CH647062A5 - Steuervorrichtung, insbesondere fuer feuerungsautomaten. - Google Patents

Steuervorrichtung, insbesondere fuer feuerungsautomaten. Download PDF

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CH647062A5
CH647062A5 CH190980A CH190980A CH647062A5 CH 647062 A5 CH647062 A5 CH 647062A5 CH 190980 A CH190980 A CH 190980A CH 190980 A CH190980 A CH 190980A CH 647062 A5 CH647062 A5 CH 647062A5
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control device
contact
armature
relay
actuating
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CH190980A
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Roger Luedi
Bernhard Hinni
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Satronic Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/12Arrangement or mounting of control or safety devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/22Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil
    • H01H47/24Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil having light-sensitive input

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Steuerungsvorrichtungen der genannten Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Bei einer bekannten Ausführungsform einer solchen Steuervorrichtung (DE-Patent-schrift 2134 407) wird ein von einem Flammenwächter gesteuertes Relais verwendet, dessen Übertragungsglied zur Betätigung eines Kontaktsatzes schwenkbar am Anker des Relais abgestützt ist. Die Schaltung des Kontaktsatzes erfolgt nur dann, wenn das Übertragungsglied durch ein Betätigungsglied, z.B. ein Bimetallelement, in die Schaltlage gebracht worden ist. Diese Steuervorrichtung hat ihre Brauchbarkeit in grossem Umfang bewiesen, jedoch haben sich im Laufe der Zeit Wünsche bezüglich der Vereinfachung der Justierung und der Verbilligung der Steuervorrichtung ergeben.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steuervorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten , dass der Justierungsaufwand vermindert und mindestens teilweise einfachere bzw. billigere Elemente verwendet werden können.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Steuervorrichtung für einen Feuerungsautomaten, Fig. 2 ein Schaltbild der Steuervorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3-6 die Steuervorrichtung nach Fig. 1 in verschiedenen Funktionsphasen, in Fig. 3 bei der Flammenbildung und Nachzündung,
Fig. 4 in der Störauslösung,
Fig. 5 bei Fremdlicht bei Anlauf und Répétition und Fig. 6 bei der Störauslösung bei Fremdlicht.
In Fig. 1 ist mit 1 ein schematisch angedeuteter Sockel bezeichnet, auf dem die Elemente einer Steuervorrichtung angeordnet sind, wie sie für Feuerungsautomaten für Öl- und Gasbrenner verwendet werden können. Die Elemente umfassen ein elektromagnetisches Relais 2, dem auf einem unteren Jochteil 12 ein Anker 3 zugeordnet ist, ein Bimetallelement 6 und einen Kontaktsatz. Dem elektromagnetischen Relais 2 ist ein auf einem unteren Jochteil 12 abgestützter Anker 3 zugeordnet, der aus zwei elastisch bewegbaren Kontakthaltern 4,5 zusammengesetzt ist, von denen der eine Kontakthalter 4, der Teil eines Kontaktsatzes zur Betätigung eines Brennstoffventils 23 ist, als Ventilankerteil und der andere Kontakthalter 5, der Teil eines Kontaktsatzes zur Betätigung des Bimetallelements 6 ist, als Bi-metallankerteil bezeichnet wird.
Das auf dem Sockel 1 angeordnete Bimetallelement 6 trägt einen Steuerarm 7, mit dem durch federnde Schnappschalter elastisch bewegbare Kontakthalter 8,9 zusammenwirken. Der Kontakthalter 8 ist hierbei Teil eines Kontaktsatzes zum Schalten einer Zündeinrichtung 21 (Fig. 2) und der Kontaktschalter 9 Teil eines Kontaktsatzes zur Störauslösung. Der Störkontaktschalter 9 ragt in eine Ausnehmung 10 des Steuerarms 7, so dass eine verzögerte Betätigung des Störschalters 9 erreicht wird.
Der Ventilankerteil 4 ist mit dem Steuerarm 7 über einen federnden Schnappschalter verbunden. Er ragt in eine Ausnehmung 11 eines oberen festen Jochteils 13 und liegt an dem einen Rand oder an dem gegenüberliegenden Rand dieser Ausnehmung an. Der Bimetallankerteil 5 trägt einen unterhalb des oberen Jochteils 13 befestigten abstehenden Steg 15, auf dessen Funktion noch nachstehend eingegangen wird.
