CH622693A5 - Attachment device to attach a transverse slat of a bed frame resiliently to a longitudinal support of the bed frame - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem aus der schweizerischen Patentschrift 535 563 vorbekannten Liegemöbelgestell ist an der Innenseite jedes Längsträgers eine hölzerne Tragleiste befestigt, nämlich in eine Nut eingeleimt. Die Tragleiste ist für jede Querlatte mit einer Bohrung versehen. In jede Bohrung ist ein pilzförmiger Fussteil einer einstückigen, aus Gummi oder gummielastischem Material bestehenden Stütze gesteckt. Diese weist an ihrem oberen Ende einen ebenfalls pilzförmigen Oberteil auf, der eine im Endabschnitt einer Querlatte vorhandene Bohrung durchdringt. Der sich zwischen der Tragleiste und der Querlatte befindende, federnde Zwischenteil der Stütze hat ungefähr die Form eines Ellipsoids und ist mit einer zum Längsträger parallelen Durchgangsöffnung versehen.
Dieses vorbekannte Liegemöbelgestell hat den Nachteil, dass seine Herstellung relativ teuer ist, weil nämlich für die Herstellung der Stützen eine verhältnismässig grosse Menge Gummi oder gummielastisches Material notwendig ist und weil Gummi oder gummielastischer Kunststoff ziemlich teuer ist. Die Herstellungskosten werden zusätzlich noch dadurch erhöht, dass jede Querlatte bei beiden Enden mit einer Bohrung versehen werden muss, durch die der Oberteil der Stütze hindurchgesteckt werden kann.
Ferner sind in der deutschen Offenlegungsschrift 2 364 030 verschiedene Befestigungsvorrichtungen zur federnden Halterung einer Querlatte an einem Längsträger eines Liegemöbelgestells geoffenbart. Diese vorbekannten Befestigungsvorrichtungen weisen eine federnde Stütze mit zwei mit dem Längsträger verbindbaren Befestigungsbeinen und einer zum Halten einer Querlatte dienenden Haltelasche auf. Die Stützen bestehen entweder aus einem Elastomer oder aus Metall.
Die aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 364 030 bekannten Stützen haben, mindestens soweit sie aus einem Elastomer bestehen, gleich wie die aus der schweizerischen Patentschrift 535 563 bekannten Stützen den Nachteil, dass ihre Herstellung relativ teuer ist. Insbesondere bei den aus Metall bestehenden Stützen besteht aber zudem noch ein grosses Risiko, dass sie bei einer starken Deformation brechen.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, die mit kleinen Kosten herstellbar ist und bei der die federnde Stütze trotzdem auch bei verhältnismässig grossen Belastungen nicht bricht.
Diese Aufgabe wird durch ein Liegemöbelgestell der einleitend genannten Art gelöst, das erfindungsgemäss durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet ist.
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Der Erfindungsgegenstand wird anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Liegemöbelgestell,
die Fig. 2 eine Ansicht einer Befestigungsvorrichtung, die aus einer einstückigen Stütze besteht, in grösserem Massstab, die Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Längsträger des Liegemöbelgestells mit einer eingesetzten Befestigungsvorrichtung, im gleichen Massstab wie die Fig. 2,
die Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer Variante der Befestigungsvorrichtung, bei der die Querlatte von oben her einrastbar ist,
die Fig. 5 einen Querschnitt durch die in der Fig. 4 dargestellte Befestigungsvorrichtung,
die Fig. 6 einen Querschnitt durch ein Liegemöbelgestell mit einer Befestigungsvorrichtung, die aus einem Halter und einer Stütze besteht,
die Fig. 7 eine Ansicht des Halters,
die Fig. 8 einen Querschnitt des Halters,
die Fig. 9 eine Ansicht der Stütze der in der Fig. 6 dargestellten Befestigungsvorrichtung und die Fig. 10 einen Querschnitt der in der Fig. 9 dargestellten Stütze.
