CH635207A5 - Vorrichtung zum reinigen des tonkopfes und des bandantriebes eines cassetten-tonbandgeraetes. - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen des tonkopfes und des bandantriebes eines cassetten-tonbandgeraetes. Download PDF

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CH635207A5
CH635207A5 CH716878A CH716878A CH635207A5 CH 635207 A5 CH635207 A5 CH 635207A5 CH 716878 A CH716878 A CH 716878A CH 716878 A CH716878 A CH 716878A CH 635207 A5 CH635207 A5 CH 635207A5
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cassette
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Guy John Loiselle
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Description

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PATENTANSPRÜCHE 8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
1. Vorrichtung zum Reinigen des Tonkopfes und des Band- dass der Behälter (7) eine Grundplatte mit einer darin einge-antriebes eines Cassetten-Tonbandgerätes mit einer Antriebs- formten Durchtrittsöffnung (136) für die Aufnahme der Tonspindel (53,68) und einer Aussparung zum Aufnehmen einer welle (57,78) aufweist, dass sich der erste Polsterabschnitt (134) Bandcassette in Abspiellage, einem in Reinigungslage der Vor- 5 mindestens teilweise über die Durchtrittsöffnung (136)
richtung in die Aussparung einlegbaren Behälter (7), einem im erstreckt, so dass dann, wenn der Behälter (7) in die genannte
Behälter (7) hin- und herschwenkbaren Hebelarm (48,48') mit Aussparung eingesetzt wird, die Tonwelle (57,78) bei ihrer Auf-
am einen Ende des Hebelarmes angeordneten Mitteln zur Auf- wärtsbewegung durch die Durchtrittsöffnung (136) in Reini-
nahme eines mit der Oberfläche des Tonkopfes (52,74) in Ein- gungseingriff mit dem ersten Polsterabschnitt (134) gedrängt griff bringbaren Reinigungsgerätes (51,51'), einer im Behälter io wird.
(7) angeordneten Antriebseinrichtung (46,46') zum Aufstecken auf der Antriebsspindel (53,68) und einem mit der Antriebsein-
richtung (46,46') verbundenen im wesentlichen kreisrunden Exzenterglied (45,45'), welches sich um eine zum Zentrum des
Exzentergliedes (45,45') versetzte Achse dreht, dadurch gekenn- is Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reini-zeichnet, dass das Exzenterglied (45,45') mit einer exzentrisch gen des Tonkopfes und des Bandantriebes eine Cassetten-zum Drehzentrum des Exzentergliedes (45,45') geschlossenen Tonbandgerätes.
Umfangsnut (47,47') versehen ist, und dass der genannte Hebel- Bei vielen Cassetten-Tonbandgeräten kann die Reinigung arm (48,48') einen Exzenterfolger (49,49') und Mittel (50) trägt, des Tonkopfes der Andruckrolle und der Tonwelle schwierig welche den Hebelarm in ständigem Eingriff mit der Umfangsnut 20 sein. Dies trifft insbesondere für in Kraftfahrzeugen verwendete (47,47') auf dem Exzenterglied (45,45') hält, derart, dass beim Bandgeräte zu. Üblicherweise sind der Tonkopf, die Andruck-Drehen des Exzentergliedes um sein Drehzentrum der Hebel- rolle und die Tonwelle am Boden einer eine Bandcassette in arm (48,48') quer über den Tonkopf (52,74) hin- und herbewegt einer Abspiellage aufnehmenden und festlegenden Aussparung wird. angeordnet. Diese Anordnung der Bauteile macht eine Reini-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Rei- 25 gung schwierig; für einen fortgesetzten Gebrauch ist es jedoch nigungselemente (55,102), von welchen ein erster Reinigungs- wichtig, dass diese Bauteile verschmutzungsfrei gehalten wer-abschnitt so im Behälter (7) angeordnet ist, dass bei in die Aus- den.
sparung eingelegtem Behälter dieser erste Reinigungsabschnitt Es gibt bereits Vorschläge für ein Reinigen des Tonkopfes neben derTonwelle (57,78) liegt und mit dieser im Eingriff steht, von Tonbandgeräten. Diese bedienen sich meist eines manuell ferner ein zweiter Reinigungsabschnitt so im Behälter (7) 30 betätigten, sich durch eine Cassette hindurch erstreckenden angeordnet ist, und dass bei in die Aussparung eingelegtem Hebels. Am einen Ende dieses Hebels befindet sich ein Reini-
Behälter dieserzweite Reinigungsabschnitt neben der Andruck- gungspolster, welches den Tonkopf berührt und am anderen, rolle (56,80) liegt und bezüglich der Andruckrolle zu- und weg- durch die Rückseite der Cassette und aus der Aussparung herschwenkbar ist ; Federmittel (58,104), welche den zweiten Reini- ausragenden Ende trägt der Hebel einen Handgriff, damit das gungsabschnitt gegen die Andruckrolle (56,80) in Reinigungs- 35 Reinigungspolster quer über den Tonkopf hin- und herbewegt eingriff mit dieser drängen. werden kann. Dies kann jedoch unerwünscht sein, und zwar ins-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, besondere dann, wenn sich an einem Tonkopf eines in einem dass der erste und der zweite Reinigungsabschnitt ein Polster Kraftfahrzeug befindlichen Gerätes Verunreinigungen abset-(102) mit einem ersten und einem zweiten Ende (124,120) auf- zen, weil dadurch eine Versuchung für den Fahrer entsteht, den weist, dass ein an einer ersten Stelle des ersten Endes des Pol- 40 Kopf während der Fahrt zu reinigen, was gefährlich ist.