Das der Steuervorrichtung nach Fig. 1 entsprechende Schaltbild ist aus Fig. 2 ersichtlich. Die mit 2,4-9 bezeichnetenTeile sind mit denjenigen in Fig. 1 identisch. Ein Phasenleiter P einer Spannungsquelle ist über Schalter 17,18, z.B. Temperaturregler, mit der Steuervorrichtung verbunden, wobei ein Null-Leiter mit N bezeichnet ist. Mit 19 ist eine Photozelle dargestellt, mit 20 ein nicht näher bezeichneter Gleichrichter, mit 21 eine Zündvorrichtung, mit 22 ein Motor zum Antrieb des Gebläses und der Ölpumpe eines Brenners, mit 23 ein Brennstoffventil und mit 24 ein Störsignal.
Sind die Schalter 17,18 geschlossen, siehe Fig. 2, v/ird der Brennermotor 22 über den Kontaktschalter 9, das Bimetallelement 6 über den Kontalctschalter 5 und die Zündeinrichtung 21 über Kontaktschalter 9,8 an Spannung gelegt. Durch die Aufheizung des Bimetallelements 6 erfolgt eine Verschiebung des Tragarms 7 in Richtung auf das Relais 2. Diese Auslenkung des Tragarms 7 überträgt sich auf den Zündkontaktschalter 8 und auf den Ventilankerteil 4. Die Stellung der Steuerelemente beim Anlauf ist aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich.
Bei weiterer Auslenkung des Tragarms 7 werden der Zündkontakthalter 8 und mit einer gewissen Verzögerung der Ventilankerteil 4 durch die entsprechenden Schnappschalter umgeschaltet. Es wird dadurch die Zündeinrichtung 21 eingeschaltet und mit entsprechender Verzögerung das Brennstoffventil 23 geöffnet, wodurch der Brenner gezündet wird. Dieser Zustand ergibt sich aus Fig. 2, wenn der Zündkontakthalter 8 in die entgegengesetzte Lage geschwenkt und der Kontakt des Ventilankerteils 4 geschlossen wird. Das Bimetallelement 6 liegt immer noch an Spannung. Durch die Brennerflamme wird der Widerstand der Photozelle 19 erniedrigt, wodurch das Relais 2 geschaltet und der bisher geschlossene Kontaktsatz des Bimetallankerteils 5, siehe Fig. 1, gegen die Wirkung einer Feder 14 geöffnet wird. Dadurch kühlt sich das Bimetallelement ab und geht in die Ausgangslage. Der Zündkontaktschalter 8 wird erst mit einer gewissen Verzögerung in die, die Zündeinrichtung 21 abschaltende Stellung gebracht, was der verlangten Nachzündung entspricht. Die Stellung der Steuerelemente kurz vor dem Abschalten der Zündeinrichtung 21 ist aus Fig. 3 ersichtlich. Nach Umschalten des Zündkontakthalters 8 in die in Fig. 1 dargestellte
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Lage ist die normale Betriebsstellung erreicht, in welcher sowohl der Ventilankerteil 4 als auch der Bimetallankerteil 5 magnetisch in der Betriebsstellung gehalten werden.
Erfolgt keine einwandfreie Flammenbildung, indem z.B. die Flamme pulsiert oder unterbrochen wird, kann die Schaltung des 5 Relais 2 nicht erfolgen und der Anlauf wird wiederholt öderes erfolgt eine Störauslösung, siehe Fig. 4.
Erfolgt keine Flammenbildung, was bei Anlauf oder bei Répétition auftreten kann, wird die Photozelle 19 nichtleitend und es kann die Schaltung des Relais 2 nicht erfolgen, so dass das io Bimetallelement weiterhin über dem geschlossenen Kontaktsatz des Bimetallankerteils 5 Spannung erhält. Dadurch erfolgt eine weitere Auslenkung des Tragarms 7, bis der Störkontakthalter 9 am Rand der Ausnehmung 10 anliegt und durch den zugehörigen Abschalter umgelegt wird, wodurch der gesamte Brenner 22 15 abgeschaltet und der Betrieb eingestellt wird.
