CH619223A5 - - Google Patents

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CH619223A5
CH619223A5 CH918879A CH918879A CH619223A5 CH 619223 A5 CH619223 A5 CH 619223A5 CH 918879 A CH918879 A CH 918879A CH 918879 A CH918879 A CH 918879A CH 619223 A5 CH619223 A5 CH 619223A5
Authority
CH
Switzerland
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group
radical
hydrogen atom
lower alkyl
hydrogen
Prior art date
Application number
CH918879A
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English (en)
Inventor
Kurt Dr Eichenberger
Christian Dr Egli
Hans Dr Kuehnis
Oswald Dr Schier
Lincoln Harvey Dr Werner
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
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Publication date
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Publication of CH619223A5 publication Critical patent/CH619223A5/de

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/60Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D213/72Nitrogen atoms
    • C07D213/74Amino or imino radicals substituted by hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Piperidinderivate der Formel I
ylh\
Ej-O-CHJ-ch-CHX ,
alk2X
worin Rx einen gegebenenfalls substituierten Arylrest bedeutet, allq und alk2 unabhängig voneinander niedere Alkylreste sind, die jeweils das mit ihnen verbundene Stickstoffatom und die mit ihnen verbundene Methingruppe durch 2 Kohlenstoffatome trennen, R2 eine gegebenenfalls acylierte Hydroxylgruppe bedeutet, Ph einen gegebenenfalls substituierten o-Phenylrest bedeutet, n = 0 oder 1 bedeutet, R3 ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest oder die Hydroxylgruppe und Rg einen niederen Alkylrest oder ein Wasserstoff atom bedeutet oder Rg und R5 zusammen für eine zweite Bindung stehen und R4 und Rg je ein Wasserstoffatom bedeuten oder R4 zusammen mit R3 für eine Oxogruppe steht, Rg einen niederen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom und Rg ein Wasserstoffatom bedeutet, oder Rg zusammen mit Rg für eine Oxogruppe steht, R3 ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest oder die Hydroxylgruppe bedeutet und für ein Wasserstoffatom steht und deren Salze.
In der DOS 2 143 794 (Farbwerke Hoechst) werden 3,4-Di-hydro-2H-isochinolin-l-one beschrieben, die jedoch in ihrer Konstitution von den erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen der Formel I stark abweisen. Die von uns hergestellten Verbindungen sind Piperidinderivate, die in 4-Stellung durch einen Isochinolinrest substituiert sein können. Auch in der Verwendung weichen beide Verbindungstypen voneinander ab. Die erfindungsgemässen Verbindungen weisen in erster Linie blutdrucksenkende Eigenschaften und die Verbindungen der DOS 2 143 794 Cholesterin- und Triglyceridspie-gel-senkende Eigenschaften auf, d.h. die Serumlipidwerte werden gesenkt. Die in der DOS 2 143 794 beschriebenen Verbindungen können lediglich als zum Stand der Technik gehörend betrachtet werden, die jedoch in keiner Weise die erfindungsgemässen Verbindungen der Formel I tangieren.
Wenn n = 1 ist, betrifft die Erfindung Verbindungen der Formel
alk
X\
R1-0-CH2"CH-CH2-N(' .CH
alk2
und, wenn n = 0 ist, betrifft die Erfindung Verbindungen der Formel rj-o-ci^-ch-cî^-l
.ch-
alk
(I)
worin in den oberen Formeln Rx, R^ R3, R4, Rg, Rg, Ph, alk1 und alk2 die vorher angegebenen Bedeutungen haben.
Ein gegebenenfalls substituierter Arylrest Rx ist beispielsweise ein durch einen, zwei oder mehr Substituenten substituierter Phenyl-, Indenyl- oder Naphthylrest, wie z.B. gegebenenfalls substituierter 2,3-Dihydro-5- oder 6-Indenylrest, sowie ferner z.B. ein gegebenenfalls substituierter 5,6,7,8-Tetra-hydro-1- oder 2-Naphthylrest. Bevorzugt ist ein einfach oder zweifach substituierter Phenylrest oder Naphthylrest und ganz 5 besonders ein einfach substituierter Phenylrest.
Der Arylrest Rx ist beispielsweise durch aliphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste substituiert, insbesondere durch niedere aliphatische Kohlenwasserstoffreste, welche auch substituiert sein können. Beispiele solcher gege-io benenfalls substituierter niederer aliphatischer oder cycloali-, phatischer Kohlenwasserstoffreste sind niedere Alkylgruppen, niedere Alkenylgruppen, niedere Alkinylgruppen, Cycloaìkyl- ' gruppen mit 5 bis 7 Ringgliedern, Niederalkoxyniederalkyl-gruppen, Niederalkylthioniederalkylgruppen, Hydroxynieder-i5 alkylgruppen, Halogenniederalkylgruppen, Carbamoylnieder-alkylgruppen, Niederalkoxycarbonylaminoniederalkylgrup-pen und Acylaminoäthylgruppen.
Ein Substituent eines Arylrestes Rj kann auch gegebenenfalls durch einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, insbe-20 sondere durch einen niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, welcher noch weiterhin substituiert sein kann, ver-äthertes Hydroxy sein. Beispiele solcher Reste sind niedere Alkoxygruppen, niedere Alkenyloxygruppen, niedere Alkinyl-oxygruppen, Hydroxyniederalkoxygruppen, Niederalkoxynie-25 deralkoxygruppen, Niederalkylthioniederalkoxygruppen, . Arylniederalkoxygruppen, wie Phenylniederalkoxygruppen, sowie Hydroxygruppen.
Der Arylrest R2 kann auch durch folgende Substituenten substituiert sein: Niederalkanoylgruppen, Niederalkanoyloxy-30 gruppen, Niederalkylmercaptogruppen, Acylaminogruppen, Halogenatome, Cyano-, Amino- und Nitrogruppen.
Weitere mögliche Substituenten des Arylrestes Ri sind gegebenenfalls substituierte Carbamoylgruppen, wie z.B. N-Mo-noniederalkylcarbamoylgruppen, N,N -Diniederalkylcarbamo-35 ylgruppen oderN,N-Niederalkylencarbamoylgruppen.
Als Substituenten des Arylrestes Rt kommen ferner gegebenenfalls substituierte Ureidogruppen in Betracht.
Speziell hervorzuheben als Substituenten des Arylrestes sind gegebenenfalls niederalkylierte Carbamoylreste. Acyl-40 aminoäthenylreste wie z.B. Niederalkanoylaminoäthenylreste und Niederalkoxycarbonylaminoniederalkylreste (die am Phenylrest vorzugsweise in para-Stellung stehen), sowie Cyano-gruppen (die am Phenylrest vorzugsweise in ortho-Stellung stehen) und Niederalkanoylreste (die am Phenylrest vorzugs-45 weise in ortho- oder para-Stellung stehen). Besonders bevorzugt als Substituenten des Arylrestes sind jedoch Halogenatome (die am Phenylrest vorzugsweise in o- oder p-Stellung stehen) und Hydroxygruppen (die am Phenylrest vorzugsweise in para-Stellung stehen) und vor allem Niederalkoxyniederalkyl-50 gruppen und Acylaminogruppen (die am Phenyl vorzugsweise in para-Stellung stehen), sowie niedere Alkylreste, niedere Alkenylrest, Cycloalkyl mit 5 bis 7 Ringgliedern, niedere Alkoxygruppen, niedere Alkenyloxygruppen und niedere Alkinyl-oxygruppen (die am Phenyl vorzugsweise in ortho-Stellung 55 stehen).
I Niedere Alkylenreste alkx bzw. alk2 sind beispielsweise 2,3-Butylenreste, 1,2-Butylenreste, l,l-Dimethyl-l,2-äthylre-ste, oder vorzugsweise 1,2-Propylenreste oder insbesondere 1,2-Äthylenreste.
60 Der o-Phenylenrest Ph kann einen, zwei oder mehr Substituenten tragen; er enthält vorzugsweise aber nicht mehr als zwei Substituenten. Als Substituenten des o-Phenylenrestes kommen insbesondere in Betracht: niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome, Trifluormethylgruppen, Hy-65 droxylgruppen sowie in zweiter Linie auch Acylaminogruppen, Nitrogruppen und Aminogruppen.
Eine gegebenenfalls acylierte Hydroxylgruppe R2 ist beispielsweise eine Niederalkanoyloxygruppe, wie z.B. eine Acet-
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oxy-, Propionyloxy- oder Butyryloxygrappe oder vorzugsweise die Pivaloyloxygruppe, oder vor allem eine freie Hydroxy-gruppe.
Wo nichts anderes angegeben, sind niedere.Reste solche Reste, die nicht mehr als 7 Kohlenstoffatome und vorzugsweise bis zu 4 Kohlenstoffatome enthalten.
Niedere Alkylreste sind beispielsweise Methyl-, Äthyl-, n-Propyl- oder Isopropylreste, oder geradkettige oder verzweigte Butyl-, Pentyl- oder Hexylreste, die in beliebiger Stellung gebunden sein können.
Niedere Alkenylreste sind insbesondere Allyl- oderMethr allylreste und als niederer Alkinylrest kommt vor allem der Propargylrest in Betracht.
Als Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Ringgliedern kommt vor allem die Cyclohexylgruppe in Betracht.
Niederalkoxyniederalkylreste sind z.B. solche, die sich aus den genannten niederen Alkylresten zusammensetzen, beispielsweise Methoxymethyl, Äthoxymethyl, n-Propoxymethyl, n-Butoxymethyl, 2-(n-Butoxy)-äthyl, 3-(n-Propoxy)-propyl oder insbesondere 2-Methoxyäthyl.
Niederalkylthioniederalkylgruppen sind z.B. solche, die sich aus den genannten niederen Alkylresten zusammensetzen und sind somit beispielsweise Methylthiomethyl, 2-Äthylthio-äthyl, 3-Methylthio-n-propyl und besonders 2-MethyIthio-äthyl.
Hydroxyniederalkylgruppen sind vor allem solche, in denen der Niederalkylteil obige Bedeutung hat, wie z.B. 2-Hy-droxyäthyl, 3-Hydroxy-n-propyl und besonders Hydroxyme-thyl.
Als Halogenniederalkylreste kommen insbesondere diejenigen in Betracht, die sich von den genannten Alkylresten ableiten und in denen das Halogenatom ein Bromatom oder insbesondere ein Chlor- oder Fluoratom ist, wie z.B. Chlormethyl, 2-Chloräthyl, Dichlormethyl und insbesondere Trifluor-methyl.
Unter Niederalkoxycarbonylaminoniederalkylgruppen werden z.B. solche Reste verstanden, deren Niederalkylteile sich von den genannten Niederalkylgruppen ableiten. Solche Gruppen sind z.B. Methoxycarbonylaminomethyl, Äthoxycar-bonylaminomethyl, 4-Methoxycarbonylamino-n-butyl, 2-Äthoxycarbonylaminoäthyl, 3-Äthoxycarbonylamino-n-propyl und besonders 2-Methoxycarbonylamino-äthyl und 3-Meth-oxycarbonylamino-n-propyl, Carbamoylmethyl oder 2-Carba-moyläthyl.
Acylamino-äthenylgruppen sind insbesondere Reste der Formel
10
K_-C-N-C=C-II 0
worin R7 eine Niederalkyl- oder Niederalkoxygruppe, z.B.
eine der oben bzw. unten genannten, oder eine Aminogruppe, d.h. primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe, vorzugsweise eine Mono- oder Diniederalkylaminogruppe, ist, worin als niedere Alkylreste die genannten in Betracht kommen; Rg Wasserstoff oder eine Niederalkylgruppe, z.B. eine der genannten, ist, Rg Wasserstoff, eine Niederalkylgruppe, z.B. eine der genannten, Carboxyl oder Niederalkoxycarbonyl, worin der Niederalkoxyteil sich z.B. von den genannten niederen Alkylresten ableitet; R10 Wasserstoff oder eine Niederalkylgruppe, z.B. eine der genannten, ist.
Niederalkoxyreste sind insbesondere solche Reste, die sich von den genannten niederen Alkylresten ableiten. Beispiele solcher Niederalkoxyreste sind Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy,
Isopropoxy, n-Butoxy, n-, myloxy. Zwei Niederalkoxyreste, insbesondere zwei benacht arte, können auch verbunden sein, wie Niederalkylendioxy, zi. Methylendioxy.
Niedere Alkenyloxyref.te sind beispielsweise Allyloxy-5 oder Methallyloxyreste.
Niedere Alkinyloxyrsste sind insbesondere Propargyloxy-reste.
Hydroxyniederalkoxyreste sind insbesondere solche, die sich von den genannten Hydroxyniederalkylgruppen ableiten, io wobei jedoch vorzugsweise die beiden Sauerstoffatome durch mindestens 2 Kohlenstoffatome getrennt werden.
Niederalkoxyniederalkoxyreste sind z.B. solche, die sich von den genannten Niederalkoxyresten ableiten. Beispiele solcher Reste sind z.B. Methoxy-methoxy, Äthoxymethoxy, 1-Me-15 thoxyäthoxy, 4-Methoxy-n-butoxy, 3-Methoxy-b-butoxy und insbesondere 3-Methoxy-n-propoxy, 2-Methoxyäthoxy, und 2-Äthoxyäthoxy.
Niederalkylthioniederalkoxygruppen sind z.B. solche Gruppen, die sich von den genannten niederen Alkylresten 20 ableiten. Beispiele solcher Gruppen sind Methylthiomethoxy, 2-Äthylthioäthoxy, 3-Methylthio-n-propoxy und besonders 2-Methylthioäthoxy.
Phenylniederalkoxyreste sind insbesondere ct-Phenylnie-deralkoxyreste, wie Benzyloxyreste, können aber auch andere 25 solche Reste sein, die sich von den genannten niederen Alkylresten ableiten, wie z.B. der Phenäthoxyrest.
Als niedere Alkanoylreste seien vor allem Pivaloyl-, Propionyl- oder Butyrylreste, vor allem aber der Acetylrest ge-30 nannt; Alkanoyloxyreste sind z.B. solche, in denen der Alka-noylteil obige Bedeutung hat.
Niederalkylmercaptogruppen sind z.B. solche Gruppen, die sich von den genannten niederen Alkylresten ableiten. Beispiele solcher Gruppen sind Äthylmercapto, Isopropylmer-35 capto, n-Butylmercapto und besonders Methylmercapto.
Acylaminogruppen sind insbesondere solche, die als Acyl-reste cycloaliphatische, aromatische, araliphatische und vor allem aliphatische Acylreste enthalten.
Aliphatische Acylreste der Formel R-CO- sind insbesonde-40 re solche, in denen R ein niederer Alkylrest, z.B. einer der genannten, ist.
Cycloaliphatische Acylreste der Formel R'-CO- sind insbesondere solche, in denen R' einen gegebenenfalls niederalky-lierten niederen Cycloalkylrest, vor allem einen mit 3 bis 7, 45 insbesondere 5 bis 7 Ringgliedern, wie z.B. den Cyclopropyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexyl- und Cycloheptylrest, bedeutet.
Als aromatische bzw. araliphatische Acylreste seien z.B. Benzoyl- und Naphthoylreste bzw. Phenylniederalkanoylreste, wie Phenylacetyl-, a- und ß-Phenylpropionylreste genannt. 50 Die genannten Acylreste können noch weiter substituiert sein.
Als Substituenten für die aromatischen und aliphatischen Acylreste - wobei die Substituenten vorzugsweise an den Ringen sitzen - seien beispielsweise genannt: nieder Alkyl- oder 55 Alkoxyreste, wie die oben genannten, Halogenatome, wie die unten genannten oder das Pseudohalogen Trifluormethyl. Die Substitution kann hierbei ein-, zwei- oder mehrfach sein.
