CH638541A5 - Verfahren zur polymerisation von vinylchlorid. - Google Patents

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CH638541A5
CH638541A5 CH1037778A CH1037778A CH638541A5 CH 638541 A5 CH638541 A5 CH 638541A5 CH 1037778 A CH1037778 A CH 1037778A CH 1037778 A CH1037778 A CH 1037778A CH 638541 A5 CH638541 A5 CH 638541A5
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vinyl chloride
epoxy compound
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calcium
acrylate
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CH1037778A
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Donald Frederick Anderson
Arthur Jun-Shen Yu
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Stauffer Chemical Co
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F214/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen
    • C08F214/02Monomers containing chlorine
    • C08F214/04Monomers containing two carbon atoms
    • C08F214/06Vinyl chloride

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Polymerisation von Vinylchloridmonomeren gegebenenfalls in Gegenwart eines monoäthylenisch ungesättigten Comonomeren. 10 Eine Anzahl von Druckschriften ist auf die Bildung von stabilisierten Vinylchloridpolymergemischen gerichtet. In einer Anzahl von Patenten (z. B. US-PSn 2585506,2669549 und 2687405) werden stabilisierende Zusätze, wie solche, die Epoxy-gruppen enthalten, lediglich dem Polymeren zugesetzt, nachdem 15 das Polymerisationsverfahren beendet ist. Andere haben versucht, die gewünschte Stabilisierung durch Durchführung der Polymerisation in Gegenwart eines stabilisierenden Zusatzes zu erreichen. In der US-PS 3 862066 wurde die Polymerisation in Gegenwart eines Gleitmittels (lubricant), eines Stabilisators (z. 20 B. eines Salzes einer organischen Säure), eines Pigmentes und eines Polymermodifikators durchgeführt. Schliesslich wurde gemäss der GB-PS 1460221 die Polymerisation in Gegenwart eines Erdalkalisalzes einer Carbonsäure mit 2 bis 25 Kohlenstoffato-men in ihrem Molekül, gefolgt von der wesentlichen Stufe des Vermischens der resultierenden Polymeren in einem Zinksalz einer ähnlichen Carbonsäure, durchgeführt.
Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid mit verminderter Polymerablagerung im Reaktionsgefäss (polymer scale formation) während der Polymerisation sind bekannt. Z. B. wird 30 gemäss der US-PS 3997707 die Gegenwart von Oxalsäure oder eines ihrer Salze vorgeschlagen. Gemäss der US-PS 3 669 946 wird eine polare organische Verbindung, ein Farbstoff oder Pigment als Zusatz für einen sauberen Reaktor («clean reactor» additive) empfohlen. Gemäss Spalte 3, Zeilen 65 bis 67 der US-35 PS 3 669946 heisst es, dass Carbonsäuren mit l bis 5 Kohlenstoffatomen zur Verminderung der Bildung von Polymer ablagerung nicht geeignet sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein verbessertes Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid, im allgemeinen 40 entweder durch Suspensions- oder Emulsionspolymerisation, gegebenenfalls mit bis zu 50 Gew.-%, bezogen auf die zu polymerisierenden Monomeren eines monoäthylenisch ungesättigten Comonomeren, in Gegenwart einer wirksamen Menge eines Gemisches von Calcium- und Zinkacrylat, zur Herstellung 45 eines thermisch stabileren Polymers und Verminderung der Polymerablagerung während der Reaktion. Eine weitere Verbesserung der thermischen Stabilität kann durch Zugabe einer Epoxyverbindung, die eine reaktive Vinyl- oder Allylgruppe enthält, während der Reaktion erreicht werden. 50 Die Calcium- und Zinkacrylate werden mit dem Vinylchloridmonomeren und gegebenenfalls vorhandenen Comonomeren copolymerisiert, wodurch sie in dem endgültigen Gemisch chemisch gebunden sind. Die bevorzugt vorgesehene zusätzliche Verwendung einer Epoxyverbindung, die eine Vinyl- oder Allyl-55 grappe enthält und die mit den anderen vorhandenen polymeri-sierbaren Monomeren reagieren kann, ergibt ebenfalls chemische Bindung dieser zusätzlichen Stabilisatoren in dem Endprodukt.
