DE3200780A1 - Wischereinrichtung - Google Patents

Wischereinrichtung

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DE3200780A1
DE3200780A1 DE19823200780 DE3200780A DE3200780A1 DE 3200780 A1 DE3200780 A1 DE 3200780A1 DE 19823200780 DE19823200780 DE 19823200780 DE 3200780 A DE3200780 A DE 3200780A DE 3200780 A1 DE3200780 A1 DE 3200780A1
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Nobuo Higashimurayama Tokyo Hayakawa
Yasuo Ohashi
Kenji Yokohama Ohta
Yasumasa Higashimatsuyama Takagi
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Jidosha Denki Kogyo KK
Nissan Motor Co Ltd
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Jidosha Denki Kogyo KK
Nissan Motor Co Ltd
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Description

Diese Erfindung betrifft eine Wischereinrichtung, welche mit einem Abhebemechanismus ausgestattet ist.
Allgemein ist ein Abhebemechanismus ein Mechanismus, um das Wischerblatt von seinen normalen Wischpositionen wegzubewegen, wenn es zum Stillstand kommt, so daß der Fahrer das Wischerblatt nicht vor seinen Augen sieht.
Die Fig. 1a bis 1c zeigen schematisch eine Folge von Wischer-Betriebsstadien. Während des Anlaufstadiums verlagert sich das Blatt 18 aus der Aufnahmeposition A durch die Position B in die Position C. Nachher bewegt sich das Blatt 18 zwischen den Positionen B und C während seiner normalen Wischtätigkeit hin und her. Beim Stillsetzungsstadium verlagert sich das Blatt 18 aus der Position B in die Position C und dann wiederum von der Position C durch die Position B in die Aufnahmeposition A, in welcher es zum Stillstand kommt, um aufgenommen zu werden.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen einen herkömmlichen Abhebemechanismus für eine Wischereinrichtung, wobei die wirksame Länge
TOJtK)N (O M) 33» S3
TELEX 09-30 9*O
einer Verbindungsstange oder eines Lenkers durch Rückwärtsdrehung eines Motors geändert wird, wenn der Wischerschalter ausgeschaltet wird.
Eine Abdeckplatte 3, eine Sperrfeder 4, eine Sperre 5, ein Motorarm 6 und ein exzentrisches Metallteil 7 sind in dieser Reihenfolge auf einer Motorwelle 2 eines Motors 1 aufgebaut und sind mittels einer Schraube 10 hieran befestigt. Die Abdeckplatte 3 ist durch eine Gummitülle 11 hindurch an einem Motorgehäuse befestigt. Das exzentrische Metallteil 7 ist im mittigen Axialloch des Motorarms 6 mittels einer Feder 12 vorgespannt. Im einen Ende hiervon sind ein Anschlag 8 zum Eingriff in eine Nut 7a des exzentrischen Metallteils 7 und eine Feder 13, welche es vorspannt, angebracht. Am anderen Ende hiervon ist eine Verbindungswelle 14, die mit einer Verbindungsstange 15 verbunden werden soll, vorgesehen. Eine Nut 6a ist in der unteren Oberfläche des Motorarms 6 nahe der Verbindungswelle 14 vorgesehen und greift in eine Klinke 5a der Sperre
5 ein. Eine Klinke 7b springt von der unteren Oberfläche
des exzentrischen Metallteils 7 vor und drückt den inneren Betätigungsabschnitt 5b der Sperre 5 nieder, um die Sperre 5 derart zu verschieben, daß die Klinke 5a aus dem Eingriff mit der Nut 6a gelöst wird.
