder gezielte     Gruppierung    von verschieden gefärbten  Abschnitte der Garne entstehen.  



  Zu den längst bekannten Verfahren zum abschnittsweisen  Färben von Garn gehören auch diejenigen, bei denen eine       Färbeflotte    nur einem Teil der     Oberfläche    einer Garnent  wicklung zugeführt und unter Wirkung eines im Hohlraum  der Garnwicklung herrschenden Unterdruckes radial ins  Innere der Garnwicklung eingesaugt wird, so dass sie nur  einen Teil der Garnwicklung durchdringt.  



  Zur     Durchführung    dieser Verfahren sind verschiedene  Einrichtungen der vorgenannten Art entwickelt worden. Ein  schwieriges Problem bei bisherigen Einrichtungen dieser Art  ist eine einfache, zuverlässige und anpassungsfähige Zufüh  rung der     Färbeflotte    einem Teil der     Wicklungsoberfläche.     Hierfür wurden bisher am meisten verschiedene Zuführungs  rohre mit verschieden gestalteten Mündungen vorgesehen, die  an die     Oberfläche    der Garnwicklung anliegen oder gegen  diese gepresst werden.

   Der Nachteil solcher Lösungen liegt  jedoch immer darin, dass dabei das Garn lokal angegriffen  und beschädigt wird, da man ohne kostspielige Massnahmen  beim     Aufwinden    der Garne nicht einen gleichen Durchmesser  aller Wicklungen einer Art erreichen und vor allem dadurch   aber auch aus anderen Gründen - nicht ein einwandfreies  Anlegen oder Anpressen solcher Zuführungsorgane auf die  Garnwicklungen sicherstellen kann. Ein  undichtes  Anlegen  oder Anpressen hat aber ein unkontrollierbares     Ausfliessen     der     Färbeflotte    und     Zerfliessen    derselben auf der Wicklungs  oberfläche und dadurch ein Beschmutzen der Garnwicklung  zur Folge.  



  Diese und weitere Nachteile der beschriebenen Einrich  tungen werden nun     erfindungsgemäss    dadurch beseitigt, dass  das Organ für die     Färbeflottezufuhr    ein offener Trog ist, der  an einen     Färbeflottespeicher    angeschlossen und unterhalb des  im wesentlichen horizontal angebrachten Trägerrohres ange  ordnet ist, und dass jedes Trägerrohr und/oder jeder Trog in  vertikaler Richtung beweglich ausgebildet ist, und dass min  destens ein Trägerrohr und ein Trog in je eine Lage     bringbar     sind, bei der eine auf das Trägerrohr aufgesteckte Garnwick  lung entweder zum Teil in den Trog eintaucht oder oberhalb  desselben gehalten wird.  



  Diese Anordnung ermöglicht nun ein Eintauchen eines  Segments der Garnwicklung in die     Färbeflotte    im Trog und  ein Durchdringen derselben durch Einsaugen durch einen  Sektor der Garnwicklung, ohne dass dabei das Garn mit  irgendeinem festen oder beweglichen Element der Einrich  tung in Berührung kommt. Durch geeignete Ausführung und  Anordnung der Perforierung des Trägerrohres in Form eines  Längsschlitzes auf seiner Unterseite und unter Anwendung  eines mit Längsschlitzen versehenen, auf dem Trägerrohr ver-    drehbar gelagerten Dornes zum Aufstecken der Garnwick  lung kann die Wirkung des im Hohlraum des Trägerrohres  herrschenden Unterdruckes auf den zu färbenden Wicklungs  sektor konzentriert werden.

   Dies ermöglicht einerseits, dass  man mit einem kleineren     Unterdruck    arbeiten kann und  anderseits, dass man die Garnwicklung nach ihrem Auf  tauchen aus der einen     Färbeflotte    ohne weiteres durch ein  faches Verdrehen des Dornes in weitere     Färbeflotten    ein  tauchen und mit diesen färben kann.     Darüber    hinaus können  bei dieser Anordnung mehrere Trägerrohre und mehrere  Tröge     karusselartig    in eine Einrichtung von hoher Leistung  zusammengestellt werden.  



