CH633031A5 - Process for the preparation of abrasion-resistant, non-dusting water-soluble dye particles - Google Patents

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CH633031A5
CH633031A5 CH388278A CH388278A CH633031A5 CH 633031 A5 CH633031 A5 CH 633031A5 CH 388278 A CH388278 A CH 388278A CH 388278 A CH388278 A CH 388278A CH 633031 A5 CH633031 A5 CH 633031A5
Authority
CH
Switzerland
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dye
fluidized bed
solution
particles
reactive
Prior art date
Application number
CH388278A
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English (en)
Inventor
Gerhard Noeltner
Heinrich Dr Pohlmann
Eberhard Dr Ritter
Dieter Dr Wagner
Original Assignee
Hoechst Ag
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions
    • C09B67/0092Dyes in solid form
    • C09B67/0095Process features in the making of granulates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Glanulating (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
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  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

633031
2

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Herstellen von abriebfesten, nichtstau-benden, wasserlöslichen Farbstoffteilchen, dadurch gekennzeichnet, dass man in ein Wirbelbett aus Farbstoffteilchen, das durch einen Gasstrom, der Feuchtigkeit aufnehmen kann, erzeugt wird, wässrige Farbstofflösung sprüht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbstofflösung von oben auf das Wirbelbett gesprüht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Farbstofflösung mit Stellmittel versehen auf das Wirbelbett gesprüht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, eine von 0% bis zu ihrer Sättigung Feststoff enthaltende und mit Siedesalz als Stellmittel versehene Farbstofflösung auf das Wirbelbett gesprüht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Sekundärkreislauf die Feststoffteilchen klassiert werden und zerkleinertes Über- und/oder Unterkorn in das Wirbelbett zurückgeführt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von wasserlöslichen, nichtstaubenden Farbstoffteilchen im Wirbelbett.
Es ist bekannt wasserlösliche Farbstoffe, insbesondere Reaktivfarbstoffe, in Sprühtürmen aus ihren konzentrierten Lösungen herzustellen. Das hierbei anfallende Farbstoffpulver ist stets sehr fein mit entsprechend niedrigem Schüttgewicht und stark staubend. Obgleich ein feines Korn, wegen der damit verbundenen hohen Lösungsgeschwindigkeit und des dadurch ermöglichten Arbeitstempos erwünscht ist, werden staubfreie bzw. staubarme Farbstoffe und Farbstoffzubereitungen verlangt, um Belästigungen und Beeinträchtigungen von Bedienungspersonal und Verschmutzung der Fabrikationsräume und Herstellungsprodukte zu vermeiden.
Es ist bekannt eine nachträgliche Entstaubung durchzuführen, indem man in die Farbstoffpulver Entstaubungs-mittel, wie z.B. Öle oder andere verschiedenartige Zusätze, oder Kombinationen davon einmischt. Diese nachträgliche Entstaubung durch Einmischung eines Entstaubungsmittels ist einerseits sehr kostenintensiv, andererseits kann es eine Reihe von zusätzlichen, unangenehmen neuen Problemen für den Farbstoffanwender bringen, je nachdem, welche Stoffe als Entstaubungsmittel eingesetzt werden. Das Problem des niedrigen Schüttgewichtes bleibt dabei unberücksichtigt.
Es besteht demnach die Aufgabe, ein Verfahren zum Herstellen von abriebfesten, nichtstaubenden Farbstoffteilchen zu schaffen.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass man in ein Wirbelbett aus Farbstoffteilchen, das durch einen Gasstrom, der Feuchtigkeit aufnehmen kann, erzeugt wird, wässrige Farb-5 stofflösungen sprüht.
Die Farbstofflösung kann von oben, von unten und/oder von der Seite auf das Wirbelbett gesprüht werden. Sie kann mit einem Stellmittel versehen sein. Unter Feststofflösung soll eine wässrige Lösung, die von 0% bis zu ihrer Sättigung i» Feststoff enthalten kann, verstanden werden. Als Steümittel kommt unter anderem Siedesalz in Betracht. Es ist möglich die Farbstoffteilchen zu klassieren und Unterkorn sowie zerkleinertes Überkorn in das Wirbelbett zurückzuführen.
