CH552018A - Verfahren zur herstellung von pyrimidinylphosphorsaeureamiden. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von pyrimidinylphosphorsaeureamiden.

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CH552018A
CH552018A CH1229871A CH1229871A CH552018A CH 552018 A CH552018 A CH 552018A CH 1229871 A CH1229871 A CH 1229871A CH 1229871 A CH1229871 A CH 1229871A CH 552018 A CH552018 A CH 552018A
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    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/547Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/645Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07F9/6509Six-membered rings
    • C07F9/6512Six-membered rings having the nitrogen atoms in positions 1 and 3

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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Pyrimidinylphosphorsäureamide der allgemeinen Formel I,
EMI1.1     
 worin R1 und R2, die gleich oder verschieden sein können, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, R3 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest, R4 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und Q und Y Sauerstoff oder Schwefel bedeuten, die insektizide und nematozide Eigenschaften besitzen.



   Die Verbindungen der Formel I werden erfindungsgemäss durch Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel II,
EMI1.2     
 worin R3, R4 und Y die oben bezeichneten Bedeutungen besitzen und Z für Wasserstoff oder ein Kation, vorzugsweise Natrium, steht, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
EMI1.3     
 worin   Rl,    R2 und Q die oben bezeichneten Bedeutungen besitzen und X für ein Halogenatom, vorzugsweise Chlor, steht, erhalten.



   Die Herstellung kann wie folgt durchgeführt werden: Zu einer Verbindung der Formel II in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmittel, z. B. einem Ester, wie Aethylacetat, einem Amid, wie Dimethylformamid, einem aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Toluol, Xylol etc., einem halogenierten Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chlorbenzol, Chloroform etc., einem Aether, wie Dioxan, Tetrahydrofuran, oder einem Nitril, wie Acetonitril, wird bei Temperaturen von 0 bis 80    C,    vorzugsweise bei Raumtemperatur, eine Verbindung der Formel III gegebenenfalls in einem der oben bezeichneten, unter den Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmittel zugegeben. Falls Z in der Formel II ein Wasserstoffatom bedeutet, empfiehlt sich die Zugabe eines Säureakzeptors, wie z.B. Triäthylamin oder gegebenenfalls Pottasche.



   Eine bevorzugte Ausführung der Reaktion besteht in der Umsetzung des Natriumsalzes der Verbindung der allgemeinen Formel II unmittelbar nach dessen Darstellung in Dimethylformamid als Lösungsmittel mit dem O-Alkyl-N-alkyl- phosphoramidochloridat der Formel III,   z. B.    in Toluol als Lösungsmittel.



   Die Reaktionsmischung wird noch eine gewisse Zeit, etwa 3 bis 6 Stunden, gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur, beispielsweise bei   40-95 q    gerührt und gegebenenfalls noch stehengelassen und danach auf übliche Weise aufgearbeitet.



  Man erhält die reinen Verbindungen der Formel I als farblose Öle oder kristalline Produkte, die beispielsweise durch ihren Rf-Wert oder den Schmelzpunkt charakterisiert werden können. Sie sind in organischen Lösungsmitteln löslich und leicht mit Wasser emulgierbar.



   Die als Ausgangsmaterial benötigten Verbindungen der allgemeinen Formel II lassen sich beispielsweise durch Umsetzung einer Verbindung der Formel IV
EMI1.4     
 worin R4 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt, mit einem Alkoholat bzw. Thioalkoholat der Formel V
Me-Y-R3 V worin R3 und Y die oben bezeichnete Bedeutung besitzen und Me für Natrium oder Kalium steht, und falls Z in Formel II ein Kation bedeutet, Überführung in die Salze, darstellen.



   Die 2-Alkyl-4-chlor- 6-hydroxypyrimidine der Formel IV und die Verbindungen der allgemeinen Formel III sind bereits in der Literatur beschrieben.



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I besitzen starke insektizide und nematozide Eigenschaften. Sie entfalten sowohl eine ausgezeichnete Wirkung gegen fressende als auch saugende Insekten. Sie sind den bekannten Verbindungen mit ähnlicher chemischer Struktur in ihrer Wirkung als Schädlingsbekämpfungsmittel überlegen und stellen somit eine echte Bereicherung der Technik dar.



   Neben der bereits erwähnten hervorragenden Wirkung gegen Insekten und Nematoden besitzen die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen gleichzeitig nur eine geringe Warmblütertoxizität. Die neuen Verbindungen können deshalb als Schädlingsbekämpfungsmittel in bewohnten Räumen, in Kellern, Estrichen, in Stallungen usw. angewendet werden, sowie Lebewesen des Pflanzen- und Tierreiches in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen gegenüber den schädlichen Insekten schützen.



   Die Bekämpfung der Schädlinge wird nach üblichen Verfahren vorgenommen,   z.B.    durch Behandlung der zu schützenden Körper mit den Wirkstoffen oder geeigneten Präparaten, die diese Wirkstoffe enthalten.