Eine weitere Störquelle kann durch Fremdlicht entstehen. In Fig. 5 ist die Auswirkung von Fremdlicht bei Anlauf und Répétition, d.h. bei eingeschaltetem Bimetallelement 6 und noch geschlossenem Brennstoffventil 23. Durch das Fremdlicht wird 20 die Photozelle 19 leitend und dadurch das Relais 2 eingeschaltet. Dadurch wird der in der Ruhestellung befindliche Ventilankerteil 4 magnetisch gehalten, wegen des am Bimetallankerteil 5 angeordneten Steges 15 kann jedoch der Kontaktsatz des Bimetallankerteils 5 nicht unterbrochen werden. Der Steg 5 bildet somit eine mechanische Verriegelung, durch die das Abschalten des Bimetallelements 6 verringert wird. Dadurch erfolgt die weitere Auslenkung des Tragarms 7 und die dadurch erfolgende Abschaltung des Brennermotors 22 durch Umschalten des Störkontaktschalters 9, siehe Fig. 6, das die Steuervorrichtung unmittelbar nach dem Abschalten des Brennermotors 22 zeigt. Hierbei wird nicht nur der Brennermotor 22, sondern auch das Relais 2 abgeschaltet. Das hierbei der Ventilankerteil 4 noch in die Betriebstellung geht, spielt keine Rolle, da der Brennermotor 22 bereits abgeschaltet ist.
Bei der beschriebenen Steuervorrichtung werden die an eine solche Vorrichtung gestellten Anforderungen mit einem minimalen Aufwand an Steuerelementen erfüllt. Durch die Unterteilung des Relaisankers in zwei Ankerteile wird erreicht, dass nur ein einziger Kontakt, d.h. derjenige des Bimetallankerteils 5, geschaltet wird und zwar nur im Sinne des Unterbrechens dieses Kontakts, wofür nur eine verhältnismässig geringe Schaltkraft erforderlich ist. In der Betriebstellung sind die beiden Ankerteile 4,5 magnetisch festgehalten. Zudem wird erreicht, dass bei Auftreten von Fremdlicht bei Anlauf und Répétition die Störauslösung erfolgt, solange sich der Ventilankerteil 4 in seiner Ruhestellung befindet und somit das Brennstoffventil 22 geschlossen ist.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

647 062 PATENTANSPRÜCHE
1. Steuervorrichung, insbesondere für Feuerungsautomaten, mit einem als Bimetallelement ausgeführten Betätigungselement für die Betätigung von Steuerkontalcten und einem zu schaltenden elektromagnetischen Relais, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (3) des Relais (2) zwei voneinander unabhängige, als erster und zweiter Kontakthalter dienende Ankerteil (4,5) aufweist, von denen der eine Teil (4) durch das Bimetallelement (6 ) und der andere Teil (5) durch das elektromagnetische Relais betätigbar ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als erster Kontakthalter eines Kontaktsatzes für die Betätigung eines Brennstoffventils (23) dienende Ankerteil (4) in eine Ausnehmung (11) eines festen Jochteils (13) des Relais (2) ragt und dort in zwei durch die Ränder der Ausnehmung (11) gebildeten Lagen bei eingeschaltetem Relais (2) magnetisch festhaltbar ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als zweiter Kontakthalter eines Kontaktsatzes für die Betätigung des Bimetallelementes (6) dienende Ankerteil (5) einen abstehenden Steg (15) aufweist, dereinen gegenseitigen Minimalabstand der beiden Ankerteile (4, 5) definiert.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bimetallelement (6) einen Steuerarm (7) aufweist, mit dem über Schnappschalter der durch das Bimetallelement betätigbare Ankerteil (4) und ein dritter Kontakthalter (8) eines Kontaktsatzes für die Betätigung einer Zündeinrichtung (21) verbunden sind.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerarm (7) eine Ausnehmung (10) aufweist, in die über einen weiteren Schnappschalter ein vierter Kontakthalter (9) eines Kontaktsatzes für die Abschaltung der Steuervorrichtung ragt.
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