CH622954A5 - - Google Patents

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CH622954A5
CH622954A5 CH1165877A CH1165877A CH622954A5 CH 622954 A5 CH622954 A5 CH 622954A5 CH 1165877 A CH1165877 A CH 1165877A CH 1165877 A CH1165877 A CH 1165877A CH 622954 A5 CH622954 A5 CH 622954A5
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CH
Switzerland
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guide
holding part
ski
cross
binding according
Prior art date
Application number
CH1165877A
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English (en)
Inventor
Peter Dr Biermann
Otto Dr Ewald
Rudi Feucht
Manfred Schmidt
Original Assignee
Ver Baubeschlag Gretsch Co
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Application filed by Ver Baubeschlag Gretsch Co filed Critical Ver Baubeschlag Gretsch Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Langlaufbindung mit einer nach vorn verlängerten Schuhsohle unter Verwendung eines die Verlängerung der Schuhsohle im Gebrauchszustand haltenden Halteteils. Eine solche Bindung ermöglicht, ohne dass besondere Beschlagteile im Zehenbereich der Schuhsohle angebracht werden müssen, ein für den Langlauf bequemes Abheben des Schuhes vom Ski um eine vordere vor den Zehenbereich des Fusses angeordnete Querachse. Auch ist es nicht erforderlich, die Bindungsteile der jeweiligen Schuhgrösse anzupassen, wie dieses bei Langlaufbindungen für Schuhe ohne vordere Sohlenverlängerung regelmässig der Fall ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einwandfreien, besonders festen Sitz der Schuhsohle, auf dem Ski bei zuverlässiger und einfacher Bedienung mit relativ einfachen Mitteln zu ermöglichen, wobei ein einwandfreies Schliessen der Bindung auch gewährleistet sein soll, wenn sich Schnee im Bereiche der Schuhsohlenverlängerung auf dem Ski befindet.
Im besonderen beruht ferner die Erfindung auf der Aufgabe, bei einer Bindung der vorgenannten Art einerseits ein kräftiges Nachvornziehen der vorderen Sohlenverlängerung in den Bindungsteil hinein und damit eine besonders stabile Halterung der Sohlenverlängerung zu erwirken und anderseits ein einfaches Schliessen der Bindung durch Druck von oben sowie eventuell auch ein einfaches öffnen von oben her, gegebenenfalls mit Hilfe des Skistockes, zu ermöglichen.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch Führungsmittel für das Halteteil, durch welche dieses mit Bezug auf den Ski aus einer angehobenen Freigabestellung in eine gesenkte, sich gegenüber der Freigabestellung nach vorn verlagernde Gebrauchsstellung derart verstellbar ist, dass es bei seiner Verstellung einen vorderen Teil der Schuhsohlenverlängerung zur zwangsläufigen Mitnahme der Schuhsohle bis in eine vordere Spannstellung und zur zwangsläufigen Verriegelung in einer solchen Spannstellung hintergreift.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führen die Führungsmittel das Halteteil mit Bezug auf die Skioberfläche schräg nach vorn gegen diese und ungefähr translatorisch, wobei eine Haltefederung vorgesehen ist, durch die das Halteteil in einer oberen Rastlage oberhalb der Schuhsohlenverlängerung gehalten wird, und wohei die Führungsmittel zugleich eine untere Rastlage für das Halteteil aufweisen bzw. bestimmen, in der dieses nach Verstellen unter Überwindung eines Widerstandes der Haltefederung mittels eines hakenförmigen Mitnahmeteils einen Gegenvorsprung an der Schuhsohlenverlängerung unter Zugrichtung nach vorn hintergreift.
Zur eindeutigen Führung des Halteteils ist dieses sowohl im Bereiche seines vorderen Endes als auch im Bereiche seines hinteren Endes zwischen seinen beiden Raststellungen geführt.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die Führungsmittel durch Führungskurven gebildet, an denen das Halteteil aus der gehobenen in die gesenkte Lage geführt wird.
