CH636314A5 - Getraenkebeutel mit vorbestimmter einsteckoeffnung fuer einen trinkhalm. - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRUCH Getränkebeutel aus mehrschichtigem Verbundmaterial mit einer gegen den Durchtritt von Aromastoffen dichten Zwischenschicht und einer flüssigkeitsdichten Innenschicht aus thermoplastischem Kunststoff, der mit einer eine vorbestimmte Öffnung zum Einstecken eines Trinkhalms bildenden, bis auf die Innenschicht durchgehenden Vorlochung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlochung (20) durch einen mehrschichtigen Verschlussstreifen (17) abgedeckt ist, der ebenfalls eine gegen den Durchtritt von Aromastoffen dichte Zwischenschicht (13') und eine innenliegende Schicht (12') aus thermoplastischem Kunststsoff aufweist und dass die thermoplastische Innenschicht (12') des Verschlussstreifens (17) mit der im Bereich der Vorlochung (20) freigelegten Innenschicht (12) der Behälterwand (11) verschweisst ist.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Getränkebeutel nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie er in der DE-AS 1 099 445 beschrieben ist.
Der Getränkebeutel nach dieser Druckschrift ist aus mehrschichtigem Verbundmaterial aufgebaut. Das Verbundmaterial besitzt je eine gegen den Durchtritt von Aromastoffen dichte Zwischenschicht und eine flüssigkeitsdichte Innenschicht aus thermoplastischem Kunststoff. Ferner ist eine bis auf die Innenschicht durchgehende Vorlochung vorgesehen, die eine vorbestimmte Öffnung zum Einstechen eines Trinkhalms bildet.
Bei diesem vorbekannten Getränkebeutel muss die flüssigkeitsdichte Innenschicht durchstochen werden, bevor ein Trinkhalm in den Behälter eingeführt werden kann. Obgleich die Innenschicht nur eine geringe Dicke aufweist, bereitet es Schwierigkeiten, diese Schicht mit einem Trinkhalm zu durchstechen. Häufig stehen aber den Konsumenten der in derartigen Getränkebeuteln enthaltenen Getränke ausser Trinkhalmen keine Hilfsmittel zum Durchstechen der im Bereich der Vorlochung freiliegenden Innenschicht zur Verfügung.
Das Problem des Durchstechens dieser Innenschicht erfährt durch die Nachgiebigkeit der Wandungen des Getränkebehälters eine zusätzliche Erschwernis. Hinsichtlich einer einfachen Handhabung genügen diese Getränkebehälter somit den Bedürfnissen des Marktes nur unzulänglich. Gleichfalls unzulänglich ist auch die Dichtigkeit gegen den unerwünschten Austritt von Aromastoffen, weil die flüssigkeitsdichte Innenschicht, die in der Regel aus Polyäthylen oder aus Polyurethan besteht, allenfalls in Verbindung mit den Aussenschichten des Verbundmaterials gasdicht ist.
Das Ziel der Erfindung besteht daher in der Verbesserung des bekannten Getränkebehälters hinsichtlich einer gleichermassen einfach zu öffnenden und flüssigkeits- sowie aromadichten Einstecköffnung für einen Trinkhalm.
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs angegebenen Merkmale dadurch gelöst, dass die Vorlochung durch einen mehrschichtigen Verschlussstreifen abgedeckt ist, der ebenfalls eine gegen den Durchtritt von Aromastoffen dichte Zwischenschicht und eine innenliegende Schicht aus thermoplastischem Kunststoff aufweist, und dass die thermoplastische Innenschicht des Verschlussstreifens mit der im Bereich der Vorlochung freigelegten Innenschicht der Behälterwand verschweisst ist.
Durch die Erfindung ist somit ein Getränkebehälter nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 geschaffen worden, der mit einer vorprogrammierten Einstecköffnung, ge-wissermassen in Gestalt einer in die Behälterwand eingebauten Sollbruchstelle und einem Verschluss dieser vorprogrammierten Einstecköffnung versehen ist, der in gleicher oder zumindest sehr ähnlicher Weise wie die Behälterwandungen mit einer Dampfsperre ausgerüstet ist und daher neben der ohnehin gewährleisteten Dichtigkeit gegen den Durchtritt von Flüssigkeiten auch Dichtigkeit gegen den Durchtritt von Aromastoffen aufweist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der im Bereich der Vorlochung mit seiner thermoplastischen Innenschicht mit der thermoplastischen Innenschicht des Wandmaterials flächenhaft verschweisste Verschlussstreifen aus dem gleichen Material wie die Behälterwandungen besteht. Wenn, darüberhinaus, wie bei Verbundmaterialien der hier in Betracht kommenden Art bekannt, die aussenliegende Schicht des die Behälterwandungen bildenden Verbundmaterials eine Deckschicht aus nicht schweissbarem Material ist, ist bei sicherer Abdichtung der vorprogrammierten Einstecköffnung eine besonders einfache Handhabung insofern gewährleistet, als der Verschlussstreifen nur im Bereich der Vorlochung mit dem Material des Getränkebehälters fest verbunden ist, während die die Vorlochung überlappenden Abschnitte nur aussen-seitig an den Behälterwandungen anliegen. Dadurch wird erreicht, dass beim Abreissen des- Verschlussstreifens, was durch Ziehen an einer Grifflasche bzw. an dem die Vorlochung überlappenden Abschnitt des Verschlussstreifens geschieht, der mit dem Verschlussstreifen flächenhaft ver-schweisse Teil der Innenschicht der Behälterwandungen im wesentlichen längs der Umrisskontur der Vorlochung herausgerissen wird. Dadurch entsteht eine Öffnung in der Behälterwand, durch die ein Trinkhalm mühelos eingeführt werden kann.