Bevorzugte Acylreste sind Benzoyl und besonders Nieder-alkanoyl, wie Acetyl.
60 Als Halogenatome kommen insbesondere Fluor-, oder Bromatome, vor allem Chloratome in Betracht.
Die N-Mononiederalkyl- und NJST-Diniederalkylcarbamo-ylgruppen enthalten als Niederalkylteil z.B. die oben genannten niederen Alkylreste. Die N,N -Niederalkylencarbamoylre-65 ste enthalten als Niederalkenylenreste insbesondere Butylen--1,4- oder Pentylen- 1,5-reste. Beispiele für solche Reste sind N-Methylcarbamoyl-, N,N-Dimethylcarbamoyl-, Pyrrolidino--carbo-carbonyl- und Piperidino-carbonyl-reste.
5
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Eine gegebenenfalls substituierte Ureidogruppe ist beispielsweise eine solche, in der die freie Aminogruppe gegebenenfalls durch Niederalkylgruppen, z.B. die genannten, substituiert sein kann, wie z.B. eine N',N'-Dimethylureidogruppe oder N',N'-Diäthylureidogruppe. Wenn die Ureidogruppe durch zweiwertige Reste substituiert ist, sind diese Reste, die gegebenenfalls durch Heteroatome unterbrochen und/oder substituiert sein können, vorzugsweise niedere Alkylenreste, die geradkettig oder verzweigt sein können und vor allem 4 bis 6 Kettenkohlenstoffatonie bei ununterbrochener Kohlenstoffkette bzw. 4 oder 5 Kohlenstoffatome bei durch Heteroatome unterbrochener Kohlenstoffkette aufweisen. Als Heteroatome kommen insbesondere Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff in Frage. Beispiele für derartige Reste sind Butylen--(1,4)-, Pentylen-(1,5)-, Hexylen-(1,5)-, Hexylen-(2,5)-, Hexy-len-(l,6)-, Heptylen-(1,6)-, 3-Oxypentylen-(l,5)-, 3-Oxahexy-len-(l,6)-, 3-Thia-pentylen-( 1,5)-, 2,4-Dimethyl-3-thia-penty-len-(l,5)-, 3-Niederalkyl-3-aza-pentylen-(l,5)-, wie 3-Methyl--3-aza-pentylen-(l,5)- oder3-Aza-hexylen-(l,6)-reste.
Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So zeigen sie eine blutdrucksenkende Wirkung, wie sich im Tierversuch, z.B. bei i.v. Gabe in Dosen von etwa 0,01 bis 1 mg/kg an der narkotisierten Katze zeigen lässt. Ferner bewirken die neuen Verbindungen eine Tachy-cardiehemmung, wie sich ebenfalls im Tierversuch zeigen lässt, z.B. in in vitro Versuchen bei Konzentrationen von 0,3 bis 3 Y/ml am isolierten Meerschweinchenherz nach Langen-dorff (Auflösung der Tachycardie durch Isoproterenol [5 X 10-9 -y/ml] bzw. Histamin [3 X IO-7 7/ml]). Weiter bewirken die neuen Verbindungen eine Vasodilatation, die sich am Tier, z.B. am narkotisierten Hund durch Messung der Hämodynamik bei einer intraduodenalen Verabreichung in einer Dosis von etwa 10 mg/kg zeigen lässt.
Weiter besitzen die neuen Verbindungen eine noradreno-lytische Wirkung, die sich in vitro, z.B. in Versuchen an isolierten perfundierten Mesenterialarterien von Ratten bei Konzentrationen von 0,001 bis 0,01 7/ml zeigen lässt.
Ferner zeigen die neuen Verbindungen einen antiarryth-mischen und positiv inotropen Effekt.
Die neuen Verbindungen können demgemäss insbesondere als antihypertensive Mittel und als vasodilatative Mittel Verwendung finden. Ferner können die neuen Verbindungen als Ausgangs- oder Zwischenprodukte für die Herstellung anderer, insbesondere therapeutisch wirksamer Verbindungen dienen.
Besonders zu erwähnen sind die Verbindungen der Formel
Ia atom oder die Hydroxylgruppe und R5 ein Wasserstoffatom bedeutet oder R3 und Rs zusammen für eine zweite Bindung stehen und und Rg je ein Wasserstoffatom bedeuten oder 1*4 zusammen mit R3 für eine Oxogruppe steht und Rg und Rg 5 je ein Wasserstoffatom bedeuten oder Re zusammen mit R5 für eine Oxogruppe steht und R3 und R4 je ein Wasserstoff bedeuten, und R'" einen Niederalkanoylaminorest, die Aminogruppe, die Nitrogruppe oder vor allem einen niederen Alkylrest, eine niedere Alkoxygruppe, ein Halogenatom, den Tri-10 fluormethylrest oder die Hydroxylgruppe bedeutet, und ihre, Salze.
Speziell zu erwähnen sind insbesondere die Verbindungen -der Formel Ia, worin R' einen p-Niederalkanoylaminorest, z.B. p-Acetylamino, einen p-[2-(Niederalkoxy)äthyl]-rest, z.B. is 2-Methoxyäthyl, oder speziell einen niederen o-Alkenyl- oder o-Alkenyloxyrest, z.B. o-Allyl- oder o-Allyloxy, oder vor allem einen niederen o-Alkyl- oder o-Alkoxyrest, wie den o-Me-thyl- oder o-Methoxyrest, bedeutet, R" für Wasserstoff steht, R'2 den Acetyl-, Propionyl- oder insbesondere Pivaloylrest 20 oder vor allem ein Wasserstoffatom bedeutet, R3 ein Wasserstoffatom oder die Hydroxylgruppe und Rg ein Wasserstoffatom bedeutet oder R3 und Rg zusammen für eine zweite Bindung stehen und R4 und R6je ein Wasserstoffatom bedeuten oder R4 zusammen mit R3 für eine Oxogruppe steht und R5 25 und Rg je ein Wasserstoff bedeuten oder Rg zusammen mit R5 für eine Oxogruppe steht und R3 und R4 je ein Wasserstoffatom bedeuten, wobei vor allem R4 und Re je für Wasserstoff stehen und R3 und R5 entweder für eine zweite Bindung stehen oder je ein Wasserstoffatom bedeuten, und R'" einen nie-30 deren Alkylrest, z.B. Methyl, einen niederen Alkoxyrest, z.B. Methoxy, ein Halogenatom, z.B. Chlor, den Trifluormethylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeutet, und ihre Salze.
Speziell zu nennen von den Verbindungen der Formel Ia 35 sind das 2-{l-[3-(o-Allyloxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-pi-peridyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon, das 2-{l-[3-(o--Chlorphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro--1 (2H)-isochinolinon, das 2-{l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-pi-valoyloxypropyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinoli-40 non, das 2-{l-[3-(o-Tolyloxy)-2-hydroxypropyl]-4-piperidyl}--3,4-dihydro- l(2H)-isochinolinon, sowie vor allem das 2-{ 1--[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-piperidyl}-3,4--dihydro- l(2H)-isochinolinon, welches beispielsweise an der narkotisierten Katze bei intravenöser Applikation in einer Do-45 sis von ungefähr 0,01 mg/kg eine deutliche Blutdrucksenkung hervorruft.