In der Fig. 1 ist ein Liegemöbelgestell für ein Bett, nämlich eine sogenannte Lättlicouch, dargestellt. Das Liegemöbelgestell weist beidseitig eine je durch einen hölzernen Längsträger 1 gebildete Seitenwange auf. Die beiden Längsträger 1 sind durch nicht ersichtliche Traversen sowie am köpf- und fusssei-tigen Ende des Bettes je durch ein Brett 2 fest miteinander verbunden. An den Längsträgern 1 sind ferner in der Fig. 3 ersichtliche Füsse 3 oder Kufen befestigt. Zwischen den beiden Längsträgern 1 sind ein wenig unter deren oberen Rändern Querlatten 4 angeordnet, die aus mehreren miteinander verleimten Holzschichten bestehen, jedoch in der Fig. 3 etwas vereinfacht dargestellt wurden. Jede Querlatte 4 ist bei ihren beiden Enden 4a mit je einer Befestigungsvorrichtung 5 federnd am Längsträger 1 befestigt. Wenn das Liegemöbelgestell als Lättlicouch verwendet wird, trägt es dann eine Matratze, die auf den Längsträgern 1 und den Querlatten 4 aufliegt.
Wie in den Fig. 2 und 3 ersichtlich, besteht jede Befestigungsvorrichtung 5 aus einer Stütze 7, die durch einen einstük-kigen Körper gebildet ist. Die Stütze 7 ist bezüglich einer vertikalen, rechtwinklig zum Längsträger 1 verlaufenden, mit der Mittelebene der gehaltenen Querlatte 4 zusammenfallenden Symmetrieebene 8 symmetrisch und weist unten einen Befestigungsteil 7a auf. Dieser weist auf beiden Seiten der Symmetrieebene 8 einen hohlen Zapfen 7b auf, der auf einer Seite mit einem dünneren, sich gegen sein Ende hin leicht konisch verjüngenden, durch eine Stirnfläche abgeschlossenen Endabschnitt 7c versehen ist. Jeder der letzteren ist auf seiner Aus-senfläche mit eine Riffelung bildenden Längsrippen versehen und in eine Öffnung la des Längsträgers 1 eingesetzt. Die sich ausserhalb des Längsträgers 1 befindenden zylindrischen Abschnitte der beiden Zapfen 7b sind unten und oben je durch einen horizontalen Steg 7d bzw. 7e miteinander verbunden. Zwischen den beiden Stegen 7d, 7e ist in der Mitte eine Versteifung 7f angeordnet, die durch zwei V-förmige Stege gebildet ist, wobei die Scheitel des V voneinander weggerichtet sind.
Die Querlatten 4 können horizontal verlaufen, sind jedoch in den meisten Fällen im unbelasteten Zustand leicht nach oben gewölbt, so dass sich ihre Mittelabschnitte ein wenig höher oben befinden als ihre Enden.
Die Querlatten haben einen ungefähr rechteckigen Querschnitt, wobei die Querlatten-Breitseiten ungefähr horizontal verlaufen und die Schmalseiten verrundet sind. Die Stütze 7 weist oben einen Halteteil 7g auf, der mit einer Sacköffnung 7h versehen ist, in die das Ende 4a der Querlatte 4 hineinragt. Die Sacköffnung 7h ist selbstverständlich bezüglich der Symmetrieebene 8 symmetrisch und ihre Querschnittsform ist ungefähr komplementär zu derjenigen der Querlatte 4, so dass die letztere in der Sacköffnung fest oder mit etwas Spiel gehalten wird. Am Halteteil ist unter der Sacköffnung 7h noch eine Nase 7i angeordnet, die durch einen V-förmigen Steg gebildet ist, dessen verrundeter Scheitel nach unten gegen den Steg 7e ragt.
Der Befestigungsteil 7a und der Halteteil 7g hängen über einem Zwischenteil 7k zusammen. Dieser wird im wesentlichen durch zwei sich auf verschiedenen Seiten der Symmetrieebene 8 befindende, voneinander durch einen freien Zwischenraum getrennte, bandförmige und in zur Querlattenlängsrichtung paralleler Blickrichtung ungefähr Z-förmige Stege 7n gebildet, die von den Aussenrändern des Halteteils 7g bis annähernd in die Mitte des Steges 7e des Befestigungsteils 7a verlaufen. Die oberen Enden der Stege 7n hängen auf ihrer dem Längsträger 1, in dem die Stütze 7 befestigt ist, abgewandten Seite über eine Rippe 7m mit der die Sacköffnung 7h unten begrenzten Wandung des Oberteils und mit der Nase 7i zusammen. Die mittleren Abschnitte 7p der Stege 7n bilden mit einer ungefähr zu der Querlatten-Breitseite parallelen, horizontalen Ebene einen Neigungswinkel, der höchstens 60° und vorzugsweise weniger als 45°, beispielsweise etwa 20° beträgt. Die mittleren Stegabschnitte könnten jedoch auch noch weniger geneigt sein oder genau horizontal verlaufen.
