CH531765A - Frage- und Antwort-Lernspiel - Google Patents

Frage- und Antwort-Lernspiel

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CH531765A
CH531765A CH1766070A CH1766070A CH531765A CH 531765 A CH531765 A CH 531765A CH 1766070 A CH1766070 A CH 1766070A CH 1766070 A CH1766070 A CH 1766070A CH 531765 A CH531765 A CH 531765A
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CH1766070A
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Hesener Walter
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Hesener Walter
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B7/00Electrically-operated teaching apparatus or devices working with questions and answers
    • G09B7/06Electrically-operated teaching apparatus or devices working with questions and answers of the multiple-choice answer-type, i.e. where a given question is provided with a series of answers and a choice has to be made from the answers

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Description


  
 



  Frage- und Antwort-Lernspiel
Vorliegende Erfindung betrifft ein Frage- und Antwort Lernspiel mit einer Kontroll-Einrichtung, die ein Codeorgan und einen Träger für Einstellmittel aufweist, wobei das Codeorgan und der Träger in verschiedene Positionen zueinander bringbar sind und die zur Antworten-Kontrolle jeweils wenigstens einer Frage in wenigstens zwei Stellungen verstellbaren Einstellmittel mit der jeweils entsprechenden Stelle der in Abständen ihre Richtung ändernden Codespur des Codeorgans in Korrespondenz bringbar sind, wodurch eine Weiterbewegung des Codeorgans gegenüber dem Träger möglich wird.



   Die Fragen, Auswahl-Antworten und Abbildungen sind bei solchen Spielen auf Blättern aufgedruckt.



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine vorteilhafte Weiterentwicklung solcher Lernspiele.



   Sie ist gekennzeichnet durch Mittel zur Ankupplung eines mit Diapositiven versehenen Trägers sowie durch Mittel zum Betrachten der Dias, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass aufgrund einer infolge richtiger Positionierung der Einstellmittel in der Kontroll-Einrichtung stattfindenden Weiterbewegung des Codeorgans gegenüber dem Träger eine Weiterschaltung des Dia-Trägers zur Betrachtung eines nächsten Dias erfolgt bzw. erfolgen kann.



   Es ist möglich, den Fragenstoff nach wie vor auf Blättern aufzudrucken, so dass das jeweils nach richtiger Durcharbeitung einer Frage bzw. Fragenserie in der Betrachtungsposition erscheinende nächste Dia eine Belohnung darstellt.



  Dabei empfiehlt es sich, solche Dia-Motive zu verwenden, die mit der jeweiligen Lektion im Zusammenhang stehen.



   Andererseits können die Frage-Antwort-Lektionen oder wenigstens die den Fragen zugeordneten Abbildungen auf den Dias enthalten sein.



   Dadurch würden die Drucksachen an Umfang reduziert oder ganz überflüssig und daraus resultierend Klischee-, Druck-, Versand- und Lagerhaltungs-Kosten eingespart. Ausserdem sind Bilder in Form von Dias viel leuchtender und schöner als auf Papier gedruckte Abbildungen. Somit wird ein Kind durch die Verwendung von Dias besonders intensiv zur Beschäftigung mit dem Lernspiel gedrängt.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in geschnittener Seitenansicht eine auf einem Sokkel ruhende Kontroll-Einrichtung, bei der der Dia-Träger als unterseitig angekuppelte Scheibe ausgebildet ist,
Fig. 2 die Draufsicht von Fig. 1 mit anders angeordnetem Lupen-Schacht,
Fig. 2a eine Erweiterung des Geräts nach Fig. 2, zur Verwendung eines Dia-Films,
Fig. 3 eine teilgeschnittene Seitenansicht der Doppel-Fig.



  2, 2a,
Fig. 4 eine andere Ausführung in teilgeschnittener Seitenansicht, bei der die Dias auf dem Codeorgan angeordnet sind,
Fig. 5 die Seitenansicht einer Kontroll-Einrichtung, bei der das Codeorgan und der Dia-Träger als Bänder ausgebildet sind,
Fig. 6 eine Kontroll-Einrichtung in teilgeschnittener Draufsicht, bei der ein Dia-Film in einer einschiebbaren Kassette untergebracht ist,
Fig. 7 ein zur Dia-Projektion ausgebildetes Gerät   wäh-    rend seinem Betrieb und
Fig. 8 eine Kontroll-Einrichtung mit senkrecht zu dieser angeordnetem, scheibenförmigem Dia-Träger.



