CH623143A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäss Oberbegriff die Trennwand 2 ist eine im wesentlichen rechteckige Öffnung 3 des Anspruchs 1. 40 eingearbeitet, deren innere Ränder z.B. mit U-förmig profilier-
Unter Behandeln wird hier insbesondere das Auswaschen ten Leisten 4 bestückt sind, in die elastische Werkstoffstreifen 5 und Spülen verstanden. eingelegt sind. Diese Streifen 5 sind dazu bestimmt, dem zwi-
Es sind aus der DE-AS 19 60 906 mindestens dreiräumig sehen dem Auflegeraum A und dem unteren Behandlungsraum aufgebaute Entwicklungsmaschinen für Druckplatten bekannt, B vertikal auf- und abwärtsbewegten Träger bzw. Fahrstuhl 6 in denen die Platten nach dem Einbahnsystem horizontal von 45 mit der aufgesetzten Druckplatte 7 in seiner oberen und unteren einer Auflegestation durch den mehrteiligen Behandlungsraum Endlage einen elastischen Anschlag zu geben. Gleichzeitig be-mit darin installierten Sprühvorrichtungen in den Abnahme- wirken die Streifen 5 in diesen extremen Lagen des Fahrstuhls 6 räum transportiert werden. Die zu behandelnde bzw. zu entwik- eine hinreichende Abdichtung in der Ebene der Trennwand 2 kelnde Platte ist dabei auf einem Träger fixiert, an dessen zwischen den Räumen A und B. Zu diesem Zweck sind an dem
Rückseite eine Vielzahl von motorisch angetriebenen und mit 50 senkrechten Flächenteil des Fahrstuhls 7 oben und unten recht-Rollen bestückten Wellen angreift, um die horizontale Bewe- eckige Platten 8 und 9 und entsprechend dimensionierte Kan-gung der Unterlage mit der Druckplatte auszuführen. Die tenrahmen befestigt, deren Abmessungen den Massen der Öff-
Druckplatte schliesst hierbei mit der Horizontalen einen Winkel nung 3 in der Trennwand 2 entsprechen. Der obere und untere von 60 bis 88° ein, wobei auch die Winkellage des gegenüber- Kantenrahmen an den Platten 8 und 9 kann gegebenenfalls liegenden Düsenrechens für die Behandlungsflüssigkeiten die- 55 zusätzlich mit elastischen Abdichtstreifen versehen sein, die in ser Schräglage entspricht. Der Behandlungsraum ist dabei wie- beiden Endlagen des Fahrstuhls mit den elastischen Streifen 5 derum in eine Entwicklungskammer und in eine Fixierkammer am Rande der Öffnung 3 in der Trennwand 2 zusammenwirken, unterteilt, so dass insgesamt zur Abschottung gegenüber der Zur Auf- und Abwärtsbewegung des Trägers bzw. Fahr-
Auf lagestation und dem Abnahmeraum mindestens vier senk- stuhls 6 mit der aufgesetzten Platte 7 dient ein über ein System rechte Trennwände erforderlich sind, deren Durchlässe mit 60 von Rollen 10 geführter und umgelenkter Seilzug 11, dessen Manschetten aus elastischem Material zu bestücken sind. Es inneres Ende vorzugsweise an der oberen Platte 8 des Fahrbedeutet ferner die Vielzahl der angetriebenen Wellen mit stuhls befestigt ist. Statt eines Seilzuges kann auch eine Kette Transportrollen, von denen die meisten in der feuchten Atmos- aus korrosionsbeständigem Werkstoff angelenkt sein. Zur Aus-phäre des Behandlungs- und Entwicklungsraums laufen müssen, führung der Fahrstuhlbewegung wird eine der Rollen 10 von einen grossen und schwerfälligen Aufwand für derartige Ma- <,5 einem Motor 12 angetrieben, wobei zwischen diesem Motor 12 schinen. Die Bauweise mit horizontal nebeneinander gesetzten und der angetriebenen Rolle 10 eine einstellbare Drehmoment-Stationen für das Auflegen, die Behandlung und die Abnahme kupplung 13 geschaltet ist. Ist der voreingestellte Wert erreicht, der Platten bedingt ferner für die Arbeitsräume in Drukkereien unterbricht die Drehmomentkupplung 13 die auf eine Rolle 10
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ausgeübte Drehbewegung des Motors 12 und stoppt den Fahrstuhl in der oberen Endlage. (Siehe Figur 2.) Folglich lässt sich mit Hilfe der einstellbaren Drehmomentkupplung 13 auch der Anpressdruck des Kantenrahmens an der unteren rechteckigen Platte 8 am Fahrstuhl 6 an den elastischen Dichtungsstreifen 5 in der Öffnung 3 der Trennwand 2 einstellen und solcherart die sprühfeuchte Atmosphäre des Raums B vom im wesentlichen trockenen, oberen Raum A fernhalten. — Um die Antriebskräfte für die Fahrstuhlbewegung klein zu halten, ist am Seilzug 11 ein Gegengewicht 14 vorgesehen, das das Eigengewicht des Fahrstuhls 6 im notwendigen Umfang kompensiert. - In den Figuren 1 und 2 ist der Antrieb des Fahrstuhls mit den Rollen 10, dem Motor 12 mit der Drehmomentkupplung 13 sowie das Gegengewicht 14 aus Gründen der Übersichtlichkeit ausserhalb des Gehäuses der Vorrichtung dargestellt. Selbstverständlich ist es bei der praktischen Ausführung der Vorrichtung möglich, die Antriebselemente für den Fahrstuhl 6 einschliesslich des Gegengewichts 14 auch innerhalb des Gehäuses unterzubringen.
