CH621991A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Palettenförderer mit kreisförmiger Förderbahn für Paletten, dessen von einer Drehbühne getragene Palettenaufnahmen in mehrere Übergabepositionen drehbar sind und rechtwinklig zur kreisförmigen Förderbahn angeordnete Palettenführungen aufweisen, und auf dem die Paletten in Richtung der Palettenführungen radial verschiebbar sind.
Derartige Palettenförderer mit einer um 180° in zwei Winkelstellungen drehbaren Drehbühne, die nur zwei Palettenaufnahmen trägt, sind auch als Palettenwechsler bekannt. Jeder Palettenaufnahme ist ein Palettenschubantrieb zugeordnet, und die Paletten werden von jedem Palettenschubantrieb wechselweise auf die Arbeitsmaschine und zurück bewegt. Beide identischen Palettenschubantriebe weisen gleiche Schubwege mit zwei Haltestellungen auf, die den Schubweg begrenzen. In Fertigungssystemen mit Förderstrecken von unterschiedlicher Bauart und Konfiguration ist jeder Arbeitsmaschine ein Palettenwechsler als Verbindungseinheit zur Förderstrecke zugeordnet.
Es ist bekannt, den Palettenförderer als Kreisförderer mit vier Palettenaufnahmen ohne Palettenschubantriebe auszubilden, wie in «Werkstatt und Betrieb» 106 (1973) S. 689/90 und «Werkstattstechnik WT» 4 (1973) S. 202/3, bei dem Fertigungssystem Prisma M 250/02 CNC mit zehn Palettenplätzen und zwei Arbeitsmaschinen dargestellt.
Auch hier ist jeder Arbeitsmaschine ein Palettenwechsler zur Maschinenbeschickung zugeordnet und ein dritter Palettenwechsel dient zum Beschicken des Kreisförderers von der Spannstation.
Es wurden auch Palettenwechsler vorgeschlagen, deren Drehbühne ebenfalls vier Palettenaufnahmen trägt und in vier 90°-Stellungen drehbar ist. Um in jeder Stellung eine Palettenübergabe ohne Palettenwechsler zu ermöglichen, ist jeder Palettenaufnahme ein Palettenschubantrieb zugeordnet. Diese Palettenschubantriebe sind identisch und weisen gleiche Schubwege mit zwei Haltestellungen auf, die den Schubweg begrenzen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Palettenförderers mit kreisförmiger Förderbahn, der in einer Baueinheit mit einem Palettenschubantrieb zusammengefasst ist und einen anpassungsfähigen Einsatz in Fertigungssystemen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird mit einem Palettenförderer der eingangs genannten Art gelöst, der erfindungsgemäss die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 aufweist. Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Der Palettenförderer, gemäss der Erfindung, vereinigt in sich folgende Vorteile.
1. Reduzierter Bauaufwand, weil die Funktionen Palet-tenfördern und Palettenwechseln auch bei einer grösseren Anzahl von Palettenaufnahmen in einer Einheit mit nur einem Palettenschubantrieb zusammengefasst sind. Hierdurch erübrigen sich zusätzliche separate Palettenwechsler mit einer Mehrzahl von Palettenschubantrieben, Drehantrieben und Steueraggregaten.
2. Anpassungsfähiger und einfacher Aufbau, weil der Palettenschubantrieb in beliebige Schubrichtungen und in jeder Schubrichtung für mehrere Schublängen wirksam werden kann. Hierdurch lassen sich kostengünstige Fertigungssysteme erstellen, die sowohl mit unabhängiger, manuell gesteuerter Maschinenbeschickung und erforderlicher guter Zugängigkeit zum Maschinentisch sowie auch mit zentralgesteuerter abhängiger Beschickung für automatischen ein- und mehrstufigen Betrieb geeignet sind.
3. Raumsparende Bauweise für ausschliesslich zentral gesteuerte Fertigungssysteme, die ohne manuelle Eingriffe an den auf den Maschinen palettierten Werkstücken arbeiten.