Das Suspensionspolymerisationsverfahren, auf das die vorlie-60 gende Verbesserung anwendbar ist, ist in der Technik gut bekannt. In einem solchen Polymerisationsverfahren umfasst das Reaktionsgemisch im allgemeinen Wasser und von etwa 25 bis etwa 45 Gew.-% des Gemisches einer Vinylchloridmonomerbe-schickung. Eine solche Beschickung umfasst Vinylchloridmono-65 meres, entweder allein oder mit bis zu etwa 50 Gew.-%, bezogen auf die zu polymerisierenden Monomeren an irgendeinem der gut bekannten Monomeren, welche mit Vinvlchloridmonomerer copolymerisieren. Beispiele sind solche monoäthylenisch unge-
638 541
sättigten Monomeren, wie Vinyiester aliphatischer Säuren, z. B. Vinylacetat, die Vinylidenhalogenide, z. B. Vinylidenchlorid, die Alkylacrylate, z. B. Äthylat- oder Methylacrylat, die Alkyl-methacrylate, z. B. Methylmethacrylat, Dialkylvinylphosphona-te,z. B. Bis(beta-chloräthyl)vinyIphosphonat, Acrylnitril und dergleichen. Das Suspensionspolymerisationsmedium enthältim allgemeinen, bezogen auf das Gewicht der Monomeren, von etwa 0,01 bis etwa 5 %, vorzugsweise etwa 0,05 bis etwa 1 %,
eines Suspendiermittels und etwa 0,01 bis etwa 3 %, vorzugsweise etwa 0,2 bis etwa 1 %, eines monomerlöslichen Initiators. Beispiele für geeignete Suspendiermittel sind Methylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Hydroxypro-pylmethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Talk, Ton, Polyvi-nylalkohol, Gelatine und dergleichen. Beispiele für geeignete Initiatoren sind Azobisisobutyronitril, Lauroy Iperoxid, Benzoylperoxid, Isopropylperoxydicarbonat und dergleichen. Die Polymerisation wird durch Erhitzen des vorstehend beschriebenen Reaktionsmediums bei einer wirksamen Temperatur, z. B. von etwa 30 bis 85° C über eine wirksame Zeitspanne, z.B. von etwa 2 bis 12 h, wobei im allgemeinen während des Verlaufs der Reaktion gerührt wird, durchgeführt, um die Monomeren zu polymerisieren. Gewünschtenfalls kann mehr als eine Tempera-tur zur Polymerisation der Monomeren angewandt werden.
Die Emulsionspolymerisation, die zur Erzielung der Polymerisation der Monomeren angewandt werden kann, ist dem Fachmann gut bekannt. Sie wird in der Regel ähnlich wie die vorstehend beschriebene Suspensionspolymerisation durchgeführt, mit der Ausnahme, dass das Suspendiermittel durch einen Emulgator und der monomerlösliche Katalysator durch einen wasserlöslichen oder Redoxkatalysator ersetzt wird. Repräsentative Emulgatoren umfassen z. B. die Alkylcarbonsäuresalze, die Alkylsulfate, -phosphate oder -sulfosuccinate, die Alkylary-lätheralkohole und die Alkylarylpolyäthersulfate. Repräsentative wasserlösliche Initiatoren umfassen z. B. Natrium-, Kalium-und Ammoniumpersulfat und Hydrogenperoxid. Repräsentative Redoxkatalysatoren umfassenz. B. ein Gemisch eines Alkalime-tallpersulfates mit einem Alkalimetallbisulfit, -thiosulfat oder -hydrosulfit.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dadurch erzielt, dass die vorstehend beschriebenen Suspensions- oder Emulsionspolymerisation in Gegenwart einer wirksamen Menge eines Gemisches aus Calcium- und Zinkacrylaten, zur Erzielung eines wärmestabileren Harzes und zur Verminderung der Polymerablagerung während der Reaktion, durchgeführt wird. Die Menge dieses Gemisches kann im allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 10 %, vorzugsweise von etwa 0,5 bis 3 %, bezogen auf das Gewicht des Monomeren oder der Monomeren, die polymeri-siert werden, liegen. Das Gewichtsverhältnis des Calciumacry-lats zum Zinkacrylat sollte in Molverhältnissen liegen, die zur Erzielung des gewünschten Grades an thermischer Stabilität und zur Reduzierung der Bildung von Polymerablagerung wirksam sind. Im allgemeinen können diese Molverhäitnisse im Bereich von4:lbis l:41iegen, wobei Verhältnisse von l:lbis3:l bevorzugt sind, da sie thermische Stabilität für die längsten Zeitspannen ergeben. Das Calcium-/Zinkacrylat-Gemisch kann in das Reaktionsmedium entweder durch Zusetzen einer geeigneten Menge Calcium- und Zinkacrylat oder durch Entwickeln derselben in situ durch die Reaktion von geeigneten stöchiome-trischen Mengen an Acrylsäure, Calcium- und Zinkoxid eingearbeitet werden. Das letztere Verfahren wird häufig bevorzugt, da es wirtschaftlicher ist.
