CH567011A5 - - Google Patents

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CH567011A5
CH567011A5 CH1846372A CH1846372A CH567011A5 CH 567011 A5 CH567011 A5 CH 567011A5 CH 1846372 A CH1846372 A CH 1846372A CH 1846372 A CH1846372 A CH 1846372A CH 567011 A5 CH567011 A5 CH 567011A5
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dihydro
benzofuran
acid addition
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/335Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin
    • A61K31/34Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin having five-membered rings with one oxygen as the only ring hetero atom, e.g. isosorbide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/78Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans
    • C07D307/86Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans with an oxygen atom directly attached in position 7

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Description


  
 



   Das Patent betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivate bzw. von Säureadditionssalzen hiervon, insbesondere den pharmakologisch brauchbaren Säureadditionssalzen. Die neuen Derivate sowie deren Säureadditionssalze bieten eine hervorragende analgetische Wirksamkeit bei geringer Toxizität. Das Patent betrifft auch die nach diesem Verfahren erhaltenen Verbindungen.



   Die neuen 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivate entsprechen der Formel I
EMI1.1     
 in welcher Y ein gesättigter oder ungesättigter niederaliphatischer zweiwertiger Kohlenwasserstoffrest, wie der Methylen-,   Äthylen-,    Propylen-, Butylen-, Vinylen-, Propenylen oder Butenylenrest ist. Als pharmakologisch brauchbare Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel I sind beispielsweise die Additionssalze mit anorganischen Säuren, wie z.B. die Hydrochloride, Sulfate und Nitrate sowie die Additionssalze mit organischen Säuren, wie die Acetate, Citrate, Methansulfonate, Fumarate, Maleate und Tartrate, zu nennen.



   Die hervorragende analgetische Wirksamkeit der neuen   7-Methoxy-2,3 .dihydro-benzofuran-Derivate    und der Säureadditionssalze hiervon zeigt sich anhand der Ergebnisse der im folgenden erläuterten Vergleichs-Tierversuche.



   Die Versuche an Mäusen wurden unter Verwendung von    [N- (y-Phenylpropyl)-aminomethyl]-7-methoxy- -dihydro-      -henzofuranmalonat,    im folgenden kurz als  Verbindung   A >     bezeichnet, entsprechend der Formel Ia  (Ia)
EMI1.2     
 einer für Säureadditionssalze der vorliegenden neuen 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivate typischen Verbindung, und Pentazocin der Formel
EMI1.3     
 einer auf klinischem Gebiet viel verwendeten analgetischen Verbindung als Vergleichssubstanz, durchgeführt.



   (A) Analgetische Wirkung bei Mäusen  (a)   Essigsäure-Strecktest   
100 mg/kg bzw. 50 mg/kg der Verbindungen   Ia    und X wurden oral an Gruppen von Mäusen verabreicht. Jede Gruppe umfasste fünf Tiere mit Körpergewichten von 1725 g; 15 min nach der Verabreichung wurden 0,1   ml/10    g einer   0,5%gen    wässrigen Essigsäure intraperitoneal injiziert und das Streckverhalten der Versuchstiere während 10 min beobachtet. Die so erhaltenen Werte sind in Tabelle I zusammengestellt, wobei z.B. die Angabe  100%  eine vollständige Unterdrückung des Streckens bedeutet.



     
TABELLE
Orale Orale Verabreichung 100 100 100 mg/kg 50 mg/kg   
Verbindung A   100%    60%
Pentazocin 20%   0%     (b) Haffner-Methode bei Mäusen
Gruppen von jeweils fünf Mäusen wurden 200 mg/kg bzw. 100 mg/kg der Verbindung A bzw. Pentazocin oral verabreicht. Jede Gruppe bestand aus fünf Tieren mit 17-25 g Körpergewicht.



   Nach 10 min wurden die Schwänze der Versuchstiere an der Wurzel mit einer Arterienklemme eingeklemmt und die Klemmkraft bzw. die Druckwirkung so eingestellt, dass Stimulierung erfolgte. Das Verhalten der Tiere wurde dann dahingehend beobachtet, ob die Tiere sich zum eingeklemmten Schwanz hin umsahen oder nicht. Wenn alle Tiere einer Gruppe nicht nach hinten schauten, wurde daraus geschlossen, dass die von einer gegebenen Dosierung ausgelöste analgetische Wirkung vollständig war. Die Beobachtungsergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt, wobei die Angabe in Prozent direkt das Mass der durch die obigen Dosierungen der beiden Verbindungen verursachte Wirksamkeit aus Basis der vollständigen analgetischen Wirkung darstellen.



   TABELLE II
Orale Verabreichung yerbindung 200 mg/kg 100 mg/kg
Verbindung A 40% 35%
Pentazocin   0%      0%     (B) Akute Toxizität
Mäusen mit 17-25 g Körpergewicht wurden jeweils 200 mg der Verbindung A bzw. Pentazocin intraperitoneal injiziert.