Der Befestigungsteil 7a der Stütze 7 ist mittels der beiden konischen Zapfenabschnitte 7 c fest mit dem Längsträger 1 verbunden und liegt mit der zwischen dem konischen und zylindrischen Zapfenabschnitt vorhandenen Schulterfläche an der Innenfläche lb des Längsträgers 1 an. Die noch zum Befestigungsteil gehörenden Stege 7d, 7e, die Versteifung 7f, der Halteteil 7g sowie der Zwischenteil 7k sind von der vertikalen, ebenen Innenfläche lb des Längsträgers 1 durch einen kleinen Zwischenraum getrennt. Der Halteteil 7g und der Zwischenteil 7k können sich also entlang einer Vertikalebene bewegen,
ohne den Längsträger 1 zu berühren.
Die Stütze 7 besteht aus thermoplastischem, fest vernetzten!, d.h. nichtgummielastischem Kunststoff. Dessen Schubmodul beträgt dann mindestens 500 kp/cm2 und vorzugsweise mindestens 2000 kp/cm2. Die Stütze kann beispielsweise aus Polypropylen bestehen. Die Abschnitte 7p der bandförmigen Stege 7n sind so bemessen, dass sie ein elastisches Gelenk bilden. Die Stege sollen durch die beim Benutzen des Liegemöbelgestells auf die Querlatte 4 ausgeübten Kräfte derart elastisch deformierbar-sein, dass die Querlatte in vertikaler Richtung auf und ab federn kann, ohne dass die Stütze wesentlich plastisch deformiert wird und ohne dass in der Stütze irgendwo ein Bruch entsteht. Die Stege 7n sind im Querschnitt rechtek-kig, wobei die in horizontaler Richtung, und zwar in der Längsrichtung der Querlatte gemessene Querschnittsabmessung a der Steg-Abschnitte 7p grösser ist als die rechtwinklig dazu gemessene Querschnittsabmessung b. Die Querschnittsabmessung a ist vorzugsweise mindestens 5- und beispielsweise etwa lOmal grösser als die Querschnittsabmessung b. Die Querschnittsabmessung a kann beispielsweise etwa 15 bis 30 mm und die Querschnittsabmessung b etwa 1 bis 3 mm betragen.
Die beidenends von je einer Stütze 7 gehaltenen Querlatten 4 können, wie bereits erwähnt, entweder horizontal verlaufen oder in der Mitte leicht nach oben gewölbt sein. Wenn nun eine Querlatte 4 belastet wird, wird der Halteteil 7g von jeder der sie tragenden Stützen 7 entgegen der vom Zwischenteil ausgeübten Rückstellkraft entlang der Längsmittelebene der Querlatte 4 und ungefähr rechtwinklig zur Breitseite der letzteren, nämlich vertikal, nach unten verschoben. Ferner ermöglicht die Ausbildung des Zwischenteils 7k, dass der Halteteil 7g bezüglich des Befestigungsteils 7a um eine entlang der vertikalen Längsmittelebene der Querlatte 4 verlaufende, hori5
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zontale und also zur Längsrichtung der Querlatte mindestens annähernd parallele Achse federnd kippbar ist.
Wenn der Halteteil 7g beim Belasten nach unten verschoben wird, bewegt sich die Nase 7i in dem zwischen den Stegen 7n vorhandenen Zwischenraum nach unten, bis sie auf dem Steg 7e des Befestigungsteils 7a ansteht. Der Steg 7e bildet also einen Anschlag, an dem die Nase 7i ansteht, wenn der Halteteil 7g aus seiner Ruhelage um eine vorgegebene Maximaldistanz nach unten gegen den mit dem Zwischenteil 7k zusammenhängenden Abschnitt des Befestigungsteils 7a verschoben wird. Der Zwischenraum zwischen den beiden unteren Enden der Stege 7n ist jedoch breiter als die Breite des unteren Endes der Nase 7i, so dass der Halteteil 7g, wenn die Nase 7i ansteht, immer noch um die Auflagefläche der Nase kippbar ist.