Zur Geradeführung des Fahrstuhls 6 bei seiner vertikalen Bewegung zwischen der oberen und unteren Endlage dienen paarweise angeordnete Stäbe la, deren Enden mit dem Gehäuse 1 verbunden sind. Diese Stäbe greifen in beidseitige Aussparungen der oberen und unteren Platte 8, 9 des Fahrstuhls formschlüssig ein.
Der Behandlungsraum B nimmt mit gewissem Abstand vom abwärts gefahrenen Fahrstuhl 6 mit der Druckplatte 7 einen Düsenrahmen 15 auf, über dessen reihenweise angeordnete Düsen in an sich bekannter Weise z.B. die Auswaschflüssigkeit mittels der Pumpe 16 auf die belichtete Druckplatte 7 gesprüht wird. Es bildet vorzugsweise die obere Düsenreihe des Rahmens 15 anschluss- und fördermässig ein getrenntes System, über das - programmgesteuert - nach dem Auswaschen der Platte die Spülflüssigkeit auf die Plattenoberfläche geschleudert wird. In ebenfalls bekannterWeise führt der gesamte Düsenrahmen 15
während der Behandlung der Platte mit den flüssigen Einsatzstoffen eine von einem nicht dargestellten Motor angetriebene, oszillierende Bewegung aus. - Der untere Teil des Behandlungsraums B bildet entweder unmittelbar den Haupttank 17 s für die Auswaschflüssigkeit oder es ist ein flacher Behälter an dieser Stelle in das Gehäuse 1 eingesetzt. Ein weiterer Tank 18 für das Spülmittel ist im Raum B seitlich neben dem benötigten Bewegungsraum des Fahrstuhls 6 befestigt.
Zum Auflegen und Abnehmen der Druckplatte 7 am Fahr-10 stuhl 8 in seiner oberen Endlage im Raum A, sowie zur Kontrolle und Wartung der funktionellen Ausrüstungsteile im Behandlungsraum B sind in das Gehäuse ein oder mehrere Öffnungen 19a, 19b eingearbeitet, die vorzugsweise durch schwenkbare oder vertikal verschiebbare Türen verschliessbar sind. 15 Für die Vorrichtung nach der Erfindung und die damit auszuführende Behandlung einer Druckplatte ist eine selbsttätig ablaufende Programmsteuerung mit besonders geringem Aufwand ausführbar. Hierzu werden in die Bewegungsbahn des Fahrstuhls 6 Kontaktschalter und Endschalter eingefügt, die 2o selbsttätig z.B. die Inbetriebnahme der Pumpe 16 für die Behandlungsflüssigkeit und nachfolgend das Aufbringen der Spülflüssigkeit bewirken. - Für die Aufwärtsbewegung des Fahrstuhls 6 nach der Behandlung der Druckplatte sieht die Vorrichtung einen Zwischenstop des Fahrstuhls vor Erreichen der 25 oberen Endlage vor. Dieser Zwischenstop wird so justiert, dass der Kantenrahmen an der rechteckigen Platte 8 noch nicht am Dichtungsstreifen 5 am Rande der Öffnung 3 zur Anlage kommt. In dieser Stellung kann dann die restliche Behandlungsbzw. Spülflüssigkeit in den Raum B ablaufen und es unterbleibt 3o eine Befeuchtung des Auflege- und Abnahmeraums A. - In an sich bekannter Weise sind in die begrenzenden Wände des Raums A Saugstutzen eingefügt, über welche während des Betriebes der Vorrichtung, z.B. Lösungsmitteldämpfe, abgesaugt werden.