Zur Erzielung einer weiteren Verbesserung der thermischen Stabilität der Polymeren, die durch das erfindungsgemässe Verfahren hergestellt werden, kann die Polymerisation zusätzlich in Gegenwart einer wirksamen Menge einer Epoxyverbindung, die eine reaktive Vinyl- oder Allylgruppe für die Reaktion mit den zu polymerisierenden Monomeren enthält, durchgeführt werden. Im allgemeinen liegt die Menge der Epoxyverbindung, die
10
verwendet wird, im Bereich von 0,1 bis 10 %, vorzugsweise von 0,5 bis 3 %, bezogen auf das Gewicht des Vinylchloridmonome-ren oder des Gemisches aus Vinylchloridmonomeren und Comonomeren. Epoxyverbindungen der Formel
I
CH =C-M-0-(CH„) -CH-CH-(CH„) -H , c d m ^ j c. n
0
worin R H oder CH3, M CH2 oder C(O) und m und n unabhängig voneinander 0 bis 10 bedeuten, können vorzugsweise verwendet 15 werden. Vorzugsweise können m und n im Bereich von 0 bis 4 liegen, z. B. bedeutet m 1 und n 0. Repräsentative Epoxyverbindungen, die reaktive Vinyl- oder Allylgruppen enthalten, umfassen z. B. Glycidylacrylat (R = H, M = C(O), m = 1, und n = 0), Glycidylmethacrylat (R = CH3, M = C(O), m = 1, und n = 0) 20 und Allylglycidyläther (R = H,M = CH2, m = l,undn = 0),da sie im Handel erhältlich sind.
Die nachfogenden Beispiele dienen zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung.
25
30
35
Vergleichsbeispiele A bis C Diese Vergleichsbeispiele veranschaulichen eine Folge von drei aufeinanderfolgenden Suspensions-Polymerisations-Reak-tionen, bei denen das erfindungsgemäss vorgesehene Zink- und Calciumacrylatgemisch nicht verwendet wurde. Die erste Reaktion (Vergleichsbeispiel A) wurde in einem sauberen Reaktor, der mit Rührer ausgestattet war, durchgeführt, während die nächsten beiden Vergleichsbeispiele nachfolgend in dem gleichen Reaktor ohne irgendwelches zwischenzeitliches Reinigen mit Lösungsmittel nach der Entfernung des Polymerlatexes durchgeführt wurden. Die nachfolgend angegebenen Bestandteile und Reaktionsbedingungen wurden verwendet (alle Mengen sind in Gramm angegeben):
40
Bestandteil
Menge A B
45 Entionisiertes Wasser Vinylchlorid-Monomeres* Vinylacetat-Monomeres Trichlorethylen, Kettenübertragungsmittel 50 Azobisisobutyronitril,
Initiator
Hydroxyethylcellulose, Suspendiermittel (1 gew.-%ige Lösung) Methylcellulose, Suspendier-55 mittel (0,1 gew.-%ige Lösung) Natriumcarbonat-Puffer Natriumbicarbonat-Puffer
4460 4460 4460 2205 2077 2091 465 465 465
11,1 11,1 11,1
4,5 4,5 4,5
58,12 58,12 58,12
5,22 5,22 5,22 4,0 4,0 4,0 5,76 5,76 5,76
60
Bedingungen
Menge A B
65
Temperatur (°C)
65
65
65
Rotation des Rührers
(Umdrehung/Min.)