   Für die Anwendung als Pflanzenschutzmittel bzw. Schädlingsbekämpfungsmitteln können die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen z. B. in Form von flüssigen Spritzmitteln, Spritzpulvern,   Stäubepulvem,    Granulaten, Streumitteln, Pasten, Aerosolen und dgl. zubereitet werden.



   Die flüssigen Spritzmittel können die üblichen nicht phytotoxischen Lösungs- und Verdünnungsmittel enthalten, wie z. B. Alkohole, Glykole, Glykoläther, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, insbesondere Xylol oder Alkylnaphthalin und andere Petroldestillate, ferner Ketone, insbesondere Cyclohexanon oder Isophoron usw.



   Emulgierbare Spritzmittel (Emulsionskonzentrate) enthalten ausserdem geeignete oberflächenaktive Mittel, wie Netzmittel und Emulgatoren,   z. B.    Polyglykoläther, die aus höhermolekularen Alkoholen, Merkaptanen oder Alkyl  phenolen durch Anlagerung von Alkylenoxid entstanden sind, und/oder Alkylbenzolsulfonate.



   Die festen Zubereitungen (Stäube-, Streu- und Spritzpulver) werden mit den üblichen inerten mineralischen Trägerstoffen wie z. B. Diatomeenerde, Talkum, Kaolinit, Attapulgit, Pyrophyllit, künstlichen Mineralfüllstoffen auf Basis von SiO2 und Silikaten, Kalk, Glaubersalz und pflanzlichen Trägerstoffen wie Walnuss-Schalenmehl u. a. in bekannter Weise hergestellt.



  Im Falle der Spritzpulver (wettable powders), welche sich in Wasser suspendieren lassen, enthalten die Zubereitungen ausserdem geeignete Netz- und Dispergiermittel, z. B. Natriumlaurylsulfat, Natrium-Dodecylbenzolsulfonat, Kondensations produktes aus Naphthalinsulfonat + Formaldehyd, Polyglykol  äther, Ligninderivate (z.B. Sulfitablauge).



   Die Granulate werden nach an sich bekannten Verfahren durch Umhüllung oder Imprägnierung von körnigen Träger materialien wie Bims, Kalk, Attapulgit, Kaolinit, Pflanzen schalenmaterial und dgl., mit den Wirkstoffen bzw. deren
Lösungen oder Formulierungen zubereitet.



   Alls Zubereitungen der erfindungsgemäss hergestellten
Wirkstoffe können ausser den bereits genannten Trägerstoffen und oberflächenaktiven Stoffen noch besondere Zusätze enthalten wie z. B. Stabilisatoren, Desaktivierungsmittel (für feste Zubereitungen auf Trägern mit aktiver Oberfläche),
Mittel zur Verbesserung der Haftfestigkeit auf Pflanzen,
Korrosionsinhibitoren, Antischaummittel, Pigmente etc.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Wirkstoffe können in den Formulierungen und in den   Spritzbrühen    in Mischungen mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen. Die Formulie rungen enthalten im allgemeinen zwischen 1 und 90 Gewichts prozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 5 und 50%. Die
Gebrauchsbrühen enthalten im allgemeinen zwischen 0,02 und
90 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,1 und
20%.



   Die Wirkstofformulierungen können auf bekannte Weise hergestellt werden; als Beispiele seien erwähnt a) 25 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen
Formel I werden mit 25 Gewichtsteilen Isooctylphenyldecagly koläther und 50 Gewichtsteilen Xylol vermischt, wodurch man eine klare, in Wasser gut emulgierbare Lösung erhält. Das
Konzentrat wird mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.



   b) 25 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen
Formel I werden mit 30 Gewichtsteilen Isooctylphenyloctagly koläther und 45 Gewichtsteilen einer Petroleumfraktion vom
Siedepunkt   210-280 (D20 :0,92)    vermischt. Das Konzentrat wird mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.



   c) 50 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen
Formel I werden mit 50 Gewichtsteilen Isooctylphenyloctagly koläther vermischt. Man erhält ein klares Konzentrat, das in
Wasser leicht emulgierbar ist und mit Wasser auf die gewünsch te Konzentration verdünnt wird.



   Die folgenden Anwendungsbeispiele dienen zur Erläute rung der hervorragenden insektiziden Wirksamkeit der erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen.



   Insektizide Wirkung gegen Ephestia kuehniella (Mehlmotte) 
Kontaktwirkung
Petrischalen von 7 cm Durchmesser, die je 10 Raupen von
10 bis 12mm Länge enthalten, werden mit 0,1 bis 0,2 ml einer    0,05%    Wirkstoff der Formel I enthaltenden Emulsion, hergestellt durch Verdünnung der Formulierung a) mit Wasser, aus einer Spritzdüse besprüht. Danach werden die Schalen mit einem feinmaschinen Messing-Drahtgitter bedeckt. Nach dem Trocknen des Belages wird als Futter eine Oblate verabreicht und nach Bedarf erneuert. Nach 5 Tagen wird der Abtötungsgrad durch Auszählen der lebenden und toten Tiere in %   bestimmt. 100%    bedeutet, dass alle Raupen abgetötet wurden, 0% bedeutet, dass keine Raupe abgetötet wurde.

