Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Frage- und Antwort Lernspiel, bei dem zu Fragen Auswahl-Antworten gegehen werden, mit einem Antworten-Kontrollgersit, das ein Codeorgan und einen Träger für eine Mehrzahl von unterschiedlich gekennzeichneten Einstell-Einrichtungen aufweist, wobei das mit wenigstens einer Codespur versehene Codeorgan und der Träger gegeneinander in verschiedene Positionen bringbar sind und die zur Beantwortung einer der Anzahl der Einstell-Einrichtungen entsprechende Anzahl von Fragen pro Einstellposition des Codeorgans zum Träger in wenigstens zwei Stellungen verstellbaren Einstell-Einrichtungen mit bestimmten Codespurstellen in Korrespondenz bringbar sind, sowie mit Mitteln zur Kontrolle der richtigen Einstellung der Einstell-Einrichtungen.
Die Fragen und die den Fragen zugeordneten Abbildungen sind bei solchen Spielen auf Blättern aufgedruckt.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine vorteilhafte Weiterentwicklung des Lernspieles nach dem Hauptpatent.
Sie ist gekennzeichnet durch Mittel zur Ankupplung eines mit Dia-Positiven versehenen Organs an das Antworten Kontrollgerät und/oder eine Unterbringung des genannten Organs im Antworten-Kontrollgerät sowie durch eine Dia Betrachtungseinrichtung, wobei die ganze Anordnung so getroffen ist, dass nur bei richtiger Positionierung der Einstell Einrichtungen eine Weiterschaltung des Diapositiv-Trägers zur Betrachtung eines nächsten Dias erfolgt bzw. erfolgen kann.
Es ist möglich, den Fragenstoff nach wie vor auf Blättern aufzudrucken, so dass das jeweils nach richtiger Durcharbeitung einer Fragenserie bzw. Lektion in der Betrachtungsposition erscheinende nächste Dia eine Belohnung darstellt.
Dabei empfiehlt es sich, solche Dia-Motive zu verwenden, die mit der jeweiligen Lektion im Zusammenhang stehen.
Andererseits können die Frage-Antwort-Lektionen oder wenigstens die den Fragen zugeordneten Abbildungen auf den Dias enthalten sein.
Dadurch würden die Drucksachen an Umfang reduziert oder ganz überflüssig und daraus resultierend Clichee-, Druck Versand- und Lagerhaltungs-Kosten eingespart. Ausserdem sind Bilder in Form von Dias viel leuchtender und schöner als auf Papier gedruckte Abbildungen. Somit wird ein Kind durch die Verwendung von Dias besonders stark zur Beschäftigung mit dem Lernspiel gedrängt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in geschnittener Seitenansicht ein auf einem Sockel ruhendes Kontrollgerät, bei dem der Dia-Träger als unterseitig angekuppelte Scheibe ausgebildet ist,
Fig. 2 die Draufsicht von Fig. 1 mit anders angeordnetem Lupen-Schacht,
Fig. 2a eine Erweiterung des Geräts nach Fig. 2, zur Verwendung eines bandförmigen Dia-Trägers bzw.
Dia-Films,
Fig. 3 eine teilgeschnittene Seitenansicht der Doppel- Fig. 2 2a,
Fig. 4 eine andere Geräte-Ausführung in teilgeschnittener Seitenansicht, bei der die Dias auf der Codescheibe angeordnet sind,
Fig. 5 die Seitenansicht eines Kontrollgeräts, bei dem das Codeorgan und der Dia-Träger als Bänder ausgebildet sind,
Fig. 6 ein Kontrollgerät in teilgeschnittener Draufsicht, bei dem ein bandförmiger Dia-Träger in einer einschiebbaren Kasette untergebracht ist,
Fig. 7 ein zur Dia-Projektion ausgebildetes Gerät während seinem Betrieb und
Fig. 8 ein Kontrollgerät mit senkrecht zu diesem angeordnetem, scheibenförmigem Dia-Träger.
Alle Darstellungen sind nur schematisch ausgeführt und enthalten unter Verzicht auf konstruktive Details nur das zum Verständnis der Erfindung Wesentliche.
In den Fig. 1 und 2 ist die Antworten-Kontrolleinrichtung mit A bezeichnet. Sie lagert auf einem die Dia-Betrachtungseinrichtung enthaltenden Sockel B.
Das Gehäuse des Antworten-Kontrollgeräts besteht aus der Bodenplatte 1 und dem Deckel 2. Eine Tragscheibe 3 und eine Codescheibe 4 sind kozentrisch zueinander und axial verschiebbar im Gehäuse gelagert. Die Feder 5 wirkt sowohl als Druck- wie auch als Torsionsfeder. Tragscheibe 3 und Codescheibe 4 sind in ihrer oheren Betriebsstellung mittels in Löcher eingreifender Stifte 3a miteinander gekuppelt. Wird die Tragscheibe 3 nach unten gedrückt, so heben federnde Zungen 3b die Codescheibe an, so dass dadurch ein Verdrehen der einen Scheibe gegen die andere möglich wird. Auf diese Weise kann die aus Zapfen 3a bestehende Codespur gegenüber Einstell-Zahlenreihen, die an den Stellen 3c, 3d auf der Tragscheibe 4 aufgedruckt und durch Fenster 2h, 4b zu kontrollieren sind, verstellt werden.