   Alle Darstellungen sind nur schematisch ausgeführt und enthalten unter Verzicht auf konstruktive Details nur das zum Verständnis der Erfindung Wesentliche.



   In den Fig. 1 und 2 ist die   Antworten-Kontroll-Einrich-    tung mit A bezeichnet. Sie lagert auf einem die Dia-Betrachtungseinrichtung enthaltenden Sockel B.



   Das Gehäuse der Kontroll-Einrichtung besteht aus der Bodenplatte 1 und dem Deckel 2. Eine Tragscheibe 3 und eine Codescheibe 4 sind konzentrisch drehbar und axial verschiebbar im Gehäuse gelagert. Die Feder 5 wirkt zunächst als Druckfeder und drängt die beiden Scheiben 3, 4 nach oben gegen den Gehäusedeckel 1. Da das obere Federende drehungsschlüssig mit der Tragscheibe 3 und das untere Federende drehungsschlüssig mit der Bodenplatte 1 verbunden ist, wirkt sie ausserdem als Torsionsfeder. Werden die beiden Scheiben 3, 4 manuell - beispielsweise im Uhrzeigersinn - gedreht, was - wie nachfolgend noch beschrieben wird - nur nach einer vorhergehenden Axialverschiebung derselben geschehen kann, so entsteht in der Feder 5 eine  die Scheiben 3, 4 in die entgegengesetzt Drehrichtung drängende Torsionskraft.



   Die Codescheibe 4 ist im Umfangsbereich mit in gleichen Winkelabständen angeordneten Zapfengruppen versehen. Jede Zapfengruppe besteht aus zwei in Radialrichtung der Scheibe 4 hintereinanderliegenden Zapfen 4a. Sie bilden die Codespur. Die Zapfen 4a sind von Gruppe zu Gruppe verschieden angeordnet. Die beiden Zapfen 4a der einzigen dargestellten Gruppe weisen in Radialrichtung der Scheibe 4 einen gegenseitigen Abstand auf, der etwa dem Durchmesser eines Zapfens entspricht. Diese Lücke kann auch als Codespurdurchgang bezeichnet werden.



   In Abwechslung mit dieser Zapfenanordnung befinden sich die Zapfen anderer Gruppen in der Mitte und aussen, so dass sich die Lücke dort befindet, wo in der Zeichnung der innere Zapfen angeordnet ist oder in der Mitte und innen mit aussen liegender Codespurlücke. Oberhalb der Zapfengruppen sind auf dem Gehäusedeckel 2 in Schlitzen 2a verstellbare Schieber 6 angeordnet. Sie sind in drei gekennzeichnete Positionen verschiebbar, wodurch die nach unten ragenden Schiebervorsprünge 6a auf die jeweiligen Codespurlücken einstellbar sind. Die möglichen Schieberpositionen können auf dem Gehäusedeckel z. B. durch einen, zwei und drei Punkte gekennzeichnet sein wie das in Fig. 2 an der Stelle 6b angedeutet ist.



   Das Einstellen der Schieber 6 geschieht in Abhängigkeit von zu Lektionen zusammengefassten Fragen. Jede Lektion enthält soviel Fragen wie Schieber 6 vorhanden sind. Fragen und Schieber sind in gleicher Weise fortlaufend numeriert.



  Zu jeder Frage sind mit Einstellpunkten versehene Auswahl Antworten gegeben. Jeweils die richtige Antwort enthält das Einstell-Punktzeichen, bei dem der Schiebervorsprung 6a des entsprechend der Frage numerierten Schiebers 6 mit der entsprechenden Codespurlücke zusammentrifft. Sind alle Schieber 6 infolge richtiger Beantwortung der Fragen richtig eingestellt, so führen die Scheiben 3, 4 infolge der Torsionswirkung der Feder 5 eine kurze Drehbewegung aus und werden durch Anschlagen der jeweils im Abstand eines Codespur-Schrittes folgenden Zapfengruppen verschiedener Zapfenanordnung gegen die Schiebervorsprünge 6a gestoppt. Man kann diese Drehbewegung auch Drehschritte nennen. Die richtigen Schiebereinstellungen für diese Drehstellung der Scheiben sind nun andere. Sie werden durch die Bearbeitung der nächsten Fragenlektion gefunden.