  Die Auswertung geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Wirkstoff Abtötungsgrad in % nach 5 Tagen
EMI2.1     
 100 100 100 100 Insektizide Wirkung gegen Carausius morosus (indische Stabheuschrecke) - Frasswirkung
Tradescantia-Zweige werden 3 Sekunden in eine   0,0125%    einer Verbindung der allgemeinen Formel I enthaltende Emulsion getaucht. Nach Antrocknen des Belages werden die Stengel der Tradescantien jeweils in ein kleines Glasröhrchen mit Wasser gesteckt und dieses in eine Glasschale gelegt. In die Glasschale werden 10 Carausius-Larven des zweiten Stadiums gebracht und die Schale mit einem Gitterdeckel verschlossen.

 

  Nach 5 Tagen wird der Abtötungsgrad durch Auszählen der lebenden und toten Tiere in % bestimmt. 100% bedeutet, dass alle Stabheuschrecken abgetötet wurden, 0% bedeutet, dass keine Stabheuschrecke abgetötet wurde. Die Auswertung geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.  



  Wirkstoff Abtötungsgrad in % nach 5 Tagen
EMI3.1     
 100 100 100 100 Insektizide Wirkung gegen   Bruchidius    obtectus (Speisebohnen   käfer) - Kontaktwirkung   
Petrischalen von 7 cm Durchmesser werden mit 0,1 bis 0,2 ml einer   0,0125%    Wirkstoff enthaltenden Emulsion aus einer Spritzdüse besprüht. Nach etwa 4-stündigem Trocknen des Belages werden 10 Bruchidius-Imagines in jede Schale gebracht und diese mit einem Deckel aus feinmaschigem Messing-Drahtgitter bedeckt. Die Tiere werden bei Raumtemperatur aufbewahrt und erhalten kein Futter. Nach 48 Stunden wird der Abtötungsgrad bestimmt. Der Abtötungsgrad wird in %   angegeben. 100%    bedeutet, dass alle Speisebohnenkäfer abgetötet wurden,   0%    bedeutet, dass keine Speisebohnenkäfer abgetötet wurden.

  Die Auswertung geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.



  Wirkstoff Abtötungsgrad in % nach 48 Stunden
EMI3.2     
 100 100 100 100 100 Nematozide Wirkung gegen Panagrellus redivivus (Kleisternematode)
1 ml einer wässrigen Panagrellus redivivus-Aufschlämmung, die etwa 120 Tiere enthält, wird in einem kleinen Becher von 5,5 cm Durchmesser von 3,2 cm Höhe, der 7 g Terralit enthält, verteilt. Danach wird 1 ml einer   0,2 %    der Verbindung O-Methyl-N-methyl-O- (2-methyl-4-methoxy-   pyrimidinyl- 6)    -thionophosphoramid enthaltenden Emulsion über den Terralit verteilt. Nach 48 Stunden wird der Inhalt des Bechers nach der Extraktionsmethode von Baermann (G. Baermann, Meded.



  Geneesk. Lab. Weltervreden 41-47 [1917]) untersucht und die lebenden Nematoden unter der Binokularlupe gezählt. Der Abtötungsgrad wird in einer Skala von 0 bis 9 (9 = Maximum Wirkung, keine lebenden Nematoden, 0 = keine Wirkung, über 100 lebende Nematoden) angegeben. Die Auswertung ergibt, dass der Abtötungsgrad mit dem Skalenwert 9 (= keine lebenden Nematoden) bewertet werden kann.  



   Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I, sie sollen die Erfindung jedoch in keiner Weise einschränken. Die Temperaturangaben erfolgen in Celsiusgraden.



   Beispiel 1 O-Methyl-N-methyl-O- (2-methyl-4-   methoxy-pyrimidinyl-6)       thionophosphoramid   
EMI4.1     

Zu einer Lösung von 14,0 g (0,1 Mol) 2-Methyl-4-methoxy- 6-hydroxy-pyrimidin in 250 ml Essigester werden 20,0 g (0,145 Mol) K2CO3 gegeben und dann bei Raumtemperatur 16,0 g (0,1 Mol)   O-Methyl-N-methyl-thionophosphoramido-    chlorid innerhalb von 5 Minuten zugegeben. Die Reaktionsmischung wird   21    Stunde bei Raumtemperatur nachgerührt und dann 5 Stunden bei einer Badtemperatur von 80-90       am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen saugt man vom Niederschlag ab und engt die Reaktionslösung im Vakuum ein.



  Man erhält das O-Methyl-N-methyl-O- (2-methyl-4-methoxypyrimidinyl-6) -thionophosphoramid als Kristallmasse, die aus Essigester umkristallisiert werden kann. Man erhält weisse Kristalle vom   Fp = 71-72  .   