25
Beim Betrieb dreht sich der Motor 1 zuerst in einer Richtung nach rechts bei seinem Anlauf. Wenn die Motorwelle 2 mit der Drehung einer Richtung nach rechts beginnt, dann
greift die Klinke 5a der Sperre 5, welche an der Drehung 30
durch die Deckplatte 3 gehindert ist, in die Nut 6a des Motorarmes 6 ein, wie in Fig. 4 gezeigt ist, so daß sich der Motor 1 nicht dreht, während sich die Motorwelle 2 und das exzentrische Metallteil 7 gemeinsam drehen, wie
dies in Fig. 4b gezeigt ist. Wenn sie sich um 180° drehen, 35
wie in Fig. 4c gezeigt, dann greift der Anschlag 8 in die Nut 7a des exzentrischen Metallteils 7 durch die Spannkraft der Feder 13 ein. Gleichzeitig drückt die Klinke 7b des exzentrischen Metallteils 7 den inneren Betätigungsab-
schnitt 5b der Sperre 5 nieder, um verschieblich die Sperre 5 nach links in Fig. 4c zu verschieben. Als Ergebnis verläßt die Klinke 5a der Sperre 5 die Nut 6a des Motorarmes
Wenn man davon ausgeht, daß die Länge oder der Abstand zwischen der Mitte der Verbindungswelle 14 und der Mitte des exzentrischen Metallteils 7 R ist und daß die Länge (Maß der Exzentrizität) zwischen der Mitte des exzentrischen Metallteils 7 und seinem ümdrehungsmittelpunkt r beträgt, dann ändert sich die wirksame Länge zwischen den Mitten der Motorwelle 2 und der Verbindungswelle 14 des Motorarmes 6 von (R + r) bis (R- r), und zwar infolge der exzentrischen Wirkung hiervon, wenn das exzentrische Metallteil 7 sich um 180° dreht.
Aus dem Zustand 4c schwenkt sich der Motorarm 6, wie in Fig. 4d bis 4f gezeigt, in Abhängigkeit von der Drehung der Motorwelle 2 gemeinsam mit dem exzentrischen Metallteil 7 heraus, was sich vom Eingriff des Anschlags 8 mit der Nut 7a ergibt. Der Motorarm 6 schwenkt weiter und kehrt aus dem Zustand der Fig. 4f in den Zustand der Fig. 4c zurück. Während sich der Motorarm 6 dreht, wie dies in Fig. 4c bis 4f gezeigt ist, bewegt sich die Verbindungsstange 15, die mit der Verbindungswelle 14 verbunden ist, hin und her, um die Wischer-Schwenkanlenkung 16 um eine Achse 17 derart zu schwenken, daß sich das Blatt 18 hin- und herbewegt, um seine normale Wischtätigkeit zwischen den Positionen B und C in Fig. 1b aufzunehmen.
Wenn ein Wischerschalter (nicht gezeigt) ausgeschaltet wird, um die Motorwelle 2 zum Stillstand zu bringen, dann fährt sie mit der Drehung bis zum Zustand der Fig. 4c fort, wo die Motorwelle 2 beginnt, sich in Rückwärtsrichtung zu drehen. Nach einer derartigen Rückwärtsdrehung der
Motorwelle 2 im Zustand der Fig. 4c berührt die Nut 6a des Motorarmes 6 die Klinke 5a der Sperre 5, (sie berührt nicht die Klinke 5a im Fall der Rechtdrehung hiervon). Wie in Fig. 4g gezeigt ,verschiebt die Nut 7a des exzentrischen
Metallteils 7 den Anschlag 8 an seiner abgeschrägten Oberfläche während seiner Rückwärtsdrehung gegen die Spannkraft der Feder 13 derart, daß der Anschlag 8 aus dem Eingriff hiermit gelöst wird. Somit, wie in Fig. 4g gezeigt, dreht sich der Motorarm 6 nicht, und nur das exzentrische Metallteil 7 dreht sich derart, daß nach seiner Drehung um 180° die Klinke 5a in die Nut 6a eingreift, wie dies in Fig. 4a gezeigt ist. Auch die Länge oder Abstand zwischen der Mitte der Verbindungswelle 14 des Motorarms und der Motorwelle 4 ändert .von (R - r) in (R + r) , und zwar wegen der exzentrischen Wirkung des exzentrischen Metallteils 7 bei seiner Drehung um 180°. Die wirksame Länge der Verbindungsstange 15 ändert sich, so daß das Blatt 18 in der Position A der Fig. 1 aufgenommen werden kann.