500
500
500
pH-Wert der wässrigen Phase
(Ende des Versuches)
5,4
5,5
5.5
Reaktionszeit (Std.)
3,3
5.6
3,1
638 541 4
+ In den Vergleichsbeispielen A bis C sowie in den Beispielen 1 sion-Polymerisations-Reaktionen, bei denen dem Polymerisa-
bis 9, welche sich anschliessen, wurde das Vinylchlorid-Monome- tionsmedium zur Verbesserung der Reaktorreinheit ein Gemisch re in den Reaktor als eine Flüssigkeit so genau wie möglich aus Zink- und Calciumacrylat zugesetzt wurde. Die erste Reak-
abgemessen. Der Vinylchlorid-Beschickungstank wurde auf ei- tion (Beispiel 1) wurde in einem sauberen Reaktor durchgeführt,
ner Waage angeordnet. 5 während die nächsten vier Reaktionen in dem gleichen Reaktor
Nach dem Vergleichsbeispiel C hatte sich in dem Reaktor eine durchgeführt wurden, ohne dass nach Entfernung des Polymeria-
dicke Schicht an Polymerablagerung gebildet, die ein Waschen texes ein Reinigen mit Lösungsmittel stattfand. Die Folge wurde mit einem Gemisch aus Tetrahydrofuran und Aceton als Lö- beendet, wenn der Grad der Polymerablagerung (polymer build-
sungsmittel erforderte. up), bei visueller Beurteilung, der Ablagerung dem Vergleichs-
10 beispiel C äquivalent war. In der nachfolgenden Tabelle sind die
Beispiele 1 bis 5 Ergebnisse zusammengestellt, wobei alle Mengen in Gramm
Diese Beispiele veranschaulichen eine Folge von fünf Suspen- angegeben sind.
Bestandteile
Mengen 1
2
3
4
5
Entionisiertes Wasser
4460
4460
4460
4460
4460
Vinylchlorid-Monomeres
2040
2150
2110
2105
2055
Vinylacetat-Monomeres
465
465
465
465
465
Trichloräthylen, Kettenübertragungsmittel
11,1
11,1
11,1
11,1
11,1
Azobisisobutyronitril, Initiatior
4,5
4,5
4,5
4,5
4,5
Hydroxyäthylcellulose, Suspendiermittel (1 gew.-%ige Lösung
58,12
58,12
58,12
58,12
58,12
Methylcellulose, Suspendiermittel (0,1 gew.-%ige Lösung)
5.22
5,22
5,22
5,22
5,22
Natriumbicarbonat-Puffer
5,76
5,76
5,76
5,76
5,76
Natriumcarbonat-Puffer
4,00
4,00
4,00
4,00
4,00
Natriumnitrit (1 gew.-%ige Lösung)*
24,0
24,0
24,0
24,0
24,0
Aluminiumsulfat*
2.5
2.5
2.5
2.5
2.5
Zinkacrylat
10,0
10,0
10,0
10,0
10,0
Calciumacrylat
18,0
18,0
18,0
18,0
18,0
Bedingungen
Temperatur, °C
65
65
65
65
65
Rotation des Rührers (Umdreh./Min.)
500
500
500
500
500
pH-Wert der wässrigen Phase (Ende des Versuches)
7,4
7,6
7,6
7,6
7,6
Reaktionszeit" (Stunden)
5,3
3.8
4,6
4,4
3,6
* Diese Zusätze üben, wie gefunden wurde, keine vorteilhafte Wirkung auf die Reaktorreinheit aus.
Beispiele 6 bis 9 führt, während die nächsten drei Reaktionen in dem gleichen
Diese Beispiele veranschaulichen eine Folge von vier Suspen- Reaktor ohne Reinigung mittels Lösungsmittel nach der Entfer-
sions-Polymerisations-Reaktionen, bei denen ein Gemisch aus nung des Polymerlatexes durchgeführt wurden. Diese Reihe von
Zinkoxid, Calciumoxid und Acrylsäure dem Polymerisationsme- 45 Reaktionen wurde ebenfalls beendet, wenn visuell festgestellt dium zur Bildung von Calcium- und Zinkacrylat in situ zur wurde, dass die Polymerablagerung dem Vergleichsbeispiel C
Verbesserung der Reaktorreinheit zugesetzt wurden. Die erste äquivalent war.