sters ( 102) eingreifendes erstes Halteelement ( 126), und ein an ei- Bei einer bekannten Vorrichtung ist eine Reinigungs-Cas-ner zweiten Stelle des zweiten Endes des Polsters ( 102) eingrei- sette vorgesehen, bei der ein hin- und hergehender Hebelarm ein fendes zweites Halteelement ( 122) vorhanden ist, wobei der erste Reinigungspolster trägt, welches durch einen von der Zahnan-Reinigungsabschnitt einer näher zum ersten Halteelement (126) triebswelle des Gerätes gedrehten Nocken zum Reinigen des hin liegenden ersten Polsterabschnitt (134) umfasst, so dass bei 45 Tonkopfes hin- und herbewegt wird. Auch sind Reinigungspol-unterschiedlichen Stellungen des zweiten Reinigungsabschnitts ster für die Tonwelle des Gerätes vorgesehen. Es besteht jedoch (132) zur Anpassung an Andruckrollen (56,80) unterschiedli- ein fortgesetztes Bedürfnis nach Verbesserungen solcher Vor-chen Durchmessers und Lage der erste Polsterabschnitt (134) in richtungen.
Reinigungseingriff mit der Tonwelle (78) haltbar ist, und dass Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die der zweite Reinigungsabschnitt als ausreichend weit vom zwei- so Nachteile der Vorrichtungen nach dem Stand der Technik zu ten Halteelement (122) entfernt liegender zweiter Polsterab- vermeiden und insbesondere eine Vorrichtung zum automati-schnitt ( 132) gestaltet ist, um eine Bewegung des zweiten Polster- sehen Reinigen des Tonkopfes und des Bandantriebes eines abschnitts (132) zur Andruckwelle (80) hin und von dieser weg Cassettengerätes zu schaffen.
zu gestatten. Die Lösung dieser Aufgabe ist durch den Patentanspruch 1
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, 55 definiert. Lösungsvarianten sind durch die abhängigen Ansprü-dass die Federmittel eine im Behälter (7) befestigte Blattfeder che 2 bis 8 gekennzeichnet.
( 104) umfassen, deren freies Ende ( 118) auf den zweiten Reini- In Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es gungsabschnitt (132) einwirkt, um diesen gegen die Andruck- für das Reinigen des Tonkopfes, der Tonwelle und der Andruckwelle (80) zu drängen. rolle des Cassettengerätes lediglich erforderlich, die Vorrich-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch 60 tung in die Aussparung des Cassettengerätes einzulegen. Sie gekennzeichnet, dass die Mittel, welche den genannten Hebel- kann für einige wenig Minuten im Gerät belassen und dann entarm (48,48') in ständigem Eingriff mit dem Exzenterglied (45, fernt werden. Danach sind der Tonkopf, die Tonwelle und die 45') halten, eine Feder (50) umfassen. Andruckweile des Cassettengerätes angemessen gereinigt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehend gekennzeichnet, dass der Hebelarm (48,48') mit einem federn- 65 anhand von Zeichnungen erläuterten Beispielsbeschreibung. Es den Abschnitt (50,50') versehen ist, welcher das eine Ende des zeigen :
Hebelarms (48,48') gegen den Tonkopf (52,74) vorspannt. Fig. 1 eine Draufsicht zur Verdeutlichung einer ersten Aus-
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, führungsform einer Vorrichtung nach den Merkmalen der Erfin-dass der federnde Abschnitt (50,50') ein einstückig mit dem dung,
Hebelarm (48,48') geformter Federbügel ist. Fig. 2 eine Teilschnittdarstellung bei einer Schnittführung
entlang der Linie 2-2 in Fig. 1, welche lediglich ein Ende des Hebels und einen Exzenterabschnitt zeigt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Cassettengerät zur Verdeutlichung der Betriebsmerkmale einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 5 eine Draufsicht, welche die Vorrichtung gemäss der dritten Ausführungsform in das in Fig. 3 gezeigte Cassettengerät eingelegt zeigt, wobei sich die Teile der Gerätemechanik in ihren ausserbetrieblichen Positionen befinden,
Fig. 6 eine Draufsicht ähnlich der Fig. 5, wobei sich die Teile der Gerätemechanik in ihrer Arbeitslage befinden, so dass der Reinigungsvorgang stattfinden kann.