Bei der oben erwähnten, herkömmlichen Wischereinrichtung rutscht allerdings die Klinke 5 während des Abhebe-Betriebsstadiums durch. Der Abhebebetrieb kann nicht nur lediglich durch die Drehung von Teilen bewirkt werden. Aus einem derartigen Grund sind die Betriebsvorgänge nicht sicher und stabil. Zusätzlich wird, der Mechanismus, weil die drehenden Teile einige gleitende Abschnitte aufweisen, zu kompliziert . Somit .ist auch der Zusammenbau hiervon schwierig und die Herstellungskosten hiervon sind hoch.
Andererseits beginnt während des !Anlaufstadiums erst nachdem sich die Motorwelle 2 frei um 180° gedreht hat, das Blatt 18 mit dem Betrieb. Deshalb ist das Ansprechverhalten schlecht.
Obwohl nicht gezeigt, führt bei einem anderen, herkömmlichen Abhebemechanismus für eine Wischereinrichtung ein Motor selbst eine Bewegung durch, um eine Motorwelle zu °° verlagern. Bei einer derartigen Vorrichtung ist der Mechanismus zum Verschieben der Motorwelle im Aufbau kompliziert. Verglichen mit einer allgemeinen Wischereinrichtung ist der Abhebemechanismus teuer.
-•-3-
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Wischereinrichtung vorzusehen, welche mit einem Abhebemechanismus ausgestattet ist, wobei der Aufbau einfach ist und der Zusammenbau hiervon mühelos bei niedrigen Kosten stattfindet, und wobei der Betrieb hiervon stabil und sicher ist, zusammen mit einem raschen Ansprechverhalten.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1a bis 1c eine schematische Darstellung einer Betriebsfolge einer allgemeinen Wischereinrichtung, welche mit einem Abhebemechanismus ausgestattet ist,
Fig. 2 '-eine Ansicht in teilweiser Explosionsdarstellung, welche eine Wischereinrichtung aus dem Stand der Technik zeigt,
Fig. X die Ansicht eines Schnitts, der einen wesentlichen Abschnitt der Wischereinrichtung aus dem Stand der Technik zeigt, die in Fig. 2 gazeigt ist,
Fig. 4a bis 4g eine Darstellung oiner Folge von Betriebsstadien der Wischereinrichtung aus dem Stand der Technik, die in Fig. 2 gezeigt ist,
Fig. 5 eine Ansicht in teilweiser Explosionsdarstellung, welche ein Ausführungsbeispiel einer Wischereinrichtung zeigt, die mit einem erfindungsgemäßen Abhebemechanismus ausgestattet ist, Fig. 6 die Ansicht eines Schnitts, der einen wesentlichen Abschnitt der in Fig. 5 gezeigten Wischereinrichtung zeigt,
FigT 7a und 7b jeweils eine Perspektiwansicht, welche eine Betriebsfolge eines Nocken- bzw. Steuerkurvenmechanismus zeigt, der bei der erfindungsgemäßen Wischereinrichtung verwendet ist, und
Fig. 8a bis 8e die Darstellung einer Folge von Betriebsstadien der in Fig. 5 gezeigten Wischereinrichtung.
es erfolgt nun unter Bezugnahme auf Fig. 5 bis 8 die detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels. Ein Motorarm 61 ist mit seinem einen Ende an einer Motorwelle 2 befestigt, welche mit dem Motor 1 wie bei der
oben erwähnten Einrichtung aus dem Stand der Technik verbunden ist. Eine Verbindungsstange oder -welle 14 ist an oder nahe dem anderen Ende des Motorarms 61 befestigt. Ein erster Nocken bzw. eine erste Steuerscheibe 19 weist eine einen Vorsprung aufnehmende Nut 19a an ihrem oberen Abschnitt vor, eine mit einem Anschlag in Eingriff tretende Nut 19b am Umfangsabschnitt hiervon, und einen Vorsprung 19c mit kleinem Umfang am oberen Abschnitt hiervon. Ein zweiter Nocken bzw. ein zweites Steuerkurventeil 20 weist einen Vorsprung 20a auf, welcher in der den Vorsprung aufnehmenden Nut 19a des ersten Nockens 19 am unteren Abschnitt hiervon aufgenommen ist, ein Stiftloch 20c am oberen Abschnitt hiervon und eine mit einem Anschlag in Eingriff tretende Nut 20b am Umfang hiervon. Der erste und zweite Nocken 19, 20 sind mit den Wellenlöchern hiervon an der Verbindungsstange 14 übereinanderliegend derart befestigt, daß der Vorsprung 20a beweglich in der Nut 19a aufgenommen ist. Ein Anschlag 8a ist gegen den Umfang des ersten und zweiten Nockens 19 und 20 mittels einer Feder 13a angedrückt oder vorgespannt. Ein Halter 9 hält in seinem Inneren den ersten und zweiten Nocken 19, 20, den Anschlag 8a und die Feder 13a, wie am besten in Fig. 6 gezeigt ist. Die Verbindungswelle 14 ist in das Loch des Halters 9 eingeführt, während der Halter 9 am Motorarrn 61 mittels Schrauben 21 befestigt ist. Die Verbindungswelle 14 ist ferner in das Loch einer Gelenkdichtung 22 und das Loch für eine exzentrische Platte 23 derart eingeführt, daß die Teile in der in Fig. 6 gezeigten Lage zusammengebaut sind.