Hervorzuheben sind auch Verbindungen der Formel Ib or'
'v\/\
/
•-0-ch--ch-ch,
... »yv\ R,„ 50 f
< >6-Kxr r or2'
vv
11 0
(Ia)
Rs Rfi
V v
' /*~\ / \ R1"
< a /-°-ch2-c#ch2-< /ch - <- .1 -r
V V (ib)
worin R' ein Wasserstoffatom, einen p-Alkanoylaminoäthe-nylrest, einen gegebenenfalls niederalkylierten p-Carbamoyl-rest, einen o- oder p-Niederalkanoylrest, eine o-Cyanogruppe, einen p-Niederalkoxycarbonylaminoniederalkylrest, ein o-Ha-logenatom oder eine p-Hydroxygruppe oder vor allem einen p-Niederalkanoylaminorest, einen p-[2-(Niederalkoxy)äthyl]--rest, einen niederen o-Alkyl- oder o-Alkoxyrest, einen o-Al-kenyl- oder o-Alkenyloxyrest bedeutet, R" einen niederen Alkylrest, einen niederen Alkoxyrest, einen niederen Alkenylrest, einen niederen Alkenyloxyrest oder vor allem ein Wasserstoffatom bedeutet, R'z einen niederen Alkanoylrest, wie insbesondere den Acetyl-, Propionyl- oder Pivaloylrest, oder vor allem ein Wasserstoffatom bedeutet, R3 ein Wasserstoff-
worin R' ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest, einen niederen Alkenylrest, einen niederen Alkinylrest, einen 5-7-gliedrigen Cycloalkylrest, einen Carbamoylniederalkylrest, 60 eine Hydroxy-, eine niedere Alkoxygruppe, eine niedere Al-kenyloxygruppe, eine niedere Alkinyloxygruppe, ein Halogen, eine Trifluormethylgruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet, R" und R'" je ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest, eine Hydroxygruppe, einen niederen Alkoxyrest, ein Halogen-65 atom, eine Trifluormethylgruppe, die Nitrogruppe, eine Aminogruppe, eine Alkanoylaminogruppe, R'2 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkanoylgruppe, insbesondere den Acetyl-, Propionyl- oder Pivaloylrest, Rg und Rg je ein Was
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serstoffatom, oder R5 und Rg zusammengenommen eine Oxogruppe bedeuten und ihre Salze. In den genannten Verbindungen befindet sich der Substituent R' bevorzugt in einer der Orthostellungen, R" in einer der Metastellungen oder in der Parastellung und R'" bevorzugt in MetaStellung zur Carbonyl- 5 groppe und Parastellung zur Methylengruppe.
Besonders hervorzuheben sind auch Verbindungen der Formel Ib, worin R' die Methyl-, Allyl-, Cyclohexyl-, Carba-moylmethyl-, Methoxy-, Allyloxy-, Prop argyloxygrupp e,
Chlor, Brom, die Trifluormethyl- oder Cyanogruppe bedeutet, 10 R" und R'" je ein Wasserstoffatom, die Methyl-, Methoxy- • oder Acetylaminogruppe, R'2 ein Wasserstoffatom, die Acetyl-, Propionyl- oder die Pivaloylgruppe, Rg und Rg je ein Wasserstoffatom bedeuten und ihre Salze. Bei den aufgezählten Verbindungen ist R' vorzugsweise die o-Methyl-, o-Allyl-, 15 o-Cyclohexyl-, p-Carbamoylmethyl-, o-Methoxy-, o-Allyl-oxy-, o-Propargyloxygruppe, o- oder p-Chlor, -Brom oder -Trifluormethyl oder die o-Cyanogruppe, R" ist vorzugsweise ein Wasserstoffatom, die m-Methyl-, m-Methoxy-, m-Acetylaminogruppe, R'2 ist ein Wasserstoffatom, die Acetyl-, Propio- 20 nyl- oder die Pivaloylgruppe und R'", R5 und Rg je ein Wasserstoffatom und ihre Salze.
Besonders zu nennen von den Verbindungen der Formel Ib sind das l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l--oxo-isoindolino)-piperidin und das l-[3-(o-Cyanophenoxy)- 25 -2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo-isoindolino)-piperidin und ihre therapeutisch verwendbaren Säureadditionssalze, welche beispielsweise an der narkotisierten Katze bei intravenöser Applikation in einer Dosis von 0,01 mg/kg eine deutliche Blutdrucksenkung hervorruft. ao
Die neuen Verbindungen der Formel I werden erfindungs-gemäss nach einer an sich bekannten Methode erhalten, indem man eine Verbindung der Formel II
R.
R^-O-CH^-CH-CHj
6\'
<>-<
•lk.
<?. " S
Ph
(II)
40
worin Rx, R2, alkl5 alk2, R3, R4, Rg, R6, n und Ph die angegebenen Bedeutungen haben und Y3 eine freie oder eine eine Oxogruppe enthaltende funktionell abgewandelte Carboxyl- 45 gruppe bedeutet, intramolekular kondensiert.
Eine eine Oxogruppe enthaltende funktionell abgewandelte Carboxylgruppe ist beispielsweise eine veresterte Carboxyl-gruppe wie insbesondere mit einem niederen Alkanol oder Aralkanol, wie Methanol, Phenol, p-Nitrophenol, oder Ben- 50 zylalkanol veresterte Carboxylgruppe oder eine aktivierte veresterte Carboxylgruppe, wie eine mit Cyanmethanol veresterte Carboxylgruppe, oder eine Säurehalogenid-, wie insbesondere Säurechlorid-gruppierung oder eine Säureazid-, Säureamid-oder Säureanhydrid-gruppierung. Als Säureanhydrid-gruppie- 55 rung kommen insbesondere solche von gemischten Anhydriden, insbesondere von gemischten Anhydriden mit Kohlen-säuremonoalkylestern, wie Kohlensäuremonoäthyl- oder -iso-butylester in Betracht.
Die Umsetzung kann in üblicher Weise erfolgen. Vorzugs- 60 weise arbeitet man bei erhöhter Temperatur. Die Umsetzung wird vorteilhaft in einem Lösungsmittel, wie einem inerten Lösungsmittel, z.B. einen Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol oder in einem hochsiedenden inerten Lösungsmittel wie z.B. Diphenyläther durchgeführt. 65
In erhaltenen Verbindungen kann man im Rahmen der Endstoffe Substituenten abspalten, einführen oder umwandeln.
So kann man beispielsweise in Verbindungen der Formel I, worin Rx einen durch einen in eine gegebenenfalls substituierte Carbamoylgruppe überführbaren Rest Z" substituierten Arylrest bedeutet, Z" in eine gegebenenfalls substituierte Carbamoylgruppe überführen.
Ein Rest Z" ist dabei vor allem eine eine Oxogruppe enthaltende gegebenenfalls funktionell abgewandelte Carboxylgruppe.
Eine eine Oxogruppe enthaltende funktionell abgewandelte Carboxylgruppe ist beispielsweise eine veresterte Carboxylgruppe, wie insbesondere mit einem niederen Alkanol oder Aralkanol, wie Methanol, Phenol, p-Nitrophenol, oder Ben-zylalkohol veresterte Carboxylgruppe oder eine aktivierte veresterte Carboxylgruppe, wie eine mit Cyanmethanol veresterte Carboxylgruppe, oder eine Säurehalogenid-, wie insbesondere Säurechlorid-gruppierung oder eine Säureazid- oder Säurean-hydrid-gruppierung. Als Säureanhydrid-gruppierungen kommen insbesondere solche von gemischten Anhydriden, insbesondere von gemischten Anhydriden mit Kohlensäuremonoal-kylestern, wie Kohlensäuremonoäthyl- oder -isobutylester in Betracht.
Die Umwandlung der Gruppe Z" erfolgt z.B. durch Umsetzen mit Ammoniak oder einem entsprechenden mindestens ein Wasserstoffatom aufweisenden Amin.
Die Umsetzung erfolgt in üblicher Weise, insbesondere bei erhöhter Temperatur, gegebenenfalls drastisch erhöhter Temperatur, wie bis über 200°C, wenn erwünscht unter Druck und wenn erwünscht mit einem Überschuss des jeweiligen Amins. Arbeitet man bei Zimmertemperatur oder nur mässig erhöhter Temperatur, so erfolgt die Umsetzung vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel bei längerer Reaktionszeit. Inerte Lösungsmittel sind z.B. Alkohole, wie Methanol oder Äthanol, Äther, wie Diäthyläther oder Dioxan, Benzol und dgl.