   Nach 24 Stunden wurde die Mortalität der Tiere festgestellt.



   Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengestellt.



   TABELLE III
Verbindung Mortalität
Verbindung A 60%
Pentazocin   100%   
Die Bewertung der Ergebnisse der oben dargestellten
Vergleichsversuche an Mäusen zeigt, dass die neue Verbin dung A (Formel   Ia)    bei relativ niedriger Toxizität eine starke analgetische Wirkung zeigt und daher ein brauchbares Anal getikum ist.



   Die neuen   7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivate    der oben angegebenen Formel I werden erfindungsgemäss durch Umsetzung -von   2.Halogenmethyl-7-methoxy-2,3-di-    hydro-benzofuran mit einem N-Phenyl-niederalkyl- oder   -alkenylsubstituierten Amin entsprechend der folgenden sche-matischen Reaktionsgleichung hergestellt:
EMI2.1     

In diesem Reaktionsschema bedeutet X ein Halogenatom, während Y die oben im Zusammenhang mit Formel I angegebene Bedeutung hat. Die Umsetzung kann vorteilhaft dadurch bewirkt werden, dass äquimolare Anteile der Reaktionskomponenten verwendet werden, entweder ohne oder in Gegenwart von inertem Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, Benzol, Toluol, Xylol und dergleichen.

  Die Umsetzung kann reibungslos mit Hilfe üblicher säurebindender Mittel durchgeführt werden, wie z.B. tertiären Aminen, etwa Triäthylamin, Alkalihydroxyd oder Alkalibicarbonat. Die Zielverbindungen als freie Basen werden gewöhnlich als ölige Substanzen erhalten, die in an sich bekannter Weise in die entsprechenden kristallinen Säure additionssalze umgewandelt werden können.



   Die folgenden Beispiele erläuten die Herstellung von Verbindungen der Formel I und deren Säureadditionssalzen.



      Beispiel I   
Herstellung von   2-(N-cinnamyl)-aminomethyl-7-methoxy-     -2,3-dihydro-benzofuran
3,5 g 2-Brommethyl-7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran, 3,1 g Cinnamylamin und 2,4 g Natriumbicarbonat wurden in 100 ml Isopropanol eingeführt, das in einem mit Rückflusskühler ausgerüsteten Reaktionsgefäss vorgelegt ist. Die entstandene Mischung wurde im Reaktionsgefäss unter Rückfluss 15 Stunden erhitzt. Nach Abschluss der Umsetzung wurde die Reaktionsmischung filtriert und das-Filtrat durch Verdampfen konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde.



  unter   vermindertem-Druck    destilliert. Die gewünschte Verbindung-wurde in Form einer öligen Substanz als   Fraktion-    mit Siedebereich von 198-2020C/0,4 mm Hg erhalten. Die Ausbeute betrug 3,9 g.



   Das Produkt wurde in üblicher Weise in das Maleat umgewandelt und als solches aus Isopropanol   umkristalli-    siert, Fp.   165-165,50C.   



  Analyse für   ClgH2jNO2    .   C4H4O4:   
Berechnet: C   67,14%    H 6,12% N 3,40%
Gefunden: C 67,47% H 6,05% N 3,32%
Beispiel 2
Herstellung von   2-[N-(γ-Phenylpropyl)-aminomethyl]-7-       -methoxy-2,3-dihydro-benzoluran   
18 g   2-Brommethyl-7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran,    10 g   y-Phenylpropylamin    und 10 g Kaliumbicarbonat wurden in   100 mol    Isopropanol eingeführt, das in einem mit Rückflusskühler versehenen Reaktionsgefass vorgelegt worden war;
Die entstandene Mischung wurde   3Q    Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde die Reaktionsmischung filtriert und das Filtrat durch Verdampfen konzentriert.

  Es fiel ein Feststoff aus, der durch Filtrieren und Trocknen an der Luft gewonnen wurde. Die getrocknete Substanz wurde nach Waschen mit Äthyläther aus Isopropanol umkristallisiert. Es wurden 20 g der gewünschten Verbindung als Hydrochlorid, Fp. 158-1600C, gewonnen.



  Analyse für   Ct9H2SNQ2      HCl:   
Berechnet: C 68,34% H 7,25% N 4,19%
Gefunden: C 68,16% H 7,22%   N- 4,46%   
Beispiel 3
Herstellung von 2-(N-Benzyl)-aminomethyl-7-methoxy-2,3-    -dihydrobenzofuran   
3,5 g 2-Brommethyl-7-methoxy-2,3-dihydrobenzofuran wurden mit 3,5 g-Benzylamin nach der in Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise umgesetzt. Auf diese Weise wurde die freie Base, Kp.   175-180 C/0,4    mm Hg, erhalten. Das Maleat der Base zeigte einen Schmelzpunkt von   169-169,5 C.   