Die Führungskurve bzw. -kurven sind zweckmässig skiseitig und das jeweilige Führungselement halteteilseitig angeordnet. Doch kann gegebenenfalls auch eine umgekehrte Anordnung vorgesehen sein.
Eine andere besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Führungsmittel durch mindestens einen Führungslenker oder ein Hebelgetriebe gebildet sind, welcher bzw. welches das Halteteil auf einer Kurvenbahn über eine Totpunktstellung hinweg führt. Führungslenker bzw. Hebelgetriebe können dabei kinematisch etwa der vorgenannten Kurvenführung entsprechen.
Vorzugsweise ist bei Verwendung von Führungskurven zur Führung des sich senkenden Halteteils nach vorn ein an einer vorderen Führungs- oder Steuerkurve ablaufende Führungselement, z. B. ein Gleitelement oder - vorzugsweise - Rollelement, vorgesehen. Zur hinteren Führung kann in einfacher Weise unmittelbar das z. B. einen Teil des Halteteils bildende hakenförmige Mitnahmeteil verwendet werden.
Durch die Erfindung werden vor allem folgende Vorteile erzielt:
Durch die Anhebbarkeit des Halteteils ist ein kraftfreies Einsteigen des Skiläufers in die Bindung ermöglicht. Das zwangsläufige Hineinziehen der Schuhsohle mittels ihrer Verlängerung stellt anderseits sicher, dass auch bei Eis- und Schneeresten in der Bindung der Schuh sicher in eine Raststellung hineingezogen und in dieser verrastet wird. Das Einsteigen in die Bindung kann mühelos -erfolgen und wird beim Schliessen der Bindung unterstützt.
Bei Kurvenführung des Halteteils bietet die Führungs- oder Steuerkurve den Vorteil, dass die Kurvenbahn beliebig variiert werden kann, so dass eine günstigste Bewegungsbahn für die Führungselemente, insbesondere Rollen, erhalten werden kann. Durch Aussenanordnung der Führungskurve ist eine zuverlässige optische Kontrolle, ob die Bindung ordnungsmäs-sig geschlossen ist, gewährleistet. Zur sicheren Fixierung des Halteteils in der Freigabestellung bzw. in der Gebrauchsstellung sind vorzugsweise die Führungskurve bzw. Führungskurven nockenartig mit rastartiger oberer und rastartiger unterer Einbuchtung ausgebildet, in die sich die Führungselemente unter Federwirkung kraftschlüssig einlegen. Vorzugsweise ist mindestens oberhalb der oberen rastartigen Einbuchtung ein sich in Skilängsrichtung über die Achse des oder der Rollelemente erstreckender Vorsprung vorgesehen, um den Hub des Halteelementes nach oben sicher zu begrenzen. Besonders vorteilhaft ist eine Führung des Halteteils im vorderen Bereich durch eine sich im wesentlichen in skisenkrechter Richtung erstreckende Kurve und im hinteren Bereich durch ein im wesentlichen schräg von oben nach vorn unten führendes Führungsteil.
Die Ausführungsform mit Lenkerführung bietet anderseits den Vorteil einer zwangsläufigen Führung des Halteteils unabhängig von der Federungswirkung der Haltefederung.
Anderseits ist eine Ausführungsform der Erfindung möglich und vorteilhaft, bei der das Halteteil und das skiseitige Abstütz- oder Lagerteil ausschliesslich oder praktisch ausschliesslich kraftschlüssig mittels einer Federung miteinander verbunden sind. Ein besonders einfacher Zusammenbau ist dadurch möglich, insbesondere bei Verwendung von Zugfedern. Durch Überwindung der Federkraft lässt sich das Halteteil vom skifesten Abstütz- oder Lagerteil entfernen, indem das Halteteil durch Herunterdrücken des hinteren hakenförmigen Riegelteils so weit nach vorn verschoben wird, dass das vordere Ende des Halteteils bzw. dessen Führungselemente aus der Führungskurve ausgehoben werden kann. Dadurch sind das skifeste Abstütz- oder Lagerteil und gegebenenfalls die dort angeordneten Befestigungsschrauben für dieses zur Montage frei zugänglich.