3. Raumsparente Bauweise für ausschliesslich zentralkönnen mehrere erfindungsgemässe Palettenförderer ohne zusätzliche Palettenschubeinrichtungen mit auf die Arbeitsmaschinen abgestimmten Abstand verkettet werden, wobei sie als Puffer mit hoher Kapazität wirken. Die Arbeitsmaschinen werden direkt von den Palettenförderern beschickt, und zwischen ihnen erfolgt bei mehrstufigem Betrieb ein direkter Palettenfluss, der den Palettenwagen entlastet. Maschinenstillstandszeiten werden infolgedessen auch in kritischen Phasen eines 3/1-Schichtbetriebes und bei flexiblen Arbeitsabläufen mit einer Mehrzahl von Werkstückarten von unterschiedlicher Priorität vermieden.
5. Insbesondere bei mehrstufiger Arbeitsweise und spanintensiven Arbeiten ist eine Zwischenreinigung vor der Weiterbearbeitung auf der nächsten Arbeitsmaschine oft wünschenswert. Der erfindungsgemässe Palettenförderer gestattet die Verwirklichung dieser Forderung ohne besondere Transportmittel bei kleinem Aufwand und Raumbedarf.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung in Einzelheiten, Anwendungen und Alternativausführungen, beispielsweise im folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Gesamtschnitt durch einen. Palettenförderer mit acht Palettenaufnahmen und Ketten-schubgetriebe nach Linie I/I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht von oben des Palettenförderers gemäss Fig. 1,
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Fig. 3 einen vergrösserten senkrechten Teilschnitt von Fig. 1,
Fig. 4 ein Steuerschema des Kettenschubgetriebes gemäss Fig. 1,
Fig. 5 einen vergrösserten senkrechten Teilschnitt mit eingekuppelter Palettenklinke,
Fig. 6 einen Teilschnitt wie Fig. 5, jedoch mit der Palettenklinke in Freistellung,
Fig. 7 einen senkrechten Gesamtschnitt wie Fig. 1, jedoch mit einem Arbeitszylinder als Palettenschubantrieb,
Fig. 8 einen senkrechten Gesamtschnitt durch einen Palettenförderer mit zwei Palettenaufnahmen und in zwei Schubrichtungen wirkender Palettenschubeinrichtung,
Der in den Figuren 1, 2, 3 dargestellte Palettenförderer weist den Sockel 10 auf, der im wesentlichen aus zwei durch senkrechte Stützen 13 verbundene vieleckige Ringe 11,12 besteht. An der Unterseite des oberen Ringes 11 sind zwei Querträger 7 angeschraubt, zwischen denen die Sockelnabe 9 eingeschweisst ist. Die Oberseite des oberen Ringes 11 ist als ringförmige Tragbahn mit gehärteten Platten 14 ausgebildet, auf der eine Drehbühne 15 lagert, die mittels eines an der Sockelnabe 9 senkrecht angeflanschten Lagerzapfens 16 und dem Wälzlager 17 zentriert wird. Innerhalb des Sok-kels 10 ist ein Hydraulik-Steueraggregat 8 angeordnet.
Die Drehbühne 15 besteht aus dem achteckigen Mittelteil 18, an dessen acht senkrechten Aussenwänden acht Palettenaufnahmen 19 angeschraubt sind. Jede Palettenaufnahme besitzt an ihrer Oberseite eine durch Rollen 20 gebildete Palettenführung, auf der die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichneten Paletten 21 radial verschiebbar sind. An der Unterseite jeder Palettenaufnahme 19 sind zwei Aussparungen vorgesehen, in denen insgesamt sechzehn kegelförmige Tragrollen 22 lagern, die auf den Platten 14 abrollen und die Drehbühne 15 tragen. Zum Antrieb der Drehbühne 15 in 45°-Winkelpositionen dient ein im Sockel 10 angeordneter Hydromotor 23, dessen Ritzel 24 mit einem am Mittelteil 18 angeschraubten Zahnkranz 25 in Eingriff steht.