Fig. 7 eine perspektivische und auseinandergezogene Darstellung von Teilen einer zweiten Reinigungsanordnung der dritten Ausführungsform,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der zweiten Reinigungsanordnung, wobei sich die Teilein ihrer eingebauten Lage befinden und
Fig. 9 eine Draufsicht auf die zweite Reinigungsanordnung der dritten Ausführungsform.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Reinigungsvorrichtung für einen Tonkopf eines Tonbandgerätes dargestellt. Das Bandgerät kann, wie in Fig. 1 gezeigt, mit einem Zahnwellenantrieb 53, oder gemäss den Fig. 3,5 und 6 mit einer mit Flügeln versehenen Antriebsspindel 68 versehen sein. Der Zahnwellen- bzw. Spindelantrieb des Geräts befindet sich innerhalb einer Aussparung, welche zur Aufnahme einer Bandcassette in einer Abspiellage ausgebildet ist.
Die Reinigungsvorrichtung umfasst einen Hohlbehälter 7, von dem die Fig. 1,4,5 und 6 lediglich ein Hälfte zeigen und welcher so bemessen ist, dass er in der Aussparung des Bandgerätes festlegbar ist. Zu diesem Zweck kann die Reinigungsvorrichtung 44 nach der vorliegenden Erfindung, insoweit als eine Zurückhaltung innerhalb der Aussparung notwendig ist, als ein genaues Duplikat einer Bandcassette ausgeführt sein. In Fig. 1 ist ersichtlich, dass die Reinigungsvorrichtung mit Öffnungen 8 versehen ist, um in der Bandgerätaussparung gebildete Haltungsstifte aufzunehmen. Ferner sind Öffnungen 10 zur Aufnahme der Tonwelle des Bandgerätes ausgespart.
Im Betrieb wird die Reinigungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung lediglich in die Aussparung eines Cassettengerätes eingelegt. Bei diesem Vorgang wird ein bei Abspielgeräten üblicher Mikroschalter betätigt, so dass der Zahnwellenantrieb 53 oder die Antriebsspindel 68 des Cassettengerätes in Drehung versetzt wird. Durch das Eindrücken des Behälters 7 in eine Aussparung 20 in einer Behälterseitenwand wird automatisch die Antriebs verzahnung eines Exzenters 45 auf Mitnehmerglieder des Zahnwellenantriebes 53 oder die Antriebsspindel 68 ausgerichtet, so dass der Exzenter 45 gedreht werden kann. Durch die Drehung des Exzenters 45 wird die Hin- und Herbewegung eines Hebels 48 um einen Zapfen 54 herum bewirkt, wodurch ein Polster 51 quer an einem Tonkopf 52 des Cassettengerätes hin- und herbewegt wird. Nach einigen wenigen Minuten kann die Reinigungsvorrichtung genauso wie eine herkömmliche Bandcassette entfernt werden und der Tonkopf ist gereinigt.
Der Behälter 7 der Reinigungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann aus den für die Herstellung von Casset-ten üblichen Kunststoffen gefertigt werden. Wie vorstehend erwähnt, kann der Behälter 7 tatsächlich eine übliche Cassette sein, jedoch ist es gewöhnlich notwendig, die Öffnungen einer solchen Cassette zu verändern, um breitere Aussparungen 20 zu bilden, wie sie für die Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung benötigt werden.
Gemäss den Fig. 1 bis 3 ist der Exzenter 45 mit einer Innenverzahnung 46 versehen, welche die Antriebseinrichtung für den Exzenter 45 bildet. Der kreisförmige Exzenter 45 besitzt eine Umfangsnut 47 und ein Hebel 48 ist, wie am deutlichsten aus
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Fig. 2 ersichtlich, mit einem Ansatz 49 versehen, welcher in die Nut 47 des Exzenters 45 eingreift. Der Hebel 48 weist einen einstückigen Bügel 50 auf, der ein Federungsmittel für eine Vorbelastung eines Polsters 51 gegen den Tonkopf 52 bildet. Der Bügel 50 gestattet eine begrenzte Durchbiegung des Hebels 48, wenn das Polster 51 den Tonkopf 52 berührt. Im Betrieb, wenn der Exzenter 45 über einen Zahnwellenantrieb 53 des Cassettengerätes gedreht wird, läuft der Ansatz 49 in der Nut 47 des Exzenters 45. Dadurch wird bewirkt, dass sich der Hebel 48 um den Stift 54 hin- und herbewegt und dass das Polster 51 gegen den Tonkopf 52 anliegend ebenfalls hin- und herbewegt wird.