Zum Hintergreifen der Schuhsohlenverlängerung weist vorteilhaft das Halteteil einen hakenartig wirkenden Mitnahme* und/oder Riegelteil auf, der z. B. an einem skiseitigen
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Riegel-Führungsteil bei einer Senkbewegung des Halteteils schräg abwärts nach vorn geführt wird.
Eine besonders einfache und gedrängte Bauart lässt sich ferner erreichen, wenn das Riegel-Führungsteil zugleich die Schuhsohlenverlängerung in Skilängsrichtung führt. Vorzugsweise ist hierzu das Führungsteil als lappenartiges Teil ausgebildet, das in einem vorderen Abschnitt auf seiner Unterseite zur Führung der Schuhsohlenverlängerung durch eine skiparallele oder im wesentlichen skiparallele Längsführungsfläche begrenzt und in einem hinteren Abschnitt zur Führung des Halteteils nach hinten schräg aufwärts abgebogen ist und vorteilhaft durch Abbiegungen des skiseitigen Abstützteiles gebildet wird.
Führungsteile, Führungskurven und Führungselemente wie Gleit- oder Rollelemente sind vorteilhaft paarweise beiderseits der skisenkrechten Längsmittelebene des Skis angeordnet, so dass sich eine gleichmässige und stabile Führung des Halteteils ergibt.
Als Federn zur kraftschlüssigen Verbindung von Halteteil und Abstützteil dienen beispielsweise Zugfedern, die beiderseits der skisenkrechten Mittellängsebene des Skis angeordnet sind. Sie sind vorzugsweise an ihrem vorderen Ende an einer gemeinsamen Achse beiderseits des Halteteils angeordneter Rollelemente und anderseits an die Führungsteile für die hintere Führung des Halteteils angeschlossen.
Zur leichten Bedienung der Bindung, die eine Betätigung der Bindung erlaubt, ohne ein Bücken des Skiläufers zu erfordern, kann im Halteteil eine von oben zugängliche Ausnehmung vorgesehen sein, die ein Einstecken der Spitze eines Skistockes von oben her und hierbei ein Kuppeln desselben mit dem Halteteil derart ermöglicht, dass der Skistock als ein mit dem Halteteil im wesentlichen starr verbundener Hebel-arm zum Anheben des Halteteils und Freigabe der Schuhsohlenverlängerung verwendbar ist. Vorteilhaft weist die Ausnehmung eine Stufe auf, um der Skistockspitze eine Druckfläche zum Niederdrücken des Halteteils aus der Freigabestellung in die Gebrauchsstellung zu ermöglichen. Statt durch den Skistock soll die Bindung natürlich auch von Hand zu schliessen bzw. zu öffnen sein.
Wenn sich auch Schraubenfedern im allgemeinen besonders vorteilhaft wirkungsmässig und baulich verwenden lassen, insbesondere, wenn sie als Schraubenzugfedern ausgebildet sind, können doch auch Blattfedern oder sonstige Federn vorgesehen sein.
Die hintere Führung für das Halteteil, die vorzugsweise durch einwärts- und aufwärts nach hinten abgebogene Lappen ausgebildet ist, kann gleichzeitig dazu dienen, den Hub des Haltegliedes in Freigabestellung zu begrenzen. Auch kann die Anordnung derart getroffen sein, dass eine Selbstsperrung der Schuhsohle gegenüber aufwärts gerichteten Kräften durch entsprechende Schräge des Führungsteiles erzeugt wird.
Weitere Einzelheiten sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung zu entnehmen. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles, teilweise im Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 3, und zwar in Freigabestellung bei angehobenem Halteteil,
Fig. 2 eine gleiche Seitenansicht wie Fig. 1, teilweise in einem gleichen Schnitt wie Fig. 1, jedoch in geschlossener, verriegelter Gebrauchsstellung bei gesenktem Halteteil,
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 1, teilweise im Schnitt nach Linige 3—3 der Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2 und Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles.