1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Behandeln von photopolymeren Druck- Einbahnsystem anzulaufenden Stationen für mehrere gleichzei-platten, mit einem zwischen einem geschlossenen Auflegeraum tig behandelte Platten nicht aufzuwiegen vermag. Diese be-(A) und einem daran anschliessenden Behandlungsraum (B) kannte Bauweise ist ferner wenig geeignet, das sämtliche Kamgesteuert verfahrbaren Druckplattenträger (6), mit einem im 5 mern und die Antriebsmittel für den Plattentransport einhüllen-Behandlungsraum (B) angeordneten Düsenrahmen (15) für die de Gehäuse derart dicht auszuführen, dass Austreten von gerichtete Aufbringung eines Behandlungsmittels und eines Dämpfen des Behandlungsmittels verhindert, d.h. deren Ein-Spülmittels, sowie mit zugehörigen, innerhalb der Räume (A, Wirkung auf Bedienungspersonal in den Arbeitsräumen vermie-B) angeordneten Tanks und Auffangwannen für flüssige Be- den ist.
handlungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflege- 10 Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer auch für räum (A) und der Behandlungsraum (B) übereinander angeord- kleinere Druckereien geeigneten Vorrichtung der eingangs ge-net sind und dass der Träger (6) mit der aufgesetzten Druckplat- nannten Art, die die Nachteile bekannter Ausführungen nicht te (7) durch eine Spaltöffnung (3) in einer Trennwand (2) aufweist und die insbesondere einen geringen Platzbedarf hat zwischen diesen beiden Räumen im wesentlichen vertikal auf- und bei der im feuchten Behandlungsraum aufwendige Transund abwärts bewegbar ist, wobei eine Abdichtung der Spaltöff- i5 portglieder für den Plattenträger entbehrlich sind. Ferner wird nung (3) in den Endlagen des fahrstuhlähnlich bewegten Trä- angestrebt, in der Behandlungsposition der Druckplatte den gers (6) durch an diesem befestigte Rand- bzw. Kantenelemente Auflegeraum und den Behandlungsraum praktisch dampfdicht (5, 8,9) erfolgt. voneinander getrennt zu halten und zur Vermeidung von Be-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, handlungsmittelverlusten nur aus dem Auflegeraum geringfügi-dass die die Spaltöffnung (3) in der Trennwand (2) begrenzen- 20 ëe restliche Dampfmengen abzusaugen und ins Freie zu leiten, den Werkstoffkanten sowie die Rand- bzw. Kantenelemente (8, Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
9) des Trägers (6) mit elastischen Dichtungsleisten (5) bestückt Anspruchs 1 definierten Massnahmen gelöst.
sind. Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, sind in den Ansprüchen 2 bis 5 umschrieben.
dass für den auf- und abwärts bewegten Träger (6) ein Ge- 25 Wenn für den auf- und abwärts bewegten Träger innerhalb wichtsausgleich (14) vorhanden ist. oder ausserhalb der übereinander angeordneten Räume ein
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem motorisch ange- Gewichtsausgleich vorhanden ist, so ist für einen motorischen triebenen Träger, dadurch gekennzeichnet, dass der motorische Antrieb lediglich eine kleine Leistung erforderlich.
Antrieb eine Rutschkupplung (13) aufweist, die bei vorbe- Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegen-
stimmtem Pressdruck an den elastischen Dichtungsleisten (5) an 30 stands wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrie-der Spaltöffnung (3) und an den Kantenelementen (8,9) des ben, dabei zeigen schematisch:
Trägers dessen Bewegung unterbricht. Fig. 1 im Querschnitt eine Vorrichtung, wobei sich die
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Platte in der Behandlungsstation befindet; und dass an den Auflegeraum (A) eine Absaugleitung für restliche Fig. 2 dieselbe Vorrichtung, jedoch mit der Platte in der
Dämpfe angeschlossen ist. 35 oberen Auflege- und Abnahmeposition.
Das im wesentlichen quaderförmige Gehäuse 1 ist durch eine waagerechte Trennwand 2 in einen oberen Auflegeraum A
und einen darunter befindlichen Behandlungsraum B geteilt. In
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