Ferner kann man beispielsweise in Verbindungen der Formel I, worin Rx einen durch einen in ein gegebenenfalls substituierte Ureidogruppe überführbaren Rest Z"' substituierten Arylrest bedeutet, Z'" in eine gegebenenfalls substituierte Ureidogruppe überführen.
Z'" ist dabei insbesondere ein reaktionsfähig abgewandelter Carboxyaminorest, wie ein durch ein niederes Alkanol oder Phenol veresterter Carboxyaminorest oder ein entsprechender Halogencarbonylamino- wie insbesondere ein Chlor-carbonylaminorest.
Die Umwandlung in die Ureidogruppe erfolgt z.B. durch Umsetzen mit Ammoniak oder einem entsprechenden mindestens ein Wasserstoffatom aufweisenden Amin.
Diese Umsetzung kann in üblicher Weise, insbesondere unter Verwendung eines Überschusses an Ammoniak oder Amin und gegebenenfalls in einem Lösungsmittel und vorzugsweise bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden.
Ferner kann man erhaltene Verbindungen, in denen Rx einen durch einen Hydroxyalkyl-, Hydroxyalkoxy-, Mercapto-alkyl- oder Mercaptoalkoxyrest substituierten Arylrest bedeutet, alkylieren, z.B. durch Umsetzen mit einem reaktionsfähigen Ester eines entsprechenden Alkanols. Reaktionsfähige Ester sind dabei vor allem Ester mit starken anorganischen oder organischen Säuren, vorzugsweise mit Halogenwasserstoffsäuren, wie Chlor-, Brom- oder Jodwasserstoffsäure, mit Schwefelsäure, oder mit Arylsulfonsäuren, wie Benzol-, p-Brombenzol- oder p-Toluolsulfonsäure.
Die Umsetzung kann in üblicher Weise, vorteilhaft in Anwesenheit von Lösungsmitteln und beispielsweise in Anwesenheit von Kondensationsmitteln, wie basischen Kondensationsmitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur erfolgen.
Ferner kann man in Verbindungen der Formel I, worin Rx einen durch einen Z2-alkyl- oder Z2-aIkoxyrest substituierten Aiylrest bedeutet und Z2 für eine reaktionsfähig veresterte
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Hydroxylgruppe R-t steht, durch Umsetzen mit Alkanolen bzw. Alkylmerkaptanen in Alkoxy- bzw. Alkylmercaptoalkyl-bzw. -alkoxyreste umwandeln.
Reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppen sind dabei insbesondere mit den genannten starken Säuren veresterte Hydroxylgruppen.
Die Umsetzung kann in üblicher Weise, vorteilhaft in Anwesenheit von Lösungsmitteln und beispielsweise in Anwesenheit von Kondensationsmitteln, wie basischen Kondensationsmitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur erfolgen.
Ferner kann man in Verbindungen der Formel I, worin Rx einen durch eine Hydroxylgruppe substituierten Arylrest bedeutet, die Hydroxylgruppe in eine Gruppe der Formel RxO-umwandeln, worin Rx einen Alkylrest, einen Alkenylrest, einen Alkinylrest, einen Alkoxyalkylrest oder einen Alkylmer-captoalkyirest bedeutet. Diese Umwandlung kann in üblicher Weise erfolgen, beispielsweise durch Umsetzen mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel RxOH oder einem Diazoalkan, wie Diazomethan. Ferner kann man Hydroxylgruppen im Rest Ph alkylieren, z.B. durch Umsetzen mit einem reaktionsfähigen Ester eines niederen Alkanols oder einem Diazoalkan, wie Diazomethan.
Reaktionsfähige Ester sind vor allem Ester mit starken anorganischen oder organischen Säuren, vorzugsweise mit Halogenwasserstoffsäuren, wie Chlor-, Brom- oder Jodwasserstoffsäure, mit Schwefelsäure, oder mit Arylsulfonsäuren, wie Benzol-, p-Brombenzol- oder p-Toluolsulfonsäure.
Die Umsetzung kann in üblicher Weise erfolgen, vorteilhaft in Anwesenheit von Lösungsmitteln. Bei der Verwendung von reaktionsfähigen Estern arbeitet man vorzugsweise in Anwesenheit von Kondensationsmitteln, wie basischen Kondensationsmitteln oder man setzt die phenolische Hydroxylver-bindung in Form eines Salzes, z.B. eines Metallsalzes, wie eines Alkalimetallsalzes, z.B. des Natrium- oder Kaliumsalzes ein. Dabei kann man bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur arbeiten.
Weiterhin kann man in Verbindungen der Formel I, worin Rx ein durch eine Aminogruppe oder durch einen, eine Aminogruppe enthaltenden Substituenten substituierter Arylrest und/oder Ph einen eine Aminogruppe enthaltenden o-Phe-nylenrest bedeutet, ist, die genannte(n) Aminogruppe(n) acy-lieren, wie z.B. durch Umsetzung mit einem Acylierungsmittel.
Als Acylierungsmittel kommen Carbonsäuren, beispielsweise aliphatische, araliphatische oder cycloaliphatische Carbonsäuren, vorzugsweise in Form ihrer funktionellen Derivate, wie Halogenide, insbesondere Chloride, oder Anhydride, z.B. reine oder gemischte Anhydride, oder innere Anhydride, wie Ketone, in Betracht:
Ferner kann man in Verbindungen der Formel I, die Hydroxylgruppen enthalten, diese acylieren (verestern). Die Acy-lierung erfolgt in üblicher Weise, z.B. durch Umsetzung mit Carbonsäuren, vorteilhaft in Form ihrer reaktionsfähigen funktionellen Derivate, wie Säurehalogenide, z.B. Chloride, Ester, insbesondere Ester mit niederen Alkoholen, wie Methanol und Äthanol, oder aktivierte Ester wie Cyanmethylester, oder reine oder gemischte Anhydride, z.B. gemischte Anhydride mit Kohlensäuremonoalkylestern wie Kohlensäuremo-noäthyl- und -isobutylester.
In Verbindungen der Formel I, die eine acylierte Hydroxy-oder Aminogruppe enthalten, kann man diese in üblicher Weise zur freien Hydroxyl- bzw. Aminogruppe spalten, insbesondere hydrolytisch, je nach Zweckmässigkeit sauer oder basisch katalysiert, z.B. mit anorganischen Säuren oder Alkalilaugen (Basen), z.B. mit Salzsäure oder mit Natronlauge. Sollte eine solche Spaltung bereits im Verlauf einer der obigen Herstellungsmethoden eintreten, so kann eine erhaltene freie
Hydroxyl- oder Aminogruppe gegebenenfalls wie oben beschrieben acyliert werden.
Ferner kann in Verbindungen der Formel I, welche Substituenten mit einer C-C-Doppel- oder ^Dreifach-Bindung enthalten, die C-C-Doppel- bzw. -Dreifach-Bindung durch kata-lytische Hydrierung, wie durch Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, beispielsweise Nickel, Platin oder Palladium, wie Raney-Nickel, Platinschwarz oder Palladium auf Aktivkohle, in eine C-C-Einfach-Bindung überführt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass andere reduzierbare Gruppen, nicht angegriffen werden.