Zur radialen Verschiebung der Paletten 21 ist im Zentrum des Palettenförderers ein Palettenschubantrieb 26 mit einer endlichen Kette 30 als Schubelement angeordnet, deren Kettenglieder in bekannter Weise gemäss Fig. 3 an ihrer unteren bzw. linken Seite je eine Anschlagplatte 29 aufweisen, um ein aufwärtsgerichtetes Einknicken unter Last zu verhindern und auch ein freitragendes Ausschieben zu ermöglichen. Die Kette 30 wird von einem Hydromotor 27 mittels des Treibrades 28 in beide Richtungen bewegt, und an ihrem äusseren Ende ist ein Kuppelstück 34 befestigt, das mit den Palettenklinken 35 zusammenarbeitet. Das innere Ende der Kette 30 wickelt sich während der Kettenbewegung in einem Führungsrahmen 36 auf und ab, der sich auf dem Lagergehäuse 31 für den Hydromotor 27 und das Treibrad 28 befindet. Das Lagergehäuse 31 ist koaxial zum Lagerzapfen 16 auf der Oberseite eines Armes 44 angeschraubt, der seinerseits auf der oberen Stirnseite einer in der Bohrung des Lagerzapfens 16 drehbar gelagerten Stellhülse 32 angeflanscht ist. Mittels einer Winkelorientierung 33 kann die Stellhülse 32 mit dem Arm 44 und dem Lagergehäuse 31 unabhängig von der Drehbühne 15 gedreht werden.
Die Winkelorientierung 33 besteht aus einem an der Querstrebe 7 befestigten Schrittmotor 38 mit Untersetzungstrieb 43, dessen Ritzel 39 mit einem Stirnrad 40 zusammenarbeitet, das unterhalb des Lagerzapfens 16 auf dem auskragenden Teil der Stellhülse 32 aufgekeilt ist. Der Schrittmotor 38 ist derart ansteuerbar, dass die Stellhülse 32, der Arm 44, das Lagergehäuse 31 und damit die Schubrichtung der Kette 30 in jede erforderliche 45°-Winkelstellung orientiert werden kann. In Fig. 2 ist strichpunktiert eine nicht in der Zeichenebene von Fig. 1 und Fig. 3 liegende Schubrichtung angedeutet. Zur präzisen Fixierung jeder Schubrichtung dient der Arm 44 mit dem Index-Kolbentrieb 45, dessen am Kolbenstangenende gelagerte Indexrolle 46 mit dem an jeder Palettenaufnahme 19 befindlichen Indexprisma 47 5 zusammenarbeitet.
Wie aus Fig. 1, 2, 3, 4 ersichtlich, erfolgt die Beaufschlagung des Hydromotors 27 zur Palettenverschiebung durch die am unteren Ende der Stellhülse 32 lagernde Zuführbuchse 41, wozu zwei von ihren drei Anschlüssen 50 io und die in der Stellhülse befindlichen Ölbohrungen 42, 43 dienen. Der dritte Anschluss und eine dritte nicht gezeichnete Ölbohrung dienen zur einseitigen Beaufschlagung des Index-Kolbentriebes 45, dessen Rückstellung mittels einer der besseren Übersicht wegen nicht gezeichneten Feder er-15 folgt.
Bei diesem vielseitig anwendbaren Ausführungsbeispiel des Palettenförderers kann das Kuppelstück 34 mit bzw.
ohne Palette 21 in eine innere Schubstellung I und drei äussere Schubstellungen II, III, IV eingefahren werden. Die 20 innere Schubstellung I ist in jeder Winkelstellung des
Palettenschubantriebes 26 einfahrbar, während die äusseren Schubstellungen II, III, IV nur alternativ eingefahren werden müssen, wie es später aus der Beschreibung der Fertigungssysteme ersichtlich wird. Zur Ansteuerung der Schub-25 Stellungen I und IV sind an einer Seite der Kette 30 zwei aufwärtswirkende Schaltstücke 48, 49 in einer Schaltspur angeordnet. Sie können zwei auf dem Arm 44 befindliche und in Reihe geschaltete Stromregelventile 51, 52 betätigen, die ihrerseits im Zusammenhang mit der besseren Über-30 sieht wegen nicht gezeichneten Signalgebern und mit dem im Hydraulik-Steueraggregat 8 angeordneten El-Magnet-ventil 53 das Einfahren in die Schubstellungen bewirken. Durch Versetzen des Schaltstückes 48 an der Kette 30 kann der maximale Schubweg bei unverändertem Palettenförderer 35 an die Erfordernisse des jeweiligen Fertigungssystems ange-passt werden. In der inneren unveränderlichen Schaltstellung I werden die Paletten 21 mittels des Arretierzylinders 75 auf den Palettenaufnahmen 19 arretiert und gleichzeitig die Palettenklinken 35 in Freistellung angehoben, wie es 40 später erläutert wird. In dieser Freistellung der Palettenklinken 35 kann die Winkelorientierung 33 den Palettenschubantrieb 26 in die für die nächste Palettenübergabe erforderliche Winkelstellung drehen.