Der Steg 7e bildet jedoch keinen völlig starren Anschlag, sondern ist ebenfalls unter einer elastischen Deformation noch ein wenig nach unten biegbar. Die Ausbildung des Steges 7e und die Versteifung 7f gewährleisten jedoch bei einer Abwärtsbewegung des Halteteils 7g, dass die Federkonstante sprungartig wesentlich grösser wird, wenn die Nase 7i auf dem Steg 7e aufsteht.
Bei der Montage eines Liegemöbelgestells können zuerst alle Stützen 7 an den Längsträgern befestigt werden. Daraufhin können die Querlatten unter einer vorübergehenden Verlegung in die Sacköffnung 7h eingesetzt werden.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Stütze 17 weist unten einen Befestigungsteil 17a auf, oben einen Halteteil 17g und dazwischen einen federnden Zwischenteil 17k auf. Der Befestigungsteil und der Zwischenteil sind gleich ausgebildet wie bei der vorgängig beschriebenen Stütze 7. Dagegen unterscheidet sich der Halteteil 17g vom Halteteil 7g dadurch, dass er statt einer Sacköffnung eine Auflage 17r, eine Rückwand 17s und auf jeder Seite der zu haltenden Querlatte eine von der Rückwand 17s durch einen Zwischenraum getrennte, elastisch biegbare Zunge 17t aufweist. Die freien Endabschnitte der Zungen 17t sind gegeneinander gekrümmt, so dass die Zungen die Schmalseiten des Endabschnittes einer Querlatte auf beiden Seiten mindestens teilweise umgreifen können. Der Halteteil 17g ist also als Schnapphalter ausgebildet, so dass eine Querlatte bei der Montage eines Liegemöbelgestells von oben her unter einer vorübergehenden Spreizung der Zungen 17t eingerastet und festgeklemmt werden kann. Die Rückwand 17s ist dann der Endfläche der gehaltenen Querlatte zugewandt und sichert die Querlatte gegen Verschiebungen in ihrer Längsrichtung. Im übrigen weist die Stütze 17 ähnliche Eigenschaften auf wie die Stütze 7.
In der Fig. 6 ist ein Liegemöbelgestell mit zwei Längsträgern 21 dargestellt, die am köpf- und fussseitigen Ende durch je ein Brett 22 miteinander verbunden sind. Querlatten 24 sind an jedem Ende 24a mittels einer Befestigungsvorrichtung 25 an einem der Längsträger 21 befestigt. Jede Befestigungs-vorrichtung 25 besteht aus einem separat in den Fig. 7 und 8 dargestellten Halter 26 und einer separat in den Fig. 9 und 10 dargestellten Stütze 27.
Jeder Halter 26 besteht aus einem einstückigen Körper aus fest vernetztem Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, und weist einen vertikalen, plattenförmigen Mittelabschnitt 26a mit abgebogenen Rändern auf, die an der Innenfläche 21b des Längsträgers 21 anliegen. In der Nähe des oberen Randes des Mittelabschnittes 26a ist der Halter 26 auf der einen Breitseite des Mittelabschnittes mit einem Vorsprung 26b versehen, dessen in der Fig. 7 ersichtliche Umrissform und -abmessungen ungefähr der Querschnittsform bzw. den Querschnittsabmessungen einer Querlatte entsprechen. Der Vorsprung 26b ist im übrigen hohl und gegen sein freies Ende hin offen. Der Vorsprung 26b sitzt fest in einer zu ihm komplementären Sacköffnung 21a des Längsträgers. Die Umrissform der Öffnung 21a ist etwa komplementär zur Querschnittsform der Querlatte 24, so dass die Querlatte 24 auch direkt in die Öffnung 21a steckbar wäre. Diese Ausbildung ermöglicht, die gleichen Längsträger auch für die Herstellung von nichterfindungsgemässen Liegemöbelgestellen zu verwenden, bei denen die Querlatten ohne Federung direkt in den Längsträgern gehalten werden.
Der Halter 26 ist beim unteren Ende des Mittelabschnittes 26a auf dessen vom Vorsprung 26b abgewandten Seite mit einer Nase 26c versehen. Diese weist einen hohlen, horizontal verlaufenden Zapfen auf. Dieser hat oben einen verrundeten Scheitel und von diesem voneinander weg nach unten verlaufende, bezüglich einer vertikalen Symmetrieebene symmetrische Seitenflächen 26d. Die horizontale Bodenfläche des Zapfens ist mit 26e bezeichnet. An seinem dem Vorsprung 26b abgewandten Ende ist die Nase mit einem plattenförmigen Abschnitt versehen, der den Zapfen abschliesst und einen über die Flächen 26d und 26e vorstehenden Rand 26f bildet.