Ein Stift 24 ist durch das Wellenloch des Halters 9 und ein Stiftloch 23a der exzentrischen Platte 23 hindurch in ein Stiftloch 71b eines exzentrischen Metallteils .77 sowie ein Stiftloch 20c des zweiten Nockens 20 derart eingeführt, daß das exzentrische Metallteil 71, die exzentrische Platte 23 und der zweite Nocken 20 fest zusammengebaut sind. Eine Reibungsfeder 25 ist zwischen dem Umfang der exzentrischen Platte 23 und der Innenoberfläche eines Halters 27 derart aufgenommen, daß der Halter 27 sich
— 7 —
* relativ zum exzentrischen Metallteil 71 nur dann drehen kann, nachdem gerade erst dan Wischerblatt mit dor Bewegung begonnen hat oder gerade bevor es zur Rückführung zum Stillstand kommt.
Das exzentrische Metallteil 71 weist einen Vorsprung 71a an seiner oberen Oberfläche auf und ist an der Verbindungswelle 14 befestigt. Ein Stopring 26 ist an der Verbindungsstelle 14 derart angebracht, daß die zusammengebauten Teile daran gehindert sind, sich zu lösen. Der Halter 27 kann zusammen mit oder relativ zu. dem exzentrischen Metallteil 71 schwenken und weist einen Vorsprung 27a auf.
Eine Verbindungsstange 15 ist mit ihrem einen Ende an der Wischer-Schwenkanlenkung 16, dem Wischerblatt 18 und anderen Teilen wie beim oben erwähnten Stand der Technik verbunden, und mit ihrem anderen Ende teilweise im Halter 27 mittels eines Halterringes 28 gehalten, um in Abhängigkeit von der Rechtsdrehung und Rückwärtsdrehung des Motorarmes 61 sich
hin- und herzubewegen und hierbei die Wischer-Schwenkanlenkung 16 zu schwenken.
Das elektrische Metallteil 71 und die exzentrische Platte 23 können als ein einziges Teil ausgebildet sein.
Wenn das Blatt 18 eine Wischbewegung durchführt, wie in Fig. 1b und 1c gezeigt, dann wird die wirksame Länge der Verbindungsstange 15 kürzer als die tatsächliche Länge
hiervon, welche die Länge zwischen den beiden Verbindungs-30
stellen an den Enden der Verbindungsstange 15 ist, und zwar um die Exzentrizität oder Länge 1 des exzentrischen Metallteils 71. Somit ist die wirksame Länge der Verbindungsstange 15 (L - 1) .
Wie in Fig. 8e gezeigt, berührt der Vorsprung 71a des exzentrischen Metallteils 71 den Vorsprung 27a des Halters 27 derart, daß sie gemeinsam in Abhängigkeit von der Drehung des Motorarmes 61 drehen können, der von der Motor-
welle 2 betätigt wird. Wenn sich somit die Motorwelle 61 dreht, dann bewegt sich die Verbindungsstange 15 hin und her, wobei das Blatt 18 innerhalb des Wischbereiches zwischen den Positionen B und C schwenkt, die in Fig. 1b gezeigt sind, und zwar während der Wischtätigkeit.