Auf dem (nichtdargestellten Ski) ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 das skiseitige, skifeste Abstütz- oder Lagerteil 10 in geeigneter Weise, z.B. durch Schrauben, die bei 11 in Fig. 1 angedeutet sind, befestigt. Es weist einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit einer den U-Steg bildenden Grundplatte 12 und die U-Schenkel bildenden Seitenwandungen 13 auf und erstreckt sich rückwärts zweckmäs-5 sig etwa bis in den Zehenbereich des von der Bindung auf dem Ski festzuspannenden Schuhes, indem die hinteren Abschnitte 13a der Seitenwandungen 13 nach hinten im Grundriss (Fig. 3) auseinanderstreben und in Seitenansicht (Fig. 1 bzw. 2) allmählich niedriger werden. Es erhält dadurch eine stabile Lage-10 rung und Befestigung auf dem Ski, wobei es in seinem hinteren (nicht mehr dargestellten) Endteil nochmals durch Schrauben 11 od. dgl. auf dem Ski befestigt sein kann.
Die Vorderkanten der Seitenteile 13 sind als Führungsoder Steuerkurven 14 ausgebildet mit einem mittleren nocken-15 artig nach vorn vorspringend ausgebogenen Kurventeil 14a, einem oberen, eine rastartige Einbuchtung 14b bildenden Kurventeil und einem unteren, eine untere rastförmige Einbuchtung 14c bildenden Kurventeil. Die obere rastartige Einbuchtung 14b geht in einen in Skilängsrichtung vorwärts ge-20 richteten Vorsprung 15 über, der die Führungs- oder Steuerkurve 14 nach oben abschliesst.
In einem in Skilängsrichtung mittleren Abschnitt des Abstützteiles 10 sind obere lappenartige Teile als Längsführungsteile 16 gegen die skisenkrechte Längsmittelebene m des Skis 25 bzw. der Bindung einwärts abgebogen; sie werden nach unten durch skiparallele Führungsflächen 17 begrenzt. Statt skiparallel, können die unteren Begrenzungs- bzw. Führungsflächen gegebenenfalls auch leicht nach vorn keilförmig unter einem geringen Keilwinkel verlaufen. An ihren hinteren Kanten tra-30 gen die abgebogenen Führungsteile 16 schräg nach hinten aufwärts gerichtete Schrägführungsteile 18, die insbesondere als hintere Führungen für das nachfolgend beschriebene Halteteil dienen und auf ihrer Unterseite durch eine schräg nach hinten oben keilförmig verlaufende Führungsfläche 19 be-35 grenzt sind.
Das Halteteil 20 zur Halterung der Schuhsohle ist am skifesten Abstützteil 10 einerseits an der Führungskurve 14 und anderseits am hinteren Führungsteil 18 geführt und mit dem skiseitigen Bindungsteil 10 lediglich kraftschlüssig verbunden. 40 Zur vorderen Führung an der Führungskurve 14 weist das Helteteil 20 eine sich über die Breite der Bindung erstrek-kende durchgehende Achse 21 auf, die im Halteteil 20 fest oder drehbar gelagert ist und an ihren Enden Führungsrollen 22 trägt, die bei drehfest am Halteteil 20 angeordneter Achse 45 21 lose drehbar auf dieser gelagert bzw. bei drehbar gelagerter Achse 21 fest mit der Achse verbunden sind.