   Analyse:   C8H14N3O1PS   
Molgewicht: 263,3 ber. C 36,5% H 5,4% N 16,0% P 11,8% S 12,2% gef. 36,2% 5,5% 15,7% 11,4% 11,9%
Beispiel 2 O-Methyl-N-methyl-O- (2-isopropyl-4-   methoxy-pyrimidinyl-    6) -phosphoramid
EMI4.2     

Zu einer Lösung von 19,0 g (0,1 Mol) des Natriumsalzes von 2-Isopropyl-4-methoxy- 6-hydroxy-pyrimidin in 100 ml abs. Toluol tropft man innerhalb von 15 Minuten eine Lösung von 14,35 g (0,1 Mol) O-Methyl-N-methyl- phosphoramidochlorid in 300 ml Toluol zu, rührt die Reaktionsmischung noch 1 Stunde bei Raumtemperatur und erwärmt anschliessend 8 Stunden auf 500. Dann wird die Reaktionsmischung abgekühlt, dreimal mit je 200 ml Wasser gewaschen, bis das Waschwasser den PH 7 hat, die Toluolphase über Na2SO4 getrocknet und das Toluol am Rotationsverdampfer abgezogen.

  Man erhält das 0 Methyl-N-methyl-O- (2-isopropyl-4- methoxy-pyrimidinyl-6) phosphoramid als gelbes Öl.



   Analyse:   CLoH,8N304P   
Molgewicht: 275,2 ber. C 43,6% H 6,6% N 15,3% P 11,3% gef. 43,9% 6,7% 15,3% 11,1%
Der Reinheitsgrad der erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen kann dünnschichtchromatographisch (Kieselgelplatten, Laufmittel: Aether) überprüft werden.



   Das Natriumsalz des 2-Isopropyl-4-methoxy- 6-hydroxypyrimidins kann z. B. durch Umsetzung des Hydroxy-pyrimidins mit Natriummethylat in Methanol und Verdampfen des Lösungsmittels hergestellt werden.



   Beispiel 3 O-Methyl-N-methyl-O-   (2-methyl-4-isopropoxy-    pyrimidinyl6) -phosphoramid
EMI4.3     

Zu einer Lösung von 16,8 g (0,1 Mol) 2-Methyl-4-isopropoxy- 6-hydroxy-pyrimidin in 300 ml Dimethylformamid fügt man 4,8 g (0,1 Mol) Natriumhydriddispersion (50% in Mineralöl) hinzu, behandelt die Reaktionsmischung   Z    Stunde bei   40"und    saugt nach dem Abkühlen vomUnlöslichen ab.



  Dann tropft man innerhalb von 15 Minuten eine Lösung von 14,35 g (0,1 Mol) O-Methyl-N- methyl-Phosphoramidochlorid in 300 ml Toluol zu, rührt die Reaktionsmischung noch 1 Stunde bei Raumtemperatur und erwärmt anschliessend 4 Stunden auf   509    Dann wird am Vakuum eingedampft und der Rückstand in Aether aufgenommen. Nach dem Abfiltrieren vom Unlöslichen und dem Entfernen des Aethers erhält man das O-Methyl-N-methyl-O- (2-methyl-4- isopropoxy-pyrimidinyl-6) -phosphoramid als gelbes Öl.



   Analyse:   CsoHX8N304P   
Molgewicht: 275,2 ber. C 43,6% H 6,6% N 15,3% P 11,3% gef. 43,9% 6,8%   14,9%    11,2%
Der Reinheitsgrad der erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen kann dünnschichtchromatographisch (Kieselgelplatten, Laufmittel: Aether) überprüft werden. Auf analoge Weise, wie in den Beispielen 1-3 beschrieben, können auch die folgenden Verbindungen der allgemeinen Formel I hergestellt werden.  



     Bei- R1 R2 R3 R4 Q Y Bruttoformel Molge- Fp  C Analyse % spiel wicht ber.



   gef.



   C H N P S 4 CH3 CH3 i-C3H7 CH3 S O C10H18N3O3PS 291,3 52-55 41,2 6,2 14,4 10,6 11,0
40,9 6,4 14,2 10,9 11,1 5 CH3 CH3 CH3 CH3 S S C8H14N3O2PS2 279,3 56-60 34,4 5,1 15,0 11,1 23,0
34,7 5,3 14,6 11,4 23,6 6 CH3 CH3 CH3 CH3 O S C8H14N3O2PS 263,3 60-62 36,5 5,4 16,0 11,8 12,2
36,9 5,9 15,7 11,5 11,9 7 CH3 CH3 CH3 C2H5 S O C9H26N3O2PS 277,3 51-53,5 39,0 5,8 15,2 11,6 11,2
38,7 5,9 15,1 11,5 11,2 Bei- R1 R2 R3 R4 Q Y Summenformel Analyse ber. % spiel Molgewicht gef.



  Nr. C H N S P Smp.