 

  Analyse für   CuHi9NO2'   
Berechnet: C 65,43% H   6,%%    N 3,64%
Gefunden: C 65,14% H   6,Q6%    N 3,66%
Beispiel 4
Herstellung von   2-[N-(3-Phenyläthyl)-aminomethyl]-7--       -methoxy-2,3-dihydrn-benzoluran -   
Nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde 2-Brommethyl-7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran mit   ,8-Phenyl-    äthylamin umgesetzt.



   Das Maleat der gewünschten Verbindung zeigte einen Schmelzpunkt von   180-181 C.   



  Analyse für   Ct6H2lNO2    .   C4H4O4:   
Berechnet: C 66,14% H   6,32%    N 3,51%
Gefunden:. C 66,06% H   6,22qlo    N 3,52%  
Beispiel 5
Herstellung von   2-[N-(a-Phenyläthylamino)-methyil-7-       -methoxy-2,3-dihydro-benzof uran   
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise wurde   2-Brommethyl-7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran    mit   cc-Me-    thylbenzylamin umgesetzt. Die gewünschte Verbindung wurde als Maleat, Fp.   152,5-1540C,    erhalten.



  Analyse für   Cl H2lNO2      04H4O4:   
Berechnet: C 66,14% H 6,32% N 3,51%
Gefunden: C 65,72% H 6,37% N 3,50%    PATENTANSPROCHE   
I. Verfahren zur Herstellung von 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivaten der Formel I
EMI3.1     
 in welcher Y ein gesättigter oder ungesättigter niederalipha   tischer zweiwertiger Kohlenwasserstoffrest    ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein 2-Halogenmethyl-7-methoxy-2,3-dihydro -benzofuran der Formel II
EMI3.2     
 worin X Halogen bedeutet, mit einem entsprechenden N-Phenyl-niederalkyl- oder -alkenylsubstituierten Amin der Formel III
EMI3.3     
 umgesetzt wird.



     II.    Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellte 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivate der Formel I.



      UNTERANSPROCHE   
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Derivat der Formel I in ein entsprechendes Säureadditionssalz umgewandelt wird.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, zur Herstellung von 2-(Cinnamyl)-aminomethyl-7-methoxy -2,3-dihydro-benzofuran bzw. von dessen Säureadditionssalzen.

 

   3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von   2-[N-(y-Phenylpropyl)-aminomethyl-    -7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.



   4. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von 2-(N-Benzyl)-aminomethyl-7-methoxy -2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.



   5. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von   2-[N-(s-Phenyläthyl)-aminomethyl]-7-    -methoxy-2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.



   6. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von 2-[N-(a-Phenyläthyl)-aminomethyl]-7 -methoxy-2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Beispiel 5 Herstellung von 2-[N-(a-Phenyläthylamino)-methyil-7- -methoxy-2,3-dihydro-benzof uran Nach der in Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise wurde 2-Brommethyl-7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran mit cc-Me- thylbenzylamin umgesetzt. Die gewünschte Verbindung wurde als Maleat, Fp. 152,5-1540C, erhalten.
    Analyse für Cl H2lNO2 04H4O4: Berechnet: C 66,14% H 6,32% N 3,51% Gefunden: C 65,72% H 6,37% N 3,50% PATENTANSPROCHE I. Verfahren zur Herstellung von 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivaten der Formel I EMI3.1 in welcher Y ein gesättigter oder ungesättigter niederalipha tischer zweiwertiger Kohlenwasserstoffrest ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein 2-Halogenmethyl-7-methoxy-2,3-dihydro -benzofuran der Formel II EMI3.2 worin X Halogen bedeutet, mit einem entsprechenden N-Phenyl-niederalkyl- oder -alkenylsubstituierten Amin der Formel III EMI3.3 umgesetzt wird.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellte 7-Methoxy-2,3-dihydro-benzofuran-Derivate der Formel I.
    UNTERANSPROCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Derivat der Formel I in ein entsprechendes Säureadditionssalz umgewandelt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, zur Herstellung von 2-(Cinnamyl)-aminomethyl-7-methoxy -2,3-dihydro-benzofuran bzw. von dessen Säureadditionssalzen.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von 2-[N-(y-Phenylpropyl)-aminomethyl- -7-methoxy-2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von 2-(N-Benzyl)-aminomethyl-7-methoxy -2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von 2-[N-(s-Phenyläthyl)-aminomethyl]-7- -methoxy-2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 zur Herstellung von 2-[N-(a-Phenyläthyl)-aminomethyl]-7 -methoxy-2,3-dihydro-benzofuran bzw. dessen Säureadditionssalzen.
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