CH643786A5 - Intercommunicating gangway device between two vehicle ends which can be coupled to one another - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Übergangseinrichtung zwischen- zwei miteinander kuppelbaren, jeweils mit einer Doppelpufferanordnung versehenen Fahrzeugenden, mit jeweils einer am Fahrzeugende um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Trittklappe und einem auf diese auflegbaren Übergangstrittblech.
Bei bekannten Übergangseinrichtungen dieser Art ist die Höhe der Übergangsbrücke über der Schienenoberkante durch die Pufferhöhe der am Fahrzeugende im allgemeinen unter Berücksichtigung der einschlägigen UIC-Be-stimmungen angeordneten Ramm- und Pufferkonstruktion vorgegeben, derart, dass die Trittklappen und Übergangstrittbleche über den Puffern zu liegen kommen und diese dann bèi Kurvenfahrten unter der Übergangsbrücke vorbeifahren können, ohne dass die Fahrgäste bei Benutzung des Überganges gefährdet werden. Bei tieferliegender Anordnung der Fussböden im Fahrgastraum unterhalb der Pufferhöhe, z.B. auf Bahnsteighöhe, entsteht daher ein Höhensprung zwischen dem Fussbodenniveau im Fahrzeug selbst und der Trittfläche der Übergangsbrücke, der in aufwendiger, platzraubender und für die Fahrgäste unbequemer Weise durch ein-oder mehrstufige Treppen oder Schrägrampen an beiden Enden der Übergangsbrücke überwunden werden muss.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Übergangseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so zu verbessern, dass auch bei einer niedrigen, unter die Pufferhöhe der Doppelpufferanordnung abgesenkten Fussbodenhöhe im Fahrgastraum ein niveaugleicher Übergang zwischen den Fahrzeugenden erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Übergangseinrichtung gelöst.
Aufgrund der speziellen Ausbildung und Anordnung der erfindungsgemässen Übergangseinrichtung lässt sich die Fussbodenhöhe im Fahrgastraum auf oder unter die Pufferhöhe der Doppelpufferanordnung legen, ohne dass zwischen dem Fahrgastraum und der Übergangsbrücke ein Höhensprung vorhanden ist. Dies garantiert bei tiefergezogenen, z.B. mit einer Bahnsteighöhe von etwa Im über der Schienenoberkante niveaugleieheni Fussböden im Fahrzeuginneren einen gefahrlosen Übergang zwischen den Fahrzeugenden, und zwar selbst dann, wenn die Übergangseinrichtung für Schienenfahrzeuge mit grossem Übergang verwendet wird, die relativ enge Kurven zu durchfahren haben.
In besonders bevorzugter Weise sind die Trittklappen am zugeordneten Fahrzeugende zusätzlich um eine vertikale Achse drehbar angeordnet und greifen längsverschieb-lich ineinander. Infolge dieser besonderen, langsverschieblich ineinander greifenden Kopplung der Trittklappen einerseits und ihrer um eine Vertikalachse drehbaren Aufhängung am Fahrzeugende andererseits werden Längsverschiebungen zwischen den Fahrzeugenden durch das teleskopartige Zusammenwirken der Trittklappen ausgeglichen, bei Querverschiebungen der Fahrzeugenden hingegen verschwenkt die gesamte Trittklappenanordnung um die vertikalen Drehachsen, so dass die Trittklappen vor allem auch bei Kurveneinfahrten oder beim Durchfahren von S-Kurven ständig über ihre gesamte Breite in Eingriff bleiben und sich die Übergangseinrichtung ohne Bildung von Stolperkanten oder Verringerung der Trittflächenbreite im Bereich der Trittklappen selbsttätig an die Relativbewegungen der Fahrzeugenden anpasst. Durch die spezielle Ausgestaltung der Trittklappen ist die Übergangseinrichtung an der Ver-zahnungsstelle der Trittklappen eigensteif und selbsttragend ausgebildet, so dass sie ausser der schwenk- bzw. drehbaren Aufhängung am jeweiligen Fahrzeugende keiner weiteren Auflager oder Abstützungen bedarf. Die Enden der zungenförmigen Verlängerungen liegen zweckmässigerweise bei allen vorkommenden Relativverschiebungen der Fahrzeugenden ständig unter den Übergangstrittblechen, und somit können über den gesamten Verschiebebereich keine Unebenheiten oder Lücken in der Trittfläche der Übergangseinrichtung entstehen, und zum leichtgängigen Ausgleich der Längsverschiebungen sind die Trittklappen vorzugsweise örtlich mit Gleitstücken belegt.
Ebenso wie die Trittklappen sind auch die Übergangstrittbleche in weiterer zweckmässiger Ausgestaltung am zugehörigen Fahrzeugende um eine Horizontalachse drehbar gesichert, anders als die Trittklappen jedoch im übrigen verschiebefest mit dem Fahrzeugende verbunden. Die Re2
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lativbewegungen zwischen Übergangstrittblechen und Trittklappen werden vorzugsweise wiederum durch entsprechende Gleitstücke erleichtert, und in besonders zweckmässiger Weise stehen die Übergangstrittbleche nicht über die fahrzeugfeste Rammkonstruktion der Doppelpufferanord-nung des zugeordneten Fahrzeugendes vor, so dass im gesamten Verschiebebereich der Fahrzeugenden ein—von den Trittklappen überbrückter — Sicherheitsabstand zwischen den Stirnseiten der Übergangstrittbleche vorhanden ist und diese daher nicht aufeinanderstossen oder verklemmen können. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich schliesslich, die Trittflächen der Trittklappen und Übergangstrittbleche rutschfest auszubilden.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Aufsicht einer Übergangseinrichtung zwischen zwei miteinander gekoppelten Fahrzeugenden in teilweise geschnittener und gebrochener, schematischer Darstellung;
Fig. 2 einen schematischen Längs-Teilschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 die Aufsicht einer der Trittklappen;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3;
und
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 3.
Die in den Fig. gezeigte Übergangseinrichtung 2 liegt zwischen den Fahrzeugenden A, B zweier miteinander gekuppelter Schienenfahrzeuge, die jeweils eine am Fahrzeugende A bzw. B angeordnete Doppelpufferanordnung 4A bzw. 4B mit in Fahrzeugquerrichtung symmetrisch zur Fahrzeugmitte auf Abstand gehaltenen Puffern 6A, 8A bzw. 6B, 8B und diesen jeweils zugeordneten Rammkästen 10A, 12A bzw. 10B, 12B aufweisen. Die Übergangseinrichtung 2 enthält als Hauptbestandteile einen üblichen Übergangsschutz 14 in Form eines zwischen den Rammkästen liegenden Faltenbalgs sowie eine Übergangsbrücke 16, die unterhalb der Puff erbekante und oberhalb des Zughakens 18 im Zwischenraum zwischen den beiden Rammkästen 10, 12 jeder Doppelpufferanordnung 4A, B angeordnet ist.
Die Übergangsbrücke 16 besteht aus zwei, jeweils an einem Fahrzeugende um eine Horizontalachse C-C schwenkbar gelagerten Übergangstrittblechen 20A, 20B, die ini der heruntergeklappten Lage im wesentlichen gleich weit wie die Rammkästen 10, 12 über das zugeordnete Fahrzeugende A bzw. B vorstehen, sowie zwei ebenfalls' um eine Horizontalachse D-D drehbar am zugehörigen Fahrzeugende gelagerten Trittklappen 22A, B, die in der gezeigten, heruntergeschwenkten Stellung fingerartig verzahnt sind und auf denen sich die darüberliegenden Übergangstrittbl'eche 20 abstützen. Anders als diese sind die Trittklappen 22A, B jedoch noch zusätzlich über einen Drehzapfen 24 um eine vertikale Achse E-E schwenkbar mit dem jeweiligen Fahrzeugende A bzw. B verbunden. Die beiden Übergangstrittbreche 20A und B sowie die beiden Trittklappen 22A und B sind identisch ausgebildet, so dass die Schienenfahrzeuge
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in beliebiger Reihenfolge zusammengestellt und untereinander ausgetauscht werden können.
Wie die Fig. 3, 4 und 5 im einzelnen zeigen, ist jede Trittklappe 22 ein plattenförmiges, im Querschnitt abgewinkeltes Bauteil mit zwei höher liegenden, zungenförmigen Verlängerungen 26, 28 und seitlich an diese angrenzenden, um die Wandstärke der zungenförmigen Verlängerungen 26, 28 nach unten versetzten, kürzeren Plattensegmenten 30, 32, auf denen die zungenförmigen Verlängerungen 26, 28 der jeweils anderen Trittklappe aufliegen und infolge der stufenförmigen Absätze zwischen dem Plattenabschnitt 30, 32 und dem angrenzenden, höher liegenden, zungenförmigen Plattenteil 26 bzw. 28 längsverschieblich geführt werden. Aufgrund der gegenseitigen Verzahnung der zungenförmigen, verlängerten Plattenteile 26, 28 und deren Ab-stützung an den Plattenabschnitten 30, 32 der jeweils anderen Trittklappe greifen die beiden Trittklappen 22A und B selbsttragend und formschlüssig ineinander, wenn sie nach dem Kuppeln der Schienenenfahrzeuge gleichzeitig um ihre Horizontalachse D-D heruntergelassen werden. Anschliessend werden dann die Übergangstrittbleche 20A und B um ihre Achsen C-C heruntergeschwenkt, bis sie auf den Trittklappen 22A, B aufliegen. Die Relativbewegung zwischen den Fahrzeugenden A und B beim Zusammenfedern der Puffer und/oder bei Kurvenein- oder -duchfahrten werden in Längsrichtung durch die längsverschiebliche Verzahnung der Trittklappen 22A, B und in Querrichtung durch die an jedem Fahrzeugende A und B um die Vertikalachse E-E drehbewegliche Aufhängung der miteinander verhakten Trittklappenanordnung 22A, B ausgeglichen, während die darüberliegenden Übergangstrittbleche 20A, B die Quer-und Längsbewegungen der zugeordneten Fahrzeugenden A bzw. mitmachen. Dabei liegen die zungenförmigen Verlängerunigen 26, 28 über dem gesamten Verschiebebereich unterhalb des jeweils am anderen Fahrzeugende angeordneten Übergangstrittblechs 20.
Um die Längsverschiebungen zwischen den Trittklappen 22 zu erleichtern, sind die zungenförmigen Verlängerungen 26 und 28 auf ihrer Unterseite mit einem Gleitbelag 34 und die Pl'attenabschnitte 30 und 32 auf ihrer Oberseite mit Gleitstücken 36 und 38 versehen. Ferner sind die Trittklappen 22 an ihrem fahrzeugseitigen Ende und im Bereich ihrer hochstehenden, zungenförmigen Plattenteile 26, 28 mit Gleiststücken 40, 42 und 44 belegt, auf denen die zugeordneten Übergangstrittbleche 20A bzw. B aufliegen, so dass die bei einem Verschwenken der miteinander verzahnten Trittklappen 22 um die Drehzapfen 24 zwischen Übergangstrittblech 20 und Trittklappe 22 auftretenden Reibungskräfte kleingehalten werden. Zusätzlich zu der relativ grossen Überdeckung der Trittfläche der Übergangsbrük-ke 16 durch die Trittbleche 20 und die Trittklappen 22 sind zum Schutz der Fahrgäste die freiligenden Aussenflä-chen der Trittklappen und Trittbleche noch mit einem in den Fig. 1 und 3 durch die Kreuzschraffur angedeuteten, rutsch-, verschleiss- und korrosiensfesten Belag versehen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Übergangseinrichtung zwischen zwei miteinander kuppelbaren, jeweils mit einer Doppelpufferanordnung versehenen Fahrzeugenden, mit jeweils einer am Fahrzeugende um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Trittklappe und einem auf diese auflegbaren Übergangstrittblech, dadurch gekennzeichnet, dass jede Trittklappe (22A, B) und das Übergangstrittblech (20A, B) schmaler als der Pufferabstand der Doppelpufferanordnung (4A, B) ausgebildet und in der heruntergeklapptem Lage unterhalb der Oberkante der Puffer (6A, B, 8A, B) zwischen diesen angeordnet sind, und dass die Trittklappen (22A, B) als Ganzes um jeweils eine vertikale Achse (E-E) am zugehörigen Fahrzeugende (A, B) schwenkbar gelagert und in der heruntergeklappten Lage langsverschieblich miteinander zusammenwirkend ausgebildet sind.
2. Übergangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittklappen (22A, B) an ihren Stirnseiten mit in der heruntergeklappten Lage unter gegenseitiger Abstützung der Trittklappen fingerartig und langsverschieblich miteinander verzahnten, über die Puffer (6A, B, 8A, B) vorstehenden, zungenförmigen) Verlängerungen (26, 28) versehen sind.
3. Übergangseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der zungenförmigen Verlängerungen (26, 28) über den gesamten Verschiebebereich in der heruntergeklappten Lage vom Übergangstrittblech (20A, B) abgedeckt sind.
4. Übergangseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Trittklappe (22A, B) im Auflagebereich der zungenförmigen Verlängerungen (26, 28) der jeweils anderen Trittklappe mit Gleitstücken (36, 38) belegt ist.
5. Übergangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangstrittblech (20A, B) um eine fahrzeugfeste Horizontalachse (C-C) oberhalb der Trittklappe (22A, B) schwenkbar am zugeordneten Fahrzeugende (A, B) gelagert ist.
6. Übergangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittklappen (22A, B) jeweils im Auflagebereich des zugehörigen Übergangstrittblechs (20A, B) mit Gleitstücken (40, 42, 44) belegt sind.
7. Übergangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangstrittblech (20A, B) in der heruntergeklappten Lage über das zugehörige Fahrzeugende (A, B) höchstens gleich weit wie die fahrzeugfesten Teile (10, 12) der Doppelpufferanordnung (4A, B) vorstehend ausgebildet ist.
8. Übergangseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittklappe (22A, B) und das Übergangstrittblech (20A, B) im Bereich ihrer Trittflächen mit einem Anti-Rutschbelag versehen sind.
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