In der Reinigungsvorrichtung 44 ist zum Reinigen einer Andruckrolle 56 und einer Tonwelle 57 ein Filzpolster 55 vorgesehen. Die Reinigungsvorrichtung 44 ist mit einer an einem Zapfen 59 angebrachten Kunststoffeder 58, vorzugsweise aus Nylon, versehen, welche einen kontinuierlichen Druck gegen das Filzpolster 55 zum Reinigen der Andruckrolle 56 und der Tonwelle 57 ausübt. Das Filzpolster 55 kann nicht zwischen die Tonwelle 57 und die Andruckrolle 56 hineingezogen werden, da diese in entgegengesetzten Richtungen umlaufen.
Die Reinigungsvorrichtung 44 ist für eine kontinuierliche Hin- und Herbewegung der Polster 38 bzw. 51 quer über die Tonköpfe 43 bzw. 52 vorgesehen.
In den Fig. 4 bis 9 ist eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt und Fig. 3 zeigt ein typisches Cassettenabspielgerät 60, welches zur Verdeutlichung der Reinigungsfunktionen dieser zweiten Ausführungsform gezeigt ist.
Das in Fig. 3 abgebildete Cassettenabspielgerät 60 umfasst ein Gehäuse 62, welches eine Aussparung 64 zur Aufnahme der Reinigungsvorrichtung begrenzt. An einer Seite des Geräts sind mehrere Betätigungselemente 66 vorgesehen, welche betätigt werden, damit das Gerät 60 seine verschiedenen Betriebsabläufe ausführt. In der Aussparung 64 ist ein Spindelpaar vorgesehen, nämlich eine Antriebsspindel 68 und eine Rücklaufspindel 70.
In der Beschreibung der verschiedenen Bestandteile des Gerätes 60 bezeichnet der Ausdruck «vorneliegend oder vordere» den Seitenbereich des Gerätes 60, an dem die Betätigungselemente 66 liegen; die Bezeichnung «rückwärtig oder hintere» bezieht sich auf den an der gegenüberliegenden Seite des Gerätes 60 liegenden Bereich; die Bezeichnung «links» bezieht sich auf den gemäss Fig. 3 linken Abschnitt des Gerätes 60; die Bezeichnung «rechts» bezieht sich auf die entsprechend gegenüberliegende Seite und schliesslich wird unter der «Mittellinie» des Gerätes 60 der Linien verlauf verstanden, welcher sich durch die Mitte des Gerätes 60 hindurch von der Vorder- zur Rückseite erstreckt. Dieselben Begriffe werden zur Beschreibung der Reinigungsvorrichtung des Cassettenabspielgerätes verwendet, wenn sie sich innerhalb der Aussparung 64 befindet. Die Antriebsspindel 68 ist an der linken Seite des Gerätes 60 eingezeichnet, befindet sich aber bei vielen Abspielgeräten auch gegenüberliegend. Bei eine Anwendung der folgenden Beschreibung auf solche Geräte wären die Begriffe «rechts» und «links» einfach auszutauschen.
In der Mitte des Abspielgerätes 60 befindet sich an der vorderen Wand 72 der Aussparung 64 ein Tonkopf 74. (Der Begriff «Tonkopf» soll hier im weitesten Sinne verstanden werden, so dass darunter auch Tonköpfe fallen, welche eine Aufnahme -anstelle oder zusätzlich zur Abspielfunktion - ermöglichen.) Dieser Tonkopf 74 besitzt eine in Fig. 3 gestrichelt eingezeichnete zurückgezogene Lage und eine weitere, mit voll ausgezogenen Linien in Fig. 3 dargestellte Abspiellage, in die er aus seiner zurückgezogenen Lage nach vorwärts bewegt wurde und so an einem schematisch eingezeichneten, auf eine in die Aussparung 64 eingelegte Cassette aufgewickelten Band 76 angreifen kann.
In der Nähe der vorderen Wand 72 befinden sich bezüglich des Tonkopfes 74 etwas nach links versetzt eine Tonwelle 78 und eine Andruckrolle 80. Die Andruckrolle 80 besitzt eine zurückgezogene Lage (ebenfalls gestrichelt in Fig. 3 eingezeichnet), in welcher sie knapp vor der vorderen Wand 72 liegt und eine Abspiellage, in die sie nach rückwärts bewegt wurde, um einen
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kleinen Abstand nach rückwärts über die Wand 72 hinauszuragen und das Band 76 gegen die Tonwelle 78 anzudrücken. In der Abspiellage greifen die Tonwelle 78 und die Andruckrolle 80 reibschlüssig am Band 76 an und drehen sich gegenläufig, um das Band 76 nach links (gemäss Fig. 3) zu bewegen. Die Elemente sind in Fig. 3 etwa massstabgerecht eingezeichnet und es ist ersichtlich, dass die Andruckrolle 80 einen Durchmesser besitzt, der wesentlich grösser ist als der der Tonwelle 78. Auch ist die Tonwelle seitlich bezüglich des Rotationszentrums der Andruckrolle 80 um einen geringen Betrag in Richtung auf den Mittelteil des Gerätes 60 versetzt. Dadurch wird das Band 76 bei an ihm angreifender Tonwelle 78 und Andruckrolle 80 etwas um einen kleinen Abschnitt des Andruckrollenumfangs herum gebogen. Ferner ist neben dem Tonkopf 74 ein Führungsstiftpaar 82 vorgesehen.