Die Stütze 27 besteht aus Polypropylen und ist bezüglich einer vertikalen, rechtwinklig zum Längsträger 21 verlaufenden Symmetrieebene 28 symmetrisch und weist unten einen Befestigungsteil 27 a. Dieser weist eine Nase 27b auf, die ein nach unten offenes V bildet, wobei der Scheitel des V verrundet ist. Bei den unteren Enden der Nase 27b ist je ein widerhakenförmiger Vorsprung 27c vorhanden. Die Abmessungen des Befestigungsteils 27a sind derart festgelegt, dass der Befestigungsteil einen Schnäpper bildet, der von oben her über die Nase 26c des Halters 26 gesteckt werden kann. Die einander zugewandten Vorsprünge 27c liegen dann an der Bodenfläche 26e an, so dass die Stütze 27 vom Halter 26 gehalten wird. Der Halteteil 27g der Stütze 27 ist mit einer Sacköffnung 27h versehen, in die das Ende 24a der Querlatte 24 hineinragt. Die Sacköffnung 27h ist selbstverständlich bezüglich der Ebene 28 symmetrisch und befindet sich ungefähr auf der gleichen Höhe wie der Vorsprung 26b des Halters. Der Befestigungsteil 27a und der Halteteil 27g sind durch einen Zwischenteil 27k miteinander verbunden, der durch zwei bandförmige Stege 27n gebildet wird, die auf verschiedenen Seiten der Symmetrieebene 28 angeordnet sind. Jeder der Stege 27n verläuft in zur Querlatte ungefähr paralleler Blickrichtung entlang einer Schlangenlinie und weist drei Abschnitte 27p auf, die gegenüber einer Horizontalebene höchstens 60° und vorzugsweise weniger als 45° geneigt sind.
Die beiden Stege 27n können ähnliche Querschnittsabmessungen aufweisen wie die Stege 7n der zuerst beschriebenen Stütze. Die Stege 27n bilden dann wiederum elastische Gelenke, so dass der Halteteil 27g bezüglich des Befestigungsteils 27a in vertikaler Richtung federnd nach unten verschoben und in eine ungefähr zur Querlattenlängsrichtung parallele Achse gekippt werden kann. Wie aus der Fig. 9 ersichtlich, ist zwischen den Stegen 27n ein Zwischenraum vorhanden, dessen Breite grösser ist als diejenige der Nase 27b. Der Halteteil 27g kann also bei der Benutzung so weit nach unten gedrückt werden, bis der die Sacköffnung 27g auf der unteren Seite begrenzende Abschnitt 27r des Halteteils 27g auf der Nase 27b ansteht. Der Abschnitt 27r bildet also bei montierter Stütze einen mit der Nase 27b zusammenwirkenden Anschlag, der die Abwärtsverschiebung des Halteteils 27 g begrenzt. Dabei ist es aber, wenn die Nase und der Anschlag aneinander anstehen, immer noch möglich, den Halteteil um die Auflagefläche der Nase zu kippen.
Bei der Montage der Befestigungsvorrichtung 25 kann man zuerst alle Halter 26 in die Längsträger 21 einsetzen und die Stützen 27 auf die Enden der Querlatte 24 aufstecken. Anschliessend kann man die Querlatten mit den Stützen 27 von oben her auf die Nasen 26c aufklipsen.
