Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Frage- und Antwort
Lernspiel, bei dem zu Fragen Auswahl-Antworten gegeben werden, mit einem Antworten-Kontrollgerät, das ein Codeor gan und einen Träger für eine Mehrzahl von unterschiedlich gekennzeichneten Einstell-Einrichtungen aufweist, wobei das mit wenigstens einer Codespur versehene Codeorgan und der Träger gegeneinander in verschiedene Positionen bringbar sind und die zur Beantwortung einer der Anzahl der Einstell-Ein richtungen entsprechende Anzahl von Fragen pro Einstellposition des Codeorgans zum Träger in wenigstens zwei Stellungen verstellbaren Einstell-Einrichtungen mit bestimmten Codespurstellen in Korrespondenz bringbar sind, sowie mit Mitteln zur Kontrolle der richtigen Einstellungen der Einstell-Einrich tungen.
Vorliegende Erfindung besteht in einer weiteren Ausgestaltung des Kontrollgeräts dieses Spieles.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Codespur des
Codeorgans aus Fenstern im Codeorgan besteht, während die
Einstell-Einrichtungen mit Kontrollfenstern versehen sind, wobei die Kontrollfenster der Einstell-Einrichtungen mit den auf ihrer den Einstell-Einrichtungen entgegengesetzten Seite beleuchtbaren Codespur-Fenstern in Korrespondenz bringbar sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein teilweise längsgeschnittenes Antworten-Kontrollgerät, bei dem die Codespur von Fenstern gebildet wird,
Fig. 2 eine teilgeschnittene Draufsicht nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Abschnitt eines Codeorgans, das aus zwei sich überdeckenden Körpern besteht, die in Codespur-Schritten gegeneinander verstellbar sind, wobei sich die Codespur aus Fenstern des oberen Codeorgan-Körpers und Fenstern des als Verstellorgan zu bezeichnenden unteren Codeorgan-Körpers zusammensetzt, und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Fig. 3.
Das Antworten-Kontrollgerät nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus dem Gehäusedeckel 1, der Bodenplatte 2, dem zweiteiligen Codeorgan 3, 4 mit oberem Codeorgan Körper 3 und unterem Verstellorgan 4 und den als Schieber ausgebildeten Einstell-Einrichtungen 5. Es enthält zusätzlich eine elektrische Kontrolleinrichtung, bestehend aus einer elektrischen Glühlampe 6, einer Batterie 7 und einem Schaltkontakt 8. Die Codespur wird von Fenstern 3a gebildet.
Zudem besitzt jede Einstell-Einrichtung ein lichtdurchlässiges Fenster 5a. Die Fenster 5a können beispielsweise dadurch gebildet werden, dass das Material an dieser Stelle so dünn ist, dass Licht durchscheinen kann. Unterhalb der Codespur Fenster 3a besitzt das Verstellorgan 4 Längsschlitze 4a.
Zur Kontrolle der Antworten einer bestimmten Fragengruppe stellt man zunächst fest, welche Serien-Nummer und welche Gruppen-Nummer die Fragengruppe besitzt. Daraufhin dreht man mittels des Drehknopfes 4b das Verstellorgan 4 so lange, bis die richtige Gruppenzahl der auf dem Umfangsbereich des Verstellorgans 4 aufgedruckten Zahlenreihe 4c durch ein nicht dargestelltes Fenster des Gehäusedeckels 1 erscheint.
In dieser Stellung wird das Verstellorgan 4 durch einen am Gehäusedeckel 1 angeordneten Rasthebel 9 gesichert. Daraufhin verdreht man mittels des Ringes 3b den oberen Codeorgan-Körper 3 so lange, bis die entsprechende Serienzahl einer an der Stelle 4e des Verstellorgans 4 aufgedruckten Zahlenreihe im Fenster 3c erscheint. Eine ungewollte Verdrehung des oberen Codeorgan-Körpers 3 gegenüber dem Verstellorgan 4 wird durch Eingreifen von federnden Nocken 4f in entsprechende Ausnehmungen des oberen Codeorgan-Körpers 3 verhindert.
Nun werden sämtliche Schieber 5 in ihre äusserste Position verschoben, in der die Fenster 5a ausserhalb der äussersten Codespurfenster 3a liegen.
Aus beispielsweise drei einer ersten Frage A zugeordneten Antworten wird die vermeintlich richtige gesucht. Das dieser Antwort zugeordnete Einstellzeichen gibt die Einstellposition für den dieser Frage entsprechenden Schieber A an. In glei , cher Weise werden sämtliche Fragen beantwortet und sämtliche Schieber positioniert. Daraufhin wird der Drehknopf 4b gegen die Druckfeder 11 nach unten gedrückt, wodurch der Lampenstromkreis über die Lampenfassung 10 und den Kontakt 8 geschlossen wird. Die Lampe 6 wird dadurch eingeschaltet und leuchtet den Raum zwischen der Bodenplatte 2 und dem Verstellorgan 4 bzw. dem oberen Codeorgan-Körper 3 aus. Bei allen richtig eingestellten Schiebern 5 sind nun die Fenster 5a beleuchtet. Bei den Schiebern 5, die entsprechend falsch beantworteter Fragen falsch positioniert wurden, bleiben die Fenster 5a dunkel.