Auf dem Deckel 2 sind eine Mehrzahl von im Kreis angeordneten, als Schieber 6 ausgebildeten Einstell-Einrichtungen in radialen Schlitzten 2a gelagert. Sind alle Schieber 6 - ausgehend von einer bestimmten Codescheiben-Einstellung - so positioniert, dass ihre Vorsprünge 6a mit den entsprechenden Codespur Durchgängen korrespondieren, so führen die beiden Scheiben 3, 4 einen Drehschritt aus und werden durch Anschlagen der jeweils im Abstand eines Codespur-Schrittes folgenden Zapfen 4a gegen die Schiebervorsprünge 6a gestoppt.
Die jeweilige Serie der zu bearbeitenden Fragen hängt von der Einstell-Position der Codescheibe 4 zur Tragscheibe 3 ab und ist durch ein Fenster 4b abzulesen. Dagegen ergibt sich die Fragegruppe der eingestellten Serie aus der Drehstellung der beiden gekuppelten Scheiben 3,4 zum Gehäuse. Die eingestellte Gruppe ist durch ein Gehäusefenster 2b ablesbar.
Eine Fragengruppe hat maximal soviel Fragen wie Schieber 6 vorhanden sind. Die zu den Fragen gegebenen Auswahl Antworten sind auf die Codespur-Werte abgestimmt, die der neben der Fragengruppe aufgedruckten Serien- und Gruppen Einstellung des Geräts entsprechen.
Wie aus Fig. 1 weiterhin zu ersehen ist, ist der Tragscheibe 3 ein zentrischer Zapfen 4c angeformt, welcher die Bodenplatte 1 nach unten durchdringt. Das Ende dieses Zapfens 4c dient zum drehungsschlüssigen Aufstecken einer Scheibe 7, die entsprechend Fig. 2 in ihrem Umfangsbereich mit Diapositiven 7a versehen ist. Zum Betrachten der Dias dient ein auf dem Sockel B angeordneter Lupen-Schacht 8. Durch eine aus einer Batterie 9, einem Schalter 10 und einer Glühlampe 11 bestehende Beleuchtungs-Einrichtung wird das jeweils zu betrachtende Dia von unten angestrahlt.
Das Kontrollgerät muss auf die Serienzahl eingestellt werden, die auf der Scheibe 7 angegeben ist. Die Ankupplung der Diascheibe 7 kann zwangsläufig nur so geschehen, dass das jeweils zu betrachtende Dia mit der im Fenster 2b erscheinenden Gruppenzahl übereinstimmt. Nun werden die Fragen nacheinander beantwortet, d.h. die Schieber 6 auf die Positionen geschoben, die den für richtig gehaltenen Auswahl Antworten entsprechen. Ist dabei kein Fehler unterlaufen, so drehen sich die beiden Scheiben 3,4 um einen Codespur Schritt und mit diesen die Diascheibe 7, so dass das nächste Dia unter dem Lupen-Schacht erscheint. Das Gerät nach Fig. 1 ist für eine beliebige Fragengruppen- bzw. Dia-Wahl ausgebildet.
Um ein bestimmtes Dia zu wählen, wird die Scheibe 3 etwas axial nach unten gedrückt, so dass der Eingriff zwischen Codespur 4a und Schieber 6 aufgehoben ist, sodann wird die Scheibe 3 im Uhrzeigersinn so weit gedreht, bis das gewünschte Dia unter dem Lupen-Schacht 8 erscheint. Ein Sperrhebel 12 verhindert auf aus der Zeichnung nicht ersichtliche Weise ein ungewolltes Zurückdrehen der Scheibe 3.
Selbstvertändlich kann die Mechanik des Kontrollgeräts beliebig anders aufgebaut sein wie aus dem Hauptpatent und älteren Zusatzpatenten zum Hauptpatent hervorgeht. Wichtig ist allein, dass wenigstens einer Codespur eines Codeorgans mehrere Einstell-Einrichtungen zugeordnet sind, so dass jedes Mal mehrere Fragen bearbeitet werden müssen, bevor eine Kontrolle stattfindet.
Fig. 2 entspricht im wesentlichen der Draufsicht nach Fig. 1, wobei der Lupen-Schacht 8' auf der entgegengesetzten Seite angeordnet ist.
Die Fig. 2a und 3 zeigen in schematischer Darstellung, dass als Dia-Träger auch ein Band 21 verwendet werden kann.
Dieses ist im vorliegenden Fall drehungsschlüssig mit einem zentrischen Zapfen 22 des Kontrollgeräts 23 verbunden. Der Zapfen 22 ist beispielsweise eine Anformung einer in dem Kontrollgerät 23 vorhandenen Codescheibe bzw. mit einer solchen drehungsschlüssig verbunden. Infolgedessen wird jeder nach richtiger Einstellung aller Schieber 24 erfolgende Drehschritt des Codeorgans vom Diaband 21 mitausgeführt, so dass ein Dia nach dem anderen in die Betrachtungsposition gelangt. Die Betrachtungs-Einrichtung besteht aus einer Glühlampe 25 und einem Objektiv 26.