  Selbstverständlich muss auf jeder Fragenlektion vermerkt sein, welcher Drehstellung der Tragscheibe 3 sie zugeordnet ist. Zu diesem Zweck ist die Tragscheibe 3 im Umfangsbereich 3c mit einer kreisförmig angeordneten Zahlenreihe versehen, von der in jeder Drehstellung eine andere Zahl durch das Fenster 2b des Gehäusedeckels sichtbar ist. Die zugeordnete Fragenlektion ist mit der gleichen Zahl (Gruppenzahl) versehen. Nun lässt sich aber zusätzlich auf nachher beschriebene Weise die Codescheibe zur Tragscheibe verdrehen, wodurch sich ebenfalls die Codespur in bezug auf die Schieber 6 ver ändert. Daraus resultiert, dass die abzulesenden Gruppenzahlen nur in Abhängigkeit von einer bestimmten Drehstellung der Codescheibe 4 zur Tragscheibe 3 einen Sinn haben.

  Zu ihrer Kennzeichnung besitzt die Tragscheibe 3 auf dem kreisringförmigen Bereich 3d einen Zahlenkranz, von der in jeder gegenseitigen Drehstellung der beiden Scheiben 3, 4 eine Zahl durch das Fenster 4b der Codescheibe 4 sichtbar ist. Eine Mehrzahl von Fragenlektionen (nur so viele wie die Tragscheibe 3 gegenüber dem Gehäuse 1, 2 Drehschritte ausführen kann) sind jeweils zu einer Serie zusammengefasst, und jede Fragengruppe dieser Serie ist zusätzlich zur fortlaufenden Gruppennummer mit der gleichen Serienzahl versehen, die der Drehstellung der Codescheibe 4 zur Tragscheibe 3 entspricht.

  Insbesondere aufgrund der Verstellbarkeit der Codescheibe 4 zur Tragscheibe 3 ist die Kontroll Kapazität der Kontroll-Einrichtung sehr gross und errechnet sich durch die Multiplikation folgender drei Faktoren: Anzahl der Schieber, Anzahl der möglichen Drehstellungen (Drehschritte) der Tragscheibe 3 zum Gehäuse 1, 2, Anzahl der Drehstellungen der Codescheibe 4 zur Tragscheibe 3.



   Zum Einstellen der Kontroll-Einrichtung auf eine bestimmte Fragengruppe werden die Scheiben 3, 4 soweit gegen die Feder 5 nach unten gedrückt, bis die Zapfen 4a der Codespur gegenüber den Schiebervorsprüngen in einer tieferen Ebene liegen, dann dreht man die Scheiben 3, 4 bis die gewünschte Gruppenzahl im Fenster 2b erscheint.



  Durch die Feder 5 werden die Scheiben 3, 4 wieder nach oben gedrängt. Durch die erfolgte Drehbewegung hat die Feder 5 die erforderliche Torsionsspannung erhalten.



   Die Drehungsschlüssigkeit zwischen der Codescheibe 4 und der Tragscheibe 3 ist dadurch erreicht, dass Stifte 3a der Tragscheibe 3 in Löcher eines Lochkranzes der Codescheibe 4 eingreifen. Zum Entkuppeln muss die Tragscheibe 3 wiederum nach unten gedrückt werden und zwar so weit, bis nach unten ragende Vorsprünge 3b' von federnden, der Tragscheibe 3 angeformten Zungen 3b auf den Boden 1 treffen. Die Zungen werden dadurch nach oben gedrückt und heben die Codescheibe 4 nach oben ab, wodurch die Kupplungsstifte 3b ausser Eingriff sind. Nun wird die Codescheibe 4 soweit gedreht, bis die gewünschte Serienzahl im Fenster 4b erscheint. Die Feder 5 drängt die Scheiben 3, 4 wieder nach oben, wobei die Stifte 3a in andere Löcher des Lochkranzes eingreifen.

  Damit die Scheiben 3, 4 in heruntergedrückter Stellung nicht durch die Torsionswirkung der Feder 5 zurückschnellen können, ist ein selbstfedernder Sperrhebel 12 vorgesehen. Dieser ist mit einem Ende ausserhalb des Flächenbereichs der Scheibe 3 auf dem Boden 1 befestigt und greift in unterer Position dieser Scheibe in dieser am Umfang angeformte, aus der Zeichnung nicht sichtbare Zähne ähnlich einer Ratsche ein.