Die allgemein mit 84 bezeichnete Ausführungsform wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 9 beschrieben. Diejenigen Bauteile der zweiten Ausführungsform 84, welche ähnlich ausgebildet sind wie die Teile der ersten Ausführungsform, sind mit den entsprechenden Bezugsziffern versehen, und es wird ein Strich (') angefügt, um sie als Bezeichnung der zweiten Ausführungsform kenntlich zu machen. Es ist mithin ein Exzenter 45' mit einer Innenverzahnung 46' und einer Umfangsnut 47' vorgesehen. Ein Hebel 48' besitzt einen querlaufenden Finger, an dessen Ende ein nach abwärts weisender Ansatz 49' vorgesehen ist, der in die Nut 47' eingreift.
Der vordere Abschnitt des Hebels 48' besitzt einen einstückigen Bügel 50', um ein am vorderen Ende des Hebels 48' befestigtes Polster 51 ' federnd vorzubelasten. Das Polster 51' ist so angeordnet, dass es gegen den Tonkopf 74 in Reinigungseingriff anliegt. Wie unter Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel beschrieben, läuft dann, wenn der Exzenter 45 von der Antriebsspindel 68' gedreht wird, der Ansatz 49' des Hebels 48' in der Nut 47' des Exzenters 45. Dadurch wird der Hebel 48' um einen etwa auf der halben Länge der Längsachse des Hebels 48' angeordneten Schwenkzapfen 54' herum hin- und herbewegt.
Aus dem vorigen Abschnitt ist ersichtlich, dass die Bauteile 45' bis 54' im wesentlichen dieselben sind, wie bei der ersten Ausführungsform. Für eine Erörterung einiger vorteilhafter Betriebsmerkmale der Exzenteranordnung der ersten und zweiten Ausführungsform wird daran erinnert, dass in den meisten Bandcassettenabspielgeräten ein automatischer Mechanismus vorgesehen ist, der dann, wenn auf den Antriebsmechanismus eine über einen vorbestimmten Wert hinausgehende Widerstandskraft ausgeübt wird, das Cassettengerät entweder zurück-oder einfach abschaltet. Dies erfolgt deshalb, weil auf das in seiner gesamten Länge durch das Cassettengerät gelaufene Band nicht weiterhin ein Zug ausgeübt werden soll. Eine gebräuchliche Art solcher Abschaltvorrichtungen besteht aus einer stromabhängig arbeitenden Fühleranordnung, welche an den Antriebsschaltkreis des Cassettentonbandgeräts angeschaltet ist. Wenn nun die Antriebsspindel 68 gegen eine Last über einem vorbestimmten Wert arbeitet, betätigt der entsprechende Anstieg des Antriebsstroms einen Ausschalter, der einen weiteren Antrieb der Antriebsspindel 68 abschaltet. Damit nun die Reinigungsvorrichtung zufriedenstellend arbeiten kann, darf der Exzenter 45' niemals eine über einem vorgegebenen Wert liegende Widerstandskraft auf die Antriebsspindel 68 ausüben. Mit Rücksicht auf dieses Erfordernis ist die Nut 47' des Exzenters 45' von zwei konzentrischen, kreisförmig nach aufwärts ragenden Lippen oder Wänden begrenzt, nämlich durch eine innere Kreiswand 86 und eine äussere Kreiswand 88. Die äussere Oberfläche der inneren Wand 86 und die innere Oberfläche der äusseren Wand 88 bildet eine Nockenfläche bzw. -flächen, welche den Ansatz 49' erfassen, um den Hebel 48' hin- und herzubewegen. Es wird hervorgehoben, dass das gemeinsame Zentrum der konzentrischen Wände 86 und 88 bezüglich des Rotationszentrums 90 des Exzenters 45' etwas versetzt angeordnet ist.