Anhand des Kontrollgeräts nach Fig. 4 soll lediglich gezeigt werden, dass der Dia-Träger beispielsweise vom Umfangsbereich einer die Codespur 31a tragenden Codescheibe 31 gebildet werden kann. Die Dias können in der Scheibenebene angeordnet sein, wie an der Stelle 31b gezeigt und durch eine Lupe 32 betrachtet werden. Es ist auch möglich, die Dias innerhalb eines der Scheibe 31 senkrecht angeformten Ringes 31c anzuordnen, so dass ihre Projektion mittels eines Objektivs 33 möglich ist. Auf die Darstellung einer Lampe wurde verzichtet. Die Schieber sind mit 34 bezeichnet. Obwohl dieses Gerät gegenüber dem Kontrollgerät nach Fig. 1 einen etwas anderen Aufbau zeigt, ist die Wirkungsweise im Prinzip die gleiche und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden.
Fig. 5 zeigt ein Kontrollgerät, bei dem sowohl das Codeorgan wie auch der Dia-Träger als hintereinanderliegende Bänder 41,42 ausgebildet sind. Da sich die Bänder in Seitenansicht überdecken, ist nur ein Band sichtbar. Die Codespur wird von Zapfen 41a gebildet, die in Wirklichkeit am gesamten Bandumfang angeordnet sind. Die mit der Codespur zusammenarbeitenden Schieber sind mit 43 bezeichnet. Die zwischen bzw. neben den Codespur-Zapfen 41a liegenden, verschieden angeordneten Durchgänge für die Schiebervorsprünge sind nicht sichtbar. Sobald die Schieber 43 entsprechend richtiger Beantwortung der gestellten Fragen mit den Codespur-Durchgängen in Korrespondenz gebracht worden sind, lassen sich die beiden Bänder 41, 42 durch Drehen an einer Lagerwalze 44 entsprechend der Länge eines Codespur Schrittes weiterdrehen, so dass ein nächstes Dia in die Betrachungsposition gelangt.
Das Gerät ist wiederum für eine Projektion ausgebildet und besitzt dementsprechend eine Lampe 45 und ein Objektiv 46.
Entsprechend Fig. 6 befindet sich der als Band ausgebildete Dia-Träger 51 in einer Kasette 52, die durch eine mittels einem Deckel 53 verschlossene Öffnung im Kasettenraum des Geräts plazierbar ist. Dabei greift an der Stelle 54 eine Verzahnung der Kasettenspule in eine Verzahnung beispielsweise der Codescheibe des Kontrollgeräts 55 ein. Wird die richtige Beantwortung einer Fragegruppe durch einen Drehschritt der Codescheibe quittiert, so erfolgt dadurch eine entsprechende Bewegung des Dia-Bandes, wodurch das nächste Dia in die Betrachtungsposition gelangt. Das Gerät ist für eine Projektion ausgebildet und besitzt dementsprechend eine Lampe 56, sowie ein Objektiv 57.
Fig. 7 zeigt das Gerät nach Fig. 6 während seines Betriebes.
Die die Projektionsfläche bildende Platte 61 bildet bei Nichtgebrauch des Geräts dessen Unterlage.
Anhand von Fig. 8 ist gezeigt, dass der kreisscheibenförmige Diaträger 71 auch senkrecht zum Kontrollgerät 72 angeordnet werden kann. In das Gehäuse des Kontrollgeräts 72 wird ein Tragbalken 73 eingesteckt, an dem eine Lagerachse 74 zur drehbaren Lagerung der Diascheibe 71 sowie ein Objektiv 75 und eine Lampe 76 angeordnet sind. Die Diascheibe 71 greift an der Stelle 77 mittels eigener Randverzahnung in eine Verzahnung einer Kontrollschrittbewegungen ausführenden Scheibe 78 des Kontrollgeräts ein.
Der Dia-Träger kann selbstverständlich auch als Platte ausgebildet sein und so mit dem Kontrollgerät gekuppelt werden, dass er sich gradlinig längsbewegt.
Weiterhin ist es möglich, das Kontrollgerät als ein für sich komplettes Gerät auszubilden, mit dem zunächst anhand von gedruckten Fragen gearbeitet werden kann. Die Mittel zur Verwendung von Dia-Trägern können als Zubehör ausgebildet und geliefert werden, so dass sie später vom Benutzer mit dem Kontrollgerät kombinierbar sind. Das Kontrollgerät kann auch so ausgebildet werden, dass es nach richtiger Einstellung aller Einstell-Einrichtungen eine Axialbewegung ausführt, aufgrund derer der Dia-Träger entblockiert wird bzw. weitergeschaltet werden kann. Die Weiterschaltung des Dia-Trägers kann zudem automatisch oder von Hand geschehen.
Das funktionelle Zusammenwirken zwischen einem eine Quittierbewegung ausführenden Organ des Kontrollgeräts und dem Dia-Träger kann auch durch Zwischenhebel oder durch elektrische Mittel geschehen.