   Wie aus Fig. 1 weiterhin zu ersehen ist, ist der Tragscheibe 3 ein zentrischer Zapfen 3e angeformt, welcher die Bodenplatte 1 nach unten durchdringt. Das Ende dieses Zapfens 3e dient zum drehungsschlüssigen Aufstecken einer Scheibe 7, die entsprechend Fig. 2 in ihrem Umfangsbereich mit Diapositiven 7a versehen ist. Zum Betrachten der Dias dient ein auf dem Sockel B angeordneter Lupen-Schacht 8.



  Durch eine aus einer Batterie 9, einem Schalter 10 und einer Glühlampe 11 bestehenden Beleuchtungs-Einrichtung wird das jeweils zu betrachtende Dia von unten angestrahlt.



   Es soll nun angenommen werden, dass die Dias die Fragen und Auswahl-Antworten oder wenigstens die diesen zugeordneten Abbildungen enthalten. Die Kontroll-Einrichtung muss auf die Serienzahl eingestellt werden, die auf der Scheibe 7 angegeben ist. Die Ankupplung der Dia-Scheibe 7 kann zwangsläufig nur so geschehen, dass das jeweils zu betrachtende Dia mit der im Fenster 2b erscheinenden Gruppenzahl übereinstimmt. Nun werden die Fragen nacheinander beantwortet, d. h. die Schieber 6 auf die Positionen geschoben, die den für richtig gehaltenen Auswahl-Antworten entsprechen. Ist dabei kein Fehler unterlaufen, so drehen sich die beiden Scheiben 3, 4 um einen Codespur-Schritt und mit diesen dreht sich die Dia-Scheibe 7, so dass das nächste Dia unter dem Lupen-Schacht erscheint. Das Gerät nach Fig.   list    für eine beliebige Fragengruppen- bzw. Dia-Wahl ausgebildet. 

  Um ein bestimmtes Dia zu wählen, wird die Scheibe 3 etwas axial nach unten gedrückt, so dass der Eingriff zwischen den Codespur-Zapfen 4a und den Schiebern 6 aufgehoben ist, sodann wird die Scheibe 3 im Uhrzeigersinn so weit gedreht, bis das gewünschte Dia unter dem Lupen Schacht 8 erscheint.



   Zum Auswechseln der Dia-Scheibe 7 wird die Boden  platte 13 des Sockels B geöffnet.



   Selbstverständlich kann die Mechanik der Kontroll-Einrichtung beliebig anders aufgebaut sein.



   Bei der Draufsicht nach Fig. 2 ist der Lupen-Schacht 8' auf der dem Lupen-Schacht nach Fig. 1 entgegengesetzten Geräteseite angeordnet.



   Die Fig. 2a und 3 zeigen in schematischer Darstellung, dass als Dia-Träger auch ein Band 21 verwendet werden kann. Dieses ist im vorliegenden Fall drehungsschlüssig mit einem zentrischen Zapfen 22 der Kontroll-Einrichtung 23 verbunden. Der Zapfen 22 ist beispielsweise eine Anformung einer in der Kontroll-Einrichtung 23 vorhandenen Codescheibe bzw. mit einer solchen drehungsschlüssig verbunden. Infolgedessen wird jeder nach richtiger Einstellung aller Schieber 24 erfolgende Drehschritt des Codeorgans vom Dia-Band 21 mitausgeführt, so dass ein Dia nach dem anderen in die Betrachtungsposition gelangt. Die Betrachtungs-Einrichtung besteht aus einer Glühlampe 25 und einem Objektiv 26.



   Anhand der Kontroll-Einrichtung nach Fig. 4 soll lediglich gezeigt werden, dass die die Codespur 31a tragende Codescheibe 31 direkt mit Dias bestückt sein kann. Diese können im Umfangsbereich in der Scheiben-Ebene angeordnet sein, wie an der Stelle 31b gezeigt und durch eine Lupe 32 betrachtet werden. Es ist auch möglich, die Dias innerhalb eines der Scheibe 31 senkrecht angeformten Ringes 31c anzuordnen und sie mittels eines angedeuteten Objektivs 33 zu projizieren. Auf die Darstellung einer Lampe wurde verzichtet. Die Einstell-Schieber sind mit 34 bezeichnet. Obwohl dieses Gerät gegenüber der Kontrolleinrichtung nach Fig. 1 einen etwas anderen Aufbau zeigt, ist die Wirkungsweise im Prinzip die gleiche und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden. Zur Auswechslung der kombinierten Code Dia-Scheibe 31 wird die Bodenplatte 35 geöffnet.