Man kann auch Dampf auf das Wirbelbett sprühen. is Obgleich nicht erforderlich kann dem Lösungsmittel Bindemittel wie z. B. Manutex oder Tylose zugesetzt werden. Wird nun die Farbstofflösung bzw. die eingestellte Farbstofflösung in einem geeigneten Apparat voreingedickt, so kann dadurch die Verweilzeit im Wirbelbett und damit verbundene mög-20 liehe Temperaturbelastungen bei gleichzeitiger Energieeinsparung verringert werden. Die Anzahl der Düsen ist von der Grösse des Wirbelbettes bzw. dem Durchsatz abhängig. Die Anordnung der Düsen — von oben, unten und/oder der Seite — ist für den Granuliervorgang ohne prinzipiellen Ein-25 fluss. Vorteilhafterweise wird eine Anordnung gewählt, mit deren Hilfe man von oben auf das Wirbelbett sprühen kann.
Das Verfahren ist sowohl diskontinuierlich als auch kontinuierlich betreibbar. Bei der kontinuierlichen Fahrweise ist es vorteilhaft, den Produkteintragstrom des Farbstoffpulvers, 30 oder des Granulats, oder der Mischung aus Pulver und Granulat durch den Sprühkegel der Farbstofflösung zu führen. Der Austrag der Agglomerate erfolgt in bekannter Weise über geeignete Organe wie z. B. Zellenradschleusen. Der von der Anströmluft mitgerissene Farbstoffstaub wird über 35 selbstreinigende Trockenfilter festgehalten und dem Wirbelbett direkt oder über die Zudosierung wieder zugeführt.
Die Erfindung wird anhand nachstehender Versuche (Tabelle) näher erläutert. Die Versuchsapparatur ist in der Figur in beispielsweiser Ausführung dargestellt. 40 Die Wirbelschichtapparatur besteht aus dem Gehäuse 1 für die Wirbelkammer. Neben dér Dosiereinrichtung 5 weist die Wirbelapparatur noch mindestens eine Sprühdüse 2 auf. Die heisse Wirbelluft wird durch den Gaseinlass 4 über Lochplatte 6 zugeführt und verlässt feuchtigkeitsbeladen die Wir-45 belschichtapparatur bei 7. Unmittelbar über der Lochplatte 6 endet der Entnahmestutzen 8 für das Endprodukt. Der Stutzen 8 ist mit einer Zellenradschleuse 3 versehen.
Versuch
l
2
3
4
Farbstoff
Remazol® Brillantblau
Remazol® Schwarz B
Remazol® Schwarz B
Remazol® Goldgelb
61200 Reactive
20505 Reactive
20505 Reactive
18852 Reactive
Blue 19
Black 5
Black 5
Yellow 17
Wirbelfläche m2
0,4
0,4
0,4
0,4
Wirbelluftmenge
NmVh
330
1200
350
360
Wirbellufttemperatur
°C
80
135
90
150
Produktionstemperatur
°C
35
65
35
40
Durchsatz Farbstoff kg/h
-
-
40
36
Durchsatz Wasser kg/h
10
-
6
-
Durchsatz Farbstofflös.
kg/h
-
50
-
11
Vorlagemenge kg
83
30
10
10
Rüttgew. Ausgangspr.
g/1
-
-
-
421
Schüttgew. Ausgangspr.
g/1
750
700
700
-
Rüttgew. Endprodukt g/1
-
-
-
403
Schüttgew. Endprodukt g/1
659
990
315
-
Korngrösse Endprodukt
Um
97% >200
100% >250
80% >150
52% >200
1 Blatt Zeichnungen
CH388278A 1977-04-14 1978-04-11 Process for the preparation of abrasion-resistant, non-dusting water-soluble dye particles CH633031A5 (en)

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DE2716478A DE2716478C2 (de) 1977-04-14 1977-04-14 Verfahren zum Herstellen von abriebfesten, nichtstaubenden, wasserlöslichen Farbstoffteilchen

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CH633031A5 true CH633031A5 (en) 1982-11-15

Family

ID=6006263

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JP (1) JPS53128634A (de)
AR (1) AR219741A1 (de)
BR (1) BR7802311A (de)
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DE (1) DE2716478C2 (de)
FR (1) FR2387270A1 (de)
GB (1) GB1567734A (de)
IN (1) IN148409B (de)
IT (1) IT1095579B (de)

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FR2387270A1 (fr) 1978-11-10
GB1567734A (en) 1980-05-21
DE2716478A1 (de) 1978-10-26
FR2387270B1 (de) 1985-03-01
DE2716478C2 (de) 1987-01-08
IT1095579B (it) 1985-08-10
JPS6143389B2 (de) 1986-09-27
IT7822245A0 (it) 1978-04-12
BR7802311A (pt) 1978-11-28
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