Während einer derartigen Wischtätigkeit greift die Nut 23b der exzentrischen Platte 23 in den Vorsprung 25a der Reibungsfeder 25 ein, während eine Seite der Nut 19a des Nockens 19 den Vorsprung 20a des Nockens 20 berührt, so daß die Nut 19b des Nockens 19 nicht mit der Nut 20b des Nockens 20 übereinstimmt oder von dieser getrennt ist, wie in Fig. 7b und 8e gezeigt, und der Anschlag 8a verlagert sich über eine weite Strecke von den Nuten 19b und 20b
1^ und greift in den Umfang der Nocken 19,20 ein. Somit werden die Nocken 1-9, 20 nicht vom Anschlag 8a gehalten, so daß er gemeinsam mit dem exzentrischen Metallteil 71 , der exzentrischen Platte 23 und dem Halter 27 drehen kann.
2^ Wenn ein Wischerschalter (nicht gezeigt) ausgeschaltet wird, um die Wischtätigkeit anzuhalten, dann dreht sich die Motorwelle 2 in der Rückwärtsrichtung aus der Position der Fig. 7b heraus. Auch der Motorarm 61 dreht sich rückwärts. Zu diesem Zeitpunkt sind das exzentrische Metall teil 71, die exzentrische Platte 23 und der zweite Nocken 20 an der Drehung relativ zum Halter 27 mittels der Reibungsfeder 25 gehindert. Wenn sich der Motorarm 61 in Rückwärtsrichtung um 90° dreht, dann stimmt die Nut 19b des Nockens 19 mit der Nut 20b des Nockens 20 überein,
so daß der Vorsprung 20a des Nockens 20 den Abschnitt der anderen Seite der Nut 19a des Nockens 19 berührt. Mit Ausnahme dieses Punktes sind die Bedingungen des Mechanismus im wesentlichen die aleichen wie in Fig. 8e.
Wenn sich der Motorarm 61 noch weiter um 90° dreht, d. h.
um 180° (eine halbe Drehung) mittels der Motorwelle 2, dann drehen sich die Nocken 19, 20 gemeinsam um einen rechten Winkel, wobei der Anschlag 8a in die Nut 19b, 20b
der Nocken 19, 20 eingreift. Mit Ausnahme dieses Punktes geschieht keine Änderung im Zustand des Mechanismus.
Selbst wenn sich der Motorarm 61 mittels der Motorwelle 2 noch weiter dreht, sind die Nocken 19, 20 an der Drehung mittels des Anschlages 8a gehindert, um die Drehung des exzentrischen Metallteils 71 und der exzentrischen Platte 23 anzuhalten. Somit drehen sich das exzentrische Metallteil 71, die exzentrische Platte 23 und die Nocken 19, alle gemeinsam relativ zum Halter 27 und nehmen einen Abstand gegenüber den Vorsprüngen 71a und 27a ein. Als Ergebnis gelangt das exzentrische Metallteil 71 in eine exzentrische Position. Auch die Reibungsfeder 25 und die exzentrische Platte 23 drehen sich relativ zueinander, so daß der Vorsprung 25a die Nut 23b verläßt. Mit Ausnahme dieses Punktes sind die Bedingungen im wesentlichen dieselben wie in Fig. 8c.
Fig. 8b zeigt einen Zustand, in welchem sich der Motorarm 61 um 270° mittels der Motorwelle 2 dreht. Wenn der Motorarm 61 nach seiner Drehung um 360° anhält, wie Fig. 8a zeigt, gelangt das exzentrische Metallteil 71 in seine am meisten exzentrische Lage, und die exzentrische Platte 23 dreht sich um 90° relativ zur Reibungsfeder 25, ver-2^ glichen mit der Position, die in Fig. 8 b gezeigt ist.
Mit Ausnahme dieses Punktes sind die Bedingungen in Fig. 8a und 8b dieselben.
Wenn das exzentrische Metallteil 71 in seine am meisten
exzentrische Position gelangt, dann ist die wirksame Länge der Verbindungsstange 15 länger als ihre tatsächliche Länge L, und zwar um die exzentrische Länge 1. Da die wirksame Länge der Verbindungsstange 15 (L + 1) wird, verschiebt sich das Blatt 18 durch die Wischer-Schwenkanlenkung 16 in seine Aufnahmeposition A der Fig. 1a, um aufgenommen zu werden bzw. untergebracht zu werden.