   Fig. 5 zeigt eine Kontroll-Einrichtung, bei der sowohl das Codeorgan wie auch der Dia-Träger als nebeneinander liegende Bänder 41, 42 ausgebildet sind. Da sich die Bänder in Seitenansicht überdecken, ist nur ein Band sichtbar. Die Codespur wird von Zapfen   41 a    gebildet, die in Wirklichkeit am gesamten Umfang des Codebandes angeordnet sind. Die mit der Codespur zusammenarbeitenden Schieber sind mit 43 bezeichnet. Die zwischen bzw. neben den Codespur-Zapfen 41a liegenden, verschieden angeordneten Durchgänge für die Schiebervorsprünge sind nicht sichtbar.

  Sobald die Schieber 43 entsprechend richtiger Beantwortung der gestellten Fragen mit den Codespur-Durchgängen in Korrespondenz gebracht worden sind, lassen sich die beiden Bänder 41, 42 durch Drehen an einer Lagerwalze 44 weiterbewegen, bis die nächsten Codespur-Zapfen   41 a    gegen die Schiebervorsprünge anschlagen, so dass ein nächstes Dia in die Betrachtungsposition gelangt. Das Gerät ist wiederum für Projektion ausgebildet und besitzt eine Lampe 45 und ein Objektiv 46. Die Weiterschaltung kann auch automatisch durch eine Torsionsfeder erfolgen.



   Entsprechend Fig. 6 befindet sich der als Band ausgebildete Dia-Träger 51 in einer Kassette 52, die durch eine mittels einem Deckel 53 verschlossene Öffnung im Kassettenraum des Geräts plazierbar ist. Dabei greift an der Stelle 54 eine Verzahnung der Kassettenspule in eine Verzahnung einer Kontrollschritt-Bewegungen ausführenden Scheibe der Kontroll-Einrichtung 55 ein. Führt die Codescheibe infolge richtiger Beantwortung einer Fragengruppe und richtiger Einstellung der Schieber einen Drehschritt aus, so erfolgt dadurch eine entsprechende Bewegung des Dia-Bandes, wodurch das nächste Dia in die Betrachtungsposition gelangt.



  Das Gerät ist für Projektion ausgebildet und besitzt dementsprechend eine Lampe 56 sowie ein Objektiv 57.



   Fig. 7 zeigt das Gerät nach Fig. 6 während seines Betriebes. Die die Projektionsfläche bildende Platte 61 bildet bei Nichtgebrauch des Geräts dessen Unterlage.



   Anhand von Fig. 8 ist gezeigt, dass der kreisscheibenförmige Dias-Träger 71 auch senkrecht zur Kontroll-Einrichtung 72 angeordnet werden kann. In das Gehäuse der Kontroll-Einrichtung 72 wird ein Tragbalken 73 eingesteckt, an dem eine Lagerachse 74 zur drehbaren Lagerung der Dia Scheibe 71 sowie ein Objektiv 75 und eine Lampe 76 angeordnet sind. Die Dia-Scheibe 71 greift an der Stelle 77 mittels eigener Randverzahnung in eine Verzahnung einer Kontrollschritt-Bewegungen ausführenden Scheibe 78 der Kontroll-Einrichtung ein.



   Der Dia-Träger kann selbstverständlich auch als Platte ausgebildet sein und so mit der Kontroll-Einrichtung gekuppelt werden, dass er sich gradlinig   längsbewegt.   



   Weiterhin ist es möglich, die Kontroll-Einrichtung als ein für sich komplettes Gerät auszubilden, mit dem zunächst anhand von gedruckten Fragen gearbeitet werden kann. Die Mittel zur Verwendung von Dia-Trägern können als Zubehör ausgebildet und geliefert werden, so dass sie später vom Benutzer mit der Kontroll-Einrichtung kombinierbar sind.



  Die Kontroll-Einrichtung kann auch so ausgebildet werden, dass sie nach richtiger Einstellung aller Einstellmittel eine Axialbewegung ausführt, aufgrund derer der Dia-Träger entblockiert wird bzw. weitergeschaltet werden kann oder wird. Die Weiterschaltung des Dia-Trägers kann zudem automatisch oder von Hand geschehen.