  Beispielsweise     Ausführungsformen    des Erfindungsgegen  standes werden nachstehend anhand der Zeichnung näher er  läutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch eine Färbeeinheit, be  stehend aus einem Trägerrohr und einem Trog, und       Fig.    2 eine Draufsicht auf eine Färbeeinrichtung, bestehend  aus fünf Trägerrohren und drei Trögen, die     karussellartig    an  geordnet sind.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, ist über einem in     vertikaler     Richtung     hin    und her beweglichen Trog 13 mit einer Färbe  flotte 14 und einem Zuführungsrohr 15 zum Nachfüllen der  Flotte ein Trägerrohr 16 angeordnet, auf dem ein Dorn 17  zum Ausstecken einer aus einer perforierten Hülse 2 und  einer Wicklung 3 bestehenden Spule drehbar gelagert ist. Das  Trägerrohr 16 ist auf seinem einen Ende, wo der Dorn 17  gelagert ist, geschlossen, und sein Hohlraum 19 ist an eine  nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen. Auf seiner  Unterseite wo der Dorn 17 gelagert ist, ist das     Trägerrohr    16  mit einem Längsschlitz 18 versehen.

   Der Dorn 17 ist mit  mehreren Längsschlitzen 20 in Form von Sektoren versehen,  welche zum  Kuppeln  von Öffnungen der Hülse 2, die sich  gegenüber dem in den Trog einzutauchenden Bereich der  Garnwicklung befinden, an den Schlitz 18 des Trägerrohres  16 bestimmt sind. Zum Verdrehen des Dornes 17 dient eine  Scheibe 21, der     ein        Schnapper    22 zur Fixierung der jeweiligen  Lage des Dornes zugeordnet ist.  



  Die beschriebene Einrichtung arbeitet folgendermassen:  Bei der     Tieflage    des Troges 13 wird die aus der Hülse 2  und der Wicklung 3 bestehende Spule auf den Dorn 17 aufge  steckt. Nach dem Hochheben des Troges 13 und dem Ein  tauchen eines Segments der Wicklung 3 in die     Färbeflotte    14  wird diese unter Wirkung eines im Hohlraum 19 herrschen  den und sich in den Längsschlitz 18 des Trägerrohres 16 und  den     darunterliegenden    Längsschlitz 20 des Dornes 17 aus  breitenden Unterdruckes ins Innere der Wicklung 3 einge  saugt, so dass sie den dem eingetauchten Segment der Wick  lung entsprechenden Sektor der Wicklung durchdringt.

   Da  das Trägerrohr 16 mit einem einzigen Längsschlitz 18 ver  sehen ist, konzentriert sich das Einsaugen lediglich in den  unteren der Längsschlitze 20 des Dornes 17 und alle anderen  Schlitze desselben sind durch das Trägerrohr 16 abgedeckt,  so dass der Saugeffekt gegenüber dem eingetauchten Wick  lungselement maximal ist.  



  Nach einigen Sekunden, die zum Durchdringen der Färbe  flotte durch den Wicklungssektor nötig sind, wird der Trog 13  gesenkt und der Dorn 17 mit der aufgesteckten Wicklung  wird um den gewünschten Winkel verdreht, und ein anderer  Wicklungssektor wird in eine andere     Färbeflotte    getaucht.  Durch Wiederholen dieses Vorganges über den Trögen mit       Färbeflotten    verschiedener Farben wird die Garnwicklung  stufenweise gefärbt, wobei verschiedenfarbige Wicklungs  sektoren und dadurch auch verschiedenfarbige Abschnitte in  Längsrichtung des Garnes erreicht werden.  