Selbstverständlich können die Liegemöbelgestelle in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. Beispielsweise können die Längsträger etwa schwenkbar an einem festen Rahmen s
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Ferner wäre es möglich, bei der in den Fig. 6 bis 10 dargestellten Befestigungsvorrichtung den Halter und die Stütze aus einem einstückigen Körper herzustellen, der dort, wo sich Jetzt die Nasen 26c und 27b befinden, fest zusammenhängt.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Befestigungsvorrichtung, um eine Querlatte (4, 24) eines Liegemöbelgestells an einem ihrer Enden (4a, 24a) federnd an einem Längsträger (1, 21) zu befestigen, mit einer einstückigen Stütze (7, 17, 27), die mit einem unmittelbar oder mittelbar fest mit dem Längsträger (1, 21) verbindbaren Befestigungsteil (7a, 17a, 27a), einem zum Halten der Querlatten (4, 24) dienenden Halteteil (7g, 17g, 27g) und dazwischen einem federnden Zwischenteil (7k, 17k, 27k) versehen ist, wobei der letztere wenigstens einen elastisch deformierbaren Steg (7n, 27n) aufweist und der Halteteil (7g, 17g, 27g) bezüglich des Befestigungsteils (7a, 17a, 27a) in zur Breitseite der Querlatte (4, 24) mindestens annähernd rechtwinkliger Richtung verschiebbar und um eine zur Längsrichtung der Querlatte (4, 24) mindestens annähernd parallele Achse kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7, 17, 27) mit dem federnden Zwischenteil aus einem Kunststoff besteht, dessen Schubmodul mindestens 500 kp/cm2 beträgt.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein deformierbarer Steg (7n, 27n) bandartig ausgebildet ist und in einer zur Längsrichtung der Querlatte (4, 24) mindestens annähernd parallelen Richtung eine grössere Querschnittsabmessung aufweist als rechtwinklig dazu und dass jeder Steg (7n, 27n) mindestens einen federnden Abschnitt (7p, 27p) aufweist, der parallel zur Breitseite der Querlatten (4, 24) verläuft oder gegen eine Querlatten-Breitseite um höchstens 60° geneigt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7,17, 27) bezüglich einer parallel zur Querlattenlängsrichtung verlaufenden Symmetrieebene (8,28) symmetrisch ist, dass zwei auf verschiedenen Seiten der genannten Symmetrieebene (8, 28) angeordnete Stege (7n, 27n) vorhanden sind, dass zwischen den zwei Stegen (7n, 27n) ein Zwischenraum vorhanden ist, dass die Stütze (7, 17, 27) eine in diesen Zwischenraum hineinragende Nase (7i, 27b) und einen Anschlag aufweist, an dem die Nase (7i, 27b) ansteht, wenn der Halteteil (7g, 17g, 27g) aus seiner Ruhelage um eine vorgegebene Maximaldistanz gegen den mit dem Zwischenteil (7k, 17k, 27k) zusammenhängenden Abschnitt des Befestigungsteils (7a, 17a, 27a) hin verschoben wird, und dass die Nase (7i, 27b) und der Anschlag derart ausgebildet sind, dass der Halteteil (7g, 17g, 27g), wenn die Nase (7i, 27b) am Anschlag ansteht, immer noch um eine zur Längsrichtung der zu haltenden Querlatten (4, 24) mindestens annähernd parallele Achse kippbar ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag elastisch deformierbar ist, so dass der Halteteil (7g, 17g, 27g), wenn die Nase (7i, 27b) am Anschlag ansteht, noch näher gegen den Befestigungsteil (7a, 17a, 27a) verschiebbar ist, wobei aber die Federkonstante sprungartig grösser wird.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (7a, 17a) mindestens einen zum Einstecken in eine Öffnung (la) eines Längsträgers (1) bestimmten Zapfen (7b) aufweist.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil (17g) eine Auflage (17r) für eine Breitseite der Querlatte, eine zum Sichern der Querlatte gegen Längsverschiebungen dienende Rückwand (17s) und zwei elastisch deformierbare, zum mindestens teilweisen Umgreifen der Schmalseiten der Querlattenenden dienende Zungen (17t) aufweist, so dass der Halteteil (17g) einen Schnapphalter für die Querlatte bildet.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil (7g) der Stütze (7) eine Öffnung (7h) aufweist, um ein Ende (4a) der von der. Stütze (7) zu haltenden Querlatte (4) aufzunehmen.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen aus fest vernetzten! Kunststoff bestehenden Halter (26) aufweist, der einen am Längsträger (21) zu liegen bestimmten Mittelabschnitt (26a), auf der einen Seite von diesem einen zum Einstecken in eine Öffnung (21a) des Längsträgers (21) vorgesehenen Vorsprung (26b) und auf der anderen Seite mindestens eine Nase (26c) aufweist und dass der Befestigungsteil (27a) der Stütze (27) einen auf die Nase (26c) aufklipsbaren Schnäpper bildet.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7,17, 27) aus einem Kunststoff mit einem Schubmodul von mindestens 2000 kp/cm2 besteht.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 & bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7, 17, 27) aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7, 17, 27) aus Polypropylen besteht.
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