   [ C] 8 CH3 CH3 CH3 C2H5 S S C9H16N3O2PS2 36,9 5,5 14,3 21,9 10,6 61-63
293,3 36,6 5,4 14,4 21,7 10,8 9 CH3 CH3 C2H5 C2H5 S S C10H18N3O2PS2 39,1 5,9 13,7 20,9 10,1 39,5-40
307,4 39,3 5,7 13,9 20,6 10,3 10 CH3 CH3 CH3 iC3H7 O S C10H18N3O3PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 Öl
291,3 41,5 6,4 14,5 10,8 10,8 11 CH3 CH3 C2H5 iC3H7 O S C11H20N3O3PS 43,3 6,6 13,8 10,5 10,1 Öl
305,3 43,6 6,7 13,8 10,5 9,8 12 CH3 CH3 CH3 C2H5 O S C9H16N3O3PS 39,0 5,8 15,2 11,6 11,2 Öl
277,3 39,0 5,8 15,0 11,9 10,9 13 CH3 CH3 C2H5 C2H5 O S C10H18N3O3PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 Öl
291,3 41,4 6,2 14,6 11,3 10,3 14 CH3 C2H5 CH3 C2H5 O O C10H18N3O4P 43,6 6,6 15,3 - 11,3 41-45
275,2 43,9 6,8 15,0 - 10,9 15 C2H5 CH3 CH3 C2H5 O O C10H18N3O4P 43,6 6,6 15,3 - 11,3 53
275,2 43,8 6,9 15,1 - 11,0 16 C2H5 C2H5 CH3 C2H5 O O C11H20N3O2P 45,7 7,0 14,5 - 10,7 Öl
289,3 46,0 7,1 14,7 - 10,7 17 C2H5 C2H5 iC3H7 C2H5 O O C11H20N3O2P 45,7 7,0  

   14,5 - 10,7 Öl
289,3 45,8 7,1 14,7 - 10,4        Bei- R1 R2 R3 R4 Q Y Summenformel Analyse ber. % spiel Molgewicht gef.



  Nr. C H N S P Smp.



   [ C] 18 CH3 CH3 nC3H7 iC3H7 O O C12H22N3O4P 47,5 7,3 13,9 - 10,2 Öl
303,3 47,7 7,6 13,9 - 10,0 19 CH3 CH3 iC3H7 iC3H7 O O C12H22N3O2P 47,5 7,3 13,9 - 10,2 Öl
303,3 47,8 7,5 13,6 - 9,9 20 CH3 CH3 C2H5 CH3 O O C9H16N3O4P 41,4 6,2 16,1 - 11,9 55-56
261,2 41,0 6,4 15,8 - 11,7 21 CH3 CH3 nC3H7 CH3 O O C10H18N3O4P 43,6 6,6 15,3 - 11,3 Öl
275,2 43,3 6,8 15,0 - 11,2 22 CH3 CH3 nC3H7 CH3 S O C10H18N3O3PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 44-45
291,3 41,5 6,4 14,1 10,7 10,8 23 CH3 CH3 C2H5 CH3 O S C9H16N3O3PS 39,0 5,8 15,2 11,6 11,2 Öl
277,3 39,3 6,0 15,0 11,3 11,0 24 CH3 CH3 C2H5 CH3 S S C9H16N3O2PS2 36,9 5,5 14,3 21,8 10,6 49-51
293,3 36,9 5,7 14,6 22,0 10,6 25 CH3 CH3 C2H5 iC3H7 S S C11H20N3O2PS2 41,1 6,3 13,1 20,0 9,6 52-54
321,4 40,9 6,3 13,1 20,3 9,9 26 CH3 CH3 nC3H7 iC3H7 S O C12H22N3O2PS 45,1 6,9 13,2 10,0 10,7 Öl
319,4 45,4 7,1 13,1 10,2 10,4 27 CH3 CH3 iC3H7 iC3H7 S O C12H22N3O3PS 45,1 6,9 13,2 

   10,0 10,7 Öl
319,4 44,9 7,0 13,0 10,2 10,5 28 CH3 CH3 C2H5 CH3 S O C9H16N3O3PS 39,0 5,8 15,2 11,6 11,4 57-59
277,3 38,7 5,9 15,3 11,9 11,4 29 CH3 CH3 nC3H7 C2H5 S O C11H20N3O3PS 43,3 6,6 13,8 10,5 10,1 41-42
305,3 43,3 6,7 14,0 10,7 10,4 30 CH3 CH3 CH3 CH3 O O C8H14N3O3P 38,9 5,7 17,0 - 12,5 63-64
247,2 38,5 5,8 17,1 - 12,2 31 CH3 CH3 CH3 C2H5 O O C9H16N3O4P 41,4 6,2 16,1 - 11,9 72-74
261,2 41,7 6,3 16,2 - 11,6 32 CH3 CH3 CH3 nC3H7 O S C10H18N3O3PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 Öl
291,3 41,5 6,3 14,3 11,3 10,3 33 CH3 CH3 CH3 nC3H7 O O C10H18N3O4P 43,6 6,6 15,3 - 11,3 Öl
275,2 43,8 6,8 15,4 - 10,7 34 CH3 CH3 CH3 nC3H7 O O C11H20N3O4P 45,7 7,0 14,5 - 10,7 Öl
289,3 45,9 7,1 14,8 - 10,4 35 CH3 CH3 nC3H7 nC3H7 O O C12H22N3O4P 47,5 7,3 13,9 - 10,2 Öl
303,3 47,8 7,6 13,7 - 10,0 36 CH3 CH3 iC3H7 nC3H7 O O C12H22N3O4P 47,5 7,3 13,9 - 10,2 Öl
303,3 47,8 7,6 13,6 - 10,0 37 CH3 CH3 C2H5 nC3H7 O S 

   C11H20N3O4PS 43,3 6,6 13,8 10,5 10,1 Öl
305,3 43,6 6,8 13,7 10,6 10,6 38 CH3 CH3 C2H5 iC3H7 O O C11H20N3O4P 45,7 7,0 14,5 - 10,7
289,3 45,9 7,2 14,8 - 10,5 Öl        Bei- R1 R2 R3 R4 Q Y Summenformel Analyse ber. % spiel Molgewicht gef.