Zur hinteren Führung ist das Halteteil rückwärtig mit einem hakenförmigen Mitnahme- und Riegelteil 23 versehen, das von oben her schräg nach unten gerichtet ist, und zwar so etwa mit gleicher Schräge wie die Schrägführungsteile 18 des skifesten Abstützteiles 10, und das mit seinem vorderen unteren Ende 23a unter das obere Ende 18a der Schrägführungsteile 18 greift. Beiderseits der skisenkrechten Längsmittelebene des Skis bzw. der Bindung sind Schraubenzugfedern 24 55 gespannt, deren vordere Enden 25 die Achse 21 für die Führungsrollen 22 umgreifen und deren rückwärtige Enden 26 in Bohrungen 27 der lappenartigen Führungsteile 16 eingehängt sind. Sie bilden vorzugsweise die einzige Verbindung zwischen dem Halteteil 20 und dem skifesten Abstützteil 10. 60 Gegebenenfalls können eine oder mehrere Aufrichtfedern vorgesehen sein, welche zwischen dem Halteteil 20 und dem skifesten Abstützteil 10 wirkungsmässig zwischengeschaltet sind, um das Halteteil 20 im Öffnungssinne (in Fig. 1 und 2 im Uhrzeigersinn) zu belasten. Im dargestellten Ausführungsbei-65 spiel dient als Aufrichtfeder eine Schraubenfeder 28, die auf der Achse 21 der Rollelemente 22 in einer Ausnehmung des Halteteils 20 untergebracht ist. An ihren Enden ist sie in die Schraubenzugfedern 24 eingehängt und in ihrer Mitte an einer
Wandung des Halteteils 20 abgestützt, so dass sie einen leichten Öffnungsdruck auf das Halteteil ausübt.
Das vordere Ende des Halteteils 20 ist als Handgriff 29 ausgebildet. Des weiteren weist das Halteteil 20 eine dasselbe durchsetzende Ausnehmung 30 auf, in der ein eine Stufe 31 bildender Vorsprung 32 gegenüber einer rückwärtigen, die Ausnehmung 30 begrenzenden Wandung 33 vorgesehen ist.
Die erfindungsgemässe Bindung dient dazu, eine Verlängerung 34 der Schuhsohle 35 eines Skischuhes 36 fest am Ski zu verrasten, zu verspannen und zu verriegeln. Die Schuhsohlenverlängerung 34 besitzt zu diesem Zweck einen vorderen in der Höhe verdickten Teil 34a mit einer oberen Führungsfläche 37, deren Abstand von der Grundplatte 12 etwa gleich dem Abstand des einwärts vorspringenden Längsführungsteils 16 von der Grundplatte 12 ist, sowie einen rückwärts gerichteten hakenförmigen Vorsprung 38, der dazu bestimmt ist, mit dem hakenförmigen Mitnahme- und Riegelteil 23 des Halteteils 20 zusammenzuwirken.
Als reine Langlaufbindung ist die beschriebene Vorrichtung das einzige Bindungsteil zum Verspannen des Schuhes auf dem Ski. Das schliesst jedoch nicht aus, dass gegebenenfalls auch zusätzliche Bindungsteile vorgesehen sein können, beispielsweise zum Verriegeln des Absatzes am Ski, um die Bindung u. U. auch für Abfahrtslauf verwenden zu können.
Die Bedienungsweise der Bindung ist folgende: In Fig. 1 befindet sich die Bindung in Freigabestellung. Das Halteteil 20 ist angehoben, die Rollen 22 greifen in die obere rastartige Einbuchtung 14b der Führungskurve 14 ein, während der hintere hakenartige Mitnahme- und Riegelteil 23 mittels seines vorderen Endes 23 a unter die hinteren oberen Enden 18a der lappenförmigen Schrägführungsteile 18 greift. Die seitlichen Schraubenzugfedern 24 ziehen das Halteteil 20 nach hinten, so dass die Führungsrollen 22 fest in den rastartigen Einbuchtungen 14b ruhen, während die Aufrichtfedern 28 einen leichten Aufwärtsdruck auf das Halteteil ausüben.
In dieser Stellung der Bindung kann der mit der Schuhsohlenverlängerung 34 versehene Skischuh 36 von hinten her in die Bindung kraftfrei eingeschoben werden, wobei die obere Führungsfläche 37 der Schuhsohlenverlängerung an der unteren Führungsfläche 17 des Längsführungsteiles 16 in Skilängsrichtung nach vorn geführt wird.