Wenn deshalb der Wischerschalter (nicht gezeigt) ausgeschaltet wird, dann dreht sich der Anschlag 8a um 180° in derselben Weise wie während der Wischtätigkeit und greift dann in die mit dem Anschlag in Eingriff tretenden Nuten 19b, 20b ein, wie in Fig. 8e bis 8c gezeigt· ist. Durch die weitere Drehung um 180° hiervon, wie in Fig. 8c bis 8a gezeigt, gelangt das exzentrische Metallteil 71 in eine exzentrische Position, so daß das Blatt 18 in der Position A aufgenommen wird, welche in Fig. 1a gezeigt ist.
Wenn der Wischerschalter beim Beginn der Wischtätigkeit durch Drehung der Motorwelle 2 in einer Richtung nach rechts angeschaltet wird, dann gelangt das exzentrische Metallteil 71 aus der Aufnahmeposition der Fig. 8a in die .Wischpositionen zwischen B und C in Fig. 1. Das heißt, das exzentrische Metallteil 71 verlagert sich aus dem Zustand der Fig. 8a in seine nicht exzentrische Position während seiner ersten Drehung um 180°, wie in Fig. 8b und 8c gezeigt. Es verlagert sich ferner durch die Zustände der Fig. 8d und 8e bis in die Positionen der normalen Wischtätigkeit zwischen B und C in Fig. 1, und zwar während einer weiteren Drehung um 180°.
Da der Vorsprungsabschnitt 19c mit kleinem Durchmesser an der oberen Oberfläche des ersten Nockens 19 ausgebildet ist, um die Reibung zwischen dem ersten Nocken 19 und dem zweiten Nocken 20 zu verringern, können der erste und zweite Nocken 19, 20 in ihrer Position gehalten werden, während sie sich aus der Startposition in die normale
Wischposition verlagern, oder aus der normalen Wischposition in die Unterbringungs-Stillstandsposition.
Eine elektrische Schaltung zum Steuern der Wisch- und Verlagerungstätigkciten des Blatts 18 kann im wesentlichen dieselbe wie bei einer herkömmlichen Schaltung sein, so daß sie hier nicht gezeigt und beschrieben ist.
11 -
Wie aus dem vorangehenden ersichtlich ist, kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Abhebetätigkeit lediglich mittels mehrerer, sich drehender Teile ohne irgendein herkömmliches Gleitteil oder durch Gleitabschnitte bewerkstelligt werden, so daß die Tätigkeiten stabil und sicher ablaufen können. Da der Mechanismus aus lediglich rotierenden Teilen zusammengesetzt sein kann, kann er auch einfacher und kompakter sein, so daß der Zusammenbau der Teile einfach ist und die Erzeugunaskosten niedrig sind. Zusätzlich kann das Wischerblatt auf die Drehung der Welle des rotors, wenn dieser anläuft, rasch ansprechen und sanft arbeiten.
Leerseite

Claims (10)

Ansprüche
1. Wischereinrichtung, die mit einem Abhebemechanismus ausgestattet ist, mit einem Motor, einem Wischerblatt (18) und einer Wischer-Schwenkanlenkung (16) , welche auf herkömmliche Weise mit dem Blatt verbunden ist, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- ein Motorarm (61), welcher sich in einer rechten Richtung während des Anlaufs und der Wischtätigkeiten des Blatts (18) dreht und sich in Rückwärtsrichtung während der Aufnahme- und Anhaltetätigkeiten des Blatts dreht,
- eine Verbindungsstange (15), welche an ihrem einen Ende mit der Wischer-Schwenkanlenkung (16) und an ihrem anderen Ende mit dem Motorarm zur Hin- und Herbewegung in Abhängigkeit von der Vorwärts- und Rückwärtsdrehung des Motorarmes zum Schwenken der Wischer-Schwenkanlenkung verbunden ist,
- ein Halter (27) zum Halten der Verbindungsstange an ihrem anderen Ende,
- ein exzentrisches Metallteil (71) zur Drehung gemeinsam mit oder relativ zu dem Halter,
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- eine Reibungsfeder (25), welche zwischen dem exzentrischen Metallteil und dem Halter angeordnet ist, um die Drehung des exzentrischen Metallteils relativ zum Halter nur unmittelbar nach dem Anlaufen des Blatts oder unmittelbar vor der Aufnahme und vor dem Stillstand des Blatts zu gestatten, und
- ein Nockenmechanismus (19, 20), um das exzentrische Metallteil gemeinsam mit dem Halter während aller Betriebsstadien zu drehen, mit Ausnahme jenes Betriebs, während welchem sich das exzentrische Metallteil relativ zum Halter unmittelbar nach dem Anlaufen des Blattes oder unmittelbar vor der Aufnahme und dem Stillstand hiervon dreht, um die wirksame Länge der Verbindungsstange um die Exzentrizität des exzentrischen Metall- teils zu ändern.