Das Einfahren des Kuppelstückes 34 aus der Schubstel-45 lung 1 in die Schubstellungen II oder III wird durch in Reihe geschaltete Stromregelventile 58, 59 angesteuert, die in einem Abstand «r» bzw. «R», bezogen auf die Drehachse der Drehbühne 15, im Sockel 10 in einer Anzahl und Winkellage angeordnet sind, wie es die Übergabepositionen des 50 jeweiligen Fertigungssystems erfordern. Ihre Betätigung erfolgt mittels der an beiden Kettenseiten angeordneten und in zwei weiteren Schaltspuren abwärtsgerichtet wirkenden Schaltstücke 54, 55, über Stössel 56, 56a und Stösselstan-gen 57, 57a. Das Schaltstück 54 kann in der einen Schalt-55 spur gegen Federdruck auf den im Arm 44 mit Abstand «r» senkrechtgeführten Stössel 56 einwirken, und das Schaltstück 55 kann in der anderen Schaltspur gegen Federdruck auf den im Arm 44 mit Abstand «R» senkrechtgeführten Stössel 56a einwirken. Zur Übertragung des Schalthubes der 60 Stössel 56 und 56a sind im Mittelteil 18 der Drehbühne 15 jeder Palettenaufnahme je eine senkrechtgeführte Stössel-stange 57 auf einem kleineren Teilkreisdurchmesser von 2 x «r» und je eine senkrechtgeführte Stösselstange 57a auf einem grösseren Teilkreisdurchmesser 2 x «R» zugeord-65 net. Die Stösselstangen werden durch aufwärtswirkende Federkräfte und Anschlagringe in nicht beaufschlagtem Zustand der Schaltung mit einem kleinen Abstand zu den unteren Enden der Stössel 56, 56a gehalten, so dass sich die
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Drehbühne 15 und der Palettenschubantrieb 26 mit dem Arm 44 unabhängig voneinander berührungslos drehen können.
In jeder Palettenaufnahme 19 ist ein Arretierzylinder 75 eingebaut, dessen senkrechte Kolbenstange 76 während des Einfahrens der Paletten 21 bis in die innere Schubstellung I unter Federdruck abwärtsgehalten wird (Fig. 5). Nach beendetem Einfahrvorgang wird der jeweilige Arretierzylinder 75 durch die auf dem Lagerzapfen 16 lagernde am Lagerflansch 6 der Drehbühne 15 feste Zuführbuchse 77 vom Hydraulik-Steueraggregat 8 über die Leitungen 82 beaufschlagt. Die Kolbenstange 76 dringt in die Palettenbohrung 78 ein und drückt den in der Palette 21 um den Bolzen 79 schwenkbaren Winkelhebel 80 mit der an ihm festen Palettenklinke 35 aufwärts in die Freistellung vom Kuppelstück 34 (Fig. 6).
In Fig. 7 ist die einfachste Ausführung eines erfindungs-gemässen Palettenförderers für etwa acht Palettenaufnahmen dargestellt, der bei direkter Palettenübergabe zu den Arbeitsmaschinen mit kurzer Palettenverschiebung angewandt werden kann. In diesem Fall wird bei der Montage des Palettenförderers anstelle des Kettenschubgetriebes ein durch die Zuführbuchse 41 direkt beaufschlagbarer Arbeitszylinder 60 auf dem Tragarm 44 angeschraubt. Seine Kolbenstange 61 ist mit dem an ihrem äusseren Ende befindlichen Kuppelstück 62 in zwei Anschlagstellungen verschiebbar.