In Verbindungen der Formel I, welche Substituenten mit einer C-C-Dreifachbindung enthalten, kann diese ferner lediglich zu einer C-C-Doppelbindung und wenn erwünscht stereospezifisch zu einer C-C-cis- oder C-C-trans-Doppélbin-dung reduziert werden. Die Reduktion einer C-C-Dreifach-bindung zu einer C-C-Doppelbindung kann beispielsweise durch Hydrierung mit 1 Mol Wasserstoff in Gegenwart eines weniger aktiven Hydrierungskatalysators, wie Eisen oder Palladium, beispielsweise Raney-Eisen oder Palladium auf Bariumsulfat, insbesondere bei erhöhter Temperatur, erfolgen. Die Reduktion zu einer C-C-cis-Doppelbindung kann beispielsweise mittels 1 Mol Wasserstoff in Gegenwart eines des-aktivierten Katalysators, wie Palladium auf Tierkohle in Gegenwart von Chinolin, Palladium auf Calciumcarbonat in Gegenwart von Bleisalzen, oder auch Raney-Nickel, erfolgen. Die Reduktion zu einer C-C-trans-Doppelbindung kann beispielsweise mittels Natrium in flüssigem Ammoniak erfolgen, wobei insbesondere mit Rücksicht auf eine Harnstoffgruppe kurze Reaktionszeiten und kein Überschuss an Reduktionsmittel angewendet werden, und wobei gegebenenfalls ein Am-moniumhalogenid, wie Ammoniumchlorid, als Katalysator zugegeben wird.
In erhaltenen Verbindungen der Formel I die eine a-Aral-kylamino- oder ot-Aralkoxycarbonylaminogruppe bzw. eine a-Aralkoxy- oder a-Aralkoxycarbonyloxygruppe enthalten, kann man diese Reste zu freien Amino- bzw. Hydroxylgruppen spalten. a-Aralkyl ist dabei insbesondere Benzyl. Die Àb-spaltung kann in üblicher Weise erfolgen, insbesondere mittels Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, wie eines Palladium-, Platin- oder Nickelkatalysators.
In erhaltenen Verbindungen der Formel I, die an einem aromatischen Kern Nitrogruppen aufweisen, kann man diese zu Aminogruppen reduzieren.
Die Reduktion kann in üblicher Weise erfolgen, z.B. durch naszierenden Wasserstoff (z.B. mit Eisen und Salzsäure oder mit Aluminiumamalgam) oder mit katalytisch erregtem Wasserstoff, wie Wasserstoff in Gegenwart von Platin-, Nickeloder Palladiumkatalysatoren.
Ferner kann man Verbindungen der Formel I, in denen R3 und R4 zusammen für eine Oxogruppe stehen, zu Verbindungen reduzieren, worin R3 für Hydroxyl und R4 für Wasserstoff steht.
Die Reduktion der Oxogruppe erfolgt in üblicher Weise, z.B. durch metallische Reduktion, wie durch Behandeln mit Natrium in Alkohol, oder mit komplexen Metallhydriden, wie Natriumborhydrid, oder durch katalytisch erregten Wasserstoff, z.B. Wasserstoff in Gegenwart eines Platin-, Palladium-, Nickel- oder Kupferkatalysators, wie Platinoxyd, Palladiumkohle, Raney-Nickel oder Kupferchromit. Die Umsetzung erfolgt vorzugsweise in Anwesenheit von Verdünnungs- und/ oder Lösungsmitteln, bei tiefer, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, im offenen oder im geschlossenen Gefäss unter Druck.
Die Reduktion der Oxogruppe kann auch nach der Meer-wein-Ponndorf-Verley-Methode erfolgen. So kann man beispielsweise die Oxoverbindung in üblicher Weise mit einem niederen Alkanol wie Isopropanol in Gegenwart eines ent5
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sprechenden Alkanolats, wie Aluminiumisopropylat, behandeln.
Ferner kann man in Verbindungen der Formel I, worin R3 für Hydroxyl steht die Hydroxylgruppe abspalten. Man erhält so Verbindungen, in denen Rg und R5 für eine zweite Bindung stehen.
Die Abspaltung kann in üblicher Weise erfolgen, z.B.
durch Behandlung mit starken Säuren, wie Schwefelsäure, p-Toluolsulfonsäure, konzentrierter Salzsäure, Oxalsäure oder andere wasserabspaltenden Mitteln, wie Phosphoipentoxyd, Zinkchlorid oder Bortrioxid. Gegebenenfalls entfernt man das Wasser mittels eines Wasserabscheiders. Beispielsweise kann man die Reaktion in einem siedenden Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol durchführen.
Ferner kann man Verbindungen der Formel I, worin R3 für Hydroxyl steht, die Hydroxylgruppe durch Wasserstoff ersetzen. Dies kann beispielsweise durch katalytische Hydrierung geschehen.
Ferner kann man in Verbindungen der Formel I, worin R3 und Rs für eine zweite Bindung stehen, zu Verbindungen hydrieren, in denen R3 und R5 für Wasserstoffatome stehen.
Dies kann insbesondere durch katalytische Hydrierung erfolgen.
Die katalytische Hydrierung kann in üblicher Weise durchgeführt werden, insbesondere mittels Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, wie eines Palladium-, Platin- oder Nickelkatalysators.
Die genannten Reaktionen können gegebenenfalls gleichzeitig oder nacheinander und in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden.
Die genannten Reaktionen können in üblicher Weise in An- oder Abwesenheit von Lösungs- oder Verdünnungsmitteln, sauren oder basischen Kondensationsmitteln und/oder Katalysatoren bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss unter erhöhtem Druck und/oder unter einer Inertgasatmosphäre durchgeführt werden.
Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Säureadditionssalze. So können beispielsweise basische, neutrale oder gemischte Salze, gegebenenfalls auch Hemi-, Mono-, Sesqui- oder Poly-hydrate davon, erhalten werden. Die Säureadditionssalze der neuen Verbindungen können in an sich bekannter Weise in die freie Verbindung übergeführt werden, z.B. mit basischen Mitteln, wie Alkalien oder Ionenaustauschern. Andererseits können die erhaltenen freien Basen mit organischen oder anorganischen Säuren Salze bilden. Zur Herstellung von Säureadditionssalzen werden insbesondere solche Säuren verwendet, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind. Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoffsäuren, z.B. Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäuren, z.B. Schwefelsäure, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder he-terocyclische Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxymalein- oder Brenztraubensäure, Fumar-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxybenzoe-, Salicyl- oder p-Aminosalicylsäure, Embon-säure, Methansulfon-, Äthansuifon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfön-, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.
Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie z.B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Basen dienen, indem man die freien Basen in Salze überführt, diese ahtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen frei macht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen
Verbindungen in,freier Form und in Form ihrer Salze sind im Vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien Verbindungen sinn- und zweckmässig gegebenenfalls auch die ent- ' sprechenden Salze zu verstehen.
Die neuen Verbindungen können je nach der Wahl der Ausgangsstoffe und Arbeitsweisen als optische Antipoden oder Razemate oder, sofern sie mindestens zwei asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten, auch als Razematgemische und/oder als reine geometrische Isomere oder als Gemische derselben (Isomerengemische) vorliegen.
Erhaltene Isomerengemische können aufgrund der physikalisch-chemischen Unterschiede der Bestandteile in bekannter Weise in die beiden reinen geometrischen Isomeren aufgetrennt werden, beispielsweise durch Chromatographie an einer geeigneten stationären Phase, wie mit einer komplexbildenden Schwermetallverbindung, z.B. mit einer Silberverbindung, vorbehandeltem Kieselgel oder Aluminiumoxid, oder durch Bildung einer Schwermetalladditionsverbindung, z.B. des Silbernitrat-Komplexes, Trennung derselben in die Additionsverbindungen der reinen Isomeren, z.B. durch fraktionierte Kristallisation, und anschliessende Freisetzung der reinen Isomeren.
Erhaltene reine Isomere, z.B. trans-Isomere, können in üblicher Weise, z.B. photochemisch, beispielsweise durch Bestrahlen mit Licht geeigneter Wellenlänge, vorteilhaft in einem geeigneten Lösungsmittel, wie einem aliphatischen Kohlenwasserstoff, oder in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, in die jeweils entgegengesetzt konfigurierten Isomeren, z.B. in die cis-Isomeren, umgewandelt werden.
Razematgemische können aufgrund der physikalisch-chemischen Unterschiede der Bestandteile in bekannter Weise in die beiden stereoisomeren (diastereomeren) reinen Razemate aufgetrennt werden, beispielsweise durch Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisation.