  Nr. C H N S P Smp.



   [ C] 39 CH3 CH3 nC3H7 C2H5 O O C11H20N3O4P 45,7 7,0 14,5 - 10,7 35-36
289,3 45,7 7,0 14,7 - 10,5 40 CH3 CH3 CH3 iC3H7 S S C10H18N3O2OS2 39,1 5,9 13,7 20,9 10,1 Öl
307,4 39,4 6,1 13,5 21,0 10,3 41 CH3 CH3 C2H5 C2H5 S O C10H18N3O3PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 46,5-48
291,3 40,9 6,2 14,6 11,2 10,9 42 CH3 CH3 CH3 nC3H7 S S C10H18N3O2PS2 39,1 5,9 13,7 20,9 10,1 73,5-75
307,4 39,3 6,0 13,4 20,4 10,4 43 CH3 CH3 iC3H7 C2H5 S O C11H20N3O3PS 43,3 6,6 13,8 10,5 10,1 Öl
305,3 43,0 6,6 13,9 10,2 10,1 44 CH3 CH3 C2H5 C2H5 O O C10H16N3O4P 43,6 6,6 15,3 - 11,3 Öl
275,2 43,4 6,4 15,0 - 11,0 45 CH3 CH3 CH3 nC3H7 S O C10H16N3O2PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 45-47
291,3 41,1 6,3 14,2 11,2 10,3 46 CH3 CH3 C2H5 nC3H7 S O C11H20N3O2PS 43,3 6,6 13,8 10,5 10,1 43-45
305,3 43,1 6,7 13,5 10,8 10,3 47 CH3 CH3 nC3H7 nC3H7 S O C12H22N3O2PS 45,1 6,9 13,2 10,0 9,7 Öl
319,4 45,3 7,1 12,9 9,9 10,0 48 CH3 CH3 iC3H7 nC3H7 S O 

   C12H22N3O3PS 45,1 6,9 13,2 10,0 9,7 Öl
319,4 44,9 6,8 13,1 10,3 9,9 49 CH3 CH3 C2H5 nC3H7 S O C11H20N3O2PS2 41,1 6,3 13,1 20,3 9,6 Öl
321,4 41,3 6,4 13,4 20,2 9,4 50 CH3 CH3 CH3 iC3H7 S O C10H18N3O3PS 41,2 6,2 14,4 11,0 10,6 Öl
291,3 41,0 6,4 14,6 11,2 10,9 51 CH3 CH3 C2H5 iC3H7 S O C11H20N3O3PS 43,3 6,6 13,8 10,5 10,1 42-44
305,3 42,9 6,7 14,1 10,7 10,2     
Für die Herstellung der Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel II kann wie folgt verfahren werden: Herstellung des 2-Methyl-4-methoxy-   6-hydrnxypynmidins:   
Zu einer noch warmen Lösung von 9,2 g metall. Natrium in 200 ml abs. Methanol werden unter Rühren 28,8 g (0,2 Mol) 2   Methyl-4-chlor-6-hydroxypyrimidin    gegeben. Man wartet bis eine klare Lösung entstanden ist und überführt in einen heizbaren Autoklaven.

  Nach 96-stündigem Erhitzen im Autoklaven auf 130 lässt man erkalten und verdampft das Lösungsmittel. Der Rückstand wird in ca. 200 ml Wasser gelöst. Dann wird mit Eisessig unter kräftigem Rühren auf PH 6 eingestellt. Man kühlt auf etwa 4 ab und filtriert nach ca. 10 Minuten die entstandenen Kristalle ab, die mit wenig Eiswasser nachgewaschen werden können. Die farblosen nadeligen Kristalle können aus Methanol umkristallisiert werden. Smp.



     249-251.   



   Analyse:   C6H8N202   
Molgewicht: 140,14 ber. C 51,4% H 5,8% N 20,0% 0 22,8% gef. 51,0% 5,7% 19,9% 22,7%
Auf analoge Weise, wie für 2-Methyl-4-methoxy- 6hydroxy-pyrimidin beschrieben, können auch die folgenden Verbindungen der allgemeinen Formel II hergestellt werden:    ber. ber.   



   gef.