Zum Spannen der Bindung wird das Halteteil 20 nach unten gedrückt. Dieses kann von Hand erfolgen oder auch mittels der Spitze des Skistockes, welche etwa in Pfeilrichtung . f gegen die Stufe 31 in der Ausnehmung 30 gedrückt wird. Durch den auf das Halteteil 20 ausgeübten Abwärtsdruck rollen die Führungsrollen 22 auf der Führungskurve 40 entlang und gelangen unter Spannung der Zugfedern 24 über den nockenartig vorspringend gebogenen Kurventeil 14a bis zu einem Punkt an der unteren Einbuchtung 14c. Hierbei wird gleichzeitig der hintere hakenförmige Mitnahme- und Riegelteil 23 des Halteteils 20 an den unteren schrägen Führungsflächen 19 der Führungsteile 16, 18 geführt; sein Ende 23a greift dabei unter den rückwärtigen Vorsprung 38 der Schuhsohlenverlängerung und zieht auf seinem weiteren Wege zwangsläufig die Schuhsohlenverlängerung 34 bzw. den Schuh 36 in Skilängsrichtung nach vorn, bis die Schuhsohlenverlängerung 34 entsprechend Fig. 2 fest mit der Bindung im Eingriff steht und
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durch den hakenförmigen Teil 23 des Halteteils gegen Rückwärtsverschieben nach hinten verriegelt ist.
Schnee- oder Eisansammlungen, welche sich in der Bindung befinden, werden hierbei durch die Schuhsohlenverlängerung nach vorn bzw. aussen verdrängt. An der Führungskurve 14 kann beobachtet werden, ob sich das Halteteil in der vor-schriftsmässigen Lage befindet. Diese Lage ist in Fig. 2 dargestellt.
Zur Lösung der Bindung wird das Halteteil 20 am Griff 29 nach oben angehoben, wobei die Rollen 22 entlang der Führungskurve 14 in die in Fig. 1 dargestellte Lage in der rastartigen Einbuchtung 14b zurückgelangen. Der hakenförmige Teil 23 gleitet hierbei wieder entlang der Schrägführungsfläche 19 nach oben, so dass die Schuhsohlenverlängerung 34 freigegeben wird. Statt von Hand kann das Anheben auch mit dem Skistock erfolgen, indem dieser wie in Fig. 2 angedeutet, mit seiner Spitze in die Ausnehmung 30 unter Abstützung an der Wand des Vorsprungs 32 und an der gegenüberliegenden Wand 33 greift und das Halteteil 20 aus der unteren verrasteten Stellung nach Fig. 2 in die Freigabestellung nach Fig. 1 anhebt.
Gegenüber aufwärts gerichteten Kräften, die beim Lauf auftreten, ist die Bindung gegen ungewolltes Lösen dadurch gesichert, dass diese Kräfte etwa oder nahezu senkrecht auf die Schrägführungsfläche 19 wirken und dadurch eine Selbsthemmung zwischen den Teilen 23 und 18 verursachen.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind gleiche oder praktisch gleiche Teile wie im vorangehenden Ausführungsbeispiel mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Das Halteteil 120 mit dem als Handgriff dienenden Vorsprung 129 wird in diesem Fall durch einen Führungslenker 114 bzw. durch ein Paar solcher Führungslenker, die z.B. beiderseits ausserhalb der Seitenwände 13 der skifesten Grundplatte 13 angelenkt sind, mit Bezug auf die Grundplatte geführt. Der oder die Führungslenker 114 sind in den Seitenwänden 13 mittels Gelenkzapfen um Skiquerachsen 114a schwenkbar gelagert und mit dem Halteteil 120 durch Gelenkbolzen 121 um die Skiquerachse 121a gelenkig verbunden. Verglichen mit dem vorangehenden Ausführungsbeispiel entsprechen die Skiquerachse 114a etwa dem Krümmungsmittelpunkt der Führungskurve 14 bzw. des Kurventeils 14a und die Skiquerachse 121a der Achse der Führungsrollen 22. Schraubenzugfedern 124 sind zwischen dem Gelenkbolzen 121 und den Seitenwänden 13 der Grundplatte 12 gespannt und sichern das Halteteil 120 in dessen Offenstellung, damit es nicht von selbst in die dargestellte Schliessstellung gelangt.