Erhaltene Razemate lassen sich nach bekannten Methoden, beispielsweise durch Umkristallisation aus einem optisch aktiven Lösungsmittel, mit Hilfe von Mikroorganismen oder durch Umsetzen mit einer mit der razemischen Verbindung Salze bildenden optisch aktiven Säure und Trennung der auf diese Weise erhaltenen Salze, zB. aufgrund ihrer verschiedenen Löslichkeiten, in die Diastereomeren, aus denen die Antipoden durch Einwirkung geeigneter Mittel freigesetzt werden können, zerlegen. Besonders gebräuchliche optisch aktive Säuren sind z.B. die D- und L-Formen von Weinsäure, Di-o-Toluolweinsäure, Äpfelsäure, Mandelsäure, Camphersulfon-säure oder Chinasäure. Vorteilhaft isoliert man den wirksameren L-Antipoden.
Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können, falls sie neu sind, nach an sich bekannten Methoden erhalten werden.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Verbindungen der Formell!
kann man beispielsweise erhalten, wenn man eine Verbindung der Formel
,2
Rr0"CH2-CH_CH,"N\ V - NH.
\ik/ <™>
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worin R1( R2, alkx und alk2 die angegebenen Bedeutungen haben mit einer Verbindung der Formel
In
/h
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umsetzt, worin n, R3, R4, Rg und Rg die angegebenen Bedeutungen haben und X' eine reaktionsfähige veresterte Hydroxylgruppe und y3 eine freie oder vorzugsweise eine eine Oxogruppe enthaltende funktionell abgewandelte Carboxylgruppe bedeuten.
Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z.B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem z.B. für die en-terale, z.B. orale, oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten. Für die Bildung desselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z.B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Ben-zylalkohole, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline, Cholesterin oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate können z.B. als Tabletten, Dragées, Kapseln, Suppositorien, Salben, Crèmen oder in flüssiger Form als Lösungen (z.B. als Elixier oder Sirup), Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabili-sierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. Die Präparate welche auch in der Veterinärmedizin Verwendung finden können, werden nach üblichen Methoden gewonnen.
Die Dosierung der neuen Verbindungen hängt von der Art der zu behandelnden Zustände und von den individuellen Bedürfnissen ab. Beispielsweise kann man die neuen Verbindungen einem Warmblütler von ungefähr 75 kg Körpergewicht in einer täglichen Dosis von etwa 5 bis 100 mg, insbesondere etwa 5 bis 60 mg verabreichen.
Die neuen Verbindungen können auch vorteilhafterweise in Kombination mit anderen Antihypertensiva und/oder Diuretika in pharmazeutischen Präparaten verwendet werden.
Als antihypertensiv wirksame Verbindungen kommen insbesondere solche vom Typ der a-Amino- ß-hydroxyphenyl--propionsäure, der ß-Amino-ß-alkoxyphenyl-propionsäure, und besonders der Hydrazinopyridazine und der Sympathiko-lytika in Betracht.
Geeignete Diuretika sind Stoffe, die sowohl durch renale als auch durch extrarenale Wirkung auf die Gewebe die Diu-rese erhöhen. Dabei kommen Substanzen mit hemmender Wirkung auf die Rückresorption im Tubulus, wie z.B. besonders Saluretika sowie Äthacrinsäure und deren Analoge in Betracht.
Insbesondere geeignet sind Benzothiadiazin-Derivate, wie Thiazide und Hydrothiazide, Benzolsulfonamide, Phenoxyes-sigsäuren, Benzofuran-2-carbonsäuren und Benzofuran-2,3--dihydro-2-carbonsäuren.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung ohne sie jedoch einzuschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
a) 9,1 gN-{l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydroxypropyI]--4-piperidyl}-2-aminoäthyl-benzoesäure-äthylester werden in
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100 ml Äthanol mit 2,6 g N-Äthyldiisopropylamin 6 Stunden am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Amin und der Alkohol im Vakuum entfernt und das zurückbleibende Öl mit äthanolischer Salzsäure in das Hydrochlorid-übergeführt. Aus Äthanol/Äther wird das 2-{l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydroxy-propyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon-hydro-chlorid umkristallisiert, Smp. 174-176°.
b) Der oben erwähnte Ester wird durch reduktive Aminie-rung des l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-piperi-dons mit 2-Aminoäthyl-benzoesäure-äthylester unter Platin/Kohle-Katalyse in Methanol erhalten, welcher in ungereinigtem Zustand unter a) weiteryerwendet wird.
Beispiel 2
In analoger Weise, wie unter Beispiel 1 beschrieben, erhält man unter Verwendung der jeweils äquivalenten Menge an Ausgangsmaterial folgende Verbindung:
a) 2- {1 -[3 -(o-Tolyloxy)-2-hydroxypropyl]-4-piperidyl} -3,4--dihydro-l(2H)-isochinolinon, Smp. 104-105°;
b) 2-{l-[3-(o-Chlorphenoxy)-2-hydroxypropyl]-piperidyl--(4)}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon-maleat, Smp. 139-140°;
c) 2-{ l-[3-<p-(2-Methoxy-äthyl)-phenoxy>-2-hydroxypropyl]--4-piperidyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon, Smp. 116-117°;
d) 2-{l-[3-(o-Allyloxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-piperi-dyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon-fumarat, Smp. 145-146° (unter Zersetzung) ;
e) 2-{l-[3-(ß-Naphthoxy)-2-hydroxy-l-propyl]-piperidyl--(4)}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon, Smp. 181-183°;
f) 2-{l-[3-(2-Methoxy-4-chlorphenoxy)-2-hydroxy-l-propyl]--piperidyl-(4)}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon, Smp. 210-212°;
g) 2-{l-[3-(o-Cyanophenoxy)-2-hydroxy-l-propyl]-piperidyl--(4)}-3,4-dihydro-1 (2H)-isochinolinon, Smp. 138-140°;
Beispiel 3
In analoger Weise, wie unter Beispiel 1 beschrieben, erhält man unter Verwendung der jeweils äquivalenten Mengen an Ausgangsmaterial folgende Verbindungen:
a) l-[3-(2-Chlor-5-methylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l--oxo-isoindolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 206-208°;
b) l-[3-(o-Allylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo-isoindo-lino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 205-207°;
c) 1 -[3-(2-Allyl-3-acetylaminophenoxy)-2-hydroxypropyl]-4--(l-oxo-isoindolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 177-180°;
d) l-[3-(2-Cyclohexylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-( 1 -oxo--isoindolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 214-216°;
e) l-[3-(p-Carbamoylmethylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l--oxo-isoindolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 266-270°;
f) l-[3-(2-Methoxy-3-methoxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4--( 1-oxo-isoindolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 161-163°;
g) l-[3-(o-Allyloxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo-iso-indolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 185-186°;
h) l-[3-(o-Propargyloxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo--isoindolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 173-175°;
i) l-[3-(p-Bromphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l -oxo-isoindo-lino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 253-257°;
j) l-[3-(o-Cyanophenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo-isoin-
dolino)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 203-205°; k) l-[3-(5-Indanyloxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo-isoindili-
no)-piperidin-hydrochlorid, Smp. 270-272°; 1) l-[3-(o-Methoxyphejioxy)-2-hydroxypropyl]-4-(l-oxo-iso-indolino)-piperidiitü-hydrochlorid, Smp. 172-174°, und
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m) l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydroxypropyl]-4-phthal-imidopiperidin-maleinat, Smp. 201-202° (unter Zersetzung).
Beispiel 4
Eine Lösung von 8,1 g 2-{ l-[3-(o-Methoxy-phenoxy)-2-hy-droxy-l-propyl]-piperidyl-(4)}-3,4-dihydro-l(2H)-isochino-linon-hydrochlorid und 5 g Pivaloylchlorid in 50 ml Pyridin wird während 1 Vi Stunden auf 100°C erwärmt und dann im Vakuum eingedampft. Den Rückstand stellt man mit alkoholischer Salzsäure sauer und dampft wiederum ein. Nach Um-kristallisation aus Isopropanol erhält man das 2-{l-[3-(o--Methoxy-phenoxy)-2-pivaloyloxy-l-propyl]-piperidyl-(4)}--3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon-hydrochlorid vom F. • 232-234°C.