Infolge der Verriegelungen zwischen den Schiebern 5 und dem Verstellorgan 4 an den Stellen 12 können die Schieber 5 bei eingeschaltetem Lampenstromkreis nicht verstellt werden. Die Verriegelungen bewirken weiterhin, dass ein Einstellen des oberen Codeorgan-Körpers 3 und des Verstellorgans 4 auf eine andere Fragenserie und eine andere
Fragengruppe nur dann möglich ist, wenn sämtliche Schieber wieder in ihre äussere, d.h. Null-Position, verschoben sind.
Selbstverständlich können anstelle einer zentralen Glüh lampe mehrere solcher verteilt angeordnet werden.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel kann der obere
Codeorgan-Körper 3 gegenüber dem Verstellorgan 4 verstellt werden, wodurch das Gerät auf verschiedene Serien einstellbar ist. Da sich dadurch die Codespur selbst nicht änderte, bleibt der Nachteil, dass die Einstellpositionen für die Schieber einer bestimmten Serie und Gruppe mit einer anderen Gruppe einer anderen Serie übereinstimmten. Obwohl solche Wiederholungen im allgemeinen unerkannt bleiben, ist trotzdem die Gefahr einer Entschlüsselung vorhanden, was insbesondere für solche Geräte von Nachteil ist, die im Schulunterricht eingesetzt werden sollen. Anhand der Fig. 3 und 4 ist gezeigt, wie dieser
Nachteil mit einfachen Mitteln behoben werden kann.
Der als Scheibe ausgebildete obere Codeorgan-Körper 42 ist wiederum auf einem koaxial zu diesem gelagerten, ebenfalls als Scheibe ausgebildeten Verstellorgan 41, angeordnet. Beide
Scheiben sind - wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel - um das Mass einer beliebigen Anzahl von Codespur-Schritten gegeneinander verdrehbar. Die Codespur wird ausschliesslich von Fenstern gebildet. die teilweise (41a) dem Verstellorgan 41 und teilweise (42a) dem oberen Codeorgan-Körper 42 angeformt sind. Die Codespur weist vier Einstellmöglichkeiten für die nicht dargestellten Einstell-Einrichtungen auf. Dement sprechend besitzt eine Scheibe (42) pro Codespur-Schritt ein inneres oder ein äusseres Doppelfenster. Jedes Doppelfenster könnte auch in zwei Einzelfenster aufgeteilt sein.
Der anderen
Scheibe (41) sind dagegen pro Codespur-Schritt zwei Fenster angeformt, wovon sich das eine im Kreisringbereich der äusse ren Fenster der Scheibe 42 und das andere im Kreisringbereich der inneren Fenster der Scheibe befindet. Durch diese Anord nung wird erreicht, dass sich in jeder Drehstellung der Scheibe
41 zur Scheibe 42 bei jedem Codespur-Schritt die Fenster nur im Bereich einer der vier möglichen Einstellpositionen über decken. Durch gegenseitiges Verdrehen der beiden Scheiben 41, 42 verändert sich also die Codespur ständig. Das gleiche
Ziel kann auch erreicht werden, wenn die Codespur für eine andere Anzahl von möglichen Einstellpositionen ausgelegt ist.
Bei einer Codespur mit drei Einstellpositionen kann so vorge gangen werden, dass die eine Scheibe pro Codespur-Schritt ein äusseres ein- oder zweiteiliges Doppelfenster aufweist oder ein inneres Einfachfenster, während die andere Scheibe pro Codespur-Schritt stets mit einem sich immer auf der gleichen Linie befindenden inneren Fenster und mit einem innerhalb der Bahn des Doppelfensters variierenden äusseren Fenster versehen ist. Bei einer Codespur mit sechs Fenstern werden die Fenster - beispielsweise der oberen Scheibe - einfach länger ausgebildet.
Die beschriebene Codespur eignet sich insbesondere für ein Kontrollgerät mit Leucht-Kontrolle entsprechend dem vorher anhand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Die Realisierung der anhand der Fig. 3 und 4 beschriebenen Codespur ist nicht an die scheibenförmige Ausbildung der beiden Codeorgan-Körper gebunden. Die genannten Körper können auch schienenförmig oder als sich überlagernde, auf Walzen gelagerte Bänder ausgebildet sein (Kontroll-Einrichtungen mit bandförmigem Codeorgan wurden bereits im Hauptpatent beschrieben).