CH592638A5 - 2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazine derivs - prepd. e.g. by reacting benzonitriles with dicyandiamide - Google Patents

2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazine derivs - prepd. e.g. by reacting benzonitriles with dicyandiamide

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CH592638A5
CH592638A5 CH130075A CH130075A CH592638A5 CH 592638 A5 CH592638 A5 CH 592638A5 CH 130075 A CH130075 A CH 130075A CH 130075 A CH130075 A CH 130075A CH 592638 A5 CH592638 A5 CH 592638A5
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    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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    • C07D251/16Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hydrogen or carbon atoms directly attached to at least one ring carbon atom to only one ring carbon atom
    • C07D251/18Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hydrogen or carbon atoms directly attached to at least one ring carbon atom to only one ring carbon atom with nitrogen atoms directly attached to the two other ring carbon atoms, e.g. guanamines

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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung wenig toxischer Benzoguanamin-Derivate mit   wertvol-    len pharmakologischen Eigenschaften, insbesondere hoher Anti-Ulcuswirkung, die folgende allgemeine Formel besitzer
EMI1.1     
 worin X ein Halogenatom und Y ein Halogenatom in 4- oder 5-Stellung des Benzolkernes darstellen.



   Von Derivaten des Benzoguanamins, d. h. des 2,4-Diamino6-phenyl-s-triazins, sind ausser der Verwendung als Additive zu makromolekularen Materialien und landwirtschaftlichen Chemikalien die   diuretisehe,    entzündungshemmende und antibiotische Wirkung bekannt. Bisher war es jedoch unbekannt, dass diese Derivate eine Anti-Ulcus- oder ähnliche pharmakologische Wirkung besitzen.



   Als Ergebnis umfangreicher und schematischer Forschung betreffend die Synthese von Benzoguanamin-Derivaten und ihre pharmakologischen Eigenschaften wurde gefunden, dass einige Benzoguanamin-Derivate hohe Anti-Ulcus-Wirkung besitzen. Dementsprechend wurde eine Anzahl analoger Verbindungen synthetisiert und vergleichend getestet, wobei festgestellt wurde, dass 2,4-Dihalogenbenzoguanamine, d. h. 2,4 Diamino-6-(2,4-dihalogenphenyl)-s-triazine, und 2,5-Dihalogenbenzoguanamine, d. h. 2,4-Diamino-6-(2,5-Dihalogenphenyl)-s-triazine, Verbindungen darstellen, deren hohe Anti   Ulcus-Wirkung    und niedrige Toxizität ausgezeichnet sind.



   Daten bezgl. der   Anti-Ulcus-Wirkung    (Shay-Ratte) und der akuten Toxizität (bei der Maus) typischer erfindungsgemässer Verbindungen sind aus Tabelle 1 ersichtlich.



   Tabelle 1 Verbindg. % Inhibierung Dosis LD50 (mg/kg i. p.) (Bsp. Nr.) des Ulcus-Index (mg/kg i. p.) 1 100% 20   ca.1600   
49% 10 2   78%    20   ca.    500 3 89% 20 5 100% 20   ca.    850 6 100% 20   ca.    300
77% 10 7 96% 20
76% 10
Sämtliche, nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhältlichen 2,4- und 2,5-Halogenbenzoguanamine der Formel II sind neu. Diese Verbindungen können in guten Ausbeuten nach den nachstehend beschriebenen Verfahren synthetisiert werden.



   Die Verbindungen der Formel II werden leicht erhalten, indem man ein 2,4- oder 2,5-Dihalogenbenzoesäurederivat der allgemeinen Formel I
EMI1.2     
 worin X ein Halogenatom und Y ein Halogenatom in 4- oder 5-Stellung des   Benzolkerns    und Z ein Halogenatom, eine Aminogruppe, Hydroxylgruppe oder niedere Alkoxygruppe oder einen Rest der Formel
EMI1.3     
 darstellen, mit Biguanid umsetzt, vorzugsweise in einem niederen Alkohol oder einem organischen polaren inerten Lösungsmittel, wie Methylcellosolve oder Diglyme. Bei einigen Ausgangsverbindungen und Lösungsmitteln werden gute Ergebnisse erzielt, wenn man dem Reaktionsgemisch eine äquimolare Menge einer Base zusetzt.