Um zu zeigen, wie der Exzenter 45' die hin- und hergehende Bewegung auf den Hebel 48' überträgt, wird auf vier Bereiche entlang der Exzenternut 47' hingewiesen. In Fig. 6 sind diese vier Bereiche mit a, b, c, und d bezeichnet. Diese vier Bereiche a bis d liegen um 90° voneinander verschoben, wobei der Bereich a am weitesten vom Rotationszentrum 90 des Exzenters 45' ent-5 fernt ist und der Bereich c dem Bereich a diametral gegenüber und dem Rotationszentrum 90 des Exzenters am nächsten liegt. Die Bereiche b und d liegen einander ebenfalls diametral gegenüber und besitzen einen Abstand von 90° von den Bereichen a undc.
io Ferner ist aus Fig. 6 ersichtlich, dass dann, wenn sich der Exzenter 45 in einer Stellungbefindet, in der der Exzenterstössel oder Ansatz 49' sehr nahe dem Bereich a auf der Nut 47 liegt, der Hebel 48' in seine äusserste Stellung bewegt wurde, in welcher das Polster 51' sich an der linken Seite des Tonkopfes 74 befin-i5 det. Wenn sich der Exzenter 45' weiter dreht, beginnt er den Hebel 48' zu drehen, so dass sich das Polster 51 ' nach rechts entlang der Oberfläche 92 des Tonkopfs 74 bewegt. Es wird betont, dass die Tonkopfoberfläche 92 etwas gekrümmt ausgeführt ist, so dass die anfängliche Bewegung des Polsters 51 ' aus seiner am 20 weitesten links liegenden Stellung auf einer Bahn stattfindet, welche bezüglich der Längsachse des Hebels 48' nach rückwärts geneigt ist. Auch wird daraufhingewiesen, dass das Polster 51' zur sorgfältigen Ausführung seiner Reinigungsfunktion mit einer gewissen Kraft gegen die Kopfoberfläche 92 andrücken 25 sollte, um zu gewährleisten, dass ein hinreichend grosser Druck an der Oberfläche des Polsters 51' besteht. Beim anfänglichen Bewegen des Polsters 51 ' aus seiner am weitesten links liegenden Stellung ist es notwendig, die zwischen dem Polster 51' und der Kopfoberfläche 52 bestehende Haftreibung zu überwinden. 30 Nach einem Überschreiten der anfänglichen Haftreibung und nachdem das Polster 51' weiter entlang der Kopfoberfläche 92 an der es fast stets auf einer querliegenden Bahn, ohne Vor- und Rückwärtsbewegungskomponenten abläuft, bewegt wurde, kann dieses Polster 51' über die Kopfoberfläche 92 bewegt wer-35 den, ohne dass eine Haftreibung zu überwinden wäre, und ohne eine Führung des Polsters 51' auf einer gekrümmten Bahn vornehmen zu müssen, was der Bewegung des Polsters 51' einen Widerstand entgegenbringen würde.
Zur Ausbildung der Nut 47' lässt sich noch sagen, dass bei 40 der in Fig. 6 dargestellten Lage des Exzenters 45' (d.h. die Lage, in der sich der Exzenterstösselansatz 49' in der Nähe des Bereichs a auf der Nut 47' befindet) bei einer bestimmten Zunahme des Winkelwegs des Exzenters 45' die Querbewegung des Hebels 48' nur vergleichsweise gering ist. Daraus folgt, dass 45 der Exzenter 45' eine vergleichsweise hohe mechanische Kraftverstärkung bei der Übertragung der Drehkraft von der Antriebsspindel 68 auf die hin- und hergehende Bewegung des Hebels 48' besitzt.
Nachdem der Exzenter etwa um 90° weitergedreht wurde, so so dass sich der Exzenterstösselansatz 49' in der Nut 47' etwas am Bereich b befindet, hat die Neigung der Nut 47' nach einwärts in Richtung auf das Rotationszentrum 90 etwa ihren grössten Wert erreicht und die mechanische Kraftverstärkung bei der Übertragung der Drehkraft von der Antriebsspindel 68 als auf den Hebel 55 48' wirkende Querkraft ist an einem Kleinstwert angelangt. Wenn sich jedoch der Ansatz 49' im Bereich b der Nut 47' befindet, bewegt sich das Reinigungspolster 51 ' quer über den Mittelbereich der Kopfoberfläche 92, hat bereits die Haftreibung überwunden und ist nur noch einer Gleitreibung ausgesetzt, wenn es 6o sich entlang eines Bereichs der Kopfoberfläche 92 bewegt, welche mehr querlaufend ausgerichtet ist.
Sobald der Exzenterr 45' so weit gedreht wurde, dass der Exzenterstösselansatz 49' in die Nut 47' im Bereich c eingreift, hat der Hebel 48' sein äusseres Bahnende erreicht und das Pol-65 ster 51 ' steht unmittelbar vor dem Beginn seiner Rückbewegung entlang der Kopfoberfläche 92. In dieser Stellung findet auch bei einer bestimmten Zunahme des Winkel wegs des Exzenters 45' nur eine geringe Querbewegung des Ansatzes 49' statt. Somit hat auch in dieser Situation die über die Antriebsspindel 68 ausgeübte Drehkraft, bezogen auf die Bewegung des Hebels 48' eine
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vergleichsweise hohe mechanische Kraftverstärkung. Wie vorstehend erläutert, kann dadurch das Polster 51' die Haftreibung leichter überwinden und wieder beginnen, sich entlang der Kopfoberfläche 92 zurückzubewegen.