Reaktion (Beispiel 6) wurde in einem sauberen Reaktor durchge-
Bestandteile
Mengen • 6
7
8
9
Entionisiertes Wasser
4460
4460
4460
4460
Vinylchlorid-Monomeres
2065
2060
2230
2040
Vinylaceteat-Monomeres
465
465
465
465
Azobisisobutyronitril, als Initiatior
4,5
4,5
4,5
4,5
Butylthioglycolat, als Kettenübertragungsmittel
9,0
9,0
9,0
9,0
Hydroxyäthylcellulose, Suspendiermittel (1 gew.-%ige Lösung
58,12
58,12
58,12
58,12
Methylcellulose, Suspendiermittel (0,1 gew.-%ige Lösung)
5,22
5,22
5,22
5,22
Natriumbicarbonat-Puffer
5,8
5,8
5,8
5,8
Natriumcarbonat-Puffer
4,0
4,0
4,0
4,0
Calciumoxid
0,6
0,6
0,6
0,6
Zinkoxid
0,41
0,41
0,41
0,41
Acrylsäure
2,8
2,8
2,8
2,8
Bedingungen
-
Temperatur, °C
65
65
65
65
5 638 541
Mcny-.-n
__ Il 2 ? _A
Rotation des Rührers (Umdreh./Min.) 500 500 500 500
pH-Wert der wässrigen Phase (Ende des Versuches) 5,4 5,2 5,2 5,2
Reaktionszeit (Stunden) 4,7 4,8 4,9 5,1
Vergleichsbeispiele D und E und Beispiele 10 bis 12 In diesen Beispielen wurde eine Reihe von Polymerisationen unter Zusatz eines Calcium-/Zinkacrylat-Gemisches, gegebenenfalls in Gegenwart von Glycidylacrylat, durchgeführt und die thermische Stabilität der Harze wurde untersucht. In der nachfolgenden Tabelle sind die verwendeten Bestandteile (in Gramm) 15 zusammengestellt.
Mengen
Bestandteile 10 H 12
Vinylchlorid-Monomeres* 150 150 150 150 150
Ca/Zn-Acrylat-Lösung** - 76 76 50
Glycidylacrylat - - 1,0 1,0 0,5
Mehylcellulose, Suspendiermittel 20 20 20 20 20 (1 gew.-%ige Lösung)
2-Aethylhexylperoxydicarbonat, als Initiator 0,6 0,6 0,6 0,6 0.6
Entionisiertes Wasser 270 194 269 193 220
* In dieser Folge von Experimenten gestattete die relativ kleine Menge an Vinylchlorid-Monomeren, die verwendet wurde, genaueres Wiegen des Monomeren (in einem geeigneten Behälter) auf einer Laboratoriumswaage, als es mit den relativ grösseren Mengen, wie sie in den Vergleichsbeispielen A bis C und in den Beispielen 1 bis 9 verwendet wurden, möglich war.
** Gebildet durch Mischen von 13 g Acrylsäure, 1,6 g Zinkoxid, 2,8 g Calciumoxid und 982,6 g Wasser.
*** Vergleichsbeispiele
Das Produkt von jedem der Vergleichsbeispiele D und E und der Beispiele 10 bis 12 wurde mit verschiedenen Gleitmitteln, Stabilisatoren und Verfahrenshilfen, wie in der nachfolgenden Tabelle gezeigt, gemischt, und die Wärmestabilität der resultierenden Zubereitung wurde an einer 2-Walzen-Mühle mit einer vorderen Walze bei 182,2° C und einer hinteren Walze bei 176,7° C bestimmt. Die Zeit (in min), in welcher sich die klare Zubereitung dunkel-bernstein färbt, ist in der nachfolgenden 40 Tabelle zusammengestellt, wobei längere Zeitspannen bevorzugt werden. Alle Mengen sind in Gewichtsteilen angegeben.
