CH623463A5 - Method of injection moulding shoes made of plastics which contain a velvet, terry or plush fabric as lining - Google Patents

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CH623463A5
CH623463A5 CH1264077A CH1264077A CH623463A5 CH 623463 A5 CH623463 A5 CH 623463A5 CH 1264077 A CH1264077 A CH 1264077A CH 1264077 A CH1264077 A CH 1264077A CH 623463 A5 CH623463 A5 CH 623463A5
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Hubert Jacques Marie Mayer
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Bata Schuhe Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
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    • B29D35/061Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising by injection moulding
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29D35/068Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising by compression moulding, vulcanising or the like using particular materials for the preformed uppers

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Description

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Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Spritzgiessen von ein Samt-, Frottieroder Plüschgewebe als Innenfutter enthaltenden Schuhen aus Kunststoffen, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte
— Aufbringen eines Schuhinnenmaterials bestehend aus einem Innenfutter aus Kunststoff-Fasern, in Samt-, Frottier- oder Plüschgewebe, auf dessen Grundgewebe auf der Sohle eine Baumwollwebware und auf dessen Seite und am Schaft eine Baumwollwirkware befestigt wird, auf die Innenform der Spritzgiessform und, nach Aufkleben der Brandsohle
— Aufspritzen des Schuhoberteils, aus einem Material, das im wesentlichen aus einem Gemisch von synthetischen, heiss-spritzbaren Elastomeren besteht, sowie — anschliessend — der Sohle, aus einem Material, das ebenfalls im wesentlichen aus einem Gemisch von synthetischen, heissspritzbaren Elastomeren besteht.
2. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenfutter aus Acrylfasern in Plüschgewebe besteht.
3. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenfutter aus Polyester-Polypropylenfasern in Plüschgewebe besteht.
4. Verfahren gemäss Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Grundgewebe des Innenfutters eine Baumwollwebeware als Sohlenmaterial aufgeklebt wird.
5. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufspritzen des Schuhoberteilelastomeren bei 190 bis 200° C und das Aufspritzen der Sohle bei 195 bis 205° C, beide Male bei einem Druck von über 60 bar, geschieht.
6. Kunststoffschuh mit Innenfutter, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1.
7. Anwendung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1 zur Herstellung von gefütterten Ski-Langlaufschuhen aus Syn-thetik-Kautschuk.
Die in dieser Spezifikation beschriebene Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spritzgiessen von ein Samt-, Frottier- oder Plüschgewebe als Innenfutter enthaltenden Schuhen aus Kunststoffen sowie die Anwendung des genannten Verfahrens zur Herstellung von gefütterten Ski-Langlaufschuhen.
Das Heiss-Spritzformen von Schuhen und Stiefeln aus Elastomeren und Piastomeren ist bekannt. Es stellt eine Weiterentwicklung und spezielle Anwendung der in der einschlägigen Fachliteratur eingehend beschriebenen Heissspritz- und Heiss-press-Formungsverfahren dar.
Ebenso ist aus der Patentliteratur bekannt, bei den genannten Formungsverfahren in die Formteile, z. B. Folien, aus Materialien einzulegen. Beim Heissspritzen bzw. -pressen wird das eingelegte Teil mit dem Spritzmaterial verschweisst. Es ist zu beachten, dass die genannten Verfahren nur für solche Einlagematerialien geeignet sind, die erstens kompakt sind und zweitens ähnliche chemische und physikalische Eigenschaften wie das zu spritzende Material aufweisen. Solche Verbindungsverfahren sind z. B., neben dem Patentgesuch der Anmelderin dieser Erfindung, in der deutschen Patentschrift Nr. 833 118 und in der deutschen Offenlegungsschrift 1 629 706 beschrieben.
Bei der Schuhherstellung bildet das Einbringen des Futters, vor allem eines gut isolierenden Futters für Winterschuhe, unabhängig von der Art und von der Herstellungsweise der Schuhe, einen speziellen Arbeitsgang: Vor oder nach der Fertigstellung des Schuhoberteils wird das Futter auf der Innenseite angebracht, praktisch immer aufgeklebt. Für gespritzte Kunststoffschuhe werden dabei vielfach Plüschgewebe als Isolierschichten eingesetzt. Das Gewebe wird mit der Grundschicht direkt an die Inneseite des Schuhobermaterials geklebt. Oft wird dabei auf dem Sohleninnenteil keine Isolierschicht angebracht.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Spritzgiessen von ein Samt-, Frottier- oder Plüschgewebe als Innenfutter enthaltenden Schuhen aus Kunststoffen ist im vorangehenden Patentanspruch 1 charakterisiert.
Neben dem Verfahren werden erfindungsgemäss auch die damit hergestellten Kunststoffschuhe mit Innenfutter sowie die spezielle Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung von gefütterten Ski-Langlaufschuhen aus Synthe-tik-Kautschuk beansprucht.
Im erfindungsgemässen Verfahrens werdem mit Vorteil Innenfutter aus Acrylfasern oder solche aus Polyester-Polypropylenfasern verwendet, die in Plüschgeweben vorliegen.
Bei der Verwendung der genannten, speziellen Innenfutter ist es wesentlich, dass auf das Grundgewebe des Innenfutters eine relativ starre Baumwollgewebeware als Sohle des Innenmaterials und auf der Seite und am Schaft eine relativ elastische Baumwollwirkware aufgeklebt ist.
Im erfindungsgemässen Verfahrens ist es von Vorteil, das Spritzgiessen des äusseren Schuhobermaterials bei Temperaturen zwischen 190 und 200° C und das Spritzgiessen der Sohle bei Temperaturen zwischen 195 und 105° C auszuführen.
Das erfindungsgemässe Verfahren erlaubt es, Kunststoffschuhe mit einem beständigen Innenfutter praktisch in einem Arbeitsgang, d.h. während des Druckgiessens des Schuhs, auszuführen. Das spezielle Verfahren ergibt eine sehr gute Haftung zwischen dem aufgespritzten Elastomermateiral und dem Baumwollgewebe des Futters. Mittels des erfindungsgemässen Verfahrens wird erreicht, dass die beim Spritzvorgang flüssige Elastomermasse nicht in das Plüschgewebe des Futters eindringt. Der Aufbau des Futtermaterials bleibt vollständig erhalten. Versuche, das gleiche Verfahren nur mittels des Plüschgewebes, d.h. ohne die Baumwollgewebekaschierung, auszuführen, zeigten negative Resultate. Das Plüschfutter wurde dabei weitgehend zerstört.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Beispiels näher illustriert.
Beispiel
Auf einem Bi-Pack-Extrudierautomat mit Spritzformkarussell und zwei angeschlossenen Druckspritzanlagen wurden schwarze Ski-Langlaufschuhe aus synthetischem Kautschuk gespritzt. In die geöffnete Spritzform wurde über die Fussform das Schuhinnenmaterial gestülpt, so dass der Plüsch an der Fussnegativform auflag und die Baumwollkaschierung aussen lag. Auf die Sohlenseite wurde hierauf die Brandsohle geklebt und angepresst. Diese besteht aus einem mit Kohlenstoffderivaten imprägnierten Zellulosematerial. Nach Schliessen der Druckgussform wurde in einem ersten Arbeitsgang der Schuhoberteil aus Synthetik-Kautschuk mit Compounders bei einer Temperatur von etwa 195° C eingespritzt. Gleich anschliessend wurde mit der zweiten Druckspritzanlage die Sohle eingespritzt, wobei das Rohmaterial hier ebenfalls im wesentlichen aus Synthetik-Kautschuk mit bestimmten Compounders und Füllstoffen besteht.
Kurz darauf konnte der Pressform der fertige Schuh — natürlich in seiner Rohform — inklusive des Innenfutters entnommen werden. Das als Innenfutter verwendete Acrylfaser-Plüschgewebe war völlig intakt und die Haftung der Baumwollgewebeschichten an dem aufgespritzten Synthetik-Kautschuk war tadellos. Nirgends konnte ein Eindringen des gespritzten Materials in das Plüschgewebe festgestellt werden.
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