Die Fig. 8 zeigt einen Palettenförderer mit einer einteiligen Drehbühne 70 und zwei Palettenaufnahmen. Der mit einer Kette arbeitende Palettenschubantrieb 83, der mittels einer Platte 84 auf der oberen Stirnseite der Stellhülse 85 5 zentriert und angeschraubt ist, ermöglicht einen zentrischen Kraftangriff bei der Palettenverschiebung, trotzdem die Palettenaufnahmen in raumsparender Weise dicht nebeneinander auf der Drehbühne 70 angeordnet sind. Dieser Aufbau wird insbesondere dadurch ermöglicht, dass sich die io Kette 30 im koaxial zum Lagerzapfen 86 angeordneten Führungsrahmen 36 aufwickelt. (Die bekannten, ähnlich raumgünstigen Palettenwechsel weisen an jeder Längsseite der Drehbühne je einen Arbeitszylinder zur Palettenverschiebung mit seitlichem Kraftangriff auf, der nachteilige ij Eckmomente verursacht und zusätzliche Führungselemente erfordert). Die 180°-Drehung der Drehbühne 70 erfolgt mittels des Zahnkolbenbetriebes 71, der mit einer Stirnverzahnung 69 der an der Drehbühne angeflanschten Lagernabe 72 zusammenarbeitet. Der Palettenschubantrieb 83 hat zwei 20 Schubstellungen I und II, und zur Winkeleinstellung in seine zwei 180°-Stellungen dient ein kleiner Zahnkolbentrieb 73, der in eine am unteren Ende der Stellhülse 85 angearbeitete Stirnverzahnung 74 eingreift. Die Energiezuführung zu den Arretierzylindern 75 und zum Hydromotor 25 des Palettenschubantriebes 83 erfolgt mit nicht gezeichneten flexiblen Leitungen, die durch die grosse Bohrung 87 der Stellhülse 85 geführt werden.
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4 Blätter Zeichnungen
Claims (4)
1. Palettenförderer mit kreisförmiger Förderbahn für Paletten, dessen von einer Drehbühne (15) getragene Palettenaufnahmen (19) in mehrere Übergabepositionen drehbar sind und rechtwinklig zur kreisförmigen Förderbahn angeordnete Palettenführungen (20) aufweisen, und auf dem die Paletten (21) in Richtung der Palettenführungen radial verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum des Palettenförderers ein Palettenschubantrieb (26, 83) unabhängig von der kreisförmigen Palettenförderung um eine senkrechte Achse in mehrere Winkelstellungen drehbar angeordnet ist und seine Schubkraft in den Winkelstellungen in Richtung der jeweiligen Palettenführung (20) einer in Übergabeposition befindlichen Palettenaufnahme (19) wirkt.
2. Palettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Palettenschubantrieb (26, 83) an der oberen Stirnseite einer Stellhülse (32, 85) befestigt ist, die in einer Bohrung des Lagerzapfens (16, 86) der Drehbühne (15,70) gelagert ist, und dass am unteren Ende der Stellhülse (32, 85) eine Stirnverzahnung (40, 74) angeordnet ist, die mit dem Ritzel (39) bzw. Zahnkolbentrieb (73) einer . Winkelorientierung (33) zusammenarbeitet.
3. Palettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Palettenschubantrieb (26) einen horizontalen, radialgerichteten Arm (44) aufweist, der an1 seinem äusseren Ende einen Index-Kolbentrieb (45) trägt, dessen Indexrolle (46) mit je einem an jeder Palettenaufnahme (19) festen Indexprisma (47) zusammenarbeitet.
4. Palettenförderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsstück (34) des Palettenschub-antriebes (26) im Zusammenwirken mit der Kette (30) auf dem Arm (44) sowie im Sockel (10) angeordneten Schalt-und Steuerelementen in mehrere Schubstellungen (I, II, III, IV) einfahrbar ist und zur Betätigung der im Sockel befindlichen Schalt- und Steuerelemente zwei im Arm (44) senkrechtgeführte Stössel (56, 56a) dienen, die mit in der Drehbühne (15) senkrecht verschiebbaren Stösselstangen (57, 57a) zusammenarbeiten.
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