Es hat sich gezeigt, dass diese spezielle Anordnung der Exzenternut 47', bezogen auf die Anordnung des Hebels 48' und die anderen Bauelemente es möglich macht, dass das Polster 51 ' mit einem ausreichenden Druck an der Kopfoberfläche 92 angreift, um eine einwandfreie Reinigungswirkung zu erhalten, jedoch ohne dass eine Widerstandskraft gegen die Verdrehung des Exzenters 45 entwickelt wird, welche so hoch ist, dass der Abschaltmechanismus des Geräts 60 ausgelöst werden würde. Ferner ist zu bemerken, dass der Exzenterstösselansatz 49' im wesentlichen in dauerhaftem Eingriff mit den Exzenteroberflächen an den inneren und äusseren Exzenterlippen oder -wan-dungen 86 und 88 steht, so dass eine vergleichsweise weiche Kraftübertragung zwischen dem Exzenter 45 und dem Hebel 48 erfolgt. Um ein Hinausbewegen des Polsters 51' über die Kopfoberfläche 92 zu verhindern, kann an gegenüberliegenden Seiten des vorderen Abschnitts des Hebelsarms 48' ein Paar Anschlagglieder 94 angeordnet sein.
Die Reinigungs vorrichtung 84 ist mit einer zweiten Reinigungsanordnung 100 versehen, um sowohl die Tonwelle 78 als auch die Andruckrolle 80 zu reinigen. Diese Reinigungsanordnung 100 umfasst ein langgestrecktes Filzreinigungspolster 102, welches durch eine längliche Blattfeder 104 in Richtung auf seine Reinigungslage belastet wird.
Die Blattfeder 104 besitzt ein äusseres Ende mit einem rechtwinkligen Haken 106, der über drei Glieder festgelegt wird, nämlich durch die linke Wand 108, eines Cassettengehäuses 110, einen einwärts gerichteten Abschnitt 112 an der linken vorderen Ecke des Cassettengehäuses 110 (dieser einwärtsgerichtete Abschnitt 112 nimmt ein Verbindungsglied auf, welches die beiden Gehäuseabschnitte zusammenhält), und durch eine flache, sich in Querrichtung erstreckende Haltelasche 114, welche etwas nach rechts versetzt von der linken Gehäusewand 108 und um einen geringen Abstand nach rückwärts bezüglich der Cas-settengehäusevorderwand 116 versetzt angeordnet ist.
Der linke Abschnitt der Blattfeder 104 erstreckt sich ausgehend von dem Hakenbereich 106 über die Vorderfläche der Haltelasche 114 hinaus und läuft an seinem rechten Ende in einer nach vorne laufenden Krümmung 118 aus. Somit ist ersichtlich, dass die Feder 104 ein Fussende besitzt, welches sich neben dem Haken 106 befindet und dass die Feder durch die Wand 116, die Haltelasche 114 und die linke Wand 108 ortsfest gehalten wird und auch ein federndes Ende am Krümmungsabschnitt 118 besitzt.
Das Filzreinigungspolster 102 weist ein linkes Ende 120 auf, welches sich gegen die Vorderwand 116 abstützt und von einem Rückhalteglied 122 gehalten wird. Das Polster weist ferner ein rechtes Ende 124 auf, welches in einer am Cassettengehäuse 110 befestigten U-förmigen Polsterhalterung 126 untergebracht ist.
Der Mittelteil 128 des Polsters 102 liegt neben einer in der vorderen Wand 116 des Cassettengehäuses ausgebildeten vorderen Aussparung 130. Diese Aussparung 130 befindet sich im Bereich der Tonwelle 78 und der Andruckrolle 80, wenn die Reinigungsvorrichtung 84 in die Aussparung 64 des Geräts 60 eingelegt ist. Der gekrümmte Abschnitt 118 der Feder 104 schiebt den Mittelteil 128 des Polsters 102 nach vorne. Dadurch erstreckt sich das Polster 102 von seinem linken Ende 120 aus in Querrichtung und sein Mittelteil 128 wird durch die Feder 104 in einer Kurvenbahn gedrückt, die etwas nach rückwärts zu dem rechten Ende 124 des Polsters, welches in der Polsterhalterung 126 untergebracht ist, gekrümmt verläuft.