  R3 R4 Y Bruttoformel Mol- C H N Smp.



   gewicht   [ C]      C2H5    CH3 O   C7H10N202    154,2 54,5 6,5 18,2 193-194
54,7 6,5 18,2   n#C3H7    CH3 O C8H12N2O2 168,2 57,1 7,2 16,7 140-141
57,6 7,5 16,5   i'C3H7    CH3   0    C8H12N202 168,2 57,1 7,2 16,7 158-159
56,9 7,1 16,5   n'C3H1      C2H5    0 C9H14N202 182,2 59,3 7,7 15,4 99-100
59,3 7,6 15,4   iC3H7    C2H5 0 C9H14N202 182,2 59,3 7,7 15,4 79- 80
59,2 7,7 15,6 CH3   iC3H7    0   C8H12N202    168,2 57,1 7,2 16,7 143-144
56,9 7,1 16,5 C2H5 i-C3H7 O   C9H14N202    182,2 59,3 7,7 15,4 137-138
59,4 7,8 15,4   n C3H,      i C3Hv    0   C10H16N202    196,2 61,2 8,2 14,3 

   118-119
61,1 8,3 14,3   i- C3H    i-C3H7 O   CloHl6N2o2    196,2 61,2 8,2 14,3 136-137
61,1 8,3 14,2 C2Hs C2Hs O C8H12N202 168,2 57,1 7,2 16,7 123-124
57,4 7,1 16,4 CH3   n-C3Hv    O C8H12N202 168,2 57,1 7,2 16,7 98-100
56,9 7,2 16,8   nC3H7      n'C3H7    0   C10H16N202    196,2 61,2 8,2 14,3 89- 90
61,1 8,3 14,2 C2H5   n'C3H7    0 C9H14N202 182,2 59,3 7,7 15,4 94- 95
59,3 7,8 15,3 C3H7   n C3H    O   CloHl6N202    196,2 61,2 8,2 14,3 84- 86
61,3 8,4 14,0
Herstellung des 2-Methyl-4-methylthio-6-hydroxypyrimi   dins:

  :   
In eine klare Lösung von 2,3 g Natriummetall in 100 ml Methanol, die mit Eiskühlung auf 0 gehalten wird, werden innerhalb 30 Minuten 6,0 g Methylmercaptan eingeleitet. Man rührt noch etwa   21    Stunde unter Kühlung und zieht das überschüssige Methylmercaptan am Rotationsverdampfer ab. In einem Druckautoklaven werden 14,4 g (0,1 Mol) 2-Methyl-4chlor- 6-hydroxypyrimidin in 100 ml abs. Methanol suspendiert und dazu wird die methanol. Lösung des Natriumthiomethylats gegeben. Man sorgt durch Umrühren dafür, dass eine klare Lösung entsteht und erhitzt anschliessend den gut verschlossenen Autoklaven 1 bis 3 Stunden auf 120 . Nach der Reaktion wird der Autoklav auf   0 0gekühlt,    wobei Kristallisation einsetzt. Die Kristalle werden abgesaugt und aus Aethanol umkristallisiert. Man erhält Nadeln vom Smp. 226-227 .

 

   Analyse: C6H8N2OS
Molgewicht: 156,2 ber. C 46,1% H 5,2% N 17,9% S 20,5% gef. 46,3% 5,3% 17,6% 20,1% Herstellung des 2-Isopropyl-4-methylthio-6-hydroxypyrimidins
In eine klare Lösung von 76 g Natriummetall in 1500 ml Methanol, die mit Eiskühlung auf 0  gehalten wird, werden innerhalb 30 Minuten 170 g (3,4 Mol) Methylmercaptan eingeleitet. Man rührt noch etwa 1/2 Stunde unter Kühlung und zieht das überschüssige Methylmercaptan am Rotationsverdampfer ab. In einem Druckautoklaven werden zu der methanolischen Lösung des   Natriumthiomethylats    258 g   (1,5 Mol) 2-Isopropyl-4-chlor-6-hydroxypyrimidin mit 100 ml Methanol gegeben. Man erhitzt anschliessend den gut verschlossenen Autoklaven 24 Stunden auf 100 . Man lässt auf Raumtemperatur abkühlen und zieht das Lösungsmittel im Vakuum ab.

  Den Rückstand löst man in 300 ml Wasser und fällt durch Zugabe mit Eisessig aus. Anschliessend wird bei 5  abgesaugt. Man kristallisiert aus Alkohol/Wasser (6:4) um und trocknet bei 80  im Vakuum. Man erhält farblose Kristalle vom   Smp. 205206c.   



   Analyse:   C8H12N2OS   
Molgewicht: 184,2 ber. C 52,1% H 6,6% N 15,2% S 17,4% gef. 52,2% 6,6% 15,2% 17,7%
Auf analoge Weise, wie für 2-Methyl-4-methylthio- 6   hydroxypyrimidin    und für 2-Isopropyl-4-methylthio- 6   hydroxypyrimidin    beschrieben, können auch die folgenden Verbindungen der allgemeinen Formel II hergestellt werden.



   Analyse % ber.



   gef.