Nachstehend soll eine Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht einen im Querschnitt etwa rautenförmigen Getränkebeutel aus einer dreischichtigen Verbundfolie, der in der Nähe seiner oben liegenden, nach der Füllung mittels einer Schweissnaht verschlossenen Einfüllöffnung mit einer vorbestimmten, mittels eines Verschlussstreifens mit Abreisslasche verschlossenen Einstecköffnung für einen Trinkhalm versehen ist,
Fig. 2 das obere Beutelende für sich allein in einer Schnittansicht gemäss Schnittlinie II-II in Fig. 1 (mit nur angedeuteter Einstecköffnung),
Fig. 3 in einer vergrösserten Ausschnittansicht entsprechend IV in Fig. 2 die bis auf die flüssigkeitsdichte und schweissbare Innenschicht durchgehende Vorlochung der äusseren Materialschichten zur Festlegung der vorbestimmten Einstecköffnung für einen Trinkhalm und
Fig. 4 ebenfalls in einer vergrösserten Ansicht den Bereich IV gemäss Fig. 2 mit einem aufgeschweissten Verschlussstreifen.
Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Behälter handelt es sich um einen Getränkebeutel 10, dessen Wände 11 aus flexiblem Folienmaterial bestehen, welches seinerseits aus einer flüssigkeitsdichten, thermoplastischen Innenschicht 12, einer gasdichten Zwischenschicht 13 und einer äusseren Deckschicht 14 aufgebaut ist. Als thermoplastische Innenschicht 12 hat sich insbesondere Polyäthylen bewährt, während eine dünne Aluminiumfolie als Zwischenschicht 13 eine hervorragende Gassperre bildet und damit Dichtigkeit gegen den Durchtritt von Aromastoffen vermittelt. Die Aus-senschicht 14 ist hingegen nicht schweissbar und kann zweckmässigerweise aus Cellophan oder einem geeigneten Lacküberzug bestehen. Ansonsten interessiert der Aufbau der im übrigen gut bekannten Getränkebeutel hier nicht.
In der Nähe der oben liegenden Einfüllöffnung, die in ebenfalls nicht weiter interessierender Weise nach dem Einfüllen eines Getränks mittels einer Schweissnaht 15 ver5
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schlössen ist, befindet sich in einer der Beutelwandungen 11 eine vorbestimmte und mittels eines abreissbaren, mit einer Grifflasche 16 versehenen Verschlussstreifens 17 verschlossene Einstecköffnung 18 für einen Trinkhalm. Die Einzelheiten dieses Verschlussses zeigt insbesondere Fig. 4.
Der Verschlussstreifen 17 besteht aus dem gleichen Folienmaterial wie die Beutelwandungen. Es besitzt demge-mäss eine thermoplastische Innenschicht 12' aus Polyäthylen, eine dampfdichte Zwischenschicht 13' aus dünner Aluminiumfolie und eine nicht schweissbare Deckschicht 14' aus Cellophan oder Decklack.
In Fig. 3 ist das mit einer die äusseren Schichten 13, 14 durchdringenden Vorlochung 20 versehene Verbundmaterial gezeigt, aus dem die Getränkebeutel hergestellt werden. Die innenseitig von der unversehrten thermoplastischen Schicht 12 überspannten Lochungen sind in den Verbundmaterialbahnen in solchen Abständen voneinander angeordnet, dass die vorbestimmten Einstecköffnungen beim Zusammen-schweissen der Beutel in der in Fig. 1 gezeigten Weise in einer Beutelwand und in der Nähe der oberen Einfüllöffnung, die in Fig. 1 mittels der Schweissnaht 15 verschlossen ist, auftreten. Ebenfalls vor dem Zusammenschweissen der Beutel werden auf die Vorlochungen 20 Verschlussstreifen 17 aufgesetzt, wobei sich die schweissfähige Innenschicht 12' auf der zur Vorlochung hinweisenden Seite befindet 5 und unter Anwendung von Druck und Temperatur in einer Kontaktfläche 21 mit der im Bereich der Vorlochung freiliegenden thermoplastischen Innenschicht 12 des Wandmaterials verschweisst ist.
Damit ist ein Getränkebeutel mit einer vorbestimmten, io flüssigkeits- und aromadicht verschlossenen Einstecköffnung für einen Trinkhalm geschaffen, der sich durch einen auch gegen grösseren Flüssigkeitsdruck sicheren, jedoch in einfacher Weise entfernbaren Verschluss auszeichnet. Zum Freilegen der Einstecköffnung bedarf es lediglich des Ab-15 reissens des Verschlussstreifens 17. Dabei bleibt der mit der Innenschicht 12' des Verschlussstreifens verschweisste Teil der Innenschicht 12 des Wandmaterials an dem Verschlussstreifen haften und wird, wie bei 22 in Fig. 4 angedeutet, im wesentlichen längs einer durch die Vorlochung 20 vor-20 gegebenen Umrisslinie aus dem Wandmaterial herausgerissen.
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1 Blatt Zeichnungen
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| EP0049460A1 (de) | Flüssigkeitspackung mit Ausgiessöffnung | |
| DE10323341A1 (de) | Folienverpackung | |
| DE69002499T2 (de) | Verpackung, insbesondere für unter Druck stehende Flüssigkeiten. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |