CH640876A5 - Monoazoverbindungen mit faserreaktivem rest, verfahren zur herstellung und verwendung. - Google Patents

Monoazoverbindungen mit faserreaktivem rest, verfahren zur herstellung und verwendung. Download PDF

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CH640876A5
CH640876A5 CH1173678A CH1173678A CH640876A5 CH 640876 A5 CH640876 A5 CH 640876A5 CH 1173678 A CH1173678 A CH 1173678A CH 1173678 A CH1173678 A CH 1173678A CH 640876 A5 CH640876 A5 CH 640876A5
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    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes
    • C09B62/085Monoazo dyes

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Description

Gegenstand der Erfindung sind anionische Monoazoverbindungen, deren Diazokomponente aus der Sulfophenyl-
R.
R,
Rr
3
640 876
worin
R4 Sulfo oder Carboxy,
R5 Wasserstoff oder Sulfo und R6 Wasserstoff, Chlor, Methyl, Äthyl, Methoxy oder Äthoxy bedeuten oder eines H03S- ( 1-4C) Alkyl- oder HOOC- ( l-4C)Alkylrestes; insbesondere für Z2 in der Bedeutung eines Restes
R,
R,
R6
worin R6' für Wasserstoff, Methyl oder Methoxy steht, oder eines Restes -CH2S03H, -CH2CH2S03H oder -CH2CH2COOH; ganz besonders bevorzugt für Z3 als Mono* oder Disulfophenylrest.
Hai bedeutet vorzugsweise Fluor oder Chlor, insbesondere Chlor.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin
(1)R, für R,'steht;
(2) X für X] steht;
(3) R2 für R2' steht;
(4) R3 für R3' und Z für Z, stehen;
(5) Verbindungen von (4), worin Z für Z2 steht;
(6) Verbindungen von (1) bis (3), worin Z für Zb insbesondere für Z2 und R3 für R3' stehen;
(7) Verbindungen von (1) bis (6), worin X für X2 steht;
(8) Verbindungen von (1) bis (7), worin Hai Fluor oder Chlor, insbesondere Chlor bedeutet.
Im Rahmen der Erfindung besonders bevorzugte Verbindungen entsprechen der Formel
NWN
NH - Zr
Ia
I,
Bevorzugte Kationen sind die Alkalimetallionen sowie Ammonium, davon besonders bevorzugt ist Natrium.
Die erfindungsgemässen Verbindungen werden hergestellt, indem man ein Cyanurhalogenid einerseits mit der ent-5 sprechenden M onoazoVerbindung, andererseits mit dem entsprechenden Amin umsetzt und gegebenenfalls in die Salze überführt.
So werden die bevorzugten Verbindungen der Formel I hergestellt, indem man ein Cyanurhalogenid mit jeweils der io für die Umsetzung eines Halogenatoms äquivalenten Menge einerseits einer Aminomonoazoverbindung der Formel
II
und andererseits der Aminkomponente der Formel
HNR,-Z
III
umsetzt, wobei die Reaktion unabhängig ist von der Reihen-25 folge der Zugabe einer Verbindung der Formel II oder III, und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen der Formel I in ihre Salze überführt.
So ist es beispielsweise möglich, zunächst das Kondensationsprodukt der Formel
30
H
R,
35 S03H
N
H
/ ( w Hal
■ »-©"»2 1ÖT IV
T
Hai herzustellen und dieses mit der für die Umsetzung eines Halogenatoms äquivalenten Menge an Aminkomponente der For-4o mei III umzusetzen.
Ebenso ist es möglich, zunächst das Kondensationsprodukt der Formel
Hai.
worin Hal'Fluor oder Chlor und insbesondere Chlor bedeutet, sowie deren Salze.
Weiter bevorzugt sind Verbindungen der Formel Ia, in welchen
(9) X, für X2 und insbesondere für Methoxy steht;
(10) ^"Wasserstoff bedeutet;
(11) Verbindungen von (9) und (10), worin Z2 für Z3 steht.
Die Beschaffenheit des Kations der Sulfogruppen und eventuell zusätzlich vorhandener Carboxygruppen stellt keinen kritischen Faktor dar, sondern es kann sich um ein beliebiges in der Chemie anionischer Farbstoffe übliches, nicht chromophores Kation handeln, beispielsweise ein Alkalimetallion oder ein unsubstituiertes oder substituiertes Ammonium entsprechend der Formel N® (R7)4, worin jedes R7 unabhängig voneinander Wasserstoff, (l-4C)Alkyl oder 2-, 3-oder 4-Hydroxy-(2 4C)alkyl bedeutet; bekanntermassen instabile Kationen wie Tetraalkanolammoniumionen sind dabei auszuschliessen.
Als Beispiel für geeignete Kationen sind Lithium, Natrium, Kalium, Ammonium, Mono-, Di-, Tri- und Tetramethylammonium, Triäthylammonium, Mono-, Di- undTri-äthanolammonium und Mono-, Di- und Triisopropanolam-monium zu nennen.
45
tôt r
Hai
NR, " Z
50
herzustellen und dieses mit der für die Umsetzung eines Halogenatoms äquivalenten Menge an einer Verbindung der Formel II umzusetzen.
Die Durchführung der einzelnen Kondensationsschritte 55 erfolgt nach an sich bekannten Methoden. Der stufenweise Ersatz der Halogenatome im Cyanurhalogenid wird bevorzugt in schwach saurem bis schwach alkalischem Medium vorgenommen, dabei wird beispielsweise das erste Chloratom vorzugsweise bei Temperaturen von 0 bis 5 °C, das zweite 60 Chloratom bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise zwischen Raumtemperatur und 65 °C ausgetauscht. Als säurebindende Mittel können z.B. Natriumcarbonat, Natriumbicarbonat oder auch Natriumhydroxid Verwendung finden.
Die Isolierung der Verbindungen der Formel I kann in an es sich bekannter Weise durchgeführt werden; z.B. können die Verbindungen durch übliches Aussalzen mit Alkalimetallsalzen aus dem Reaktionsgemisch abgeschieden, abfiltriert und im Vakuum getrocknet werden.
640 876
Die Ausgangsverbindungen der Formeln II und III sind bekannt.
Die erfindungsgemässen Verbindungen und insbesondere die Verbindungen der Formel I und Gemische davon stellen Reaktivfarbstoffe dar und finden bedingt durch die übliche Herstellungsmethode vorzugsweise als Alkalimetallsalze Anwendung; sie können jedoch auch in Form von anderen Salzen oder in Form der freien Säure eingesetzt werden. Die erfindungsgemässen Verbindungen sind farbstark und eignen sich zum Färben, Foulardieren und Bedrucken hydroxyl-gruppen- und amidgruppenhaltiger organischer Substrate. Als bevorzugte Substrate sind Leder und Textilmaterialien, die aus natürlichen und synthetischen Polyamiden, wie Wolle, Seide oder Nylon, und insbesondere aus natürlicher oder regenerierter Cellulose, wie Beumwolle, Viskose oder Zellwolle, bestehen oder diese enthalten.
Die Farbstoffe der Formel I können in Färbeflotten oder in Druckpasten nach allen für Reaktivfarbstoffe gebräuchlichen Färbe- und Druckverfahren eingesetzt werden.
Die erreichten Färbungen und Drucke (in gelben, insbesondere neutralgelben Tönen) besitzen bemerkenswerte Lichtechtheit neben guten Allgemeinechtheiten (z.B. Nassechtheiten wie Wasch-, insbesondere gute Mehrfach-Koch-waschechtheit; Schweiss-, Chlorbade- und Hypochloritbleichechtheit).
Die Verbindungen der Formel I sind auch als Kombinationselemente mit Farbstoffen gleicher Klasse gut geeignet, da sie insbesondere kein catalytic fading zeigen.
Für die erfindungsgemässen Farbstoffe zusätzlich hervorzuheben sind deren Klotzflotten- und Druckpastenstatilität sowie ihre sehr gute Auswaschbarkeit sowohl im Klotz- wie auch im Druckverfahren.
In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente; die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
92,3 Teile fein gepulvertes 2,4,6-Trichlor-l,3,5-triazin werden in 500 Teilen Eiswasser homogen verrührt. Unter Eiskühlung lässt man eine neutrale Lösung von 126,5 Teilen io l-Aminobenzol-,2,5-disulfonsäure in 500 Teilen Wasser und der nötigen Mänge Natriumhydroxidlösung innert etwa 5 Minuten zufliessen und anschliessend ca. 3 Stunden bei 0-5° nachrühren. Durch Zugabe von 3N Natriumcarbonatlösung hält man dabei den pH-Wert bei ca. 6. Das entstehende Mois nokondensationsprodukt geht in Lösung.
153,5 Teile 4-Amino-3-methoxy-l,r-azobenzol-3'-sulfon-säure, hergestellt durch Kuppeln von 1 Äquivalent diazotier-ter l-Aminobenzol-3-sulfonsäure auf 1 Äquivalent 1-Amino-20 2-methoxybenzol-N-a>-methansulfonsäure und anschliessender Abspaltung des oo-Methansulfonsäurerestes, werden in etwa 1000 Teilen Wasser verrührt und durch Zugabe der nötigen Menge Natriumhydroxidlösung bei pH 7 gelöst. Man fügt noch ca. 75 Teile Natriumbicarbonat hinzu und lässt die-25 ses Gemisch in etwa 15 Minuten zur oben beschriebenen Lösung des Monokondensationsproduktes fliessen. Anschliessend steigert man die Reaktionstemperatur innert etwa einer Stunde auf ca. 35 - 40° und rührt 3-4 Stunden, bis die Umsetzung beendigt ist.
30 Durch Zugabe von Natriumchlorid wird der gelbe Mo-nochlortriazinylfarbstoff ausgefällt, abfiltriert und im Vakuum bei 100° getrocknet. Er hat die Formel
OCH,
Cl
A.
S03Na
S03Na
\0)~ h ■ 101^^
S03Na
Auf Baumwolle und regenerierter Cellulose erhält man damit insbesondere licht- und waschechte gelbe Färbungen bzw. Drucke.
Gemäss den Angaben in Beispiel 1 können weitere Verbindungen der Formel I mit vergleichbaren Eigenschaften hergestellt werden. Sie entsprechen der Formel
Hai für welche in der nachstehenden Tabelle die einzelnen Variablen angeführt sind, und liegen in Abhängigkeit von den Her-stellungs- und Isolierungsbedingungen als Natriumsalze vor; sie können jedoch auch durch an sich übliche Massnahmen in Form der freien Säure isoliert werden. Mit diesen Farbstoffen können Cellulosefasern nach einem der bekanntermassen geeigneten Verfahren in gelben Tönen gefärbt und bedruckt werden. Die Färbungen und Drucke zeigen gute Allgemeinechtheiten, insbesondere gute Licht- und Waschechtheit.
640 876
Bsp. Nr.
D
r,
Hai
R3
2
3-Sulfophenyl och3
h
F
h
2,5-Disulfophenyl
3
do.
h h
Cl h
do.
4
do.
ch3
h
Cl h
do.
5
4-Sulfophenyl och3
h
Cl h
do.
6
do.
do.
h
F
h do.
7
do.
h h
Cl h
do.
8
3-Sulfophenyl och3
h
Cl h
2,5-Disulfo-4-methylphenyl
9
4-Sulfophenyl do.
h
Cl h
do.
10
do.
do.
h
Cl h
4-Sulfophenyl
11
3-Sulfophenyl och3
h
Cl ch3
2-Carboxy-4-sulfophenyl
12
do.
do.
h
Cl do.
4-Sulfophenyl
13
4-Methoxy-3-sulfophenyl h
h
Cl
H
2,5-Disulfophenyl
14
3-Sulfophenyl och3
CH3
Cl
H
do.
15
do.
do.
h
Cl
CH3
-CH2S03Na
16
do.
do.
h
Cl
H
-CH2CH2 S03Na
17
4-Äthoxy-3-sulfophenyl h
h
Cl
H
2,5-Disulfophenyl
18
3-Methyl-4-sulfophenyl och3
H
Cl
H
do.
19
3 -Methoxy-4-sulfophenyl h
h
Cl h
do.
20
4-Sulfophenyl
COONa H
Cl h
4-Sulfophenyl
21
do.
do.
H
F
H
do.
22
do.
do.
H
Cl
H
2-Methyl-4-sulfophenyl
23
do.
do.
H
Cl
H
2-Carboxy-4-sulfophenyl
24
3-Sulfophenyl do.
H
Cl
H
do.
25
do.
do.
H
Cl
H
2,5-Disulfophenyl
26
4-Sulfophenyl do.
H
Cl
H
do.
27
do.
do.
H
Cl
H
2-Carboxy-5-sulfophenyl
28
do.
do.
H
Cl c2h5
-CH2S03Na
29
3-Sulfophenyl
OC2H5
H
Cl h
2,5-Disulfophenyl
Applikationsmöglichkeiten der erfindungsgemässen Re-aktivfarbstoffe werden in den folgenden Vorschriften illustriert.
Färbevorschrift A
2 Teile des Farbstoffes aus Beispiel 1 werden in 100 Teilen warmen Wassers (ca. 40°), dem 10 Teile Harnstoff zugesetzt wurden, gelöst. Man gibt noch 30 Teile einer 10%igen Natri-umcarbonatlösung und 0,5 Teile l-nitrobenzol-3-sulfonsau-res Natrium zu. Mit dieser Lösung wird ein Zellwollgewebe so imprägniert, dass es 75% seines Trockengewichtes an Farbstofflösung aufnimmt. Nach dem Trocknen wird das Gewebe 5 bis 10 Minuten bei 102° feucht gedämpft, hierauf gespült und während 15 Minuten kochend geseift. Nach dem Trocknen erhält man eine gelbe Färbung von guten Licht-und Nassechtheiten.
Färbevorschrift B
2 Teile des Farbstoffes aus Beispiel 5 werden mit 50 Teilen Wasser und 20 Teilen Harnstoff bei 20° gelöst. Nach Zugabe von 15 Teilen einer 10%igen Natriumcarbonatlösung wird die Farbstofflösung auf 100 Volumenteile gestellt. Die erhaltene Lösung wird auf 20 Teile Baumwollgewebe geklotzt, so dass die Flottenaufnahme des Gewebes 80% seines Trockengewichtes beträgt. Das geklotzte Gewebe wird zuerst zwischengetrocknet, dann 10 Minuten bei 103° gedämpft. Die 35 Färbung wird gespült, kochend geseift, erneut gespült und anschliessend getrockent. Man erhält eine gelbe Färbung mit gutem Echtheitsniveau.
Druckvorschrift
40 Mercerisierter Baumwollsatin wird mit einer Druckpaste der folgenden Zusammensetzung nach üblicher Methode bedruckt. Das bedruckte Textilgut wird 4-8 Minuten bei 102-104° gedämpft und dann kalt und warm gespült. Nach dem heissen Seifen mit anschliessendem erneuten Spülen und Trocknen erhält man einen neutralgel-55 ben Druck mit guten Licht- und Nassechtheiten.
Diese Färbe- und Druckvorschriften mit den genannten Farbstoffen stehen repräsentativ für die übrigen im Beispielteil angeführten Vertreter.
25 Teile des Farbstoffes aus Beispiel 1 100 Teile Harnstoff 45 440 Teile Wasser
400 Teile einer 4%igen Natriumalginatverdickung 10 Teile l-nitrobenzol-3-sulfonsaures Natrium
25 Teile Natriumcarbonat
1000 Teile
C

Claims (5)

  1. 640 876
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Anionische Monoazoverbindungen, deren Diazokom-ponente aus der Sulfophenylreihe und deren Kupplungskom-ponente aus der 1,4-Phenylenreihe frei sind von zur Azo-gruppe orthoständigen Substituenten, mit über eine Amino-brücke an die Kupplungskomponente gebundenem faserreaktiven Rest aus der 2,4,6-Trihalogen-l,3,5-triazinreihe, worin ein Halogenatom durch eine aliphatische oder aromatische, mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe enthaltende Aminfunktion ersetzt ist, sowie deren Salze und Gemische davon.
  2. 2. Verbindungen gemäss Patentanspruch 1 entsprechend der Formel reihe und deren Kupplungskomponente aus der 1,4-Pheny-lenreihe frei sind von zur Azogruppe orthoständigen Substituenten, mit über eine Aminobrücke an die Kupplungskomponente gebundenem faserreaktiven Rest aus der 2,4,6-Triha-5 logen-l,3,5-triazinreihe, worin ein Halogenatom durch eine aliphatische oder aromatische, mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe enthaltende Aminfunktion ersetzt ist, sowie deren Salze und Gemische davon.
    Die erfindungsgemässen Verbindungen entsprechen be-10 vorzugt der Formel
    H
    X
    X
    h
    N-
    15
    'N-
    2 Y
    Hai
    ?3
    N—Z
    -rrv nWI
    V
    Hai worin
    R] Wasserstoff, Halogen, (l-4C)Alkyl oder (l-4C)Alkoxy,
    X Wasserstoff, (l-4C)Alkyl, (l-4C)Alkoxy oder Carboxy,
    R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (l-4C)Alkyl,
    Hai Fluor, Chlor oder Brom und Z einen aliphatischen oder aromatischen Rest, der mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe enthält, bedeuten, und deren Salze sowie Gemische dieser Verbindungen der Formel I.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Cy-anurhalogenid einerseits mit der entsprechenden Monoazo-verbindung, andererseits mit dem entsprechenden Amin umsetzt und gegebenenfalls in die Salze überführt.
  4. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch 3 zur Herstellung von Verbindungen der Formel I gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Cyanurhalogenid mit jeweils der für die Umsetzung eines Halogenatoms äquivalenten Menge einerseits einer Aminomonoazoverbindung der Formel und andererseits der Aminkomponente der Formel HNR3-Z
    umsetzt, wobei die Reaktion unabhängig ist von der Reihenfolge der Zugabe einer Verbindung der Formel II oder III, und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen der Formel I in ihre Salze überführt.
  5. 5. Verfahren zum Färben oder Bedrucken von Leder, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einer Verbindung definiert in Patentanspruch 1 oder 2 oder mit Gemischen davon färbt oder bedruckt.
    20 worin
    R] Wasserstoff, Halogen, (l-4C)Alkyl oder (l-4C)Alkoxy,
    X Wasserstoff, (l-4c)Alkyl, (l-4C)Alkoxy oder Carboxy, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff oder 25 (l-4C)Alkyl,
    Hai Fluor, Chlor oder Brom und Z einen aliphatischen oder aromatischen Rest, der mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe enthält, bedeuten, und deren Salze sowie Gemische dieser Verbindungen der 3o Formel I.
    Die für Rb R2, R3 und X angeführten AlkyIreste enthalten bevorzugt 1 oder 2 C-Atome und stehen insbesondere für Methyl.
    Ri in der Bedeutung von Halogen steht für Fluor, Chlor 35 oder Brom, bevorzugt für Chlor oder Brom, insbesondere für Chlor. R, in der Bedeutung von Alkoxy steht bevorzugt für Methoxy oder Äthoxy, insbesondere für Methoxy.
    Ri steht bevorzugt für R,' als Wasserstoff, Methyl, Methoxy oder Äthoxy, weiter bevorzugt für Rt" als Wasserstoff 40 oder Methyl und insbesondere für Wasserstoff.
    X als Alkoxy steht vorzugsweise für Methoxy oder Äthoxy, insbesondere für Methoxy.
    X steht bevorzugt für Xj in der Bedeutung von Wasserstoff, Methyl, Methoxy, Äthoxy oder Carboxy; weiter bevor-45 zugt für X2 in der Bedeutung von Wasserstoff oder Methoxy und insbesondere für Methoxy.
    R2 bedeutet bevorzugt R2' als Wasserstoff oder Methyl, insbesondere Wasserstoff.
    R3 bedeutet bevorzugt R3' als Wasserstoff, Methyl oder so Äthyl, insbesondere Wasserstoff.
    Z als aromatischer Rest bedeutet vorzugsweise einen Phe-nylrest, der bis zu zwei Substituenten aus der Reihe Sulfo und Carboxy trägt und zusätzlich einen oder zwei Substituenten IH aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, (l-4C)Alkyl oder
    55 (l-4C)Alkoxy; die Alkyl- und Alkoxysubstituenten enthalten bevorzugt ein oder zwei C-Atome.
    Z als aliphatischer Rest bedeutet bevorzugt einen H03S-(1-4C) Alkyl- oder HOOC-(l-4C)Alkylrest, deren Alkylreste bevorzugt ein oder zwei C-Atome enthalten.
    6o Z steht vorzugsweise für Zx in der Bedeutung eines Restes
    II
    65
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