Bestandteile
Mengen D*
10
E*
11
12
Vinylchlorid-Polymeres
100
100
100
100
100
Acrylester, Verfahrenshilfe
3,2
3,2
3,2
3,2
3,2
(«Acryloid 120N», Rohm and Haas)
Calciumstearat, Gleitmittel
1.6
1,6
1,6
1,6
1,6
Carnauba-Wachs, Gleitmittel («Wax E», Hoechst)
0,6
0,6
0,6
0,6
0,6
Wärmestabilität (in Minuten):
0,5
6
0,25
9
8
* Vergleichsbeispiele
Die Daten in der vorstehend angegebenen Tabelle zeigen, dass der Polymerisationsreaktion (Beispiel 11 und 12) verbesert sich ein Kontrollpolymer (Vergleichsbeispiel D) in 0,5 min überraschend in thermische Stabilität des Polymers, selbst wenn zersetzt, während ein Polymer, das erfind ungsgemäss unter 60 die Verwendung von Glycidylacrylat allein (Vergleichsbeispiel,
Verwendung des Calcium-/Zinkacrylat-Zusatzes als Bestandteil E) während der Polymerisation die Stabilität des Polymeren der Polymerisationsreaktion hergestellt wurde, erst nach 6 min beeinträchtigt.
zersetzt. Das zusätzliche Vorliegen von Glycidylacrylat während
\i

Claims (12)

  1. 638 541
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid, gegebenenfalls in Gegenwart von bis zu 50 Gew, bezogen auf die zu polymerisierenden Monomeren, eines monoäthylenisch ungesättigten Comonomeren, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation in Gegenwart einer zur Verbesserung der thermischen Stabilität des Produkts und zur Verminderung der Polymerablagerung wirksamen Menge eines Gemisches aus Calcium-und Zinkacrylat und gegebenenfalls einer zur weiteren Verbesserung der thermischen Stabilität wirksamen Menge einer Epoxy-verbindung, die eine reaktionsfähige Vinyl- oder Allylgruppe enthält, durchführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von 0,1 bis 10 Ge\v.-% Calcium- und Zinkacrylat, bezogen auf das Gewicht des Vinylchlorids oder des Vinylchlorids und des äthylenisch ungesättigten Comonomeren, polymerisiert.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Calcium- und Zinkacrylat im Molverhältnis von 4:1 bis 1:4 verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Calcium- und Zinkarcylat im Verhältnis von 1:1 bis 3:1 verwendet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Verfahren in Gegenwart einer zur weiteren Verbesserung der thermischen Stabilität des Produkts wirksamen Menge einer Epoxyverbindung, die eine reaktionsfähige Vinyl- oder Allylgruppe enthält, durchführt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man 0,1 bis 10 Gew.-% Epoxyverbindung, bezogen auf das Gewicht des Vinylchlorids oder Vinylchlorids und Comonomeren, verwendet.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Epoxyverbindung eine Verbindung der Formel
    R
    I
    CH2=C-K-0-(CH2)m- ^K-CH-(CH2)n-H ,
    O
    worin R entweder H oder CH3, M entweder CH2 oder C(O) und m und n 0 bis 10 bedeuten, verwendet.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Epoxyverbindung Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat oder Allylglycidyläther verwendet.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation in Gegenwart einer zur weiteren Verbesserung der thermischen Stabilität des Produkts wirksamen Menge einer Epoxyverbindung, die eine reaktionsfähige Vinyl- oder Allylgruppe enthält, durchführt.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    dass man 0,5 bis 3 Gew.-% Epoxyverbindung, bezogen auf das Gewicht des Vinylchlorids oder Vinylchlorids und Comonomeren, verwendet.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man als Epoxyverbindung eine Verbindung der Formel
    R
    CH =C-M-0-(CH2)m-CK-CK-(CH2)n-H >
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, das* man als Epoxyverbindung Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat oder Allylglycidyläther verwendet.
    \/
    0
    worin R entweder H oder CH> M entweder CHi oder C(O) und m und n 0 bis 4 bedeuten, verwendet.
CH1037778A 1977-10-06 1978-10-05 Verfahren zur polymerisation von vinylchlorid. CH638541A5 (de)

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US05/839,855 US4146698A (en) 1977-10-06 1977-10-06 Process for the polymerization of vinyl chloride in the presence of calcium & zinc acrylate

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