   Die so erhaltenen Dihalogenbenzoguanamine II können Salze mit organischen und anorganischen Säuren bilden. Unter den Salzen mit nicht-toxischen Säuren befinden sich Verbindungen mit ausgezeichneten pharmakologischen Eigenschaften.



   Beispiel 1 (X = Chlor, Y = 5-Chlor) (1) 8,5 g 2,5-Dichlorbenzoesäuremethylester und 6,5 g Biguanid werden in 100 ml Methylcellosolve 3 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wird bei vermindertem Druck zur Trockne eingeengt, der Rückstand wird mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei 3,09 g der angestrebten Verbindung (nachstehend als  Verbindung A  bezeichnet) in Form farbloser Kristalle vom F. 271 bis   273 C    erhalten werden.



  Analyse für   CsH7NsCI2:   
C H N Berechnet 42,21%   2,75%    27,34% Gefunden 41,99%   2,75%      27,44%   
Die Verbindung A wird in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge Salzsäure versetzt. Das Gemisch wird bei vermindertem Druck zur Trockne eingeengt und die zurückbleibenden Kristalle werden aus Isopropanol umkristallisiert, wobei man ein Hydrochlorid der Verbindung A vom F. 267 bis   269 C    (teilweise Zersetzung bei   1800C)    erhält.



  Analyse für   CsH7NsCl2-HCl:   
C H N Berechnet 36,94% 2,75% 23,94% Gefunden 36,99%   2,70%    24,15%
Die Verbindung A wird ferner in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge Bromwasserstoffsäure versetzt. Das Gemisch wird bei vermindertem Druck zur Trockne eingeengt und die zurückbleibenden Kristalle werden aus Isopropanol umkristallisiert, wobei man ein Hydrobromid der Verbindung A vom F. 255 bis   265"C    (teilweise Zersetzung bei   200 C)    erhält.  



  Analyse für   CsH7NsCl2    - HBr:
C H N Berechnet 32,07% 2,39%   20,78%    Gefunden 32,02%   2,28%    21,01%
Ferner wird die Verbindung A in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge Perchlorsäure versetzt. Das Gemisch wird bei vermindertem Druck zur Trockne eingeengt und die zurückbleibenden Kristalle werden aus Isopropanol umkristallisiert, wobei man ein Perchlorat der Verbindung A vom F.



   265 bis   275 C    (Zersetzung) erhält.



  Analyse für   CsH7NsCl2    -   HCl04:   
C H N Berechnet 30,31% 2,26%   19,65%   
Gefunden   30,45 %      2,23 %      19,35%   
Ferner wird die Verbindung A in Dioxan gelöst und mit
Methansulfonsäure in einer Menge von 2 Mol pro Mol Verbin dung versetzt. Das Gemisch wird bei vermindertem Druck zur
Trockne eingeengt und der Rückstand wird aus Aceton umkri stallisiert, wobei man ein Methansulfonat der Verbindung A vom F. 160 bis   1620C    erhält.



   Analyse für   CsH7NsCl2 2CH3SO3H:   
C H N Berechnet 29,48% 3,38%   15,63%   
Gefunden   29,20%    3,50% 15,58%
Auf analoge Weise wurden folgende Säureadditionssalze der
Verbindung A dargestellt: Hemisulfat, R.   255-2570C    (aus
Methanol); Monomethansulfonat, F.   216-2200C    (aus Metha nol) und Maleat, F.   205 C    (Zers. aus Dioxan).



   Weitere   Ausführungsformen    (2) bis (7) der Synthese der
Verbindung A:  (2) 2,2 g 2,5-Dichlorbenzoesäureäthylester und 1,1 g Biguanid werden in 50 ml Äthanol 12 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wird bei vermindertem Druck zum
Feststoff eingeengt und der Rückstand wird mit Wasser ver setzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus
Dioxan umkristallisiert, wobei man 1,26 g einer Verbindung vom F. 268 bis   269CC    erhält, die durch Misch-Schmelzpunkt und IR-Absorptionsspektrum als Verbindung A identifiziert wurde.



   (3) 1,1 g 2,5-Dichlorbenzoesäurechlorid wurden zu 20 ml einer äthanolischen Lösung zugetropft, die 500 mg Biguanid und 500 mg Triäthylamin enthielt, dann wurde das Gemisch 6
Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde sodann bei vermindertem Druck zum Feststoff ein geengt und der Rückstand wurde mit Äthanol versetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden   abfiltriert,    mit Wasser gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert, wobei 0,72 g einer Verbin dung vom F. 267 bis 270OC erhalten wurden, die gemäss
Mischschmelzpunkt und IR-Absorption als Verbindung A identifiziert wurde.