Der Mittelteil 128 des Polsters 102 kann so angesehen werden, als wenn er in zwei Reinigungsabschnitte unterteilt wäre, nämlich in einen linken Abschnitt 132, der für eine Reinigung der Andruckrolle 80 vorgesehen und angeordnet ist und in einen rechten Abschnitt 134, der zur Reinigung der Tonwelle 78 dient. Der linke Abschnitt 132 wird von dem rechten Federabschnitt 118 gegen die Andruckwelle 80 geschoben. Da der Federabschnitt 118 in der Lage ist, sich etwas nach rückwärts auszubiegen, greift die Feder am linken Reinigungsabschnitt 132 des Polsters 102 an und schiebt es um einen geringen Betrag nach rückwärts, wenn die Andruckrolle 118 nach rückwärts in die Vorderwandaussparung 130 in ihre Arbeitslage hineinbewegt wird. Der Umfang der Rückwärtsverlagerung des linken Reinigungsabschnittes 132 hängt von der jeweiligen Konstruktion und Lage der Andruckrolle 80 ab.
Der rechte Reinigungsabschnitt 134 ist dicht neben der Polsterhalterung 126 angeordnet, so dass er unter der Wirkung der Feder 104 nicht besonders weit abgebogen wird. Der rechte Reinigungsabschnitt 134 ist so angeordnet, dass er etwa über eine untere Öffnung 136 im Gehäuse 110, welche die Tonwelle 78 aufnimmt, hinüberragt. Dadurch wird bewirkt, dass dann, wenn die Reinigungsvorrichtung 84 in die Aussparung 64 des Geräts 60 eingelegt wird, das aufwärtsragende zugespitzte Ende der Tonwelle 78 an der unteren vorderen Kante des rechten Abschnitts 134 des Reinigungspolsters vorbeigleitet, wobei die Seitenfläche der Tonwelle 78 gegen die vordere Fläche des rechten Abschnittes 134 des Reinigungspolsters angedrückt wird.
Die Feder 102 und der linke Abschnitt 132 des Reinigungspolsters sind so angeordnet, dass der Reinigungspolsterabschnitt 132 an Andruckrollen fast aller handelsüblicher Casset-tenspielgeräte angreifen kann, sogar bei solchen, deren Andruckrolle 80 sich in der Abspiellage etwas weiter nach vorne verschoben befinden. Mithin ist die Feder 104 für Cassettenge-räte 60 mit etwas nach vorne versetzt angeordneten Andruckrollen 80 genügend weit in Vorwärtsrichtung positioniert, damit sie in der Lage ist, den Reinigungspolsterabschnitt 132 in einer angemessenen Reinigungsberührung zu halten. Bei solchen Cassettenabspielgeräten, bei denen sich die Andruckrollen 80 etwas mehr nach hinten versetzt befinden, ist die Feder 104 in der Lage, nachrückwärts um einen genügenden Betrag auszubiegen, um zu gestatten, dass sich die Andruckrolle 80 in ihre Arbeitslage bewegt, wobei ein Kontakt zwischen dem Polster 102 und der Andruckrolle 80 aufrechterhalten wird. Da die Tonwelle 78 etwas näher zur Polsterhalterung 126 hin angeordnet ist, wird durch eine weitere Rückwärtsbewegung des linken Polsterabschnitts 132 nicht der rechte Polsterabschnitt 134 ausser Reinigungsberührung mit der Tonwelle 78 bewegt.
Es wird angenommen, dass die Arbeitsweise der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aus der vorangehenden Beschreibung ohne weiteres verständlich ist. Hier eine kurze Zusammenfassung dieser Arbeitsweise: Die Reinigungsvorrichtung wird in die Aussparung 64 des Cassettenabspielgeräts 60 in der in Fig. 5 gezeigten Stellung eingelegt. Das Betätigungsglied 66 wird niedergedrückt, um den Abspielkopf 74 und die Andruckrolle 80 nach rückwärts in ihre Betriebslage zu bewegen, was in Fig. 6 gezeigt ist. Dadurch gelangt der Tonkopf 74 in Reinigungseingriff mit dem Polster 51' und die Andruckrolle 80 gelangt in Reinigungseingriff mit dem Abschnitt 132 des zweiten Reinigungspolsters 102. Die Tonwelle 78 befindet sich in Reinigungsberührung mit dem Polsterabschnitt 132 aufgrund dessen Anordnung in der Nähe des Halterungsgliedes 126.
Die Oberfläche 92 des Tonkopfes 74 wird durch eine hin-und hergehende Bewegung des an der Oberfläche 92 anliegenden Polsters 51 ' gereinigt. Die Tonwelle 78 und die Andruckrolle 80 drehen sich so, dass die Umfangsflächen dieser beiden Elemente 78 und 80 an dem Reinigungspolster 102 reiben. Nach einer angemessenen Zeitspanne, wenn die in den Polstern 51 ' und 102 enthaltene Reinigungslösung die Verunreinigung von den entsprechenden Elementen entfernt hat, wird die Reinigungsvorrichtung 84 einfach wieder aus der Aussparung 64 herausgenommen.
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CH716878A 1977-06-30 1978-06-30 Vorrichtung zum reinigen des tonkopfes und des bandantriebes eines cassetten-tonbandgeraetes. CH635207A5 (de)

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