 

   Das funktionelle Zusammenwirken zwischen einem eine Kontrollbewegung ausführenden Organ der Kontroll-Einrichtung und dem Dia-Träger kann auch durch Zwischenhebel oder durch elektrische Mittel geschehen.



   Die dargestellten Ausführungsbeispiele sind alle mit mehreren, entlang den Codespur-Anformungen der Codescheibe plazierten Einstellmitteln ausgerüstet, so dass jeweils für eine Weiterschaltung eine mehrere Fragen umfassende Lektion bearbeitet werden muss. In Abweichung hievon kann das Gerät auch so ausgebildet sein, dass jeweils nur eine Frage beantwortet werden muss. In diesem Falle wären Druckknöpfe einem Schieber vorzuziehen, d. h. anstelle eines Schiebers soviele Druckknöpfe, wie die Codespur mögliche Einstellpositionen aufweist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Frage- und Antwort-Lernspiel mit einer Kontroll-Einrichtung, die ein Codeorgan und einen Träger für Einstellmittel aufweist, wobei das Codeorgan und der Träger in verschiedene Positionen zueinander bringbar sind, und die zur Antworten-Kontrolle jeweils wenigstens einer Frage in wenig- stens zwei Stellungen verstellbaren Einstellmittel mit der jeweils entsprechenden Stelle der in Abständen ihre Richtung ändernden Codespur des Codeorgans in Korrespondenz bringbar sind, wodurch eine Weiterbewegung des Codeorgans gegenüber dem Träger möglich wird, gekennzeichnet durch Mittel zur Ankupplung eines mit Diapositiven verse henen Trägers sowie durch Mittel zum Betrachten der Dias, wobei die Anordnung so getroffen ist,
    dass aufgrund eines in folge richtiger Positionierung der Einstellmittel in der Kon troll-Einrichtung stattfindenden Weiterbewegung des Co deorgans gegenüber dem Träger eine Weiterschaltung des Diapositiv-Trägers zur Betrachtung eines nächsten Dias er folgt bzw. erfolgen kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Dia-Träger als Scheibe (7; 31; 71) ausgebildet ist (Fig. 1, 2, 4 und 8).
    2. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Dia-Träger als Band (21; 41; 51) ausgebildet ist (Fig. 2a, 3 und 6).
    3. Lernspiel nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine Kassette (52) zur Aufnahme des bandförmigen Dia-Trägers (51) (Fig. 6).
    4. Lernspiel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Vergrösserungs-Einrichtung (8; 32) zur Betrachtung der Dias (Fig. 1, 2; 4).
    5. Lernspiel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Dia- Projektions-Einrichtung (25, 26; 45, 46; 56, 57; 75, 76) (Fig. 2a, 3; 5; 6 und 8).
    6. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dia-Träger (51; 71) mittels einer Verzahnung (54; 77) mit einem infolge richtiger Positionierung der Einstellmittel einen Bewegungsschritt ausführenden Organ kuppelbar ist (Fig. 6 und 8).
    7. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dia-Träger (31) selbst mit der Codespur (31a) versehen ist (Fig. 4).
    8. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur funktionsgekuppelten Benutzung von Dia Trägern in Verbindung mit der Kontroll-Einrichtung erforderlichen Mittel wie Lagerorgan (73) für den Dia-Träger (71), Lupe, Objektiv (75), Lampe (76), wenigstens zum Teil als Erweiterungs-Zubehör an die Kontroll-Einrichtung (72, 78) anfügbar sind (Fig. 8).
    9. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dia-Träger (7) etwa flächenparallel zum Codeorgan (Codescheibe 4), der Kontroll-Einrichtung (A) angeordnet ist.
    10. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dia-Träger (71) etwa senkrecht zum Codeorgan (Codescheibe 78) zu der Kontroll-Einrichtung angeordnet ist.
    11. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur funktionsschlüssigen Kupplung des Dia-Trägers an die Kontroll-Einrichtung Hebel vorgesehen sind.
    12. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur funktionsschlüssigen Kupplung des Dia-Trägers an die Kontroll-Einrichtung elektrische Mittel vorgesehen sind.
    13. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Diapositive die Frage-Antwort-Lektionen enthalten.
    14. Lernspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Diapositive wenigstens die den auf Druckschriften enthaltenen Fragen bzw. Auswahl-Antworten zugeordneten Abbildungen enthalten.
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