  In dem in     Fig.    2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel  werden fünf Trägerrohre 16 und drei Tröge 13 in einem       Karussell    23 angeordnet, in dem     nicht    die Tröge, sondern die      Trägerrohre, die in einen gemeinsamen     Unterdruckkanal    24  münden, gesenkt und gehoben werden. Die Trägerrohre sind  horizontal     verdrehbar,    so dass in jedem Takt gleichzeitig drei  Wicklungen in verschiedenfarbige     Färbeflotten    eintauchen.  Diese Anordnung ermöglicht zugleich eine weitgehende Auto  matisierung einzelner Phasen in jedem Takt - Verdrehen der  Trägerrohre und der Dorne, Senken und Aufheben der Trä  gerrohre usw.

   Die manuelle Bedienung einer solchen Einrich  tung kann nur auf Abnehmen von gefärbten und Aufstecken  von neuen Garnwicklungen beschränkt werden, was beson  ders bei Kreuz- oder Raketenspulen eine hohe Produktivität  sicherstellt. Das Abnehmen sowie das Aufstecken von Garn  wicklungen kann weiter dadurch erleichtert werden, dass man  dort, wo bei jedem Takt unter den zwei Trägerrohren keine  Tröge liegen, diese Operationen ebenfalls durch eine ge  eignete Automatik besorgen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum abschnittsweisen Färben von Garn, um fassend a) mindestens einen an seinem Ende verschlossenen und mit seinem anderen Ende an eine Unterdruckquelle ange schlossenen rohrförmigen Träger, auf den eine Garnwick lung mit einem perforierten Stützkörper aufsteckbar ist und dessen die Aufnahmestelle für die Garnwicklung bildender Bereich perforiert ist, sowie b) mindestens ein mit einem Teil der Oberfläche der bei Be trieb der Einrichtung auf den rohrförmigen Träger auf gesteckten Garnwicklung in Wirkverbindung bringbares Organ für die Färbeflottenzufuhr, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Organ für die Färbeflotten zufuhr ein offener Trog (13) ist, der an einen Färbeflotten- speicher angeschlossen und unterhalb des im wesentlichen horizontal angebrachten Trägerrohres (16) angeordnet ist, und dass jedes Trägerrohr und/oder jeder Trog in vertikaler Richtung beweglich ausgebildet ist, und dass mindestens ein Trägerrohr und ein Trog in je eine Lage bringbar sind, bei der eine auf das Trägerrohr aufgesteckte Garnwicklung ent weder zum Teil in den Trog eintaucht oder oberhalb desselben gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Perforierung des Trägerrohres ein Längs schlitz (18) auf seiner Unterseite ist.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Trägerrohr (16) mit einem drehbar ge lagerten Dorn (17) zum Aufstecken einer Garnwicklung ver sehen ist, der mehrere Längsschlitze (20) in Form von Sek toren umfasst, die so angeordnet sind, dass nach einem Ver drehen des Dornes und Fixieren seiner Lage immer nur ein seiner Längsschlitze (20) mit dem Längsschlitz (18) des Trägerrohres (16) fluchtet, während die übrigen Längs schlitze (20) des Dornes (17) durch das Trägerrohr (16) abgedeckt sind. 3. Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Trägerrohr (16) horizontal verdrehbar und fixierbar ist. 4.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass mehrere an eine gemeinsame Unterdruckquelle angeschlossene Trägerrohre (16) und meh rere Tröge (13), die an Speicher für verschiedene Färbe flotten angeschlossen sind, karussellartig angeordnet sind.
CH1862171A 1969-11-03 1970-05-26 Einrichtung zum abschnittsweisen Färben von Garn CH538308A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS723169 1969-11-03
CH782270A CH532965A (de) 1970-05-26 1970-05-26 Verfahren zum abschnittsweisen Färben von auf perforierten Stützkörpern aufgewickelten Garnen

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CH538308A true CH538308A (de) 1973-06-30

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