   (4) 0,95 g 2,5-Dichlorbenzamid und 0,5 g Diguanid wurden in
20 ml Methylcellosolve 16 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde bei vermindertem Druck zum
Feststoff getrocknet und der Rückstand wurde mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus
Dioxan umkristallisiert, wobei 0,75 g einer Verbindung vom F.



  267 bis   269 C    erhalten wurden, die durch Mischschmelzpunkt und IR-Absorption als Verbindung A identifiziert wurde.



  (5) 1,25 g 2,5-Dichlorbenzoesäure-n-butylester und 500 mg Biguanid wurden in 50 ml n-Butanol 16 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff eingeengt, der Rückstand wurde mit Methanol versetzt und das Gemisch wurde stehengelassen. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei 0,46 g einer Verbindung vom F. 269 bis   271 C    erhalten wurden, die durch Mischschmelzpunkt und IR Absorption als Verbindung A identifiziert wurde.



  (6) 860 mg   2,5-Dichlorbenzoesäureanhydrid    (F. 111 bis   1120C)    und 500 mg Biguanid wurden in 20 ml Diglyme 12 Std.



  unter Rückfluss erhitzt. Dann wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt, mit 20 ml Wasser versetzt und im Eisfach über Nacht stehengelassen. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei man 0,41 g einer Verbindung vom F. 266 bis   2690C    erhielt, die gemäss Mischschmelzpunkt und IR-Absorption als Verbindung A identifiziert wurde. (7) 0,95 g 2,5-Dichlorbenzoesäure und 500mg Biguanid wurden in 20 ml Diglyme 12 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt und unlösliche harzartige Substanzen wurden abfiltriert. Dann wurden 50 ml Wasser zum Filtrat zugegeben und das Gemisch wurde im Eisfach über Nacht stehengelassen.

  Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei 0,3 g einer Verbindung vom F. 265 bis   269 C    erhalten wurden, die gemäss Mischschmelzpunkt und IR-Absorption als Verbindung A identifziert wurde.



   Beispiel 2 (X = F, Y = 5-Br)
1,65 g   2-Fluor-5-brombenzoesäuremethylester    und 1,5 g Biguanid wurden in 100 ml Methanol 8 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet und der Rückstand wurde mit 100 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und das Isopropanol umkristallisiert, wobei 0,9 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F.



  168 bis   2720C    erhalten wurden.



  Analyse für   CsH7NsBrF:   
C H N Berechnet 38,05%   2,48%      24,65%    Gefunden   37,77%    2,50% 24,35%
Beispiel 3 (X = F, Y = 5-Cl)
3,2 g 2-Fluor-5-chlorbenzoesäuremethylester und 3,0 g Biguanid wurden in 50 ml Äthanol, welches 1,5 g Natriummethylat gelöst enthielt, 6 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet und der Rückstand wurde mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und mit Wasser und Äthanol gewaschen, wobei 1,12 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 249 bis   255 C    erhalten wurden.

 

  Analyse für   CsH7NsClF:   
C H N Berechnet 45,10%   2,94%      29,23%    Gefunden 44,89% 3,20% 29,50%  
Beispiel 4  (X = F, Y = 5-F)
0,3 g 2,5-Difluorbenzoesäureäthylester und 0,3 g Biguanid wurden in 50 ml Methanol 19 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das
Methanol wurde bei vermindertem Druck abdestilliert und der
Rückstand wurde mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kri stalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei 0,15 g der angestrebten Verbindung vom F. 241 bis    2435C    erhalten wurden.



  Analyse für   CsH7NsF2:   
C H N Berechnet 48,43% 3,16% 31,38% Gefunden 48,41% 3,35% 31,69%
Beispiel 5  (X = Br, Y = 5-Br)
1,2 g 2,5-Dibrombenzoesäuremethylester und 0,6 g Biguanid wurden in 10 ml Diglyme 10 Std. unter Rückfluss erhitzt.



  Dann wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt, mit 20 ml Was ser verdünnt und im Eisfach über Nacht stehengelassen. Das ausgefällte hellgelbe Pulver wurde abfiltriert und aus Isopropanol umkristallisiert, wobei 0,41 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 271 bis   273 C    erhalten wurden.