Das Halteteil 120 weist des weiteren einen hakenförmigen Mitnahme- und Riegelteil 123 auf, der den rückwärts gerichteten Vorsprung 38 des verdickten Teils 34a der vorderen Schuhsohlenverlängerung hintergreift, beim Anheben des Halteteils jedoch, nachdem der oder die Führungslenker 114 über ihre Totpunktstellung mit Bezug auf die Federn 124 hochgeschwenkt worden sind, die Sohlenverlängerung freigibt. Eine Ausnehmung 130 dient zum öffnen (Anheben) des Halteteils 120, eine Vertiefung 131 zum Schliessen desselben mittels Skistockes in einer wie vorbeschrieben entsprechenden Weise.
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Claims (22)

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1. Langlaufbindung mit einer nach vorn verlängerten Schuhsohle unter Verwendung eines die Verlängerung der Schuhsohle im Gebrauchszustand haltenden Halteteils, gekennzeichnet, durch Führungsmittel (14, 18, 114) für das Halteteil (20, 120), durch welche dieses (20, 120) mit Bezug auf den Ski aus einer angehobenen Freigabestellung (Fig. 1) in eine gesenkte, sich gegenüber der Freigabestellung nach vorn verlagernde Gebrauchsstellung (Fig. 2 bzw. 5) derart verstellbar ist, dass es bei seiner Verstellung einen vorderen Teil (34a) der Schuhsohlenverlängerung (34) zur zwangsläufigen Mitnahme der Schuhsohle bis in eine vordere Spannstellung und zur zwangsläufigen Verriegelung in einer solchen Spannstellung hintergreift.
2. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (14,18, 114) das Halteteil (20,120) mit Bezug auf die Skioberfläche schräg nach vorn gegen diese und ungefähr translatorisch führen und eine Haltefederung (24,124) vorgesehen ist, durch die das Halteteil (20, 120) in einer oberen Rastlage (14b) oberhalb der Schuhsohlenverlängerung (34) gehalten wird, und dass die Führungsmittel zugleich eine untere Rastlage für das Halteteil (20,120) aufweisen bzw. bestimmen, in der dieses (20, 120) nach Verstellen unter Überwindung eines Widerstandes der Haltefederung (24, 124) mittels eines hakenförmigen Mitnahmeteiles (23, 123) einen Vorsprung (38) am vorderen Teil (34a) der Schuhsohlenverlängerung (34) unter Zugrichtung nach vorn hintergreift.
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PATENTANSPRÜCHE
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3. Langlaufbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl vordere (14) als auch hintere (18) Führungsmittel angeordnet sind und das Halteteil (20) im Bereich seines vorderen Endes als auch im Bereich seines hinteren Endes zwischen der oberen und der unteren Rastlage geführt ist.
4. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel Führungskurven (14,19) aufweisen.
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5. Langlaufbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Führungskurven (14,19) aufweisenden Führungsmittel an skifesten Teilen (13,18) angeordnet sind und das Halteteil (20) mittels an ihm (20) angeordneter Führungselemente (22, 23a) an den Führungskurven (14, 19) geführt ist.
6. Langlaufbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente mindestens teilweise als Rollen (22) ausgebildet sind.
7. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel durch mindestens einen Führungslenker (114) oder ein Hebelgetriebe gebildet sind, welcher bzw. welches das Halteteil (120) auf einer Kurvenbahn über eine Totpunktstellung hinwegführt (Fig. 5).
8. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere hakenförmige Mitnahmeteil (23) zugleich als hinteres Führungselement ausgebildet ist.
9. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (20,120) im Bereich seines hinteren Endes durch mindestens ein Führungsteil (16, 18) schräg geführt ist, welches zugleich die Schuhsohlenverlängerung (34) in Skilängsrichtung führt.
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10. Langlaufbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise als Flachteil ausgebildete Führungsteil (16,18) in einem vorderen Abschnitt (16) auf seiner Unterseite zur Führung der Schuhsohlenverlängerung (34) durch eine im wesentlichen skiparallele Führungsfläche (17) begrenzt und in einem hinteren Abschnitt (18) zur Führung des Halteteils (20) nach schräg aufwärts abgebogen ist.
11. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (14, 18) für das Halteteil (20) sowie die mit dem vorderen Führungsmittel (14) zusammenwirkenden Führungselemente (22) paarweise beiderseits der skisenkrechten Längsmittelebene (m, Fig. 4) des Skis angeordnet sind.
12. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 oder 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die als vorderes Führungsmittel angeordnete/n Führungskurve/n (14) einen nockenartig nach vorn vorspringenden Kurventeil (14a), eine rastartige obere Einbuchtung (14b) und eine rastartige untere Einbuchtung (14c) aufweist bzw. aufweisen, in die (14b, c) sich die Führungselemente (22) unter Federwirkung (24) einlegen.
13. Langlaufbindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskurve/n (14) oberhalb der oberen rastartigen Einbuchtung (14b) einen sich in Skilängsrichtung, z. B. über die Achse der Rolle/n (22), erstreckenden Vorsprung (15) aufweist/aufweisen.
14. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile (16, 18) und die als vorderes Führungsmittel angeordneten Führungskurven (14) von einem ihnen gemeinsamen, im Querschnitt etwa U-förmigen Halteteil (10) gebildet sind, dessen die U-Schen-kel bildende Seitenwandungen (13) an ihren Vorderkanten die Führungskurven (14) für die zugeordneten Führungselemente (22) des Halteteils (20) und an einwärts gebogenen Oberkantenteilen die Führungsteile (16, 18) für die Schuhsohlenverlängerung (34) und/oder für die hintere Führung des Halteteils (20) bilden.
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15. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (20) auf den Führungskurven (14) und/oder Führungsteilen (16, 18) ausschliesslich kraftschlüssig unter Federwirkung (24) geführt ist.
16. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (20) mittels seiner Führungselemente (22) durch Zugfedern (24) gegen seine Führungskurven (14) gedrückt wird.
17. Langlaufbindung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der skisenkrechten Mittellängsebene (m, Fig. 4) je eine Zugfeder (24) angeordnet ist und die Zugfedern einerseits an eine gemeinsame Achse (21) der beiderseits des Halteteils (20) angeordneten Rollen (22) und anderseits an die Führungsteile (16,18) für die hintere Führung des Halteteils (20) angeschlossen sind.
18. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 7 bis 17, gekennzeichnet durch eine solche Neigung des zur Schrägführung des hinteren Endes des Halteteils (20) dienenden Führungsteils bzw. der Führungsteile (18), dass die Richtung der beim Laufen an der Schuhsohlenverlängerung (34) aufwärts gerichteten Kräfte etwa senkrecht zu der/den Schrägfüh-rungsfläche/n (19) bzw. innerhalb eines solchen Neigungswinkels zu der/den Schrägführungsfläche/n (19) liegt, bei dem Selbsthemmung zwischen dem hakenförmigen Riegelteil (23) des Halteteils (20) und dem/den skifesten Führungsteil/en (18) besteht.
19. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch eine von oben zugängliche Ausnehmung (30) im Halteteil (20), die derart ausgebildet ist, dass sie ein Einstecken der Spitze eines Skistockes von oben her unter Kupplung desselben mit dem Halteteil (20) und unter Bildung eines Hebelarmes durch den mit dem Halteteil im wesentlichen starr verbundenen Skistock zum Anheben des Halteteils und Freigabe der Schuhsohlenverlängerung (33) ermöglicht.
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65
20. Langlaufbindung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (30) eine Stufe (31) zum Niederdrücken des Halteteils (20) in Gebrauchsstellung aufweist.
21. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch eine Aufrichtfeder (28), die das Halteteil (20) im Öffnungssinne belastet.
22. Langlaufbindung nach den Ansprüchen 6 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrichtfeder (28) als Schraubendrehfeder auf der Achse (21) der Rollen (22) angeordnet und einerseits skiseitig, z. B. an Haltefedern (24) und anderseits am Halteteil (20) abgestützt ist.
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