  R3 R4 Y Bruttoformel Mol- C H N S Smp.



   gewicht   [ C]      C2H5      C2H5      s      C8Hl2N2OS    184,2 52,1 6,6 15,2 17,4 117-118
51,9 6,7 15,0 17,4   C2H5    CH3 S   C7HloN2OS    170,2 49,4 5,9 16,5 18,8   163-164   
49,0 6,0 16,7 18,5 C2H5 i-C3H7 S C9H14N2OS 198,3 54,5 7,1 14,1 16,2 158-159
54,5 7,1 14,1 16,4 CH3   nC3H7    S   C8Hl2N2OS    184,2 52,1 6,6 15,2 17,4 164-165
52,1 6,6 15,2 17,4 C2H5 i-C3H7 S C9H14N2OS 198,3 54,5 7,1 14,1 16,2 93-94
54,5 7,0 14,2 16,0 CH3 CH3 S   C6H8N2OS    156,2 46,1 5,2 17,9 20,2 226-227
46,3 5,3 17,6 20,1 C2H5 i-C3H7 S C7H10N2OS 170,2 49,4 5,9 16,5 18,8 160-161
49,3 5,9 16,4 18,4
PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinylphosphorsäureesteramiden der 

   allgemeinen Formel I,
EMI9.1     
 worin R1 und R2, die gleich oder verschieden sein können, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, R3 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest, R4 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und Q und Y Sauerstoff oder Schwefel bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II,
EMI9.2     
 worin R3, R4 und Y die oben bezeichneten Bedeutungen besitzen und Z für Wasserstoff oder ein Kation steht, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III,
EMI9.3     
 worin R1, R2 und Q die oben bezeichneten Bedeutungen besitzen und X für ein Halogenatom steht, umsetzt.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Z in der allgemeinen Formel II Natrium bedeutet.



   2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass X in der allgemeinen Formel III für Chlor steht.



      PATENTANSPRUCH II   
Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Verbindungen zur Schädlingsbekämpfung.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. (1,5 Mol) 2-Isopropyl-4-chlor-6-hydroxypyrimidin mit 100 ml Methanol gegeben. Man erhitzt anschliessend den gut verschlossenen Autoklaven 24 Stunden auf 100 . Man lässt auf Raumtemperatur abkühlen und zieht das Lösungsmittel im Vakuum ab. Den Rückstand löst man in 300 ml Wasser und fällt durch Zugabe mit Eisessig aus. Anschliessend wird bei 5 abgesaugt. Man kristallisiert aus Alkohol/Wasser (6:4) um und trocknet bei 80 im Vakuum. Man erhält farblose Kristalle vom Smp. 205206c.
    Analyse: C8H12N2OS Molgewicht: 184,2 ber. C 52,1% H 6,6% N 15,2% S 17,4% gef. 52,2% 6,6% 15,2% 17,7% Auf analoge Weise, wie für 2-Methyl-4-methylthio- 6 hydroxypyrimidin und für 2-Isopropyl-4-methylthio- 6 hydroxypyrimidin beschrieben, können auch die folgenden Verbindungen der allgemeinen Formel II hergestellt werden.
    Analyse % ber.
    gef.
    R3 R4 Y Bruttoformel Mol- C H N S Smp.
    gewicht [ C] C2H5 C2H5 s C8Hl2N2OS 184,2 52,1 6,6 15,2 17,4 117-118 51,9 6,7 15,0 17,4 C2H5 CH3 S C7HloN2OS 170,2 49,4 5,9 16,5 18,8 163-164 49,0 6,0 16,7 18,5 C2H5 i-C3H7 S C9H14N2OS 198,3 54,5 7,1 14,1 16,2 158-159 54,5 7,1 14,1 16,4 CH3 nC3H7 S C8Hl2N2OS 184,2 52,1 6,6 15,2 17,4 164-165 52,1 6,6 15,2 17,4 C2H5 i-C3H7 S C9H14N2OS 198,3 54,5 7,1 14,1 16,2 93-94 54,5 7,0 14,2 16,0 CH3 CH3 S C6H8N2OS 156,2 46,1 5,2 17,9 20,2 226-227 46,3 5,3 17,6 20,1 C2H5 i-C3H7 S C7H10N2OS 170,2 49,4 5,9 16,5 18,8 160-161 49,3 5,9 16,4 18,4 PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinylphosphorsäureesteramiden der
    allgemeinen Formel I, EMI9.1 worin R1 und R2, die gleich oder verschieden sein können, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, R3 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest, R4 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und Q und Y Sauerstoff oder Schwefel bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II, EMI9.2 worin R3, R4 und Y die oben bezeichneten Bedeutungen besitzen und Z für Wasserstoff oder ein Kation steht, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III, EMI9.3 worin R1, R2 und Q die oben bezeichneten Bedeutungen besitzen und X für ein Halogenatom steht, umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Z in der allgemeinen Formel II Natrium bedeutet.
    2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass X in der allgemeinen Formel III für Chlor steht.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Verbindungen zur Schädlingsbekämpfung.
CH1229871A 1971-03-04 1971-08-20 Verfahren zur herstellung von pyrimidinylphosphorsaeureamiden. CH552018A (de)

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