2. Wiechereinrichtuna mit einem Abhebemechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenmechanismus die folgenden Merkmale aufweist:
- ein erster Nocken (19), mit einer Vorsprung-Aufnahmenut (19a) und einer Anschlag-Eingriffsnut (19b),
- ein zweiter Nocken (20) mit einem Vorsprung (20a) zur Aufnahme in der Vorsprung-Aufnahmenut sowie mit einer Anschlag-Eingriffsnut (20b), welche mit der Anschlag-
Eingriffsnut des ersten Nocken in Zusammenwirkung mit
dem exzentrischen Metallteil (71) übereinstimmen soll, und
- ein Anschlag (8a), der durch eine Feder (13a) derart
vorgespannt ist, daß der Anschlag in der Anschlagen
eingriffsnut des ersten und zweiten Nockens eingreift, wenn die Anschlag-Eingriffsnuten miteinander übereinstimmen bzw. fluchten.
3. Wischereinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Halter (9), der in seinem Inneren den ersten und zweiten Nocken (19, 20), den Anschlag (8a) und die Feder (13a) hält.
4. Wischereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (9) am Motorarm (61) befestigt ist.
5. Wischereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch
- eine Verbindungswelle (14), die am Motorarm (61) nahe seinem einen Ende befestigt ist,
- eine Motorwelle (2) des Motors, die mit dem Motorarm nahe dessen anderem Ende verbunden ist, und
- die Anbringung des exzentrischen Metallteils (71) sowie des ersten (19) und zweiten Nockens (20) an der Verbindungswelle .
6. Wischereinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine exzentrische Platte (23) , welche zwischen dem exzentrischen Metallteil (71) und dem zweiten Nocken (20) angeordnet ist, und daß die exzentrische Platte an der Verbindungswelle (14) angebracht ist.
7. Wischereinrichtung nach Anspruch.6, gekennzeichnet durch einen Stift (24), der in den Halter (9), die exzentrische Platte (23), das exzentrische Metallteil (71) und
dem zweiten Nocken (20) derart eingeführt ist, daß sie *° fest miteinander zusammengebaut sind.
8. Wischereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (8a) gegen den umfang des ersten und zweiten Nockens (19, 20) durch
die Spannkraft der Feder (13a) angedrückt ist.
9. Wischereinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprung-Aufnahmenut (19a) des ersten Nockens (19) in dessen oberem Abschnitt ausgebildet ist, der Anschlag-Eingriffsabschnitt (19a) hiervon im Umfang hiervon ausgebildet ist, der Vorsprung (20a) des zweiten Nockens (20) am unteren Abschnitt hiervon ausgebildet ist und die Anschlag-Eingriffsnut (20b) des zweiten
4 1 Nockens am Umfang hiervon ausgebildet ist.
10. Wischereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Nocken (19) einen 5 Vorsprung (19c) mit kleinem Durchmesser an seinem oberen Abschnitt aufweist, um die Reibung zwischen dem ersten und zweiten Nocken (19, 20) zu verringern.
DE3200780A 1981-01-14 1982-01-13 Scheibenwischereinrichtung Expired DE3200780C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP56004757A JPS57118957A (en) 1981-01-14 1981-01-14 Wiper unit with rise-up mechanism

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3200780A1 true DE3200780A1 (de) 1982-07-29
DE3200780C2 DE3200780C2 (de) 1989-09-21

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