Beispiel 5
Zu einer Lösung von 3,96 g l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2--hydroxypropyl)-4-(l-oxo-isoindolino)-piperidin (hergestellt
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aus dem Hydrochlorid durch Umsetzung mit 2-n. Natronlauge, Extrahieren mit einem Gemisch aus Äthylacetat und Eindampfen des Extrakts im Vakuum) und 2 ml Pyridin in 50 ml Methylenchlorid werden 1,32 g Pivaloylchlorid in 10 ml Me-5 thylenchlorid tropfenweise unter Rühren und Eiskühlung in einer Zeitspanne von 20 Minuten hinzugegeben. Das Rühren wird 48 Stunden bei Raumtemperatur, weitere 48 Stunden unter Rückflusstemperatur und anschliessend nochmals 48 Stunden bei Raumtemperatur fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch io wird mit einer 10%igen kalten, wässrigen Natriumcarbonatlö-sung und Wasser gewaschen, getrocknet, filtriert und im Vakuum eingedampft. Der erhaltene Rückstand wird in 20 ml Äthanol gelöst, die Lösung mit Salzsäuregas gesättigtem Äthylacetat sauergestellt und der entstandene Niederschlag 15 gesammelt. Der erhaltene Niederschlag wird in 50 ml heissem Äthanol, dem 50 ml Äthylacetat hinzugegeben werden, gelöst. Nach dem Kühlen der Lösung mit Eis wird der ausgefallene Niederschlag gesammelt. Man erhält das l-[3-(o-Methoxy-phenoxy)-2-pivaloyloxypropyl]-4-(l-oxo-isoindolino)-piperi-20 din-hydrochlorid mit einem Smp. von 206-212°C.

Claims (9)

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    mei I
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine der For-
    I
    y^lkl\ >
    i-ch„-nc ,ch - _
    Rr°-CH2-CH' ""2 "S / alk2
    vor allem einen p-Niederalkanoylaminorest, einen p-[2-(Nie-deralkoxy)äthyl]-rest, einen niederen o-Alkyl- oder o-Alkoxy-rest, einen o-Alkenyl- oder o-Alkenyloxyrest bedeutet, R" r r r einen niederen Alkylrest, einen niederen Alkoxyrest, einen
    6\c/_5__4\c^'3 5 niederen Alkenylrest, einen niederen Alkenyloxyrest oder vor allem ein Wasserstoffatom bedeutet, R'z einen niederen Al-kanoylrest, wie insbesondere den Acetyl-, Propionyl- oder Pi-valoylrest, oder vor allem ein Wasserstoffatom bedeutet, R3 ein Wasserstoffatom oder die Hydroxylgruppe und R5 ein
    •c*
    ii 0
    Ph
    (I)-
    worin Rx einen gegebenenfalls substituierten Arylrest bedeutet, aUq und alk2 unabhängig voneinander niedere Alkylreste sind, die jeweils das mit ihnen verbundene Stickstoffatom und die mit ihnen verbundene Methingruppe durch 2 Kohlenstoffatome trennen, R2 eine gegebenenfalls acylierte Hydroxylgruppe bedeutet, Ph einen gegebenenfalls substituierten o-Phenylenrest bedeutet, n = 0 oder 1 bedeutet, R3 ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest oder die Hydroxylgruppe 20 und Rg einen niederen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom bedeutet oder R3 und R5 zusammen für eine zweite Bindung stehen und Rj und R6 je ein Wasserstoffatom bedeuten oder R4 zusammen mit R3 für eine Oxogruppe steht, Rg einen niederen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom und Re ein Wasserstoff- 25 atom bedeutet, oder R^ zusammen mit R5 für eine Oxogruppe steht, R3 ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest oder die Hydroxylgruppe bedeutet und R^ für ein Wasserstoffatom steht und deren Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
    Wasserstoffatom bedeutet oder R3 und R5 zusammen für eine zweite Bindung stehen und R4 und Reje ein Wasserstoff atom bedeuten oder R4 zusammen mit R3 für eine Oxogruppe steht und Rg und Rs je ein Wasserstoffatom bedeuten oder Rg zusammen mit Rg für eine Oxogruppe steht und R3 und R4 je ein Wasserstoff bedeuten, und R'" einen Niederalkanoylamino-rest, die Aminogruppe, die Nitrogruppe oder vor allem einen niederen Alkylrest, eine niedere Alkoxygruppe, ein Halogenatom, den Trifluormethylrest oder die Hydroxylgruppe bedeutet, und ihre Salze herstellt.
  2. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel Ib
    S Rfi
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    or ' I
    T
    11
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    (Ib)
    r1-0-ch2-ch-ch2-
    V
    (II)
    worin Rx, R2, alkx, alk2, R3, R4, R5, R6, n und Ph die angegebenen Bedeutungen haben und Y3 eine freie oder eine eine Oxogruppe enthaltende funktionell abgewandelte Carboxyl-gruppe bedeutet, intramolekular kondensiert, und gegebenenfalls ein erhaltenes Salz in die freie Verbindung oder eine freie Verbindung in einer ihrer Salze überführt.
  3. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen der Formel I, worin Rz die Hydroxylgruppe ist, diese acyliert.
  4. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein erhaltenes Isomerengemisch in die reinen Isomeren auftrennt.
  5. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel Ia,
    R,\ <*•
    •V« I R \ t>»t
    >-kxr r"
    v v ii 0
    (Ia)
    worin R' ein Wasserstoff, einen p-Alkanoylaminoäthenylrest, einen unsubstituierten oder durch Niederalkyl substituierten Carbamoylrest, einen o- oder p-Niederalkanoylrest, eine o-Cyanogruppe, einen p-Niederalkoxycarbonylaminoniederal-kylrest, ein o-Halogenatom oder eine p-Hydroxygruppe oder worin R' ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest, einen niederen Alkenylrest, einen niederen Alkinylrest, einen 5-7-
    35 gliedrigen Cycloalkylrest, einen Carbamoylniederalkylrest, eine Hydroxy-, eine niedere Alkoxygruppe, eine niedere Alke-nyloxygruppe, eine niedere Alkinyloxygruppe, ein Halogen, eine Trifluormethylgruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet, R" und R"' je ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkylrest,
    40 eine Hydroxygruppe, einen niederen Alkoxyrest, ein Halogenatom, eine Trifluormethylgruppe, die Nitrogruppe, eine Aminogruppe, eine Alkanoylaminogruppe, R'2 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkanoylgruppe, insbesondere den Acetyl-, Propionyl- oder Pivaloylrest, Rg und Rg je ein Was-
    45 serstoffatom, oder Rg und Rg zusammengenommen eine Oxogruppe bedeuten, und ihre Salze herstellt.
  6. 6. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das 2-{l-[3-(o-Allyloxyphenoxy)-2-hydro-xypropyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinonher-
    50 stellt.
  7. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das 2-{l-[3-(o-Chlorphenoxy)-2-hydroxy-propyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro- l(2H)-isochinolinon herstellt.
    55 8. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das 2-{ l-[3-Methoxyphenoxy)-2-pivaloyl-oxypropyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro-1 (2H)-isochinolinon herstellt.
  8. 9. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn-
    60 zeichnet, dass man das 2-{l-[3-(o-Cyanophenoxy)-2-hydroxy-propyl]-piperidyl(4)}-3,4-dihydro- l(2H)-isochinolinon herstellt.
  9. 10. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das 2-{l-[3-(o-Methoxyphenoxy)-2-hydro-
    65 xypropyl]-4-piperidyl}-3,4-dihydro-l(2H)-isochinolinon herstellt.
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