  Analyse für   CsH7NsBr2:   
C H N Berechnet   31,33%      2,05 %      20,30%    Gefunden   31,08 %      2,29 %      20,11%   
Beispiel 6  (X =   Cl,    Y = 4-Cl)
2,1 g 2,4-Dichlorbenzoesäuremethylester und 1,1 g Biguanid wurden in 50 ml Methanol, welches 0,25 g metallisches Natrium gelöst enthielt, 4 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde dann bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet, der Rückstand wurde mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert, wobei 2,2 g der angestrebten Verbindung (nachstehend als  Verbindung B  bezeichnet) vom F. 206 bis   207 C    erhalten wurden.



  Analyse für   CsH7NsCl2:   
C H N Berechnet   42,21%      2,76 %      27,35%    Gefunden 42,12%   2,65%      27,34%   
Die Verbindung B wurde in Dioxan gelöst und mit einer  äquimolaren Menge Salzsäure versetzt. Das Gemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff eingeengt und der Rückstand wurde aus Isopropanol umkristallisiert, wobei ein Hydrochlorid der Verbindung B vom F. 200 bis 205OC (Zersetzung bei   180 C)    erhalten wurde.



  Analyse für   CsH7NsCl2 HCI:   
C H N Berechnet 36,94%   2,75%    23,94% Gefunden   36,68%      2,77%      24,27%   
Die Verbindung B wurde ferner in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge p-Toluolsulfonsäure versetzt. Das
Gemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet und der Rückstand wurde aus Aceton umkristalli siert, wobei ein p-Toluolsulfonat der Verbindung B vom F.



   224 bis   227 C    erhalten wurde.



  Analyse für   C9H7N5Cll      CH3C6H4SO3H:   
C H N Berechnet 44,87%   3,53%    16,35% Gefunden 44,62% 3,62% 16,34%
Die Verbindung B kann ferner wie folgt hergestellt werden:
2,4 g 2,4-Dichlorbenzoesäure-n-propylester und 1,1 g Biguanid werden in 10 ml Äthylenglycol 6 Std. auf   140C    erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt, mit 30 ml Wasser versetzt und im Eisfach stehengelassen. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert, wobei man 1,4 g farbloser Kristalle vom F. 202 bis   204 C    erhält, die gemäss Mischschmelzpunkt und IR-Absorption aus Verbindung B bestehen.



     Beispiel    7 (X = Br, Y = 4-Cl)
1,1 g 2-Brom-4-chlorbenzoesäuremethylester und 0,9 g Biguanid werden in 20 ml n-Propanol 16 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann abgekühlt und mit 20 ml Wasser verdünnt. Eine ausfallende braune Substanz wird abfiltriert, das Filtrat wird im Eisfach über Nacht stehengelassen. Das dabei ausgefällte gelbe Pulver wird abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei man 0,66 g der angestrebten Verbindung vom F. 215 bis   217oC    erhält.

 

  Analyse für   CsH7NsBrCl:   
C H N Berechnet 35,96% 2,35% 23,30% Gefunden 35,86% 2,11% 23,61%
Beispiel 8 (X =   Cl,Y=    5-F)
1,0 g 2-Chlor-5-fluorbenzoesäure und 1,0 g Biguanid werden in 50 ml Äthanol 8 Std. unter Rückfluss erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wird bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet und der Rückstand wird mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert, wobei man 0,4 g der angestrebten Verbindung vom F. 214 bis   216 C    erhält.



  Analyse für   CsH7NsClF:   
C H N Berechnet 45,10% 2,94%   29,23%    Gefunden   34,31%      2,90%      28,92%    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Benzoguanamin-Derivate der allgemeinen Formel EMI3.1 worin X ein Halogenatom und Y ein Halogenatom in 4- oder 5-Stellung des Benzolkerns darstellen, und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI4.1 worin X und Y die vorstehend angegebene Bedeutung besitzen und Z ein Halogenatom, eine Amino-, Hydroxyl- oder niedrige Alkoxygruppe oder einen Rest der Formel EMI4.2 bedeutet, mit Biguanid umsetzt.
CH130075A 1974-02-18 1975-02-04 2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazine derivs - prepd. e.g. by reacting benzonitriles with dicyandiamide CH592638A5 (en)

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